00:00BMW schlägt beim neuen Dreier ein neues Kapitel auf und verbindet klassische Verbrennertechnik
00:05mit zahlreichen Technologien der neuen Klasse. Das Fahrzeug aus dem Video ist ein BMW M350
00:12X-Drive im sportlichen FireRed, der gleichzeitig die vorläufige Speerspitze der neuen Verbrenner-Baureihe
00:18darstellt. In diesem Video geht es speziell um den neuen M350. Zu den anderen Motorisierungen
00:24findet ihr natürlich ebenfalls Videos auf unserem Kanal. Die achte Generation des BMW 3er
00:31trägt intern die Bezeichnung G50 und tritt parallel zum vollelektrischen i3 an, unterscheidet sich
00:37technisch unter dem Blech aber deutlich von ihm. Übrigens, täglich neue Fahrzeuge, spannende
00:43Neuheiten und aktuelle Technik bekommt ihr, wenn ihr unser Automagazin abonniert. BMW verfolgt beim
00:50neuen Dreier einen interessanten Ansatz. Während der elektrische i3 auf der neuen Elektroarchitektur
00:56basiert, entwickelt der Verbrenner die bekannte CLAR-Plattform weiter. Gleichzeitig übernimmt
01:02er wesentliche Elemente der neuen Klasse, darunter die Elektronikarchitektur, das Infotainment und das
01:08neue Bedienkonzept. Optisch rücken beide Modelle ebenfalls eng zusammen. Besonders an Front und Heck muss
01:15man schon genauer hinschauen, um den Verbrenner vom Elektroauto zu unterscheiden. In der Seitenansicht
01:21wird der Unterschied deutlicher. Die längere und flachere Motorhaube des M350 schafft Platz
01:28für den reihen Sechszylinder und sorgt gleichzeitig für jene klassischen Proportionen, die seit Jahrzehnten
01:34zum Dreier gehören. Gegenüber seinem Vorgänger legt der neue Dreier bei den Abmessungen etwas zu. Er ist
01:41fast 4 cm länger, rund 2,5 cm breiter und etwa 1,7 cm höher. Gleichzeitig steigt beim M350 X
01:51-Drive
01:51allerdings auch das Gewicht deutlich. Rund 135 kg kommen gegenüber dem bisherigen M340 X-Drive hinzu.
02:00Gerade bei einem sportlich positionierten Modell ist das keine unbedeutende Veränderung. Im Innenraum
02:06hält die neue Klasse besonders deutlich Einzug. Fahrer und Beifahrer sitzen weiterhin vergleichsweise
02:12tief und werden von Mittelkonsole und Türverkleidung eingerahmt. Gleichzeitig bestimmen große digitale
02:19Flächen das Cockpit. Das Panoramic Vision Display sitzt weit oben an der Basis der Windschutzscheibe
02:25und kann verschiedene Informationen direkt im natürlichen Sichtfeld anzeigen. Klassische
02:31Instrumente unmittelbar hinter dem Lenkrad gibt es nicht mehr. Auch ein traditioneller
02:36Gangwahlhebel fehlt. Die Fahrstufe wird über einen kompakten Schalter ausgewählt, während sich
02:42manuelle Gangwechsel über Schaltwippen am Lenkrad erledigen lassen. BMW reduziert zudem die Anzahl
02:49klassischer Tasten und verlagert zahlreiche Funktionen in das digitale Bediensystem. Ergänzt wird das Ganze
02:55durch eine Sprachsteuerung mit KI-Unterstützung. Gleichzeitig bleiben am Lenkrad verschiedene
03:00physische Bedienelemente erhalten, beispielsweise für Assistenz- und Infotainmentfunktionen. Im Fond
03:07bietet die rund 4,8 Meter lange Limousine ordentlich Platz. Auch größere Erwachsene finden ausreichend
03:14Knie- und Kopffreiheit. Im Gegensatz zum elektrischen I3 beansprucht allerdings der
03:20Kardan-Tunnel in der Mitte weiterhin Raum. Ein großes Panoramadach lässt den Innenraum dafür
03:26luftiger erscheinen. Das eigentliche Highlight des M350 F-Drive steckt unter der langen Motorhaube.
03:33BMW setzt weiterhin auf einen aufgeladenen Reihen-6-Zylinder, unterstützt ihn jedoch durch
03:38ein 48-Volt-Mild-Hybrid-System. Besonders der überarbeitete Turbolader trägt dazu bei,
03:44dass die Leistung gegenüber dem Vorgänger deutlich steigt. Trotz des zusätzlichen Gewichts soll der
03:50neue M350 den Sprint auf 113 Sekunden schneller absolvieren als der bisherige M340 X-Drive.
03:59Gleichzeitig arbeitet BMW an der Effizienz. Ein reduziertes Schleppmoment des Verbrennungsmotors
04:05und eine stärkere Rekuperation durch den Elektromotor sollen dabei helfen, den Verbrauch zu senken.
