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Abenteuer, Antike ,Mythologie
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TVTranskript
00:00Ein überraschender Fund und eine forensische Untersuchung
00:04ein ausgewachsenes Tier
00:06sollen helfen, das Rätsel von El Chupacabra zu lösen.
00:28Uero, Texas. Eine typische amerikanische Kleinstadt.
00:32Sie wäre noch heute kaum erwähnenswert, hätte sich dort nichts Seltsames und Unheimliches zugetragen.
00:37An einem Frühlingstag entdeckt die Farmerin Phyllis Canyon einen schrecklichen Todesfall.
00:43Das Huhn lag ungefähr hier.
00:47Es lag auf dem Rücken.
00:50Die Beine waren gespreizt.
00:55Und der Körper war ab hier auf etwa 15 Zentimeter aufgeschlitzt.
01:05Es war nicht ausgeweidet und von seinem Fleisch war nicht gefressen worden.
01:13Hier bei uns kommen öfter Raubtiere vor, die auch Hühner töten und dann als Beute wegschleppen.
01:19Aber warum hatte hier jemand das Huhn einfach nur getötet und es dann liegen gelassen?
01:27Wer auch immer Phyllis Hühner getötet hatte, er wollte sie nicht fressen, sondern nur ihr Blut.
01:36In ihnen war kein Blut, kein Tropfen.
01:39Das ist sehr seltsam.
01:41Bei mir wurden 28 Hühner getötet und alle wurden hier liegen gelassen.
01:47Und dann stand Phyllis plötzlich dem vermutlichen Hühner-Mörder gegenüber.
01:53Ich kam hier angefahren und sah zufällig da drüben ein Tier, das ich nie zuvor gesehen hatte.
02:03Das Tier stand da und sah zu mir rüber.
02:06Es war genauso überrascht wie ich.
02:10Als ich näher herankam, bemerkte ich, dass es am ganzen Körper völlig unbehaart war.
02:16Ich stand da und beobachtete es, bis es schließlich in Richtung des Stallgebäudes davontrottete.
02:23Es blieb öfter stehen und drehte sich zu mir um.
02:26Es lief nicht schnell, sondern ging gemächlich, bis es außer Sichtweite war.
02:30Ich stand hier völlig fassungslos, weil ich nicht glauben konnte, was ich da eben gesehen hatte.
02:38Phyllis sah ein unbehartes, hundeähnliches Tier mit langer Schnauze und einem seltsamen Gang,
02:44das die Nähe von Menschen nicht fürchtete.
02:52Kurz nach Phyllis' Erlebnis wird ein anderes seltsames Tier gefilmt.
02:57Sheriff Joe Zervaski fährt auf einem staubigen Feldweg in Dewey County, Texas.
03:07Was ist das?
03:12Auch dieses Tier hat eine graue, nackte Haut.
03:17Es ist dem ähnlich, dass Phyllis Canyon sah.
03:20Es hat etwas kürzere Vorderbeine und läuft deshalb ein wenig seltsam.
03:25Wenn es den Kopf dreht, sieht man seine lange Schnauze.
03:34Es hatte eine Hundeschnauze, bei der aber der Unterkiefer viel kürzer als der Oberkiefer war.
03:40Dadurch sah es etwas fremdartig aus.
03:48Es trabte hier ungefähr 45 Sekunden ganz gemütlich entlang.
03:54Das mit der Videokamera des Streifenwagens gefilmte Tier ähnelt jenem, das Phyllis Canyon nicht weit von hier gesehen hatte.
04:02Es sah etwas teuflisch aus mit seinen Eckzähnen und den spitzen Ohren.
04:07So eine Kreatur hatte ich noch nie zuvor gesehen.
04:16Dann sehen Farmer im knapp 100 Kilometer entfernten Fayetteville das bizarre Wesen ebenfalls.
04:28Zum ersten Mal sah ich einen Chupacabra direkt hinter mir.
04:32Ich wusste, dass er einem Hund ähnelt, aber hier bei uns gibt es keine solchen Hunde und auch keine Kojoten.
04:38Ich war geschockt.
04:43Und dann machten Derek Hayek und sein Vater Harvey eine grausame Entdeckung.
04:54Wir halten weder Hühner noch Ziegen. Wir züchten Rinder.
05:03Abends waren sie noch am Leben. Am nächsten Morgen lagen sie tot da.
05:11Der mysteriöse Räuber überfällt seine Opfer nach Sonnenuntergang.
05:16Wenig später wird eine weitere Begegnung gefilmt.
05:21Ist das ein Chupacabra?
05:23Ich glaube.
05:25Diese nie zuvor gesendeten Bilder zeigen ein merkwürdiges Tier.
05:31Das ist ein Chupacabra.
05:32Sieht so aus.
05:34Bestimmt.
05:35Kein räudiger Hund, eher ein nackter Kojote.
05:39Zwar sieht das Tier einem Kojoten ähnlich, es weist aber einige Besonderheiten auf.
