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  • vor 4 Wochen
Seit Jahrhunderten ranken sich geheimnisvolle Legenden um die dunklen Tiefen des schottischen Loch Ness. Immer wieder berichten Augenzeugen von einer riesigen, unbekannten Kreatur, die sich unter der Oberfläche des Sees bewegen soll. Ist „Nessie“ nur ein Mythos – oder verbirgt sich tatsächlich etwas Unbekanntes in den Tiefen?

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Transkript
00:00Ein uraltes Wesen, tief verwurzelt in der schottischen Folklore, soll noch immer irgendwo dort draußen sein.
00:08Dieses Tier könnte ein Auto durchbeißen.
00:11Für die Sichtungen gibt es keine wissenschaftliche Erklärung.
00:14Haben Sie etwas im Loch Ness gesehen, das Sie nicht erklären können?
00:17Ja.
00:20Nichts bleibt unversucht. Die Jagd beginnt.
00:24Wir bekommen deutliche Signale direkt unter uns.
00:27Das ist Militärequipment. Wir werden es erwischen.
00:47Der ehemalige Privataddiktiv und jetzige Monsterjäger Steve Carls hat die letzten zwölf Jahre damit verbracht, Beweise für die Existenz des
00:54legendären Bigfoot zu suchen.
00:58Jetzt kommt er nach Schottland, um der Legende des Loch Ness Monsters nachzugehen und eines der größten Mysterien der Menschheit
01:04zu lösen.
01:10Das Monster von Loch Ness ist das größte Mysterium aller Zeiten.
01:14Es gibt auf diesem Planeten wohl kaum einen Menschen, der nicht davon gehört hat.
01:18Ich denke, das ist so, weil es sich auf ein bestimmtes Gewässer bezieht und somit lokalisiert werden kann.
01:24Es muss mehr als ein Mysterium sein. Es muss wahr sein.
01:34Hunderttausende kommen jährlich zum Loch Ness und hoffen, die mystische Kreatur zu sehen.
01:41Es werden stets neue Theorien entwickelt, um die Legende zu erklären.
01:48Einige überzeugte Anhänger gehen davon aus, dass die schwer zu entdeckende Kreatur ein Plesiosaurier ist.
01:55Ein prähistorisches Wasserreptil, das bis zu 25 Meter lang werden kann und eigentlich vor 65 Millionen Jahren ausgestorben sein soll.
02:03Es kann immer sein, dass etwas in irgendeiner unerforschten Ecke dieser Welt überlebt hat.
02:11Andere vermuten, dass der See ein neues biologisches Geheimnis birgt.
02:16Das Monster von Loch Ness ist eine bisher unentdeckte Kreatur. Es kam aus dem Meer hierher.
02:24Seit 500 Jahren beobachten diese Menschen immer wieder etwas, das hier nicht hergehört.
02:36Seitdem in den 1930ern die Weltöffentlichkeit davon erfuhr, wurden mehr als 10.000 Sichtungen des Monsters vom Loch Ness gezählt.
02:43Es gab zahlreiche Erkundungsexpeditionen, die jedoch erfolglos blieben.
02:48Trotzdem wird die Kreatur immer wieder gesehen.
02:51Es sieht wie eine schwarze Anakonda aus und kam so aus dem Wasser.
02:54Dann taucht es wieder unter und man sah nur noch weißen Schaum.
03:05Steve Karls hat ein Team von speziell ausgebildeten Tauchern und Meeresexperten versammelt.
03:11Mit modernster Unterwassertechnologie versuchen sie neue Beweise zu finden und dieses Mysterium zu lüften.
03:22Der Loch Ness ist etwa 36 Kilometer lang, eineinhalb Kilometer breit und am tiefsten Punkt sagenhafte 240 Meter tief.
03:38Dem Team steht eine beängstigende Aufgabe bevor.
03:43Der ortsansässige Schiffskapitän George Edwards empfiehlt ihnen, an der Stelle des Sees zu beginnen, an der es die meisten Sichtungen
03:50gegeben hat.
03:51Dort deuten Sonarbilder die Existenz von Höhlen an, die es dem Wesen ermöglichen könnten, sich zwischen dem See und dem
03:57offenen Meer zu bewegen.
04:02Wir sind hier nahe der Burgruine Urquhart Castle, dem Epizentrum dieses jahrhundertealten Mysteriums.
04:08Und wir haben jetzt die Möglichkeit, ins Wasser zu gehen und einige Antworten auf all die Fragen zu finden.
04:15Außer dem Monster suchen wir außerdem Stellen wie zum Beispiel Höhlen, an denen das Wesen sich verstecken kann, Nahrungsquellen und
04:22alles, was außergewöhnlich erscheint.
04:32Vorangegangene Expeditionen wurden durch die Wasserbedingungen erschwert.
04:35Der hohe Anteil an Torf bedeutet, dass man so gut wie keine Sicht hat.
04:40Das Team verwendet die neueste Ditson-Echolot-Kamera. Sie ermöglicht es ihnen, in der Dunkelheit, ohne helles Licht, das das
04:48Monster verschrecken könnte, zu sehen.
04:54Eine Ditson mit älteren Echolot-Kameras zu vergleichen, ist wie eine Pferdekutsche mit einem Formel-1-Auto zu vergleichen.
