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  • vor 2 Tagen

Kategorie

🎈
Spaß
Transkript
00:00Musik
00:33Zur Zwangsversteigerung kommen Haus und Grundstück Erlenfeld 16.
00:38Das Mindestgebot liegt bei 140.000.
00:50140.000.
00:56Ich sehe 140.000 weitere Gebote.
00:59145.000.
01:03145.000.
01:07Morgen.
01:11145.000.
01:25Guten Morgen.
01:34Funk.
01:38Oh, oh, oh, oh, oh.
02:14Also, brauchbare Zeugenaussagen werden wir im Moment nicht kriegen. Die Leute sind fix und fertig.
02:18Ja, ist ja klar. Ah, Herr Blumenthal, gut, dass Sie kommen. Hauptkommissarin Klaar, Staatsarwalt Blumenthal.
02:23Guten Tag. Hallo. Ja, Blumenthal ist seit einem Monat in meiner Abteilung. Tja, überfall im eigenen Haus.
02:29Wir werden ganz schön Druck bekommen. Können Sie mich unterstützen? Ja, natürlich.
02:34Das Opfer heißt Mike Bertram, 29 Jahre alt, Taxifahrer. Interessant ist an der Anschrift.
02:39Das ist genau das Haus, das bei der letzten Auktion versteigert werden sollte.
02:42Okay, ich verständige die Angehörigen. Bis später. Gut.
02:46Das hat er bei sich gehabt. 20.000. Warum hat das der Täter nicht mitgenommen?
02:50Na ja, was wissen wir denn schon über den Tat der Gang?
02:53Also, Entschuldigung, Raubminister Schubert, Staatsarwalt Blumenthal.
02:56Aha. Also, Raubüberfall, Einzeltäter, sollte wohl eine Blitzaktion werden.
03:02Dann rein, Kohle kassieren, raus. Aber dann ist ihm was dazwischen gekommen.
03:05Nach dem Schuss ist er dann sofort abgehauen. Also...
03:08Gut, können Sie mir den Tatort zeigen? Aber gerne doch.
03:18Mein Name ist Reuter. Ich würde Ihnen gerne ein paar Fragen stellen.
03:25Frau Schütte, Sie wollten ein Haus hersteigern.
03:28Ja, also für meinen Chef. Viele Architekturbüro. So ein altes Bauernhaus mit ein bisschen Land.
03:37Wir haben gerade angefangen mit dem Bieten, als es passiert ist. Also der... der Tote und ich.
03:42Ach so, Sie haben auch dasselbe Haus geboten?
03:44Mhm. Also ich hätte es auch bekommen. Mein Chef will das Haus unbedingt haben.
03:50Weil die anderen in jedem Fall überboten.
03:53Sie haben angegeben, Sie hätten 20.000 Euro im Bar bei sich gehabt.
03:58Genau, das ist Bargebot. Also man muss gleich anzahlen, wenn man ein Haus hersteigt.
04:02Das heißt, alle Bieter hatten so viel Bargeld bei sich?
04:06Ja, kann man davon ausgehen, ja. Das wusste der Typ auch.
04:12Kam rein, alle mussten sich hinlegen, das Geld rausgeben. Es ging ja super schnell.
04:20Also... bis er halt...
04:22Bis er zum Opfer kam, meinen Sie?
04:31Ja, der wollte...
04:32Er wollte sein Geld halt nicht rausgeben.
04:37Und der Typ hat sofort geschossen.
04:40Und bei seinem Rückzug?
04:42Da ist er Ihnen nicht aufgefallen?
04:44In dem Chaos?
04:45Aber er muss hier vorbeigekommen sein.
04:47Kann sein, aber wir sind natürlich sofort dahin, von wo der Schuss kam.
04:50Und das habe ich nicht entgegengekommen. Ich meine, der Typ muss auffällig gewesen sein. Maskiert.
04:54Ich meine, jede Menge Leute, die rannten hier alle durcheinander.
04:58Können Sie den Mann beschreiben?
05:01Der...
05:04Er hatte so eine Sturmmaske auf.
05:06Und einen blauen Overall.
05:11Er ist nicht sowas wie 1,75 oder so, würde ich sagen.
05:16Mehr kann ich nicht, mehr weiß ich nicht.
05:18Mhm.
05:20Hat er irgendwas gesagt?
05:23Ja, nicht viel. Also...
05:26Es war eine Männerstimme. Also...
05:29Ein Mann.
05:32War das Hochdeutsch oder hat er im Dialekt gesprochen?
05:38Die Schuhe sind mir aufgefallen.
05:40Der hatte Laufschuhe an. Also so eine Dämpfungsschuhe.
05:43Dämpfungsschuhe? Was ist das denn?
05:46Ja, ich bin... Ich bin Joggerin, deswegen ist mir das aufgefallen.
05:49Das sind... Schuhe so für übergewichtige Läufer. So 95 Kilo ungefähr.
05:57Wirkt der trainiert, oder?
05:58Nee, nee, der war eher so...
06:00Ziemlich schwerfällig. Trampelnder Gang.
06:04Also jung war der nicht. Der war locker 50.
06:32Das ist oder nicht.
06:35Mike ist nicht da.
06:38Erschossen?
06:39Ja.
06:41Bei einem Überfall im Justizzentrum.
06:43Da sollte eigentlich dieses Haus hier versteigert werden.
06:47Wie weiß ich, ist ja mein Haus.
06:51Wohnt die ganze Familie hier?
06:56Ich lebe in Portugal, bin erst seit ein paar Tagen da,
06:59wegen einer Erbgeschichte.
07:03Mike hat hier mit meinem Vater zusammengelebt.
07:05Mit Heinz aber.
07:07Sind die beide tot?
07:11Ja, das muss schrecklich für sie sein.
07:13Erst der Vater und dann ihr Bruder.
07:15Stiefbruder.
07:17Ah.
07:19Ich kannte Mike kaum.
07:20Er ist der Sohn von Vaters zweiter Frau.
07:23Hatte den ewig nicht gesehen.
07:28Wer hat das Haus gekauft?
07:30So weit kam es nicht.
07:31Die Auktion wurde abgebrochen.
07:33Aha.
07:35Haben Sie eigentlich noch weitere Verwandte?
07:38Alle tot.
07:40Mutter, Vater, Mike.
07:44Ach so, mein Bruder Achim, der lebt natürlich noch.
07:47Dem müssen Sie auch Bescheid sagen.
07:50Es wäre sehr hilfreich,
07:50wenn Sie die Leiche von Mike Bertram identifizieren könnten.
07:54Ach, was soll mal der Achim machen,
07:56war ja schließlich auch sein Stiefbruder.
08:01Wir suchen einen etwa 50-jährigen männlichen Täter.
08:05Irgendwas zwischen 1,75 und 1,85 groß.
08:09Stimmig?
08:11Schuhgröße 45.
08:15Gut, dann sollten wir uns die Öffentlichkeitsverhandlung vorbereiten, richtig?
08:18Ja.
08:19Das mache ich doch sofort.
08:26Ganz schön zackig, der neue Kollege.
08:29Ja, ich glaube, der steht ziemlich unter Druck sein.
08:32Als Vorsitzender einer Schwurwitzkammer
08:34einer von den ganz harten Knochen.
08:37Also, ein circa 50-jähriger Einzeltäter,
08:40blauer Mann, schwarze Maske.
08:42Ortskenntnis, weißt du, wo es viel Geld zu holen gibt?