05:45Kurze Vorderbeine.
05:48Lange Schnauze.
05:51Nackte, graue Haut.
05:55Ist dies seltsame Tier für die getöteten und ausgesaugten Tiere in Texas verantwortlich?
06:08Phyllis Canyon glaubt, den Bau des Chupacabra gefunden zu haben.
06:14Ich glaube, hier haust der Chupacabra.
06:17Hier ist ein sicherer, geschützter Platz.
06:21Sie vermutet, dass der Chupacabra wie alle wild lebenden Hunde ein Höhlenbewohner ist.
06:27Ich glaube, dass er in unterirdischen Höhlen lebt, aus denen er am späten Abend hervorkommt, wenn es kühler ist.
06:34Das verträgt seine Haut besser.
06:38Das dichte Unterholz hier bietet ihm gute Verstecke.
06:44Phyllis Canyon möchte wissen, ob sich dies fremdartige Tier auf ihrer Farm herumtreibt.
06:52Sie sucht überall nach Spuren.
06:57Ich fahre herum und suche Pfotenabdrücke.
07:01Dies hier ist die einzige Tränke in erreichbarer Nähe auf unserer Ranch.
07:07Alle Tiere kennen dieses Wasserloch.
07:12Sie hofft, dass der Chupacabra unter ihnen ist.
07:18Da sind Spuren von Schweinen, Luchsen und anderen Großkatzen.
07:24Einige sehen nach Wölfen und Kojoten aus.
07:26Und dann sind da welche, die mich und andere Leute erstaunen.
07:32Wir glauben, dass sie vom Chupacabra stammen, weil sie anders als die Bekannten aussehen.
07:39Auf den ersten Blick haben Spuren von hundeartigen Tieren ein ähnliches Aussehen.
07:44Ein Fersenpolster und vier Zehen.
07:46Doch genauer betrachtet hat der Chupacabra offenbar ein größeres Fersenpolster und längere Krallen als andere Arten.
07:56Chupacabras haben andere Pfotenabdrücke, andere Fersenpolster.
08:01Und die Eindrücke der Krallen beim Laufen im Sand sehen anders aus als die von Wölfen oder Kojoten.
08:08Ist der Chupacabra eine unbekannte Hundeart?
08:16Nach den ersten Chupacabra-Beschreibungen war er eine Mischung aus den verschiedensten Tierarten.
08:24Ken Gerhard ist Krypto-Zoologe, der viele Berichte über die Sichtung seltsamer und ungewöhnlicher Tiere untersucht hat.
08:32Der Chupacabra ist etwas, das in das von uns sogenannte Kobold-Universum gehört.
08:38Denn nach den Beschreibungen gehört er zu keiner der bekannten Tierarten.
08:42Interessant ist, dass die aus Texas stammenden Beschreibungen sich sehr stark von den allerersten aus Puerto Rico aus den 90er
08:49Jahren unterscheiden.
08:58Die Angriffe von Chupacabras begannen Mitte der 1990er Jahre auf der Insel Puerto Rico.
09:06Bauern und Viehzüchter entdeckten, dass Hühner, Schafe und sogar Haustiere mitten in der Nacht getötet worden waren.
09:15Auf der Insel brodelt die Gerüchteküche.
09:19Letzte Nacht sah ich einen Schatten hinter mir und dann hörte ich etwas hinterm Haus.
09:25Sie sagt, es war so etwas wie eine Echse, einen Meter lang, mit großen Augen.
09:33Pamula hat auch Tiere gefressen.
09:36Die Behörden untersuchen die Vorkommnisse.
09:39Wir entdeckten Löcher im Halsbereich. Den getöteten Tieren war das Blut ausgesaugt worden.
09:53Es gibt kein Tier in dieser Gegend, das solche Verletzungen verursacht.
10:02Sie nannten es Chupacabra, der den Ziegen das Blut aussaugt.
10:14Der Autor Nick Redfern untersucht Berichte über Begegnungen mit geheimnisvollen Tieren,
10:19darunter auch den über den Chupacabra aus Puerto Rico.
10:22In den späten 80er und frühen 90er Jahren gab es verstärkt Ufo-Sichtungen in Puerto Rico.
10:34Das Auftauchen des Chupacabra fällt in dieselbe Zeit.
10:38Die gängigste Erklärung in Puerto Rico ist, dass es sich um ein außerirdisches Wesen handelt.
10:48In Puerto Rico steht das Arecibo-Observatorium, das am internationalen SETI-Programm zum Aufspüren extraterrestrischer Intelligenz beteiligt ist.
10:59Bringt man das Observatorium, die Ufo-Sichtungen, das Auftauchen des Chupacabra und die getöteten Tiere zusammen,
11:07dann bekommt man eine brisante Mischung, die Leute wie mich veranlasst, sich selbst vor Ort ein Bild zu machen.
11:17Doch Redfern glaubt nicht an ein außerirdisches Wesen.
11:22Ich schließe es nicht aus, aber mir ist eine irdische Erklärung lieber.
