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Transkript
00:00Zunächst aber eine Masche, die hier zu Hause mit Vorliebe in Hochhäusern abgezogen wird.
00:05Denn dort, wo kaum einer den anderen kennt, finden sich die idealen Opfer für ein raffiniertes Gaunepärchen.
00:35Jetzt mache ich erst mal ein Päuschen.
00:36Genau. Das ist die absolute Härte. Wie wäre es mit dem richtigen Frühstück?
00:43Wieso ist es doch schon okay.
00:45Ich meine, was Festes zum Beißen, Kapito.
00:47Tag, die Herren.
00:48Moin.
00:50Wer zieht denn das schon wieder aus bei uns?
00:52Eine Familie im 11. Stock, Türken.
00:54Das 11. Stock?
00:55Wo eine Türkenfamilie?
00:57Hat gewohnt.
00:58Die, ähm, wie heißen die nochmal?
01:01Axan oder so ähnlich.
01:02Sag mir nichts.
01:03Tja, da lebt man ja jahrelang, ne?
01:05Und kenne nicht mal die Nachbarn auf der eigenen Etage.
01:08Soll vorkommen in einem Hochhaus.
01:10Ja, ne?
01:10Also, was ist jetzt, Alter?
01:12Da vorne um die Ecke habe ich einen Metzgerladen gesehen.
01:14Naja, schönen Tag noch.
01:16Tschüss.
01:17Tschüss.
01:19Lass uns zum Essen gehen.
01:44Dikkat, Tuzak dizisini çok beğeniyorum.
01:46Erbet Brindel.
01:54Letzte Wohnung rechts.
02:15Guten Tag, Frau Heise.
02:17Gut, dass Sie da sind.
02:18Ja, wieso?
02:18Was ist denn?
02:19Wir sind Ihre neuen Nachbarn, genau unter Ihnen.
02:21Ach, sind die Akzent schon ausgezogen?
02:22Die sind gerade dabei.
02:24Wir haben uns eben nochmal die Wohnung angesehen, wegen der Übergabe, wissen Sie?
02:28Verstehe.
02:29Und da haben wir gemerkt, dass die Decke an einer Stelle feucht ist.
02:33Und das Wasser muss aus Ihrer Wohnung kommen.
02:35Aus unserer Wohnung? Ausgeschlossen.
02:38Doch, doch.
02:39Wahrscheinlich haben Sie es noch gar nicht gemerkt.
02:40Der Wasserfleck ist ganz frisch.
02:42Nein, wo soll es denn herkommen?
02:44Unten ist das Wasser an der Baddecke.
02:46Also müsste es aus Ihrem Badezimmer kommen.
02:49Darf ich mal?
02:51Das Bad ist rechts.
02:52Danke.
02:52Danke.
03:05Da ist nichts.
03:06Das hätten wir doch gemerkt.
03:08Hier könnte die Stelle sein.
03:10Sie sehen doch, dass alles rocken ist.
03:13Sagen Sie, irgendwie riecht es ja komisch.
03:16Ich rieche nichts.
03:17Doch.
03:18So angebrannt.
03:20Ich habe doch nur Kartoffeln auf dem Herd.
03:49Ach, mein Mann ist ganz geschickt in diesem Ding.
03:51der findet die undichte Stelle ganz bestimmt.
03:53Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, wo das herkommen soll.
03:56Das hätten wir doch gemerkt.
03:58Frau Heise, kommen Sie bitte mal.
04:00Ich glaube, ich habe es gefunden.
04:02Ziehen Sie?
04:02Ich komme sofort.
04:04Ich komme sofort.
04:11Na, jetzt bin ich aber gespannt.
04:13Der Abfluss ist um Licht.
04:15Hier.
04:15Alles nass.
04:17Und ich wette, unter dem Schrank steht das Wasser und sickert durch den Boden.
04:21Oh, Mime, es werden meine Handtücher.
04:24Alles feucht.
04:25Ich habe sie doch erst gestern gewaschen und gebügelt.
04:28Was?
04:28Ja.
04:30Was sag ich denn?
04:31Mein Gott, wo kommt denn das viele Wasser her?
04:34Hier.
04:35Vom Abfluss.
04:37Bestimmte Dichtung kaputt.
04:39Ja, und das ist auch die Stelle, wo es bei uns unten durchleckt.
04:42Ja, aber was mache ich denn jetzt?
04:45Aufwischen?
04:46Hä?
04:47Ach ja, natürlich.
04:48Ich bin ganz durcheinander.
04:59Aber wissen möchte ich doch, wie das Wasser nach unten durchkommt.
05:02Ach, mein Gott.
05:03Das kommt schon mal vor.
05:04Es gibt immer mal Risse in den Fugen und das sickert das Wasser eben durch.
05:43Ich kann ja mal nachsehen, ob ich es reparieren kann.
05:46Sie müssten mir nur die Taschenlampe halten.
05:48Oh, das wäre aber wirklich sehr lieb von Ihnen.
05:50Wo ist denn Ihre Frau so plötzlich?
05:52Ich glaube, die ist schon wieder nach unten gegangen.
05:54Wenn Sie bitte hier hin leuchten.
06:16So.
06:17Ich glaube, der Schaden ist behoben.
06:19Tatsächlich?
06:20Woran lag es denn?
06:21Mein Gott, der Siphon war locker.
06:23Das kommt schon mal vor.
06:24Hab ich ein Glück, dass Sie das heute zufällig entdeckt haben und gleich reparieren konnten.