08:44Ja, knapp 500.000 erbeutet.
08:46Kennt sich am Tatort aus.
08:48Ist abgebrüht.
08:50Gut möglich, dass er Erfahrung hat.
08:52500.000?
08:54Da sollten wohl noch teurere Häuser versteigert werden.
08:58Wie auch immer, ein Profi wäre ohne die 20.000 des Mordopfers nicht abgehauen.
09:03Weil das ist einfach nur jemand, der öfter zu diesen Versteigerungen geht.
09:07Ja, überschaubare Szene.
09:08Man kennt sich wahrscheinlich.
09:10Geh doch mit dem Kollegen Blumenthal bitte mal die Bieterlisten durch, ja?
09:13Mach ich.
09:14Mir gefällt der Zeitpunkt des Überfalls nicht.
09:17Ausgerechnet als Mike Bertram das Haus des eigenen Vaters versteigern will.
09:20Ich meine, dabei wäre er doch eigentlich eine Erbe gewesen.
09:22Nein, nein.
09:22Er war der Stiefsohn vom alten Haber aus zweiter Ehe.
09:26Ja, dann fällt er aus der Abfolge.
09:28Es sei denn, es gibt ein Testament.
09:29Obwohl er da mit dem Vater Stiefvater gewohnt hat?
09:32Ja, das hat damit nichts zu tun.
09:34Er wollte das Haus auch nicht hergeben.
09:36Es gibt sogar eine aktenkundige Schlägerei zwischen ihm und einem der Erben.
09:40Hier, das sind die beiden.
09:42Bianca und Achim Haber.
09:44Die leiblichen Kinder des alten Haber.
09:47Richtig gute Freunde werden die beiden nicht sein.
09:51Zahlstersteigerung bedeutet in der Regel, dass es vorher Streit gab.
09:55War das wirklich nötig, dass wir beide hierher kommen?
09:58Ja.
09:59Darf ich das jetzt auch noch alleine machen?
10:00Du hast mich schon mit Vaters Beerdigung sitzen lassen.
10:03Ach Gottchen.
10:06Können Sie den Toten identifizieren?
10:09Okay, das ist Mike Bertram.
10:13Sobald wir hier fertig sind, können wir den Leichnam freigeben.
10:18Ja und?
10:19Sie können dann die Beerdigung organisieren.
10:23Ich wüsste nicht, was wir damit zu tun haben.
10:25Sie sind die nächsten Angehörigen.
10:27Wir sind doch nicht mal mit Ihnen verwandt.
10:30Dann muss sich das Sozialamt verständigen.
10:33Ja gut, sollen die sich drum kümmern.
10:35Jetzt bin ich mal dran mitfragen.
10:37Was passiert denn eigentlich mit unserem Haus?
10:40Die Versteigerung wurde ja abgebrochen.
10:43Da wird es auch noch einen Termin geben.
10:46Guck, meint es sich gar nicht gelohnt.
10:48Versteigert wird es doch.
10:52Muss das jetzt sein, ja?
10:54Hm?
10:58Der Titel hat am Blaumann an.
10:59Gab sich das so was wie Kaparaturarbeiten?
11:02Sven, das ist ja hier alles Sicherheitsbereich.
11:05Ohne Kontrolle kommt ja keiner rein.
11:07Aber ganz offensichtlich ist er ja doch reingekommen und doch wieder raus.
11:10Oder hat er vielleicht eine Tarnkappe auf gehabt und wir sind hier Märchen oder was?
11:13Keine Ahnung, ich war ja gestern gar nicht da.
11:15Wie geht's denn da lang?
11:17Das ist Treppenhaus G.
11:20Richterzimmer, Dienstbewusst und so weiter.
11:21Nee, nee, das haut nicht hin.
11:23Nur mit Code-Karte.
11:25Das ist alles Sicherheitsbereich.
11:26Wir hatten alle so eine Karte.
11:28Boah, alle die befugt sind.
11:31Ja, aber hier ist der Kerl bestimmt nicht durch.
11:33Darauf könnte ich wetten.
11:37Hallo.
11:39Hier, die Versteigerungsakte, Zeugenvernehmung und die Wieterliste.
11:44Super, danke.
11:45Wir haben alles schon einmal durchgeackert, aber immer noch keine Antworten.
11:49Na, Herr Kollege, Sie haben sich Ihre Arbeit wahrscheinlich etwas abendorlicher vorgestellt.
11:55Ja, das stimmt.
11:55Na ja, wie man es nimmt.
11:57In Abteilung 4 habe ich hauptsächlich mit Trickbetrügern und Buchmachern zu tun.
12:02Kleinkriminelle mit großen Aktenbergen.
12:04Die Aktenberge sind geblieben.
12:07Immerhin habe ich hier meinen ersten Mordfall.
12:08Das stimmt.
12:10Willkommen im Club.
12:12Ihr Vater wäre sicher stolz auf Sie.
12:17Ich habe das Gutachten über das Haus der Harbers besorgt.
12:21Was ist damit?
12:23Der Gutachter hat den Wert des Hauses mit 200.000 Euro festgelegt.
12:29200.000.
12:30Dafür.
12:31Da würde ich so Schrott.
12:33Niemals im Leben hätten die so einen Preis erzielt.
12:36Trotzdem wollte das Architekt Fiedler unbedingt haben.
12:39Fiedler?
12:40Der steht nicht auf der Bieterliste, obwohl er sonst überall auftaucht.
12:43Genau.
12:44Ja, er war diesmal nicht persönlich bei der Versteigerung.
12:47Er hatte eine Mitarbeiterin geschickt zu einer Frau Schütte.
12:49Sie steht auf der Liste.
12:52Vielleicht war er anderweitig verhindert.
12:56Vielleicht.
12:57Als Stammkunde kennt er sich natürlich hervorragend aus im Justizzentrum.
13:01Und hat ganz genau gewusst, dass sehr viel Bargeld in den Jackentaschen steckt.
13:05Das ist eine Möglichkeit.
13:09Vielleicht.
13:13Herr Fiedler?
13:15Mein Name ist Walter, Staatsanwaltschaft Wiesbaden. Guten Tag.
13:19Staatsanwalt?
13:21Wenn Sie zu Ines wollen, die ist da hinten.
13:22Aber bitte seien Sie nett zu ihr.
13:24Die ist total mit den Nerven runter.
13:26Nein, nein, nein.
13:26Ich wollte schon mit Ihnen reden.
13:29Ich habe mich gefragt, warum sind Sie nicht selbst zur Auktion gegangen?
13:31Warum haben Sie Frau Schütte geschickt?
13:34Weil sie es kann.
13:36Sie ist clever.
13:37Vertrauenswürdig.
13:38Und sie hat es nicht zum ersten Mal gemacht.
13:42Sagen Sie, habe ich irgendwas verbrauchen?
13:44Wir beide haben eins gemeinsam.
13:46Einen guten Draht zum Baudezernat.
13:49Auf dem Grundstück der Harvest ist eine Wohnsiedlung geplant.
13:52Das heißt, der Wert dieses Grundstücks wird sich in den nächsten Jahren mindestens vor fünf Jahren.
13:56Sehen Sie?
13:57Und genau deshalb war ich nicht bei der Versteigerung.
14:00Die Stammbieter kennen sich alle untereinander.
14:02Wenn ich da auftauche, dann ist das wie eine Kampfansage für die anderen.
14:06Die riechen doch sofort Lunte.
14:08Sie meinen, das hätte den Preis in die Höhe getrieben.