11:28Genau wie Redfern glauben viele Leute auch nicht, dass der Chupacabra eine Vampir-Fledermaus ist, sondern eine völlig neue Tierart.
11:38Wir müssen bedenken, dass es nur einige Jahrzehnte her ist, dass Tiere wie der große Panda und der Gorilla entdeckt
11:45wurden.
11:45Deshalb sollten wir die Möglichkeit nicht ausschließen, dass auf der Insel Puerto Rico ein bislang unbekanntes Tier lebt.
11:56Viele der neuen Arten wurden in den dichten Dschungeln dieser Erde entdeckt.
12:01Canovanas auf Puerto Rico liegt im 11.000 Hektar großen Regenwald El Junque.
12:11Vielleicht ist das Chupacabra genannte Raubtier ein unbekanntes Dschungeltier, das nachts von den Bergen kommt, um sich von Farmtieren zu
12:19ernähren.
12:21El Junque ist ein üppig wachsender, immer grüner Urwald.
12:26Ein idealer Ort für Tiere.
12:29Felipe Cano erforscht und katalogisiert seit sechs Jahren die Tierwelt von El Junque.
12:36Auf nur einem Hektar des tropischen Regenwaldes existiert ein unwahrscheinlich vielfältiges Leben.
12:43Es gibt hier viel mehr Tierarten als in den USA.
12:50Wenn die Zeugenaussagen stimmen, ist der Chupacabra ganz anders als jedes andere Geschöpf im Tierreich.
12:58El Junque ist einer der am besten erforschten Regenwälder der Erde.
13:03Cano glaubt, dass sie den Chupacabra lange entdeckt hätten, wenn er hier leben würde.
13:09Ich glaube, dass die Leute diese Verbindung herstellen, weil sie einfach nahe liegt.
13:17Es ist eher unwahrscheinlich, dass El Chupacabra aus diesem Regenwald gekommen ist.
13:23Redfern hat noch einige Zweifel.
13:29Nach meiner Meinung ist ein Zusammenhang zwischen den Chupacabra-Angriffen und den Ufo-Aktivitäten nicht gänzlich auszuschließen.
13:38Die Art der Tötungen, Tod durch Aussaugen des Blutes, weist auf einen möglichen Täter hin.
13:45Der Chupacabra könnte eine riesige Vampir-Fledermaus sein.
13:52Vampir-Fledermäuse sind die einzigen bekannten Säugetiere, die sich nur von Blut ernähren.
14:01Doch es gibt einen Haken.
14:05Normale Vampir-Fledermäuse sind sehr klein.
14:08Wäre der Chupacabra eine Vampir-Fledermaus, müsste sie schon eine enorme Größe haben.
14:17Die wahre Identität des Chupacabra bleibt weiter im Dunkel.
14:22Doch Redfern hat noch eine Erklärung für die vielen Begegnungen mit den Monster-Kreaturen.
14:27Affen.
14:29Obwohl dort ursprünglich nicht heimisch, sind einige Rhesus-Affen in den 1950er Jahren aus Pakistan und Nepal für medizinische Tests
14:39nach Puerto Rico importiert worden.
14:42Ich weiß, dass einige davon in den El-Junke-Regenwald entkommen sind.
14:50Redfern glaubt, dass das die Monster sind, die einige Menschen gesehen haben wollen.
14:56Ausgewachsene Rhesus-Affen sind aufgerichtet 60 Zentimeter groß.
15:00Sie werden über 20 Kilogramm schwer und sind für ihre Aggressivität berüchtigt.
15:08Das ist das Bild, das in Puerto Rico vom Chupacabra gezeichnet wird.
15:13Große, spitze Ohren, längliches Gesicht und Stacheln auf Kopf und Nacken.
15:19Vergleicht man einen Rhesus-Affen damit, so sieht man ebenfalls, spitze Ohren und Kopf und Schnauze passen auch.
15:25Es besteht eine Ähnlichkeit.
15:36Betrachten wir beide nebeneinander, so ist die Haltung des Chupacabra ganz ähnlich der eines aufrecht stehenden Rhesus-Affen.
15:45Wenn jemand, der die Bilder von einem Chupacabra kennt, nachts einen Rhesus-Affen sieht, der durch die Bäume huscht, dann
15:53ist es schon leicht möglich, dass er beide miteinander verwechselt.
16:01Begegnungen mit Rhesus-Affen könnten also der Grund für die Berichte über seltsame Tiere sein.
16:07Redfern sieht aber keinen Zusammenhang mit den mysteriösen Blutsaugerfällen.
16:13Können Rhesus-Affen die Urheber dieser blutigen Angriffe sein? Ich glaube eher nicht.
16:21Zwar sind sie Allesfresser, doch ernähren sich Rhesus-Affen hauptsächlich von Wurzeln, Früchten und Samen.
16:28Hühnchen stehen nicht auf ihrem Speiseplan.
16:30Doch Redfern kennt noch einen anderen möglichen Schuldigen.