06:29Erst mal ausprobieren.
06:30Drehen Sie mal bitte den Wasserhahn auf.
06:34Warm oder kalt?
06:35Egal.
06:36Nur kräftig aufdrehen.
06:39Gut.
06:40Danke.
06:41Alles in Ordnung.
06:42Na, fertig?
06:43Ach, da sind Sie ja wieder.
06:44Ihr Mann ist wirklich sehr geschickt.
06:46Ja, im Haushalt ist da ganz gut zu gebrauchen.
06:48Also der meine, der hat eher zwei linke Hände.
06:51Sagen Sie, darf ich Ihnen was anbieten?
06:53Kaffee oder so?
06:54Ähm, nein, vielen Dank.
06:56Aber wir müssen unten noch ganz schnell was ausmessen.
06:58Wir sind ja jetzt sowieso bald Nachbarn.
07:00Und wenn der ganze Umzugstrubel vorüber ist, dann kommen Sie uns mal besuchen, ja?
07:04Ja, gerne.
07:06Mit der neuen Nachbarschaft war es natürlich nicht weit her.
07:09Es dauerte nicht lange, bis Frau Heise erkannte, dass sie ganz übel reingelegt und bestohlen worden war.
07:16Diese Masche hat seit einiger Zeit so etwas wie Hochkonjunktur.
07:20In einem einzigen Bundesland registrierte die Polizei über 200 solcher Fälle, ausgeführt von einer vielköpfigen Tätergruppe, die jeweils in wechselnder
07:29Besetzung auftritt.
07:30Gesamtschaden allein in diesem Bundesland sage und schreibe eine Million.
07:36Es empfiehlt sich also, angeblichen neuen Nachbarn ein wenig genauer anzuschauen, bevor man sie in die Wohnung lässt.
07:43Und natürlich sollte man fremde Besucher nicht aus den Augen lassen.
07:49So, meine Damen und Herren, und jetzt, wie angekündigt, zu unserem Schwerpunktthema Reise und Urlaub.
07:56Vorweg vielleicht eine kurze allgemeine Anmerkung.
07:59Es liegt uns natürlich fern, Ihnen die schönsten Wochen des Jahres zu vermiesen.
08:04Im Gegenteil, wir möchten, dass Sie Ihren Urlaub möglichst ohne Enttäuschung genießen.
08:09Dazu gehört leider aber auch, dass man sich in den Ferien nicht völlig sorglos und damit leichtfertig bewegt.
08:15Sonst könnte es einem in der Tat so ergehen, wie den Zuschauern, die uns für die heutige Sendung ihre Erfahrungen
08:22geschildert haben.
08:24Im ersten Beispiel eine Familie aus Berlin, der wir den Namen Körner gegeben haben.
08:29Für sie war der Urlaub schon vorbei, noch ehe er richtig begonnen hatte.
08:47Ja, warum fahrt ihr denn nicht so rum?
08:52Als Opa und ich nach Österreich gefahren sind, sind wir immer über München gefahren.
08:56Aber Oma, guck doch mal, das ist doch viel zu umständlich.
09:01Regensburg, Passau und da über die Grenze.
09:03Das ist doch viel näher.
09:05Dann düsen wir über Wien nach Ungarn und da unten ist auch schon der Plattensee.
09:08Ach, du hast recht.
09:10Aber Opa und ich sind ja auch nicht nach Wien gefahren, sondern nach Tirol.
09:14Und wie heißt nochmal euer Urlaubsort da unten?
09:16Ach, da ist gar nicht drauf, das Kaff.
09:18Außerdem kann man den Namen sowieso nicht aussprechen.
09:20Der Campingplatz ist jedenfalls direkt am Plattensee.
09:22Ach so.
09:23Du hättest ruhig ein bisschen beim Einpacken helfen können, anstatt da voll rumzusitzen.
09:26Was heißt hier voll rumsitzen?
09:28Einer muss doch Oma verklickern, wo wir hinfahren.
09:30Klar.
09:31Aber okay, ich komme gleich.
09:32Danke, ist schon alles fertig.
09:34Halt dich für ein Gerücht.
09:35Sag mal, müsst ihr denn in der Nacht fahren?
09:38Na klar, warum denn nicht?
09:40Ich weiß nicht. Im Dunkeln, auf der Autobahn.
09:43Mama, das ist doch nicht so viel Verkehr, keine LKWs, keine Staus. Wir kommen gut durch.
09:47Aber es ist doch viel anstrengender, nachts zu fahren.
09:49Wir wechseln uns doch ab, Petra und ich.
09:51Was ist mit mir?
09:52Ich habe Mama gerade erklärt, dass wir uns beim Fahren abwechseln.
09:55Sie hat Angst wegen der Nachtfahrt.
09:57Kinderfahrt, nur vorsichtig. Ich kriege bestimmt heute Nacht keine Augen zu.
10:01Es geht schon alles glatt. Ist ja nicht das erste Mal, dass wir nachts fahren.
10:05Du brauchst dir also keine Sorgen zu machen.
10:07So Leute, ich bin ready. Von mir aus kannst du losgehen.
10:09Ja klar, Hauptsache du hast deine Rollstuhl.
10:12Skates.
10:12Skates.
10:13Du kannst doch ab und zu mal Herrn Mayer einladen.
10:18Wo soll ich denn die Tasche hin tun? Da sind die Pässe drin und das ganze Geld.