05:01Das ist eine Ausrüstung, die das Militär sie hat.
05:04Sollte das Monster von Loch Ness in die Reichweite der Ausrüstung kommen, erwischen wir es.
05:14Fertig?
05:14Ja, dann kannst du abtauchen.
05:28Innerhalb von Sekunden ist die Sicht gleich Null und die Taucher schalten auf Sonarbild um.
05:38Sie bewegen sich durch den Feldschutt, der am Grund des Sees liegt.
05:44Während Steve Carls gespannt wartet.
05:50Viele Wissenschaftler sind der Meinung, die Augenzeugenberichte seien unglaubwürdig.
05:55Sie gehen davon aus, dass es sich um wilde Tiere, Schwindel oder optische Täuschungen handelt.
06:03Wenn man von allen Sichtungen, die es am Loch Ness seit über 600 Jahren gibt, 99 Prozent abzieht, weil man
06:10sie für Falschmeldungen hält,
06:11hat man immer noch ein Prozent, das sich nicht erklären lässt.
06:15Aber wir müssen es erklären.
06:32Well Moffett lebt direkt oberhalb der Stelle, an der momentan gesucht wird.
06:36Sie hat die Kreatur schon zweimal gesehen.
06:41Zum ersten Mal habe ich es im September 1990 gesehen.
06:46Ich fuhr die Straße hinauf und entdeckte es in der Bucht zwischen der Burg und der Landzunge.
06:51Ich dachte mir, was zum Teufel ist das?
06:57Es sah aus wie ein Ruderboot, das falsch herum im Wasser lag.
07:02Es war dunkelgrau, glänzte und war etwa 7,5 bis 9 Meter lang und 2,5 bis 3 Meter hoch.
07:13Ich sah drei, vielleicht auch viermal zu der Stelle und beim letzten Blick war es verschwunden.
07:26Am ähnlichsten kommt es der Beschreibung eines Plesiosauriers näher.
07:30Farbe und Struktur waren ganz ähnlich, grau und vom Wasser glänzend.
07:34Auch die Größe war die gleiche.
07:41Ich habe oft gehört, dass ich mir das eingebildet habe, aber das denke ich nicht.
07:47Ich weiß, dass ich etwas gesehen habe, das sich nicht erklären lässt.
07:50Die Wissenschaftler, die sagen, dass dort draußen nichts ist, sollen abwarten, bis sie es selbst gesehen haben.
07:56Jeder, der es gesehen hat, ist überzeugt, dass dort draußen etwas ist.
08:10Nachdem sie den See den ganzen Tag durchsucht haben, bringen die Taucher die Ditsenkamera wieder an die Oberfläche.
08:25Wir suchen nach Beweisen wie beispielsweise Nahrungsquellen.
08:29Wir suchen nach Skeletten auf dem Grund und nach Versteckmöglichkeiten wie großen Felsbrocken oder Höhlen.
08:48Bei der gründlichen Auswertung der Bilder konnte nichts Beweiskräftiges entdeckt werden.
08:55Doch das schreckt Steve Carls nicht ab.
09:00Ich gehe davon aus, dass das Monster von Loch Ness so schwer zu finden ist, weil der See mit bis
09:05zu 240 Metern sehr tief ist.
09:07Hier passen viele Monster hinein.
09:13Das aufgrund des hohen Torfanteils eher trübe Wasser ist ein Vorteil für das Monster.
09:23Kann es sich in diesem See verstecken?
09:26Auf jeden Fall. Man kann wirklich nicht weit sehen und es geht sehr tief hinunter. Es gibt also viele Verstecke.
09:43Der neueste Beweis für die Existenz des Monsters kommt von dem Landschaftsgärtner Richard Preston.
09:52Ich arbeitete auf der Terrasse von Schloss Aldery, als ich etwas Schimmerndes im Wasser bemerkte.
09:58Ich war vollkommen überrascht und es kam mir sehr seltsam vor.
10:05Mit dem iPhone habe ich ein Bild gebracht.
10:10Es sah schlangenartig aus, hatte drei Höcker und das eine Ende war größer als das andere.
10:20Das Wasser war ruhig wie ein Müllteich und man sah kein Kielwasser, denn es waren keine Boote auf dem See
10:26und nichts deutete darauf hin, dass es ein Holzscheit oder etwas Ähnliches war.
10:43Die Fotos von Richard Preston werden nach London geschickt, damit der Fotoanalyst Tony Casey untersuchen kann.
10:54Wenn man sich die dazugehörigen Metadaten genau ansieht, entdeckt man die GPS-Informationen, die eindeutig zeigen, dass die Bilder in
11:03Schottland, und was noch besser ist, am Loch Ness gemacht wurden.
11:10Eines der Bilder, die wir bekommen haben, ist besonders interessant, denn man sieht ganz deutlich drei weiße Objekte auf dem
11:18Wasser.
11:22Könnte es eine Spiegelung der weißen Häuser im Hintergrund sein?
11:27Wenn man genau hinsieht, sieht man, dass die Maße nicht wirklich stimmen.
11:33Auf dem anderen Bild sieht man noch mehr weiße Häuser im Hintergrund, aber hier fehlen die weißen Objekte im Wasser.
