00:00Also bitte, gegen solche rülpsenden Rinder geht der dänische Staat seit neuestem massiv vor.
00:09Denn die Wiederkäuer produzieren vor allem durch Aufstoßen klimaschädliches Methan.
00:15Deshalb müssen dänische Bauern für die Rülpserei ihrer Kühe jetzt Steuern zahlen.
00:20Nachfrage in dem Örtchen Christiansfeld bei Christian Kock.
00:241000 Hektar Land, 1000 Kühe, das sind die Kennzahlen seines Betriebs.
00:29Er erklärt, warum die Kuh als solche rülpst.
00:34Der Nachteil bei einer Kuh ist ja dann auch, dass sie wieder kaut.
00:39Also das kommt ja durch mehrere Mägen durch das Futter.
00:44Und in dem Prozess da entsteht Methan. Und der Methan rülpst die dann raus.
00:50Und weil Methan noch klimaschädlicher als CO2 ist, wird in Dänemark nun genau abgerechnet.
00:5740 Euro Steuer pro Tonne Methan, das schaffen 10 Kühe in einem Jahr.
01:02Auf diese Summe haben sich die Regierung, die Bauernlobby und der größte Naturschutzverband Dänemarks geeinigt.
01:10Dänemarks Landwirtschaftsminister ist von so viel Gemeinsamkeit begeistert.
01:15Das Signal ist klar. Die Landwirte und ihre Betriebe müssen noch umweltfreundlicher werden.
01:22Wir müssen Teile des Ackerlandes stilllegen und mehr Wald anpflanzen. Und da haben wir es eilig.
01:30Ich glaube, diese Vereinbarung wird uns helfen, noch schneller zu werden.
01:35Ich finde doch, das Ganze ist eigentlich sehr positiv gelaufen. Dass sie sich einig geworden sind, ist ja positiv.
01:43Und in Europa sehr unüblich. In Deutschland oder Frankreich protestiert die Bauernschaft für weit Geringeres massiv in den Hauptstädten mit Blockaden.
01:54Ich glaube, in Dänemark ist ein bisschen eine andere Mentalität.
01:59Wir wollen eigentlich nicht normale Bürger belästigen, mit dem Trecker rumfahren.
02:06Dabei ist das mit dem Ackerflächen stilllegen und Wald aufforsten für die dänischen Bauern auch keine Kleinigkeit.
02:14Aber notwendig, um die Wasserqualität der dänischen Seen und Fjorde wieder zu verbessern.
02:18Die sind durch zu viel Dünger schwer belastet. Weniger Landwirtschaft direkt am Wasser heißt weniger Schadstoffe im Wasser.
02:27Christian Kock weiß aber auch, die Rülpssteuer lässt sich deutlich reduzieren, wenn er anderes Futter benutzt, das die Kühe weniger rülpsen lässt.
02:37Genau das passt dem Naturschutzgesetz.
02:40Das ist weniger streng, als wir uns erhofft hatten.
02:44Wir befürchten, dass einige Landwirte möglicherweise überhaupt keine Steuern zahlen müssen.
02:49Daher muss es in diesem Punkt strenger werden.
02:52Wir würden gerne, dass die Landwirte, die sich für die Rülpssteuer kümmern,
02:58dass sie sich für die Rülpssteuer kümmern, dass sie sich für die Rülpssteuer kümmern,
03:03dass sie sich für die Rülpssteuer kümmern, dass sie sich für die Rülpssteuer kümmern.
03:08Aber dennoch haben alle Gruppen dem Kuhkompromiss trotz unterschiedlicher Interessen zugestimmt.
03:13Typisch dänisch.
03:16In Dänemark haben wir eine lange Tradition des Miteinander-Sprechens.
03:21Wir sind ein kleines Land, wir sitzen zusammen.
03:24Die Regierung, die Landwirte, der Umweltverband und Finden.
03:27Nicht mit am Tisch saß Christian Frommberg von Greenpeace.
03:31Er allerdings ist schwer enttäuscht.
03:34Das Abkommen wird die Zahl der Kühe und Schweine usw. auf einem ziemlich konstanten Niveau halten.
03:40Es bietet also keinen Impuls für eine stärker pflanzenbasierte Landwirtschaft.
03:45Die Landwirte, die sich für die Rülpssteuer kümmern,
03:48die sich für die Rülpssteuer kümmern, die sich für die Rülpssteuer kümmern,
03:52die sich für die Rülpssteuer kümmern, die sich für die Rülpssteuer kümmern,
03:55die sich für die Rülpssteuer kümmern, die sich für die Rülpssteuer kümmern,
03:59die sich für die Rülpssteuer kümmern, die sich für die Rülpssteuer kümmern.
04:03Aber immerhin ist so das kleine Dänemark Vorreiter.
04:08Nicht nur in Europa, sondern gleich weltweit.
04:11Und Christian Kocks Rinder können mit gutem Gewissen wieder keuen.
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