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Abenteuer, Antike ,Mythologie
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00:00Aber auch das wissenschaftliche Erbe des Entdeckungsreisenden hält Forscher aus aller Welt bis heute in Atem.
00:08Hiram Bingham lenkt die Augen der Welt nach Peru, auf eine Inka-Stadt in atemberaubender Bergkulisse, Machu Picchu.
00:37Es war das größte Reich des amerikanischen Kontinents.
00:41Zu Beginn des 16. Jahrhunderts sollen hier 9 Millionen Menschen gelebt haben, bis im Jahr 1532 Francisco Pizarro kam und
00:50die Spanier das Inka-Reich mit blutigen Schwerthieben eroberten.
00:54Geblieben sind Geschichten, aufgeschrieben von den Chronisten der Sieger.
00:59Sie erzählen vom Ursprung und Untergang des größten Indianerreiches und berichten von sagenhaften Goldschätzen.
01:11Das wohl größte Juwel der Inka, Machu Picchu, wird nirgends erwähnt.
01:16Der Ort bewahrt sein Geheimnis bis heute. Fast 100 Jahre nach der Entdeckung ist die Bedeutung der Stadt noch immer
01:23nicht geklärt.
01:24War Machu Picchu eine Zufluchtsstätte der Inka?
01:27Die Sommerresidenz der mächtigen Herrscher oder gar der Ort der legendären Sonnenjungfrauen?
01:35Mythische Erklärungen, die Machu Picchu zur größten Touristenattraktion Südamerikas gemacht haben.
01:42Doch die Ruinen sind gefährdet. Deutlich zeigen sich tiefe Risse im Haupttempel.
01:49Die steilen Andenhänge sind anfällig für Erdrutsche. Der letzte forderte elf Todesopfer.
01:58Valencia Segara verwaltet das Erbe der Inka.
02:01Der Archäologe und seine Mitarbeiter versuchen mit aller Macht die Stadt vor dem Einsturz zu bewahren.
02:06Doch dabei stehen sie einem weiteren, viel größeren Gegner gegenüber.
02:14Ich arbeite seit 1968 in Machu Picchu. Damals verirrten sich gerade mal 100 Touristen täglich hierher.
02:22Ab dem Jahr 2000 stieg die Zahl auf 1500 bis 2000 und es gibt Tage, an denen 4000 Touristen kommen.
02:29Die maximale Kapazität von Machu Picchu ist längst überschritten.
02:382007 wurde die Städte zu einem der sieben neuen Weltwunder gekürt.
02:43Seit langem fordern die Archäologen, die Anzahl der Besucher zu begrenzen, bislang ohne Erfolg.
02:49Die Wirtschaft Perus braucht jeden Touristen.
02:57Hiram Bingham ist gerade mal zwölf Jahre alt, als er seinen puritanischen Elternhaus zum ersten Mal entfliehen will.
03:06Geboren wird er am 19. November 1875 auf Hawaii, als Spross einer berühmten Missionarsfamilie.
03:13Große Fußstapfen für den Zwölfjährigen, in dem bereits das Herz eines Entdeckers pocht.
03:18Hiram hat sein Schulgeldkonto geplündert.
03:22Mit den Tickets für die Überfahrt zum amerikanischen Festland in der Tasche, wartet er auf seinen Freund Bill.
03:29Hiram, wo bist du?
03:30Hiram?
03:33Hast du einen kleinen Jungen gesehen?
03:35Da vorne.
03:36Da.
03:37Der Plan scheitert.
03:39Binghams Freund Bill hatte Angst bekommen und vorab alles gebeichtet.
03:43Hiram!
03:44In den folgenden Jahren glänzt Bingham durch herausragende schulische Leistungen.
03:51Fünf Jahre nach seinem Fluchtversuch darf er die ersehnte Reise endlich antreten.
03:56Er folgt zunächst der familiären Tradition, studiert Theologie an der Universität Yale.
04:06Wenige Jahre später, am 5. Dezember 1898, macht Bingham die Bekanntschaft von Alfreda Mitchell, einer Enkelin des schwerreichen Gründers der
04:15Tiffany-Dynastie.
04:16Es ist Liebe auf den ersten Blick.
04:18Die beiden heiraten und beziehen ein stattliches Anwesen in der Prospect Street.
04:27Doch Bingham will nicht nur Ehemann sein.
04:29Er träumt von einer Karriere als Historiker und wendet sich der Geschichte Südamerikas zu.
04:38Professor Richard Berger ist Anthropologe an der Yale-Universität.
04:41Er hat sich jahrelang mit seinem Vorgänger Hiram Bingham beschäftigt.
04:48Die meisten Geschichtsinteressierten studierten entweder die Geschichte Westeuropas, amerikanische Geschichte oder die Klassik, aber sicherlich nicht die Historie Lateinamerikas.
04:58Als er dann seinen Doktor in lateinamerikanischer Geschichte machte, gab es an den bedeutenden Universitäten keine Stelle für Historiker mit
05:06dem Schwerpunkt Lateinamerika.
