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Spaß
Transkript
00:04Norddeutscher Rundfunk 2021
00:12Da bist du ja endlich!
00:13Schau, die anderen sind schon alle da.
00:15Jetzt wird doch gleich das Foto von uns von Finalistinnen gemacht.
00:18Entschuldigung, den Bus verpasst.
00:19Nathalie hast du nicht so viele gesehen auf deinem Weg.
00:21Auf die täten wir nämlich auch noch warten.
00:23Nein.
00:24Wo ist überhaupt dein Dirndl?
00:28Das habe ich gestern Abend in der Garderobe liegen lassen.
00:30Aber die teile ich mir ja eh mit, Nathalie.
00:32Vielleicht ist sie ja schon da.
00:33Schickst du die halt mal umziehen, gell?
00:34Du bist ja schießt den Wart schon.
00:37Habt ihr eigentlich deinen Einzug ins Finale gestern nach dem Online-Boat-Team nur recht gefeiert?
00:43Der Rupert Wagner und du?
00:46Der hat mich nur nach Hause gebracht.
00:47Ja, es schadet ja nie, wenn man sich mit einem von der Jury kurzstellt, gell?
00:52Als Referent vom Kulturumsleiter Egelseder ist der Rupert lediglich dessen Vertretung
00:55und sitzt selber nicht in der Jury.
00:57Entscheiden tut also nur der Egelseder und nicht der Rupert.
01:00Sauber.
01:01Jetzt sind wir also schon beim Du beim Herrn Wagner.
01:04Nicht schlecht.
01:13Ah, das Licht da.
01:14Wird das schon was?
01:16Schau ich da schon hübsch aus da nach.
01:20Guten Morgen, Frau Grasegger.
01:22Frau Stockl, stellen Sie Ihnen vor, die Frau Lange hat es ins Finale geschafft.
01:25Okay.
01:27Ist denn die Wahl zur Vierkönigin schon durch?
01:30Beim Online-Voting ist unter die letzten fünf gekommen.
01:33Schauen Sie.
01:36763 Stimmen.
01:37Der Wahnsinn, oder?
01:38Hm.
01:40Hat scheinbar doch noch was gebracht, dass ich gestern alle Kollegen angemeldet habe,
01:43dass sie für sie voten sollen.
01:45Heute ist das Fotoshooting und beim Finale gibt es nur einen Wissenstest.
01:48Ja.
01:50Herr Lorenz, was sagst du zur Frau Lange?
01:52Fesch, oder?
01:53Ich hab's im Internet gesehen, super.
01:55Was meinen Sie, was das für eine Werbung für unser Präsidium ist, wenn die Frau Lange Rosenheimer
01:59Bierkönigin wird?
02:01Naja.
02:02No ist ja noch nicht Bierkönigin.
02:04Das dürfte ja kein Problem sein.
02:06So fesch, wie das Mädel ist.
02:08Nö, die Kuh.
02:13Na, die Kuh.
02:13Na, also ich.
02:18Na?
02:33Aber ich bitte dich, eine Bierkönigin, die nicht einmal aus Bayern ist.
02:37Deswegen heißt es ja nicht bayerische Bierkönigin, sondern Rosenheimer Bierkönigin.
02:42Und? Wo liegt Rosenheim?
02:44Es war ein Versuch.
02:45Da kann der Preis sein.
02:47Wessen preußische Ehre muss ich da verteidigen?
02:49Moin, moin.
02:50Guten Morgen.
02:51Ja, wir haben es gerade von der Frau Lange. Guten Morgen.
02:54Weil sie es bis ins Finale von der Rosenheimer Bierkönigin geschafft hat.
02:57Wo denn?
02:58Im Gasthof, Kirscher.
03:00Schön.
03:01Aber Entschuldigung, eine Bierkönigin, die nicht bayerisch redet.
03:04Also, soviel ich weiß, was auch außerhalb der weiß, wirst kein Bier gebraut.
03:07In Hamburg zum Beispiel haben wir ein ganz süßes Lange, eine nette Kulenz.
03:12Herbes Bier.
03:13Krippe Rosenheimer, Parat Stockel, grüß Gott.
03:16Frau Stockel, hallo, ich bin's.
03:18Frau Lange, gerade haben wir es vorhin in den Kapp.
03:20Das hätten Sie auch nicht gedacht, dass Sie es bis ins Finale schaffen.
03:23Was? Ja, nee. Also, ich wollte eigentlich sagen...
03:26War der Fototermin schon?
03:27Ich habe gehört, es ist eine ganze Entourage von Visagisten vor Ort.
03:31Nee, aber ich bin auch gerade ein bisschen durch den Wind.
03:34Das machen Sie doch ganz locker.
03:36Nicht an die Kamera denken und vergessen es nicht.
03:39Immer schön lächeln.
03:41Also, das Lächeln ist mir gerade ein bisschen vergangen.
03:43Eine von den Finalteilnehmerinnen ist tot.
03:46Na.
03:48Die Nathalie Prast.
03:50Und ich habe sie gerade entdeckt.
03:53Na.
03:53Das ist kein schönes Erlebnis, kann ich Ihnen sagen.
03:56Im Gasthof Kirscher.
03:57In der Garderobe.
03:59Na.
04:00Bitte fassen Sie nichts an.
04:02Wir kommen.
04:07Gerade haben wir es von der Lange gehabt und jetzt findest du leicht.
04:10Na.
04:11Oh.
04:18Was kann nicht so geschnappig sein?
04:20Hör mal doch ausgemacht, weil ich eine Stadtratssitzung habe.
04:22Bist du dran mit der Hofarbeit?
04:24Ist schon recht.
04:25Guten Morgen.
04:26Und wegen dem Essen auf die Nacht musst du vielleicht selber schauen.
04:28Ich komme sicher nicht zum Einkaufen.
04:30Da hat die Sitzung den ganzen Tag.
04:32Nein.
04:32Aber der 80er und ihn haben später noch einen Termin mit dem Brauereibesitzer Kirscher
04:37und einem Renz von derer Eventagentur, die wohl doch die Wahl zur Rosenheimer Bierkönigin
04:41organisiert.
04:42Aha.
04:43Sagen wir mal, der Kirscher ist das nicht der, die im letztes Jahr beim Segelkern im Mittelmeer
04:48die Frau über Bord gegangen ist?
04:49Mhm.
04:50Ein ganz erschrecklicher Unfall war das damals.
04:52Sag's euch gerade, das Mord.
04:54Jedenfalls, das Finale von derer Wahl findet doch nächste Woche in der Musikakademie statt.
04:58Und da müssen wir halt unbedingt noch ein paar Sachen besprechen.
05:03Machen, Frau Stockel.
05:04Herr Hofer, es gab aber der Laich, und zwar im Brauereigasthof Kirscher.
05:08Stellen Sie sich doch vor, die Frau Lange hat's gefunden.
05:10Was macht denn die Schild alle Herkelsfrühe im Wirtshaus?
05:12Naja, die ist doch in der Endrunde von der Wahl zur Rosenheimer Bierkönigin.
05:17Was ja, ja.
05:18Ja, und jetzt ist halt eine ihrer Konkurrentinnen immer dabei, gell?