16:34Man sollte nicht vergessen, dass es auf der Insel Puerto Rico viele verwilderte Hunde gibt.
16:45Eine hundeähnliche Kreatur soll für die Vorfälle in Puerto Rico und in Texas verantwortlich sein.
16:54Der Kryptozoologe Ken Gerhard will der Sache auf den Grund gehen.
16:59Im Zuge meiner Nachforschungen habe ich mindestens ein Dutzend Leute interviewt, die dem sogenannten Chupacabra begegnet sind.
17:07Gerhards Ermittlungen führen ihn nach LaGrange im Süden von Texas, wo einige Farmer seltsame Tiere gesehen haben.
17:23Ihr habt Ungewöhnliches gesehen?
17:25Haben wir.
17:27Dieses Bild wurde von unserer Überwachungskamera im Februar aufgenommen.
17:32Offensichtlich ist das kein Hund, sondern das hässlichste und schrecklichste Ding, das ich je sah.
17:37Es hatte ein dreieckiges Gesicht und dreieckige, aufrecht stehende Ohren.
17:43Die Augen waren irgendwie ausdruckslos.
17:46Es ist kein Hund oder Koyote, sondern etwas anderes.
17:50Ich weiß nicht was, aber es sah unheimlich aus.
17:57Eine unserer Kühe hatte ein Kalb.
17:59Ein Freund sagte, David, was ist das, das da unten auf der Weide das Kalb verfolgt?
18:05Ich sagte, das sieht aus wie ein Hund.
18:08Es richtete sich auf und sah zu mir rüber und knurrte durch seine gebläckten Zähne.
18:14Ich stand auf und verpasste ihm eine Ladung Schrot.
18:18Ich habe das Tier dann schnell entsorgt.
18:23Man sieht hier, es hat einen kürzeren Unterkiefer.
18:29Sehr ungewöhnlich. Ein extremer Überbiss.
18:32Wie auf anderen Fotos, die ich vom Chupacabra gesehen habe.
18:39Die Begegnungen im Süden passen zu den Berichten aus ganz Texas.
18:44Was ist das für eine Kreatur?
18:47Gerhard fährt nach Fayetteville.
18:49Die Hayeks besitzen verwesende Überreste eines mysteriösen Kadavers.
18:55Wie geht's euch?
18:57Ken Gerhard.
18:58Harvey Hayek.
18:59Pleasure, dich zu sehen, Sir.
19:00Ja, Sir.
19:01Ich bin Derek Hayek.
19:02Derek, Ken Gerhard.
19:03Schön, dass ich kommen durfte. Sehr nett.
19:06Schön, dass du da bist.
19:07Ihr habt es vor wenigen Tagen gefunden?
19:10Stimmt.
19:13Hier ist es.
19:15Große Güte.
19:17Das Tier war von einem Auto überfahren worden.
19:21Es wurde öfter überrollt.
19:24Ja, wohl mehrmals.
19:26Ich finde nicht nur hier, sondern auch bei anderen gefundenen Tieren interessant, dass viele davon von Autos überfahren wurden.
19:34Ich frage mich, ob das mit dem Verhalten der Tiere zu tun hat.
19:38Wie auch du sagst, scheinen sie sich von Menschen nicht beunruhigen zu lassen.
19:41Die sind nicht so scheu wie beispielsweise Koyoten.
19:45Auf unserer Ranch sind sie friedlich.
19:48Sie stehen da, lassen sich von dir eine Weile betrachten und laufen nicht weg, wie es Koyoten tun.
19:57Es ist schon ziemlich verwest, aber man sieht, dass es unbehaart war.
20:03Nur um die Pfoten herum sind noch Haare.
20:07Sind behaarte Pfoten normal?
20:09Außer bei räudigen Tieren.
20:13Räude ist eine ansteckende, durch Milben verursachte Hautkrankheit.
20:18Räudige Tiere wie dieser Fuchs kratzen und beißen ihr Fell, bis es ausfällt.
20:26Räudige Tiere. Sie erreichen mit ihren Pfoten die anderen Pfoten, kratzen sich die Haare dort ab.
20:32Meistens sogar zuerst an den Pfoten.
20:34Deshalb war dieses Tier wohl kaum räudig.
20:40Die Zähne hier sehen auch ganz gesund aus.
20:45Diese Eck- oder Reißzähne sind etwas länger.
20:50Genau wie die längeren Krallen ist das ungewöhnlich.
20:53Alle Hunde haben gut ausgebildete Krallen, besonders wilde Hunde.
20:57Aber diese hier sind sogar noch ein bisschen länger, als man es bei so einem Tier erwarten würde.
21:03Sie sind auch kaum abgenutzt.
21:05Nein, gut erkannt.
21:07Wenn's recht ist, Harvey, würde ich es gern bei Texas Tech untersuchen lassen.
21:12Großartig. Ich bin neugierig, was es ist.
21:17Diese verwesten Überreste und einige ungewöhnliche Begegnungen deuten darauf hin, dass es eine unbekannte Hunderasse sein könnte.
