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  • vor 2 Tagen

Kategorie

🎈
Spaß
Transkript
00:00Musik
00:41Ich könnte kotzen.
00:44Ich kann mir nur so hart sein.
00:47Der gibt uns das Geld nie.
00:49Glaub mir.
00:50Wir müssen uns anders helfen.
00:55Was machst du da?
00:56Ich such nach irgendwas, das wir zu Geld machen können.
00:59Der hat doch so viele wertvolle Dinge hier.
01:01Der merkt gar nicht, wenn irgendwas geht.
01:02Lass das.
01:03Der ist bestimmt gleich wieder da.
01:05Der muss ja nichts merken.
01:09Das können wir nicht machen.
01:10Wir klauen doch jetzt nicht irgendwas.
01:12Nicht irgendwas?
01:14Schau mal, ist sie echt?
01:18Ist bestimmt richtig teuer.
01:20Geh wieder zurück.
01:22Mach zu.
01:23Vergiss es.
01:25Was ist denn der Teufel?
01:26Was ist denn hier los?
01:3330 Cent Trinkgeld, Alter.
01:35Stirb doch an dein Geiz.
01:45Ach du Scheiße.
02:13Moin.
02:14Moin, Strahlemann.
02:14Der Mann hat verdammtes Glück gehabt.
02:17Nach vorläufiger Diagnose haben wir unter anderem einen Verdacht auf ein schweres Schädelhirntrauma.
02:22Der Notarzt tut alles, um ihn zu stabilisieren.
02:24Ja.
02:32Und der ist hier drauf gelandet?
02:34Ja.
02:36Moin.
02:37Moin.
02:37Ist auch das erste Mal, dass ein Falschparker nebenrettet, was?
02:41Was wissen wir über das Opfer?
02:42Der Mann heißt Martin Bremer, ist 44 Jahre alt, Single, keine Kinder und Eigentümer der Backshop-Kette Bremers.
02:48Das da oben ist das Fenster zu seinem Wohnzimmer.
02:51Woher wissen wir denn überhaupt, dass es sich um ein Verbrechen handelt?
02:54Der Mann wurde durch das geschlossene Fenster gestoßen. Damit können wir den Suizid ausschließen.
02:59Es gibt einen Zeugen, Noah Yunan. Er hat beobachtet, wie unmittelbar nach dem Sturz eine Gestalt im Fensterrahmen war. Wahrscheinlich
03:05eine Frau.
03:16Ich glaube, er lebt noch.
03:17Das weißt du doch gar nicht.
03:20Scheiße.
03:20Was haben wir nur gemacht?
03:22Der Kringmang ist doch mit Blaulicht losgefahren.
03:25Na und?
03:26Ja, das würden die doch nicht machen.
03:27Wir können immer noch sterben und dann sind wir schuld.
03:30Ich weiß.
03:35Wo willst du hin?
03:36Wir werden uns jetzt stellen.
03:37Aber nicht so laut.
03:39Witz, der Mann hat es doch gesehen.
03:41Nicht uns. Nur mich.
03:43Wir ziehen das jetzt durch für Papa.
03:46Wir müssen diese Ohren irgendwie verkaufen. Okay?
03:50Du kannst mich doch jetzt nicht hier alleine lassen.
03:55Komm.
04:00An der Eingangstour befinden sich keine Einbruchsspuren.
04:14So wie das aussieht, wollte das Opfer noch Pizza und Getränke servieren.
04:18Und wie sich die Sache darstellt, kannten Opfer und Täter sich.
04:21Er kommt mit Essen aus der Küche.
04:23Der wüscht den Gast dabei, wie er die Schränke durchwühlt.
04:26Na klar.
04:27Und als er realisiert, was passiert, da kommt es zum Streit.
04:31Die Situation eskaliert und Martin Bremer wird aus dem Fenster gestoßen.
04:34Ja, aber der muss doch mit großer Wucht da rausgestoßen worden sein.
04:38Aber passt das denn zu unserem Tathergang?
04:39Der Zeuge hat doch gesagt, die hätte eine weibliche Person am Fenster gesehen.
04:43Traust das eine Frau nicht zu?
04:47Also ich traue einer Frau alles zu.
04:49Ja, ist schon klar.
04:50Aber hat der Pizzabote denn eine zweite Person in der Wohnung bemerkt, als er seine Ware abgeliefert hat?
04:56Nein.
04:57Hier.
04:57Ja, das lag im Papierkorb im Arbeitszimmer.
04:59Ein Vertrag über ein Darlehen, handgeschrieben.
05:02Anscheinend wollte Martin Bremer 80.000 Euro verleihen.
05:05Oder die Frau, um die es geht, hat ihn darum gebeten.
05:08Ist auf jeden Fall nicht seine Handschrift, die habe ich schon verglichen.
05:11Claudia Bremer. Ist die verwandt mit dem Opfer?
05:13Mhm. Seine Schwägerin.
05:15Das passt zur Theorie über den Tathergang.
05:17Moment, Moment, Moment. Sie wollte sich Geld leihen und nicht ihn beklauen.