05:21Na, Herr Hansen und der Mord, die sind schon unterwegs.
05:25Ist recht, die schicken mich.
05:26Bis später, Frau Stockel.
05:27Bis später.
05:29Der Termin heute Mittag wird ausführen, Schätze.
05:32Hm?
05:32Bei einer der Bewerberinnen um die Krone der Rosenheimer Bierkönigin ist schon vor dem Finale vielleicht ausgangen.
05:48Also, dass es Weinkönigin gibt, das war mir ja klar, aber eine Bierkönigin?
05:52Aber Herr Hansen, das ist doch logisch.
05:54Bier, das ist doch quasi Königin der Getränke.
05:57Logisch.
05:59Moin Moin, Franz.
06:00Servus.
06:01Sag mal, ist die Frau Dr. Eckstein schon eingetroffen?
06:03In der Garderobe bei der Toten war's.
06:05Aha.
06:07Na, na, na.
06:08Da drüben drin, auf der anderen Straßenseite.
06:11Ach so.
06:14Mei, Frau Lange.
06:16Hallo, Frau Lange.
06:16Na, na.
06:18Hallo.
06:18Hallo.
06:18Wo ist da?
06:19Und das Wüggste, der Befürwung ist Finale, ne?
06:21Ja, also, als ich die Nathalie da gesehen hab, das...
06:25Äh, Nathalie, wie noch?
06:27Prast.
06:28Nathalie Prast.
06:28Das war auch eine von den Finalteilnehmerinnen von der Wahl hier.
06:32Die anderen Finalisten warten übrigens alle im Biergarten.
06:35Gut, gut, gut.
06:36Sagen Sie, haben Sie das Opfer näher gekannt?
06:40Also, wir haben uns zwar eine Garderobe geteilt und, ähm, gestern Abend bei der Veranstaltung
06:44von dem Online-Voting, da haben wir uns auch kurz unterhalten.
06:46Aber sonst...
06:47Sonst nix.
06:48Ja.
06:49Was haben Sie für einen Eindruck von der Verstorbenen gehabt?
06:53Ganz nett.
06:54Also, ein bisschen neugierig vielleicht.
06:56Ein bisschen neugierig, aha.
06:57Wieso?
06:58Die Nathalie wollte unbedingt einen Titel über die Wahl hier schreiben.
07:02Also, sie hat bei der Zeitung gearbeitet.
07:04Rosenheimer Morgenpost.
07:05War die verpasste Journalistin?
07:08Äh, ja.
07:10Und das hat halt ein bisschen genervt, ihre ständige Fragerei.
07:15Fällt denen jemand ein, die ein richtiges Problem mit der Verstorbenen gehabt haben könnte?
07:20Also, die Carola Meisenberger war gestern schon ziemlich sauer, als sie beim Online-Voting
07:25nur auf dem zweiten Platz gelandet ist.
07:27Mhm.
07:27Hinter der Nathalie.
07:29Aufschreiben, hm?
07:30Mhm.
07:32Gut, dann nehme ich jetzt mal den Tatort in Augenschein.
07:34Und Sie sind dann noch da, ja?
07:36Mhm.
07:36Ähm, ich hole mir mal einen Tee.
07:38Ja, und Sie, Herr Mohr, könnten, wie macht die Zeugen fertig?
07:42Befragung und so, hoffe ich.
07:43Ja, ja.
07:44Gut.
07:50Guten Morgen.
07:52Servus.
07:52Guten Morgen.
07:53Guten Morgen.
07:54Guten Morgen, Herr Hansen.
07:55Guten Morgen, Frau Dr. Eckstein.
07:56So ganz alleine heute?
07:58Ja.
07:58Vielleicht hätte der Rufer mit einem landwirtschaftlichen Links-Lotfall zu tun.
08:02Ich weiß es nicht.
08:04Was haben Sie da für mich?
08:05Das Opfer wurde von vorne erschlagen mit einem ziemlich massiven Gegenstand.
08:13Also ich tippe auf etwas aus Stein oder Schwermetall.
08:19Wie sieht es denn mit der Tatwaffe aus?
08:21Bis jetzt noch nichts gefunden.
08:22Schade.
08:25Oh, Herr Hansen.
08:26Schauen Sie mal bitte.
08:29Das ist der Toten gerade aus der Schürzentasche gefallen.
08:31Wo?
08:33Das kann ich jetzt noch nicht sagen.
08:35Ich schicke die Tabletten gleich zu den Kollegen ins Labor und dann wissen wir mehr.
08:38Vielleicht war ja Bier nicht das Einzige, wofür sich die Königin im Spiel interessiert hat.
08:42Könnte sein.
08:45Das war nur das Handy von der Toten.
08:46Fingerabdrücke sind gar nicht drauf.
08:48Eine Tee vom Opfer.
08:49Keine Fingerabdrücke?
08:50Dann hat der Täter sich das Handy vorgenommen.
08:52Und zwar gründlich.
08:53Schaut aus, als wäre wir noch die Daten runtergelöscht worden.
08:55Danke.
08:56Frau Doktor, können Sie schon was zum Todeszeitpunkt sagen?
08:59Ja, gestern Abend zwischen 22.30 Uhr und 23 Uhr.
09:03So spät?
09:05Gestern haben wir noch auf unsere Finalteilnahme angestoßen und jetzt...
09:08Der Tee, bitte.
09:12Dabei hätte Nathalie so gute Chancen auf den Sieg gehabt.
09:17Wobei, meine Favoritin ja jemand anders ist.
09:21Aber das weißt du ja.
09:23Opa, das ist jetzt sowieso egal.
09:25Das Finale wird doch jetzt sicher nicht mehr stattfinden, oder?
09:28In dieser Geschichte steckt so ein Haufen Arbeit und Geld drin.
09:31Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Rent das ausfallen lässt.
09:35Grüß Gott, Herr Lange.
09:37Ja, Frau Lange, was macht denn Sie für Sachen?
09:40Wie wenn Christine sich das ausgesucht hätte mit der Leiche.
09:43Na, das ist das ja überhaupt nicht gemeint.
09:45Wer sind Sie überhaupt?
09:47Wagner.
09:48Rupert Wagner.
09:49Aha.
09:49Ähm, der Rupert war als Referent vom Kulturumsleiter Egelseeder gestern Abend auch bei der Abendveranstaltung zum Online-Voting dabei.
09:56Ja, seine Vertretung, quasi.
09:59Schön.
10:00Mit Ihnen müssen wir dann auch noch reden.
10:02Haben die Kollegen mit Ihnen schon gesprochen, Frau Lange?
10:04Äh, ja, der Herr Hansen meinte, ich soll noch kurz warten, aber...
10:07Das können Sie im Kommissariat machen.
10:10Dann haben Sie wenigstens ein bisschen Ablenkung.
10:11Bei der Arbeit?
10:13Ja.
10:14Ja.
10:15Und Sie warten hier dabei.
10:17Ich wollte die Christine sowieso begleiten.
10:19Auch schön, dann warten Sie im Kommissariat auf die Beflagung.
10:22Das kann aber dauern.
10:23Kein Problem.
10:24Äh.
10:26Äh, der Tatort wäre da drüben.
10:28In der Brauerei gegenüber.
