- vor 3 Jahren
Im zweiten Teil der zweiteiligen Fernsehserie, die in der DDR im Jahr 1990 produziert wurde und auf dem Leben des berühmten Physikers Albert Einstein basiert, konzentriert sich auf Einsteins Arbeit am Manhattan-Projekt, dem geheimen Programm der USA, um eine Atombombe zu entwickeln. Die Serie zeigt Einsteins Konflikt zwischen seinem wissenschaftlichen Wissen und seiner moralischen Verantwortung und seine Bemühungen, den Einsatz der Bombe zu verhindern. Die Serie beschäftigt sich auch mit Einsteins Beziehung zu seiner ersten Ehefrau Mileva und seiner zweiten Ehefrau Elsa..
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00:01:58zu. Das kümmert mich einen Dreck. Ich brauche den Artikel zum Termin, halt
00:02:04halt dich ran. George. Was ist das für ihn? Ich diktiere gleich, die Fotos müssen auch
00:02:09brauchbar sein. Lester, Jane kriegt 90 Zeilen für den Steuerprozess, Aufmacherseite 2,
00:02:144 spaltig. Über die Fotos reden wir nachher. Wenn du fertig bist, fährst du nach Princeton
00:02:21und machst das Interview mit Einstein. Wie bitte? Albert Einstein. Hast du einer Schule
00:02:28gefehlt? Warum nicht ein Interview mit Jesus Christus? Das kannst du dann haben. Ich brauche
00:02:35Wasserlage in Europa. Einsteins Meinung, ob es Krieg geben wird. Es ist zwecklos. Nicht
00:02:42mal Wieler und Forst sind an ihn rangekommen. Er empfängt keine Reporter. Nicht so bescheiden,
00:02:48Schätzchen. Du hast schon andere große Fische ans Land gezogen. Ach, schmeckt das nicht.
00:02:54Dieser Emigranten rennen vor Hitler und Mussolini davon. Sam, ich mag nicht. Verschon mich.
00:03:00Versuch's. Vielleicht schafft es eine Frau. Einstein ist auch noch. Jetzt deine Mittel. Wozu
00:03:07beschäftige ich einen Reporter, der Titten hat? Du bist ein Saukerl. Ach ja, er lebt mit seiner
00:03:17Schwester zusammen. Und seine Frau ist vor zwei Jahren gestorben. Die Stieftochter wohnt
00:03:20auch da. Und dann gibt's da noch eine Sekretärin. Die ist die Schlimmste. Sie hat Wheeler
00:03:25Ohrfeigen angeboten. Allein mit drei Weibern. Das hält nur ein Genie aus. Ich hab Ihnen
00:03:29bereits am Telefon gesagt, der Herr Professor empfängt zur Zeit niemand. Er ist beschäftigt.
00:03:32Er arbeitet und muss bitten, das Gelände zu verlassen. Also ich verstehe das
00:03:35Gelände zu verlassen. Hat man mir gesagt, ich könnte den Professor hier reichen.
00:03:37Nein, es ist wirklich unmöglich. Na gut, dann weh ich eben wieder. Aber ich sage, ich komme
00:03:40wieder.
00:03:40Ich komme wieder.
00:03:41Ich komme wieder.
00:03:42Jetzt kommt die Aufnahme.
00:03:46Was weiß ich nicht so, ich mich。
00:03:47Ichته
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00:06:41Vielleicht hättest du das von Einstein erfahren.
00:06:44Okay, die Sache hat sich erledigt. Mach deine Ferien, geh schwimmen, erhol dich gut.
00:06:50Hallo, Herr Lohmann.
00:07:00Ja, ja. Da, Albert.
00:07:06Na, nimm schon. Aber schling nicht so.
00:07:11Herr Professor, haben Sie erst gelesen?
00:07:14Guten Morgen, Frank. Wie ist das Wetter?
00:07:17Dieses Münchner Abkommen. Ein Sieg für Hitler, eine Niederlage, eine Ohrfeige für alle anständigen Menschen.
00:07:26Jetzt müssen Sie endlich wieder etwas sagen. Öffentlich.
00:07:33Es ist Ihre verdammte Pflicht und Schuldigkeit.
00:07:36Entschuldigen Sie, Herr Professor.
00:07:38Ich habe weiß Gott genug gepredigt. Aber das ist jetzt Schluss.
00:07:42Wie weit sind Sie mit den Berechnungen über den Strahlungsdruck der Protonenströme?
00:07:47Falls es Krieg gibt in Europa.
00:07:50Meine Eltern in Milano.
00:07:51Man muss nicht gleich das Schlimmste denken.
00:07:53Da ist doch diese junge Reporterin, die immer wieder anruft.
00:08:00Eine sehr aufdringliche Person.
00:08:02Im Supermarkt hat sie mich schon wieder angesprochen.
00:08:04Sie macht hier Ferien. Hat einen Bungalow gemietet.
00:08:07Aha. Woher wissen Sie denn das?
00:08:11Gar nicht weit. Wenn wir zum Institut gehen, man kommt fast vorbei.
00:08:14Ja.
00:08:36Herrgott, doch nicht jetzt.
00:08:38Guten Morgen, Madame. Mein Name ist Einstein. Das ist Mr. Belasco.
00:08:55Morgen.
00:08:56Bitte entschuldigen Sie die Störung. Sie wollten doch ein Interview. Sind Sie immer noch interessiert?
00:09:02Wir kommen ungelegen. Es wäre wohl besser, wir...
00:09:05Oh, Mimmels Willen, gehen Sie nicht weg. Ich... Ich will ja.
00:09:11Treten Sie ein.
00:09:13Dankeschön.
00:09:15Besten Dank.
00:09:19Wie hast du es geschafft?
00:09:20Tja.
00:09:22400, das ist es wert.
00:09:24500, keinen Cent weniger.
00:09:26Geht, geht, das Monster. Da war dein Vater ganz anders.
00:09:29Deshalb hat er mir auch nichts hinterlassen.
00:09:32Soll ich an dem Professor dranbleiben?
00:09:35Und woher plötzlich das Interesse an dem alten Knaben?
00:09:38Tja.
00:09:44Jane? Kann ich Sie einen Moment sprechen?
00:09:48Sie haben meine Eltern in Ihrem Blatt erwähnt, dass ich die Absicht habe, sie aus Italien herüber zu holen.
00:09:53Wer hat Ihnen erlaubt, Details aus meiner Privatsphäre zu veröffentlichen?
00:09:57Oh, Frank, hören Sie...
00:09:58Ich mag keine Schnüffelei.
00:10:01Ich möchte, dass Sie das in Zukunft unterlassen.
00:10:04Wie finden Sie diesen Farbton?
00:10:08Bitte?
00:10:10Vielleicht eine Spur zu hell?
00:10:11Zum Teufel mit Ihrem Farbton.
00:10:17Und mit Ihrer Zeitung. Ich, ich schenke sie Ihnen.
00:10:22Frank, warten Sie.
00:10:26Ich glaube, ich schulde Ihnen eine Erklärung.
00:10:29Hm.
00:10:30Schnüffelei.
00:10:32Das ist mein Job.
00:10:34Ich veröffentliche, was ich erfahre.
00:10:37Es sei denn...
00:10:38Meine Eltern sind kein Objekt für Ihre Klatschspalte.
00:10:41Ich hasse diese amerikanische Arroganz.
00:10:45Sich immer als Retter aufzuspielen, als Almosengeber, als Besserwisser...
00:10:48Seid Ihr Physiker etwa nicht arrogant?
00:10:51Das nachsichtige Lächeln, wenn Ihr uns gewöhnlich Sterblichen die Geheimnisse der Natur erklärt.
00:10:58Welch geistige Leistung, einen Berufsstand zu beleidigen, der zwangsläufig auf Informationen angewiesen ist.
00:11:05Ihr Professor mag uns Zeitungsleute auch nicht.
00:11:09Er benutzt uns, wenn er es für nützlich hält, und wir ihn.
00:11:12So profitieren wir beide.
00:11:14Jane, hören Sie...
00:11:16Ich habe von Einstein etwas gelernt.
00:11:19Dass es tatsächlich einen Zusammenhang gibt zwischen Amerika und Europa.
00:11:23Deshalb habe ich Ihre Eltern erwähnt.
00:11:27Als Beispiel für die wachsende Bedrohung durch den Faschismus.
00:11:33Und jetzt...
00:11:35Bewegen Sie Ihren Hintern von meinem Grundstück, Herr Doktor.
00:11:40Sonst...
00:11:42Sonst hole ich die Schrotflinte raus.
00:11:44Aber...
00:11:46Forschungen für eine radioaktive Bombe?
00:11:57Nein.
00:11:59Das kann ich nicht glauben.
00:12:03Welche Beweise haben Sie?
00:12:04Nur Indizien.
00:12:07Aber schwerwiegende.
00:12:09Die Nazis haben plötzlich jede Ausfuhr von Uranerz aus der okkupierten Tschechei verboten.
00:12:13Und hier weiß das D-Department noch nicht einmal, dass Uran kriegswichtig werden könnte.
00:12:17Aber wer sollte denn für Hitler eine solche Waffe entwickeln?
00:12:20Die meisten sind emigriert.
00:12:21Die meisten sind emigriert.
00:12:22Nicht alle.
00:12:24Heisenberg, Weizsäcker, Laue, Hahn.