11:42Ich gehe nicht davon aus, dass diese Bilder manipuliert oder in irgendeiner Weise mit einem Bildbearbeitungsprogramm verändert wurden.
11:49Ich bin mir sicher, dass hier jemand mit seiner Handykamera ein Bild von etwas gemacht hat, das ihn interessiert hat.
11:56Dieses Bild wurde dann eingeschickt.
12:11Der Loch Ness ist ein sehr alter See, der sich im abgelegenen Hochland Schottlands befindet.
12:16Ein tiefes, dunkles Gewässer, das durch ein bisher ungelöstes Mysterium berühmt wurde.
12:24Es wurden mehr als 10.000 Sichtungen eines unbekannten Monsters gemeldet.
12:29Was sehen die Menschen dort immer wieder?
12:34Augenzeugenberichte sind sehr wichtig, denn sie sind direkte Beweise.
12:38Es handelt sich nicht nur um Indizien oder subjektive Beweise.
12:42Es bedeutet, dass jemand das Gesehene bestätigen und beschreiben kann.
12:54Doch sind diese Augenzeugenberichte objektiv?
12:58Die meisten konnten bis heute nie wissenschaftlich belegt werden.
13:04Steve Carls hat sich mit dem ehemaligen Scotland Yard Beamten und erfahrenen Spezialisten für Lügendetektoren David Byrd zusammengetan.
13:14Über 20 Jahre lang wurden Val Moffatts Integrität und die Richtigkeit ihres Erlebnisses angezweifelt.
13:24Wir wollen heute beweisen, dass ich wirklich etwas im See gesehen habe, das ich nicht erklären kann.
13:32Der Lügendetektor zeigt an, ob eine Person lügt oder nicht.
13:36Das Ziel des Tests ist aufzuzeigen, dass sie die Wahrheit sagt.
13:45Ich hoffe, dass sie den Test heute besteht, denn das wird die Augenzeugen glaubwürdiger machen.
13:51Und es wäre ein weiterer Beweis für die Existenz des Monsters von Loch Ness.
14:03Das Gerät misst ihre Schweißdrüsenaktivität. Sehen Sie bitte gerade aus und schließen Sie die Augen.
14:10Wir beginnen mit dem Test. Hören Sie sich die Fragen an und antworten Sie mit Ja oder Nein.
14:18Ist Ihr Name Valerie?
14:20Ja.
14:23Haben Sie Angst, dass ich Ihnen eine Frage stelle, die wir nicht besprochen haben?
14:28Nein.
14:30Werden Sie alle Fragen wahrheitsgemäß beantworten?
14:34Ja.
14:42Haben Sie etwas Unerklärliches im Loch Ness gesehen?
14:46Ja.
14:51Ist heute Samstag?
14:53Ja.
14:57Haben Sie etwas Unerklärliches im Loch Ness gesehen?
15:01Ja.
15:07Ich habe mir Ihre Ergebnisse angesehen und meiner Meinung nach sind Sie bei den Fragen bezüglich der Sichtung wirklich überzeugt,
15:14etwas im Loch Ness gesehen zu haben.
15:20Vielen Dank.
15:21Gut.
15:22Ich habe den Beweis erbracht, dass ich all die Jahre die Wahrheit gesagt habe.
15:29Val Moffitts Beschreibung eines Plesiosauriers deckt sich mit anderen Augenzeugenberichten der letzten 80 Jahre.
15:37Die Legende des Monsters war nicht viel mehr als Folklore, bis im Jahr 1933 das berühmte Foto eines Chirurgen auftauchte.
15:45Das Monster von Loch Ness war geboren.
15:54Plesiosaurier waren riesige Salz- und Süßwasserreptilien, die in der prähistorischen Zeit lebten, als die Dinosaurier noch die Erde bevölkerten.
16:06Man geht davon aus, dass sie vor 65 Millionen Jahren ausstarben.
16:19Der Paläontologe Richard Forrest ist einer der führenden Experten für Plesiosaurier.
16:24Sie dominierten die Weltmeere für 160 Millionen Jahre.
16:28Sie konnten bis zu 16 oder 17 Meter lang werden und hatten die Größe eines Pottwahls.
16:33Dieses Tier ist groß und stark genug, ein Auto durchzuweißen.
16:39Ihre Körperform ist unverwechselbar.
16:42Sie hatten einen kurzen, gedrungenen, tonnenförmigen Körper und zwei paar flügelartige Schwimmflossen.
16:47Der Schwanz war kurz und die meisten Arten hatten einen langen und sehr beweglichen Hals.
16:54Die allgegenwärtigsten und am weitesten verbreiteten Wirbeltiere, die je gelebt haben.
17:00Einige bekannte Arten haben die prähistorische Zeit überdauert.
17:04Könnte es eine überlebende Population von Plesiosauriern im Loch Ness geben, obwohl man davon ausgeht, dass sie ausgestorben sind?
17:12Es ist nur bedingt möglich, dass irgendwo in einem abgelegenen Sumpfgebiet, das von keinem anderen Lebewesen genutzt wird, einige Plesiosaurier
17:20leben.