10:30Super, danke.
10:31Also bis später.
10:40Sobald ich mit der Obduktion fertig bin, melde ich mich bei Ihnen.
10:42Danke.
10:43Ah, da ist er ja.
10:44Herr Hofer, schön, dass Sie auch noch hergefunden haben.
10:47Schön, Sie hier noch vorgefunden zu haben.
10:49Bitte sehen.
10:50Danke.
10:50Bitte schön.
10:52Ähm, das Opfer ist übrigens erschlagen worden gestern Nacht gegen 23 Uhr, Tatwaffe-Fehlanzeige.
10:59Aber wir haben einige dubiose Medikamente bei der Toten gefunden.
11:02Dubios? Drogen oder was?
11:03Tabletten.
11:04Lass mal sehen, was die Untersuchung ergibt.
11:06Ja.
11:07Grüß dich.
11:07Grüß dich.
11:08Geschwind wegen Opfer.
11:09Das ist die Nathalie Prast, 25 Jahre alt.
11:12Gearbeitet hat sie für die Rosenheimer Morgenpost.
11:14Aber, nicht wie sie gesagt wird, als Journalistin, sondern für ein Anzeigenteil.
11:19Ach, sie hat sie ein bisschen geflungert, was im Beruf angeht.
11:21Sie hat nämlich erzählt, sie wäre Journalistin.
11:23Mhm.
11:24Ja, aber dafür war sie nicht verheiratet.
11:26Sie hat keinen Freund gehabt.
11:27Sonst haben wir Verwandten?
11:28Nein, bis jetzt nicht.
11:30Das wird ja nichts mehr.
11:31Für mich.
11:33Herr Hansen, die Angestellten habe ich jetzt fertig gemacht.
11:36Keiner, wo es gesehen, keiner, wo es gehört.
11:37Und jetzt gehe ich zurück zu meiner Königin.
11:39Machen Sie das.
11:40Schön.
11:41Ja.
11:42Angeblich wollte die Tote einen Artikel über die Wahl hier schreiben.
11:45Ja.
11:46Die Frau Lange und den Kavalier habe ich übrigens ins Präsidium geschickt.
11:49Was für ein Kavalier?
11:50Ja, einen aus dem Kulturamt, der gestern Abend bei dem Online-Votchen dabei war.
11:54Rupert Wagner heißt der.
11:55Aha.
11:56Schauen wir hin.
11:57Ja.
11:58Nach diesem tragischen Vorfall wird der Herr Kerscher die Wahl ja wohl absagen.
12:04Der vielleicht schon, aber beim Renz vor der Eventagentur bin ich mir nicht sicher.
12:08Wo der doch so einen Aufriss gemacht hat mit der Werbung und allem.
12:11Auf jeden Fall wird das Finale nächste Woche sicher nicht in der Musikakademie stattfinden.
12:17Aber wo doch die Brauerei Kerscher eine von unseren wichtigsten Sponsoren ist,
12:20darum hat der Kerscher ja auch das Finale bei uns in der Akademie wahr wollen.
12:24Frau Hofer, es geht hier um Mord.
12:27Ach Gott.
12:28Bleibt es trotzdem bei unserem Termin mit D2 nachher?
12:30Ja, selbstverständlich.
12:32Ich werde dann auch gleich Herrn Kerscher und Herrn Renz meine Entscheidung persönlich mitteilen.
12:36Äh, heut, heut, heut, heut, heut.
12:38Äh, noch ganz kurz wegen derer Bezuschussung von der Musikakademie.
12:42Da haben wir nämlich gerade in der Stadtratssitzung drüber geredet, der...
12:44Ach, muss ich mir da jetzt Sorgen machen.
12:46Äh, na, na, na, na, bloß der Kulturamtsleiter, der Egelseder, der hat doch einen neuen Referenten.
12:51Und der, der hat sich dermaßen aufgemantelt, ein richtiger, ja, ich mag es gar nicht sagen.
12:57Na ja, so wie ich Herrn Egelseder kenne, wird sich so einer sowieso nicht lang bei ihm halten können.
13:02Hoffen wir es, den habe ich echt gefressen.
13:04Wissen Sie, der erst einen auch freundlich machen, sogar dunzen sollte am Herberthorster.
13:08Und dann hat so blöd der Herrin, dass er so spät ist.
13:11Ja, ja, gut, Frau Hofer, wir sehen uns dann später.
13:13Wiederhören, Herr Achtziger.
13:19Ach, Herrschaft.
13:21Hofer.
13:24Ach, Herr Renz, ja, ich habe schon gehört, Katastrophe.
13:32Also, ich glaube ja nicht, dass die Wahl fortgesetzt wird.
13:35Wir haben schließlich einen Mordfall.
13:37So, ich surf dann mal los.
13:38Ah, Andi, du musst nach Frankfurt, gell?
13:40Wie lange sind Sie jetzt genau weg, Herr Lorenz?
13:42Ach, das sind nur drei Tage.
13:44Wenn irgendwas ist, ich bin immer auf dem Handy zu erreichen.
13:45Ja, immer.
13:48Aber schade ist schon.
13:50Ja, der Mordfall.
13:51Ich meine, ich hatte Frau Lange die Krone als Bierkönigin wirklich vergönnt.
13:55Von dem Preisgeld, 5000 Euro, will sie sich ein Auto kaufen.
13:59Ich würde Kreuzfahrt machen.
14:00Karibik, Außenkabine, Wellness, Käpt'n's Dinner.
14:04Das ist auch nicht schlecht.
14:05Ja.
14:09Meine Frau Lange, haben Sie einen rechten Schock gehabt, sagst du?
14:13Ja, angenehm war es nicht.
14:16Aber die Christine hält sich wirklich tapfer.
14:18Das muss man schon sagen.
14:21Rupert Wagner, wir haben uns bei der Wahl zur Rosenheimer Bierkönigin kennengelernt.
14:26Der Rupert ist nämlich der Referent von Kulturumsleiter Egelseder.
14:29Mhm.
14:30Ich sollte mich hier melden, zur Befragung.
14:32Wo muss ich denn da hin?
14:34Am besten, Sie kommen gleich mit mir mit.
14:36Die Kommissare sind noch am Tatort, aber die werden sicher gleich kommen.
14:45Wollen Sie einen Tee?
14:47Hatte ich schon.
14:48Dann gibt's einen Schokolade.
14:53Das Fotoshooting muss heute stattfinden.
14:55Dieser Daniel Kek ist ein Starfotograf.
14:57Was meinen Sie, wie schwer es war, bei dem einen Termin zu bekommen?
14:59Ja, aber finden Sie das nicht ein bisschen bietätlos?
15:02Meine, eine von den Finalistinnen, die fehlt doch jetzt.
15:05Ach, die ist schnell ersetzt.
15:07Nominieren wir einfach die Sechsplatzierte vom Online-Voting nach.
15:10Hey, wie lange soll denn das Theater hier noch gehen?
15:13Herr Lenz.
15:13Das ist kein Theater, das ist eine Mordermittlung.
15:15Und wir bestimmen, wann der Form fehlt.
15:16Haben Sie meinen Namen, Kripo Rosenheim?
15:18Hofer.
15:19Ja, grüß Gott.