05:08Diese Fachrichtung wurde als nicht wichtig genug angesehen, um einen Lehrstuhl zu rechtfertigen.
05:15Für die Yale-Universität nimmt Bingham an einem Kongress in Chile teil.
05:20Im Anschluss begibt er sich auf eine sechsmonatige Forschungsreise, die ihn erstmals auch nach Peru führt.
05:31In Chockequirao kommt es zu einer schicksalhaften Begegnung.
05:35Der Präfekt der Region führt Bingham durch die alte Inka-Städte.
05:39Schatzsucher hielten den Ort lange für Vilcabamba, die letzte Residenz der vor den Spanien.
05:48Das ist der legendäre Platz von Mircabamba.
05:55Wenn ich in wenig bekannte Regionen aufbreche, wie es nahezu alle meine Vorfahren seit zehn Generationen vor mir getan haben,
06:03dann fühle ich das Blut der Binghams in meinen Adern fließen.
06:06Mr. Bingham?
06:10Nun, ja, ich denke nicht. Für mich erscheint dieser Platz hier zu klein für einen historisch so wichtigen Platz.
06:17Von nun an widmet sich Bingham intensiv der Geschichte der Inka.
06:23Die ist geprägt vom Blick der Eroberer.
06:26Unter dem Kommando von Francisco Pizarro erobern die Spanier im Jahr 1532 das heutige Peru.
06:32Die Inka fliehen nach Vilcabamba.
06:35Von dort aus leisten sie noch bis 1572 Widerstand.
06:39Das 16. Jahrhundert ist die Zeit des Aufbruchs.
06:43In Europa verteidigt Luther seine Reformation.
06:45Die Portugiesen gründen ihre erste Siedlung in Südamerika.
06:49Und Cortes besiegelt in Mexiko den Untergang der Azteken.
06:56Die Eroberer sind geblendet vom Reichtum der indianischen Urbevölkerung.
07:01Doch für die Inka besaß das Gold keinen materiellen Wert.
07:05Nach ihrem Glauben entstand es jährlich neu aus der Erde.
07:08Durch den Sonnengott, der so seine Macht und seinen Glanz an die Menschen gab.
07:14Die Berichte vom Gold der Inka blieben nicht ohne Folgen.
07:18Zahlreiche Schatzjäger haben sich schon damals durch die abgelegenen Täler Perus gegraben und ihr Glück versucht.
07:24Vergeblich.
07:24Auch Hiram Bingham kennt die Geschichten rund um das Inka-Gold und den Rückzugsort Wilkabamba, den bislang noch niemand gefunden
07:33hatte.
07:40Ist das seine Chance berühmt zu werden?
07:43Nachdem Hiram Bingham sich bereits 1910 als Entdecker im Who is Who eintragen ließ, plant er eine Expedition im großen
07:51Stil.
07:51Im Mai 1911 will er aufbrechen.
07:54Innerhalb weniger Monate versucht er das erforderliche Budget aufzubringen.
07:59Das Geld seiner Frau will er nicht erneut für berufliche Zwecke nutzen.
08:09Bingham ist clever.
08:11Er kreiert Forschungsthemen nach dem Geschmack der Yale-Verantwortlichen.
08:15Er plant die wissenschaftliche Erschließung einer unbekannten Region in Peru und will verschollene Inka-Städten entdecken.
08:20Ganz oben auf Binghams Liste aber steht der Mount Koropuna.
08:25Eine Erstbesteigung des angeblich höchsten Berges von Nord- und Südamerika würde Aufmerksamkeit erregen.
08:32Yale stellt einen Teil des Budgets zur Verfügung.
08:35Den Rest bringt schließlich doch Binghams Frau für ihn auf.
08:43Bingham plant die Yale Peruvian Expedition neu und modern.
08:47Das Equipment lässt sich der Hawaiianer sponsern.
08:51Er berichtet dem Kodak-Gründer George Eastman von der geplanten Reise und bittet um Unterstützung.
08:57Eastman stimmt zu.
08:59Kodak liefert das modernste Kamera- und Filmmaterial der damaligen Zeit.
09:13Ohne Zweifel, er stand sehr unter Druck, denn er wollte unbedingt Entdeckungen machen,
09:17die von den anderen Wissenschaftlern der lateinamerikanischen Forschung anerkannt wurden.
09:23Um die hohen Erwartungen zu erfüllen, stellt er ein Team mit sieben Forschern aus verschiedenen Fachrichtungen zusammen.
09:29Interdisziplinäre Wissenschaft.
09:31Binghams Expedition ist eine Pioniertat.
09:37Harry Futh, der Biologe, soll die Flora und Fauna erkunden.
09:45Binghams Assistent ist ein Student aus reichem Hause, Paul Baxter Lanius.
09:50Er hat bereits einige Jahre in Peru gelebt und kennt sich vor Ort bestens aus.
09:56Hermann Tucker, ein erfahrener Bergsteiger, soll für das oberste Ziel der Expedition dienlich sein, die Bezwingung des Mount Kurupuna.