10:21Am besten zwischen die Vordersitze. Da kommen wir gut ran und wir haben sie ständig im Auge.
10:24Ja, mach ich.
10:25So Mama, jetzt mach dir mal nicht so viel Sorgen.
10:30Aber ruft sofort an. Spätestens wenn ihr angekommen seid, ja?
10:33Ja, machen wir. Verbrochen.
10:34Also, mach's gut. Mit den Blumen weißt du ja Bescheid. Und die Zeitung haben wir abbestellt.
10:39Und wenn was Dringendes ist, die Telefonnummer vom Campingplatz hast du ja auch.
10:43Ja, ja.
10:43Gut.
10:44Ja, ja. Petra, fahrt aber vorsichtig.
10:46Ja, natürlich.
10:48Tschüss, Oma.
10:49Tschüss, Ingo.
10:52Mach keinen Blödsinn, Junge.
10:54Ivo, relaxen ist angesagt. Tschüss.
10:56Tschüss.
10:57Genieß es, Omi. Tschüss.
10:59Tschüss, Oma.
11:01Tschüss.
11:02Tschüss.
11:02Tschüss.
11:27Machst du ein bisschen leiser, Ingo Schiff?
11:48Wollen wir nicht mal wieder tauschen?
11:50Nein, wir sind doch bald da. Die nächste Abfahrt müsste die zum Plattensee sein.
11:54Da vorne ist erst mal eine Raststätte. Komm, lass uns anhalten.
11:58Na gut.
12:14Stell dich doch da vorne hin. Da ist die Raststätte. Kann ich auf die Toilette gehen?
12:18Ja, mach ich.
12:25Bin gleich wieder da.
12:27Soll ich nicht lieber mitgehen?
12:29Ziemlich. Gott verlassen die Gegend hier.
12:30Ach, die paar Schritte.
12:32Okay.
13:12Entschuldigung, bitte. Können Sie mir helfen?
13:15Tut mir leid, ich bin hier auch fremd.
13:17Sie aber lesen können.
13:19Ja, natürlich. Sie etwa nicht?
13:21Leider, nein. Ich... Alpha. Wie man sagt bei euch.
13:27Analphabet, meinen Sie?
13:28Ja. Ich suche eine Stadt, das heißt Sarvas.
13:32Sarvas?
13:36Also, ich hab wirklich keine Ahnung, wo die sein soll.
13:39Muss sein, irgendwo in Austin.
13:43Dann sollten wir erst mal ungefähr die Stelle finden, wo wir jetzt sind.
13:49Verleuchten Sie mal hier hin.
13:51Das ist der Platz.
13:52Ja, der Fallerplatz.
13:53Ja, ja.
14:13Und jetzt weiter nach Austin.
14:15Muss sein Gegen von Zeged.
14:17Sagt mir gar nichts. Ich kenne nur Cegedina Gulasch.
14:21Ah, Goujasch in Gegen von Zeged. Sehr gut.
14:24Du unbedingt hinfahren. Probieren.
14:26Nein, danke. Goujasch ist nicht ganz mein Geschmack.
14:52Wie ist noch heute die Stadt, die Sie zu?
14:54Sarvas.
14:55Sarvas.
14:57Sarvas.
14:58Hier, ich hab Sie.
15:00Südöstlich von Budapest.
15:02Aha.
15:03Ich glaube, da müssen Sie durch Budapest durchfahren und dann die 40 Richtung Debritzen und bei Snollnock dann runterfahren nach
15:13Chawas.
15:14Ich glaube, das ist die beste Route.
15:15Du hast mir sehr geholfen.
15:17Bitte.
15:18Vielen Dank.
15:18Vielen Dank.
15:19Keine Ursache.
15:20Und schönen Urlaub.
15:21Danke.
15:27Wiedersehen.
15:28Wiedersehen.
15:28Was ist denn hier los?
15:29Ich hab nur noch jemandem erklärt, wie er zu fahren hat.
15:33Mit Ungarn?
15:34Ja.
15:35Stell dir vor, der war Analphabet.
15:37Komisch.
15:37Ich brauch erst mal ein Taschentuch zum Händetrocknen.
15:46Wo hast du denn die Tasche hin?
15:47Welche Tasche?
15:48Na, die, die ich hier hingestellt hab.
15:50Ich hab nichts weggenommen.
15:52Sie muss doch irgendwo sein.
15:53Sie kann sich ja nicht in Luft aufgelöst haben.
15:56Oh nein.
15:57Was ist denn?
15:58Das darf nicht wahr sein.
16:00Tja, in Luft aufgelöst hatte sich die Tasche natürlich nicht.
16:05Sie wurde ein paar Tage später in der Nähe gefunden, allerdings leer.
16:08Das gesamte Geld und die Papiere waren verschwunden.
16:13Sie können sich vorstellen, meine Damen und Herren, dass die Urlaubslaune der Familie Körner verflogen war.
16:18Nachdem sie bei der Deutschen Botschaft in Budapest Ersatzpapiere besorgt hatte, kehrte sie um und fuhr nach Hause.
16:27Derartige Ablenkungstricks sind heute leider stark verbreitet.
16:31Sie werden übrigens nicht nur im Ausland angewendet, sondern durchaus auch in unseren heimatlichen Gefilden.
16:39Unsere Zuschauerpost belegt das sehr deutlich.
16:43Sie gibt aber auch einen ganz guten Überblick über viele andere Maschen, vor denen sie sich in Acht nehmen sollten.