15:20Grüß Gott.
15:21Wir wollten Ihre Arbeit nicht stören.
15:23Wer sind Sie bitte?
15:24Martin Kerscher von der Brauerei und das ist der Herr Renz von der Eventagentur Partimer.
15:29Meine Agentur organisiert die Wahl.
15:31Schön.
15:31Es trifft sich gut, wir haben E-Frag an Sie beide.
15:36Es ist schlimm.
15:37Letztes Jahr stört meine Frau bei einem Segelunfall im Mittelmeer.
15:41Und jetzt ist die Nathalie am Mordertaten.
15:45Fällt Ihnen jemand ein, der einen Zorn auf die Verstorbene gehabt haben könnte?
15:50Nein, die Nathalie hat ja so eine charmante Art gehabt.
15:53Deswegen hat sie ja das Online-Voting auf dem ersten Platz gelandet.
15:59Ja, aber es ist bestimmt nicht allen Mitstreiterinnen gefallen, oder?
16:02Ja, die Meisenberger Carola, die wollte die Krone der Bierkönigin unbedingt.
16:11Direkt fanatisch ist sie.
16:13Na, sehen Sie?
16:14Ja, und meinen Sie, diese Frau Meisenberger wäre so weit gegangen, ihre Konkurrentin auszuschalten?
16:19Ja, also richtig zündig war es nach dem Online-Voting.
16:24Was weiß ich?
16:25Also verärgert.
16:27Ja, da hat es richtig gescheppert zwischen ihrer und der Toten der Nathalie.
16:34Worum es bei dem Streit gegangen ist, haben Sie nicht glückbekommen?
16:37Nein.
16:39Die Carola Meisenberger soll ja richtig neidig gewesen sein auf die Tote.
16:43Ein wenig Zickenkrieg gehört bei so einer Wahl ja dazu.
16:46Das ist das Salz in der Suppe.
16:47So, so, ihr habt gehört, die Tote wollte ja einen Artikel über die Wahl schreiben.
16:51Reine Spinnerei, das mit ihrer Fragerei.
16:54Die meisten haben sie gar nicht ernst genommen.
16:56Aha.
16:58Wie sind Sie denn so zurechtgekommen mit der Verstorbenen?
17:01Ja, sehr gut.
17:03Ich meine, auch wenn ich nicht viel mit ihr zu tun gehabt habe.
17:06Aber der Renz Manfred von der Eventagentur,
17:11mit dem ist sie da öfters zusammengesteckt.
17:15Ja, meinen Sie, dass die beiden vielleicht ein Verhältnis miteinander hatten?
17:20Ja, eher eine Affäre.
17:23Der Renz ist einer, der nichts anbrennen lässt.
17:27Wenn Sie verstehen, was ich meine.
17:29Hä?
17:31Das kennt man doch.
17:32Die jungen Dinger sind einfach so leicht zu beeindrucken.
17:35Könnte es nicht sein, dass aus dieser Schwämmerei ein bisschen mehr geworden ist.
17:38Wissen Sie, wenn ich mit jeder ins Bett gehen würde, die auf mich steht.
17:42Ja, das verstehe ich.
17:44Mir geht's ganz genauso.
17:46Also, apropos gestern Abend nach dem Online-Voting, so gegen halb elf, elf, wo sind Sie denn da gewesen?
17:51Wollen Sie mir etwa unterstellen, ich hätte die Nathalie?
17:53Nein, das sind erst mal reine Routinefragen.
17:56Ach so, ja, warten Sie mal.
17:58Um zehn Uhr war das Online-Voting aus.
18:02Ja, und da habe ich dann das alles da aufgeräumt.
18:06Sie kennen meine Bedienung, die Visa mit Sie fragen.
18:11Mit derer bin ich eigentlich die ganze Zeit beinahe gewesen.
18:14Aha.
18:15Nach der Verkündung des Ergebnisses bin ich relativ schnell auf mein Zimmer.
18:19Allein.
18:21Ich hatte noch einiges zu organisieren, Mails beantworten.
18:25Wohnen Sie hier im Gasthof?
18:26Für die Dauer der Veranstaltung habe ich mich hier im Brauereigasthof eingemietet.
18:31Der Sitz meiner Eventagentur ist hier in München.
18:35War's das dann?
18:36Ich hätte noch einiges.
18:38Ja, ja.
18:39Ich habe noch wichtige Termine, nämlich, auch mit dem Renz.
18:44Ja, ja, das war es erst mal.
18:45Aber halten Sie sich bitte zur Verfügung, falls wir noch Fragen haben.
18:47Ja, ja, geht natürlich klar.
18:49Gut.
18:50Herr Renz?
18:54Und?
18:55Ja, ja, der Herr Renz ist wirklich ein ziemlich schleimiger und unangenehmer Typ.
18:59Und der Kerscher ist immer hin und her gegangen.
19:01Und?
19:01Und er meinte, Manfred Renz hat möglicherweise ein Verhältnis mit dem Verstorbenen gehabt.
19:06Ja, also der Renz behauptet, die Tote hätten nur für ihn geschwärmt, sonst wäre nichts passiert.
19:12Aha, also den Herrn sollten wir auf jeden Fall im Auge behalten.
19:14Unbedingt.
19:15Und mit der Konkurrentin, der Carola Meisenberger, sollten wir uns auch dringend mal unterhalten.
19:19Sie meinen wie im Streit, den sie mit der Toten gehabt hat.
19:21Ja, vielleicht ist der Kampf um die Krone etwas ausgeartet.
19:24Ja, das wirklich.
19:26Herr Hansen, was hätten Sie denn braucht?
19:28Hallo, liebe Frau Stockl.
19:29Könnten Sie einen Manfred Renz überprüfen?
19:32Ihm gehört die Eventagentur Party mehr, die die Wahl zur Rosenheimer Bierkönigin organisiert.
19:37Ja, setze ich mich gleich dran.
19:38Wenn Sie schon dabei sind, über eine Frau Meisenberger, die war Finalistin bei der Wahl, wüssten wir auch unheimlich gerne
19:45etwas mehr.
19:46Ja, mache ich auch. Und übrigens, ich habe das Opfer, die Nathalie Brast, überprüft.
19:50Und die ist bei uns nicht aktenkundig. Ich bin aber auf etwas anderes gestoßen.
19:54Die hat einen Internetblog mit dem Namen wahrheitssolo.de. Und das schauen wir mal ein bisschen genauer an.
20:01Ja, und die Bankunterlagen und die Telefonliste, das dauert noch.
20:04Vielen Dank, Frau Stockl.
20:06Übrigens, der Rupert Wagner, der Referent vom Egelseder, hätte im Büro warten.
20:12Wagner?
20:12Ach, Frau Langes Kavalier.
20:14Wissen Sie da mehr?
20:16Kleiner Tipp, Frau Stockl, fragen Sie doch Frau Lange selbst. Danke, bis später.
20:20Ja, bitte, wiederhören. Ist schon recht.
20:24Was habe ich gesagt? Dass ich der Referent vom Egelseder wäre?
20:31Wo hast du denn das aufgeschnappt?
20:33Hey, Herbert, hast du was falsch verstanden?
20:36Ja, freilich weiß ich da...