17:25Ein Meereswesen, das von den Toten auferstanden ist, könnte der Schlüssel zu dem Rätsel sein.
17:31Bevor der Quastenflosser wiederentdeckt wurde, galt auch er als ausgestorben.
17:38Bis ins Jahr 1938 ging man davon aus, dass der Quastenflosser ein vor etwa 65 Millionen Jahren ausgestorbener Fisch war,
17:46der mit den Dinosauriern verschwand.
17:49Seine Wiederentdeckung erregte großen Auffuhr in wissenschaftlichen Kreisen.
17:53Es ist durchaus möglich, dass diese Plesiosaurier noch immer in entlegenen Gewässern des Atlantiks existieren und hin und wieder in
18:00den Loch Ness kommen.
18:0539 Jahre nach der Wiederentdeckung des Quastenflossers tauchte ein weiteres außergewöhnliches Beweisstück auf.
18:171977 fischte ein japanischer Schleppnitzkutter vor der Küste Neuseelands den Kadaver eines unidentifizierten Tieres aus dem Wasser.
18:25Damals kamen die japanischen Wissenschaftler zu dem Schluss, dass er von einem Plesiosaurier stammt.
18:31Er wurde vermessen und fotografiert und anschliessend wieder zurück ins Wasser geworfen, was wissenschaftliche Schlussfolgerungen rein spekulativ machte.
18:45Seit Jahrhunderten wird nach den Sichtungen das Monster von Loch Ness als einzelnes Tier beschrieben.
18:51Für Richard Forrest ist die Idee von einem allein lebenden Plesiosaurier jedoch nicht plausibel.
18:57Ich denke, ein einzelnes Lebewesen könnte nicht so lange leben. Das heißt, man muss davon ausgehen, dass es sich um
19:03eine Population handelt.
19:05Loch Ness müsste mindestens 30 oder 40 Plesiosaurier beherbergen, um ein Fortbestehen dieser Art sicherzustellen.
19:17Wenn dort also keine sich fortpflanzende Population lebt, wie ist es dann für ein einzelnes Tier möglich, sich zu reproduzieren?
19:29Die Antwort könnte eine Anomalie der Natur sein.
19:342006 fand im Zoo von London ein biologisches Phänomen statt.
19:38Ein weiblicher Komodowaran wurde trächtig, obwohl er keinerlei Kontakt zu einem männlichen Waran hatte.
19:50Sie wurde immer dicker und ruhiger und bewegte sich immer weniger.
19:54Es ist nicht ungewöhnlich für Reptilien, so zu tun, als ob und unbefruchtete Eier zu legen.
20:00Wir dachten zu keinem Zeitpunkt, dass sie tatsächlich reife Eier trägt.
20:06Erst als ein Kollege und ich die Eier etwa drei bis vier Wochen, nachdem wir sie entdeckt hatten, in die
20:11Hand nahmen,
20:11bemerkten wir, dass sie sich tatsächlich entwickelten und Leben darin war.
20:21Erstaunlicherweise hatte der weibliche Waran auf jungfräuliche Art Nachwuchs bekommen.
20:30So etwas ist noch nie zuvor geschehen. Das hat es noch nie gegeben.
20:34Das Interessante war, dass man das noch nie bei Waranen beobachtet hatte.
20:38Es kommt wahrscheinlich öfter vor, als wir bislang dachten.
20:48Könnte dieser bizarre Akt der Natur erklären, wie ein einzelnes Monster im Loch Ness sich ohne Partnertier fortpflanzen kann?
20:56Sollte sich im Loch Ness wirklich eine Kreatur befinden und geht man davon aus, dass diese Kreatur ein Reptil ist,
21:02dann könnte man annehmen, dass es sich eventuell eingeschlechtlich fortpflanzt.
21:18Die Suche nach dem Monster von Loch Ness hat eine ganze Generation Monsterjäger hervorgerufen.
21:4020 Jahre sind vergangen, seit Steve Feltham seinen Job aufgab und Heim und Freundin verließ,
21:45um seinen Kindheitstraum, das Monster von Loch Ness zu suchen, zu verwirklichen.
21:49Er ließ alles zurück und lebt nun in einem alten Wohnwagen und hält regelmäßig Wache am See.
22:01Ich habe mein Leben lang davon geträumt, ein Teil dieses Mysteriums zu sein.
22:06Mit sieben war ich zum ersten Mal hier. Ich verliebte mich in diesen Ort und das Geheimnis, den er birgt.
22:11Ich beschloss, dass dies meine Lebensaufgabe werden sollte.
22:14Ich wollte am Loch Ness nach Antworten jagen.
22:19Ich habe nur einmal etwas gesehen, das jeglicher Erklärung entbehrt.
22:27Ich sah, wie irgendetwas wie ein Torpedo durchs Wasser schoss.
22:30Ich sah nur aufspritzendes Wasser, das sich sehr schnell vorwärts bewegte, und ich habe keine Ahnung, was das war.
22:39Während der 20 Jahre am Loch Ness hat sich Steve Ferdhams Theorie über das Wesen im trüben Wasser des Sees
22:45geändert.
22:47Früher dachte ich, wir suchen nach einem Plesiosaurier.
22:50Heute denke ich das nicht mehr.
