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  • vor 1 Jahr
EU-Mercosur-Handelsabkommen: So will Brüssel protestierende Landwirte überzeugen

Die Europäische Kommission gibt französischen Forderungen nach. Sie hat die Aufsicht über die sensibelsten Agrarmärkte verstärkt, in der Hoffnung, den Widerstand der Landwirte mit Schutzklauseln zu entschärfen.

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Transkript
00:00Die Europäische Kommission hat den Ratifizierungsprozess für das Handelsabkommen mit den Mercosur-Staaten
00:09Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay eingeleitet.
00:14Sie schlägt vor, Schutzklauseln hinzuzufügen, um widerspenstige Mitgliedstaaten wie Frankreich zu überzeugen
00:21und die europäischen Landwirte zu beruhigen.
00:30Die EU-Safetynet unter dem nächsten multiannualen finanziellen Framework stehen bereit, den agrikulturellen Sektor zu unterstützen.
00:39In addition, die Kommission ist proposing, das Agreement mit einem legalen Akt zu operationalisieren,
00:47den bilateralen Safeguardsmechanismus in unserem Agreement mit Mercosur zu unterstützen.
00:51Konkret wird die Kommission die Einfuhren von sensiblen landwirtschaftlichen Erzeugnissen wie Rindfleisch, Zucker und Geflügel überwachen
01:00und alle sechs Monate darüber berichten.
01:03Wenn in einem Mitgliedsland Marktstörungen beobachtet werden, hat die Kommission etwa 20 Tage Zeit, um zu reagieren.
01:12Im Falle eines plötzlichen Anstiegs der Importe oder eines Preisverfalls bei sensiblen Erzeugnissen können Untersuchungen eingeleitet werden.
01:20Laut dem Experten bezweifeln viele Landwirte jedoch die Wirksamkeit der Schutzklauseln.
01:26Das Abkommen muss nun vom EU-Parlament und von einigen
01:56einer qualifizierten Mehrheit der Mitgliedsländer gebilligt werden.
02:00Zuletzt hatten sich Frankreich, Polen und Italien dagegen ausgesprochen.
02:04Doch sie könnten angesichts der von den USA verhängten Zölle ihre Meinung ändern.
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