20:39Ja, du bist der Referent und ich bloß dein Praktikant. Okay?
20:44Du, sobald ich was Neues weiß, sage ich dir Bescheid.
20:47Ja, tschüss.
20:49Alles in Ordnung?
20:51Die Arbeit, halt.
20:53Ja, also, es tut mir auch leid, bei den Kommissaren dauert es noch ein bisschen.
20:57Meinen Sie, ich könnte derweil noch mal weg?
20:59Ich müsste nämlich was erledigen.
21:02Selbstverständlich.
21:02Also, ein Mann in Ihrer Position hat sicher was Besseres zu tun, als den ganzen Tag hier rumzusitzen, also zu
21:07stehen.
21:08Ja.
21:11Was glauben Sie eigentlich, wie lange wir uns schon auf dieses Fotoshooting vorbereiten?
21:14Seit Wochen renne ich jeden Abend ins vierten Studio, maniküre, pediküre, ist überhaupt keine Kohle, ich will dreht an mir.
21:18Frau Meisenberger, solange die Spurensicherung hier nicht fertig ist, ist dieser Tatort nicht freigegeben.
21:25Aber...
21:25Und deswegen haben wir das Fotoshooting auch abgesagt.
21:29Und jetzt gehe ich da hinüber.
21:30Ja, und wie lange sollten wir mir da nochmal da noch stehen?
21:32Mein Mann, der hat eine Metzgerei, ich sollte helfen.
21:34Das kann schon ein bisschen dauern, bis wir alle Zeugen befragt haben.
21:38Ja, und wir Vollzeugen müssen Sie da befragen?
21:41Wie lange dauert es nicht?
21:42Nein.
21:48Mein Mann, bin ich froh, dass wir da sind.
21:51Drei össige Bierköniginnen, ein narrischer Fotograf und eine ehrgeizige Visagistin.
21:56Wir proben die Ohren da drin.
21:58Ist denn aus den Ohren proben sonst noch was rausgekommen bei der Befragung?
22:01Nein.
22:02Der Fotograf und die Visagistin sind heute in der Früh aus München gekommen
22:07und die drei Grazien sind gestern gleich ins Bett gegangen nach einer Online-Voting.
22:10Die brauchen deswegen nur Schönheit.
22:12Schön.
22:13Michi, ist also gut, schaut einmal, ob jemand mitbekommen hat,
22:16ob der Herr Renz während der Tatzeit auf seinem Zimmer im Gasthof gewesen ist.
22:20Ja, halt.
22:21Und dann überprüfen Sie bitte noch das Alibie von Herrn Kerscher.
22:24Der hat zu fraglichen Zeit angeblich mit einer gewissen Frau Wieser gearbeitet.
22:27Die ist da Kellnerin.
22:30Renz, Kerscher, Wieser.
22:32Sehr gut, Michi.
22:33Ja, genau.
22:34Also, entschuldigen Sie schon, aber ein bisschen mehr Rücksicht kann man falsch erwarten, gell?
22:37Wir sind ja immerhin keine Verbrecherinnen.
22:39So heißen wir es.
22:41Uns ist zu Ohren gekommen, dass Sie auf die verstorbene Frau Prast nicht so gut zu sprechen gewesen sind.
22:47Ja, der Artikel war ja krampf.
22:48Wichtig machen wollte sie sie, damit keiner merkt, dass sein Arsch hat wie ein Brauereigaul.
22:54Bei dem Streit gestern mit der Toten, worum ist es da gegangen?
22:59Schießen hat es beim Online-Voting.
23:011688 Stimmen, das riecht nicht einmal ein Supermodel.
23:04Das wundert mich nicht, so schön wie die, die dem Renz da hat.
23:06Sie meinen, sie hat den Veranstalter von der Wahl schöne Augen gemacht?
23:10Also, wenn Sie mich fragen, dann war das ein ganz ausgeschammtes Luderwortes.
23:15Gestern auf die Nacht, so um eine halbe Elfe, Elfe, was sind Sie denn da gewesen?
23:19Also, Sie glauben jetzt nicht, dass ich die natürliche...
23:21Das sind erstmal reine Routinefragen, Frau Meisenberger.
23:23Also bitte.
23:24Ja, ich hab's eh einem Kollegen schon gesagt.
23:25Dann sagen Sie es uns nochmal.
23:28Ich bin gleich heim ins Bett.
23:29Sie wissen ja gar nicht, wie anstrengend das ist, den ganzen Tag repräsentieren und das alles.
23:33Gut, dann dürfen Sie jetzt natürlich gehen.
23:35Aber halten Sie sich bitte zu unserer Verfügung.
23:38Wird das schon.
23:40Schön, aber ganz schön zickig.
23:42Könnt man schon vorstellen, dass die eine Konkurrentin um die Ecke gebraucht hat.
23:46Und Alibi hat's auch ganz.
23:48Mich würde interessieren, ob der Herr Renz wirklich was mit der Verstorbenen gehabt hat.
23:51Ja, das würde mich interessieren.
23:54Frau Stockl?
23:55Ja, also wegen dem Mann Fried Renz von der Eventagentur.
24:00Der ist vorbestraft.
24:01Und zwar zwei Jahre auf Bewährung wegen Drogenhandels.
24:06Da schau ich her.
24:11Stellen Sie sich ins Kommissariat.
24:13Das mach ich.
24:14Wiederhören, Herr Hofer.
24:15Wiederhören.
24:16Der Renz, vorbestraft wegen Drogenhandels.
24:19Das ist auf Bewährung draußen.
24:21Aha, vielleicht gibt's ja da einen Zusammenhang zu den Tabletten, die wir bei der Verstorbenen gefunden haben.
24:25Du hast meld mich.
24:27Hallo.
24:27Hallo.
24:28Hallo.
24:29Ah, zwei Sachen.
24:30Erstens, es hat niemand gesehen, dass der Renz im Zimmer gewesen wäre.
24:33Und zweitens, er hat mit der Mietze Wieser vom Kirscherbrück geredet.
24:37Aha.
24:37Und sie hat gesagt, ja, sie haben aufgeräumt.
24:40Zusammen.
24:41Stunden über Stunden.
24:43Ja, aber das Lokal ist doch ziemlich groß.
24:45Die kann mir nicht die ganze Zeit einem dort geklebt sein.
24:46Ja eben, also so wasserdicht, das ist ein Alibi von meinem Kirscher nicht.
24:49Na.
24:50Kleine Frage, ich soll jetzt in die Wohnung von der Toten fahren mit der Spussi.
24:54Aber freilich, nütze.
24:57Zweiter Stock, Nummer 216.
24:59Danke.
25:03Hi.
25:05Hier.
25:06Wenn du damit nicht Bierkönigin wirst, dann weiß ich auch nicht.
25:10Bayerisches Bierlexikon für Anfänger.
25:12Alles, was du über Bier wissen musst, für den Wissenstest im Finale.
25:18Ja gut, vielleicht gibt's ja gar kein Finale, ähm, aber trotzdem danke.
25:23Ach, und wenn du Hilfe beim Lernen brauchst, ich steh bereit.
25:27Frau Lange.
25:28Wie geht's Ihnen?
25:29Es muss ja ein ziemlicher Schock gewesen sein für Sie.