16:50Hier ein Brief aus Stuttgart.
16:53Die Zuschauerin schreibt.
16:56Auf der Fahrt in den Süden haben wir hinter München bei Holzkirchen angehalten.
17:01Ich musste mal auf die Toilette.
17:13An der ersten Tür hing ein Schild außer Betrieb.
17:17Ich habe mir nichts dabei gedacht.
17:50Ich habe mir nichts dabei gemacht.
18:02Hey! Meine Tasche!
18:08So kann es gehen.
18:10Man ist in einer solchen Situation nun einmal etwas unbeweglich und gehandicapt.
18:18Dieser Zuschauer schreibt aus Hannover.
18:21Er war in Urlaub auf den Kanarischen Inseln.
18:40Beim Abendessen lest der Mann seinen Hotelschlüssel draußen im geparkten Leihwagen zurück.
18:47Wir sind in einem Frau International in Frankreich in dernants
18:49und dann hat er in den Karten Nationalenparty-Planck-Panck-Panck-Panck-Panck-Panck-Panck-Panck.
18:58So kann sie sehen.
19:00Das ist ein Zeug auch.
19:08Das ist ein Zeug.
19:16Als der Urlauber wieder zurückkam, war der Schlüssel weg.
19:19Doch das war längst nicht alles.
19:23Ehrlich.
19:25Ich freue mich auf mein Bett.
19:28Sag mal, wo ist denn unser Hotelschlüssel?
19:30Hast ihr den eingesteckt?
19:31Nee, du hast ihn gehabt.
19:32Ach komm, noch mal nach.
19:34Das kann ich nicht sagen.
19:35Was?
19:36Du hast ihn eingesteckt.
19:37Sag mal, Stefan, hast du den Hotelschlüssel eingesteckt?
19:40Ich habe keinen Hotelschlüssel.
19:41Komm, mit Spaß beiseite.
19:43Ich habe ihn nicht.
19:45Das gibt es doch nicht.
19:46Aber er lag doch hier, oder?
19:49Oh nee, guck, wir was machen.
19:52Ach du Scheiße.
19:55Auch das noch.
19:55Was ist los?
19:57Der Täter hatte auch noch einen Reifen zerstochen, um sich einen Vorsprung zu verschaffen.
20:01So ein Mist.
20:02Denn während unser Zuschauer daran ging, das Reserverad zu montieren,
20:07stattete der Dieb seinem Hotelzimmer ungestört einen Besuch ab.
20:36Beute, eine Lederjacke für 700 Mark.
20:39Bargeld, Papiere und Wertgegenstände hatte der Zuschauer Gott sei Dank im Seef deponiert.
20:46Weiter heißt es in seinem Brief, an der Rezeption erklärte man uns,
20:51dass die Schlüsselanhänger sämtlicher Ferienanlagen bei den Dieben bekannt sind,
20:56sodass sie die gestohlenen Schlüssel ohne Mühe dem richtigen Hotel zuordnen können.
21:03Fazit also, geben Sie den Schlüssel lieber an der Rezeption ab, wenn Sie das Hotel verlassen.
21:12Und noch ein Tipp für Ihren nächsten Urlaub.
21:15Wenn Sie irgendwo mit Kreditkarte bezahlen, sollten Sie erstens die Karte nach Möglichkeit nicht aus den Augen lassen.
21:21Und zweitens, sich den Beleg, den Sie unterschreiben, genau ansehen.
21:26Diese Empfehlung stammt von einem Zuschauer hier aus Paderborn.
21:31Er war im vergangenen Jahr in Marokko.
21:53Vor der Rückreise kaufte er im Duty-Free-Shop ein Mitbringsel für seine Frau.
21:57Eine Flasche Parfum, die ihm dort wesentlich preiswerter erschien als zu Hause in Deutschland.
22:04Mit einem Kreditkarte?
22:05Ja, natürlich.
22:06Oh, danke.
22:24Oh, danke.
22:28Eine Schiene ist hier.
22:30Oh, danke.
22:53Die Überraschung war groß, als dann die Abrechnung der Kreditkartenorganisation kam.
22:58Sie buchte nach der Umrechnung in D-Mark einen erheblich höheren Betrag ab, als am Parfumregal ausgezeichnet war.
23:07Das Rätselslösung, der Duty-Free-Laden hatte hier der Originalbeleg, das Parfum nicht in der Landeswährung, sondern in französischen Franc
23:17abgerechnet.
23:18Damit wurde das Geschenk fast doppelt so teuer.
23:22Ein schlechtes Geschäft, wie unser Zuschauer hier weiterschreibt.
23:26Nach diesem Erlebnis werde ich bei Auslandsreisen außer dem Betrag auch die Angabe der Währung nachprüfen.
23:36An diesen guten Vorsatz sollten Sie auch denken, wenn Sie im Ausland mit Kreditkarten bezahlen.
23:42Wie gesagt, wir wollen Ihnen den Urlaub nicht vermiesen.
23:46Aber wir halten es für wichtig, Ihnen solche Erlebnisse unserer Zuschauer zu übermitteln, damit Sie von Erfahrungen dieser Art verschont
23:54bleiben.
23:56So und nun zu einem ganz anderen Thema.
23:59Es gehört im weitesten Sinne zum Begriff Umweltschutz.
24:03Der hatte in den letzten 10, 15 Jahren ja kolossal an Bedeutung gewonnen und das ist sicher gut so.