00:12:29Also eine atomare Waffe.
00:12:33Nein.
00:12:34Theoretisch denkbar, ja.
00:12:36Technisch ist das unmöglich.
00:12:37Bitte, bitte.
00:12:38Lesen Sie noch einmal Fermis Gutachten.
00:12:41Und ich habe das Unglaubliche gesehen in meinem Labor in der Columbia.
00:12:44Auf dem Fluoreszenzschirm.
00:12:46Die Neutronenblitze bei der Spaltung des Orans.
00:12:49Wir haben es doch alle geahnt.
00:12:50Seit Jahren.
00:12:52Sie selbst haben mit Ihrer Theorie das Fundament dazu gegeben.
00:12:55Ich habe gehofft, dass ich es nicht mehr erleben würde.
00:12:59Verzeihen Sie, Professor.
00:13:00Aber wenn wir jetzt den Kopf in den Sand stecken, dann...
00:13:02Ich denke an die Erfindung des Dynamids.
00:13:04Seinen kriegerischen Einsatz.
00:13:06Und jetzt?
00:13:08Die Kernspaltung.
00:13:10Eine Kraft von gewaltigem Ausmaß.
00:13:12Die Erforschung hat gerade erst begonnen.
00:13:15Aber sofort wird über militärische Anwendung gesprochen.
00:13:18Ich wünschte, wie Sie, wir wären nicht mit dieser Entscheidung konfrontiert.
00:13:22Sie wird uns aufgezwungen.
00:13:24Die Welt ist aber noch nicht reif für diese neue Kraft.
00:13:28Die Urankernspaltung ist in Berlin entdeckt worden.
00:13:31In Hitlers Berlin.
00:13:32Bitte schreiben Sie an den Präsidenten.
00:13:34Wenn Russell überhaupt auf einen Wissenschaftler hört, dann auf Sie.
00:13:38Der Wettlauf zwischen Henker und Opfer hat begonnen.
00:13:40Wir dürfen keine Zeit mehr verlieren.
00:14:05Dein Tee, Albert.
00:14:06Ich habe Törtchen gemacht.
00:14:08Später.
00:14:20Albert.
00:14:23Willst du mir nicht sagen, was los ist?
00:14:25Was?
00:14:27Wieso?
00:14:29Wovon sprichst du denn?
00:14:30Ich brauche dich doch nur anzusehen.
00:14:31Ach, lass mich doch zufrieden, Maja.
00:14:34Ich habe zu arbeiten.
00:14:35Der Führer und oberste Befehlshaber der Wehrmacht würdigt die Taten des Heeres mit den Worten, das Gelingen dieser gewaltigsten Schlachtenfolge der Weltgeschichte ist in erster Linie dem deutschen Soldaten selbst zu danken.
00:15:03Er hat sich wieder auf allen Plätzen, auf die er gestellt war, auf das höchste bewährt.
00:15:08Wir schauen sich weiter an.
00:15:09Und ich muss mich über die jache be Nachtzen...
00:15:10Wer entdeckt.
00:15:11Ich bin einer Flamen.
00:15:12Ich bin einer Flamen.
00:15:13Wir nehmen einen Flamen.
00:15:14Wir kommen zur Flamen.
00:15:15Ich bin zu meinem Flamen.
00:15:16Wir machen sie, bin ein Flamen.
00:15:17Ich bin ein Flamme.
00:15:18Untertitelung. BR 2018
00:15:48Per Schiff in einen Hafen gebracht, könnte eine einzige Bombe dieser Art die gesamte Hafenanlage und einen Teil ihrer Umgebung zerstören?
00:16:00Wie aus einem utopischen Roman.
00:16:04Also wenn ich Einstein richtig verstehe, soll ich eine solche, solche...
00:16:07Uranbombe.
00:16:08Soll ich eine solche Waffe entwickeln lassen?
00:16:12Nein, Alex, das überzeugt mich nicht.
00:16:15Unserem Geheimdienst liegen keinerlei Erkenntnisse vor, dass die Nazis so eine Sache vorbereiten.
00:16:21Sir, es handelt sich hier um eine Entdeckung ganz neuer Art.
00:16:25Nur wenige Physiker auf der Welt wissen davon.
00:16:30Zillard, Teller, Wigner, Enrico Fermi...
00:16:33Erstklassige Leute.
00:16:36Einstein bürgt für Sie.
00:16:37Ja, ja, die Herren Einwanderer möchten forschen und der amerikanische Staat soll zahlen.
00:16:43Sie sagten einmal Einstein.
00:16:46Sei für Sie die höchste wissenschaftliche und moralische Autorität.
00:16:49Tja, aber ich bin für ihn wohl keine politische.
00:16:52Sonst würde er unsere Neutralitätspolitik nicht angreifen.
00:16:55Sir, es lässt Sie doch nicht unberührt, dass Hitler Polen überrannt hat.
00:16:59Und was sich dort abspielt.
00:17:00Ich habe eine Nation zu führen.
00:17:04Ich soll ihr den Frieden sichern.
00:17:07Dafür wurde ich gewählt.
00:17:10Nie wieder darf Amerika wie 1917 in einen Weltkrieg hineingezogen werden.
00:17:15Einstein verlangt nicht, dass Sie Deutschland den Krieg erklären.
00:17:19Er rät nur, dass wir uns gegen eine eventuelle neue Waffe wappnen.
00:17:23Durch entsprechende Forschungen.
00:17:25Von Deutschland droht uns keine unmittelbare Gefahr.
00:17:27Da macht mir Japan mehr Sorgen.
00:17:31Japan kooperiert mit Deutschland.
00:17:34Alex, worauf wollen Sie hinaus?
00:17:37Hitler führt Krieg gegen die stärksten Kontinentalmächte?
00:17:41England und Frankreich?
00:17:44Wird er dabei stehen bleiben?
00:17:46Wir werden der Bitte Churchills um Waffenhilfe nachkommen.
00:17:50Wohin nimmt der deutsche Kanzler den Mut, die Welt herauszufordern?
00:17:54Obwohl er Rohstoffquellen und Produktionskraft weit unterlegen.
00:17:58Ist es so abwegig zu vermuten, dass er ein Ass im Ärmel hat?
00:18:01Einen heimlichen Trumpf von verheerendem Ausmaß?
00:18:05Tja, es mag fantastisch klingen, aber
00:18:08können wir absolut sicher sein,
00:18:12dass Hitlers Physiker nicht schon fieberhaft an einer radioaktiven Wunderwaffe arbeiten?
00:18:15Mr. Präsident, falls der Faschismus in den Alleinbesitz einer neuartigen Kriegstechnik gelangt,
00:18:21kann er jedes Land erpressen.
00:18:25Es wäre dann nicht ausgeschlossen, dass das Hakenkreuz eines Tages auch auf dem Weißen Haus weht.
00:18:30Das würde meiner Frau nicht gefallen.
00:18:33Es würde unserem Volk nicht gefallen.
00:18:36Eine Waffe, die eine ganze Stadt zerstören kann.
00:18:38Neu-Jork-Samt-Hafen
00:18:41durch eine einzige Bonde?
00:18:45Ich kann's mir nicht vorstellen.
00:18:46Ich bin nicht der Waffe.
00:19:00Hey, Harry.
00:19:01Hey, Harry.
00:19:01Ja, ja.
00:19:02Herr Professor!
00:19:29Nein, nein, nein, wenden Sie sich an meine Sekretär.
00:19:32Erkennen Sie mich nicht?
00:19:39Ist das möglich?
00:19:42Kommen Sie, Rolf. Kommen Sie, kommen Sie.
00:19:50Und Ihre Frau? Ihr Kind?
00:19:53Ich weiß, ein Bub, ein kleiner Albert, richtig?
00:19:57Fünf Jahre ist er jetzt.
00:19:59Wir haben ein Zimmer in New York, in Brooklyn.
00:20:04Sagen Sie, wann sind Sie eigentlich hier angekommen?
00:20:08Erzählen Sie doch mal, ich bin neugierig.
00:20:10Wir sind seit einem Jahr aus Deutschland weg.
00:20:14Seit einem Jahr?
00:20:16Warum haben Sie sich nicht früher hier gemeldet?
00:20:19Sie hätten mich anrufen sollen.
00:20:21Sie stehen nicht im Telefonbuch.
00:20:25Und mit wem arbeiten Sie an der New Yorker Universität?
00:20:28Was haben Sie für eine Stellung?
00:20:29Gar keine, leider.
00:20:35Es sind zu viele Immigranten.
00:20:37Der Markt ist übersättigt.
00:20:40Entschuldigen Sie.
00:20:41Ich bin ein schlechter Gastgeber.
00:20:44Meine Damen sind leider Gottes unterwegs.
00:20:46Darf ich Ihnen was anbieten?
00:20:48Vielleicht einen Drink, wie man hier so sagt.
00:20:50Danke.
00:20:55Etwas zu essen wäre mir lieber.
00:20:58Hallo, Jane.
00:21:12Hallo.
00:21:13Schön, Sie zu sehen.
00:21:14Ach, da ist ja der Professor.
00:21:15Nein, Sie können jetzt nicht stören.
00:21:18Ich habe einen Termin.
00:21:28Ich habe keine Verabredung mit Ihnen.
00:21:32Sondern mit Ihrem Boss.
