00:00Das ist von künstlicher Intelligenz, quasi von Computern allein erschaffene Kunst.
00:07Wir können mit KI Texte, Bilder oder sogar Musik erstellen.
00:12Führend sind die USA und China, wo zum Beispiel mit Hilfe von KI die Tee-Ernte teilweise automatisch abläuft.
00:19Europa hinkt bei der Entwicklung hinterher.
00:22Können die Europäer bei der wohl wichtigsten Zukunftstechnologie aufholen?
00:28Das Startup Nook AI in Frankreich. Sie entwickeln neue Lösungen für Logistikunternehmen.
00:35Der Unterschied zwischen unserer KI und anderen Anbietern ist, dass wir den Menschen einbeziehen.
00:40Wir brauchen keine riesigen Datenmengen, die nur von der Maschine verstanden werden.
00:45Unsere Methode besteht darin, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, der mit der Maschine zusammenarbeitet.
00:51Der Computer braucht den Menschen tatsächlich, um Entscheidungen zu treffen.
00:56Frankreich will zu den führenden Nationen in Sachen KI aufsteigen.
01:00Das Land lockt Investoren an wie den Chef von Microsoft, der in Frankreich 4 Milliarden Euro in ein neues Datenzentrum stecken will.
01:08Davon profitieren auch viele Startups.
01:11Startups in Frankreich profitieren von finanzieller Unterstützung und Beratung, die angeboten wird.
01:21Noch liegt Frankreich bei Patentanmeldungen und Investitionen in KI-Rechenzentren weit hinter den USA.
01:28Die französische Regierung sollte sich auf das konzentrieren, worin wir gut sind,
01:33anstatt zu versuchen, in Bereichen zu konkurrieren, in denen die USA und China einen Vorsprung haben.
01:39Sie sollte KI-Technologien unterstützen, die einen anderen Ansatz verfolgen als die, die gerade im Trend liegen.
01:49Berlin, Hauptstadt und das KI-Zentrum Deutschlands.
01:52Renommierte Unternehmen wie JetBrains haben sich angesiedelt.
01:55Sie forschen daran, auf welche Art sich komplexe Aufgaben lösen lassen.
01:59Beispiel, statt ein 50-seitiges Dokument zu lesen, kann man sich Fragen zu einzelnen Aspekten beantworten lassen.
02:08Wir gehen an diese Modelle heran, als ob wir mit einem echten Menschen sprechen würden.
02:12Aber in Wirklichkeit sind es nur Algorithmen, die Anweisungen benötigen.
02:16Änderungen in der Formulierung beispielsweise führen zu drastisch unterschiedlichen Ergebnissen.
02:22Bis zu vier Seiten Text sind manchmal als Eingabe für gute Ergebnisse nötig.
02:27Das Business rund ums sogenannte Prompt Engineering ist ziemlich neu.
02:31Experten gibt es nur wenige, der Bedarf ist groß.
02:35Und tja, bei den Gehältern können sie mit den USA nicht konkurrieren.
02:40In den USA bringt dieser Job im Schnitt 130.000 Dollar pro Jahr ein.
02:45Aber viele Menschen aus dem Prompting-Bereich sind eigentlich Ingenieure für Machine Learning.
02:50Und das erfordert ein noch tieferes Wissen.
02:52Machine Learning-Ingenieure verdienen im Schnitt etwa 175.000 Dollar.
02:58Der Wettbewerb um die besten Köpfe ist aber nicht alles.
03:03In den USA gibt es zwar die Top-Unternehmen, die die besten Modelle herstellen.
03:07Aber ihnen geht es darum, Gewinne zu machen mit Anwendungen, für die man in China und Europa bezahlen muss.
03:13In Europa hingegen liegt der Schwerpunkt auf Open-Source-Modellen, die kostenlos sind und für jeden nutzbar.
03:19Interessanterweise konkurrieren einige dieser Open-Source-Modelle auch mit den Modellen,
03:24die von den führenden US-KI-Unternehmen angeboten werden.
03:28Noch liegen die USA bei der KI klar vorne, doch deren milliardenschwere Investitionen zahlen sich häufig noch nicht aus.
03:35Europäische Firmen backen kleinere Brötchen, holen aber auf.
03:39China liegt noch vor Europa, aber hinter den USA.
03:42Noch ist das Rennen um die KI-Vorherrschaft nicht gelaufen.
03:57Untertitel der Amara.org-Community
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