24:09Im Zusammenhang mit dieser im Prinzip positiven Entwicklung gibt es aber auch einige Erscheinungen, die alles andere als erfreulich sind.
24:17Sehen Sie sich an, wie es dem Ehepaar Alexander und Christiane Dietrich ergangen ist.
24:23Ja, diese Platten sind also etwas teurer, aber gemessen an der Qualität absolut preiswert.
24:30Ich verstehe natürlich trotzdem nicht die Preise, warum das alles so teuer ist hier.
24:33Und so hell.
24:34Ja gut, die Alternative, die wir hätten, wären die Platten hier drüben zu 16 Mark in Quadratmeter.
24:41Da kämen wir ja auf fast 1000 Mark.
24:43Bei 60 Quadratmetern, ja.
24:46So viel Geld für so ein windiges Dach.
24:49Nach dem ersten Hagelschau sieht das doch aus wie ein Sieb, könnte ich mir vorstellen.
24:56Alexander und Christiane Dietrich gehören seit vielen Jahren einem Kleingartenverein an.
25:01Da das Blechdach ihrer alten Gartenlaube anfängt durchzurosten, sind sie in den Baumärkten auf der Suche nach geeignetem Material für
25:08ein neues Dach.
25:09Ja, das ist ein bisschen hell zwar alles, aber wir lassen uns das Angebot zu Hause nochmal in Ruhe durch
25:15den Kopf gehen.
25:16Alles klar, das ist auch ein bisschen viel für den Laien auf einmal.
25:19Da haben Sie recht.
25:21Aber Sie haben ja die Prospekte, da können Sie zu Hause in aller Ruhe nochmal nachsehen, was für Sie vielleicht
25:25am allerbesten in Frage kommt.
25:27Genau, und dann kommen wir sicher nochmal auf Sie zu.
25:28Gerne. Auf Wiedersehen.
25:31Du, ich hätte nie gedacht, dass dieses Kunststoff und Plexiglas so teuer ist.
25:35Ich auch nicht. Für das Geld bekommt man ja fast eine neue Hütte.
25:39Und da hast du gemeint, mit 400 bis 500 Mark kommen wir hin.
25:42Ja, da habe ich mich gründlich verschätzt.
25:45Du, wo wir schon mal da sind, können wir doch noch nach Sträuchern schauen.
25:49Meinetwegen.
25:50Ich glaube, da geht's lang.
25:58Du, das ist ja nicht zu fassen.
26:00Was?
26:01Unser Viertel wird doch nicht verkehrsberuhigt.
26:04Na und? Hält sich ja doch keiner an Tempo 30.
26:07Im Gegenteil, wenn du langsam fährst, wirst du angeblinkt oder überholt und kriegst doch den Vogel gezeigt.
26:13Du, sieh mal, ist das nicht was für uns?
26:17Weldach aus Faserzement zu verschenken.
26:19Circa 70 Quadratmeter. Sehr gut erhalten. Für Selbstabholer.
26:2370 Quadratmeter? Das ist aber etwas mehr, als wir brauchen.
26:26Nein, das käme genau hin.
26:28Du musst den Verschnitt mitrechnen.
26:30Und dann müssen sich die Platten 10 Zentimeter überlappen.
26:32Ach so.
26:33Naja, solche Zementplatten sind ja auch ziemlich stabil.
26:36Komisch, dass die sowas im Baumarkt nicht hatten.
26:39Heutzutage gibt's doch fast alles nur noch aus Kunststoff.
26:42Wenn diese Platten noch einigermaßen in Ordnung sind, wäre das gar nicht schlecht.
26:46Zu unserer alten Hütte passt so ein Baustoff einfach besser, als das neumodische Plastikzeug.
26:50Du, das steht doch sehr gut erhalten.
26:52Aber wie sollen wir die denn transportieren? Die muss man ja abholen.
26:56Kein Problem. Dein Bruder hat doch einen großen Anhänger.
26:58Den leitet er uns bestimmt mal.
27:00Ach ja, er hat ja sogar gesagt, er hilft uns beim Dachdecken.
27:03Na, dann ruf ich doch gleich mal da an.
27:05Sonst schnappt uns die noch jemand weg.
27:06Okay.
27:19Gleich am nächsten Tag nehmen Alexander Dietrich und sein Schwager die zu verschenkenden Dachplatten in Augenschein.
27:26Reinhold Vetter, der Eigentümer des Baumaterials, bemüht sich sehr, sein Geschenk an den Mann zu bringen.
27:31Sie legen einmal lang und legen einmal rüber.
27:35Wenn Sie das hier so rauflegen, dann kommt die nächste drüber und dann bleibt es.
27:38Ja, schauen Sie mal. Etwas über zehn Jahre alt, aber doch noch gut in Schuss.
27:42Nicht schlecht. Recht passabel.
27:45Ja, ich hab mir gedacht, ich ist auf dem Müllwerf. Vielleicht kann es ja doch noch jemand gebrauchen.
27:49Für unsere Gartenhütte wären die ideal. Wo waren die denn drauf?
27:52Da auf der Garage. Als wir das Dach nur eingedickt hatten, hatten wir so viel Ziegel übrig, dass sie auch
27:56noch fürs Garagendach gereicht haben.
27:58Und hatten diese Platten ausgedient?
28:00Genau.
28:01Sagen Sie mal, ist da nicht Aspest drin?
28:04Ja, sicher. Warum?