14:13Oh Gott, Ines!
14:15Oh Gott, Ines!
14:16Oh Gott, Ines!
14:31Vorsicht!
14:36Bisschen schwimmlich.
14:37Bisschen schwimmlich.
14:37Kommen Sie.
14:39Setzen Sie sich mal ins Auto.
14:44Sehr gut.
14:46Ich bringe Sie gleich zum Arzt.
14:48Herr Fiedle, nur eine kurze Frage.
14:50Wer wusste alles von dieser Wertsteigerung?
14:52Von mir bestimmt niemand.
14:54Oder glauben Sie, ich würde schlafende Hunde wecken?
14:57Und der alte Haber, der wollte sowieso nicht verkaufen.
15:01Ach, dem alten Herrn Haber haben Sie schon ein Angebot gemacht?
15:04Ja.
15:06Kann es sein, dass sein Stiefsohn, Mike Bertram, etwas mitbekommen hat davon?
15:11Der war beim Gespräch dabei.
15:13Aber der und sein Vater, das waren zwei Traumtänzer.
15:18Keine Ahnung, ob die mich überhaupt verstanden haben.
15:24Gute Besorgung, ja?
15:25Dankeschön.
15:35Die von der Ballistik kann doch nicht viel sagen,
15:37außer dass der tödliche Schuss aus einer 9mm-Waffe gefeuert wurde.
15:42Zwischen dem Architekten Fiedler und dem Tod von Mike Bertram
15:45gibt es vielleicht einen Zusammenhang.
15:47Dieser Fiedler ist in eine Baupleite in Schierstein verwickelt.
15:51Er musste schon Mitarbeiter entlassen.
15:54Geldnot, Ortskenntnis im Justizzentrum.
15:56Das sind ja schon mal zwei Kriterien, die zum Täterprofil passen.
15:59Wir sind aber davon ausgegangen, dass das Haus der Habers eine Schrottimmobilie ist.
16:02Das stimmt nicht.
16:03Dieses Haus wird mittelfristig seinen Wert vervielfachen,
16:06weil auf dem Areal eine Wohnsiedlung gebaut wird.
16:09Es könnte heute sein, dass Fiedler sich mit diesem Geschäft sanieren wollte.
16:15Die 20.000 waren ja auch nur eine Anzahlung.
16:18Wenn Fiedler wirklich pleite ist, woher wollte er dann die Restsumme nehmen?
16:22Durch den Überfall.
16:24Die Versteigerung wurde abgebrochen.
16:26Er hatte das Geld und hatte damit auch das Geld für die nächste Versteigerung.
16:31Und deswegen hat er auch eine Mitarbeiterin hingeschickt.
16:34Was für viele gilt, gilt auch für Mike Bertram.
16:37Der war ja wohl auch ziemlich knapp bei Kasse.
16:40Also erstens, woher waren die 20.000, die er bei sich hatte?
16:43Und zweitens, wie wollte er an den Rest der Kohle rankommen?
16:45Ich habe keine Ahnung, 180.000 einfach so rumliegen.
16:49Manchmal überrascht er mich.
16:52Noch was.
16:52Der Täter und das Opfer haben anscheinend miteinander geredet.
16:56Und was haben sie geredet?
16:58Was genau?
17:00Das konnte mir leider keiner so wirklich sagen.
17:03Fest steht nur, dass Mike Bertram die Kohle nicht rausrücken wollte
17:06und dass sie sich geduzt haben.
17:08Vielleicht kannten die sich.
17:10Sagen Sie mal, diese Mitarbeiterin da von dem Fiedler, Ines hier...
17:15Schütte.
17:16Die war da verlässig als Zeugin, oder?
17:22Also, Frau Schütte hat mir gegenüber nichts davon gesagt,
17:25dass während des Überfalls geredet wurde.
17:27Befragt Sie bitte, ja?
17:28Ah, da kommt der Herr Blumenthal.
17:30Hallo. Hallo, Herr Reuter. Hallo.
17:32Kaffee bei uns? Ja.
17:34Hören Sie, ich habe die Überwachungsvideos aus dem Justizzentrum.
17:37Gut.
17:39Hier sollte der Täter eigentlich irgendwo drauf sein.
17:40Ich würde es mir gleich ansehen. Sollen wir zusammen?
17:42Nein, nein, nein. Geben Sie mir mal den Snick.
17:44Die Kollegen werden das aus.
17:46Herr Blumenthal, die Pressestelle macht Druck.
17:47Bereiten Sie bitte eine Erklärung vor?
17:50Ja, gut. Mach ich.
17:52Danke.
18:04Oder?
18:05Bernd, bei den Taxileuten weiß auch niemand, woher Marc Bertram das Geld hatte.
18:09Wir haben doch die Geldscheine, die er bei sich hatte. Gib die mal zur KTU. Vielleicht findet ihr ja was.
18:12Gut, mach ich. Und noch was. Bertram hatte sein eigenes Taxi zugelassen auf den alten Haber. Das haben die Geschwister
18:19Haber nach seinem Tod einkassiert. Also wenn du mich fragst, ist das kein normaler Erbstreit mehr. Das ist Krieg.
18:25Danke.
18:26Danke, Herr Kerstin.
18:28Danke.
18:32Danke.
18:50Danke.
18:52Danke.
18:54Danke.
18:57Danke.
19:00Danke.
19:09Danke.
19:12Danke.
19:15Danke.
19:23Danke.
19:35Danke.
19:43Danke.
19:44Danke.
19:45Danke.
19:50Danke.
20:05Danke.
20:07Danke.
20:22Danke.
20:25Danke.
20:28Danke.
20:30Danke.
20:32Danke.
20:46Danke.
20:50Danke.
20:52Danke.
20:52Danke.
20:52Danke.
20:52Danke.
20:52Danke.
20:52Danke.
20:52Danke.
20:52Danke.
20:52Danke.
20:52Danke.
20:52Danke.
20:52Danke.
20:52Danke.
20:52Danke.
20:52Danke.
20:53Danke.
20:53Danke.
20:54Danke.
20:56Danke.
20:58Danke.
20:59Danke.
21:00Danke.
21:07Frau Haber, wir suchen das Taxi von Herrn Bertram.
21:11Wissen Sie, wo das abgeblieben ist?
21:14Müssen Sie Mike fragen?
21:18Äh, Achim.
21:26Guten Tag, sind Sie Herr Haber?
21:29Ja, warum?
21:31Hauptkommissarin Klar, ich komme wegen des Taxis.
21:34Der Fahrzeugbrief war auf meinen Vater ausgeschickt, also war es mein Taxi.
21:39Obwohl Ihr Bruder damit seinen Lebensunterhalt verdient hat?
21:43Mein Stiefbruder. Er hat uns nach Strich und Faden ausgenutzt.
21:47Als mein Vater gestorben ist, bin ich auf allem sitzen geblieben.
21:51Sterben ist teuer, wussten Sie das?
21:52Ja, durchaus.
22:04Wir brauchten einen Sarg. Dafür habe ich das Auto zurückverlangt.
22:08Mit so einem Nachdruck, dass die Polizei kommen musste.
22:11Steht es nicht in Ihrer Polizeiakte. Er hat mich angegriffen.
22:14Ich wollte es von Ihnen persönlich hören.
22:17Ich habe ihn rausgeschmissen.
22:19Aber meine Schwester hat wieder mal ihren Heiligkeitsanfall gekriegt
22:21und ihm erlaubt, weiter dazu wohnen.