05:20Ja, aber vielleicht wollte er ihr keins geben.
05:22Der Vertrag ist nur von ihr unterschrieben.
05:24Und ist dann zerrissen im Papierkorb gelandet.
05:28Wie verzweifelt muss diese Claudia Bremer sein, wenn sie ihren Schwager aus dem Fenster stößt.
05:35Ben!
05:37Anne!
05:38Wo seid ihr denn? Ihr wolltet mir doch helfen!
05:57Wo ist dein Bruder?
05:59Telefoniert.
06:01Dann machen wir beides jetzt, okay?
06:03Der Käufer kommt gleich.
06:06Dann sein muss.
06:08Ja, mir bringt das auch keinen Spaß.
06:11Aber vielleicht haben wir Glück und ich kriege noch was dafür.
06:13Wir können jetzt jeden Cent gebrauchen.
06:15Das bringt doch nichts.
06:16Was soll das denn heißen?
06:18Die paar Kröten.
06:21Du meinst, das ist alles sinnlos, oder was?
06:23Das habe ich doch gar nicht gesagt.
06:24Wir geben Papa nicht auf.
06:26Hast du mich verstanden?
06:28Ob du mich verstanden hast?
06:30Ja, und zwar schon viel früher, als du denkst.
06:33Aber du rapsst ja nichts.
06:48Das ist ja Wahnsinn.
06:50Hier war ich als kleiner Junge offen mit meiner Mutter.
06:52Die hatten den besten Apfelkuchen von ganz Lübeck.
06:57Sieht aber nicht so aus, als ob hier noch Kuchen über die Zeke geht.
07:01Moin.
07:02Moin.
07:04Ah, Sie sind schon da?
07:06Ist das Ihr Auto?
07:08Ja.
07:09Da kriegen wir die Dinger nie rein.
07:11Nee, ich glaube, da verwechseln Sie uns.
07:13Wir sind von der Kripo Lübeck.
07:14Kiesewetter mein Name, das ist mein Kollege Lars Englund.
07:18War das da gerade Ihre Tochter?
07:21Ja, Anne.
07:23Sie ist sauer auf mich.
07:25Schwieriges Alter?
07:28Schwieriges Leben.
07:31Wollen Sie sich neu einrichten?
07:34Nee, wir müssen den Laden aufgeben.
07:36Aber deswegen sind Sie nicht hier, oder?
07:39Nein, wir würden gerne mit Ihnen über Ihren Schwager reden.
07:44Was ist mit Martin?
07:46Du sollst dich doch ausruhen.
07:48Ja, schon gut.
07:50Was ist mit meinem Bruder?
07:53Wir müssen Ihnen leider mitteilen, dass Ihr Bruder heute Morgen von einer unbekannten Person aus dem Fenster seiner Wohnung gestoßen
07:58wurde.
07:59Im Augenblick wird in der Not operiert.
08:02Verdacht auf einen Schädel-Hirn-Trauma.
08:05Können wir vielleicht irgendwo in Ruhe reden?
08:08Ja.
08:16Sie hat mich geschlagen.
08:24Wer sind diese Männer?
08:26Häuser für den Tresen.
08:29Nee, das sind bestimmt Polizisten.
08:31So schnell?
08:33Was machen wir denn jetzt?
08:34Ich weiß es nicht.
08:40Sorry, wir können das doch nicht mehr durchziehen.
08:44Was sollen wir denn sonst machen?
08:45Papa wird schärfen...
08:46Ich weiß!
08:51Sollten wir erst mal abhauen.
08:53Hast du die Uhren?
08:55Die sind in der Tasche.
08:57Die liegt auf dem Wohnzimmertisch.
08:59Scheiße!
09:01Ich hol die.
09:02Nein, warte.
09:04Ich hatte Pizzabutter im Fenster gesehen.
09:16Herr Bremer, können Sie sich vorstellen, wer Ihrem Bruder das angetan haben könnte?
09:23Entschuldigung.
09:24Das ist mein Sohn Ben.
09:26Moin.
09:27Hallo.
09:28Äh, ich suche nur den.
09:36Sie frage noch mal.
09:37Ob Sie einen Verdacht haben, wer...
09:39Nein, nein, nein.
09:40Ich kenne das Umfeld von Martin gar nicht mehr.
09:43Meine Frau und ich haben ihn seit Jahren nicht gesehen.
09:46Das hier haben wir in der Wohnung Ihres Schwagers gefunden.
09:50Was ist das?
09:52Nichts.
09:52Jens, bitte richtig.
09:53Was ist das für ein Schrieb?
09:54Ihre Frau wollte sich von Ihrem Bruder Geld leihen.
10:01Frau Bremer, wo waren Sie heute Morgen?
10:04Frau Bremer, beantworten Sie bitte die Frage.
10:09Bei unserem Versicherungsvertreter.
10:11Jens?
10:12Herr Bremer?
10:13Jens?
10:15Jens?
10:16Herr Bremer!
10:18Ja, wir brauchen drei Liter Notarzt zur Bäckerei Bremer,
10:21vor Pfeckstraße 6.
10:23Gut, dass dein Notarzt so schnell da war.