10:12Ein knappes Jahrhundert später arbeitet Valencia Segarra wie selbstverständlich mit einem Team aus verschiedenen Fachrichtungen.
10:20Jahrzehnte der Forschung hat der Peruaner hinter sich.
10:22Geblieben ist der Respekt vor den Architekten eines einmaligen Bauwerks.
10:30Auf einem künstlich angelegten Plateau in 2360 Metern Höhe, nur über steile Dschungelpfade zu erreichen, errichten die Inka Machu Picchu.
10:41216 Gebäude, die mit Treppen verbunden sind.
10:45Wasserkanäle, Brunnen und riesige Terrassenfelder verteilen sich auf dem Felssporn.
10:54Das gesamte Baumaterial, Erde, Sand und Steine, wurde aus dem Urubamba-Tal nach Machu Picchu gebracht.
11:02Doch wie konnten bis zu 80 Tonnen schwere Blöcke den steilen Berg hinaufgewuchtet werden?
11:10Mit Hilfe von Rampen, Rollen und Hebeln zogen tausende Arbeiter die Steinriesen durch den Fluss und beförderten sie schließlich den
11:18Berg hinauf.
11:25Die Gemäuer beweisen das handwerkliche Geschick der Baumeister.
11:29Ohne Mörtel und Lehm ließen die Architekten Wände errichten, in denen jeder Stein genau auf dem anderen sitzt.
11:35Keine Messerspitze passt dazwischen.
11:42Die Inka verwendeten notwendigerweise Modelle, Modelle aus Lehm, die die leeren Stellen abbildeten.
11:49Anhand der Modelle wurden dann Steine exakt behauen, geschliffen und poliert.
11:56Die archäologischen Grabungen Valencia Segaras führten zu der Erkenntnis, dass eine noch weitaus größere Leistung der Architekten unter der Erde
12:05liegt.
12:09Die Statik der Stadt basiert auf den terrassierten Feldern, die beide Seiten der steilen Abhänge säumen.
12:16Schichten aus Gras, Erde und Steinen werden von Mauern gehalten.
12:20Sie stützen die Anlage.
12:28Kusko. Erster Zwischenstopp der Yale-Expedition im Juli 1911.
12:34In der ehemaligen Hauptstadt des Inka-Reiches beginnt Bingham mit der detaillierten Planung der Forschungsreise.
12:40Wo genau sollten sie mit der Suche anfangen?
12:44Kaum vor Ort benötigt der smarte Hawaiianer erste Hilfe.
12:50Hier, fragen wir ihn da.
12:54Äh, Senore, wir suchen eine Straße. Können Sie uns helfen?
12:59Ich weiß nicht, das verstehe ich.
13:02Choquechaca?
13:04Ah, Choquechaca.
13:05Queda al fondo, hacia la derecha.
13:08Es ist die Straße runter und dann rechts.
13:10Muchas gracias.
13:11Lasst uns gehen, front.
13:16Für seine Expedition hat sich Hiram Bingham das größte Reich in der Geschichte Amerikas ausgesucht.
13:23Es erstreckte sich auf einer Länge von fast 5000 Kilometern und umfasste die heutigen Staaten Peru, Bolivien, Argentinien, Ecuador und
13:32Chile.
13:37Cusco war politisches, religiöses und kulturelles Zentrum des Reiches.
13:42Hier residierten die Inka-Herrscher.
13:45Eindrucksvolle Bauten sollten ihrer Macht einen angemessenen Rahmen geben.
13:48Da die moderne Stadt auf den alten Grundmauern der Inka-Gebäude errichtet wurde, sind davon nur noch Überreste zu sehen.
13:57Ein spanischer Chronist wird später schreiben, diese Stadt ist die beste und größte, die ich in diesem Lande und überhaupt
14:05auf dem amerikanischen Kontinent gesehen habe.
14:08Für die Schönheiten Cuscus hat Bingham keinen Blick.
14:17Auf der Suche nach Hinweisen trifft er sich mit dem Rektor der örtlichen Universität.
14:22Albert Giesecke gilt als intimer Kenner von Land und Leuten.
14:27Er erzählt Bingham von einem Ausritt entlang des Urubamba-Flusses.
14:31Hallo.
14:33Buenos dias.
14:35Bienvenido.
14:37Buenos dias.
14:41Dieser Mann ist sehr wichtig, er kennt das ganze Gebiet. Sein Name ist Melchior Arteaga.
14:46Entschuldigung, wie ist sein Name? Können Sie ihn wiederholen?
14:49Melchior Arteaga.
14:50Ah, wir kommen der Sache näher. Paul, bitte notiere das.
14:53Er ist eine Person, die sich dort wirklich perfekt auskennt.
14:56Wo kann ich ihn finden, den Mann?
14:58Ähm, Augenblick. Hier. Schauen Sie.
15:05Hier ist Cusco. Und hier Mandorpampa.
15:09Mandorpampa.
15:11Auf den alten Pfaden der Inka begibt sich Binghams Expedition von Cusco ins Urubamba-Tal.