21:29Ken Gerhardt schickt die geheimnisvollen Knochen zur Untersuchung an Dr. Eileen Johnson von der Texas Tech University.
21:40Dr. Johnson ist Anthropologin und kennt sich mit Knochenuntersuchungen aus.
21:48Dieser Knochenhaufen könnte das Geheimnis um den Texas Chupacabra lüften.
21:53Doch sein Zustand ist eine Herausforderung.
22:03Leider wurde beim Zusammenstoß mit dem Auto der hintere Teil des Kopfes zerstört.
22:08Wir haben nur den vorderen Teil.
22:13Aber für unsere Zwecke reichen die Kieferknochen aus.
22:19Die Begutachtung des Kiefers gibt erste Hinweise.
22:23Es ist ein ausgewachsenes Tier. Die Zähne sind abgenutzt, aber sauber und alle in Ordnung. Es war ein gesundes Tier.
22:33Um die Abstammung der mysteriösen Kreatur zu bestimmen, vergleicht Dr. Johnson den Schädel mit dem anderer hunderartiger Tiere.
22:47Wir haben hier einen Kojoten und einen Haushund von ähnlicher Größe.
22:54Ein wichtiger Unterschied beim Vergleich von Kojoten und Hunden ist der, dass die Schnauze der Kojoten viel länger ist.
23:05Die Schnauze eines Hundes ist wesentlich stumpfer.
23:15Diese Tiere hatten etwa dieselbe Größe. Wir können sehen, wie verschieden die Kiefer sind.
23:22Ein anderes Raubtier, das angeblich Vieh tötet, ist der Wolf.
23:27Dies ist ein Kanide, der auch in Süd-Texas lebt.
23:32Rotwölfe und Kojoten haben eine sehr unterschiedliche Größe, aber sie haben ein gemeinsames Erscheinungsmerkmal, die lange Schnauze.
23:42Schon der erste Augenschein zeigt, dass ein Rotwolf viel größer ist.
23:50Wir sehen uns dieses Exemplar an und stellen fest, dass es einen ziemlichen Größenunterschied zwischen ihm und dem Wolf gibt.
23:58Es kann also kein Rotwolf sein.
24:03Auch der Vergleich mit einem Hundeschädel zeigt große Unterschiede.
24:11Wir nehmen einen heutigen Haushund derselben Größe und messen die Länge der Zahnreihe.
24:20Es handelt sich ganz sicher weder um einen Haushund noch um einen Rotwolf.
24:29Der Schädel des vermeintlichen Chupacabra ist in Form und Größe dem eines Kojoten ähnlich.
24:36Doch man braucht einen DNA-Test, um die Art genau zu bestimmen.
24:40Ein lebendes Exemplar wäre dafür sehr hilfreich.
24:45Ken Gerhardt und Derek Hayek glauben, eins beschaffen zu können.
24:53Wir werden mit allen Tricks versuchen, eines dieser Tiere in die Falle zu locken.
24:58Heute Nacht wollen die beiden einen Chupacabra fangen.
25:05Sie haben den Tierarzt Doug Stribbling um Hilfe gebeten.
25:08Danke, dass Sie uns helfen wollen.
25:11Gerne. Wollen Sie das Betäubungsgewehr sehen?
25:13Sehr gern.
25:18Das ist ein Druckluftgewehr.
25:21Und hier sind einige Betäubungspfeile.
25:25Sie wollen das Tier nicht töten, sondern nur betäuben.
25:29So können Sie es dann ins Testlabor transportieren.
25:34Doch ein lebendes Exemplar zu fangen, ist gar nicht so leicht.
25:40Das Betäubungsmittel ist Stilazol, 22 Milligramm pro Kubikzentimeter, abhängig vom Gewicht.
25:49Maximal bis etwa 10 Kilo.
25:53Okay, dann etwa 10 Milliliter pro 4,5 Kilo.
25:58Ist auf Nummer sicher.
26:00Ja, ich möchte nicht, dass es uns angreift, wenn die Dosis nicht reicht.
26:05Wir wissen nicht, wozu die Tiere fähig sind.
26:08Ich habe zwei Pfeile, falls ihr zweimal schießen müsst.
26:13Wunderbar, aber hoffentlich reicht einer.
26:16Hoffe ich auch.
26:20Um ihre Chance zu vergrößern, ein Tier zu fangen, stellen sie Fallen auf der Hayek Ranch auf.
26:27Derek führt Gerhard zu den Plätzen, wo er den Chupacabra am ehesten vermutet.
26:34Lass uns da runtergehen.
26:37Zum Teichufer.
26:41Gerhard sucht nach Spuren des Tieres.
26:46Das ist ein guter Platz, weil es hier verdächtige Spuren gibt.
26:51Pfotenabdrücke, die sicher nicht von einer Beutelratte oder von einem Waschbären stammen.
26:57Vor dir auch.
26:59Hier?
26:59Ja.