25:33Es geht schon wieder.
25:35Die Christine steckt das echt super weg, muss man sagen.
25:38Das wollen wir mal hoffen.
25:40Herr, äh...
25:41Wagner, Rupert Wagner.
25:43Ich vertrete den Kultuamtsleiter Egelseder bei der Wahl zur Rosenheimer Bierkönigin.
25:47Dann sind Sie der neue Referent von Herrn Egelseder.
25:51Sozusagen praktisch.
25:52Herr Wagner, ich will Ihnen ja nicht zum Nahe treten, aber, äh, war das wirklich nötig?
25:58Wiegert im Zuschuss, in der Stadtratssitzung die Frau Hofer derart anzugehen?
26:03Nein, nein, das ist, äh, vielleicht ein bisschen ungeschickt rübergekommen.
26:08Gott, äh, ich muss jetzt los.
26:09Meine Damen.
26:14Herr Hansen, Herr Achtziger, haben Sie den Mörder schon?
26:17Zumindest, äh, na ja, wir arbeiten dran.
26:19Tut mir leid, aber mir pressiert es gerade.
26:21Grüß Gott, Herr Achtziger?
26:23Was hat er denn?
26:24Es pressiert ihm.
26:26Hallo.
26:27Hallo.
26:28Hallo.
26:29Pressiert es dir auch?
26:29Nein.
26:31Das ist auch noch aus der Wohnung von der Toten.
26:33Da hat einer was gesucht.
26:35Es war alles auf den Kopf gestellt und es durchwühlt.
26:38Ein Einbruch?
26:39Ja, da hat er einen Schlüssel gehabt.
26:40Also hat der Täter was gesucht.
26:42Da war die Tote vielleicht doch als Journalistin erfolgreich und hat irgendwas Heißes, was Grisantes gefunden.
26:47Na ja, und zwar etwas, dass jemand lieber unter Verschluss halten wollte.
26:49Ja.
26:50Ziemlich erfolgreich sogar.
26:51Da ist nix gewesen.
26:52Kein Computer, kein Laptop, kein Schmierzettel, nix.
26:55Ah, wegen dem Handy von der Toten.
26:57Also die Kollegen sind dran, aber das dauert ja ein bisschen wegen der Daten.
27:01Logisch.
27:03Frau Dr. Eckstein, was gibt's?
27:06Der Todeszeitpunkt liegt, wie bereits vermutet, zwischen 22.30 Uhr und 23 Uhr.
27:11Die Todesursache bleibt Schädelfraktur hervorgerufen durch einen Schlag mit einem schweren Gegenstand.
27:16Gut, wie sieht's mit den Tabletten aus, die bei der Leiche gefunden wurden?
27:20Es handelt sich um ein illegales Aufprutschmittel.
27:23Auf der Basis des Wirkstoffs Epidrin in Verbindung mit Koffein und Acetylsalicylsäure.
27:28Danke.
27:29Allerdings konnte ich bei der Obduktion keinerlei Rückstände davon im Körper des Opfers finden.
27:33Das heißt, die Tote hat die Tabletten gar nicht genommen?
28:04Mh, mh.
28:05Ich hab diesen Tabletten erfrisst.
28:06Falls er tatsächlich gedealt hat, immerhin steht so eine Bewährung auf dem Spiel.
28:11Übrigens, der Referent von Egelseder, der schlagt schon Wurzeln bei Eiche Büro.
28:15Die Wurzeln werden wir gleich ziehen.
28:17Halt, ich hab noch was.
28:19Und zwar die Bankunterlagen und die Telefonliste von der Toten sind gekommen.
28:22Am Hungertuch hat die nicht genagt.
28:24Sie ist die letzten drei Monate zweimal nach Spanien geflogen.
28:27Mir scheint, sie hat eine Gspusik gehabt, weil sie hat auch des Öfteren mit da unten telefoniert.
28:32Ja, checkt uns da mal ein bisschen, was hinter diesen Anrufen steckt.
28:34Mach ich, Herr Hofer.
28:36Die nächste?
28:37Ja, die hab ich im Computer.
28:38Tag, Herr Wagner, Hauptkommissar Hansen.
28:40Guten Tag.
28:41Tag, entschuldigen Sie bitte die lange Wartezeit.
28:44Ich verstehe echt nicht, wo das Problem liegt.
28:46Die fehlende Finalistin hätte mir bereits ersetzt.
28:49Ersetzt? Aber das geht doch nicht.
28:51Ja, dann werden Sie sicher auch kein Problem damit haben, einen Ersatz für den Veranstaltungsort zu finden.
28:57Also rein theoretisch.
28:59Also Interessen halber.
29:01Herr Kerscher, noch mal in aller Klarheit, die Musikakademie steht Ihnen definitiv nicht mehr zur Verfügung.
29:07Das wird Ihnen noch leid tun.
29:09Das schwöre ich Ihnen zu sehen.
29:09Renz, das bringt doch jetzt nichts.
29:11Bitte.
29:12Nichts für den Ungut und danke nochmals.
29:16Jetzt bitte.
29:19Der Renz ist vielleicht ein geschirrter Arme.
29:21Kein sehr angenehmer Zeitgenosse.
29:24Aber wenigstens haben wir jetzt diese Angelegenheit vom Tisch.
29:26Dann noch mal wegen der Bezuschussung.
29:29Danke.
29:30Apropos, ich habe vorhin den neuen Referenten vom Kulturamtsleiter Igelseder getroffen und ihn mir gleich zur Brust genommen.
29:37Aha.
29:38Keine Sorge, dieser Rupert Wagner.
29:41Wieso Rupert? Der heißt doch Herbert.
29:44Herbert.
29:46Gut, Herr Wagner, dann noch für das Protokoll gestern Abend zwischen 22.30 Uhr und 23 Uhr. Wo haben Sie
29:51sich da aufgehalten?
29:53Ich habe die Christine nach Hause gefahren. Um kurz nach elf sind die bei ihr vor der Haustür gewesen.
29:59Und dann?
30:01Bin ich zu mir nach Hause.
30:04Ja, ich glaube, das war es dann fürs Erste.
30:07Falls wir noch Fragen haben, dann erreichen wir Sie im Beruf im Kulturamt, oder?
30:11Äh, nehmen Sie lieber meine Handynummer. Da erwischen Sie mich am besten.
30:15Okay.
30:15Die dienstlichen Visitenkarten sind noch im Druck.
30:18Schön, danke.
30:19Und wie gesagt, es tut uns leid, dass Sie so lange warten haben müssen.
30:23Kein Problem.
30:24Wiederschaun.
30:25Wiederschaun.
30:30Äh, Frau Lange, ich hätte da eine kurze Frage.
30:34Kaffee.
30:35Kripper, Rosenheim, Apparat, Stoppel, Grüß Gott.
30:37Ja, genau, wegen dem Herrn Renz.
30:40Ah, ja gut, dann bedanke ich mich für den Rückruf.
30:44Ja, wiederhören.
30:46Also diesen Renz, der wisch ich einfach nicht.
30:48Schade.
30:49Die Frau Lange hat bestätigt, was der Wagner gesagt hat.
