Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
  • vor 31 Minuten
Tief in den abgelegenen Wäldern und Gebirgsregionen Alaskas erzählen Einheimische seit Generationen von ungewöhnlichen Wesen, die sich durch die Wildnis bewegen sollen. Einige Berichte beschreiben dabei **affenähnliche Kreaturen mit auffällig langen Schwänzen** – Wesen, die in der bekannten Tierwelt Alaskas eigentlich keinen Platz haben.

Diese Dokumentation begibt sich auf die Spur dieser rätselhaften Geschichten. Augenzeugen berichten von ungewöhnlichen Begegnungen, seltsamen Geräuschen und schemenhaften Gestalten, die zwischen den Bäumen verschwunden sein sollen. Doch worauf gehen diese Erzählungen zurück?

Handelt es sich um **unbekannte Primaten**, um falsch identifizierte Tiere oder um Wesen aus den alten Überlieferungen der indigenen Völker Alaskas? Auch die Legenden rund um den **Kushtaka**, den sogenannten Ottermann, und andere geheimnisvolle Gestalten werden betrachtet.

Zwischen **Mythos, Augenzeugenberichten und wissenschaftlicher Realität** stellt sich die Frage:

Kategorie

📺
TV
Transkript
00:232012 wandert ein Jäger auf Elchjagd durch den Borealenwald nördlich von Fairbanks,
00:29im US-Bundesstaat Alaska. Als er über eine Anhöhe kommt, macht er eine Entdeckung.
00:46Er nähert sich vorsichtig und stellt fest, dass es sich um ein verwüstetes Campinglager mit seltsamem Unterschlupf handelt.
01:04Der Jäger untersucht die herumliegende Ausrüstung und entdeckt Blut.
01:10Er hört einen Schrei aus den Bäumen.
01:14Und aus dem Augenwinkel sieht er etwas, das er später als affenartiges Tier beschreibt.
01:19Er rennt davon und alarmiert die Behörden. Doch der verschwundene Camper wird nie gefunden.
01:31Mitten im gewaltigen US-Bundesstaat Alaska erstreckt sich ein geheimnisvolles Dreieck.
01:37Jedes Jahr verschwinden hier fünf von 1000 Menschen spurlos.
01:46Da draußen ist was.
01:51Drei Ermittler suchen nach Antworten.
01:55Jax, ein ehemaliger Polizist.
01:58Ken, ein Spezialist für unerklärliche Phänomene.
02:02Und Tommy, ein Experte für die Geschichte Alaskas.
02:07Gemeinsam erforschen sie mysteriöse Vorfälle und uralte Legenden.
02:14Sie versuchen herauszufinden, warum so viele Menschen in Alaska verschwinden.
02:27Die Ermittlung der Männer beginnt nördlich von Fairbanks.
02:31Sie wandern dorthin, wo der Camper verschwand.
02:34In dieser Gegend leben viele Welttiere.
02:38Es gibt dort ausreichend Wasser und viele Bäume.
02:41Der perfekte Lebensraum für Tiere.
02:45Am interessantesten sind die Kreaturen, die sich durch die Bäume bewegen und wie Affen klingen.
02:50Das klingt bizarr und interessant.
02:53Bisher konnte niemand beweisen, dass es in Alaska Affen gibt.
02:56Die Haltung ist verboten und man findet sie in keinem Zoo.
02:59Der Jäger hat wohl keinen Affen gesehen.
03:02Hier ist die Wasserquelle.
03:04Ja, hier kann man gut herausfinden, welche Tiere hier leben.
03:09Was ist das da drüben?
03:11Seht mal, das sind Federn.
03:13Hier hat etwas Beute geschlagen.
03:16Was ist auch wahr, es saß hier und hat die Möwe zerpflückt.
03:21Möwenfedern?
03:21Ja, seht nur.
03:23Und dort sind Schultern und Brust.
03:26Wie eklig.
03:27Was für ein Tier zerrupft Vögel.
03:31Weißkopfseeadler fangen Möwen in der Luft.
03:33Im Sitzen rupfen und fressen sie sie dann.
03:35Das habe ich schon oft gesehen.
03:37Und mit opponierbarem Daumen?
03:39Für einen Primaten wäre es ungewöhnlich, einen Vogel zu fressen, aber nicht unmöglich.
03:43Glaubst du dem Jäger, Tommy?
03:46Die Athabasken erzählen die alte Legende vom Catani, einer Kreatur mit Schwanz.
03:52Wie ein Affe?
03:53Ja, er soll 13 bis 18 Kilo wiegen, etwa einen Meter groß sein und in Bäumen und Höhlen leben.
03:59Die Catani, wörtlich übersetzt als die mit Schwanz, werden als mittelgroße Primaten mit kräftigen Beinen und rasiermesserscharfen Klauen beschrieben.
04:09Diese pavianartigen Tiere sollen viel schlauer als gewöhnliche Affen sein, komplex kommunizieren und koordinierte Angriffe durchführen können.
04:18Wegen der rauen Natur Alaskas und keinerlei fossilen Spuren haben hier wohl noch nie Affen gelebt.
04:24Doch das bedeutet nicht, dass es unmöglich ist.
04:27So ein Tier müsste sich anpassen.
04:30Es müsste mit der Kälte klarkommen, aber es gibt zum Beispiel die Japan-Makaken, die das können.