10:24Ja, in solchen Situationen kann ich nicht gut umgehen.
10:28Ja, das war ganz schön heftig.
10:31Aber sag mal, ist dir das auch aufgefallen, kurz vor seinem Anfall?
10:36Was meinst du?
10:37Naja, sein Zustand hat sich ab dem Moment verschlechtert,
10:40als es um den Darlehensvertrag ging.
10:43Warum will sich Claudia Bremer überhaupt Geld leihen von dem Schwager?
10:45Ja, die geben die Bäckerei auf.
10:47Und Bremer scheint ja nun wirklich krank zu sein.
10:50Aber warum verheimlicht sie das vor ihrem Mann?
10:52Vielleicht ist er zu stolz, Hilfe von seinem Bruder anzunehmen?
10:56Nina!
10:59Ihr Mann wird jetzt eine Weile schlafen.
11:04Und was war das eben?
11:06Ein Grommal.
11:07Ein großer epileptischer Anfall.
11:09Ursache ist der Tumor in seinem Kopf.
11:11Aber das wissen Sie ja.
11:13Ihr Mann gehört eigentlich ins Krankenhaus.
11:18Was muss ich zahlen?
11:20Nichts.
11:21Die Akutbehandlung übernimmt Ihre Kasse noch.
11:23Frau Bremer,
11:25Ihr Mann braucht dringend eine Strahlenbehandlung.
11:27Aber laut Definition der Krankenkasse ist Krebs eine chronische Erkrankung.
11:30Sein Versicherungsschutz kräft deshalb nicht.
11:33Wir Ärzte dürfen ihn deshalb nur im Notfall behandeln.
11:37So sind leider die Gesetze.
11:39Ohne Schmerzmittel.
11:41Das ist doch grausam.
11:53Hier.
11:55Morphiumpflaster.
11:56Gegen seine schlimmsten Schmerzen.
11:58Das kennen Sie ja schon.
12:00Danke.
12:03Und das war es jetzt also?
12:05Ja.
12:06Entschuldigung.
12:08Danke.
12:10Jetzt kommt's.
12:11Nina hat das Alibi überprüft.
12:12Claudia Bremer war heute Morgen bei dem Vertreter ihrer privaten Krankenversicherung.
12:16Was wollte sie da?
12:17Die wollen die Behandlung von Bremer nicht mehr übernehmen.
12:19Der hat Krebs.
12:20Das gibt's doch nicht.
12:21Wir sind hier nicht in Amerika.
12:22Der hat seit zwei Jahren seine Beiträge nicht gezahlt.
12:25Der hat bei der Versicherung über 80.000 Schulden.
12:2780.000?
12:29Dann ist die Bäckerei wohl eher schlecht gelaufen, oder?
12:31Das hat er vor seiner Frau verheimlicht.
12:33Das weiß sie erst seit ein paar Wochen.
12:34Warum hilft sein Bruder ihm nicht?
12:37Dazu können wir ihn leider jetzt nicht befragen.
12:43Also so ein Fall wie der von Jens Bremer ist gar nicht so selten.
12:46Was eigentlich unglaublich ist.
12:49Denn laut Gesetz muss ja jeder in Deutschland krankenversichert sein.
12:52Ja, aber wenn du dich als Selbstständiger verschuldest, dann zahlst du halt als erstes keine Krankenkassenbeiträge mehr ein, um Geld
12:57zu sparen.
12:57Und der Stress und die Notlage machen dann krank.
12:59Das ist Teufelskreis.
13:01Und die Bäckerei der Familie Bremer ist bis über beide Ohren verschuldet.
13:05Manche Lieferanten warten seit einem halben Jahr auf ihr Geld.
13:08Aber das werden die nicht mehr kriegen.
13:09Die Bremer müssen die Bäckerei aufgeben.
13:11Naja, aber wir haben ja noch ihr Haus.
13:14Nur noch auf dem Papier.
13:16Hypotheken.
13:17Die stecken richtig in der Scheiße.
13:19Und Jens Bremer kann nur gerettet werden, wenn die Schulden bei der Krankenversicherung beglichen sind.
13:24Der braucht dringend eine Strahlentherapie und dann Chemos.
13:26Deswegen hat sich Claudia Bremer in ihrer Verzweiflung an den reichen Schwager gewandt.
13:30Und der hat wahrscheinlich mit seinen Backshops erst dafür gesorgt, dass die überhaupt pleite sind.
13:35Und dann gibt er seiner Schwägerin kein Darlehen für die Behandlung seines Bruders?
13:39Ey, was für ein Arsch.
13:41Ja, das ist nicht nachvollziehbar.
13:43Jedenfalls im Moment noch nicht.
13:45Also Claudia Bremer hätte genug Gründe gehabt, um ihren Schwager aus dem Fenster zu stoßen.
13:49Aber sie war halt nachweislich zur Tatsache beim Versicherungsvertreter.
13:53Jedenfalls kannte Martin Bremer den Täter.
13:55Oder die Täterin.
13:57Vielleicht waren es sogar zwei.
14:00Sind das hier die Bremer Kids?