00:21:41Die verborgene Einheit zwischen den fundamentalen Kräften der Natur aufspüren, das ist, was er will.
00:21:46Die komplizierteste Aufgabe, die sich ein Menschengehirn stellen kann.
00:21:48Verstehen Sie jetzt, wie kostbar seine Zeit ist?
00:21:51Ist Einstein wirklich so einmalig?
00:21:53Er hat die Welt ein Stück vorangebracht.
00:21:56In seinem Alter könnte er sich zur Ruhe setzen.
00:21:58Er drängt weiter.
00:21:59Rückschläge beirren ihn nicht.
00:22:00Er treibt sich und uns ansucht neue Wege zur nächsten Stufe im physikalischen Weltbild.
00:22:04Er ist einfach fantastisch.
00:22:08Großer Gott, Sie schwärmen ja.
00:22:10Ist das zulässig unter Wissenschaftlern?
00:22:13Ich behaupte ja nicht, dass er die einzige bezaubernde Person ist.
00:22:17Ich kenne mindestens noch eine.
00:22:18Lassen Sie mich raten.
00:22:20Newton?
00:22:22Galilei?
00:22:23Jane.
00:22:24Sie machen es mir nicht leicht.
00:22:26Beharrlichkeit, Frank.
00:22:27Trotz Alter und Rückschläge.
00:22:30Nehmen Sie sich ein Beispiel an Ihrem großen Meister.
00:22:35Herr Schnittke, es wäre mir eine Freude, mit Ihnen zusammenzuarbeiten.
00:22:41Nur, der Direktor, unser Budget.
00:22:47Wie wäre es mit einer Tätigkeit in der Industrie?
00:22:52Industrie?
00:22:52Ja.
00:22:55Das kommt überraschend.
00:22:58Es ist eine Firma für Registrierkassen und Rechenmaschinen.
00:23:03Solide und altmodisch.
00:23:06Aber ich glaube, diese Branche hat Zukunft.
00:23:09Die Fabrik ist nicht weit.
00:23:11Auf halbem Weg nach Trenten.
00:23:12Sie können, wenn Sie wollen, in Trenten hier wohnen.
00:23:14Das ist ein Empfehlungsschreiben.
00:23:19Ich kenne den Besitzer der Firma.
00:23:22Meine Frau hat eine Stellung gefunden.
00:23:25In einer Hotelküche.
00:23:27Vom Tellerwäscher zum Millionär.
00:23:31Vielleicht schafft sie's.
00:23:33In diesem Land wird niemandem etwas geschenkt.
00:23:35Ich kenne den Besitzer.
00:24:05Ich kenne den Besitzer.
00:24:35Also, ihr beiden, jetzt mal hergeschaut.
00:24:47Ja, okay.
00:24:57Vom Herzen, alles Gute.
00:25:00Danke, alle.
00:25:01Ohne Sie hätte ich Frank nicht kennengelernt.
00:25:03Ich hab nicht gedacht, dass man so glücklich werden kann.
00:25:06Bring ihn bei.
00:25:07Zuerst bist du mit der Zeitung verheiratet.
00:25:09Alles andere kommt dann.
00:25:10Frank?
00:25:11Ja?
00:25:11Sie lassen sie doch weiterarbeiten.
00:25:12Sie ist nicht die Frau, die sich irgendwas verbieten lässt.
00:25:14Das stimmt.
00:25:16Hallo, Herr Kollege.
00:25:17Warum so spät?
00:25:19Die schöne Orgel haben Sie versäumt.
00:25:21Sie sind völlig außer Atem.
00:25:22Oh Gott, ist mir warm.
00:25:23Mein Lieber, Sie sollten auch heiraten.
00:25:26Und zwar bald.
00:25:27Bis höchste Zeit kaum noch was an dem Wahres übrig.
00:25:30Sie wissen also nichts?
00:25:31Sie haben nichts gehört?
00:25:33Wieso?
00:25:34Wovon reden Sie?
00:25:36Japan hat die USA angegriffen.
00:25:39Überfall auf den Flottenstützpunkt Pearl Harbor.
00:25:42Sie haben recht behalten, Krieg.
00:25:44Nun sind wir auch drin.
00:25:45Jetzt bitte stillstehen und lächeln.
00:25:49Achtung!
00:25:50Sehr schön.
00:25:51Bitte so bleiben.
00:26:15Ein Glas Wasser, Sir?
00:26:35Niederlagen an allen Fronten.
00:26:37Auch die Sowjets halten im Druck nicht stand.
00:26:40Ja, Sir.
00:26:41Es sieht nicht gut aus.
00:26:42Wie weit sind wir mit den Forschungen für die neue Waffe?
00:26:46Sie meinen dieses Atomzeug?
00:26:49Ich möchte den genauen Stand wissen.
00:26:52Fordern Sie einen Bericht.
00:26:55Ja, Mr. President.
00:26:59Wenn es sein muss, werden wir dafür alle Mittel einsetzen.
00:27:04Alles, was wir haben.
00:27:05Das Manhattan-Projekt unterliegt der strengsten Geheimhaltung.
00:27:08Mit allen möglichen Sicherheitsvorkehrungen.
00:27:10Ja, dann werden wir uns vorläufig kaum sehen.
00:27:15Ich verstehe immer noch nicht, warum man Sie nicht für das Projekt heranzieht.
00:27:20Durch Ihren Brief von Roosevelt ist die Sache überhaupt in Gang gekommen.
00:27:25Das ist doch jetzt unwichtig.
00:27:27Ich bin ja auch kein Spezialist für Kernphysik.
00:27:30Es wird ein harter Weg und keiner weiß, wie lang.
00:27:32Wissen Sie, wie weit die Nazis sind?
00:27:37Neue Hinweise, dass sie an Kernbomben arbeiten?
00:27:40Sie haben die Hochkonzentrationsanlage in Norwegen in der Hand.
00:27:43Das einzige Werk, in dem schweres Wasser hergestellt wird.
00:27:46Wir haben erfahren, dass Sie die Produktion steigern.
00:27:49Wofür, frage ich Sie.
00:27:51Ja.
00:27:52Das liegt nahe.
00:27:53Ich wünschte, wir hätten den Knallfrohr schon fertig.
00:27:58Ein paar davon auf Deutschland.
00:28:00Aus.
00:28:02Obwohl, es würde mir auch leid tun.
00:28:06Berlin ist eine schöne Stadt.
00:28:09In Leipzig habe ich meinen Doktor gemacht.
00:28:11Atombomben auf Städte?
00:28:14Nein.
00:28:15Das wäre das Inferno.
00:28:17Es würde vielen in den KZ das Leben retten.
00:28:20Haben Sie nicht auch Verwandte dort?
00:28:33Jane, es war ein überraschender Vorstoß der Japaner.
00:28:39Der Flugplatz lag unter Beschuss.
00:28:41Unsere Maschinen sind nicht aufgestiegen.
00:28:44Mehr wissen wir nicht.
00:28:45Wir müssen abwarten.
00:28:47Vermisst?
00:28:47Tausende gelten heute als vermisst.
00:28:51Da gibt es noch Hoffnung.
00:28:53Und seit wann?
00:28:54Vorige Woche.
00:28:55Bei Manila.
00:29:00Wie heißt denn der kleine Bursche?
00:29:03Frank.
00:29:06Also wird er seinen Vater vielleicht nie kennenlernen.
00:29:09Wozu bringt man Kinder auf die Welt?
00:29:16Für den nächsten Krieg?
00:29:18Wann wird endlich die zweite Front eröffnet?
00:29:22Was meinen Sie?
00:29:24Sieht noch nicht so aus.
00:29:26Leider.
00:29:27Und wäre es möglich, dass Sie auch, dass Sie gegen deutsche Truppen zum Einsatz kommen?
00:29:33Gegen Landsleiter meine ich.
00:29:35Durchaus möglich.
00:29:40Ich werde nicht davonlaufen.
00:29:43Was glauben Sie, wie lange es noch dauern wird?
00:29:46Hitler ist stark.
00:29:47Dazu Italien, Japan.
00:29:49Noch ist keine Wende in Sicht.
00:29:51Dieser Krieg muss schnell beendet werden.
00:29:53Dabei zählt jeder Tag.
00:29:55Und jede Stunde.
00:29:56Entschuldigen Sie, ich muss gehen.
00:30:01Leben Sie wohl, Herr Professor.
00:30:04Auf Wiedersehen.
00:30:07Auf ein
00:30:07gesundes Wiedersehen.
00:30:10Und warum glauben Sie nicht an Gott?
00:30:21Sind Sie nicht religiös erzogen worden?
00:30:25Oh, das hat man versucht.
00:30:27Nur da gibt es eben ein Problem.
00:30:30Und zwar, wie ein Physiker sich Gott vorstellen soll.
00:30:33Ob er seinen gasförmigen Wirbel etwa?
00:30:36Oh, wie das duftet.
00:30:40Ja, animalisch.
00:30:43Aber eben angenehm.
00:30:49Oh, guten Tag.
00:30:53Meine Mutter.
00:30:54Sie haben Sie ja kennengelernt.
00:30:56Ja, bei der Hochzeit in der Kirche.
00:30:58Hallo, Mrs. Houston.
00:31:00Mein Respekt.
00:31:02Sie haben einen wunderbaren Enkel.
00:31:04Mom, legst du ihn bitte ins Bett?