15:18Damit die Anweisungen der Herrscher auch in die entlegensten Provinzen übermittelt werden konnten,
15:23überzog ein Straßennetz von mehr als 30.000 Kilometern das Reich.
15:27Die Nord-Süd-Verbindung, die sogenannte Königsstraße, war mit rund 6.000 Kilometern die längste Straße der damaligen Welt.
15:38Drei Tage lang marschieren Binghams Männer durch unwegsames Gelände.
15:44Beeindruckt von der rauen Schönheit der Anden schießt Bingham erste Fotos.
15:54Bei der Suche nach den Inka-Städten bekommt Bingham Unterstützung von der peruanischen Regierung.
16:01Sergiant Carrasco wird sich als zuverlässiger Begleiter erweisen.
16:06In Mandorpampa ist der Farmer Melchior Arteaga bereits über den sonderbaren Besuch informiert.
16:18Die anderen Expeditionsmitglieder werden in den nächsten Tagen nachkommen.
16:35Arteaga lädt seine Gäste zum Mais- und Kokertee ein.
16:38Produkte, die in dieser Region bevorzugt angebaut werden.
16:45Bis heute ist die Landwirtschaft der größte Wirtschaftsfaktor Perus.
16:50Die Anden. Eine Landschaft der Extreme.
16:53Im Tagesverlauf können Temperaturschwankungen bis zu 40 Grad auftreten.
16:58Die unterschiedlichen Klimazonen werden seit tausenden von Jahren genutzt.
17:03Ernteausfälle in einer Zone können so durch Erträge aus einer anderen ausgeglichen werden.
17:10Wissenschaftler gehen inzwischen davon aus, dass die Inka sogar Versuchsfelder anlegten.
17:15Ein beeindruckendes Beispiel dafür ist die Anlage von Moray.
17:19Auf den Terrassenfeldern, die unterschiedlicher Sonneneinstrahlung ausgesetzt waren, testeten die Inka die besten Bedingungen für ihre Pflanzen.
17:29Auch in Machu Picchu wurde die größte Fläche für den Anbau genutzt.
17:33Denn in der sozialen Organisation der Inka war die Landwirtschaft ein Erfolgsfaktor der mächtigen Herrscher.
17:40Durch einen ausreichenden Vorrat an Nahrungsmitteln konnte das Volk in Notsituationen wie zum Beispiel Dürreperioden verpflegt werden.
17:51Auch zu Zeiten Dinghams werden die Terrassenfelder von der ansässigen Bevölkerung genutzt.
18:03Augustin Lizaraga ist zusammen mit seiner Familie 1894 in das Urubamba-Tal gezogen.
18:10Dort wollen sie die günstigen Anbaubedingungen nutzen.
18:13Rund um die Ruinenstadt bauen sie Kartoffeln an, die sie auf den Märkten in Cusco und im Umland verkaufen.
18:19Noch wissen sie nichts von dem bevorstehenden Besuch eines Amerikaners aus Yale, der ihr Leben für immer verändern wird.
18:32Hiram Bingham und seine Begleiter rasten direkt unterhalb des Hochplateaus.
18:41Am 24. Juli 1911 um 10 Uhr morgens will Bingham nicht länger warten.
18:50Der starke Regen der letzten Tage hat das Expeditionscamp in ein Sumpfgebiet verwandelt.
18:57Der Bauer hat dem Amerikaner von Ruinen auf den Gipfeln des Berges erzählt.
19:21Die Wege sind nass. Wir können nicht gehen. Es ist zu gefährlich. Heute nicht. Morgen, morgen früh, ja. Wegen dem
19:29Regen.
19:29Schließlich überzeugt Bingham den Bauern mit einem Silberdollar, dem Drei- bis Vierfachen von Arteagas üblichem Einkommen.
19:39Wir starten.
19:46Ich würde ihn als jemanden charakterisieren, der sehr ehrgeizig war. Fast obsessiv. Besessen von der Idee, Erfolg zu haben.
19:55Ihn zeichnete eine Hartnäckigkeit und Strenge aus, die man nur selten findet.
20:04Um 10.45 Uhr notiert Bingham
20:08Arteaga, Carrasco und ich starten zu Fuß. Der vor uns liegende Anstieg ist für die Maultiere zu steil.
20:19Der Amerikaner hat sichtlich Probleme mit Arteaga und Carrasco Schritt zu halten.
20:27Weitere Fotos sorgen für eine kurze Verschnaufpause.
20:31Doch der Weg ist beschwerlich. Die Pfade sind, wie von Arteaga prophezeit, aufgrund des Regens nur mühsam zu bezwingen.
20:38Und die Flüsse führen zu dieser Jahreszeit viel Wasser.
20:41Mit jedem Schritt kämpft sich Bingham zurück in die Vergangenheit und näher ins verschwundene Reich der Inka.
20:49Doch auch ein Hiram Bingham stößt an seine Grenzen.
20:54Die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch. Wir sind in der Gegend mit dem höchsten Niederschlag im Osten Perus.