04:11Neben dem Sechszylinder starten zwei mild-hybridisierte Vierzylinder-Turbomotoren. Einen
04:17Diesel wird es dagegen erstmals nicht mehr geben. Damit verabschiedet sich BMW im Dreier von einer
04:23Antriebsart, die über viele Generationen einen erheblichen Teil des Angebots ausgemacht hat.
04:28Für das Frühjahr 2027 ist zusätzlich ein Plug-in-Hybrid vorgesehen. Eine Handschaltung
04:35bietet BMW beim normalen Dreier ebenfalls nicht an. Selbst der M350 X-Drive wird ausschließlich mit
04:43Automatik ausgeliefert. Spannend wird es beim Fahrwerk. Der neue M350 X-Drive kann seine Antriebskraft
04:50auf Wunsch vollständig an die Hinterräder schicken. Eine solche Funktion war bislang vor
04:55allem den besonders leistungsstarken M-Modellen vorbehalten. Möglich wird die komplexe Steuerung
05:01unter anderem durch die neue Elektronikarchitektur. Einer der zentralen Rechner kümmert sich gezielt
05:08um Fahrdynamikfunktionen. BMW bezeichnet dieses System als Heart of Joy. Antrieb, Bremsen und
05:15verschiedene Fahrwerksfunktionen können dadurch besonders eng miteinander vernetzt werden. Auch
05:20mechanisch wurde nachgebessert. Der Radstand wächst, die Spurweiten werden breiter und die
05:26Auslastverteilung bleibt nahezu ausgeglichen. BMW überarbeitet außerdem Lenkung, Bremssystem,
05:32Vorder- und Hinterachse sowie die Stabilisatorlager. Angeboten werden Räder zwischen 18 und 20 Zoll.
05:39Optional steht ein adaptives Fahrwerk zur Verfügung, dessen elektronisch geregelte Dämpfer
05:44kontinuierlich auf die jeweilige Fahrsituation reagieren. Zusammen mit einer direkter ausgelegten
05:50Sportlenkung soll der Dreier dadurch Komfort im Alltag und präzises Handling miteinander verbinden.
05:56Bei den Assistenzsystemen profitiert die Limousine ebenfalls von der aktuellen BMW-Technik. Zahlreiche
06:03Level-2-Funktionen unterstützen beim Lenken, Beschleunigen und Bremsen. BMW fasst das Zusammenspiel
06:10verschiedener Assistenzfunktionen unter dem Begriff Symbiotic Drive zusammen. Der Fahrer bleibt dabei
06:16verantwortlich, während die Elektronik ihn in unterschiedlichen Situationen unterstützt.
06:22Auch preislich macht die neue Generation einen deutlichen Schritt. Der 318 startet bei 49.900
06:29Euro und liegt damit bereits knapp unter der Marke von 50.000 Euro. Für den 320 mit 211 PS werden
06:37mindestens 54.900 Euro fällig. Deutlich darüber positioniert sich der M350 X-Drive mit 80.900
06:46Euro. Interessant ist der Vergleich mit den Elektro-Varianten. Der i340 X-Drive startet
06:53bei 59.900 Euro, während selbst der stärkere i350 X-Drive deutlich weniger kostet als der
07:01M350. Die Produktion des neuen Verbrenner Dreiers soll im November in Dingolfing anlaufen. Die
07:08Markteinführung erfolgt anschließend gestaffelt im ersten Quartal 2027. Damit bleibt der Dreier
07:15seiner traditionellen Rolle treu, verändert sich gleichzeitig aber stärker, als es sein
07:21klassischer Reihen-Sechszylinder vermuten lässt. Digitale Bedienung, neue Elektronik, umfangreiche
07:27Assistenzsysteme und ein modernisiertes Fahrwerk treffen auf Hinterradantriebsgen und klassische
07:32Limousinen-Proportionen. Gerade der M350 X-Drive zeigt dabei, wie BMW die bekannte Verbrennerwelt mit
07:41Technologien der neuen Modellgeneration verbindet. Der kräftige Sechszylinder, die Möglichkeit einer
07:47rein heckbetonten Kraftverteilung und das umfangreich überarbeitete Fahrwerk dürften
07:52ihn für Fans klassischer BMW-Tugenden besonders interessant machen. Gleichzeitig zeigen das höhere
07:58Gewicht, die zunehmende Digitalisierung und der Preis von mehr als 80.000 Euro, wie stark sich der
08:05Reiher innerhalb weniger Generationen verändert hat. Was beeindruckt euch am neuen BMW M350 X-Drive am
08:12meisten? Der Reihen-Sechszylinder, das neue Design oder die moderne Fahrwerkstechnik? Schreibt eure
08:18Meinung in die Kommentare.