00:31:06Wie nett, dass Sie einmal vorbeischauen.
00:31:08Ein Glück, dass ich gerade heute aus New York gekommen bin.
00:31:11Hast du dem Herrn Professor nichts angeboten?
00:31:13Ah, nein, danke.
00:31:14Ich will nichts.
00:31:15Das heißt, oder doch?
00:31:17Ja, einen Kaffee.
00:31:18Ja, mit Sahne?
00:31:19Ein wenig.
00:31:21Ich mache ihn stark.
00:31:23Mehr europäisch.
00:31:25So, komm, mein Kleiner.
00:31:27Du musst jetzt schlafen, nicht?
00:31:29Ja, mein Schätzchen.
00:31:31Dann existieren für Sie nur Atome.
00:31:34Atome.
00:31:35Und dazwischen nichts.
00:31:37Die große Leere.
00:31:38Ach so, ja, ja.
00:31:43Das treffe zu, wäre die Welt ein Chaos.
00:31:46Doch da sie eine Ordnung besitzt, nämlich die Naturgesetze,
00:31:49ist die wunderbare Struktur der Materie für uns erkennbar.
00:31:53Das ist meine kosmische Religion.
00:31:56Vielleicht ein bisschen unamerikanisch.
00:31:59Hat mir auch schon manche Tadel eingebracht.
00:32:00Eher unmenschlich.
00:32:03Ihre Religion ist kalt und öde.
00:32:05Sie gibt keinen Trost.
00:32:07Für Menschlichkeit trägt die Verantwortung allein der Mensch.
00:32:11Dafür ist nicht die Natur verantwortlich.
00:32:14Das Dasein ist absurd.
00:32:16Krieg ist der Beweis.
00:32:18Die einzige Zuflucht liegt in Gott.
00:32:21Und dieser Gott, der den Menschen ein absurdes Dasein aufbürdet,
00:32:26wäre der nicht selber absurd?
00:32:28Es kann vorkommen, dass man das Leben als sinnlos empfindet.
00:32:40Besonders im Unglück.
00:32:43Vielleicht lebt Frank noch?
00:32:58Ich bin ein Wunderschön.
00:33:00Ich bin ein Wunderschön.
00:33:01Hallo.
00:33:01Hallo.
00:33:01Hallo.
00:33:28Ich möchte gehen.
00:33:53Ich kümmere mich um ein Taxi.
00:33:55Nein, bitte. Bitte nicht.
00:33:57Bitte. Nur einen Moment.
00:34:01Geht gleich wieder.
00:34:04Ja.
00:34:10Maja?
00:34:11Was suchst du um diese Zeit?
00:34:28Gar nichts.
00:34:29Geh schlafen.
00:34:30Geh schlafen.
00:34:31Was ist?
00:34:35Sie siegen überall und sie werden auch nach Amerika kommen.
00:34:42Erst kommen die Flugzeuge und sie werden die Städte zerstören, so wie sie es in London gemacht haben.
00:34:46Die Ellison, sie haben sogar schon ihre Kinder aufs Land geschickt.
00:34:49Und dann werden sie einmarschieren und dann sind die Juden dran.
00:34:52Die Juden sind immer dran. Wir sind immer zuerst dran.
00:34:54Aber ich, ich werde ihnen nicht in die Hände fallen.
00:34:58Ich, ich habe vorgesorgt.
00:35:01Und jetzt stell dir vor, ich habe es verlegt.
00:35:03Ich habe es einfach verlegt.
00:35:04Ich kann es nicht finden.
00:35:06Stell dir vor, ich habe meinen Tod versteckt und kann ihn nicht finden.
00:35:09Albert, hast du mir auch alles gesagt?
00:35:30Du musst keine Angst mehr haben.
00:35:39Die Spaltung des Atomkerns wird Energien freisetzen.
00:35:46Es sind Kräfte von unvorstellbarer Gewalt.
00:35:51Um eine, eine Hölle aufzuhalten, müssen wir das Tor zu einer anderen Hölle öffnen.
00:36:00Wie oft hast du schon solche Tore aufgestoßen, Albert, zum Nutzen der Menschheit?
00:36:06Faschismus ist Mord, blanker Mord.
00:36:08Da ist es nur human, dass man sich wehrt, mit allem.
00:36:12Du hast recht gehabt mit dem Brief an den Präsidenten.
00:36:15Eines Tages wird dir die ganze Welt dankbar sein.
00:36:30Danke.
00:36:38Er lebt, Herr Professor.
00:37:01Frank lebt, er lebt.
00:37:02Entschuldigung, aber ich wollte es dir gleich.
00:37:06Er ist in einem japanischen Lager.
00:37:09Es geht ihm gut.
00:37:11Nur dem Reis, den Reis hat er satzt.
00:37:13Hey,ues, da ist er nicht mehr.
00:37:28Das ist die ganze Zeit!
00:37:38Jetzt, Leute!
00:37:40Geh mit jetzt, Leute!
00:37:41Ich bin mit jetzt, Leute.
00:37:44Schnell hin!
00:37:45Mach's gut, Baby.
00:37:50Bei, bei!
00:37:51Pass auf dich auf!
00:37:52Los!
00:37:53Schnellt euch an die Arbeit!
00:37:54Das Flugzeug waren bis dahin!
00:37:55Schnellt dich unterfliegen!
00:37:56Ich auch nicht!
00:37:58Halt die Ohren steig!
00:38:02Und schreib mal!
00:38:04Ich muss abwickeln auch meine Karte!
00:38:15Wenn deine Berichte nicht taugen, zieh ich es dir vom Gehalt an.
00:38:18Ja!
00:38:19Sieh es ja.
00:38:21Die Sache kommt in Schwung.
00:38:23Jetzt kriegen sie Prügel in Nordafrika,
00:38:25im Pazifik und an der Wolke.
00:38:29Also, sei vorsichtig.
00:38:31Du musst den Krieg gegen die Japaner nicht gewinnen.
00:38:35Es genügt, wenn du schreibst, wer geführt wird.
00:38:37An der Front hast du wirklich nichts zu suchen.
00:38:40Ein guter Reporter bleibt in der Tappe wie die Generäle.
00:38:43Ist das klar?
00:38:44Ich pass schon auf, Sam.
00:38:45Ach!
00:38:46Mach's gut, Jan!
00:38:47Alles Gute!
00:38:48Schreib auch über Truppenbetreuung, über Pope und ähnlichen Blödsinn.
00:38:49Sollen die Leute lachen?
00:38:50Der Krieg ist beschissen genug!
00:38:51Guter Tipp, Sam!
00:38:52Mach ich!
00:38:53Und benimm dich wie eine Lady!
00:38:54Lass die Finger von den G.I.S.
00:38:55Ich erzähle es dein Mann, wenn er aus der Gefangenschaft heimkommt.
00:38:56Ich liebe dich, Sam.
00:38:57Wenn es Frank nicht gäbe, würde ich dich nehmen.
00:38:58Ich weiß nicht.
00:38:59Sehe ich aus wie ein Selbstmörder.
00:39:00Lass die Finger von den G.I.S.
00:39:01Ich erzähle es dein Mann, wenn er aus der Gefangenschaft heimkommt.
00:39:04Ich liebe dich, Sam.
00:39:05Wenn es Frank nicht gäbe, würde ich dich nehmen.
00:39:07Sehe ich aus wie ein Selbstmörder.
00:39:30Gutsmit hat in Straßburg ermitteln können, dass die Nazis überhaupt keine Atomwaffen
00:39:37haben.
00:39:38Sie haben keine Großanlagen für U-235 oder Plutonium.
00:39:43Sie haben nichts dergleichen.
00:39:45Sie haben einen Rückstand von Jahren zu unseren Forschungen.
00:39:48Gutsmit in Straßburg.
00:39:50Fahren Sie denn das her?
00:39:51Gelegentlich erfährt auch ein alter Einsiedler wie ich etwas.
00:39:56Wie weit seid ihr?
00:39:58Hat es schon einen Versuch einer atomaren Explosion?
00:40:02Sind Sie verrückt?
00:40:03Entschuldigung.
00:40:05Das Manhattan-Projekt ist das strengst gehütete militärische Geheimnis der Vereinigten Staaten.
00:40:09Und Sie...
00:40:10Das ist mir höchst gleichgültig.
00:40:12Hier geht es nämlich um etwas viel Größeres.
00:40:14Ja, bitte, Herr Professor.
00:40:16Die Armee hat jetzt schon Köln besetzt.
00:40:19Der Rhein ist überquert.
00:40:21Und von Osten schließt die Rote Armee nach Berlin.
00:40:25Hitlers Kapitulation ist absehbar.
00:40:28Demzufolge existiert also auch nicht mehr die Notwendigkeit atomare Waffen zu bauen.
00:40:33Geschweige denn sie einzusetzen.
00:40:35General Groves ist eine andere Ansicht.
00:40:37Japan.
00:40:38Aber dort geht es auch auf das Ende zu.
00:40:39Die schweren Luftangriffe auf Tokio.
00:40:41Wir haben blutige Verluste auf Iwo Jima und Okinawa.
00:40:43Und bei einer Invasion auf den japanischen Hauptinseln.
00:40:45Sagen Sie, wie weit seid Ihr?
00:40:49Ich muss es wissen.
00:40:53Wann soll der erste Versuch sein?
00:40:56Ich weiß nicht.