22:29Ciao, Frau Schütte.
22:33Schubert Kripo Wiesbaden. Erinnern Sie sich an mich?
22:37Wir haben uns gestern kurz unterhalten.
22:41Ihre Mutter hat mir gesagt, dass ich sie hier finde.
22:44Ja, ich jogge hier normalerweise.
22:52Posttraumatische Belastungsreaktion, hat der Arzt gesagt.
22:53Haben Sie das schon mal gehört?
22:56Gehört irgendwie zu meinem Job dazu.
23:00Aber bei Ihnen muss das grad ziemlich ...
23:02Naja, ich schlaf nicht mehr.
23:04Also ohne Licht schon gleich gar nicht mehr.
23:08Es kann wohl noch Wochen so gehen.
23:21Haben Sie jemanden, der sich da um Sie kümmert?
23:24Was sollen das jetzt werden? Hier ein Heiratsantrag?
23:29Also ich bin noch zu haben, wenn Sie auf Psychoknacks stehen.
23:35Allerdings ist meine Mutter gerade da, aber das ist schwierig mit Herrn Besuch.
23:39Ja.
23:41Also ne, ähm, ich hab nur ne Frage wegen des Überfalls.
23:45Ist das okay?
23:49Die anderen Zeugen haben ausgesagt, dass Täter und Opfer sich miteinander unterhalten haben.
23:56Keine Ahnung. Das ging alles superschnell.
24:00Weil ich ...
24:03Er hat mich als erstes drangenommen, ich musste mich mit dem Gesicht auf den Boden legen.
24:06Ich weiß nicht, wenn die irgendwas gesagt haben.
24:07Dann hätten Sie das eigentlich hören müssen.
24:10Sie waren direkt neben dem Opfer.
24:12Ja.
24:14Tut mir leid, Sorge, ich kann echt nur das beschreiben, was ich gesehen habe.
24:19Mehr weiß ich nicht, tut mir leid.
24:20...
24:41Hallo.
24:43TV-Dinner?
24:44Unbedingt.
24:45Ich dachte, wenn ich schon schuld an Ihrer Nachtschicht bin, dann lass die wenigstens nicht allein.
24:50Sehr nett, danke.
24:53Mögen Sie Sushi?
24:54Sehr, danke.
24:57Kleine Alltagsflucht?
24:59Sozusagen.
25:02Kennen Sie den Salto Angel?
25:04M-m.
25:05Ist der größte Wasserfall der Welt.
25:07Ein wenig zu iller.
25:09Wunderschön.
25:14Waren Sie schon mal da?
25:15M-m.
25:16M-m.
25:18Jeden Abend vor dem Einschlafen.
25:24Ich dachte, Ihre Leidenschaft sei Jura.
25:26Nee. Die gab's frei Haus dazu.
25:30Mein Vater hat mir als Kind schon aus dem Strafgesetzbuch vorgelesen.
25:33Autsch.
25:34M-m.
25:41Moment mal.
25:43Was ist? Kennen Sie den?
25:46Allerdings.
25:52Guten Morgen, Herr Haber.
25:55Haben Sie heute frei?
25:57So ist es als Alleinerziehender.
25:59Wenn die Kita streikt,
26:01dann nimmt man sich einfach Urlaub.
26:03Wir haben da noch ein paar Fragen an Sie.
26:08Die Aufnahme ist ca. 10 Minuten vor dem Überfall entstanden.
26:13Und?
26:15Was wollten Sie da?
26:17Zur Versteigerung.
26:19Es war ja immerhin mein Haus, was da unter den Hammer kommen sollte.
26:22Aber Sie waren nicht bei der Versteigerung.
26:24Oder etwa doch?
26:26Auf dem Weg zum Sitzungssaal.
26:28Und dann ging plötzlich der Alarm los.
26:30Nee, nee, nee.
26:31Sie verwechseln da grad was.
26:32Der Alarm ist losgegangen, weil Sie im Sitzungssaal waren.
26:36Bewaffnet und maskiert.
26:44Da sitzen meine Kiddies.
26:48Ich würde nie so was machen.
26:49Ich würde nie was machen, was mich in den Knast bringt.
26:51Wissen Sie, wir haben manchmal mit Leuten zu tun,
26:54die machen noch ganz andere Sachen für ihre Kinder.
26:58Ich war auf irgendeinem Flur, als der Alarm losging.
27:00Und plötzlich gingen überall die Türen auf und die Leute rannten zum Ausgang.
27:03Da bin ich natürlich auch gerannt.
27:06Noch was. Sie haben das Erbe Ihres Vaters angetreten?
27:10Das habe ich ja bereits gesagt, oder?
27:12Dann können Sie uns ja auch sagen, was mit seinen Waffen passiert ist.
27:15Hier, Sie haben diese Besitzkarte für die Waffen Ihres Vaters beantragt.
27:19Das war doch eine Formsache.
27:22Falls ich das Ding mal verkaufen will.
27:25Ich interessiere mich ganz besonders für die hier.
27:289mm, Walter P99, Halbautomatik.
27:32Wo ist denn die? Kann ich mir die mal angucken?
27:33Da gibt es viele Möglichkeiten.
27:36Vielleicht im Haus meines alten Herrn.
27:38Vielleicht aber auch in Ihrer Wohnung?
27:40Ich habe nicht mal gewusst, dass er überhaupt eine Pistole hat,
27:43bis ich den Antrag ausgefüllt habe.
27:45Da haben wir aber andere Informationen.
27:47Wir wissen, dass Sie sich im Waffenschrank Ihres Vaters auskennen
27:50und dass Sie mit einer Waffe umgehen können.
27:53Können wir mal kurz reinkommen?
27:54Ich meine, vielleicht finden wir sie ja.
27:56Am besten noch von meinen Kindern, ja?
27:58Das ist aber nicht mein Durchsuchungsbeschluss.
28:04Noch nicht, aber bald.
28:20So, mal gefällt der dir eigentlich?
28:22Wer?
28:23Na, Blumenthal, wer sonst?
28:26Wieso? Wie kommst du drauf?
28:28Nur so ein Gefühl.
28:31Bist du etwa eifersüchtig?
28:33Na klar.
28:37Der Typ?
28:38Der geht dir ziemlich auf den Senkel, oder?
28:40Ja.
28:41Irgendwie schon.
28:43Als ja überall fringetur.
28:44Ja, Herr Reuter. Sofort, Herr Reuter.
28:47Ich glaube, der hat ein ganz schönes Päckchen zu tragen.
28:50Bei dem Vater?
28:51Ja, der Klassiker.
28:52Aber irgendwann ist damit ja auch mal gut.
28:54Ich meine, als erwachsener Mann
28:56kann man sich schon mal von seinem Vater emanzipieren, oder?
28:59Sagt wer?
29:00Sigmund Schubert?
29:03Na, also.
29:05Mal gucken, wo er jetzt hin will.
29:06Ja.
29:07Oh.
29:41Sollst du die hier?
29:46Woher kennst du die Kombination?
29:48War jetzt nicht so schwer.
29:50Gib her.
29:54Was hab ich dir eigentlich getan, Bianca?
29:56Nichts.
29:57Du hast mir nichts getan.
30:00Was hast du der Polizei gesagt?
30:02Nichts.
30:03Und warum stehen die dann bei mir auf der Matte?
30:07Du hattest nicht das beste Verhältnis zu Mike.
30:09Darüber haben die eine Akte.