28:05Ja, man sagt doch immer, dass Aspest gefährlich ist.
28:07Ach, das bisschen, was da drin ist, ist völlig unproblematisch.
28:10Und verarbeiten darf man das noch?
28:11Ja, warum nicht?
28:13Nicht, dass wir Ärger kriegen deswegen.
28:15Warum?
28:17Tja, willst du die Platten nehmen?
28:19Ich glaube schon. Menge ist auch gerade richtig.
28:23Na ja, dann holen wir mal den Wagen rein.
28:25Ja, wie Sie sehen, schauen Sie mal. Noch nicht mal Bruchkanten dran.
28:28Wir haben die ganz sauber abgearbeitet.
28:29Südrich Neuer.
28:31Südrich Neuer.
28:55Südrich Neuer.
28:57Ich habe hier was für Sie.
28:59Tag, Herr Fuhrer. Kommen Sie ruhig rein in die Gutesstube.
29:02Herr Fuhrer ist unser Vereinsvorsitzender.
29:05Hier sind wohl die fleißigen Handwerker zugange.
29:08Das alte Blechdach war an einigen Stellen durchgerostet. Jetzt ist ein neues fällig.
29:12Mein Schwager hilft mir dabei. Ohne ihn wäre ich aufgeschmissen.
29:15Ich will Sie auch gar nicht von der Arbeit abhalten. Ich wollte Ihnen nur schnell die Einladung vorbeibringen.
29:21Wozu bin ich denn eingeladen?
29:23Zu einem Vortrag. Über Rosenschnitt und neue Veredelungsmethoden.
29:28Na ja, vielleicht interessiert Sie das.
29:30Bei Ihnen stehen ja auch einige Rosenstöcke.
29:32Ja, ja, bestimmt interessant. Gerade jetzt im Frühjahr.
29:35Sagen Sie mal, Herr Dietrich, Sie werden doch nicht etwa das Dach mit diesem alten Zeug herdecken wollen?
29:42Doch, wieso? Ist doch noch gut in Schuss.
29:45Wenn mich nicht alles täuscht, sind das Asbestzementplatten.
29:48Ja.
29:49Sie wissen, wir sind, gerade was die Gestaltung der Gartenhäuschen betrifft, kulanter als andere Vereine.
29:57Ja, und?
29:59Tut mir leid, Herr Dietrich.
30:00Aber wir haben in unserer Gartenordnung solche Platten als Dachmaterial ausdrücklich ausgeschlossen.
30:06Wie bitte? Seit wann das denn?
30:08Seit ungefähr sechs Jahren.
30:121991 wurde doch die Verwendung von asbesthaltigem Material per Gesetz ausdrücklich verboten.
30:19Daraufhin haben wir damals die Gartenordnung geändert.
30:22Kann ich mich gar nicht daran erinnern.
30:24Aber jedes Mitglied hat doch die neue Gartenordnung zugeschickt bekommen.
30:28Na ja, wahrscheinlich habe ich das überlesen.
30:30Ich habe ja nicht gedacht, dass das mal für mich so eine Bedeutung haben wird.
30:34In dieser Anlage gibt es aber einige solcher Dächer.
30:36Na ja, die gab es schon lange, bevor das Gesetz rauskam.
30:39Die können auch bleiben.
30:40Aber neue Dächer sind nicht erlaubt.
30:43Das gibt es doch nicht.
30:44Was sollen wir denn jetzt damit machen?
30:47Aufladen.
30:48Und schleunigst wegbringen zur Entsorgung.
30:51Sie können vom Glück sagen, dass sie noch keiner angezeigt hat.
30:54Jetzt mal halblang.
30:56Wieso soll uns einer anzeigen?
30:58Ich habe doch gesagt, dass es verboten ist, das Zeug zu verarbeiten.
31:02Sie machen sich strafbar.
31:04Seien Sie froh, dass ich es noch rechtzeitig gesehen habe.
31:07Sie gefährden ja Ihre Gesundheit.
31:08Und die der anderen auch.
31:10Wegen dem bisschen Asbest, das da drin ist.
31:12Ist doch alles Hysterie.
31:13Ja, von wegen.
31:15Ich war damals auf einem Vortrag vom Landesverband.
31:17Deshalb weiß ich etwas Bescheid.
31:19Vor allem beim Zuschneiden der Platten werden Asbestfasern freigesetzt.
31:23Oh Mann.
31:25Deswegen werden auch in letzter Zeit immer wieder Schulen geschlossen.
31:28Damit die dann saniert werden.
31:29Genau.
31:31Wenn Sie die Faser nämlich einatmen, ist der Lungenkrebs schon programmiert.
31:35Ich kann Ihnen nur raten, das Teufelszeug so schnell wie möglich zu entfernen.
31:39Oh Mist.
31:42Das kannst du laut sagen.
31:44Und da heißt es immer, einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.
32:12Ich glaube, hier können wir es reinschmeißen.
32:14Genau.
32:41Hey Sie, Moment mal.
32:42So geht das nicht?
32:44Meint der uns?
32:45Sieht so aus.
32:46Was ist denn los?
32:48Sind Sie wahnsinnig?
32:49Sie können doch das Zeug nicht einfach hier reinschmeißen.
32:51Warum nicht?
32:52Da steht doch Bauschutt.
32:53Sie haben doch da Asbestzement, oder?
32:56Weltraten.
32:56Na eben, da ist Asbest drin.
32:58Damit können Sie gleich weiterfahren.