22:52Nachdem ich mit vielen Beteiligten gesprochen habe, gehe ich davon aus, dass es sich um einen Stör handelt.
23:03Der Stör ist ein prähistorischer Fisch, den es schon vor rund 200 Millionen Jahren gab.
23:09Er kann tausende von Kilometern von einem Kontinent zum anderen schwimmen.
23:16In einem Teil des Flusses, der dem Gezeiten unterliegt, wurde ein Stör gesichtet.
23:21Dies ließ die Vermutung entstehen, es könne sich um das Monster von Loch Ness handeln.
23:33Die Störtheorie von Steve Ferdhams wird von dem Experten für prähistorische Meerestiere, Darren Nash, unterstützt.
23:41Wenn man weltweit andere große Seesysteme betrachtet, also solche, die durch Flüsse mit dem Meer verbunden sind,
23:48gilt es allen Grund zur Annahme, dass Störer die Erklärung für einige der Berichte über Seeungeheuer waren.
23:56Das entscheidende Argument für die Störtheorie sind Beschreibungen von Augenzeugen.
24:02Die Augenzeugen berichten von einem Rückenschild, wie er bei Krokodilen zu finden ist.
24:08Diese Beschreibung ähnelt dem hornartigen Rückenschild eines Störs hier.
24:14Die Augenzeugenbeschreibungen könnten zwingende Beweise liefern.
24:18Allerdings wird das Monster von Loch Ness auf mehr als fünf Meter Länge geschätzt.
24:22Um ernsthaft in Frage zu kommen, müsste es ein Monsterstör sein.
24:36Das Naturhistorische Museum in London, eine angesehene wissenschaftliche Institution, erforscht seit 80 Jahren das Loch Ness-Mysterium.
24:50Oliver Crimmins ist Kurator der zoologischen Abteilung.
24:58Das ist der Kopf eines drei Meter langen Störs, der in Schottland gefangen wurde.
25:04Es ist ein sehr großer Fisch, der einen Teil seines Lebens im Meer verbringt und dann die Flüsse hinauf schwimmt,
25:10um zu laichen.
25:11Deshalb gibt es so einen großen Fisch im Süßwasser.
25:21Der Riesenstör ist einer der größten Süßwasserfische, die in britischen Gewässern gefangen wurden.
25:27Wissenschaftler gehen davon aus, dass sie mehr als 100 Jahre alt werden können.
25:31Dies könnte auch erklären, weshalb es über so viele Jahre hinweg immer wieder Sichtungen gab.
25:37Der Stör lebt sehr zurückgezogen auf dem Grund.
25:41Bei der Größe des Loch Ness könnte es sein, dass das Tier nur sehr selten an der Oberfläche gesehen wird.
25:48Der See ist groß genug, um einen großen Stör zu beherbergen.
25:52Auch die Temperatur und andere Bedingungen wären sehr gut.
25:59Diese lebende Dinosaurier kann bis zu 1000 Kilo schwer und über sieben Meter lang werden.
26:05Muss das Monster sehr groß sein?
26:07Was kann in den Loch Ness gelangen?
26:10Was kann einen Fluss hinaufwandern, um in einen See zu gelangen?
26:14Die Antwort lautet, ein Stör.
26:21Könnte das Monster von Loch Ness einfach ein Fall von Verwechslung sein?
26:25Ist es kein Monster-Reptil, sondern ein Monster-Fisch?
26:32Kann nun auf der ganzen Welt nach dem Monster von Loch Ness gesucht werden?
26:37Das, es wurde auf den neuesten Stand gebracht.
26:46Miko Takala verwaltet eine Rund-um-die-Uhr-Überwachung bei der Überwachungskammer.
26:51Sie sind alle mit dem Internet verbunden.
26:57Takalas Webseite wird bis zu 33.000 Mal im Monat aufgerufen.
27:01Sie ermöglicht es Menschen aus der ganzen Welt, sich an der Jagd nach dem Monster zu beteiligen.
27:06Wir nutzen Verstand und Augen von Millionen von Menschen auf der ganzen Welt.
27:13Wenn man es tatsächlich zu sehen bekommt, ist das ein Wahnsinnsmoment, bei dem einem die Haare zu Berge stehen.
27:19Es wird einem plötzlich klar, dass dort draussen etwas ist.
27:23Man erlebt es in Echtzeit und mit seinen eigenen Augen.
27:26Das kann schockierend sein.
27:30Bisher haben Miko Takalas Kameras aber noch keine Beweisbilder erbracht.
27:35Er glaubt jedoch noch immer fest daran, dass in dem Gewässer eine der Wissenschaft bisher unbekannte Kreatur haust.
27:45Einen der überzeugendsten Beweise lieferte für mich ein Taucher, der vor vielen Jahren im Loch Ness tauchte.
27:51Er kam kreidebleich und am ganzen Körper zitternd wieder nach oben,
27:56auf dem er tief unten im trüben Wasser mit seiner Taschenlampe etwas entdeckt hatte.
28:00Er sagte, er hätte eine Kreatur gesehen, die aussah, als käme sie direkt aus der Hölle.
28:05Ich gehe davon aus, dass es ein Tier aus dem Meer ist und es auch immer wieder dorthin verschwindet.