14:02Ja.
14:03Ich habe die beiden heute an der Absperrung des Tatorts gesehen.
14:06Die hatten auf jeden Fall Zoffen miteinander.
14:09Was, wenn nicht nur die Mutter bei Martin Bremer war, sondern auch die Kinder, um ihren Vater zu retten?
14:23Was, wenn du da mit dir rumst, wenn das Herz zieht?
14:25Spann dich mal.
14:28Mama hat angerufen.
14:31Papa hat da einen epileptischen Anfall.
14:34Was?
14:44Aber er wird doch jetzt nicht sterben, oder?
14:47Nein, noch nicht.
14:50Aber sein Zustand verschlechtert sich und es wird immer schneller gehen ohne Behandlung.
14:57Siehst du, wir müssen hier unendlich loswerden, bevor es zu spät ist.
15:03Ja, aber an wen wird sie überhaupt verkaufen?
15:06Ich habe mir was überlegt.
15:08Wir gehen zu diesem Bock dann.
15:10Du bist bescheuert.
15:12Der Typ ist gefährlich.
15:13Der zieht uns locker ab.
15:15Ich habe einmal ein Gras für den gekauft.
15:17Nie wieder.
15:20Dann gehen wir zum Juwelier.
15:23Ja, das wäre möglich.
15:26Ich glaube, es gibt Juweliere, die Sachen ankaufen.
15:30Na dann, ich such gleich mal nach einem Laden hier in der Nähe.
15:34Die Spurensicherung hat das hier entdeckt.
15:36Das sind Futterale für sehr teure Uhren und sie sind...
15:39Alle leer.
15:40Ja, bis auf die Echtheitszertifikate.
15:42Die Uhren haben einen Listenpreis von insgesamt über 70.000 Euro.
15:4570.000 Euro?
15:47Das würde ausreichen, um die Schulden bei der privaten Krankenversicherung auszugleichen.
15:51Ja, wenn man weiß, wo man sowas verkaufen kann.
15:54Die Kids von den Bremers haben davon sowas gar keine Ahnung.
15:57Ist doch gut.
15:58Machen Sie Fehler, wir kriegen sie schneller.
16:00Wir checken schon die entsprechenden Online-Börsen.
16:02Und wir fahren zum Haus der Familie.
16:21Ich dachte, diesmal sei es endgültig vorbei.
16:33Wir machen uns jetzt was zu essen.
16:37Ich bin doch eigentlich nur noch eine Last.
16:41Wurde auf, Jens.
16:45Sag mir lieber, worauf du appetit hast.
16:49Tsiangali?
17:00Hast du dich mal gefragt, wie es mir dabei geht?
17:03Ja, komm.
17:04So ein blöder Scherz.
17:06Es geht immer nur um dich.
17:12Du machst immer alles nur mit dir aus.
17:18Und ich muss hilflos mit andehen, wie du stirbst.
17:30Ein Wort hätte gereicht.
17:41Claudia, ich wollte das nicht.
17:44Ich meine, mit der Bäckerei, das ist eine über 100 Jahre Tradition.
17:50Ich wollte nicht derjenige sein, das versaut.
17:56Was ist mit deinen Kindern?
17:59Was ist mit mir?
18:04Hab ich auf dem Schirm, ja?
18:07Ja.
18:08Mach ich.
18:09Vielen Dank, Nina.
18:11Die Kinder der Bremers haben für die Tatsart kein Alibi.
18:13Ben fehlt am Ausbildungsplatz und Anna hat die Schule geschwänzt.
18:16Haben wir über die beiden schon was in den Akten?
18:18Nein, Ben war bis heute komplett unauffällig und, naja, Anna hat ein paar Probleme in der Schule.
18:22Ja, kein Wunder, wenn zu Hause alles drunter und drüber geht.
18:25Ich möchte nicht wissen, was die Familie gerade durchmacht.
18:28Du hättest mit mir reden müssen.
18:30Wir reden doch.
18:35Ja, jetzt.
18:36Was?
18:36Was zu spät ist?
18:40Letztes Jahr hätten wir eine Lösung gefunden.
18:44Eine Lösung?
18:46Insolvent.
18:48Hartz IV.
18:50Obdachlos.
18:56Ist dir dein Stolz wichtiger als dein Leben?
19:01Entschuldigung, die Tür war offen.
19:03Ja, Entschuldigung.
19:04Wir suchen Anne und Ben.
19:06Wie ist das?
19:06Die sind unterwegs.
19:09Worum geht's denn?
19:09Wir glauben, dass Anne und Ben uns etwas zu dem Angriff auf ihren Bruder erzählen können.
19:13Das ist doch Quatsch.
19:15Unsere Kinder haben damit nichts zu tun.
19:17Wo waren Ihre Kinder heute Morgen?
19:19Ja, waren sie in der Schule?
19:22In der Tischlerei, Ben macht eine Ausbildung.
19:25Nein, da waren sie nicht.
19:27Ja, ich wollte dich nicht wecken.
19:29Du hast geschlafen.
19:32Ich hab sie heute Morgen zu Hause gelassen.