04:35Sie halten Temperaturen bis zu minus 30 Grad aus, in sehr hohen Lagen und im Schnee.
04:42Für mich liegt es nahe, dass es hier auch Affen geben könnte.
04:47Die Legende vom Catani ist interessant, denn wenn es hier nie Affen gab, wie ist sie dann entstanden?
04:54Die meisten alaskischen Legenden werden von heimischen Tierarten inspiriert.
04:58Der Amarok ist eine Kreuzung zwischen Wolf und Bär.
05:02Der Kushtacker ist eine Mischung aus Otter und Mensch.
05:05Wie also entstand die Legende vom Catani, wenn es keine Affen gibt?
05:11Ist er stabil?
05:13Sieht gut aus.
05:15Jack sucht sich einen höheren Aussichtspunkt, von dem aus er den Wald absuchen kann.
05:18Doch sollte es hier Affen geben, sieht man sie laut Ken nur, wenn sie das wollen.
05:24Affen sind sehr klug.
05:26Es gab Studien mit Pavianern, die gezeigt haben, dass sie sich 10.000 verschiedene Bilder merken können.
05:32Diese Tiere sind also hochintelligent.
05:35Die Zeugen beschreiben etwas, das aussieht wie ein Affe, denn sie hatten Angst.
05:40Und wann immer Angst und Adrenalin ins Spiel kommen, übertreibt man.
05:44Ich muss alles in Betracht ziehen, aber ich glaube nicht an Affen.
05:49Wahrscheinlich haben wir es eher mit einem menschlichen Verbrecher zu tun.
05:53Die Stelle, an der der Camper verschwand, ist noch einige Kilometer weit entfernt.
05:57Sie machen sich wieder auf den Weg, denn es wird bald dunkel.
06:10Laut GPS sind wir da.
06:13Das müssen die Reste des Unterschlupfs sein.
06:17Ein ziemlich großer Unterschlupf.
06:20Und seht ihr, dass alle Äste gebrochen wurden?
06:24Ja, da, abgebrochen.
06:26Verrautete Enden, keine Schnittstellen.
06:29Zuerst fiel mir auf, dass es sehr primitiv gebaut war.
06:33Wenn er ein Messer hatte, warum hatte er es nicht benutzt?
06:36Und wenn er keines hatte, warum geht er ohne Werkzeug in die Wildnis?
06:40Wir mussten die Umgebung absuchen.
06:42Vielleicht würden wir so erfahren, was passiert ist.
06:45Wir sollten festhalten, was wir hier haben und uns dann zum Suchen aufteilen.
06:50Ja, verteilen wir uns und sehen uns um.
06:53Wenn es Katani waren, war es eine Gruppe.
06:56Es heißt, sie jagen in Rudeln und fressen ihre Beute genauso schnell wie Piranhas auf.
07:01So eine Gruppe würde Spuren hinterlassen.
07:03Du gehst nach Osten, ich nach Norden.
07:05Nimmst du Westen?
07:06Ja.
07:07Okay.
07:36Eine Suche nach Killeraffen in Alaska mag abwegig erscheinen.
07:37Wie kann man die Ausmaße annehmen können, die Heimat einer unbekannten Affenart sein, die groß und aggressiv genug ist, um
07:43eine Gefahr für Menschen darzustellen?
08:01Interessant.
08:03Ich kam in einem Baum mit frisch angenagten Wurzeln vorbei.
08:06Keine Ahnung, was für ein Tier das war.
08:08Tommy?
08:10Ja?
08:11Komm mal zu mir rüber.
08:12Ich bin etwa 900 Meter nordwestlich von dir.
08:15Ich leuchte mit der Taschenlampe, dann siehst du mich.
08:18Okay, ich komme.
08:20Ich sehe dich.
08:21Sieh mal.
08:23Was ist da?
08:24Ich bin gerade darauf gestoßen.
08:25Die Wurzeln wurden angeknabbert.
08:29Die Bären erwachen zur Zeit aus dem Winterschlaf.
08:32Normalerweise suchen sie nach zarten Wurzeln oder frischen Gräsern.
08:35Der Boden hier ist weich.
08:37Ich sehe nichts.
08:38Wenn hier ein Bär war, müsste man Spuren sehen.
08:41Ja.
08:46Oh.
08:48Was zum Teufel.
08:49Jax, Tommy, hört ihr mich?
08:51Ja, beide.
08:52Ihr müsst euch das ansehen.
08:54Ich habe was gefunden.
08:55Ich bin etwa 400 Meter östlich von euch.
08:58Ich leuchte mit deiner Lampe.
08:59Wir sind gleich da.
09:01Ja.
09:06Was ist da?
09:08Seht mal.
09:10Kratzspuren.
09:11Sieht danach aus.
09:13Offensichtlich hatte ein Tier tiefe Kratzspuren an dem Baum hinterlassen.
09:16Sie waren hoch über dem Boden und noch ganz frisch.
09:20Zwei der Kratzer waren gleich ausgerichtet, doch der dritte stand dazu in einem seltsamen Winkel.
09:25War das ein Bär?
09:27Schwer zu sagen.
09:28Normalerweise gehen Bärenkratzspuren alle in eine Richtung.
09:31Bären markieren mit Kratzspuren ihre Wir.
09:34Aber diese erinnern an Fußspuren oder hinterlassen parallele Linien.
09:39Was die Männer gefunden haben, passt nicht zu diesem Muster.
09:44Was kann das sein?
