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  • vor 11 Minuten
„Die eigene Haut“ (1974) ist ein DEFA-Fernsehfilm (Schwarzweiß, ca. 98 Minuten) unter der Regie und nach dem Drehbuch von Celino Bleiweiß. Er entstand im Auftrag des Fernsehens der DDR und basiert auf Motiven der Erzählung Nebel fallen nicht von selbst (1972) von Karl Wurzberger. Die Erstausstrahlung erfolgte am 27. Februar 1974 im 1. Programm des DDR-Fernsehens (Arbeitstitel: Ich bin 18).
Handlung
Der 18-jährige Wolfgang Klemm hat sein Abitur bestanden, nimmt aber an der feierlichen Zeugnisausgabe nicht teil – sein Vater holt das Zeugnis stellvertretend ab. Zwischen Vater und Sohn kommt es zu Spannungen, weil Wolfgang sich von ihm wie ein Kind behandelt fühlt und nicht so werden will wie er. Nach Gesprächen mit dem Großvater und dem Vertrauenslehrer Weimann entschuldigt er sich bei den Lehrern und streitet sich später erneut mit dem Vater sowie mit seiner Freundin Katharina.
Wolfgang trampet allein nach Polen. Dort schließt er sich einer Gruppe junger Bergsteiger an, findet zu sich selbst und verliebt sich in die deutsche Bergsteigerin Hannelore. Nach der Rückkehr in die DDR arbeitet er als Hilfsarbeiter in einem Stahlwerk und freundet sich mit dem Brigadier Hotte an. Die Gedanken kreisen weiter um Hannelore. Als die Einberufung zur NVA kommt, fährt er zu ihr nach Berlin (sie arbeitet in einer Kinderklinik). Sie planen gemeinsam Silvester bei den polnischen Freunden – erst am nächsten Morgen erfährt Hannelore von der Einberufung.
Nach der Grundausbildung hat Wolfgang Urlaub; Hannelore lernt seine Familie kennen. Anschließend wird seine Einheit an die Staatsgrenze zur Bundesrepublik abkommandiert. Dort trifft er auf den ehrgeizigen Gefreiten Richter, dessen karriereorientierte Einstellung Wolfgang ablehnt. Als Hannelore ihn überraschend besuchen will, wird sie im Grenzgebiet festgenommen. Sie erhält ein Privatquartier, kann Wolfgang kurz sehen, reist aber ab, bevor er sie erneut besuchen kann. Am Ende bleibt die Hoffnung auf ein Wiedersehen.
Der dialogreiche Film thematisiert moralische und persönliche Konflikte junger Menschen am Übergang ins Erwachsenenleben und zum Wehrdienst; er beantwortet die Frage nach dem Dienst mit der Waffe letztlich im Sinne der offiziellen DDR-Politik, setzt aber auch nachdenkliche und emotionale Akzente.
Stab (Auswahl)

Darstellerliste (Auswahl)
Rolle Darsteller
Wolfgang Klemm Klaus Brasch
Hannelore Monika Woytowicz
Vater Klemm Armin Mueller-Stahl
Opa Klemm Martin Trettau
Mutter Klemm Margit Schaumäker
Katharina Katrin Martin
Weimann (Lehrer) Dieter Mann
Direktor Wolfgang Greese
Fechner Christoph Posselt
Heller Wilfried Pucher
Lehrerin Waltraut Kramm
Erdmann Klaus Manchen
Kaiser Thomas Wolff
Becker Ernst-Georg Schwill
Raudorn Frank-Otto Schenk (als Frank Schenk

Kategorie

🎈
Spaß
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