21:01Die Hitze ist übermäßig und ich bin nicht im Training.
21:06Binghams Expedition im Dschungel Perus bleibt nicht unbemerkt.
21:10Für den Mann aus Yale völlig unerwartet stößt sein kleines Team mitten im Urwald auf Menschen.
21:18Bingham notiert gewissenhaft.
21:2012.07 Uhr. Ankunft an einer Hütte. Neugierige Farmer, süße Kartoffeln.
21:26Arteaga macht Bingham mit der Familie Alvarez bekannt.
21:29Der Fremdenführer zieht es vor, an der Hütte zu warten.
21:32Der achtjährige Pablito Alvarez wird Bingham von nun an begleiten.
21:37Zusammen mit Sergent Carrasco brechen die beiden auf.
21:42Vor ihnen liegen nur noch einige hundert Meter bis zum Gipfel.
21:50Komm, komm, hier lang.
22:02Die Strapazen und Mühen werden belohnt.
22:06Zwei Männer und ein Kind stehen vor einer der spektakulärsten Städten der Archäologie.
22:16Um kurz vor ein Uhr mittags erreichen die drei ein Bergplateau.
22:20Vor ihnen liegt eine vom Urwald überwucherte Stadt.
22:31Beeindruckt von der exponierten Lage der Ruine beginnt der Amerikaner zu fotografieren.
22:36Die einzigen Fotos, die Machu Picchu in dem Zustand zeigen, in dem der Ort gefunden wurde.
22:46In seinem Tagebuch beschreibt Bingham seinen ersten Eindruck.
22:52Hochwertige Ruinen, Mauern, Straßen und Treppen. Herrlicher Blick.
22:58Ein Gebäude weckt sein Interesse besonders.
23:01Auf einer Empore thront eine behaune Steinsäule.
23:05Das Quechua-Wort hierfür lautet Intihuatana, Ort, an dem die Sonne angebunden wird.
23:13Vor den Spaniern gab es an fast allen Inkerstädten Intihuatanas.
23:18Doch die Eobrer zerstörten die Säulen, um denen ihren Augen heidnischen Sonnenkult zu beseitigen.
23:26Bingham findet in Machu Picchu eines der seltenen noch existierenden Intihuatanas.
23:31Ein Beweis dafür, dass die Konquistadoren die Inkerstadt nie entdeckt haben.
23:49Zitat Bingham
23:51Staunen folgte Staunen, bis sich realisierte, dass wir inmitten der schönsten Ruinen standen, die je in Peru gefunden wurden.
23:59Es schien nahezu unglaublich, dass diese Stadt, nur fünf Tage Anreise von Cusco, so lange unbeschrieben und unbekannt verborgen sein
24:07sollte.
24:09Pablito erweist sich für Bingham als Glücksgriff.
24:13Der Junge kennt noch mehr geheimnisvolle Plätze.
24:15Er führt den faszinierten Nordamerikaner an den steinernen Abgrund eines Terrassenfeldes und zeigt ihm einen kunstvoll gearbeiteten Brunnen.
24:29Eine der größten Leistungen der Inka-Architekten ist die Anlage eines Leitungssystems.
24:35Durch einen fast 800 Meter langen Graben wurde das Quellwasser aus 3000 Meter Höhe über einen stetig geneigten Kanal nach
24:42Machu Picchu geleitet.
24:46Kenneth Wright leitet ein paleohydrologisches Institut in Denver.
24:52Jahrelang hat er die Wasseranlagen von Machu Picchu erforscht.
24:56Seine Untersuchungen ergaben, dass zur Blütezeit der Stadt jährlich knapp 2000 Millimeter Regen fielen.
25:03Eine Bewässerung der Terrassenfelder war deshalb nicht notwendig.
25:07Denn die Bewohner Machu Picchus litten nicht wie sonst üblich unter Dürreperioden und Wassermangel.
25:13Sie hatten mit Überschwemmungen zu kämpfen.
25:16Doch auch hier schufen die Architekten der Inka Abhilfe.
25:25Was mich hier am meisten beeindruckt, ist das Drainagesystem.
25:31Die Inka haben es gebaut, um den Regen abzuleiten.
25:33Eine Vielzahl von Kanälen und Wasserleitungen durchzieht im Untergrund das Gelände.
25:38So konnte das Wasser problemlos abfließen.
25:41Ohne das gute Drainagesystem wäre Machu Picchu bereits vor vielen Jahren den Berg hinuntergespürt worden.
25:51Seit Stunden widmet sich Hiram Bingham akribisch der Fotografie.
25:57Mit Panorama und Detailaufnahmen dokumentiert er den Zustand der Fundstätte.
26:01Noch heute sind diese einzigartigen Fotos für Archäologen von unschätzbarem Wert.
26:13Lange Nischen unter großen, bogenförmigen Steinen.
26:18Innen sehr fein gefertigt.
26:21Fenster an der Seite.
26:28Aussicht zu beiden Seiten.
26:31Die ganze Städte extrem unzugänglich.