00:40:57Ich schätze schon in einigen Wochen.
00:40:59Ich muss heute noch zurück.
00:41:01Hallo?
00:41:02Einstein.
00:41:03Ich wollte Doktor Szilard.
00:41:04Ist der jetzt erreichbar?
00:41:06Ja.
00:41:07Würden Sie ihm bitte sagen, ich erwarte dringend seinen Rückruf.
00:41:36Wir möchten, dass die Wirkung der Atombombe auf einer unbewohnten Insel demonstriert wird.
00:41:40Als ultimative Warnung an Japan.
00:41:42Wir glauben, das müsste die Kapitulation herbeiführen.
00:41:47Ja, ein Minimum an Gewalt.
00:41:50Und ohne, dass dabei Menschen zu Schaden kommen.
00:41:53Also gut.
00:41:55Ich schreibe sofort noch einmal an Roosevelt.
00:41:57Nur eine Empfehlung.
00:41:59Dass er mich zu einem Gespräch empfängt.
00:42:01Sie wissen nicht, worum es sich handelt.
00:42:03Sie dürfen es nicht wissen.
00:42:05Bei aller Sympathie.
00:42:06Ich würde ungern neben Ihnen auf der Bank eines Militärtribunals sitzen.
00:42:10Der Präsident hat schon einmal auf unseren Rat gehört.
00:42:13Ich denke, er tut es wieder.
00:42:15Die Militärs haben großen Einfluss.
00:42:18Und sie wollen diese Waffe.
00:42:20Der Präsident hat die Macht.
00:42:22Das ist das Ausschlaggebende.
00:42:23Kommen Sie.
00:42:24Ich werde Ihnen die Parteien gleich mitgeben.
00:42:29Albert.
00:42:31Albert.
00:42:32Was ist, was gibt's denn?
00:42:33Roosevelt ist tot.
00:42:36Der Präsident ist gestorben.
00:42:37Ganz plötzlich.
00:42:39Nein.
00:42:40Ja, ich hatte einen Termin.
00:42:42Für den 8. Mai.
00:42:43Mrs. Roosevelt hatte das arrangiert.
00:42:46Wie?
00:42:47Nein, der Präsident hat den Brief nicht mehr lesen können.
00:42:49Er war unter der unerledigten Post auf seinem Schreibtisch.
00:42:53Naja, natürlich habe ich mich schon in mein Gespräch bei Präsident Truman bemüht.
00:42:56Aber das ist nicht so einfach.
00:42:57So kurz nach der Amtsübernahme.
00:43:01Ja, ja.
00:43:02Mir geht's da ganz genauso.
00:43:05Ich finde keinen ruhigen Schlaf mehr.
00:43:14Staatssekretär Burns wurde von Truman persönlich mit der Sache beauftragt.
00:43:18Ich habe unsere Bitte unterbreitet, dass der Präsident und das Kabinett mit den führenden Wissenschaftlern zusammenkommen
00:43:23und unsere Argumente gegen die Bombe anhören.
00:43:28Ja?
00:43:30Und?
00:43:32Wann soll das Treffen stattfinden?
00:43:34Was soll das heißen, Doktor?
00:43:36Gibt es nun eine Zusammenkunft, ja oder nein?
00:43:39Truman ist nicht Roosevelt.
00:43:41Sie halten es nicht für kompetent.
00:43:44Wir dürfen die Bombe nur bauen.
00:43:46Über den Einsatz entscheiden andere.
00:43:50Die Anwendung dieser neuen Waffe im Endstadium des Krieges, das ist, nein, undenkbar.
00:43:55Dem stimmt kein amerikanischer Präsident zu.
00:43:58die Erinnerung des Krieges, das ist so wichtig.
00:43:59Das ist so wichtig.
00:44:00Das ist so wichtig.
00:44:01Das ist so wichtig.
00:44:02Wirklich.
00:44:03Wirklich.
00:44:04Guten Morgen, Herr Professor.
00:44:24Guten Morgen.
00:44:26Haben Sie schon gehört?
00:44:27Im Radio?
00:44:29Eine neue Waffe ist eingesetzt worden.
00:44:31In Japan.
00:44:32Was sagen Sie?
00:44:34Eine Bombe.
00:44:35Eine ganze Stadt wurde zerstört.
00:44:38Hiroshima oder so ähnlich.
00:44:40Nur eine kurze Meldung.
00:44:43Soll ich Sie zu den nächsten Nachrichten rufen?
00:44:47Herr Professor.
00:44:48Herr Professor.
00:44:48Herr Professor.
00:44:51Herr Professor.
00:44:57Herr Professor.
00:44:57Musik
00:45:26Bitte, langsamer. Ja. Ja. Hier ist es. Bitte, halten Sie an, Sir.
00:45:42Sind Sie sicher, dass es hier war? Jawohl, Sir.
00:45:58Musik
00:46:00Es gibt keinen Zweifel. Tut mir leid.
00:46:20Musik
00:46:22Welcher ist es? Wie soll ich ihn begraben? Wie begrebt man einen Schatten?
00:46:32Musik
00:46:42Hallo.
00:46:44Hallo.
00:46:46Hallo.
00:46:48Musik
00:46:50Hallo.
00:46:52Musik
00:46:54Musik
00:46:56Musik
00:46:58Musik
00:47:00Musik
00:47:02Musik
00:47:04Musik
00:47:30Musik
00:47:32Musik
00:47:34Musik
00:47:36Musik
00:47:38Musik
00:47:40Musik
00:47:52Musik
00:47:54Musik
00:47:56Musik
00:47:58Musik
00:48:00Mama kommt gleich.
00:48:03Du solltest dich lieber mehr um deinen Jungen kümmern,
00:48:05statt in Bars rumzuhuren.
00:48:07Das geht dich in Dreck an.
00:48:08Okay, aber deine Arbeit geht mich was an.
00:48:11Wenn ich dich brauche, hast du da zu sein.
00:48:13Kapiert?
00:48:14Du kannst mich.
00:48:17Deine letzte Reportage war auch zum Kotzen.
00:48:20Eigentlich müsste ich dich feuern.
00:48:23Ich habe das Missreport gelesen.
00:48:25Was sagst du denn dazu?
00:48:26Du, Einstein, der große Pazifist hat der Welt die Bombe beschert.
00:48:32Durch seinen Brief an Roosevelt.
00:48:33So war das also.
00:48:37Wenn das kein Grund ist, sich zu besaufen.
00:48:40Und Frank.
00:48:42Frank hat ihn verehrt wie ein Hörerswesen.
00:48:45Vielleicht liegt er an den Leuten daran,
00:48:47den Physiker und die Schuld in die Schuhe zu schieben.
00:48:50Einstein ist nicht besser als die Nazis.
00:48:52Er gehört mit nach Nürnberg auf die Anklagebank.
00:48:56sondern er gehört mit nach Nürnberg auf die Schuhe.
00:49:02Und er geht mit nach Nürnberg auf die Beine dhringed ridings zu können.
00:49:04Und dann geht dein Kopf.
00:49:04Sir 유 まbic, sight uner it Happy
00:49:14Des 김fels nach G 새视.
00:49:16Was ist das?
00:49:18Was ist das?
00:49:18Ich Junge nach Sch muchísim hospitals-
00:49:21f irgendwoher binst,
00:49:23aber sicher nicht mehr Theater 21000.
00:49:24Am Dienstag
00:49:54Am Dienstag hat sie Doktor Einstein angerufen. Er hat ihnen ein Interview angeboten.
00:49:59Woher wissen Sie das? Ach ja, das FBI weiß alles.
00:50:04Leider nicht. Sie kennen Einstein seit Jahren, auch privat.
00:50:08Das ist vorbei. Ich werde nie wieder mit ihm sprechen.
00:50:11Ja, entschuldigen Sie natürlich. Kennen wir Ihren tragischen Fall. Ich darf Ihnen versichern, dass...
00:50:16Bitte kommen Sie zur Sache. Worum geht es?
00:50:20Uns ist bekannt, dass Doktor Einstein bereits in Deutschland Kontakte zu Kommunisten hatte.
00:50:25Auch zu russischen Wissenschaftlern. Er saß sogar im Präsidium einer Gesellschaft der Freunde des Neuen Russlands.
00:50:33Ja, und?
00:50:35Wir misstrauen Einstein. Wir haben ihm nie getraut.
00:50:41Ich verurteile Einsteins Handlungsweise. Ebenso wie die von Präsident Truman, der die Bombe eingesetzt hat.
00:50:47Dann müssten Sie wünschen, dass diese Waffe keine Verbreitung findet.
00:50:51Etwa durch die Weitergabe amerikanischer Atombeheimnisse an andere Länder.
00:50:56Wie soll ich das verstehen?
00:50:59Wollen Sie sagen, dass der Professor...
00:51:01Wenn wir das wüssten, dann müsste ich nicht zu Ihnen kommen.
00:51:04Das FBI hat die Aufgabe, unser Land vor Verrat zu schützen.
00:51:07Durch die Hilfe loyaler Bürger.
00:51:12Uns interessiert Einsteins Umgang.
00:51:14Seine Kontakte zu Leuten, die unsere Politik in Frage stellen.
00:51:17Ich bin kein Spitzel.
00:51:20Und jetzt gehen Sie.
00:51:21Jane.
00:51:23Sie sind eine erstklassige Journalistin.