19:34Was?
19:35Ja, diese ganze Situation geht ja auch nicht spurlos an Ihnen vorbei.
19:38Meine Tochter ist gerade mal 16.
19:41Unsere Kollegin hat am Tatort zwei Jugendliche beobachtet.
19:44Genau in dem Alter wie ihre Kinder.
19:47Wird es sich um eine Verwechslung handeln?
19:49Nein, das ist keine Verwechslung.
19:51Unsere Kollegin hat die beiden erkannt.
19:53Auf einem Familienfoto.
19:56Warum hat Ihr Schwager ihn eigentlich das Darlehen verweigert?
20:01Das ist eine ganz alte Geschichte.
20:04So, mein Herr, jetzt.
20:06Jetzt hören Sie mir mal zu.
20:09Mein Bruder heißt...
20:12...ist ein arrogantes Arschloch.
20:15Alles andere sind alte Kamellen.
20:19Fakt ist, wir wissen nicht, wer ihn aus dem Fenster gestoßen hat.
20:24Unsere Kinder waren es garantiert nicht.
20:28Ja.
20:32Das sind doch mal gute Neuigkeiten.
20:33Danke.
20:36Ihr Bruder hat die OP überstanden.
20:38Die Ärzte konnten ihn stabilisieren.
20:40Er hat echt großes Glück gehabt.
20:43Frau Bremer, wollen Sie Ihre Aussage nicht nochmal überdenken?
20:47Waren Anne und Ben zur Tatzeit wirklich hier im Haus?
20:51Ja.
20:53Dann werden wir jetzt Ihren Schwager befragen.
20:55Er ist ansprechbar.
20:58Auf Wiedersehen.
21:03Claudi?
21:05Was ist jetzt?
21:07Ich kann mal nicht drum.
21:24Ich bin so froh, dass es Martin besser geht.
21:41Frau Bremer, wollen Sie uns noch irgendwas sagen?
21:52Es tut mir wirklich...
21:54...ahne nicht leid.
21:56Ich.
22:02Hey, Frau Bremer?
22:05Frau Bremer, mach die Tür auf!
22:08Herr Kopfmann, das ist heute der Mist, Frau Bremer!
22:11Hallo!
22:16Hey, Frau Bremer!
22:18Das kann doch ein Schwager sein.
22:22Was hat das Scheiß?
22:23Was ist?
22:24Keine Pfanne.
22:26Sag mal, was hat die vor?
22:27Keine Ahnung.
22:29Ich führe ich dir nichts Gutes.
22:32Vielen Dank.
22:58Mann, du bist.
23:05Moin.
23:09Alles klar, mal recht?
23:11Ja, alles super.
23:17Ja, guten Tag.
23:20Was kann ich denn für euch tun?
23:28Du gehst jetzt bitte nicht ran.
23:33Und seid ihr soweit?
23:35Ja, wir würden ja was verkaufen.
23:39Tja, lasst mal sehen, was ihr da habt.
23:46Okay, ich verstehe, ihr wollt nicht mit mir reden.
23:51Das ist sowieso alles unsere Schuld, aber das ist jetzt ganz wichtig.
23:56Ihr müsst sofort nach Hause kommen, sofort.
24:00Ihr dürft kein Mist mehr anstellen, weil die Polizei sucht euch schon die Wahl.
24:07Ich bringe das in Ordnung, ja?
24:09Ich liebe euch.
24:12Und Ben, Ben sagt an, dann bitte ich euch.
24:15Lass mir das mit der Opel total leid.
24:17Okay.
24:25Wo habt ihr die denn her?
24:28Das sind Erbstücke.
24:30Von meinem Onkel.
24:32So, so.
24:32Ja, aber es spielt jetzt doch keine Rolle, oder?
24:38Also gut, ich gebe euch 50 für alle drei.
24:49Tausend.
24:51Du machst mir Spaß, Kleine. 50 Euro.
24:56Was?
24:57Wollen Sie uns verarschen? Die sind echt...
25:01Und wenn das so ist, habt ihr ja bestimmt auch ein Zertifikat.
25:05Ein Echtheitszertifikat. Gehört zu jeder Markenuhr.
25:13Also passt auf. Ich sehe ja, dass ihr in der Klemme steckt.
25:17Und ich vergesse mal die Zertifikate.
25:21Was sagt ihr zu tausend? Für alle drei.
25:26Okay?
25:28Das sind bestimmt keine Fälschungen.
25:30Die sind viel mehr wert.
25:32Ist egal. Bringt dir nichts.
25:35Wir kommen wieder. Und zwar mit den Zertifikaten.
25:37Was?
25:38Was ist denn?
25:46Hast du irgendwas gefunden?
25:48Was brauchst du denn?
25:49Einen Kochlöffel oder einen Glasurpinsel?
25:52Ich drehe hier durch.
25:54Du musst Sesam öffne dich sagen.
25:57Eddie hat uns vorgeführt, wie die letzten Dorfwollen und du machst hier noch Witze.
26:06Ich hab was.
26:08Wow, wow. Könnt ihr damit umgehen?
26:10Sesam öffne dich.