09:46Vielleicht stammen die Kratzer von verschiedenen Tieren.
09:49Wir sollten zurückgehen und einen Experten konsultieren.
09:52Wir machen Bilder und verschwinden.
09:54Es wird langsam echt kalt.
09:56Was wir heute Abend gefunden haben, erfordert eine zweite Meinung.
09:59Ich kann auch nicht sagen, was dort passiert ist.
10:02Aber vielleicht kann jemand anderes die Hinweise deuten.
10:07Dass es in Alaska Affen gibt, steht für Fischer Philip Hoyle außer Frage.
10:12Er behauptet, sie 2007 selbst gesehen zu haben.
10:18Ich werde es nie vergessen.
10:20Es war ein schöner, sonniger Nachmittag.
10:22Ich war draußen beim Fischen und alles war prima.
10:26Ich hatte schon einiges gefangen und wollte Schluss machen.
10:28Ich packte meine Sachen zusammen, als ich ein Rascheln in den Bäumen hörte.
10:34Ich sah nur zwei rote Punkte.
10:37Es sah aus, als könnten es Augen sein.
10:40Und mir wurde klar, dass es irgendeine Art Tier sein musste.
10:44Dann tauchten plötzlich immer mehr auf und sie näherten sich.
10:49Also wollte ich so schnell wie möglich weg.
10:56Ich rannte zu meinem Auto.
10:58Ich verschloss die Tür und im nächsten Moment stand dieses Vieh vor meinem Auto.
11:03Es war gut ein Meter groß, haarig.
11:06Das Gesicht erinnerte an einen Hund und die Gestalt war affenartig.
11:09Ich startete das Auto und ließ den Motor aufholen.
11:12Das hat ihm wohl richtig Angst gemacht, denn es rannte davon.
11:16Ich sage ihm, wenn ich nicht geflohen wäre, hätten die mich garantiert gefressen.
11:22Die Legende der Katani besagt, dass sie in Bäumen und Höhlen hausen.
11:26Die Männer haben unregelmäßige Kratzspuren an einem Baum nahe der Stelle gefunden, an der der Camper verschwand.
11:34Falls es eine Gruppe Killeraffen gewesen sein könnte, will Ken mehr über sie erfahren.
11:40Er vereinbart ein Treffen mit seinem Freund Nick Redfern.
11:43Sein Kollege beschäftigt sich ebenfalls mit sonderbaren Kreaturen und kennt sich mit alaskischen Überlieferungen gut aus.
11:51Ich ermittle derzeit in einem Fall, bei dem es um Katani geht.
11:55Was weißt du darüber?
11:57Die Ureinwohner beschreiben sie wie einen Affen. Kein Menschenaffe, sondern einer mit Schwanz.
12:03Wie verhalten sie sich? Wo finden wir sie? Wo leben sie?
12:06Sie sollen hauptsächlich in Tunneln unter der Erde hausen.
12:11Oder Höhlen.
12:13Ich habe auch gehört, dass sie Menschen angreifen und sie sogar fressen.
12:18Sie sollen geistig weit entwickelt sein. Es gibt Berichte über Fallen, mit denen sie Menschen fangen.
12:24Wirklich?
12:25Oh ja.
12:26Der Unterschied zu anderen Affen ist, dass sie angeblich nur drei Zehen haben.
12:31Bei meiner ersten Erkundung habe ich etwas gefunden, das wie eine Kratzspur von drei Zehen aussieht.
12:38Drei Zehen könnten die Kratzspuren erklären, die das Team an dem Baum gefunden hat.
12:44Ken ist sich nicht sicher, ob dies die richtige Erklärung ist. Aber die Möglichkeit eröffnet sich, dass die Katani-Legende
12:50wahr ist.
12:57Jedes Jahr verschwinden tausende Menschen im Alaska-Dreieck.
13:01Könnte die große Anzahl ungelöster Fälle mit alten Legenden von unbekannten Bestien zusammenhängen?
13:09Und könnten diese Kreaturen, Killeraffen mit drei Zehen, unter anderem für das Verschwinden eines Campers verantwortlich sein?
13:18Es gibt keine Hinweise darauf, dass es in Alaska je Affen gegeben hat.
13:22Doch Geschichten von Wesen mit Schwänzen legen nahe, dass es möglich ist.
13:26Ken und Tommy treffen sich im Zoo mit dem physischen Anthropologen David Jesner.
13:31Sie möchten erfahren, ob ein solches Tier oder irgendeine Affenart hier in Alaska leben könnte.
13:37Hi Ken.
13:38Hallo.
13:38Ich bin Tommy.
13:39Freut mich.
13:40Wie ich am Telefon schon sagte, ermitteln wir im Fall eines verschwundenen Wanderers.
13:44Eventuell könnte es mit einer Art ungewöhnlichem Tier zu tun haben.
13:49Ist es möglich, dass in der weiten Wildnis Alaskas eine Affenart lebt, die bisher noch nicht entdeckt wurde?
13:57Es ist immer möglich, dass man etwas entdeckt, das bisher unbekannt war.
14:02Doch wir müssen wissenschaftliche Beweise wie Fossilien dafür finden.
14:06Und Alaska ist kein typischer Lebensraum für die meisten der bekannten Affenarten.
14:12Was ist mit dem Schneeaffen?
14:15Gutes Argument.
14:17Japan-Makaken sind eng verwandt mit einigen Altweltaffen, die in Afrika entdeckt wurden.