33:00Wieso?
33:00Wohin denn?
33:01Zu der Uni Nordwest.
33:02Das sind die einzigen, die das annehmen dürfen.
33:04Ja, sind Sie bekloppt?
33:05Dann müssen wir ja durch die ganze Stadt durch.
33:07Da wird Ihnen wohl nichts anderes übrig bleiben.
33:10Aber eins sage ich Ihnen gleich, in dem Zustand nehmen Sie das Zeug nicht an.
33:13Was heißt in dem Zustand?
33:15Die Platten müssen gründlich mit Wasser abgespritzt und in Kunststofffolie eingepackt werden.
33:19Das ist doch Wahnsinn.
33:19Ja, nicht Wahnsinn, Vorschrift.
33:20Es gibt auch spezielle Insorgungsfirmen, die erledigen das für Sie.
33:24Und was kostet das?
33:26Weiß ich nicht genau.
33:27Billig ist das nicht.
33:29Wir machen das lieber selbst.
33:32Dann macht mal.
33:40Jetzt haben wir es ja beide.
33:41Ja.
33:424,0.
33:43Der ist so wahnsinnig teuer, kann das ja jetzt auch nicht sein.
33:464,1.
33:47Mhm.
33:48Ach, das ist praktisch, das ist nettowieblich.
33:50Das ist gesamt und der Baden wird jetzt abgezogen.
33:53Ja.
33:53Dann haben wir, das sind alles in allem 1,9 Tonnen.
33:58Ohne Anhänger, verstehen Sie.
34:00Da kriege ich von Ihnen 833 Mark und 32.
34:04Wie bitte?
34:05Sagen Sie das nochmal.
34:07833 Mark und 32 Pfennig.
34:10Das gibt's doch nicht.
34:12Für das Geld hätte ich im Baumarkt ein nagelneues Kunststoffdach bekommen.
34:20Sie sehen, meine Damen und Herren, ordnungsgemäße Beseitigung von mehr oder weniger gefährlichen Stoffen kann teuer werden.
34:28Deshalb sollten Sie vorsichtig sein, wenn Ihnen irgendein Schlitzohr solche zweifelhaften Geschenke anbietet.
34:36Denn das alte Sprichwort, einen geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul, ist heute leider auch nicht mehr das, was
34:43es früher einmal war.
34:46Und jetzt zum Schluss, nach längerer Zeit wieder einmal ein Experiment, in dem unsere Mitarbeiter selbst vorführen,
34:54wie leicht man auf die verblüffenden Tricks von Gaunern und Ganoven hereinfallen kann.
34:58Denn wir wissen, dass der Warneffekt sehr viel stärker und überzeugender ist,
35:03wenn die Tricks nicht nur von Schauspielern nachgestellt, sondern in der Realität erprobt werden.
35:10In unserem heutigen Beispiel geht es um den sogenannten Abgabeschwindel.
35:15Unser Experimentator Bernd Schröder und sein Team rüsten sich zunächst mit einer Reihe interessant aufgemachter Päckchen aus.
35:22Inhalt angeblich eilige Medikamente, in Wirklichkeit aber Papierabfälle.
35:28Der Herr mit der Sonnenbrille wird das Experiment mit einer winzigen Spezialkamera festhalten.
35:34Die weitere Ausstattung, ein ganz neutraler Quittungsblock und ein Portemonnaie mit Wechselgeld für alle Fälle.
35:48Tatort Nummer 1, eine Schnellreinigung.
35:52Darf ich Sie um einen Gefallen bitten? Bei der Dr. Kunert da drüben ist niemand zu Hause.
35:56Die hat ein Arzneimittel bestellt, dass Sie das gerade annehmen.
35:58Ja? Okay.
35:59Ja, das wäre sehr lieb.
36:00Meissen Sie einen Zettel ein?
36:00Ich schmeiße einen Zettel ein, damit er weiß, ja.
36:03Okay, gut.
36:03Ich müsste nur gerade eine Quittung mir geben lassen, gell?
36:07Ja.
36:0927 Mark kostet das Transportgebühr, dass Sie mir die auslegen können.
36:12Okay.
36:13Ja, das wäre lieb, danke schön.
36:15Es klappt tatsächlich.
36:17Haben Sie es klein, sonst...
36:19Mir wäre es fast lieber, wenn es mal 50 rauskommt.
36:22Ja, kann ich, kann ich, das geht, ja.
36:24So, da kriegen Sie 20 und 3.
36:30So, das ist sehr lieb, dann brauche ich nicht mehr, kann man kommen, denn es ist doch eine Fahrerei immer
36:33durch die Stadt.
36:34Ja, klar, doch.
36:35Gut, wunderbar, danke Ihnen.
36:36Bitte.
36:37Tschüss, Wiederschauen.
36:38Sehr lieb.
36:39Nach wenigen Minuten ist Bernd Schröder das Päckchen los und um 27 Mark reicher.
36:46Zweiter Versuch, diesmal bei einem Optiker.
36:49Guten Tag.
36:51Ich habe eine Bitte, bei der Frau Doktor nebenan ist niemand zu Hause, die hatten bestellt Arzneimittel gestern, haben gefaxt.
36:58Könnten Sie das gerade mal annehmen, weil wir haben noch eine Lieferung und ich kann jetzt nicht warten.
37:01Es ist offenbar, ist nachmittags offen.
37:03Bei der Frau Doktor Hartmann?