26:39Nach knapp fünf Stunden verlässt die kleine Gruppe das Plateau, um vor Einbruch der Dunkelheit ins Camp zurückzukehren.
26:48Warte, Carrasco.
26:58Ein bewirtschaftetes Feld und zahlreiche Säcke mit Kartoffeln.
27:02Bingham ist fassungslos.
27:04Die Felder von Machu Picchu werden genutzt.
27:11Eine Inschrift reißt den Amerikaner aus allen Träumen.
27:16Li Saraga.
27:171902.
27:19Ein anderer hatte sich bereits als Entdecker von Machu Picchu verewigt.
27:29Augustin Li Saraga erreicht sein Feld in Machu Picchu in der Dämmerung.
27:33Zusammen mit seinem Freund Gavino Sanchez will er Kartoffeln abholen, so wie all die Jahre zuvor.
27:40Doch etwas ist heute anders.
27:43Augustin Li Saraga spürt, jemand ist hier gewesen.
27:51Der Indio, der hier seit Jahren lebt, ist misstrauisch.
28:06Sein Enkel Romulo wohnt noch heute in der Nähe von Machu Picchu.
28:10Er führt seit fast 20 Jahren Touristen zu der alten Inka-Stadt.
28:25In Wirklichkeit sind die wahren Entdecker Machu Picchus Don Agustin Li Saraga, Gavino Sanchez, Don Melchio Arteaga und die anderen
28:32Bauern, die hier vor Bingham waren.
28:36Im Urubamba-Tal wurden jedes Jahr große Flächen gerodet, die Bäume anschließend verbrannt.
28:42Am 14. Juli 1901 gerieten die Flammen außer Kontrolle.
28:49Das Feuer reichte bis in den Himmel von Machu Picchu und in die benachbarten Wälder.
28:53Doch dank des Brandes gelang es Agustin Li Saraga im Juli 1901, den vom Feuer freigelegten Inka-Weg zu erklimmen.
29:00So fand er diese Stadt.
29:06Doch nicht nur Li Saraga und die anderen einheimischen Bauern haben Machu Picchu vor Hiram Bingham gekannt.
29:16Eine mysteriöse Karte verzeichnet die Ruinenstadt an der exakt richtigen Stelle.
29:22Sie wurde von einem Mann namens Hermann Göring erstellt.
29:26Der Deutsche arbeitete als Ingenieur im Auftrag der peruanischen Regierung.
29:30Er sollte einen Weg vom Inland zum Pazifik finden.
29:38Görings Karte ist datiert auf das Jahr 1874.
29:42Zu diesem Zeitpunkt hatte Hiram Bingham das Licht der Welt noch nicht erblickt.
29:51Und der Entdeckergeist treibt den jungen Hawaiianer an.
29:55Sein Team ist dem Urubamba-Fluss aufwärts gefolgt, auf der Suche nach dem legendären Rückzugsort der Inka.
30:09Tiefer im Canyon biegt die Gruppe um Bingham in das unwegsame Vilcabamba-Tal ein.
30:15Dort sollen die Inka den Spaniern noch 40 Jahre Widerstand geleistet haben.
30:19Und tatsächlich, in Espiritu Pampa, der sogenannten Geister-Ebene, wird der Hans im Glück der Archäologie fündig.
30:30Doch verglichen mit Machu Picchu sind die Ruinen von Vilcabamba weniger imposant.
30:36Bingham ist unsicher.
30:38Spätere Forschungen bestätigen eindeutig, dass Vilcabamba in der Geister-Ebene lag.
30:43Aufgrund seines ersten Eindrucks vor Ort zieht Bingham allerdings die falsche Schlussfolgerung.
30:49Er glaubt, Machu Picchu sei der letzte Rückzugsort der Inka gewesen.
30:53Der rastlose Bingham hat bereits sein nächstes Expeditionsziel vor Augen.
30:58Er schickt Herman Tucker und seinen Assistenten Paul Baxter Lennius nach Machu Picchu.
31:03Übersetzt alter Gipfel.
31:05Sie befreien die Inka-Ruinen binnen drei Wochen von der alles überwuchernden Vegetation.
31:10Zur Unterstützung heuern sie die Bauern Anteaga, Alvarez und auch Lizaraga an.
31:16Gemeinsam vermessen sie die Gebäude und Mauerreste.
31:33Mit den Daten wird eine Karte erstellt, die noch heute die Grundlage aller kartografischen und baukundlichen Darstellungen Machu Picchus bildet.
31:46Bingham, ganz der Abenteurer, widmet sich unterdessen der Vorbereitung des ursprünglichen Ziels der Expedition.
31:53Die Abenteuerung von 1911.
32:03Unter größten Anstrengungen, mehr Tod als lebendig, bezwingen Bingham und Tucker den Mount Kurupuna,
32:10den sie noch für den höchsten Gipfel der westlichen Hemisphäre halten.
32:16Doch oben angekommen, erscheint der Nachbargipfel höher zu sein.