00:51:26Machen Sie einfach Ihre Arbeit wie bisher.
00:51:27Und wenn Ihnen etwas Ungesetzliches auffällt, dann...
00:51:30Handeln Sie, wie Ihr Gewissen als amerikanische Patriotin es Ihnen vorschreibt.
00:51:50Gut.
00:51:53Über Japan ist eine physikalische Formel explodiert.
00:51:57E gleich mc².
00:51:58Die Gleichung stammt von Ihnen.
00:52:01160.000 Tote. Bis jetzt.
00:52:04Kann man das anders nennen als ein Verbrechen?
00:52:07Ich habe meine Gleichung im Jahre 1905 aufgestellt.
00:52:12Um eine Kernspaltung durchzuführen, braucht man Neutronen.
00:52:16Aber die sind erst im Jahr 32 von James Chadwick gefunden worden.
00:52:21Ich habe mit der Entdeckung der atomaren Kettenreaktion im Grunde gar nichts zu tun.
00:52:26Hat Ihre Formel nicht den Weg dahin geebnet?
00:52:31Wäre es nicht besser gewesen, Sie hätten sie damals vernichtet?
00:52:34Diese Gleichung resultiert aus der speziellen Relativitätstheorie.
00:52:38Und die war notwendig für den Fortschritt der Physik.
00:52:43E gleich mc².
00:52:45Das heißt einfach nur, Energiebilanzen eines Prozesses können im Prinzip durch Abwiegen bestimmt werden.
00:52:51Und das ist eine wunderbare Entdeckung.
00:52:52Auch heute noch? Nach Hiroshima?
00:52:57Ja.
00:52:59Versagt hat jedoch nicht die Wissenschaft, sondern die Ethik, der politische Verstand.
00:53:05Wer ist schuld an Hiroshima?
00:53:12Präsident Truman?
00:53:13Die Militärs?
00:53:14Oder die Wissenschaftler?
00:53:16Vor allem ein Wissenschaftler.
00:53:20Stimmt es, dass Ihr Brief an Roosevelt erst alles in Gang gesetzt hat?
00:53:24Hätte ich es gewusst, dass die Nazis in der Forschung noch so weit zurück sind, dann hätte ich mich an der Sache nicht beteiligt.
00:53:36Also?
00:53:37Ihre Weste ist weiß.
00:53:39Freispruch für Albert Einstein in allen Punkten.
00:53:42Ich war einmal in Japan.
00:53:491922 war das.
00:53:52Ich habe von dort ein Buch voll kolorierter Zeichnungen mitgebracht.
00:53:56Von japanischen Schulkindern.
00:53:58Es lag in Berlin immer auf meinem Schreibtisch.
00:54:01Auch ich habe in Japan Schulkinder gesehen.
00:54:06Verbrannte Gesichter.
00:54:08Die geschmolzenen Augäpfel waren über die Wangen hinabgeronnen.
00:54:11Der Mund?
00:54:13Eine verschwollene Wunde.
00:54:14Sie war nicht imstande, die Lippen zu öffnen, um zu essen.
00:54:21Und...
00:54:22Ich hatte nie viel Sympathie für diese Person.
00:54:30Am liebsten ging ich in die Redaktion und würde der Dame ein paar Takte erzählen.
00:54:34Warum lässt du dich in die Enge treiben?
00:54:37Das hast du nicht nötig.
00:54:38Am besten, du gibst überhaupt keine Interviews mehr.
00:54:43Würdest du dich bitte beruhigen?
00:54:45Sie hat nur gefragt, was viele Menschen bewegt.
00:54:48Du hast in gutem Glauben gehandelt.
00:54:51Du hast versucht, das Schlimmste zu verhindern.
00:54:53Bis zur letzten Minute.
00:54:55Ich hatte zu viel Vertrauen.
00:54:58Dein Vertrauen wurde missbraucht.
00:55:00Du bist frei von Schuld.
00:55:01Niemand ist ohne Fehler, Albert.
00:55:09Mensch sein heißt auch sich irren.
00:55:13Sicher im alltäglichen Leben gilt diese Formel.
00:55:18Aber dafür...
00:55:18Und dazu noch ein krankes, altes Weib auf dem Hals.
00:55:22Werd jetzt bloß nicht sentimental.
00:55:24Soll ich dir vielleicht was vorlesen?
00:55:26Hier aus dem Don Quixote.
00:55:29Mal sehen, wo wir waren.
00:55:32Albert...
00:55:32Du wirst bald ohne mich sein.
00:55:36Würdest du wohl bitte den Mund halten?
00:55:39Ich kenne dich am allerbesten.
00:55:43Ich weiß, du brauchst deine Einsamkeit.
00:55:46Und aus dieser Einsamkeit kommst du zu uns zu Besuch,
00:55:50zu uns gewöhnlichen Leuten.
00:55:54Hast du mich gern.
00:55:55Ich habe keine Furcht.
00:56:04Nur von dir fällt mir der Abschied schwer.
00:56:08Don Quixote hätte genauso gut eine Frau sein können.
00:56:12Was ist, darf ich jetzt lesen?
00:56:14Ja.
00:56:15Jetzt darfst du.
00:56:25Ja, das war sehr informativ.
00:56:42Ich danke Ihnen für das Gespräch.
00:56:43Hallo, Mr. Teller.
00:56:44Ich freue mich, dass ich Sie hier noch antreffe.
00:56:46Nun haben Sie sich meine Bitte überlegt?
00:56:49Entschuldigung, ich störe.
00:56:50Nein, nein, wir sind fertig.
00:56:51Setzen Sie sich doch bitte zu uns.
00:56:53Dann werde ich jetzt gehen.
00:56:53Nein, warten Sie.
00:56:54Möglich, dass es Mr. Teller mitteilt,
00:56:56dass er sich unserem Notstandskomitee anschließt.
00:56:57Dann hätten Sie doch eine hervorragende Schlagzeile.
00:57:00Dann muss ich Sie enttäuschen.
00:57:03Ich kann Ihre Absichten nicht unterstützen.
00:57:06Wir brauchen Atomwaffen gegen die russische Bedrohung.
00:57:10Sie sollten mal unsere Soldaten fragen,
00:57:12die aus Europa heimgekehrt sind.
00:57:13Ob Sie sich fühlen, diese Bedrohung?
00:57:16Und warum glauben Sie an eine Bedrohung?
00:57:18Komisch.
00:57:19Sie erwärmen sich so für die Sowjets.
00:57:21Gibt es dort nicht Leute,
00:57:22die Sie als imperialistischen Agenten bezeichnet?
00:57:26Ja.
00:57:26In Washington gibt es auch so was.
00:57:28Im Repräsentantenhaus hat ein konservativer Pinsel aus Mississippi behauptet,
00:57:32ich wäre ein ausländischer Akitator.
00:57:35Maren gibt es die Wahl auf der Welt.
00:57:38Ich habe stets gesagt,
00:57:39was mir an den Verhältnissen in der Sowjetunion missfällt.
00:57:42Und das werde ich auch weiter so halten.
00:57:451942 haben wir Geld gesammelt
00:57:46für ein zusätzliches Kampfflugzeug.
00:57:48Elisabeth Bergner hat es damals getauft.
00:57:51Loyalty.
00:57:53Ja?
00:57:54Loyalität.
00:57:55Für ein Land, das uns eine neue Heimat geboten hat.
00:57:58Nur gilt es zu entscheiden.
00:58:00Versteht man darunter kritiklosen Gehorsam
00:58:02oder die Pflicht, die Geschicke des Landes mitzugestalten.
00:58:06West und Ost können kooperieren.
00:58:08Das war im Krieg möglich.
00:58:09Warum nicht viel eher noch am Frieden?
00:58:11Warum haben wir dann die Atombombe gegen Japan eingesetzt?
00:58:14Was hat Japan damit zu tun?
00:58:15Japan?
00:58:16Sie meinen, es ging um Japan?
00:58:18Ja.
00:58:19Wir wollten den Krieg im fernen Osten rasch beenden.
00:58:22Die Bombe war auch Vergeltung für Paul Harbour.
00:58:24Für den Überfall auf unsere Flotte.
00:58:26Gewiss, das auch.
00:58:28Aber dafür hätte eine Bombe genügt.
00:58:31Warum die zweite?
00:58:34Ach.
00:58:36Weil...
00:58:37Wir wollten die Zerstörungskraft der neuen Waffe einprägsam vorführen.
00:58:41Allen Staaten und allen Regierungen.
00:58:43Und besonders einer.
00:58:44Ihre private Theorie.
00:58:46Hm, Moment mal.
00:58:49Sie behaupten, weil eine mächtige Regierung einer anderen demonstrieren wollte, dass sie mächtiger ist.
00:58:56Deshalb hat sie?
00:58:57Ja.
00:58:58Das ist nicht wahr.
00:59:00Wozu streiten?
00:59:01Die Wasserstoffbombe erscheint heute am Horizont als ein Ziel, das wahrscheinlich erreichbar ist.
00:59:14Käme sie zum Einsatz, so brächte sie die radioaktive Verseuchung der Atmosphäre und somit die Vernichtung alles Lebendigen in den Bereich des auch technisch Machbaren.