28:09Deshalb ist es auch nicht ständig zu sehen. Es könnte eine ganze Familie sein.
28:13Sie denken also, dass es sich um einen bisher unbekannten Kryptiden handelt?
28:17Absolut.
28:22Die Tatsache, dass die Menschen von mystischen Meereswesen so fasziniert sind, geht weit zurück.
28:29Geschichten über Schlangen und gigantische Kraken, die komplette Schiffe versenken,
28:33sind schon seit langer Zeit in Büchern oder Filmen zu finden.
28:38Die Sache bei den Mysterien und Legenden der letzten Jahrhunderte ist,
28:42dass sie sich manchmal als wahr herausgestellt haben.
28:45Seemänner berichteten von riesigen Meeresungeheuern im Pazifik
28:49und es stellte sich heraus, dass es sich um Riesen-Kalamare handelte.
28:53Das sollte genug Ermutigung und Faszination für andere Zoologen und besonders für mich darstellen.
29:10Es gibt keinen Zweifel, dass es unbekannte Tiere gibt,
29:13die von der Wissenschaft erst noch entdeckt werden müssen.
29:19Der Krypto-Zoologe Dr. Charles Paxton von der Schule für Mathematik und Statistik
29:24an der Universität von St. Andrews stellt ebenfalls Forschungen an.
29:34Um die Gesamtzahl von riesigen, unbekannten Tieren zu schätzen,
29:38habe ich die gesamte Anzahl aller seit 1750 beschriebenen Spezies zusammengetragen.
29:47Zu Beginn wurden die Tiere sehr schnell entdeckt.
29:50Im Laufe der Zeit wurde es jedoch immer schwieriger, neue zu finden.
29:58Die Häufigkeit der Neuentdeckungen nimmt also immer mehr ab, hat aber noch nicht völlig aufgehört.
30:05Aus der Kurve kann man auf die Gesamtanzahl der noch zu entdeckenden Spezies schließen.
30:09Wahrscheinlich sind es noch an die 15 Arten.
30:17Selbst heute wissen wir mehr über das Weltall als über unsere Meere.
30:23Man kann sagen, dass das Wissen über das offene Meer sehr rudimentär ist.
30:28Die Wahrscheinlichkeit, dort etwas Neues zu entdecken, ist sehr groß.
30:32Innerhalb der letzten Jahrzehnte haben Wissenschaftler eine ganze Reihe von unbekannten Meerestieren entdeckt.
30:37Darunter waren auch große Haie, Delfine und Wale.
30:43Eine dieser Neuentdeckungen ist der Riesenmaulhai.
30:47Er wurde zum ersten Mal im Jahr 1976 vor der Küste Hawais entdeckt.
30:53Es ist ein riesiger Hai, der über 5 Meter lang und mehr als 1000 Kilogramm schwer werden kann.
30:59Dieses scheue Tier wurde bisher nur an die 40 Mal gesehen.
31:09Der Riesenmaulhai ist ein handfester Beweis, dass auch extrem grosse Spezies unentdeckt bleiben können.
31:15Die wiederholte Annahme einiger Wissenschaftler, dass es keine neuen Spezies mehr zu entdecken gibt, ist definitiv falsch.
31:21Das zeigt uns, dass wir nicht alle Lebewesen dieser Erde kennen.
31:24Es gibt immer noch neue Arten zu entdecken.
31:38Miko Takala jagt das Monster von Loch Ness schon seit 1992 und hat es einmal wirklich zu sehen bekommen.
31:47Erzählen Sie mir, was Sie damals gesehen haben.
31:51Ich war allein am Loch Ness unterwegs, als ich drei Höcker im Wasser entdeckte.
31:56Während ich einfach nur da stand und es beobachtete, bekam ich eine Gänsehaut und es fühlte sich unwirklich an.
32:03Dann dachte ich mir, dass es so langsam ist, dass es bestimmt noch eine Weile zu sehen sein würde.
32:09Ich wollte zum Auto zurück, um meine Kamera zu holen, doch das Auto war weit entfernt und es dauerte lang,
32:14bis ich die Kamera hatte.
32:15Als ich zurückkam, war es verschwunden. Ich gehe davon aus, dass es abgetaucht ist.
32:26Ich kann es mir nicht erklären.
32:29Sie sagen also, Sie hätten etwas gesehen, das sich nicht wirklich erklären lässt?
32:36Genau.
32:38Wir werden heute testen, ob Sie wirklich überzeugt sind, dass Sie im Oktober 2003 im Loch Ness etwas gesehen haben,
32:45das sich nicht erklären lässt.
32:55Der Test fängt an.
32:56Halten Sie still und hören Sie sich die Fragen an.
33:00Dann antworten Sie mit Ja oder Nein.
33:03Ist Ihr Name Miko?
33:05Ja.
33:07Werden Sie die Fragen wahrheitsgemäß beantworten?
33:11Ja.
33:18Haben Sie jemals bei etwas Wichtigem gelogen?
33:21Nein.
33:27Haben Sie im Oktober 2003 etwas gesehen, das sich nicht erklären lässt?
33:32Ja.
33:37Haben Sie jemals jemanden betrogen?
33:40Nein.