30:12Dass ich mit dem Ding umgehen kann, das steht in keiner Akte.
30:15Das hast du denen gesteckt.
30:17Nenn mir einen Grund, warum ich das tun sollte.
30:19Die denken, ich bin das gewesen.
30:24Und?
30:26Warst du's?
30:29Hm?
30:30Konntest du es nicht mehr ertragen, dass er in deinem Haus lebt?
30:33Oder weil Vater ihn lieber hatte?
30:36Ich bring den doch nicht um.
30:38Dann kann dir auch nichts passieren.
30:42Und wenn doch, dann kriegst du dafür lebenslänglich.
30:44Damit du mit dem Haus hier machen kannst, was du willst.
30:46Denkst du, ich bin blöd?
30:48Gib das Ding her.
30:51Ich hab gesagt, du sollst mir die Pistole geben.
31:07Polizei!
31:08Giano!
31:10Der wollte mich erschießen.
31:12Sie hat geschossen.
31:14Also wenn Sie beide geschossen haben, dann kommen Sie jetzt auch beide mit.
31:17So ein Quatsch! Sie hat geschossen!
31:19Ich muss zu meinen Kindern.
31:20Die sind bei meiner Nachbarin.
31:21Machen Sie sich keine Sorgen.
31:22Um die kümmern wir uns.
31:41Hey!
31:45Alles ruhig, ja?
31:47Komm!
31:48Plötzlich steht der da und fuchtelt mit der Pistole vor mir rum.
31:51Wie kommen dann Ihre Fingerabdrücke auf die Waffe?
31:54Ja, weil ich sie wegnehmen wollte.
31:57Hatten Sie keine Angst?
31:58Vor meinem kleinen Bruder.
32:01Was wollt ihr überhaupt mit der Waffe?
32:05Es sah so aus, als ob er sie in den Schrank legen wollte.
32:09Hat er sie reingelegt oder hat er sie rausgenommen?
32:12Reingelegt.
32:14Am Abend vor der Versteigerung ruft mich auf einmal Mike an.
32:17Völlig bekifft.
32:19Und Grölt, ich soll mir ein letztes Mal das Haus anschauen.
32:22Er wird es nämlich am nächsten Tag kaufen.
32:24Hm.
32:25Was denken Sie dann, warum er Ihnen das erzählt hat?
32:27Sollte wohl eine Retourkutsche sein.
32:29Wegen der Schlägerei und der Sache mit dem Taxi.
32:32Meine Schwester sitzt daneben und lacht sich kaputt.
32:34Wahrscheinlich auch breit wie in der Autobahn.
32:36Die wollten mich beide auf die Palme bringen.
32:37Was Ihnen ja auch gelungen ist.
32:40Ja, aber was hat das konkret mit Ihrem Besuch im Justizzentrum zu tun?
32:42Ich wollte sehen, ob der da überhaupt auftaucht.
32:45Woher solltet ihr so viel Geld haben?
32:48Geliehen vielleicht?
32:52Das ist das Geld, das wir nach dem Überfall im Gericht sichergestellt haben.
32:5620.000 Euro.
32:59Frau Hauer, jeder Geldschein hat einen Kennbuchstaben.
33:02Und mit diesem Kennbuchstaben können Sie feststellen,
33:04in welchem Land das Geld herausgegeben wurde.
33:06Und alle diese Scheine kommen aus Portugal.
33:10Haben Sie das Geld mitgebracht?
33:13Ja.
33:16Aber Sie wollten es doch sicher nicht Ihrem Stiefbruder schenken, oder?
33:21Natürlich nicht.
33:22Ich brauche das zurück, das sind meine Ersparnisse.
33:26Gibt es darüber irgendwelche Nachweise?
33:32Ja, Kontoauszüge.
33:38Also, Mike hatte mich damals kontaktiert nach dieser Sache mit dem Taxi.
33:42Ich sagte, Pech.
33:43Und dann hat er mir erzählt, dass er einen Interessenten hat für das Haus.
33:47Und dieser Interessent wollte mehr bezahlen, als das, was Sie vor einer Auktion erauft haben?
33:53Genau.
33:54Aber Achim hätte das Haus doch nie verkauft.
34:01Und haben Sie Marc Bertram das Geld gegeben und ihn zur Auktion geschickt, ja?
34:06Ja, wir wollten es dann an Fiedler weiterverkaufen und uns den Gewinn teilen.
34:12Frau Hauer, eins ist für möglich, dass Marc Bertram vor der Auktion Ihren Bruder angerufen hat und erzählt hat, was
34:20er vorhat?
34:25Also, ganz ehrlich, ich will meinem Bruder wirklich nichts Böses, aber den Rest können Sie sicher denken.
34:32Was hat sie Ihnen erzählt? Was hat sie Ihnen erzählt? Sie hat Ihnen noch was erzählt? Ich hab Sie was
34:38gefragt!
34:39Wo bringen die ihn hin?
34:41Na, in Polizeigewase. Danach zum Haftrichter. Sie können ihn morgen besuchen und dann gegebenenfalls unterstützen.
34:50Meine 20.000, kann ich mir die jetzt irgendwo abholen?
34:53Nein, wir brauchen das Geld noch eine Weile. Tut mir leid, Frau Hauer.
34:57Noch ein Grund mehr, dieses Scheißhaus endlich zu verkaufen.
35:00Sind Sie sich überhaupt sicher, dass Ihr Bruder einverstanden wäre mit dem Verkauf?
35:03Der wird wohl zu Vernunft kommen. Im Knast braucht er doch kein Haus. Da braucht er Geld allein für die
35:08Kinder.
35:13Er kommt in Frage. Bring es mir bitte die Zeugin Ihnen Schütte. Wir machen eine Gegenüberstellung, ja?
35:18Der Täter war doch maskiert. Sie wird ihn am Gang erkennen. Da ist sie Expertin.
35:23Richtig, sie hat doch was erzählt. Jogging-Schuh, Dämpfung zu holen und sie weiß...
35:26Richtig.
35:27Okay. Mach ich sonst noch was?
35:29Nein, das war's. Danke.
35:30Gut.
35:32Blumenthal?
35:33Ja.
35:34Warum sind Sie irgendwie immer so nervös? Sie machen das doch alles prima.
35:47Guten Morgen, Bernd.
35:49Morgen. Na, wie war die Gegenüberstellung?
35:53Negativ. Ines Schütte ist seit gestern verschwunden. Wir haben mit ihrer Mutter gesprochen. Sie ist
35:57gestern nicht vom Joggen zurückgekommen. Und Fiedler soll sie entlassen haben.
36:01Ja.
36:02Hier von der KTU. Inzwischen ist klar, dass Achim Habers Pistole nicht die Tatwaffe ist.
36:07Na, das geht doch schon mal nicht schlecht.
36:09Die Pistole ist bis auf gestern jahrelang nicht benutzt worden. Im Magazin stecken
36:15Vollmantelgeschosse. Nicht untypisch für Jagdwaffen. Aber jetzt kommt's. Mike Bertram wurde mit
36:19einem Deformationsgeschoss getötet. Neun Millimeter Parabellung.
36:24Wie bitte?
36:25Morgen.
36:26Und?
36:28Ich war gerade beim Therapeuten von Ihnen Schütte, da... Herr Reuter?
36:33Ja, ich höre.
36:36Also, ich war gerade beim Therapeuten von Ihnen Schütte, da hatte sie heute Morgen einen Termin.
