00:01Irland hat am 1. Juli den EU-Ratsvorsitz von Zypern übernommen.
00:06Sechs Monate lang wird Dublin die Verhandlungen unter den 27 Mitgliedstaaten steuern und Kompromisse ausarbeiten,
00:13um allen unterschiedlichen Stimmen am Verhandlungstisch gerecht zu werden.
00:18Ganz oben auf der Agenda steht für Irland der Beschluss eines weiteren Sanktionspakets gegen Russland.
00:24Die Frist dafür läuft am 15. Juli ab.
00:27Sollte bis dahin keine Einigung erzielt werden, wird die EU die Preisobergrenze für russisches Öl automatisch anpassen.
00:36Aufgrund der anhaltenden Verwerfungen am Energiemarkt würde der derzeitige Preis von 44 US-Dollar pro Barrel steigen und Moskau wirtschaftlich
00:45Entlastung verschaffen.
00:48Mit Blick auf die EU-Erweiterung will Irland die fünf verbleibenden Themencluster mit der Ukraine zur Verhandlung freigeben,
00:56dürfte sich aber der anhaltenden Zurückhaltung Ungarns bewusst sein.
01:01Dublin hofft auf die Eröffnung von zumindest zwei Clustern noch vor der Sommerpause,
01:06wird sich aber auch mit dem nächsten EU-Haushalt befassen müssen.
01:11Zypern hatte sich den Unmut einiger Länder zugezogen,
01:14nachdem die Regierung eine moderate Kürzung von zwei Prozent gegenüber dem ursprünglichen Budget vorgeschlagen hatte.
01:23Die neue Ratspräsidentschaft muss überarbeitete Zahlen für die einzelnen Ausgabenkategorien vorlegen,
01:30in der Hoffnung einen tragfähigen Mittelweg zu finden.
01:34Streitpunkte sind dabei Bereiche wie Landwirtschaft, Verteidigung oder auch Klimaschutz.
01:46Hilfe vom Nachbarland aus.
01:48In Warschau stellt eine Gruppe ukrainischer Geflüchteter ehrenamtlich Drohnen und Tarnnetze für ihre Landsleute an der Heimatfront her.
01:56Der Bedarf ist höher als das, was sie liefern können.
01:58Und zunehmende Kriegsmüdigkeit erschwere es, Spendenmaterial und Freiwillige zu finden, klagt die Gruppe.
02:05Mut kennt keine Grenzen.
02:18Sie treffen sich jeden Samstag, um Tarnnetze herzustellen oder FPV-Drohnen zu montieren.
02:24Drohnen, deren Flug per Kamera gelenkt wird.
02:26Ein Jahr nach Kriegsbeginn haben sie angefangen und seitdem rund 35.000 Quadratmeter Tarnnetz geknüpft.
02:32Etwa so viel wie fünf Fußballfelder.
02:49Die Freiwilligen erzählen aber auch, dass das Projekt ihnen aus psychologischer und sozialer Sicht helfe.
02:55Es stärke das Gefühl von Gemeinschaft und verschaffe ihnen eine sinnvolle Aufgabe in schwierigen Zeiten im Exil.
03:22Mit zunehmender Dauer des Krieges fühlen die ukrainischen Flüchtlinge sich in Polen immer weniger willkommen.
03:27Bei Kriegsausbruch hatte das Nachbarland seine Pforten geöffnet.
03:31Es gibt knapp einer Million Geflüchteten Zuflucht.
03:34Rang zwei in Europa nach Deutschland.
03:36Doch seit der Präsidentschaftswahl im vergangenen Jahr, die der Nationalist Nawrocki gewann,
03:41hat die anti-ukrainische Stimmung zugenommen.
03:44Nur noch 48 Prozent der befragten Polen waren bei einer Umfrage jüngst für die Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge.
03:50Der niedrigste Stand seit Beginn des Krieges.
03:56Die Europäische Union dürfe ihre Industrie nicht wegen des Klimawandels ruinieren,
04:01so Manfred Weber, Vorsitzender der Europäischen Volkspartei, im Interview mit Euronews.
04:07Weber äußerte sich während einer Hitzewelle in Europa.
04:11Rund 1300 Menschen kamen infolge der hohen Temperaturen ums Leben.
04:15In den vergangenen Jahren hat die EVP Teile des Green Deal zurückgenommen,
04:20nach eigenen Angaben, um die Wettbewerbsfähigkeit der EU nicht zu gefährden.
04:45Weber sagte, die Nutzung von Klimaanlagen sei notwendig, auch wenn sie Wärme erzeugen und so zur Erderwärmung beitragen.
05:09In der Migrationsfrage kritisierte Weber scharf Spaniens groß angelegten Plan zur Legalisierung von Migranten ohne Papiere.
05:17Bereits mehr als eine Million Menschen haben einen entsprechenden Antrag gestellt.
05:22Der EVP-Vorsitzende verteidigte zudem die EU-Rechtsvorschriften, die die Einrichtung von Rückführzentren außerhalb der EU vorsehen.
05:37Kameraüberwachung ist im öffentlichen Raum inzwischen an vielen Orten Alltag.
05:41Und bald könnte sie mit künstlicher Intelligenz für Gesichtserkennung ausgestattet werden.
05:46So zumindest der Wunsch von Innenminister Alexander Dobrindt.
05:50Hier beim Leipziger Startup Urban Privacy wollen Nicole Scheller und Daniel Preuß dagegen ein Zeichen setzen – mit Mode.