32:20Und später wird sich herausstellen, dass der Aconcagua in Argentinien der höchste Berg des amerikanischen Kontinents ist.
32:301912 findet eine zweite Forschungsreise nach Machu Picchu unter Binghams Leitung statt.
32:36Die Ausgrabungen betreut George Eaton.
32:38Der Osteologe soll mögliche Knochenfunde untersuchen.
32:42Bingham selbst plant nur einen Aufenthalt von zwei Wochen für Fotoarbeiten.
32:47Er hat sich bereits neue Ziele in Peru gesetzt.
32:49Dass letztlich Machu Picchu die Entdeckung sein wird, die ihn berühmt macht, hat er immer noch nicht realisiert.
32:56Hombres, was ist denn?
32:59Los, gib ihm das!
33:06Was wird das Team unter der verlassenen Inka stattfinden?
33:09Gold? Silber?
33:11Die Erwartungen sind gewaltig.
33:16Wir gehen rein.
33:22Doch die Funde sind enttäuschend.
33:25Ton, Bronze, einige wenige Silberstücke und Skelette.
33:35Der kühne Osteologe Eaton versteht es, nach Binghams Gusto zu arbeiten.
33:40Er lokalisiert 50 Grabstätten mit etwa 160 Skeletten.
33:48Wieder in die Staaten zurückgekehrt, analysiert Eaton die Knochen.
33:52Er kommt zu einem Ergebnis, das für Schlagzeilen sorgen wird.
34:01Er identifiziert 85% der gefundenen Skelette als weiblich.
34:08Bingham und Eaton folgern daraus?
34:11Es scheint gut möglich, dass die vergessene Zitadelle von Machu Picchu der sicherste Platz für die Zuflucht der Sonnenjungfrauen war.
34:22Die Sonnenjungfrauen gehörten im Verständnis der Inka der göttlichen Sonne, aber auch ihrem Stadthalter auf Erden, dem obersten Inka, für
34:30den sie sangen, kochten und webten.
34:32Beamte wählten im ganzen Reich die schönsten unter den zehnjährigen Mädchen aus, um sie nach Cusco zu bringen, in den
34:39Tempel der Sonnenjungfrauen.
34:40An dessen Stelle steht heute das Nonnenkloster Santa Catalina.
34:51Die Skelette, die 1912 in Machu Picchu entdeckt wurden, lagern gut erhalten im Archiv der Yale-Universität.
35:02John Verano hat die Knochen ein zweites Mal untersucht.
35:07Zunächst wird, damals wie heute, das Skelett zusammengesetzt und in Augenschein genommen.
35:17Die Knochengrößen, insbesondere von Becken, Oberschenkel, Hals und Schädel, werden genau vermessen.
35:23Verano gelangt zu einem überraschenden Resultat, das die Ergebnisse der Bingham-Expedition in Frage stellt.
35:37Ich kam, was Demografie, Alter und Geschlecht der Skelette betrifft, zu anderen Ergebnissen als Dr. Eaton.
35:44Ich stellte fest, dass die Frauen gar nicht deutlich in der Mehrheit waren.
35:48Stattdessen war die Anzahl erwachsener Männer und Frauen nahezu gleich.
35:52Zudem waren auch Knochen von Kindern und sogar Säuglingen bei den Funden.
36:03Bingham und Eaton leisteten sich einen weiteren Irrtum.
36:07In der Nähe von Cusco entdeckte der Expeditionsleiter Knochen.
36:11Eaton schätzte ihr Alter auf 30.000 Jahre. Ein Eiszeitmensch.
36:15Später stellt sich heraus, dass es sich lediglich um die Überreste eines Hausringes handelte.
36:27Auch die Interpretation Machu Picchos fällt Bingham schwer.
36:33Den Tempel mit den drei Fenstern sieht er als mythologischen Ursprungsort der Inka.
36:38Neue Analysen des Architekturstils zeigen jedoch, dass Machu Picchu um 1450 erbaut wurde, lange nach der Gründung des Reiches.
36:53Bingham beschäftigt zudem, ob er tatsächlich als Entdecker der atemberaubenden Inka-Stadt gelten darf.
36:59Aus Peru zurückgekehrt verfasst er 1912 einen Brief an seinen ehemaligen Lehrer in Honolulu.
37:06Ich nehme an, dass nach derselben Bedeutung der Worte Kolumbus entdeckte Amerika es nur fair ist zu sagen, dass ich
37:15Machu Picchu entdeckt habe.
37:17Die französischen Fischer zweifelsohne erreichten Nordamerika lange bevor Kolumbus den Atlantik überquerte.
37:24Auf der anderen Seite war es Kolumbus, der Amerika der zivilisierten Welt bekannt machte.
37:30In diesem Sinne habe ich Machu Picchu entdeckt.
37:40Oft wird gesagt, dass Hiram Bingham der erste wissenschaftliche Entdecker von Machu Picchu war und vielleicht ist dieser Ausdruck der
37:48richtige.
37:49Bingham war der erste Fremde, der kam, die Städte dokumentierte und sie dann dem Rest der Welt bekannt machte.