33:44Haben Sie im Oktober 2003 etwas gesehen, das sich nicht erklären lässt?
33:49Ja.
33:53Ich habe mir Ihre Antwortanalyse angesehen und meiner Meinung nach haben Sie den Test bestanden.
34:02Ich habe einen harten Test absolviert, der beweist, dass ich tatsächlich etwas gesehen habe, das für mich unerklärlich ist.
34:11Beide Augenzeugen haben den Lügendetektor-Test bestanden.
34:14Das bedeutet, dass sie tatsächlich etwas gesehen haben, das nicht in den Loch Ness gehört.
34:23Der Lügendetektor-Test zeigt, dass die Augenzeugen wirklich glauben, dass sie das Monster von Loch Ness gesehen haben.
34:29Doch das beweist noch lange nicht seine Existenz.
34:33Augenzeugenberichte können sehr unzuverlässig sein.
34:35Das menschliche Erinnerungsvermögen funktioniert nicht wie ein Videorekorder.
34:39Es ist ein kreativer Prozess.
34:43Der Psychologe Chris French ist überzeugt, dass es eine logische Erklärung für die Sichtungen gibt.
34:51Jedes Mal, wenn man versucht, sich an etwas zu erinnern, konstruiert man diese Erinnerung anhand der Spuren der ursprünglichen Erinnerung
34:58und fügt seine eigenen Erwartungen und Vorstellungen hinzu.
35:02Das Gehirn füllt sämtliche vorhandenen Lücken.
35:06Bitte treten Sie an und nehmen Sie Platz.
35:10Chris French führt eine Demonstration mit zwei Gruppen durch, bei der gezeigt werden soll, wie Erinnerungen verfälscht werden können.
35:18Der ersten Gruppe werden 20 nicht eindeutige Strichzeichnungen mit Wörtern kombiniert gezeigt.
35:26Nach 20 Minuten verlässt sie den Raum und die zweite Gruppe kommt herein.
35:30Sie bekommt die gleichen Bilder zu sehen, die nun jedoch mit anderen Wörtern kombiniert sind.
35:36Gruppe 1 hat also zum Beispiel ein Haus gesehen, wohingegen Gruppe 2 das gleiche Bild gesehen hat,
35:42das jedoch mit dem Wort Umschlag kombiniert war.
35:47Eine Stunde später wird jede Gruppe gebeten, nachzuzeichnen, was sie gesehen hat.
35:55Das nächste Bild war Brille.
35:59Wir waren daran interessiert, herauszufinden, zu welchem Grad das gleichzeitig gezeigte Wort das Erinnerungsvermögen der Testpersonen beeinträchtigt hat.
36:09Einmal war der Reiz ein Hut, bei der anderen Gruppe ein Ufo.
36:13Auch wenn die Reize sehr einfach waren, haben die Testpersonen mit dem Wort Ufo dazu tendiert, etwas zu zeichnen, das
36:20einem Ufo nahe kommt.
36:22Diejenigen mit dem Wort Hut tendierten eher dazu, etwas zu zeichnen, das nach einem Zylinder aussah.
36:28Das zeigt uns, welchen Einfluss die Wörter auf die visuelle Erinnerung haben können.
36:39Im Falle der möglichen Sichtungen am Loch Ness bedeutet das Folgendes.
36:44Wenn jemand etwas Undeutliches und Entferntes im Wasser gesehen hat und das Hirn es als Monster abgespeichert hat,
36:52wird derjenige bei seinen Erzählungen vielleicht Details hinzufügen, die zu dem Monster passen würden, in Wahrheit aber nicht vorhanden waren.
37:09Chris Frenchs Demonstration stellt die Legitimität der Augenzeugenberichte infrage.
37:15Der erfahrene Bootskapitän Ricky McDonald ist sich jedoch sicher, was er schon mehrmals im Loch Ness gesehen hat.
37:24Ich befand mich in einem Gebiet, das als Glorys Cave bekannt ist und entdeckte etwas Ungewöhnliches im Wasser auf der
37:30anderen Seite des Boots.
37:31Ich sah hinüber und da war gut einen Kilometer von mir entfernt ein großer grauer Höcker im Wasser.
37:41Ich habe ihn mir acht Minuten lang angesehen. Als das Boot immer näher kam, verschwammt er langsam.
37:51Es änderte meine Ansicht vollkommen. Ich kann mir nicht mehr nur vorstellen, dass dort draußen etwas ist. Ich weiß es.
38:01Ich glaube daran, dass es sie gibt. Ich habe sie gesehen. Niemand kann mir das nehmen. Es hat sich in
38:08mein Gedächtnis gebrannt.
38:16Monster sind Bestandteil jeder Kultur. Zombies, Vampire und Körpermutanten der Wissenschaft. Monster gibt es überall.
38:29Das Monster aus Schottland ist auf der ganzen Welt bekannt und bringt Millionen von Dollar ein.
38:37Das Monster von Loch Ness ist auf der ganzen Welt bekannt, so wie Godzilla in Japan.
38:42Es ist zeitlos, denn das Monster gab es schon immer. Es ist ein prähistorischer Dinosaurier.
38:46Ich bin mir sicher, dass es das Monster auch noch in fernerer Zukunft geben wird.