27:02Das können wichtige Spuren sein, die ich hier nicht erwartet hätte.
27:08Hier bauen sie die Kamerafalle auf.
27:14Die Kamera wird durch Bewegungen ausgelöst.
27:17Nimmt der Chupacabra den Köder, filmt ihn die Kamera.
27:22Gut so. Wir tun ranziges Fleisch rein.
27:26Ja, blutiges Wildbret.
27:28Ah, tropft schon raus.
27:30Je mehr es für uns stinkt, desto besser finden sie es.
27:35Leg ein Stück hinter dich, das reicht als Köder.
27:39Ich glaube, hier ist alles fertig.
27:46Sie stellen noch eine Falle auf.
27:49Diesmal einen Stahlkäfig mit einer Falltür.
27:55Diese Falle finde ich richtig gut.
27:58Sie wird super funktionieren.
28:01Sie wollen die Falle mit der Lieblingsspeise des Chupacabra beködern.
28:05Einem lebenden Huhn.
28:07Damit es nicht gefährdet wird, kommt es in einen Extrakäfig.
28:13Ich ziehe den Stift und gehe raus.
28:18Wenn der Chupacabra reinkommt und das Huhn beschnuppert,
28:23berührt er diese Kabel und dadurch fällt dann die Fallentür herunter.
28:32Ein lebendes Exemplar würde das Rätsel ein für alle Mal lösen.
28:39Aber Derek hat nur zwei Pfeile.
28:48Gut, dass wir das Betäubungsgewehr haben.
28:52Wir haben ein hochmodernes Armee-Nachtsichtgerät, das an eine Kamera angeschlossen ist.
28:58Alles, was wir sehen, können wir auch aufnehmen.
29:02Wichtiger noch, eine Infrarot-Thermalbildkamera, die auf Wärme reagiert.
29:06Alles, was Wärme abstrahlt, wird von ihr aufgenommen.
29:13Hier rechts von uns sind Fallen.
29:16Lass uns mal hier runtergehen, um zu sehen, ob sich da irgendwas tut.
29:23Drüben ist das Huhn.
29:25Perfekt.
29:27Lass uns hier lang gehen.
29:29Wir stellen uns hinter die Bäume.
29:31Verstanden?
29:32Und los geht's.
29:38Geh weiter runter, bessere Schussposition.
29:44Die Fallen sind fertig, alles ist bereit.
29:47Jetzt warten wir ab.
29:53Bei Sonnenuntergang brechen die Tiere der Texas Plains zu ihrer nächtlichen Jagd auf.
29:59Da drüben ist unsere Freundin, das Huhn.
30:03Sieht gut aus.
30:04Wenn sich da was bewegt.
30:06Alles, was sich bewegt, ist unser.
30:08Hier wurde das Kalb getötet.
30:10Wir sind also richtig hier.
30:14Da hinten bewegt sich was.
30:19Es kommt tatsächlich.
30:21Wir sehen alles, was sich bewegt.
30:30Hier ist der perfekte Platz.
30:33Wir sehen die Falle und alles, was sich in der Nähe bewegt.
30:40Wenn etwas in die kleine Schlucht will, muss es hier vorbei.
30:45Sie sind hier.
30:46Wir müssen nur warten.
31:00Wenig später erregt etwas ihre Aufmerksamkeit.
31:05Derek, hörst du was?
31:07Ja, was ist das?
31:09Weiß nicht.
31:10Siehst du es?
31:11Das Ding da drüben.
31:15Was ist das?
31:16Irgendein Tier.
31:19Es bewegt sich.
31:20Ich hab's auch gesehen.
31:22Es bewegt sich wieder.
31:25Nimm das Gewehr.
31:36Siehst du was?
31:37Noch nicht.
31:40Jetzt?
31:42Ja, 100 Meter, auf 1 Uhr.
31:45Als sie näher kommen, erkennen sie das Tier.
31:51Das Kalb.
31:52Ja.
31:55Das ist nur das Kalb.
31:56Ja, könnte sein.
31:59Sieht so aus.
32:01Jetzt haben wir uns verraten.
32:04Definitiv.
32:07Der Rest der Nacht vergeht ohne weitere Aufregung.
32:13Am Morgen überprüfen Gerhard und Hayek die Fallen.
32:21Lass uns nachsehen, ob was drin ist.
32:26Sie hoffen, dass das lebende Huhn als Köder funktioniert hat.
32:30Uh oh.
32:38Das Huhn lebt.
32:39Die Tür ist offen.
32:41Ich glaub nicht, dass er hier war.
32:44Ich bin enttäuscht, dass hier nichts passiert ist.
32:47Hier sind keine Spuren.
32:49Hier war also offenbar nichts los.
32:51Ich war sicher, es würde klappen.
32:59Sie hoffen, dass wenigstens ihre Kamerafalle ein Bild des Tieres eingefangen hat.
33:05Neun Bilder.
33:06Das ist gut.
33:08Vielleicht ist es da drauf.