00:59:26Würde es sich dabei nicht um die Mittel der Massenvernichtung handeln, sondern beispielsweise um eine alle Völker der Welt bedrohende Pestepidemie, würde man alles daran setzen, sachkundige Menschen zusammenzubringen, die einen vernünftigen Plan zur Bekämpfung der Seuche ausarbeiten würden.
00:59:44Warum? Ist unsere Situation nicht der einer Pestepidemie ähnlich?
00:59:48Wir stehen heute vor der Alternative Frieden oder Vernichtung.
00:59:55Eine neue Art zu denken ist unentbehrlich, wenn die Menschheit weiter bestehen soll.
01:00:01Geschwätz.
01:00:03Wen kümmert das?
01:00:05Ich fürchte doch, dass einige darauf hören.
01:00:08Wir importieren teure Gehirne, damit sie uns in der Forschung nützen, nicht damit sie uns politisch schaden.
01:00:14Direktor Hoover hat sich mit dem Einwanderungsamt in Verbindung gesetzt.
01:00:19Es wird erwogen, Einstein die amerikanische Staatsbürgerschaft wieder zu entziehen und ihn aus dem Lande zu weisen.
01:00:26Tatsächlich?
01:00:26Ich habe sie immer verehrt, Professor.
01:00:33Bei der Relativitätstheorie hatte ich das eigentümliche Gefühl, die Menschheit steht an der Schwelle zum Verständnis aller Dinge.
01:00:39Das ist lange her.
01:00:41Die Suche nach der einheitlichen Feldtheorie hat sie in eine Sackgasse geführt.
01:00:45Mit ihrer Haltung zu den Quantenphänomenen verharren sie abseits vom großen Strom der naturwissenschaftlichen Erkenntnisse.
01:00:50Ach, überlassen wir es der Zukunft.
01:00:51Ich möchte wissen, warum Sie unbedingt die Superbombe bauen wollen.
01:00:55Glauben Sie damit, als Bahnbrecher in die Physik einzugehen, wie Max Planck oder Niels Bohr?
01:01:02Ist es das, was an Ihrer Seele frisst, die anderen übertrumpfen zu wollen, um jeden Preis?
01:01:07Sorgen Sie sich nicht um meinen Ruhm, Herr Kollege.
01:01:12Zünden Sie die Flamme der Kernfusion.
01:01:15Lenken Sie das Wasserstoffatom.
01:01:17Holen Sie die innerste Kraft der Sonne auf die Erde.
01:01:20Zum Nutzen der Menschen.
01:01:22Prometheus, keine Rostratus.
01:01:26Edward, Sie dürfen sich nicht durch falschen Ehrgeiz und schlechte Ratgeber beeinflussen lassen.
01:01:30Was erlauben Sie sich?
01:01:31Die Regierung und die Konzerne haben die Hände auf allen Versuchsanlagen.
01:01:43Auch auf ihrem Bombenlabor in Los Alamos und auf den neuen Großrechnern.
01:01:48Ein hochspezialisierter Physiker ist heutzutage völlig abhängig, wenn er auf seinem Gebiet weiterkommen will.
01:01:55Aber die andere Seite ist auch von uns abhängig.
01:02:00Unsere Freiheit wird durch militärische Macht garantiert.
01:02:03Wir liefern die Technologie.
01:02:07Sagen Sie mir, hat der Zuwachs an militärischer Macht zu einem Zuwachs an Sicherheit geführt?
01:02:12Nein.
01:02:14Die Unsicherheit wächst.
01:02:15Die Kriegsgefahr wird größer.
01:02:22Ich fürchte, wir werden uns nicht einigen.
01:02:29Und in Albuquerque bauen wir ein neues Werk zur Serienproduktion von Kernwaffen.
01:02:34Aus Deutschland hohen wir Raketenfachleute herüber.
01:02:36Herrgott noch mal.
01:02:38Die heißen nicht nur braun, die waren auch braun.
01:02:40Wieso sind die plötzlich unser Partner?
01:02:42Ich habe eine Sache für dich. Ich schicke dich nach Kalifornien.
01:02:46Nach Kalifornien? Was soll ich dort?
01:02:49Mach was über neue Filme bei MGM und Warner.
01:02:51Stars, Skandale, Kunst in der Reihenfolge. Du weißt schon.
01:02:54Hüte und warm ist es da auch.
01:02:57Sam, ich muss dich was fragen.
01:03:02Als meinen klügsten, besten Freund.
01:03:04Glaubst du an eine kommunistische Verschwörung bei uns?
01:03:07Immer mehr Leute reden davon.
01:03:10Dann wird nichts draus.
01:03:11Wenn es funktionieren soll, müsste es geheim bleiben.
01:03:15Ich will dir sagen, was ich glaube.
01:03:17Die Menschheit wird wohl niemals den Schnupfen besiehen.
01:03:20Ja, komm, wir gehen rein.
01:03:22Hältst es bedenkbar, dass Einstein, dass er zu den Kommunisten gehört?
01:03:27Dummes Zeug.
01:03:28Sag mal, was ist los mit dir?
01:03:30Wie beurteilst du mich?
01:03:32Bin ich clever oder blöd?
01:03:34Bei Frauen scheint das zu wechseln.
01:03:35Darauf beruhen ihre Anziehungskraft.
01:03:36Verzeihen Sie, wenn ich es Ihnen offen sage, aber Ihr Engagement ist sinnlos.
01:03:43Ich bin vor Jahren in ein furchtbares Verhängnis verstrickt worden, das keiner von uns geahnt hatte.
01:03:49Heute ist das anders.
01:03:51Heute liegt alles zu Tage für jeden klar erkennbar.
01:03:54Herr Teller.
01:03:55Der Entschluss, statt Schöpfer der mächtigste Gegner der Haarbombe zu werden,
01:04:07wäre für Sie in der Geschichte der Wissenschaft ein unvergleichliches Verdienst.
01:04:12Wenn ich die Super nicht mache, macht sie ein anderer.
01:04:16Ist es nicht so?
01:04:17Wir modernisieren in der Firma.
01:04:39Ich bin ganz froh, dass ich verreisen muss.
01:04:41Die Direktion schickt mich rüber nach Deutschland.
01:04:43Nach Frankfurt am Main zu einer Industrietagung.
01:04:45Aha.
01:04:49Offen gesagt, neugierig bin ich schon.
01:04:53Die alte Heimat.
01:04:57Auch mich hat man nach Deutschland eingeladen.
01:05:01Nein.
01:05:02Ich werde nie wieder einen Fuß in dieses Land setzen.
01:05:09Hat Senator Metasi schon etwas unternommen?
01:05:11Muss ich Dr. Einstein vor dem Ausschuss verantworten oder wird er ausgewiesen?
01:05:17Der Direktor war oben deswegen.
01:05:18Ganz oben.
01:05:19Nummer eins.
01:05:20Der Präsident teilt im Prinzip unsere Ansicht.
01:05:24Ich gratuliere, Sir.
01:05:25Das ist dir verdienst.
01:05:26Er gibt nur eines zu bedenken.
01:05:28Wenn wir Albert Einstein ausweisen,
01:05:30dann hätte das international etwa die Wirkung einer Deportation der Freiheitsstatue.
01:05:33Einstein und seine Mitläufer haben zwar ein Gefecht gewonnen,
01:05:39aber die Schlacht, die fängt erst an.
01:05:42Was es mit dieser Journalistin ist, die endlich zur Mitarbeit bereitet?
01:05:45Extra Auftrag für dich, der Kommentar für morgen, Seite 2.
01:05:52Wieso ich?
01:05:53Ist Williams Frank?
01:05:54Der Titel liegt schon vor, die Undankbarkeit des Dr. Einstein.
01:05:57Etwa so.
01:05:58Amerika hatte den staatenlosen Physiker 1933 aufgenommen.
01:06:01Sein Dank besteht darin, dass er mit liberalen Elementen paktiert,
01:06:04dass er sie aufstachelt, Aussagen vor dem Metasi-Komitee zu verweigern.
01:06:08Bruch der Gesetze, Verletzung der Verfassung und so weiter.
01:06:11Kapiert?
01:06:11Wenn nicht, treibt es irgendwo ab.
01:06:14Da scheinen ja genug solche Artikel jetzt.
01:06:16Ich soll?
01:06:19Das ist ein Scherz.
01:06:23Ich weiß nicht, wo du reingeraten musst.
01:06:25Ist nicht meine Schuld.
01:06:26Ich habe dich gewarnt.
01:06:27Mehrmals so.
01:06:28Es kommt auf die Wahrheit an.
01:06:30Einstein spricht sie aus.
01:06:31Wer bricht hier die Verfassung?
01:06:32Wenn du Vorträge halten willst, geh in den Zentralbank.
01:06:35Die brauchen den Artikel heute.
01:06:38Jetzt.
01:06:39Oder ich bin draußen.
01:06:41Ich hätte dich nicht hinschicken sollen, mit dir auf den Stein, damals.
01:06:50Es hat dir nur Unglück gebracht.
01:06:55Ich nehme nur meine Sachen vom Schreibtisch.
01:07:00War eine schöne Zeit mit dir, Sven.
01:07:04Pass auf dich ab.
01:07:05Hören Sie auf, bitte.
01:07:21Warum sagen Sie so etwas?
01:07:24Ich kenne Sie nicht, was haben wir Ihnen getan.
01:07:27Halten Sie den Mund.
01:07:29Sie sind selbst ein Schwein.
