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  • 28.10.2015
Schluß mit dem Durchwinken von Flüchtlingen von einem Staat zum anderen – darauf hatten sich Regierungschefs aus Mittel- und Südosteuropa in Brüssel geeinigt. Derzeit kommen täglich Tausende über die Westbalkanroute in die Europäische Union.

Die beschlossenen Maßnahmen, darunter die Entsendung von 400 Grenzschützern nach Slowenien, sind noch nicht angelaufen. Eine Woche hatte sich Brüssel dafür gegeben. Kurzfristig könne man die Menschen mit Tee, Winterkleidung, Decken und Essen versorgen, so eine Mitarbeiterin des Roten Kreuz in Slowenien. Langfristig sei den Migranten damit aber nicht geholfen, kritisieren Hilfsorganisationen. Die Brüsseler Beschlüsse seien unzureichend.

Angesichts der fallenden Temperaturen werden in der Region winterfeste Unterkünfte errichtet. In Griechenland soll rund die Hälfte der 100.000 in Brüssel versprochenen Aufnahmeplätze entstehen. Die EU will die dafür nötigen Mittel zur Verfügung stellen.

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