26:17Jetzt bleib endlich stehen.
26:18Wir haben keine Zeit mehr.
26:20Wir müssen sofort von der Straße runter. Die Polizei sucht uns schon.
26:24Lass uns einfach nach Hause gehen.
26:25Was sollen wir da?
26:27Warten und zusehen, wie Pepper langsam stirbt?
26:29Es ist vorbei, okay?
26:33Was?
26:36Da parken gerade Polizisten.
26:39Die hab ich von bei Martins Haus gesehen.
26:41Sag ich doch.
26:45Los, komm.
26:48Okay.
26:49Ja.
26:51Claudia Bremer hat Englund und Kiesewette in der Backstube eingesperrt.
26:55What?
26:56Ja, aber inzwischen sind sie auf dem Weg ins Krankenhaus zu Martin Bremer und sie vermuten,
27:00dass Claudia da auch hin will.
27:02Na klar, um eine Aussage gegen ihre Kinder zu verhindern.
27:05Ich hab nochmal die Online-Versteigerungsbörsen gecheckt, aber die geklauten Uhren sind immer noch
27:09nicht angeboten worden.
27:10Okay.
27:11Ich hab noch der letzte Jubiläu auf unserer Liste.
27:49Ich hab noch der letzte Jubiläu auf unserer Liste.
27:53Martin, du musst mir helfen.
27:57Ben und Anne, sie wollten doch nur ihren Vater retten.
28:03Ohne Behandlung.
28:05Du weißt doch selbst, wie es um ihn steht.
28:11Das Ganze ist einfach irgendwie aus dem Ruder gelaufen.
28:15Die beiden sind verzweifelt.
28:19Ihr Vater stirbt gerade.
28:21Ich hätte auch tot sein können.
28:24Martin.
28:29Das haben meine Kinder nicht gefreut.
28:35Du darfst sie nicht bei der Polizei anzeigen.
28:38Tu's bitte nicht.
28:40Alles, was passiert ist, tut mir unendlich leid.
28:48Meine Familie ist doch auch deine Familie.
28:53Und zwar die einzige, die du hast.
28:59Das ist der Wagen von der Bremer.
29:10Oder willst du mich bestrafen?
29:14War ja zu dich so, weil ich mich vor ewigen Zeiten für Jens entschieden habe.
29:19Jens hat dir nichts weggenommen.
29:21Ich bin freiwillig gegangen.
29:25Ich war damals einfach nicht die Richtige für dich.
29:33Hey, die Besuchszeit ist vorbei.
29:36Kommen Sie.
30:02Das ist alles meine Schalter.
30:06Martin und ich.
30:09Sie waren mal zusammen?
30:12Ja.
30:14Und Sie haben ihn verlassen?
30:24Deshalb wollte er Ihnen kein Geld leihen.
30:31Ich habe Ihnen damit das Herz gebrochen.
30:37Sie waren an der Haustür, um die Pizzen entgegenzunehmen.
30:40Und dann sind Sie wieder in die Küche.
30:48Ich habe noch in der Garderobe nach meiner Brieftasche gesucht.
30:53Und als Sie ins Wohnzimmer kamen, was ist dann passiert?
30:58Ich.
31:03Ich weiß nicht mehr.
31:06Da haben Sie Anne und Ben dabei erwischt, wie Sie versucht haben, Ihnen die Uhren zu stehlen.
31:12Herr Bremer, kommen Sie schon.
31:13Helfen Sie uns.
31:15Was ist das Letzte, woran Sie sich erinnern?
31:17Das ging alles so schnell.
31:23Das Fenster, das Glas.
31:28Wer hat Sie gestoßen?
31:35Keine Ahnung.
31:43Tja, er sagte, er kann sich an nichts mehr erinnern.
31:50Das habe ich befürchtet.
31:56Fahren Sie nach Hause.
31:58Aber keine Alleingänge mehr, okay?
32:01Okay.
32:03Danke.
32:04Danke.
32:12Ich sage Ihnen doch, hier kommen keine Teenager her.
32:23Wenn wir herausfinden, dass Sie Heelerware von Jugendlichen annehmen,
32:28dann machen wir Ihren Laden hier schneller zu, als Sie Jubilier sagen können.
32:33Also, wann hat er nicht vielleicht doch ein 18-Jähriger und eine etwas jüngere Schwester hier, um gestohlene Uhren anzuliehen?
32:39Mein Gott, ja.
32:41Aber ich habe Sie wieder weggeschickt.
32:44Echt jetzt?
32:45Ja.
32:47Die wollen wiederkommen.
32:50Und wann?
32:51Was weiß ich.
32:53Die wollten die Echtheitszertifikate für ihre Uhren besorgen.
32:58Geht doch.
33:01Seine gekränkte Eitelkeit hat die Familie endgültig in diesen Ausnahmezustand versetzt.
33:06Und jetzt sagt er nichts.
33:08Aus schlechtem Gewissen.
33:09Ja, Claudia muss bei ihm den richtigen Nerv getroffen haben.
33:12Wir werden die beiden Kids trotzdem überführen.
33:14Ja, Nina?