36:40Aber da ist auch nicht aufgetaucht. Abgesagt hat's auch nicht.
36:45Ja, gut. Wir suchen Sie. Aber, sag mal, mit der Munition, das macht mir wirklich Sorgen.
36:50Munition?
36:51Ja, wir müssen damit rechnen, dass unser Opfer mit einer Dienstwaffe getötet wurde.
36:55Oha.
36:57Da rät es nicht, wer die ganze Zeit, wie der Täter es geschafft hat, die Waffe ins
37:00Justizentrum zu schmuggeln? Und vielleicht musste er das gar nicht, weil sie schon da war.
37:11Merde.
37:12Merde.
37:13Raam.
37:19Tunz.
37:21Tunz.
37:28Raam.
37:29Wir sind.
37:30Verren.
37:31Uff.
37:31M Friedrich
37:32Fahne.
37:34Was.
37:35Ich bin.
37:35Kau.
37:35Mach.
37:37Buh.
37:42We are.
37:43Wir sind.
37:43Wir sind.
37:46Die Tatwaffe war wahrscheinlich eine HKP 30.
37:48So eine haben wir alle. Und wo ist Ihre?
37:51Kann sein, bei mir zu Hause.
37:53Wollen Sie damit sagen, dass Sie nicht wissen, wo Ihre Dienstwaffe ist?
37:56Ich will damit sagen, dass es sein kann, dass sie vielleicht bei mir zu Hause ist.
37:59Und da darf ich sie mit hinnehmen, oder?
38:00Am Tag des Überfalls, da hatten Sie frei.
38:03Wo waren Sie denn da?
38:08Im Schrebergarten.
38:10Ich jetzt verdächtig, oder was?
38:11Wie man es nimmt.
38:13Wir suchen einen Täter, der sich im Justizzentrum auskennt.
38:16Wie in seinem Wohnzimmer, der weiß, wo es was zu holen gibt.
38:20Und der unerkannt rein und wer rauskommt.
38:22Wir haben eine Täterbeschreibung.
38:23Circa 50, groß, kräftig.
38:25Der hatte doch eine Maske auf.
38:27Herr Krug, ich frag's jetzt noch einmal.
38:31Wo ist Ihre Dienstwaffe?
38:33Weg.
38:35Was weiß ich?
38:37Vielleicht ein Jux von den Kollegen.
38:39Ein Jux?
38:41Das glaube ich eher weniger.
38:42Ich hab mich vorhin mit denen unterhalten.
38:44Und?
38:45So richtig beliebt sind Sie bei denen nicht.
38:51Und?
38:51Was meinst du?
38:54Ja, wir brauchen diese Ines Schütte für eine Gegenüberstellung.
38:58Die haben ja auch was erzählt von Ihren Sportwetten.
39:01Ist das nie ein teures Hobby?
39:04Man verliert schon.
39:08Dann war noch die Sache mit dem Disziplinarverfahren nach einer Gewalttat.
39:12Gewalttat?
39:13Das ist Ewigkeiten her.
39:15Bin halt in eine Schlägerei geraten.
39:16Bin Fußballfan.
39:19Welcher war ein?
39:22Eintracht.
39:25Ines Schütte?
39:28Was fällt Ihnen zu denen?
39:29Ines Schütte?
39:32Ines Schütte kenne ich nicht.
39:33Wer soll denn das sein?
39:35Die Zeugin, die den Täter identifizieren kann.
39:38Ist ja gestern verschwunden.
39:39Vielleicht wissen Sie ja, wo sie ist.
39:41Warum sollte ich?
39:43Was wollt ihr mir hier anhängen?
39:45Dieser Achim Haber, soll ich den laufen lassen?
39:50Ja.
39:52Nee, warte noch mal.
39:53Wir nehmen erstmal Norbert Kuck unter die Dupe.
39:56Also, checkt seine Gartennaube, checkt seine Wohnung.
39:58Ich besorge den Durchsuchungsbeschluss.
40:00Gut.
40:00Okay.
40:20Schubert Kripo-Wiesbaden.
40:24Es geht um Ines Schüttern.
40:25Ja, die ist nicht hier.
40:28Wann haben Sie sie dann das letzte Mal gesehen?
40:31Gestern.
40:33Wann genau?
40:35Vormittags.
40:37Als Sie sie gefeuert haben, oder was?
40:39Tja.
40:40Es hat mir leid, ging nicht anders.
40:43Ja, klar.
40:44Wenn's der Firma schlecht geht, müssen zuerst die Schwachen dran glauben.
40:48Wer sind Sie?
40:50Robin Hood?
40:52Rausschmiss.
40:53Was genau das hat sie gebraucht nach dem Überfall?
40:56Sie hat geklaut.
40:57In der Firma.
40:59Geklaut?
41:00Ja.
41:01Herr Fiedler!
41:02Wir können uns auch gerne im Kommissariat weiter unterhalten, wenn Ihnen das lieber ist.
41:10Sie sollte Vorhängeschlösser bestellen für die Container von unseren Baustellen.
41:14Da hat sie für sich eins mitbestellt.
41:15Und zwar auf meine Rechnung.
41:17Deswegen haben Sie sie gefeuert?
41:19Ja.
41:20Sowas nenne ich Vertrauensbruch.
41:23Außerdem war das Ding gar nicht billig.
41:24Rot mit Gravur.
41:25So wie sie an den Brücken hängen.
41:27Sie meinen, so ein komisches Liebeschloss.
41:30Fass'n die so.
41:33Koks Personalakte.
41:34Die Erte ist in sich.
41:35Er stand ein paar Mal kurz vor dem Rausschmiss.
41:38Zuletzt war er in eine Wettgeschichte verwickelt.
41:40Irgendwelche Kleingärtner haben illegale Fußballwetten in seiner Gartenlaube veranstaltet.
41:44Bagatelldelikt?
41:46Ja.
41:47Das hat ihm aber ein Disziplinarverfahren eingebracht.
41:50Und eins ist sicher.
41:50Bei seinem nächsten Vergehen kann er sich einen anderen Job suchen.
41:53Also dranbleiben.
41:53Da gibt's noch einen.
41:55Vorhin kam ein Anruf an einer Versicherung.
41:57Die wollten das Aktenzeichen des Überfalls.
42:00Fiedler hat das Geld für die Versteigerung versichern lassen.
42:02Er hat sich gegen Botenberaubung versichert?
42:04Ja.
42:05Naja, er geht auf zur Versteigerung.
42:08Er hat viel Bargeld bei sich.
42:09Er hat das Geld nur diesmal versichert.
42:11Ich hab nachgefragt.
42:12Ach so.
42:13Das macht den Fiedler jetzt nicht gerade unverdächtig.
42:16Kann Zufall sein.
42:17Kann aber auch sein, dass Fiedler unser Mann ist.
42:19Einsatz verdoppelt.
42:20Beute obendrauf.
42:22Wunderbare Geldvermehrung.
42:23Gut, ich möchte mit ihm sprechen, ja?
42:25Okay, ich probier's mal.
42:29Schuhwald, was ist denn mit Frau Schüffel?
42:31Immer noch keine Spur.
42:33Der Fiedler hat sehr angeblich gefeuert.
42:36Was ist denn eigentlich, wenn die beiden da zusammenrandstecken?
42:39Ja, oder sie hat kapiert, dass er der Täter ist oder ist untergetaucht.
42:46Haben Sie die Baustelle von Fiedler gecheckt?
42:48Herr Reuter, ich kann mich ja nicht viel teilen.