30:51Schauen Sie aber trotzdem, ob Sie was über ihn finden.
30:53Glauben Sie, die haben was miteinander?
30:54Ich glaub gar nix.
30:56Für sowas antwortet sie die Spezialistin.
30:59Apropos Spezialistin, ich hab auch was rausgefunden.
31:01Und zwar über die Tote, das hat sie erst kürzlich gepostet.
31:06Das stimmt zum Himmel.
31:07Gammelfleisch verdachte der Metzgerei Meisenberger.
31:10Ganz schön heftig.
31:11Oh, das dürfte die Frau Meisenberger mit Sicherheit nicht gefreut haben.
31:14Allerdings nicht.
31:17Dies ist alles der Stunken und der Logen.
31:20Das Thema mit ihrem Wahrheitsschmarrn.
31:22Mein Mann hat noch nie Gammelfleisch verarbeitet bei uns in der Metzgerei.
31:27Rufmord ist das.
31:28Mein Ludwig ist eh schon total fertig mit den Nerven.
31:32Und das alles wegen der Ratussi.
31:34Und deshalb wollten Sie ja die Meinung sagen.
31:36Und das ist dann aus der Kontrolle geraten.
31:39Nein.
31:40Ja, es stimmt.
31:41Ich hab einen Zorn gehabt auf Nathalie.
31:42Aber deshalb bringe ich doch niemanden um.
31:46Ja gut, Frau Meisenberger, dann können Sie jetzt eigentlich gehen.
31:48Aber halten Sie sich bitte zu unserer Verfügung, falls wir noch Fragen haben sollten, ja?
31:54Einfach so.
31:55Ja, wir können Sie ja gerne hier behalten, wenn Sie wollen.
31:57Na, danke, ich bin dann schon weg.
32:00Wiederschön.
32:00Wiederschön.
32:02Wiederschön.
32:02Wiederschön.
32:03Wiederschön.
32:03Wiederschön-Hopfen-Malz-Verhältnis.
32:06Wer soll sich denn das alles merken?
32:09Und Sie sind sicher, dass das Finale nicht abgesagt wird?
32:12Herr Ruppert hat gesagt, das können sich der Kerscher und der Renz gar nicht leisten.
32:15Das wäre schon ziemlich peinlich für Sie.
32:17Ist ganz nett, dass der Herr Wagner erscheint.
32:20Schlecht ausschauen tut er auch nicht.
32:23Ja.
32:24Aber gefallen tut er Ihnen schon.
32:26Frau Grasecker, wir haben uns ja gerade erst kennengelernt.
32:29Frau Lange, wenn es doch nichts wert mit der Bierkönigin, haben Sie wenigstens Glück in der Liebe.
32:37Hallo.
32:39Hi.
32:40Ähm, ich packe es ja noch mal, ne?
32:42Also, man muss ja noch so viel lernen für den Wissenstest und mich vorbereiten.
32:53Tschüss.
32:54Tschüss.
32:55Geht's?
32:57Gut.
32:58Viel Spaß.
33:04Schön.
33:07Hallo, Frau Stockel.
33:09Herr Hansen.
33:09Haben Sie Herrn Renz von der Eventagentur schon erreicht?
33:12Ja, der ist auf dem Weg nach München zu einem Meeting, der hätte aber morgen vorbeischauen.
33:17Und außerdem habe ich noch mit Spanien telefoniert.
33:20Hola.
33:21Ach so, äh, ja.
33:22Ach, und die Telefonnummer von der Telefonliste von unserer Toten gehört zu einem Hotel.
33:28Aber mit wem sie da telefoniert hat, habe ich leider nicht rausgefunden.
33:31Schade.
33:32Na gut.
33:32Ja, und dann noch wegen dem Wagner da, wegen dem Gspusi von der Lange.
33:37Haben Sie das Aufgebot schon bestellt für die zwei?
33:39Scheint alles in Ordnung zu sein.
33:41Ich habe nur unter den Mitarbeitern vom Kulturamtsleiter Egesieder niemanden gefunden mit dem Namen Wagner.
33:46Ja, vielleicht hat die Stelle erst kürzlich angetreten.
33:49Ja, aber ich bitte Sie, Hansen.
33:50Komisch ist das schon.
33:51Ja, schon.
33:52Hat die KTU schon was wegen dem Schließfach rausfinden können?
33:55Das läuft noch.
33:57Hallo?
33:58Also.
34:01So.
34:02Was wollte ich jetzt?
34:03Also, Handy vom Toten.
34:05Die Kollegen brauchen noch bis morgen, habe ich es gesagt.
34:14Untergärige Hefe sinkt am Ende vom Gärungsprozess runter auf den Bogen und obergärige steigt mit der Kohlensäure nach oben.
34:26Ja, eigentlich gar nicht so schwer.
34:28Sag ich doch.
34:29Guten Abend.
34:31Guten Abend.
34:32Guten Abend.
34:34Hallo, Joe.
34:39Scheint ja ein recht lockerer Job zu sein, sollst du verrät im Kulturamt, was?
34:45Untergärige, obergärige.
34:46Was machen die da eigentlich, der Herr Wagner und unsere Frau Lange?
34:50Die lernen für die Wahl.
34:51Malz.
34:52Hefe.
34:53Über das Bier.
34:54Na ja, was muss man da wissen, außer Hopfen und Malz, Gotterheiz und solche Sachen?
34:58Hast du keine Ahnung?
35:00Das ist eigene Wissenschaft.
35:01Ich traue mir wetten, dass keine Ahnung, wo und wann das Bier erfunden worden ist, oder?
35:05Ach so.
35:05Aber du schon, ja?
35:06Freilich.
35:074.000 vor Christus im heutigen Irak von den Sumerern.
35:11Immer noch mal einen Rotwein.
35:24Guten Morgen, Herr Kollege.
35:26Moin, moin.
35:27Heute sind es aber früh dran.
35:29Ja, ich war schon fleißig.
35:31Die wiederhergestellten Dateien vom Handy des Opfers sind aus der KTU gekommen.
35:35Ich habe mir schon mal die SMSen angesehen.
35:36Dabei bin ich auf etwas Interessantes gestoßen.
35:38Sie Fleißbildanwärter.
35:41Hier, ich habe deine Tabletten gefunden.
35:43Du bist noch auf Bewährung.
35:441.000 Euro oder ich hänge dich hin.
35:46Aha.
35:48Dann waren die Tabletten nicht auf dem Herrn Renz.
35:49Und die Tote hat ihn damit erpresst.
35:51Sauber.
35:53So, jetzt ratz einmal, was ich über den Wagner herausgefunden habe.
35:56Also der neueste Büroklatsch interessiert uns eher weniger.
36:00Also, ich habe mit dem Kulturamtsleiter Egesieder telefoniert.
36:04Und der hat gesagt, dass der Wagner bloß Praktikant ist.
36:07Der richtige Referent heißt Herbert Kreuzer.
36:10Da schon her, da hat das Büroklatsch uns ja sauber angeschmiert.
36:12Nicht nur uns.
36:18Heute Abend wieder im Times Square.
36:19Ich hole dich ab.
36:21Okay, ich melde mich, sobald ich hier fertig bin.
36:23Okay.
36:27Wagner?