14:22Laut des Fossilberichts entwickelten sich die ersten Primaten, als Südamerika und Afrika noch eine Landmasse waren.
14:29Nachdem die Kontinente sich geteilt hatten, fand die Weiterentwicklung zu höheren Primaten wie auch dem Menschen nur auf afrikanischer Seite
14:37statt.
14:38Die Neuweltaffen breiteten sich nur bis in den Süden Nordamerikas aus.
14:43Einige Altweltaffen wie der zähe Japan-Makake gelangten in Asien weiter in den Norden.
14:48Nur der Mensch soll die Landbrücke des Bering-Meers nach Alaska überquert haben.
14:54Kann ich Fotos zeigen?
14:55Natürlich, gerne.
14:57Was wir gefunden haben, sieht sehr ungewöhnlich aus. Es sind offensichtlich Kratzspuren.
15:03Danach sieht's aus.
15:04Ja. Die Kratzer sind etwa 10 Zentimeter lang.
15:08Bären markieren ihr Revier. Dann sind es aber vier Kratzer. Und die hier gehen in verschiedene Richtungen. Das sieht nicht
15:14nach Bär aus.
15:16Hier sehen Sie, wie hoch es über dem Boden ist.
15:20Schwer zu sagen, was das war. Es könnte ein Bär gewesen sein, aber man sollte andere Möglichkeiten nicht ausschließen.
15:27Haben Sie von der Legende der Katani gehört?
15:30Ich habe gehört, dass hier eine Art Affe oder Primat sein sollen.
15:35Ist das möglich? Ein Primat mit 13?
15:38Jetzt gehen wir noch weiter zurück zu noch einfacheren Primaten.
15:41Die Halbaffen sind eine große Gruppe der Primaten, die der Evolution der Affen vorausgehen.
15:47Dort gibt es einige Arten, die an manchen Fingern klauen und an anderen normale Nägel haben.
15:54Die Tierklasse der Halbaffen existiert noch heute, darunter Lemuren und Koboldmarkis.
16:00Wie alle Primaten, ausgenommen Klammeraffen, die vier Finger an den Händen haben, besitzen Halbaffen fünf Finger und zehn.
16:06Aber Halbaffen sind einzigartig, weil sie zwei verschiedene Arten von Klauen haben.
16:12Einige sind wie menschliche Fingernägel, während andere schärfere Putzkrallen sind.
16:17Diese könnten Katze auf Bäumen hinterlassen, die vortäuschen könnten, dass ein Tier weniger als fünf Zehen hat.
16:23Wie groß sind diese Tiere?
16:25Die meisten sind ziemlich klein. Es gibt aber auch einige, die etwa so groß wie Katzen sind.
16:33Ich suche nach einer Alternative zu dieser drei Zehen-Killer-Affen-Theorie und die Halbaffen klangen zunächst vielversprechend.
16:40Doch die geringe Größe der Tiere passt nicht zu den Sichtungen. Im Moment können wir die Katani nicht ausschließen.
16:52Während Ken und Tommy, Dr. Jesnas, Informationen durchgehen, will Jax sich aus erster Hand von einer Begegnung mit den Katani
16:59erzählen lassen.
17:00Er trifft sich mit einem Augenzeugen, der erst zwei Wochen zuvor eine Begegnung mit diesen affenartigen Tieren hatte.
17:08Troy, wie geht's?
17:09Hi, gut.
17:10Jax, freut mich.
17:11Ebenfalls.
17:12Hier ist alles passiert?
17:13Hier hatte ich mein Auto geparkt, weil der Wanderweg hier anfängt. Er beginnt da drüben. Wir müssen ein ganzes Stück
17:19in den Wald hinein.
17:20Gut, dabei können wir reden.
17:22Die Begegnung war erst kürzlich, das ist gut. Als ehemaliger Polizist weiß ich, dass die Erinnerung eines Zeugen mit der
17:29Zeit verblasst.
17:33Hier ist es passiert.
17:35Was genau?
17:36Ich kam von einer langen Wanderung zurück und war auf dem Weg zum Auto. Plötzlich hörte ich ein Kreischen hinter
17:41mir.
17:43Als ich mich umdrehte, sah ich ein Tier von Baum zu Baum springen. Ich rannte einfach los. Und dann sah
17:50ich es links vor mir wieder.
17:52Ich rannte weiter und hörte das Geräusch rechts von mir. So, als wäre ich umzingelt.
17:58Aber ich war tief im Wald. Ich wusste nicht, wo ich war. Einer war direkt über mir, während ich rannte
18:04und dabei hoffte, dass ich Richtung Auto lief.
18:07Ich hatte Angst, gefressen zu werden. Ich rannte immer weiter.
18:11Wie sah das Tier aus?
18:14Es ist verrückt, aber es sah wie ein Affe aus.
18:17Ein Affe?
18:17Ja, mit Ringelschwanz.
18:19Egal, was es war. Er hatte Angst. Und das nehme ich ernst.
18:23Sind wir schon nah an dem Weg?
18:25Es war gleich da drüben. Noch etwa 30 Meter.
18:28Können wir weitergehen?
18:34Wie viele Tiere waren es?
18:36Ich war von drei oder vier Tieren umzingelt.
18:45Sehen Sie sich das an. Sie rannten genau auf dieses Ding zu. So etwas habe ich erst kürzlich gesehen.