33:11Die Kamera zeigt an, dass sie in der Nacht einige Male ausgelöst hat.
33:16Sehen wir mal nach.
33:18Ich finde es toll, dass wir etwas haben.
33:21Ja, neun Fotos.
33:22Da war was im Unterholz.
33:26Das erste zeigt uns.
33:29Das zweite einen kleinen Rehbock.
33:32Da fällt Derrick etwas auf.
33:36Was ist das?
33:37Da war was.
33:39Ein Gürteltier.
33:41Ein kleines Gürteltier.
33:46Die Jagd ist eine große Enttäuschung.
33:49Der Chupacabra hat den Köder verschmäht und er wurde auch nicht fotografiert.
33:54Er ist noch irgendwo da draußen.
33:59Ich gebe noch nicht auf, weil dies hier der richtige Ort ist.
34:03Ihr habt ihn hier so oft gesehen.
34:05Er muss hier sein.
34:07Er ist hier.
34:09Wir müssen ihn nur finden.
34:15Im nahen Cuero erhält das Chupacabra-Mysterium durch einen Anruf bei der Farmerin Phyllis Canyon neue Nahrung.
34:24Am frühen Samstagmorgen rief mich ein Nachbar an und sagte, wir haben dieses Biest, diesen Chupacabra.
34:30Er wurde vom Auto angefahren.
34:34Bringst du es?
34:35Das wäre toll.
34:39Phyllis Canyon hofft, dass dieser neue Fund das Geheimnis des Chupacabra ein für allemal lüftet.
34:47Es hat eine elefantenartige Haut ohne Behaarung, nur leichten Pflaumen.
34:59Normalerweise haben Hunde vier Zitzen.
35:01Dieser hier scheint nur zwei zu haben.
35:05Zieh dir die Krallen und die Pfoten an.
35:08Die Spuren rund um unseren Tank hatten genau diese Form.
35:13Da war jeweils am Pfotenende ein Loch im Sand.
35:17Das hier würde genau zu den Spuren bei uns passen.
35:26Es sieht so aus, als wären die Vorderbeine kürzer als die Hinterbeine.
35:32Etwas, das dieses Tier von einem Kojoten unterscheidet, ist die Schulterbreite, die beim Kojoten viel größer ist.
35:39Hier ist sie viel schmaler.
35:41Es hat auch einen Buckel auf dem Rücken.
35:43Bei einem Kojoten und bei einem Wolf ist der Rücken gerade.
35:48Aber dieser hier hat einen Buckel.
35:54Das kommt wohl davon, dass die Vorderbeine kürzer sind als die hinteren.
35:58Und dann hat es hier auf dem Kopf zu viel Haut.
36:01Ich weiß nicht, warum das so ist.
36:07Diese einmaligen Merkmale unterscheiden das Tier von anderen, Hundeartigen.
36:12Doch allein durch Ansehen kann das Rätsel nicht gelöst werden.
36:17Phyllis muss eine Gewebeprobe zur DNA-Analyse schicken.
36:22Ich werde ein kleines Stück von der Zunge abschneiden.
36:28Man braucht für einen DNA-Test nicht viel.
36:32So, hier ist ein nettes, sauberes Stück der Zunge.
36:34Ich werde das untersuchen lassen.
36:36Das wird großartig.
36:39Das Ergebnis soll zeigen, zu welcher Gattung das Tier gehört.
36:47Phyllis Canyon zieht jetzt alle Register.
36:50Sie will auch Röntgenaufnahmen zur genauen Identifizierung machen lassen.
36:58Sie bringt ihren Chupacabra zum örtlichen Tierarzt Travis Shaw.
37:05Wir versuchen, die Kieferknochen, Unter- und Oberkiefer und die Zähne jeweils gesondert in einem bestimmten Winkel aufzunehmen.
37:13Ich mache das Licht aus, damit wir röntgen können.
37:19Fertig?
37:28Sieht gut aus.
37:31Perfekt.
37:35Inzwischen bereitet der Biologe Michael Pernaski von der Texas Tech University das Stück von der Zunge des Tieres zur Analyse
37:43vor.
37:45Ich habe Bilder des Tieres gesehen, von denen die Probe stammt.
37:51Es hatte Koyotengröße, aber einige Merkmale entsprachen nicht denen eines Koyoten.
37:57Pernaski hat für die ungewöhnliche Erscheinung des Tieres mehrere Erklärungen.
38:04Es könnte die Kreuzung zweier Arten sein.
38:08Es könnte das Ergebnis einer Kreuzung sein.
38:12Das könnte auch erklären, warum dieses Exemplar unbehaart ist.
38:17Gen-Mutation ist eine weitere Möglichkeit.
38:23Eine einzige Mutation kann drastische morphologische Änderungen bewirken.
38:30Doch Pernaski weiß, dass nur eine DNA-Analyse völlige Klarheit bringen kann.
38:37Noch sind alle Möglichkeiten offen. Ich gehe da unvoreingenommen ran. Der Test wird zeigen, was es ist.