01:07:31Ein Schwein.
01:07:48Was soll der Lärm?
01:07:49Schreit ja nicht so rum.
01:07:53Liegt hier irgendwo mein Tabak?
01:07:55Ich kann nicht mehr.
01:08:07Ständig diese Anrufe.
01:08:12Ich halte das nicht länger aus.
01:08:15Hallo?
01:08:34Hallo?
01:08:35Wer spricht dort?
01:08:37Bitte, Herr Professor.
01:09:04Wir könnten nach Südamerika gehen. Zu unseren Verwandten, nach Montevideo.
01:09:12Helene, würden Sie mitkommen?
01:09:16Wenn Herr Professor es möchte.
01:09:20Vater, was meinst du?
01:09:24Ich bleibe.
01:09:29Ich fürchte, es kommt noch schlimmer. Werden wir das durchhalten?
01:09:33Nein, ich gehe selbst.
01:09:40Guten Abend, Herr Professor.
01:09:52Guten Abend, Herr Professor.
01:10:05Herr Rolf, Sie sind es ja. Herr Schnittke ist wieder von drüben zurück. Kommen Sie rein. Sie sind herzlich willkommen.
01:10:11Ihr Telefon war ständig besetzt. Guten Abend.
01:10:14Rolf, guten Abend.
01:10:18Sie wollten, Sie wollten ausgehen?
01:10:20Was? Ja. Ach nein. Also kommen Sie weiter. Kommen Sie weiter.
01:10:26München ist schön. Wie immer. Naja, der hat kaum was abgekriegt.
01:10:30Vater, bitte.
01:10:32Berlin dagegen.
01:10:34Sie war noch dort. Wie sieht es aus? Erzählen Sie.
01:10:37Waren Sie auch in der Haberlandstraße?
01:10:39Die Hertha, die hat uns mal geschrieben. Sie erinnern sich doch, das war unsere Haushälterin.
01:10:45Von unserer früheren Stadtwohnung meint sie, wäre so gut wie nichts übrig geblieben.
01:10:50Gebirgeausschutt. Trotz Aufräumungsarbeiten. Manche Straßen habe ich nicht wiedererkannt.
01:10:57Und sonst? Was macht die Berliner Universität, Rolf?
01:11:01Sie trägt jetzt einen neuen Namen. Nach den Brüdern Humboldt.
01:11:05Humboldt-Universität. Warum nicht? Den Titel haben sich die Denkmäler am Portal brav ersessen.
01:11:11Ich habe mit Professoren gesprochen. Mit Studenten. Vieles ist anders geworden in Deutschland.
01:11:18Möchten Sie etwas essen?
01:11:25Was hat sie?
01:11:27Die Nerven.
01:11:28Und die amerikanischen Zeitungen. Während sie drüben waren, ist hier einiges vorgefallen.
01:11:33Ach, lassen wir das doch.
01:11:34Herr Professor hat sich öffentlich gegen den Senator gestellt.
01:11:38McCarthy.
01:11:39Herr Professor hat dazu aufgefordert, die Aussage vor den Ausschüssen für unamerikanisches Verhalten zu verweigern.
01:11:44Es könnte sein, dass Herr Professor dafür ins Gefängnis muss.
01:11:47Nur würde es denen mehr schaden als mir.
01:11:50Gibt es auf dieser schönen Welt überhaupt ein Land, wo man in Frieden leben kann?
01:11:56Sehen Sie?
01:11:57Hm.
01:11:58Eine Sternschnuppe.
01:11:59Ich habe erfahren, dass Ihre Schwester... Ich möchte Ihnen mein Beileid ausdrücken.
01:12:09Es war für Sie eine Erlösung.
01:12:11Kommen Sie.
01:12:12Ich begleite Sie noch ein Stückchen.
01:12:16Wie weit sind Sie mit der Arbeit an der Feldtheorie?
01:12:21Ich tappe von einer Sackgasse in die andere.
01:12:27Aber die Sache hat einen Wert.
01:12:30Ich erspare wenigstens den Nachkommenden gewisse Fehler.
01:12:36Die Arbeit mit Ihnen in Berlin.
01:12:39Es war eine schöne Zeit.
01:12:42Mit der Feldtheorie werde ich ja wohl nicht mehr zu Ende kommen, fürchte ich.
01:12:48Sie wird in Vergessenheit geraten und später wird sie irgendwer aufs Neue entdecken.
01:12:53Es wäre nicht das erste Problem, mit dem das passiert ist.
01:13:00Man hat mir eine Professur in Berlin angeboten.
01:13:03An der Humboldt-Universität.
01:13:08Und werden Sie annehmen?
01:13:14Ich weiß es noch nicht.
01:13:23Dann kann es ein weiterer...
01:13:28...undern straßen abeinander.
01:13:30Musik
01:13:31Personen
01:13:35걸�ern
01:13:38Läggel
01:13:39Läggel
01:13:42Läggel
01:13:44Läggel
01:13:48Läggel
01:13:49Untertitelung. BR 2018
01:14:19Untertitelung. BR 2018
01:14:49Dr. Einstein? Dr. Einstein? Dr. Einstein? Soll ich einen Arzt rufen?
01:15:06Wo bin ich? Sir. Ja, Amerika. Ich dachte, ich kratze ab.
01:15:23Mrs. Belasco. Mrs. Belasco. Ma'am, bitte. Kommen Sie.
01:15:29Was ist passiert? Kommen Sie. Herr Professor.
01:15:36Keine Aufregung. Es geht schon.
01:15:40Ihm ist schlecht geworden. Sollen wir Sie nach Hause bringen? Sir? Ihre Physik kann auch mal einen Tag ohne Sie auskommen.
01:15:47Ja, ich fahre Sie nach Hause oder zu Dr. Dean.
01:15:51Es war bloß eine kleine Schwäche. Also keine Sorge, es ist vorbei.
01:15:57Schon gut. Ich bleib bei Ihnen.
01:16:01Mr. Einstein? Ich wollte Ihnen schon lange sagen, wir alle mögen Sie sehr.
01:16:07Danke, Mr. Cooper. Es tut gut, wenn man so etwas weiß.
01:16:11Ich war bei Ihnen zu Hause. Wollte mich verabschieden. Kann mir den Bungalow nicht mehr leisten.
01:16:30Ich habe schon gehört, was Ihnen da widerfahren ist. So was ist leider kein Einzelfall heutzutage.
01:16:35Was werden Sie jetzt unternehmen?
01:16:42Der Einzelne ist machtlos. Die Verhältnisse ändern sich nicht. Die Zukunft gehört den McCarthys.
01:16:48Was reden Sie denn da? Schämen Sie sich dafür.
01:16:53Ihr Land besitzt doch eine große demokratische Tradition. So etwas gibt man nicht auf.
01:17:00Es ruhen Kräfte in diesem Volke, die...
01:17:02Helfen Sie, die schleunigst zu stärken. Dafür sind Sie nämlich auch auf der Welt.
01:17:07Jane.
01:17:09Ich wollte Sie auf keinen Fall beleidigen.
01:17:14Bitte bleiben Sie.
01:17:17Sie können doch einen hilfsbedürftigen alten Mann nicht stehen lassen wie ein altes Möbel.
01:17:25Haben Sie vielleicht eine Zigarette? Ich brauche nur den Tabak.
01:17:29Nein.
01:17:32Ich würde Ihnen auch keine geben.
01:17:34Einen Apfel können Sie haben.
01:17:37Ich will keinen Apfel.
01:17:43Vielleicht gehe ich nach Japan mit meinem Sohn.
01:17:47Hiroshima.
01:17:51Ich könnte in einem Krankenhaus arbeiten. Ich könnte darüber schreiben.
01:17:54Man kann überall etwas Nützliches tun.
01:17:55Das ist aber nicht ganz einfach.
01:17:59So weit weg von der Heimat.
01:18:01Heimat.
01:18:03Ist doch bloß ein Wort.
01:18:06Die schönen alten Bäume.
01:18:10Der Duft der Blätter und Blüten.
01:18:13Sie werden Hunderte solcher Alleen finden.
01:18:15Überall auf der Welt, Jane.
01:18:16Aber diese hier.
01:18:17Für einen Menschen, der hier geboren ist.
01:18:21Für den wird sie immer etwas Besonderes sein.
01:18:27Werden Sie nach Deutschland zurückgehen wie einige Ihrer deutschen Freunde?
01:18:32Tut mir leid.
01:18:33Ich wollte nicht.
01:18:34Die Welt ist ziemlich merkwürdig.
01:18:41Nicht?
01:18:43Trotzdem wunderbar.
01:18:46Faszinierend.
01:18:47Und es ist allen nur ein einziges Mal gegeben, sie zu erleben.
01:18:53Nur leider vergessen wir oft im Alltag, dass es keine Wiederholung gibt.
01:18:59Nur ein einziges Mal sind wir in dieses einmalige Leben hineingeboren.
01:19:05Nur ein einziges Mal.
01:19:07Nur ein einziges Mal.
01:19:37Nur ein einziges Mal.
01:19:40Nur ein einziges Mal.
01:19:41Nur ein einziges Mal.
01:19:42Bis zum nächsten Mal.
01:20:12Bis zum nächsten Mal.
01:20:42Bis zum nächsten Mal.
01:21:12Bis zum nächsten Mal.
01:21:42Bis zum nächsten Mal.
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