18:52Es ist viel größer und dichter als das, was wir gestern Abend gefunden haben.
18:56Der Weg, auf dem wir gerade gelaufen sind, wird davon blockiert.
19:00Sie waren kurz davor, in eine Sackgasse zu rennen.
19:04Jax muss eine neue Möglichkeit in Erwägung ziehen.
19:07Vielleicht hatte der Camper keinen Unterschlupf, sondern etwas anderes gebaut. Eine Falle.
19:16Das müsst ihr euch ansehen.
19:18Hast du was?
19:19Das sind die Fotos.
19:21Oh, wow.
19:24Nach seinem Treffen mit dem Augenzeugen zieht das Team eine neue Theorie in Erwägung.
19:28Was, wenn diese Konstruktionen dazu dienen, Beute einzufangen?
19:32Menschen eingeschlossen.
19:35Es sieht wie das andere aus, aber es ist größer.
19:38Viel größer.
19:40Und viel flischer.
19:42Ich sehe noch viel grün.
19:43Auf der Karte ist es hier.
19:46Das ist der erste Pferd.
19:48Okay.
19:50Und hierhin hat mich Troy heute geführt.
19:53Offensichtlich wissen wir nicht, wo diese Tiere sich bei Tag bewegen.
19:56Aber eines ist sicher.
19:57Wenn sie nicht oft gesehen werden, müssen sie ein Versteck haben.
20:01Klar.
20:01Eine Art Zuhause.
20:03In meinen Augen wäre eine Höhle die perfekte Antwort.
20:06Sollen wir hier anfangen?
20:08Ich habe mit einigen Jägern gesprochen und sie meinten, dass es in diesem Gebiet einige Höhlen gibt.
20:13Wir müssen das Gebiet absuchen.
20:15Aber wir sollten bei der neuen Falle anfangen.
20:19Sie war frisch.
20:20Also wurde sie erst kürzlich gebaut.
20:23Vielleicht finden wir Reste, Tiere, vielleicht wurde etwas weggeschleift oder es gibt einen Pfad, auf dem sie sich bewegen.
20:29Wenn nicht, observieren wir das Gebiet, vielleicht kommen sie zurück.
20:33Sie sollen schlau sein, miteinander kommunizieren und im Team jagen.
20:37Aber diese Art zu planen und anzugreifen, stellt ihre Intelligenz auf ein ganz neues Level.
20:41Und das ist erschreckend.
20:47Primaten, die andere Primaten angreifen, sind nichts Neues.
20:52Jane Goodall entdeckte sogar einen Fall von Kannibalismus, bei der ein Mutter-Tochter-Gespann andere Schimpansen tötete und fraß.
21:00Und auch Menschen wurden zum Ziel, wie der berüchtigte Fall von 2009 zeigt, bei dem ein Hausschimpanse namens Travis eine
21:07Frau angriff und ihr Gesicht ernsthaft verletzte.
21:10Könnten im alaskischen Dreieck affenartige Primaten Jagd auf Menschen machen?
21:15Könnte das ein Grund dafür sein, warum dort so viele Menschen verschwinden?
21:21Um sich bestmöglich auf ihre Observierung vorzubereiten, will Tommy die Ausrüstung erweitern.
21:28Wir basteln uns Blasrohre und Darts. Ich habe für jeden eines.
21:34Die sind aber lang. Ist das normal?
21:36Je länger sie sind, umso besser trifft man.
21:38Für eine kleine Reichweite könnte man auch kurze nehmen, aber wir wollen in die Bäume schießen.
21:44Tommys Idee, Blasrohre zu verwenden, ermöglicht es dem Team, geräuschlos zu jagen.
21:48Und mit Betäubungspfeilen könnten sie einfangen, was auch immer diese Fallen aufbaut.
21:54Als Pfeilersatz habe ich Plastikstreifen zugeschnitten. Wir formen Trichter und laden die Rohre damit.
22:02Passt. Perfekt.
22:04Die Menschen am Amazonas jagen schon seit Jahrhunderten oder Jahrtausenden.
22:09Es ist ohne Zweifel eine erprobte Methode, Affen zu jagen.
22:12Ein Pistolenschuss verjagt sofort jedes Tier in die Nähe.
22:17Das Blasrohre ist eine seltsame Waffe. Aber hey, das alles ist seltsam.
22:21Ich schwöre, wenn mich ein Killeraffe angreift, ziehe ich meine Waffe. Aber bis dahin spiele ich erstmal mit.
22:27Wenn diese Affen existieren, sind sie wahrscheinlich blitzschnell. Wir müssen also treffsicher sein.
22:33Ich bezweifle, dass ich irgendetwas treffe. Zum Glück hat Tommy das schon mal gemacht. Ich folge also seinem Beispiel.
22:40Hier den Pfeil rein.
22:44Nach oben ausrichten und abfeuern.
22:48Das war gut. Wie weit können wir damit schießen und wie schnell sind die Pfeile?
22:53Sie fliegen bis zu 440 Stundenkilometer schnell und 45 Meter weit. Wollt ihr es versuchen?
23:01Super. Sehr gut. Guter Schuss.
23:03Ich bin überrascht, wie tief der Pfeil eindringt.
23:11Perfekt.
23:15Super.
23:16Ich habe schon auf der ganzen Welt ungewöhnliche Kreaturen gejagt.
23:20Die Aussicht, eine Leben zu fangen, ist wie der heilige Gral meines Berufsstands. Vielleicht klappt es ja heute Nacht.