33:16Ja, ich bin's.
33:17Wir kommen gerade von einem Jubiläer.
33:18Ben und Anna haben wir knapp verpasst, aber wir sind uns ziemlich sicher, dass sie auf dem Weg zum Tatort
33:22sind.
33:22Was wollen die da?
33:25Die Echtheitszertifikate der Uhren suchen.
33:26Okay, wir sind schon unterwegs.
33:32Vergiss es, wir kommen hier nie rein.
33:39Mama.
33:40Geh ran, sie macht sich Sorgen.
33:42Machst du das?
33:46Hi, Mama.
33:47Wir sind auf dem Weg.
33:50Nein, wir machen keine Dummheiten.
33:54Ich muss jetzt auflegen.
34:11Ich bin doch nicht doof.
34:13Sie waren hier irgendwo.
34:16Wir müssen hier sofort wieder verschwinden.
34:18Nein.
34:20Nein.
34:21Nein.
34:24Nein.
34:32Da kommt jemand.
34:34Polizei.
34:38Ganz ruhig.
34:40Wo ist deine Schwester?
34:44Halt!
34:45Wo will sie hin?
34:46Keine Ahnung.
35:10Wir haben wirklich großes Verständnis für eure Situation.
35:14Was ihr da abziehen wollt, ist mindestens eine Nummer zu groß für deine kleine Schwester.
35:18Du musst uns jetzt helfen.
35:21Wo ist Anne?
35:24Ben, das hier ist der absolut falsche Moment, um auf cool zu machen.
35:27Klar?
35:28Ich weiß nicht, wo sie ist, okay?
35:38Ist was Schlimmes passiert?
35:39Kommt doof an, wie man das sieht.
35:41Ihre Tochter Anne läuft mit Uhren ihre Schwagerstenwerte von über 70.000 Euro durch die Stadt auf der Suche nach
35:47einem Käufer.
35:49Ihr Sohn Ben verweigert die Aussage.
35:51Wir brauchen jetzt Ihre Hilfe.
35:54Und diesmal keine Spielchen, ja?
35:57Okay.
35:59Okay.
36:17Nur mal sehen, ob sie ihn knacken kann.
36:20Können wir Anne das Handy orten?
36:25Bis jetzt kein Signal.
36:28So.
36:30Ich setze einfach mal darauf, dass das mütterliche Kreuzverhör schneller funktioniert, als unsere modernen Ermittlungsmethoden.
36:38Ich bin so stolz auf dich.
36:41Was?
36:44Warum sagst du das?
36:46Weil du dich an dein Versprechen gehalten hast.
36:49Du musst ja total sauer sein.
36:52Die haben mich verhaftet.
36:53Wir sitzen hier bei der Polizei.
36:56Das ist egal.
37:00Du hast mir versprochen, auf deine Schwester aufzupassen.
37:05Und jetzt willst du sie schützen.
37:08Sie macht das gut.
37:10Eigentlich geht's doch nur um Papa.
37:12Nee, es geht nicht um Papa.
37:15Hier geht's nur um dich.
37:19Du hast immer schon der Vernünftigere.
37:24Ich hab nur mehr Schiss als Anne.
37:27Anne ist impulsiv.
37:30Wie ich.
37:32Aber du denkst nach.
37:47Die Polizei glaubt, dass Anne in Gefahr ist.
37:51Wieso?
37:52Die versucht bestimmt weiter, irgendwie diese Ohren zu dir zu machen.
37:59Aber wo macht man denn sowas?
38:06Scheiße.
38:07Sie will zu Bogdan.
38:09Zu wem?
38:12Bogdan Bretschko.
38:1431, dealt mit allem Möglichen.
38:15Das Vorbestraft wegen schwerer Körperverletzung.
38:17Gegen den haben wir schon mal ermittelt.
38:18Der wickelt seine Geschäfte in so eine Industriebrache an der Trabe ab.
38:21Und ich fürchte, Anne ist genau da und unterwegs.
38:23Der letzte Handysendemaster, der sie erfasst hat, ist ganz in der Nähe.
38:26Dann los.
38:54Was ist?
38:55Können wir jetzt gehen?
38:56Leider nicht.
38:57Er hat noch keine Aussage zum Tathergang gemacht.
39:01Geständnis.
39:02Das wär am besten, ja?
39:05Entschuldigung.
39:07Jensen?
39:11Okay, ich verstehe.
39:13Alles klar, danke schön.
39:14Tschüss.
39:17Ich hab leider keine guten Neuigkeiten.
39:20Was ist das für Anne?
39:21Mit deinem Vater.
39:23Ein Nachbar hat ihn vor dem Haus gefunden.
39:25Bewusstlos.
39:26Er ist auf dem Weg in die Klinik.
39:29Du bist.
39:29Es tut mir leid, es geht nicht.
39:31Ben muss hierbleiben.
39:32Das ist ja nicht hier.
39:33Ernst, oder?
39:33Mein Vater stirbt vielleicht gerade.
39:35Ich bring ihn persönlich zurück.
39:37Das verspreche ich Ihnen.
39:38Bitte.