37:04Bei der Frau Doktor Hartmann nebenan in der Passage.
37:06Also gleich rechts rein, ja.
37:08Ja.
37:09Okay, im Hintereingang.
37:10Ja, genau.
37:11Ja, ja, genau.
37:12Ja, okay.
37:13Ich würde es Ihnen gerade quittieren, dass Sie es angenommen haben, ja, das wäre lieb, damit ich eine Unterlage habe.
37:1827 Mark müsste ich haben als Liefergebühr, wenn Sie es auslegen können, das wäre sehr lieb.
37:23Aber das gibt Ihnen wieder, das ist kein Problem.
37:27Und die weiß das, die Frau Doktor?
37:28Die weiß das, die hat es ja bestellt, ja, ja, klar.
37:30Ja?
37:30Ja, ich wundere mich, dass da niemand ist, aber...
37:33Und wieder.
37:34Bernd Schröder kassiert für das wertlose Päckchen 27 Mark.
37:40Haben Sie es klein, das würde ich an der Westen bringen.
37:42Ah ja, wunderbar.
37:44Gut, ich danke mich.
37:46Ich werde ein Zettelchen rein, dass es bei Ihnen ist, gell?
37:49Okay, danke schön.
37:50Wiederschauen.
37:50Wiederschauen.
37:52Aller guten Dinge sind drei.
37:54Nächster Tatort, ein Modegeschäft.
37:56Ich habe eine Bitte.
37:58Frau Doktor, nebenan ist keiner da.
38:00Ich habe hier eine einige Lieferung, Arzneimittel.
38:02Können Sie das gerade mal annehmen?
38:03Haben Sie ein Post-it oder so hingemacht?
38:06Bitte?
38:06Wenn Sie es annehmen würden, lege ich den Zettel rein.
38:08Ja, das wäre sehr lieb.
38:10Danke.
38:10Dann schreibe ich drauf für Dr. Hartmann Arzneimittel, ja.
38:1427 Mark müsste ich Transportgebühr haben, wenn Sie es auslegen können.
38:17So, möchte ich dann bloß eine Quittung?
38:18Ja, klar, schreibe ich Ihnen drauf, ja, klar.
38:21Eine Quittung?
38:22Für unseren Experimentator kein Problem.
38:25Und noch einmal wechseln 27 Mark den Besitzer.
38:30So, zwei und eine.
38:33Herzlichen Dank, Dankeschön.
38:37Nehmen wir an, dass die mittags da sind, also.
38:41Gut, Dankeschön.
38:42Hier dran.
38:43Ja, danke, tschüssi.
38:44Tschüss.
38:51Tja, und so ging es weiter.
38:53Im Grunde genommen ein recht bedenkliches Ergebnis.
38:56Dann aber, beim siebten Versuch, geriet Bernd Schröder in einem Schuhgeschäft an eine Frau,
39:02die zwar zunächst auch helfen wollte, schließlich aber, als es ums Geld ging, skeptisch wurde.
39:13Guten Tag, ich habe eine große Bitte.
39:16Bei der Frau Dr. Hartmann gegenüber ist niemand da, erstaunlicherweise.
39:19Das machen wir.
39:20Ja, das ist lieb.
39:21Müsstens nur gerade quittieren.
39:26Da müsste ich 32 Mark da nichts haben, für die Lieferung.
39:29Das liegt sich aber aus, ist ja bekannt.
39:32Und das ist mir gegeben, das wäre ganz lieb.
39:34Aber das will ich eigentlich nicht.
39:36Und daher stimmt irgendwas nicht.
39:38Nein, nein, das ist ja sehr zu bestätigen.
39:39Ja, dann müssen Sie halt warten, bis nächste Woche.
39:41Also nächste Woche kann ich sagen, Sie hat gestern, ich komme ja nicht wieder her,
39:45ich bin nur der Transporteur sozusagen.
39:47Die Firma ist ja der Arzneimittelversand.
39:49Aber ist ja kein Problem, Sie haben es ja mit der Quittung.
39:51Nein, das mache ich nicht.
39:52Warum nicht?
39:53Das müssen Sie mit dir selber ausmachen.
39:55Ich weiß ja gar nicht, ob Sie das will.
39:57Und dann machen Sie es lieber mit dir selber aus,
39:59da will ich nichts mit den Schuhen.
40:00Da kenne ich mich nicht aus, nicht, dass sie es da nicht bestellt hat
40:03und nimmt es dann gar nicht an oder so.
40:04Da gucke ich neben einem bei dem Geschäft.
40:06Okay, danke.
40:12Zu guter Letzt ist unser Experiment also doch noch ganz erfreulich ausgegangen.
40:16Und wir haben natürlich die Hoffnung, dass es, wenn wir den Versuch nach unserer heutigen Sendung
40:21wiederholen würden, ein paar Leute mehr wären, die den Trick durchschauen würden.
40:27Im Übrigen, die Opfer, die auf Bernd Schröder hereingefallen sind,
40:31haben ihr Geld selbstverständlich zurückbekommen.
40:34Damit darf ich mich für heute verabschieden.
40:37Auf Wiedersehen, bis zum nächsten Mal bei Vorsicht Falle.
40:40Bis zum nächsten Mal.
40:40Bis zum nächsten Mal.
40:40Bis zum nächsten Mal.
40:40Bis zum nächsten Mal.
40:40Bis zum nächsten Mal.
40:42Bis zum nächsten Mal.
40:42Vielen Dank.

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