23:27Klasse.
23:28Wir haben den Dreh raus. Packen wir zusammen.
23:30Los geht's.
23:32Das Blasrohr ist unhandlich, aber die anderen wollen, was auch immer da ist, lebend fangen. Also sehen wir mal.
23:42Wenn Katani real sind, ist laut Evan Monroe eine schnelle Reaktion unabdingbar.
23:48Er glaubt, dass sein Bruder 2010 von einem Exemplar angegriffen wurde.
23:53In der ersten Augustwoche waren mein Bruder und ich auf unserem alljährlichen Campingausflug.
23:58Es war die erste von drei Nächten und während ich die Schlafsäcke ausrollte, löschte mein Bruder das Feuer und ging
24:04zu den Bäumen, um das Wasser aus den Pfannen zu schütten.
24:08Plötzlich hörte ich ihn wie am Spieß schreien.
24:12Ein affenartiges Tier sprang aus den Bäumen auf seinen Rücken. Ich rannte zu ihm und er schlug mit der Pfanne
24:17nach dem Affen.
24:18Er muss ihn gut getroffen haben, denn der Affe flüchtete in den Wald.
24:24Das Hemd meines Bruders war zerfetzt und er hatte drei üble Kratzer auf seinem Rücken.
24:31Ich brachte ihn ins Krankenhaus und seine Wunden mussten mit einigen Stichen genäht werden.
24:42Legen wir los.
24:44Wir bereiten unsere Köder vor.
24:46Den Berichten zufolge sehen diese Wesen Menschen als Beute an.
24:50Wir werden sie mit einer Alternative anlocken. Schweinefleisch.
24:54Wenn es nicht klappt, kann ich immer noch Metzger werden.
24:56Sie werden durchdrehen. Fertig?
24:59Ja.
25:01Wir haben gelernt, nie schutzlos in den Wald zu gehen, also nahmen wir unsere Rohre und viele Pfeile mit.
25:08Egal ob wir einen Killeraffen, einen normalen Affen oder etwas ganz anderes finden, ich bin bereit.
25:19Alaska. Die große Wildpopulation macht dieses Gebiet zu einem Mekka für Jäger.
25:24Doch jagt hier jemand Menschen?
25:27Könnten Killeraffen Menschenfallen bauen und verschwinden deshalb so viele Menschen im Alaska-Dreieck?
25:35Die Spuren, die das Team gefunden hat, deuten auf ein Tier mit drei Zehen hin.
25:40Der bekannteste Baumbewohner mit drei Zehen ist das Faultier, ein in Zentral- und Südamerika ansässiges Tier.
25:48Obwohl es nicht mit Affen verwandt ist, haben sie viele gemeinsame Merkmale.
25:52Ein Phänomen, bekannt als konvergente Evolution.
25:56Vielleicht entwickelte ein ähnliches Tier aufgrund der schnellen Beutetiere in Alaska Geschwindigkeit und Jagdgeschick.
26:04Die Männer brechen zur Observation auf. Sie haben Blashore dabei, mit deren Hilfe sie die Existenz der Katani beweisen könnten.
26:19Wie weit ist es zu der Falle?
26:21Fast zwei Kilometer.
26:23Bei Nacht durch potenzielles Katani-Revier zu laufen, ist beängstigend.
26:27Es heißt, sie können blitzschnell bis zu sechs Meter weit springen.
26:31Wenn wir unsere Fallen aufstellen und uns verstecken, sehen wir sie vielleicht, bevor sie uns sehen.
26:38Nachts sieht hier alles anders aus. Sehr unheimlich. Alles dampft.
26:44Denkt immer daran, was mit dem Augenzeugen passiert ist. Sie sind hinter ihm aufgetaucht.
26:49Also aufpassen und nicht reden.
26:52So wie nicht wie möglich. Gehen wir weiter.
27:26Wir sind da.
27:29Wow.
27:31Wie man sieht, wurden keine Werkzeuge verwendet.
27:34Es sind nur abgebrochene Zweige.
27:38Bei der ersten Konstruktion dachte ich, ein Mensch hätte sie gebaut.
27:41Aber es gibt auch Tiere, die so etwas können.
27:43Vögel, Baumnester, Biber, Dämme.
27:46Wir müssen die Primatentheorie also in Erwägung ziehen.
27:49Bauen wir auf.
27:53Sie nutzen die Falle als Ausgangspunkt und statten drei Köderstellen mit Kameras aus,
27:58um verschiedene Annäherungsrichtungen abzudecken.
28:03Die Stelle ist gut.
28:05Soll die Kamera hier hin?
28:07Schwein als Köder ist ein kalkuliertes Risiko.
28:11Schweinefleisch ist dem Menschlichen sehr ähnlich.
28:14Wenn diese Affen Geschmack am Menschen gefunden haben, könnten sie süchtig danach sein.
28:19Ein berüchtigter Fall dieses Phänomens geschah 1898 in Kenia.
28:25Die zwei Löwen von Zawo griffen Dutzende Eisenbahnarbeiter an und frassen sie auf.
28:30Um sie zu stoppen, mussten sie gejagt und getötet werden.
28:33Gehen wir da lang?
28:35Ja.
28:37Wenn das Schweinefleisch nicht funktioniert, sind wir der Köder.
28:40Und wir sitzen nahe dran.
28:42Das passt so.
28:43Suchen wir ein Versteck.