38:46Die Anthropologin Dr. Eileen Johnson und ihre Assistentin Cindy Lopez analysieren die Röntgenbilder von Phyllis Canyons Chupacabra und vergleichen sie
38:56mit anderen Hundearten.
39:00Das sind 140 Millimeter. Wie sieht es bei einem Koyoten aus?
39:06Der Unterkiefer unseres Koyoten misst 145,6 Millimeter.
39:11Das ist noch im Varietätsbereich.
39:15Und wenn wir uns die Pfoten angucken, sehen wir, dass sie gerade und schmal sind, nicht wie beim Hund gespreizt.
39:25Es gleicht also mehr einem Koyoten?
39:28Ja.
39:29Wenn wir uns die besonderen Merkmale und die Maße ansehen, so passen die sehr gut zu einem Koyoten.
39:36Es ist definitiv kein Haushund.
39:39Und auch kein Rotwolf.
39:41Denn dafür ist es zu klein.
39:46Wenn es ein Koyote ist, dann verhält er sich anders als jeder Koyote, den Phyllis je beobachtet hat.
39:54Dieses Tier, das wir Chupacabra nennen, hat nie Angst vor Menschen gezeigt und ist nie davon gelaufen.
40:00Während ein Koyote oder ein Wolf sehr schnell bei jeder kleinsten Bewegung flüchten.
40:08Für Phyllis ist noch nicht alles geklärt.
40:13Beispielsweise nicht die Frage nach dem Blutdurst des Chupacabra.
40:20Dieses Tier hat tief bis zur Schlagader in den Hals der Hühner gebissen und offenbar alles Blut ausgesaugt, denn auf
40:27dem Boden war kein Tropfen zu sehen.
40:32Dabei hätte das Blut eigentlich nur so spritzen müssen.
40:37Wenn sich der Chupacabra nur von Blut ernährt, dann, so glaubt der Genetiker Robert Baker, wäre er ohne Anpassungen seiner
40:45Organe und Körperfunktionen gar nicht lebensfähig.
40:54Höheren Wirbeltieren ist die Fähigkeit, sich nur von Blut zu ernähren, mit einer Ausnahme nicht gegeben.
41:00Das können nur Vampirfledermäuse im südlichen Amerika.
41:09Sie brauchen besondere Nieren und ein Antiblutgerinnungsmittel zur Blutverflüssigung. Es läuft nämlich nicht einfach so aus einem Tier heraus.
41:18Es gibt keinen Hinweis darauf, dass der sogenannte Chupacabra über spezielle Organe zur ausschließlichen Bluternährung verfügt.
41:26Dass sie Blutsaugen haben, haben bisher auch nur Augenzeugen ausgesagt.
41:34Untersuchungen der Opfertiere zeigten keinen erhöhten Blutverlust.
41:41Dass der Chupacabra sich nur von Blut ernährt, gehört in den Bereich der Sagen.
41:51Die Experten mögen weiter über die Ernährungsgewohnheiten der mysteriösen Kreatur uneinig sein.
41:58Doch der Biologe Michael Panaski kann jetzt Genaues über die Art sagen.
42:02Die Ergebnisse des DNA-Tests von Phyllis Canyons Fund liegen vor.
42:08Es gibt Hinweise darauf, dass es eine Kreuzung mit einem grauen oder einem mexikanischen Wolf ist.
42:16Es ist sicher kein reinrassiger Kojote, aber er weist eine Menge Übereinstimmungen mit Kojoten aus dieser Gegend auf.
42:26Der Chupacabra ist also eine Kreuzung aus einem Kojoten und einem grauen oder einem mexikanischen Wolf.
42:33Aber erklärt das die nackte Haut?
42:37Die Unbehaarteit kann eine genetische Ursache haben.
42:40Es kann eine einfache Mutation sein. Ich glaube, es ist die Folge einer Krankheit.
42:49Solange es kein lebendes Exemplar zur Untersuchung gibt, werden wir nicht erfahren, warum dieses Tier unbehaart war.
42:57Eine Kojoten-Wolf-Mischung. Für einige ist diese Antwort ausreichend. Für andere ist das Rätsel weiter ungelöst.
43:08Es weist viele Abnormitäten auf, sowohl in der physischen Beschaffenheit als auch im Verhalten.
43:14Ich glaube, dass wir es mit einer Besonderheit zu tun haben.
43:20Es ist wie mit Bigfoot oder dem Montauk-Monster oder dem von Loch Ness.
43:27Die Leute sehen, was sie sehen wollen. Manchmal sehen wir etwas Seltsames und fällen schnell ein Urteil.
43:34Während für manche der Angriffe in Puerto Rico nachweislich wilde Hunde verantwortlich waren, hält Redfern viele andere noch für ungeklärt.
43:46Es gibt einige Indizien dafür, dass da draußen eine lebendige Kreatur tötet. Was für eine? Ich weiß es nicht.
43:53Ich habe keine Ahnung.
44:09Ich habe keine Ahnung.