00:00Nach jahrzehntelangen Verhandlungen sorgt das Mercosur-Abkommen zwischen der EU und
00:08Teilen von Südamerika wie Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay bis heute für Kontroversen.
00:15Hunderte von Landwirten haben in den letzten Wochen in Frankreich gegen das Freihandelsabkommen
00:20protestiert.
00:22Viele sind der Meinung, dass es den französischen Agrarsektor zerstören und unlauteren Wettbewerb
00:27zur Folge haben wird.
00:31Wir haben eine Regelung, um eine Qualitäts- und Quantitätsnahrung zu produzieren, die andere
00:37Länder, insbesondere die Latin-amerikanischen Länder, nicht haben.
00:41Das bezeichnen wir.
00:42Man kann heute nicht fragen, dass die französische Agrarkultur etwas zu wertvolles
00:47machen und Produkte importieren, die nicht das Tierwohl, die Umweltbedingungen, die
00:54Menschenrechte bedeuten.
00:57Die Wirtschaftler argumentieren, dass der Einfluss des Mercosur-Abkommens sehr begrenzt
01:01sein könnte.
01:24Am vergangenen Mittwoch stimmte die Nationalversammlung fast einstimmig gegen das Abkommen.
01:31Ein seltener Beweis der Einigkeit in einem politisch gespaltenen Land.
01:36Aber die Abstimmung war nur symbolisch.
01:38Kann Frankreich diesen Vertrag überhaupt blockieren?
01:41Dazu müsste es drei EU-Länder auf seine Seite ziehen, die 35 Prozent der EU-Bevölkerung
01:47ausmachen.
01:48Bislang hat sich nur Polen Frankreichs Widerstand gegen das Abkommen angeschlossen.
01:53Paris muss noch zwei weitere große Länder finden, um eine Sperrminorität zu bilden.
01:58Aber mehrere EU-Schwergewichte sind für den Vertrag, darunter Deutschland, Portugal
02:04und Spanien.
02:18Das Handelsabkommen soll auf dem Uruguay-Gipfel im Dezember unterzeichnet werden.
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