38:52Die am weitesten verbreitete Beschreibung von Augenzeugen ist die eines Plesiosauriers.
38:57Es ist das berühmte Image des Monsters von Loch Ness.
39:05Der Paleozoologe Darren Nash zweifelt an der Plesiosaurier-Theorie.
39:10Plesiosaurier lebten nahe der Wasseroberfläche. Dort fanden sie auch ihre Nahrung.
39:15Auf jeden Fall mussten sie auftauchen, um zu atmen.
39:18Schon viele Male gab es Überwachungsaktionen am Loch Ness, bei denen die komplette Oberfläche des Sees tagelang beobachtet wurde.
39:26Gäbe es Tiere wie die Plesiosaurier in dem See, hätte man sie des Öfteren gesehen, dass sie immer wieder an
39:32die Oberfläche müssten.
39:36Einer der Hauptgründe, weshalb ich mir sicher bin, dass es sich nicht um einen Plesiosaurier handelt, ist, dass sie davon
39:42berichten, dass der Hals aus dem Wasser kommt.
39:45Würde ein Plesiosaurier das machen, würde er entweder vertikal im Wasser stehen oder sich das Genick brechen.
39:51Es ist anatomisch unmöglich.
39:57Die Plesiosaurier-Theorie ist Schwachsinn.
40:04Eine andere Theorie besteht darin, dass das Monster eine bisher unentdeckte Spezies ist.
40:11Für viele Wissenschaftler weist diese Annahme allerdings grundlegende Lücken auf.
40:15Aufgrund der ökologischen Studien, die am Loch Ness durchgeführt wurden, geht man davon aus, dass die Menge an Tieren, die
40:20dort leben können, sehr gering ist.
40:22Das bedeutet, dass kein grosses, fleischfressendes Lebewesen an der Spitze der Nahrungskette im Loch Ness leben kann.
40:28Es gibt nicht genug Nahrung.
40:38Verglichen mit dem Meer ist ein Gewässer wie der Loch Ness wirklich gut erforscht.
40:41Es ist nicht, dass gerade erst entdeckt wurde, sondern seit Hunderten, vielleicht sogar Tausenden von Jahren bekannt.
40:47Ich denke nicht, dass das dafür spricht, dass es ein Ort ist, der neue, unentdeckte Spezies zutage bringt.
40:57Können fotografische Beweise letztendlich die wahre Identität der berühmten Kreatur enthüllen?
41:03Es sah schlangenartig aus, hatte drei Höcker und das eine Ende war grösser als das andere.
41:12Es schien sich wie ein lebender Körper zu bewegen.
41:22Tony Kaye untersucht in London Richard Prestons Bilder.
41:27Ich bin überzeugt, dass hier jemand mit seiner Handykamera ein Bild von etwas gemacht hat, das ihn interessiert hat, und
41:33dieses Bild wurde dann eingeschickt.
41:40Der Knackpunkt ist die fehlende Auflösung.
41:44Wenn man sehr nah heranzoomt, hat man nur noch Pixel und kann die Struktur des Objekts nicht mehr erkennen.
41:53Deshalb ist es technisch gesehen nicht gut genug.
41:55Und wir können nicht mit Bestimmtheit sagen, was es darstellt.
42:06Wenn man sich die Ähnlichkeit des linken und des mittleren Flecks ansieht, könnte man meinen, dass es sich um etwas
42:13vom Menschen her Gestelltes handelt.
42:15Die Tatsache, dass es sich im Wasser befindet und die Hinweise auf eine Spiegelung führen mich zu der Annahme, dass
42:21es drei miteinander verbundene Boote sind.
42:23Zwei davon sind gleich groß und eines ist ein wenig größer.
42:37Wenn das Monster von Loch Ness also nur ein Mysterium ist, warum hat es noch Bestand?
42:45Das Monster von Loch Ness hat viel zu tun mit dem Bild, das die Welt von Schottland hat.
42:58Die Tourismusindustrie und viele Menschen in Schottland sehen das Monster von Loch Ness mit einiger Ironie.
43:09Für Steve Carls bleibt die Wahrheit weiter verborgen.
43:16Die Berichte von Sichtungen werden nicht weniger. Es gibt sie immer wieder und manche von ihnen lassen sich nicht erklären.
43:23Es ist eine Tatsache, dass es weltweit viele neu entdeckte Tierarten sowohl im Meer als auch an Land gibt.
43:30Ja, ich denke wirklich, dass die Wissenschaft Loch Ness noch einmal genauer untersuchen sollte.
43:40Auch für einige andere ist die Jagd nach der Kreatur, die in den trüben Gewässern leben soll, noch lange nicht
43:45vorbei.
43:46Solange ich lebe, werde ich wohl weiter nach dem Monster von Loch Ness suchen.
43:50Ich sehe keinen Grund damit aufzuhören. Die Technologien werden immer besser und interessanter.
44:01Ich wollte nie damit aufhören. Ich weiß, dass ich das Richtige tue. Ich weiß, dass ich genau das tue, was
44:07ich will.
44:09Herausfinden, was sich im Loch Ness befindet, das ist Grund genug für mich.
44:13Das ist genug für mich.
44:37Das ist genug für mich.

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