00:00Ein Treffen zwischen FPÖ-Chef Herbert Kickl und SPÖ-Parteivorsitzendem Andreas Babler
00:05am Freitag hat keine Annäherung der beiden Parteien gebracht.
00:09Babler hat im Anschluss einmal mehr eine Koalition mit den Freiheitlichen kategorisch ausgeschlossen.
00:15Dieses Gespräch, das knapp 30 Minuten gedauert hat, das wird Sie nicht überraschen, hat
00:21weder meine Meinung noch unsere Meinung zu Herbert Kickl und der FPÖ geändert.
00:27Für mich steht fest und ich sage das hier als aufrechter Demokrat in aller Klarheit,
00:35mit der gesamten FPÖ ist kein demokratischer Staat in einer Regierung zu machen, unabhängig
00:43von der Person des Obmann Herbert Kickl.
00:46Als Gründe nannte Babler enge Kontakte der Partei zu rechtsextremen Gruppierungen inklusive
00:52der Identitären, das Infragestellen der Menschenrechte, das FPÖ-Vorbild Ungarn, die Gefährdung von
00:58Frauenrechten, radikale Positionen und die bisherige Bilanz der Freiheitlichen als Regierungspartei.
01:04An dem Tag, an dem eine Koalition zwischen der SPÖ und der FPÖ vorstellbar wäre, wäre
01:10die FPÖ nicht mehr die FPÖ.
01:13Und mir ist genauso bewusst wie Ihnen allen, dass die FPÖ 1,4 Millionen Stimmen auf sich
01:20vereinigen konnte und mir ist genauso bewusst, dass 3,5 Millionen Menschen die FPÖ nicht
01:26gewählt haben.
01:27Entscheidend ist aber jetzt, ob und mit wem sich eine parlamentarische Mehrheit bilden lässt.
01:32Das Motto muss sein Zusammenarbeit statt Spaltung, damit die Menschen in Österreich wieder gewinnen.
01:40Zu den Gesprächen mit den potenziellen Koalitionspartnern ÖVP, NEOS und Grünen wollte Babler nicht sagen.
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