42:54Fiedler war nicht in seinem Büro.
42:56Er hat einen Außentermin mit Bianca Haber.
43:02Ein ganz normaler Deal.
43:03Wo ist das Problem?
43:06Sie wollen ein Haus verkaufen, das Sie nicht allein gehört.
43:09Herr Fiedler will das Haus mit Geld bezahlen, das er nicht hat.
43:11Ich finde das nicht normal.
43:13Wie jetzt?
43:14Es gehört nicht Ihnen alleine?
43:16Ich wickele nur das Geschäft, aber mein Bruder wird nichts dagegen haben.
43:19Der sitzt ja schließlich.
43:20Dazu haben Sie ja auch einiges beigetragen.
43:24Herr Fiedler, kommen Sie, erzählen Sie doch mal.
43:26Wie wollen Sie das Haus bezahlen bei Ihrer angespannten Finanzlage?
43:30Oder sind Sie wieder flüssig seit dem Überfall auf die Versteigerung?
43:33Sind Sie noch bei Trost?
43:34Ich bin selbst beklaut worden.
43:36Ja, richtig, zum Glück war ja wenigstens die Anzahlung versichert, hm?
43:42Ja, stimmt.
43:44Deswegen konnte ich Frau Haber auch einen fairen Deal offerieren.
43:47Ich glaube, Sie haben uns noch nicht so richtig verstanden.
43:48Sie reden hier über 20.000, das Grundstück ist aber 200.000 wert.
43:51Keine Sorge, das ist durch die Banken gedeckt.
43:54Ach ja?
43:54Ja.
43:55Können Sie das nachweisen?
43:57Natürlich.
44:00Sehen Sie, Frau Haber braucht Geld, um ihr Hotel umzubauen.
44:03Ich biete einen guten Preis für das Haus.
44:06Nämlich genau so viel, wie das Grundstück laut Gutachten wert ist.
44:11Frau Haber, was ist eigentlich mit der Hälfte, die Ihrem Bruder gehört?
44:14Die zahle ich ihm natürlich aus.
44:16Für ihn und die Kinder ist doch klar.
44:19Das ist die beste Lösung.
44:23Machen wir uns nichts vor, Herr Fiedler.
44:25Der Unterschied zwischen dem vom Gutachter ermittelten Wert
44:27und dem tatsächlichen Wert des Grundstücks ist erheblich.
44:30Das wäre also ein richtig gutes Geschäft für Sie gewesen.
44:33Was spricht dagegen, ein gutes Geschäft zu machen?
44:36Außerdem wäre es womit allen geholfen gewesen.
44:39Naja, war nicht meine Idee.
44:42Ich kann auch auf die nächste Zwangsversteigerung warten.
44:45Apropos Idee.
44:47Die Nummer mit der Geldversicherung, das war doch ganz definitiv Ihre Idee.
44:51Nein, das war auch nicht meine.
44:53Ines kam damit an.
44:54Was?
44:54Die hat reglerlich drauf bestanden.
44:57Ines Schütte?
44:58Ja.
45:00Sie war total nervös vor dieser Versteigerung.
45:03Ich konnte es mir auch nicht erklären.
45:04Sie hat das schon ein paar Mal davor gemacht.
45:06Aha.
45:09Na, dann nehmen wir doch mal an, Herr Fiedler,
45:11dass diese Versicherung gar kein Zufall war.
45:13Und nehmen wir mal weiter an,
45:14dass Ines Schütte von dem geplanten Überfall wusste
45:17und dass sie die Versicherung nur abgeschlossen hat,
45:19um sich vor dem Verdust des Geldes zu bewahren.
45:24Dann, dann könnte es sich nicht drin hängen.
45:32Trauen Sie ihr das so?
45:42Wissen Sie irgendetwas über Ihren mysteriösen Liebhaber?
45:45Hat Frau Schütte mal einen Namen erwähnt?
45:47Nee.
45:48Keine Ahnung.
45:49Sagen Sie mal, Sie haben mir doch von diesem Schloss erzählt,
45:52was Frau Schütte angeblich bei Ihnen geklaut hat.
45:54Ja.
45:55Bei diesen komischen Liebeschlössern,
45:56doch, wie hört man den Namen ein?
45:58Also, ich habe dieses Schloss nie gesehen.
46:00Sie wird es wahrscheinlich irgendwo aufgehängt haben.
46:11Was ist das?
46:13Die neue Dienstwaffe.
46:14Taugt nichts, weil sie klemmt.
46:16Ach, das ist Sache der Handhabung.
46:18Wichtig ist, es ist Ihre.
46:20In Ihrer Gartenlaube sichergestellt.
46:22Habt er nicht.
46:22Doch haben wir.
46:24Und wir haben Sie im Labor sogar schon abgefeuert.
46:26Das ist die Tatwaffe.
46:27Ich wollte mich verarschen.
46:29Herr Krug?
46:30Sie stehen ab jetzt unter dringendem Tatverdacht.
46:33Den Überfall verübt und dabei Mike Bertram erschossen zu haben.
46:37Sie kennen das Spiel.
46:38Sie müssen nichts sagen, womit Sie sich selbst belasten.
46:42Sie wollten das so nicht?
46:44Es war alles anders geplant?
46:47Wenn Sie wissen, wo sich Ines Schütte aufhält,
46:49dann würden Sie sich damit selbst helfen.
46:51Weiß ich nicht.
46:53Sie verschwinden lassen bringt aber nichts.
46:54Ich habe Ihre Täterbeschreibung schriftlich.
46:56Und die werde ich gegen Sie in der Beweisaufnahme verwenden.
46:58Welche Beweisaufnahme?
46:59Ich habe nichts gemacht.
47:00Die Waffe, die ist schon seit über zwei Wochen weg.
47:03Herr Krug, die Indizienlast gegen Sie ist inzwischen erdrückend.
47:06Machen Sie es sich nicht so schwer.
47:08Ich habe nichts gemacht.
47:39Ich habe nichts gemacht.
48:02Und, mein Kuh gestanden?
48:04Er leugnet hartnäckig.
48:05Wir haben aber inzwischen genügend zuverlässige Sachbeweise.
48:08Gut.
48:10Ja, wir rekonstruieren jetzt mal den Tatergang für die Akten, ja?
48:15Okay.
48:16Na, dann mal los.
48:21Krug hat an einem Tag frei.
48:24Er kommt trotzdem ins Justizgebäude und unter einem Vorwand geht er zu seinem Spinn.
48:29Hier hat er wahrscheinlich auch seinen Blaumann und die Maske versteckt.
48:32Er zieht sich dem Blaumann an und in einem unbeobachteten Moment nimmt er sich die Waffe
48:39und die Munition.
48:41Ja, und dann macht er sich auf den Weg zur Zwangsversteigerung.
48:45Genau.
48:48Also, da ist der Versteigerungsraum.
48:51Dann hat er sich vielleicht hier oder hier kurz versteckt und die Maske übergezogen.
48:57Und nach dem Überfall bewegt er sich wahrscheinlich nach da, zieht seine Sicherheitskarte durch und ist ihm nur im Treppenhausgehe.
49:09Im Sicherheitsbereich sucht niemand rein.
49:11Hier kann er unbemerkt verschwinden.
49:15Und was ist im Versteigerungsraum passiert?
49:20Also, er kommt rein, schreit, alle auf dem Boden, Gesicht nach unten.
49:24Da liegt jemand, hier sind welche verteilt.