36:29Ah, Frau Stockel.
36:31Kein Problem, ich bin sowieso unten an der Information.
36:34Alles klar.
36:35Tschüss.
36:38Ich sollte noch mal zu den Kommissaren hochkommen.
36:41Bestimmt noch was wegen dem Mordfall.
36:43Bin gleich wieder da.
36:47Alles klar, Frau Lange.
36:51Und das ist unsere Tatwaffe.
36:54Steingut in Altglaskontainer.
36:56500 Meter vom Tatort entfernt.
36:58Waren wir schon immer klar, dass Biertrinken gefährlich ist?
37:01Ja, genau.
37:02Aber ein schöner Krug ist das.
37:04Sind Fingerabdrücke drauf.
37:05Nein, aber so für den auch.
37:07Dann schauen wir mal, ob wir den passenden Mörder finden zu dem guten Stück.
37:11Ich sag nur Eventagentur.
37:13Apropos, ist der Manfred Rentscher da?
37:19Na, aber der Herr Wagner.
37:24Ah, unser Referent.
37:28Sie hätten noch was gebraucht.
37:31Habe ich gehört?
37:33Es handelt sich hier um eine Mordermittlung.
37:35Sie können froh sein, dass wir Sie in den Arm zeigen.
37:36Aber was ich Ihnen gesagt habe über Nathalie, also über die Tote, das hat alles gestimmt.
37:41Ach so.
37:43Was haben Sie sich eigentlich dabei gedacht?
37:44Also früher oder später musste Ihr falsches Spiel doch auflegen.
37:48Mann, als ich Christine gesehen habe, da beim Online-Voting, ich wollte es hier halt beeindrucken.
37:54Verstehen Sie?
37:55Also der Schuss ist ja wohl nach hinten losgegangen.
37:57Allerdings.
37:59Nach dem Hals wird es Ihnen in den Eckrad fallen, wenn Sie von Ihren Lügen erfährt.
38:02Ich würde es hier gerne selber sagen.
38:05Wenn das geht.
38:06Zu den Hauptkommissaren Hofer und Hansen.
38:08Ja, doch.
38:09Da gehen Sie bitte in den ersten Stock, dann rechts Zimmer 104 und melden sich bei der Frau Stockl an.
38:16Dann halt ohne Danke.
38:20Und?
38:21Was wollten die Kommissare?
38:23Also, es ist so.
38:25Ja, wir sehen uns eh heute Abend, dann kannst du mir alles in Ruhe erzählen.
38:31Bis später.
38:32Äh, Polizei-Reviel Rosenheim, lange am Apparat.
38:36Wir glauben ja eher, dass Ihr Kontakt mit der Verstorbenen etwas mit Ihrer Vergangenheit zu tun hat, Herr Renz.
38:41Zwar mit ihrer Tätigkeit damals als Drogendealer.
38:46Dieses illegale Aufputschmittel gehört wohl Ihnen.
38:51Die Tabletten sind nur für meinen Eigenbedarf.
38:54In dieser geringen Menge ist das nicht strafbar.
38:57Ui, da kennt sich ja aber einer aus.
38:58Ja.
38:59Und wie soll die Verstorbene bitte in den Besitz Ihres angeblichen Privatvorrats gelangt sein?
39:04Was weiß ich?
39:05Sie muss mir die aus dem Zimmer geklaut haben.
39:07Oder Sie wollten sie ihr verkaufen.
39:09Und die Frau Prast hat sie dann erprischt.
39:12Diese SMS hier von der Frau Prast, die haben Sie ja wohl erhalten, oder?
39:18Die wollte 1000 Euro von Ihnen.
39:22Das Miststück.
39:24Wollte echt Kohle von mir abzocken.
39:26Na ja, da mussten Sie das Miststück zum Schweigen bringen.
39:29Nein, das war ich nicht.
39:31Ich habe ihr gleich gesagt, dass Sie sich Ihre Erpressung in die Haare schmieren kann.
39:35Mehr als dieses Tütchen habe ich ja nicht.
39:38Wissen Sie was, Herr Renz?
39:39Sie kriegen jetzt von uns ein schönes Zimmer.
39:41Da können Sie in Ruhe überlegen.
39:42Vielleicht fällt Ihnen dann wieder ein, wie es in Wirklichkeit gewesen ist.
39:46Entschuldigung, die Störungen, es gibt Neuigkeiten.
39:48Wisst ihr, was wir im Schließfach von der Prast gefunden haben, das glaubt ihr nicht.
40:11Christine, was machst du denn hier?
40:19Wir führten eine glückliche Ehe.
40:21Ja, deswegen haben wir diesen Segeltörn gemacht als zweite Flitterwochen sozusagen.
40:27Ja.
40:28Bloß hat er sich mit dem Tod Ihrer Frau dann ziemlich ausgeflittert gehabt.
40:32Es war ein Unfall.
40:33Ja.
40:34Die Ermittlungen wurden eingestellt.
40:37Genau.
40:37Das müsste Ihnen doch bekannt sein, oder?
40:40Ja, die verstorbene Frau Prast, die war da wohl anderer Ansicht.
40:44Ja, sie hat sich wohl mit den Recherchen über den Tod Ihrer Frau ziemlich nervös gemacht, was?
40:49Das war doch nur Spinnerei.
40:52Die hat doch überhaupt keiner ernst genommen.
40:54Sie schon, Herr Kerscher.
40:55Weil sie mich wirklich was rausgefunden hat.
40:57Schauen Sie mal.
40:59Das haben wir in der Schließfach gefunden.
41:01Eine interne Buchungsbestätigung von einem Hotel in Barcelona.
41:05In dem Hotel in Marseille, von wo aus Sie mit Ihrer Frau dann nach Barcelona weitergesegelt sind,
41:09haben Sie noch ein Doppelzimmer gebucht.
41:11Im Hotel in Barcelona aber, dem Endpunkt Ihrer Reise, nur noch ein Einzelzimmer.
41:16Weil Sie natürlich gewusst haben, dass Ihre Frau zu diesem Zeitpunkt schon längst über Bord gegangen sein wird.
41:22Sparen lohnt sich ihm nicht immer.
41:24Ja, schön blöd.
41:26Und die Nachspuren einer Tatwaffe, die wir noch mit den Iren vergleichen werden, haben wir auch noch.
41:33Die blöde Kuh.
41:34Mit ihrer Rumschnüffelei.
41:37Ich habe ihr Geld geboten.
41:40Aber sie wollte ja mit ihren Verdächtigungen zur Presse gehen.
41:44Ich konnte doch nicht riskieren, dass womöglich dieser Fall nochmal erneut aufgerollt wird.
41:55Sie können ja gleich stehen bleiben, Herr Kerscher.
41:56Sie sind vor allem festgenommen, wegen des dringenden Tatvertrags, Nadel wie Brass, der Morde zu haben.
42:02Ebenso wie die Ehefrau.
42:03Mich ist also gut.
42:04Ja, Herr Kerscher.
42:13Tja, der wird wohl so schnell kein Bier mehr brauen.
42:16Nein, dabei ist das Kerscherbier gar nicht so schlecht.
42:18Nur im Abgang leicht tödlich.
42:20Ups.
42:20Alles.'s.

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