28:57Checkst du die Stimmen?
28:58Ja.
29:00Ich baue die Wärmekamere auf.
29:02Okay.
29:04Jax verwendet einen Wärmedetektor, um in der Dunkelheit nach warmen Körpern zu suchen.
29:10Zwischenzeitlich spielt Ken Tierstimmen ab, um so eventuell die seltsamen Kreaturen anzulocken.
29:16Er beginnt mit dem Japan-Makaken oder Schneeaffen, da dessen Ruf eventuell denen mögliche Affen in dieser Gegend ähneln könnte.
29:29Was war das?
29:34Links von uns, in den Bäumen.
29:36Ist das ein Affe?
29:38Ich sehe es.
29:39Nimm das Blasrohr.
29:48Wo ist es hin?
29:49Siehst du es?
29:50Gehen wir.
29:51Ja.
29:55Los.
29:58Ein abgebrochener Ast.
30:04Ich habe einen Pfeil.
30:07Hier auch.
30:09Wie viele waren es?
30:10Ich hatte einen.
30:11Ich zwei.
30:12Noch drei.
30:14Nachdem sie zwei von drei Pfeilen gefunden haben, liegt der dritte wohl im Unterholz.
30:18Doch solange die Chance besteht, dass sie ihr Ziel getroffen haben, müssen sie es verfolgen.
30:23Vielleicht haben wir es verletzt.
30:25Wohin geht ein verletztes Tier?
30:27Nach Hause.
30:28Genau.
30:29Der Legende zufolge ist das bevorzugte Zuhause der Katani gut bekannt.
30:33Es heißt, sie leben hauptsächlich unter der Erde, in Höhen und Gängen.
30:39Wir müssen zur Höhle.
30:41Dann los.
30:42Okay.
30:50Sagt mal.
30:52Hört ihr was?
30:53Nein.
30:59Was, wenn es nicht zur Höhle geht?
31:01Dann ist jede Suche sinnlos.
31:06Tommy.
31:08Was ist das?
31:0913?
31:11Sieht das wie die Katze aus, die wir gestern am Baum gesehen haben?
31:14Ken.
31:16Was ist?
31:17Erinnert dich das an die Katze von gestern?
31:20Ja, das könnte ein Abdruck von 13 sein.
31:23Auf jeden Fall.
31:25Es ist in die Richtung.
31:27Machen wir ein Foto und weiter.
31:29In der Natur werden ständig Spuren verfälscht.
31:31Man weiß nie, ob es ein Adler oder etwas anderes war, dessen Spur verfälscht wurde.
31:36Wenn es sich am Boden bewegt, ist es wahrscheinlich verwundet.
31:40Wir müssen vorsichtig sein.
31:49Da ist noch ein Abdruck.
31:51Wir gehen in die richtige Richtung.
31:56Es wird eng hier.
31:57Prüft das GPS.
31:59Wir laufen auf die Feldspalte zu.
32:05Wir können in ein Hornissen-Nest stechen.
32:08Gruselig.
32:08Gehen wir weiter.
32:11Gehen wir vorbei.
32:14Da ist die Öffnung.
32:17Ich muss da wohl rein.
32:20Bist du sicher?
32:21Wir starten mich mit einer Kamera aus und ihr könnt von hier aus zusehen.
32:24Hast du dein Walkie-Talkie?
32:34Vorsicht!
32:45Das sieht gut aus.
32:47Wie geht es dir?
32:49Ich habe etwas.
32:51Was siehst du?
32:53Kohl oder Exkremente mit Beeren oder so.
32:55Vielleicht Fell.
32:56Aber ich kann es nicht sagen.
32:58Ja, das sieht frisch aus.
33:00Ich nehme eine Probe.
33:03Ich weiß nicht, was die Probe ergeben wird.
33:05Aber es beweist, dass es kürzlich etwas in dieser Höhle war.
33:09Okay, ich habe die Probe.
33:11Ich gehe weiter rein.
33:13Sei vorsichtig.
33:20Oh Mann, stinkt das hier.
33:28Jungs, hier sind Knochen und es stinkt.
33:31Verstanden.
33:33Ich sehe es.
33:35Die sehen fast menschlich aus.
33:37Ich packe das in eine Tüte.
33:41Die Knochen sind eingetötet.
33:43Verstanden.
33:44Vielleicht solltest wir jetzt rauskommen?
33:46Wir haben genug.
33:47Wir sind so weit gekommen.
33:48Ich gehe weiter.
33:52Verdammt.
33:53Was ist das?
33:58Kann ich nichts sagen.
33:59Es ist ein Brustkorb und Teil des Rückgrats.
34:02Alles frisch.
34:06Da war etwas bei den Bäumen.
34:08Klingt, als kommt etwas.
34:10Jax, wir hören etwas.
34:12Du musst da raus.
34:21Ich komme.
34:22Verstanden.
34:29Wir müssen weg.
34:30In den Baumkohnen bewegt sich was.
34:32Das Geräusch stammte eindeutig nicht von einem Tier.
34:35Keine Ahnung, ob es Katani waren, aber egal, was es war, nachdem wir sie gehört hatten, verschwanden sie.
34:40Da lang.
34:42Da oben habe ich es gehört.
34:46Da oben in den Bäumen.
34:48Wo?
34:48Genau da.
34:49Du hast es doch auch gehört, Tommy.
34:51Irgendwas hat gekracht.