49:28Er nimmt einem nach dem anderen das Geld ab.
49:31Dann kommt er zu Mike Bertram.
49:33Der liegt ungefähr, ungefähr hier.
49:36So.
49:36Er liegt nicht.
49:39Er steht.
49:41Es gibt doch diesen Wortwechsel.
49:45Bertram verweigert die Geldübergabe.
49:47Krug insistiert.
49:48Das ist alles im Liegen?
49:53Danke.
49:54Also gut im Stehen.
49:56Sie sind jetzt mal Krug.
49:57Richten Sie die Waffe auf mich.
50:04Raus mit deinem Geld.
50:07Macht er aber nicht.
50:08Er schießt.
50:09Mike Bertram fliegt nach hinten.
50:11Und so haben wir ihn gefunden.
50:13So ungefähr kann es gewesen sein.
50:15Ja.
50:18Herr Blumenthal, besorgen Sie bitte den Haftbefehl für Norbert Krug.
50:22Ja?
50:23Weiß Krug, wo Ihnen Schütte ist?
50:26Also ich glaube ja, dass sie bei Ihrem Liebhaber ist.
50:29Ich dachte, sie ist Single.
50:31Ja, angeblich.
50:32Aber sie hat sich ein Liebesschloss gekauft.
50:34Und so etwas braucht kein Single.
50:35Ein Liebesschloss?
50:38Na, da muss man aber schon ganz schön verliebt sein.
50:41Ja.
50:43Die Frage ist natürlich, in wen?
50:45Wir brauchen das Schloss.
51:16Ja, Schubert?
51:21Und?
51:22Was denkst du?
51:23Na ja, es war Krugs Waffe.
51:25Er hat für die Tatzeit kein Alibi.
51:27Er spielt.
51:28Spieler brauchen immer Geld.
51:31Illegale Sportwatten.
51:32Das fällt in den Zuständigkeitsbereich unserer Abteilung 4.
51:37Abteilung 4?
51:38Na, klingelt da was?
51:44Moment mal, das ist doch...
51:45Richtig.
51:46Unter dem Vorgang findest du die Unterschrift des Kollegen Blumenthal.
51:53Er kennt Krug und er kennt Krug Schwachstellen.
51:56Blumenthal.
51:59Du meinst, er hat gezielt den Verdacht auf Krug gelenkt.
52:02Das würde bedeuten, er hat alles geplant.
52:05Den Überfall, die Flucht.
52:08Ja, sogar die Täterbeschreibung von Ines Schütte.
52:12Sie wird uns das alles erklären, wenn wir sie haben.
52:18Scheiße.
52:22Was ist los?
52:23Was machen Sie denn hier?
52:24Wie hier?
52:25Wo ist Ines Schütte?
52:27Bei der Baustelle?
52:28Ich sollte doch herkommen.
52:29Wer hat das gesagt?
52:31Na, Blumenthal hat mich angerufen und gesagt, Sie wollen mich unbedingt hier haben.
52:34Also...
52:34Fahr zur Baustelle.
52:36Komm.
52:37Hä?
52:37Komm.
52:37Fahren Sie bitte zur Baustelle.
52:40Ich verstehe überhaupt nichts mehr.
52:42Ich erkläre es dir überhaupt.
52:45Komm.
52:47Diese Sache mit dem Schloss.
52:48Warum hast du das gemacht?
52:49Weil ich es für uns gemacht habe.
52:51Das war so eine Scheißidee.
52:52Hast du irgendwann in deinem Leben mal was von Gefühlen gehört?
52:57Ja, natürlich.
52:58Ich finde es ja auch toll, so grundsätzlich.
53:00Aber sowas macht man auch zusammen, wenn dann.
53:03Aber so versaust du es.
53:05Mit deiner Romantikschelze versaust du es auf den letzten Metern.
53:08Ich habe das gemacht, bevor du den erschossen hast.
53:12Okay, ich habe ihn erschossen.
53:15Aber ich musste handeln.
53:23Ich liebe dich.
53:25Ist das verkehrt?
53:32Ich glaube, Reuter hat was gecheckt.
53:35Ich kann nichts mehr machen.
53:37Es hängt jetzt an dir.
53:39Du musst Krug identifizieren, dann sind wir hier weg.
53:42Schaffst du das?
53:44Schaffst du das?
53:47Ja.
53:48Ja, ich schaff's.
54:03Mann, wo sind die denn hin?
54:07Oh, fuck.
54:14Reuter hat irgendwas von einem Liebesschloss erzählt.
54:18Sag mal, die hängen doch immer an Brücken.
54:20Ja?
54:21Ich bin da nicht gleich drauf gekommen.
54:23Die joggt doch immer da.
54:24Ja, und?
54:24Wir müssen zurück am Spielsteiner ab.
54:39Hier.
54:41Das?
54:46Ja, mach schon.
54:55Ich will's behalten.
54:58Mann, Baby.
54:59Jetzt mach bitte keinen Aufstand.
55:00Das Schloss muss ins Wasser.
55:03Guck mal, übermorgen sind wir in Caracas.
55:05Da kauf ich dir ein neues Schloss.
55:06Uns.
55:08Da kauf ich dir alles, was du willst.
55:10Komm.
55:14Nein.
55:15Nein.
55:21Komm jetzt.
55:23Los.
55:38Hallo, komm zu dir.
55:42Mann, die müssen los.
55:43Die suchen dich.
55:45Los.
55:47Los.
55:49Blumenthal.
55:52Herr Reuter.
55:54Herr Reuter.
55:56Ich hab's hier gefunden.
55:58Schubert hat irgendwas erzählt von deiner Brücke.
56:00Und da dachte ich, wegen der Gegenüberstellung, das...
56:03Oder?
56:07Wir schicken Habe und Kug nach Hause.
56:10Warum?
56:11Dann stehen Sie ja ohne Tatverdächtigen da.
56:14Zumindest ohne Tatverdächtigen, dem Sie es nachweisen können.
56:19Das war schon richtig gut ausgedacht.
56:22Fast perfekt.
56:25Ich glaube aber nicht, dass Frau Schütte Lust hat, ihr Leben an der Seite eines Mörders zu verbringen.
56:29Und ich glaube auch nicht, dass sie Lust hat, jeden Tag Angst zu haben, vielleicht da noch erwischt zu werden.
56:32Oder irre ich mich, Frau Schütte?
56:42Das Geld ist ein Kofferraum.
56:45Die Maske und der Overall auch.
56:47Ich hab alles besorgt.
56:53Kommen Sie.
57:01Und dafür haben Sie nun Jura studiert und sind Staatsanwalt geworden.
57:05Ich wollte niemals Staatsanwalt werden.
57:07Aber Ihr Vater wollte das.
57:09Und Sie wollten seine Anerkennung.
57:11Ich scheiß auf seine Anerkennung!
57:14Ich hab keine Anerkennung.
57:17Niemals.
57:19Und darum jetzt der große Befreiungsschlag, den Marc Bertram leider mit seinem Leben bezahlen musste.
57:25Das war nicht geplant.
57:31Er hat mich angegriffen, provoziert.
57:36Das ist im Affekt passiert.
57:52Sie wollten Ihrem Vater endlich den Rücken zuwenden.
57:56Aber jetzt müssen Sie ihm in die Augen schauen.
58:10Dieses Jahr und setzen Sie mich in die Augen schauen.
58:13Undfinden Sie endlich den Rücken zuwenden.
58:13Vielen Dank.
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