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Migrantenankünfte in Ceuta: Italien fordert Schengen-Aussetzung gegenüber Spanien

Nach der Ankunft Hunderter Migranten in Ceuta am Donnerstag fordern Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und Außenminister Antonio Tajani eine Schließung des Schengen-Raums gegenüber Spanien. Madrid bestellte daraufhin den italienischen Botschafter ein.

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Transkript
00:01Spanien schickt die Armee in die Exklave Ceuta in Nordafrika, um die wegen des Ansturms von Migranten außer Kontrolle geratene
00:09Situation in den Griff zu bekommen.
00:12Tausende Menschen waren allein am Donnerstag über das Meer schwimmend aus Marokko nach Ceuta gelangt.
00:21Laut spanischen Medien kamen zwischen 2000 und 3000 Migranten an. Sie hatten die spanischen Sicherheitskräfte überrannt.
00:30Mindestens 18 Personen wurden bei dem Versuch, Ceuta zu erreichen, getötet, viele weitere verletzt.
00:36Der regionale Präsident von Ceuta warnte, dass die Zahl der Ankommenden weiter steige.
00:44Das Innenministerium in Madrid geht davon aus, dass die Fluchtwelle durch ein Urteil ausgelöst wurde,
00:50das besagt, dass Personen, die schwimmend einreisen, nicht sofort abgeschoben werden dürfen,
00:57sondern dass die Einzelfälle geprüft werden müssen.
01:02Die Migrationswelle auf Ceuta hat eine diplomatische Krise zwischen Italien und Spanien ausgelöst,
01:09da die Regierung in Rom erwägt, Spanien aus dem Schengen-Raum auszuschließen.
01:14Die Stadt Ceuta liegt an der Küste Nordafrikas und gehört zur EU, aber nicht zum Schengen-Raum.
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