34:52Ja, es klang, als wäre ein Ast gebrochen.
34:54Seht ihr abgebrochene Äste?
34:57Ich sehe nichts.
34:58Da war was.
34:59Wo ist es hin?
35:03Verteilen wir uns.
35:08Oh wow, kommt her.
35:10Da ist unser Pfeil.
35:12Fass ihn nicht an.
35:14Hast du eine Tüte?
35:15Ja.
35:16Ich habe Handschuhe.
35:18Sicher, dass er euch nicht aus der Tasche gefallen ist?
35:20Keine Ahnung.
35:21Hoffentlich finden wir DNS.
35:23Das könnte der Beweis sein.
35:25Der Pfeil kann nur auf zwei Arten da gelandet sein.
35:28Entweder haben wir ihn verloren, was unwahrscheinlich ist, da wir dort nicht entlang gegangen sind,
35:32oder es ist von einem Tier abgefallen, nachdem wir es getroffen haben.
35:36Das könnte der Durchbruch sein.
35:38Wir sollten alles ins Labor bringen.
35:41Gehen wir.
35:44Das Team schickt seine Funde zur Analyse an ein Forensiklabor.
35:49Als die Ergebnisse kommen, treffen sie sich erneut, um zu sehen, ob sie auf Katani oder etwas anderes hindeuten.
35:56Die Antwort ist gekommen.
35:58Spann uns nicht auf die Folter.
36:00Aus verschiedensten Gründen ist es wohl sehr schwierig, brauchbare DNS aus der Kotprobe zu gewinnen.
36:08Es zeigt nur, was darin ist.
36:10Genau.
36:11Es könnte ein Raubtier gewesen sein.
36:13Sie haben Haarfasern und so gefunden.
36:15Es gibt dort Wölfe und Bären kommen auch hin und wieder vorbei.
36:18Genau.
36:19Das bringt uns also nicht weiter.
36:22Was ist mit den Knochen?
36:24Das interessiert mich auch.
36:25Das war ein großes und auch bekanntes Tier.
36:28Um genau zu sein, ein Reintier.
36:32Zum Glück waren sie nicht menschlich.
36:35Ja, zum Glück.
36:36Ich dachte schon, das ist der Camper.
36:38Ja.
36:38Die Frage ist, wie kamen die Knochen in die Höhle?
36:41Es könnten Killeraffen gewesen sein.
36:44Sie könnten etwas reingeschleift haben.
36:46Es könnten auch Wölfe gewesen sein oder ein Bär.
36:48Alles möglich.
36:50Auch wenn es interessant ist zu spekulieren, dass die Affen real sind, dürfen wir nicht voreilig urteilen.
36:55Ich bin noch nicht davon überzeugt.
36:57Was hat der Pfeiler gegeben?
36:59Das DNS-Ergebnis lautet 99% menschlich.
37:06Menschlich?
37:0699% mit einer einprozentigen Abweichung, die nicht bestimmt werden kann.
37:12Was heißt das?
37:13Was heißt das für uns?
37:15Das macht es noch komplizierter.
37:17Schimpansen besitzen 99% des DNS-Codes eines Menschen.
37:21Sie sind unsere nächsten Verwandten.
37:23Wahrscheinlich haben Viren kontaminiert und es ist unsere DNS.
37:27Das kommt häufig vor.
37:28Ja, sehr häufig.
37:30Das geht ganz schnell.
37:31Wir haben die Pfeile mehrmals berührt.
37:34Ja.
37:35Ja, wir können es nicht ausschließen.
37:37Ich bin ganz eurer Meinung.
37:39Aber da sind da noch die Spuren mit den 3 Zehen.
37:41Es gibt viele Säugetiere mit 3 Zehen.
37:44Faultiere, verschiedene Unpaarhufer, Beuteltiere.
37:48Aber keines davon ist in Alaska heimisch.
37:50Keines mit drei so ausgeprägten Klauen.
37:54Ja.
37:55Anhand der Bilder konnten sie nicht bestimmen, zu welchem Tier die Spuren gehören.
38:01Sie konnten gar nichts sagen?
38:03Nein.
38:04Für einen Moment an, dass wir mit dem Pfeil etwas getroffen haben, es aber nicht betäubt wurde,
38:08weil es nicht auf das Mittel angesprochen hat.
38:10Könnten wir es mit etwas zu tun haben, das resistent auf unser Narkosemittel ist?
38:15Eine Art Superaffe?
38:16Es gibt Leute, die glauben, dass die Regierung mit Superprimaten experimentiert,
38:20vor dem Menschen und Menschenaffen zu kreuzen, um Supersoldaten zu erschaffen.
38:24Wir könnten es mit etwas zu tun haben, das zum Kämpfen erschaffen wurde und auf Betäubung nicht reagiert.
38:30Es ist weit hergeholt.
38:31Aber wenn das Militär Experimente macht, warum nicht hier in Alaska, wo es viel Raum und Privatsphäre hat?
38:40Die Jagd auf den vielleicht gefährlichsten Jäger im Alaska-Dreieck muss an einem anderen Tag fortgeführt werden.
38:46Auf eine Kreatur, die menschlicher sein könnte als gedacht und die sich auf Stärke, Teamwork und Killerinstinkte verlässt
38:54und die vielleicht dafür verantwortlich ist, dass in Alaska Menschen verschwinden.
39:01Untertitelung des ZDF für funk, 2017

Empfohlen