37:58Bingham ahnt auch nach eineinhalb Jahren nicht, dass Machu Picchu ihn berühmt machen wird.
38:06Die National Geographic Society veranstaltet ihr Jahresbankett im altehrwürdigen Villiathotel.
38:14Hauptprogrammpunkt des Abends in Washington ist die Ehrung von Roald Amundsen, der im Dezember 1911 den Südpol bezwungen hatte.
38:21Machu Picchu ist wirklich einer der schönsten Orte, die ich je gesehen habe.
38:24Mr. Bingham, wie weit sind Sie denn mit der Ausgabe über Machu Picchu?
38:28Es geht voran.
38:30Auch Hiram Bingham weilt unter den Gästen.
38:33Das ist eines der ersten.
38:34Vor kurzem hatte ihm Gilbert Crossvenner, Herausgeber des Magazins, ein vielversprechendes Angebot gemacht.
38:42Mr. Bingham?
38:44Entschuldigen Sie mich, ich bin Journalist der Washington Post.
38:47Ja?
38:47Dürfte ich ein Foto machen?
38:49Sicher.
38:54Dem Inka-Forscher wird nun die Anerkennung zuteil, nach der er sich so lange gesehnt hatte.
38:59Im April 1913 widmet das National Geographic Magazine ihm eine komplette Ausgabe über seine Peru-Reise und Machu Picchu.
39:12Doch die Interpretation fällt Bingham immer noch schwer.
39:15Machu Picchu war weder der Ursprungsort noch der letzte Rückzugsort der Inka.
39:21Auch seine These, es handele sich um die Zufluchtstätte der Sonnenjungfrauen, wurde widerlegt.
39:26Binghams Sohn Alfred schrieb dazu später, obwohl er auf den ersten Blick die Bedeutung von Machu Picchu unterschätzt hatte, hat
39:34ihr Reiz ihn schließlich ergriffen.
39:36Und als ihr Ruhm wuchs, versuchte er verzweifelt, ihr eine historische Bedeutung zu geben.
39:46Doch es bleibt das große Rätsel, zu welchem Zweck diente die aufwendige Anlage.
39:51Manche glauben, ein Landsitz der Herrscherfamilie.
39:55Andere Archäologen teilen die Auffassung des Machu Picchu-Experten Valencia Segarra.
40:02Machu Picchu war die Hauptstadt einer wichtigen Provinz der Inka.
40:12Sie verband den Ostabhang der Anden mit dem amazonischen Tiefland.
40:17Machu Picchu war ein Verwaltungszentrum, weil von hier die verschiedenen Gebiete der Region kontrolliert wurden.
40:24Die gesammelten Informationen wurden dann an die Hauptverwaltung in Cusco weitergegeben.
40:32Jedes Jahr werden eine Fülle neuer Erkenntnisse zusammengetragen.
40:36So kann die Siedlung auf dem alten Gipfel detailliert rekonstruiert werden.
40:42Dennoch bleiben viele Fragen zu Machu Picchu ungeklärt.
40:45Den Archäologen fehlen handfeste Hinweise.
40:48Die Stadt in den Wolken wurde offenbar planvoll verlassen, nahezu besenrein.
40:57Hiram Bingham wendet sich nach seinen Forschungsreisen bald neuen Aufgaben zu.
41:02Alles was der Sohn eines Missionärs anfasst, wird ein Erfolg.
41:06Er macht Karriere beim Militär, dient im Ersten Weltkrieg in Frankreich und bringt es bis zum Oberstleutnant der Air Force.
41:14Vor allem aber macht der Hawaiianer eins. Er produziert Schlagzeilen.
41:21Mit einem Zeppelin fliegt er über Washington.
41:25Eigentlich nichts Ungewöhnliches. Dingham aber landet direkt vor dem Weißen Haus.
41:30Als Republikaner wendet er sich der Politik zu.
41:341924 wird er zum Gouverneur des Staates Connecticut gewählt.
41:38Geht dann als Senator nach Washington.
41:421932 wechselt Bingham in die Wirtschaft, wird Chef einer großen Bank und verdient ein Vermögen.
41:501948 kehrt er ein letztes Mal nach Machu Picchu zurück.
41:54Die Straße zum Gipfel wird Caritera Hiram Bingham getauft.
41:58Bingham stirbt am 6. Juni 1956.
42:03Beigesetzt wird er in Arlington, auf dem Heldenfriedhof der USA.
42:10Bingham lebte für den Traum, ein berühmter Entdecker zu werden.
42:15In den Bergen Perus fand er, wonach er suchte.
42:18Die Stadt, die knapp 100 Jahre später immer noch ein Rätsel geblieben ist.
42:24Das Rätsel von Machu Picchu.
42:47Die Stadtkirchen weiß mit seinem Körte, misreinbaren jemanden.
42:52Daher ist mittel, dass einweisen, wenn er im Fantasen sind,
42:55Erdogan Nat ansteigeren.
42:57Die Stadtkirchen sich um den ganzencialen drejen sie,