05:56Dieses Kleidungsstück etwa verwirrt KI-Kameras.
05:59Unsichtbar wird der Träger nicht, aber schwieriger auszulesen.
06:03Also das Hauptproblem ist einfach, dass wir nicht wissen, wo die Daten hinfließen.
06:07Also digitale Daten sind einfach die neue Ressourcenquelle.
06:11Also wenn man sich halt anschaut, Meta, zum Beispiel auch die neue Meta-Klasse, wo dann halt auch Gesichtserkennung zum
06:18Beispiel auch schon mit drin ist.
06:19Es ist halt eine Software, die Menschen aufgrund ihres äußeren Erscheinungsbildes in Schubladen steckt und bewertet.
06:26Kassenschlager ist diese Smartphone-Tasche. Sie blockiert, dass das Handy sich in Funkmasten einwählt oder per GPS getrackt werden kann.
06:34Und dann gibt es noch diesen Schal, der den Fotografen auf diese Spielerei weiterleitet. Sie sagt, hau ab.
06:40Es sind Produkte, die den Zeitgeist widerspiegeln, erklärt Daniel Preuß. Er betreut die technische Seite des Startups.
06:47Also in erster Linie haben wir den Eindruck, dass das Interesse und die Awareness zu dem Thema steigt.
06:51Also dass mehr Leute sich mit dem Thema beschäftigen, dass es auf vielen Plattformen mehr Sichtbarkeit bekommt.
06:57Dass Interesse daran steigt, wie kann ich denn vielleicht mit dem System anders umgehen, wie kann ich mich auch vor
07:02Tracking schützen.
07:03Einige Politiker sowie Polizei befürworten den Einsatz von KI und Tracking-Technologie zur Verbrechensbekämpfung.
07:10Doch für Nicole Scheller und Daniel Preuß von Urban Privacy ist klar, Privatsphäre und Datenschutz sollten nicht unter den Tisch
07:17fallen.
07:20Auf den ersten Blick wirkt Trot wie ein typisches französisches Bergdorf.
07:26Doch in den Felsen versteckt findet man Höhlenwohnungen. Ein Zufluchtsort in heißen Sommertagen wie diesen.
07:41Auch wenn es draußen deutlich heißer als 30 Grad ist, bleibt die Temperatur drinnen konstant bei 20 Grad.
08:11Das Gestein wirkt als natürlicher Dämmstoff.
08:14Das ist die Verbrechensbekämpfung.
08:25Wie ist die Verbrechensbekämpfung?
08:52Nur einige der Höhlen sind dauerhaft bewohnt. Aber das Interesse wächst angesichts steigender Temperaturen.
09:00Habiter in einer Höhlenwohnung, wie wir sagen, mit dem Klimaschutzverbrechensbekämpfung,
09:03wie wir vorhin gesprochen haben, ist es eine unglaubliche Chance.
09:07Denn es gibt nichts zu tun.
09:09Im Gegenteil, es ist einfach zu profitieren, ich würde sagen, von dieser Naturwärmung,
09:14die La Roche gibt uns letztendlich,
09:17um zu passen und zu erleben und zu erleben,
09:20diese Regulierung der Kanikule, die wir jetzt seit den letzten Jahren haben,
09:24in der Nähe, in der Nähe, in der Nähe.
09:27Das Dorf liegt zudem über kilometerlangen unterirdischen Stollen und Tunneln,
09:32die an lange Zeiten des Lebens unter dem Fels erinnern.
09:38Eines von etlichen Höhlen-Dörfern in Frankreich.
09:42Vielleicht eine Option, die heißeren Zeiten in Zukunft kühl zu überstehen.
10:08Such- und Rettungsteams aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Spanien sind in Venezuela,
10:14um bei der Suche und Bergung von Opfern der Erdbeben zu helfen.
10:18Zehntausende Menschen gelten weiterhin als vermisst.
10:22Nach den Beben der Stärke 7,2 und 7,5 schwindet die Zeit, um noch Überlebende zu finden.
10:30Nach offiziellen Angaben kamen 1.700 Menschen ums Leben.
10:52Das US-Militär hat den Hafen in der am schwersten betroffenen Region La Guayra instand gesetzt.
10:58Dort gibt es auch eine provisorische Leichenhalle.
11:02Schon seit Tagen sind Mitarbeitende des Technischen Hilfswerks aus Deutschland
11:07mit Hunden und Rettungsgerät im Einsatz,
11:10die mit Transportmaschinen der Bundeswehr nach Venezuela gebracht wurden.
11:14Die beiden Erdbeben am 24. Juni waren offenbar die stärksten, die Venezuela je getroffen haben.
11:21Laut einer vorläufigen Auswertung von Satellitendaten der US-Raumfahrtbehörde NASA
11:26wurden mehr als 58.000 Gebäude zerstört oder beschädigt.
11:32outragegültende Sam.
11:32Gäste, eine große Vorbeine der Schpresse mit Arbeitssch� ¡Avichten!
11:32Gäste, eine große Vorbereinung des Technischen Hilfswerks
11:32in Sachen Nachkastchen der Schmerzen der Menschen,
11:33Auswertung von Satellitendaten der Schmerzen der Schmerzen
11:33und andere Schmerzen von Sprechenkasten.
11:33Das ist so, dass wir uns einmal nachzuhren,
11:33Vielen Dank.
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