39:40Bitte.
39:44Okay, es wird Sie ein Beamter zur Klinik begleiten
39:46und ich später zurückbringe.
39:48Danke.
40:16Was machst du hier?
40:42Ich will dir was verkaufen.
40:46Du mir.
40:48Was denn?
40:50Deine Unschuld, oder was?
40:53Nee.
40:58Die hier.
41:12Nicht schlecht.
41:17Nicht schlecht.
41:26Komm, erst mal mit.
41:43Keine Angst, komm.
41:48Ich rieche Angst.
41:53Ich rieche Angst.
41:54Was ist das?
41:56Nein.
42:00Bitte.
42:01Bitte lasst es.
42:03Ich rieche Angst.
42:05Ich rieche Angst.
42:05Ich rieche Angst.
42:11Ich rieche Angst.
42:11Ich rieche Angst.
42:21Ich rieche Angst.
42:25Ich rieche Angst.
42:28Ich rieche Angst.
42:30Ich rieche Angst.
42:33Ich rieche Angst.
42:43UNTERTITELUNG
43:09UNTERTITELUNG
43:10UNTERTITELUNG
43:10UNTERTITELUNG
43:12UNTERTITELUNG
43:15POLICE!
43:16Lass das Mädchen loslassen!
43:17Dufort!
43:18Dufort loslassen!
43:20Ihr sollt sie loslassen!
43:25Auf den Boden!
43:26Runter auf den Boden!
43:28Hände hinter den Kopf!
43:39Ich hab's verkackt.
43:41Nee.
43:43Du hast richtig Scheiße gebaut.
43:44Dein Onkel hatte Riesenglück, wie du jetzt auch.
43:49Ich wollte doch nur meinem Vater...
43:50Ja, deinem Vater helfen. Aber so?
43:54Es tut mir leid.
44:00Dein Onkel ist inzwischen wieder stabil.
44:01Hat die OP gut überstanden und ist auch wieder ansprechbar.
44:04Wirklich?
44:05Ja.
44:07Und jetzt erzählst du mir, was in der Wohnung passiert ist.
44:13Ben und ich sind einfach hin.
44:16Ihr seid also wegen Geld hier.
44:18Ja, aber nicht für uns, sondern für...
44:21Für Papa.
44:21Wir dachten, vielleicht können wir ihn erweichen.
44:25Aber er blieb kalt wie ein Fisch.
44:28Hier kann man nur so fahrlässig handeln.
44:29Ohne Versicherungsschutz.
44:32Papa hat alles in die Bäckerei gesteckt.
44:34Und?
44:35Jetzt ist er trotzdem pleite.
44:37Und dazu noch krank.
44:40Mein Bruder war schon immer ein mieser Geschäftsmann.
44:44Bitte, Onkel Martin.
44:46Du hast doch genug Geld.
44:48Wir zahlst sie auch irgendwann wieder zurück.
44:49Ach, Antje.
44:51Sei doch nicht so naiv.
44:52Da habe ich ihn provoziert.
44:54Wie kann man nur so verbohrt sein?
44:56Er stirbt, wenn du ihm nicht hilfst.
44:58Willst du das?
44:58Vorsicht, junge Dame.
45:01Das hat sich euer Vater alles selbst eingebrockt.
45:06Es wird ein Lieferservice sein.
45:09Ich war so wütend.
45:12Nicht mal Papas eigener Bruder hat uns geholfen.
45:14Also habt ihr euch selber geholfen?
45:17Ich war das alleine.
45:20Wenn es dann viel zu anständig wäre.
45:24Ich habe das Wohnzimmer durchsucht,
45:25als Onkel Martin gerade mit dem Pizzaboten beschäftigt war.
45:29Als er wiederkam, hatte ich gerade seine teuren Uhren in der Hand.
45:32Darüber war dein Onkel sicherlich nicht erfreut.
45:35Er ist ausgefilrippt.
45:36Die ist bestimmt richtig teuer.
45:37Leg die wieder zurück.
45:39Mach zu.
45:40Vergiss es.
45:42Was zum Teufel ist denn hier los?
45:44Wir müssen uns die Ohren kurz angucken.
45:46Sofort her! Und dann raus!
46:01Es ist gut, dass du die Wahrheit sagst.
46:04Aber damit seid ihr nicht raus.
46:05Das ist nur der erste Schritt, klar?
46:13Also versprich mir, dass ihr euch weiterhin so kooperativ verhaltet.
46:16Ja, versprochen.
46:20Wissen Sie, wie es meinem Vater geht?
46:23Wir bringen dich hin, okay?
46:33Wir müssen uns los der GlückInnen berichten.
46:36Wir sind die 1-Ginne wenn wir nur levitern.
46:41Wir können nur menschlich sein.
46:43Wir sind als Hund die Glocke.
46:46Walken, auf montag.
46:47Wir können nur unsere Fletiger einflug.
46:50Wir können nur den Öl-Ir-A-L-M-S-G-A-Nen,
46:51wir können nur das Lied in dem cattlemen.
46:51Dann könnten wir begannen zu respirieren.
47:08Musik
47:35Musik
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