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  • vor 1 Jahr
Die EU will "Rückführungszentren" für abgelehnte Asylbewerber einrichten. Doch um das Projekt zu verwirklichen, muss sie zunächst diese heiklen Fragen beantworten.

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Transkript
00:00Die Idee, Migranten außerhalb der Europäischen Union in speziellen Rückführungszentren
00:11festzuhalten, gewinnt in der politischen Debatte an Zuspruch.
00:15Das Konzept dieser Zentren, das von etwa zehn Mitgliedsstaaten unterstützt wird, war ein
00:19zentrales Thema des letzten EU-Gipfels.
00:22EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen stellte das Vorhaben als einen innovativen
00:27Weg zur Lösung der Migrationskrise vor.
00:29Sie gab jedoch zu, dass noch viele Fragen offen sind.
00:57Der Vorschlag stößt auf Widerstand.
01:07Besonders Spanien hat seine Ablehnung deutlich gemacht.
01:09Analysten weisen darauf hin, dass der politische Wille zwar vorhanden ist, die rechtliche Umsetzung
01:17jedoch zahlreiche Hürden mit sich bringen könnte.
01:20Die EU-Zentren in den Ländern sind leer, weil sie in den Endergebnissen werden.
01:27Wegen der legalen, praktischen und technischen Barrieren kann man nicht zurück in die Länder
01:33des Ursprungsverkehrs zurückzuholen, weil es sich um profanen Menschenrechte-Verbrechen
01:39handelt und auch gegen die konstitutionellen Warnungen, dass jeder Zugriff auf die Gerechtigkeit
01:45der Menschenrechte-Verbrechen handelt.
01:48Menschenrechtsorganisationen schlagen Alarm.
01:51Sie befürchten gravierende Folgen für Asylsuchende.
02:15Von der Leyen erklärte, sie wolle aus dem Abkommen zwischen Italien und Albanien, das
02:242023 unterzeichnet wurde, Lehren ziehen.
02:27Das Abkommen sieht vor, dass erwachsene Männer, die von der italienischen Küstenwache aufgegriffen
02:31werden, nach Albanien gebracht werden.
02:34Doch kurz nach Inkrafttreten des Abkommens geriet es bereits in Stocken.
02:38Am vergangenen Wochenende erklärten italienische Gerichte die Überstellung der ersten zwölf
02:43Migranten für ungültig.
02:44Untertitel der Amara.org-Community
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