00:01Hilfe vom Nachbarland aus. In Warschau stellt eine Gruppe ukrainischer Geflüchteter ehrenamtlich
00:07Drohnen und Tarnnetze für ihre Landsleute an der Heimatfront her. Der Bedarf ist höher als das,
00:12was sie liefern können. Und zunehmende Kriegsmüdigkeit erschwere es, Spenden,
00:17Material und Freiwillige zu finden, klagt die Gruppe. Mut kennt keine Grenzen.
00:33Sie treffen sich jeden Samstag, um Tarnnetze herzustellen oder FPV-Drohnen zu montieren.
00:39Drohnen, deren Flug per Kamera gelenkt wird. Ein Jahr nach Kriegsbeginn haben sie angefangen
00:43und seitdem rund 35.000 Quadratmeter Tarnnetz geknüpft. Etwa so viel wie fünf Fußballfelder.
01:04Die Freiwilligen erzählen aber auch, dass das Projekt ihnen aus psychologischer und sozialer Sicht helfe.
01:10Es stärke das Gefühl von Gemeinschaft und verschaffe ihnen eine sinnvolle Aufgabe in schwierigen Zeiten im Exil.
01:37Mit zunehmender Dauer des Krieges fühlen die ukrainischen Flüchtlinge sich in Polen immer weniger willkommen.
01:42Bei Kriegsausbruch hatte das Nachbarland seine Pforten geöffnet. Es gibt knapp einer Million Geflüchteten Zuflucht.
01:48Rank zwei in Europa nach Deutschland. Doch seit der Präsidentschaftswahl im vergangenen Jahr,
01:53die der Nationalist Nawrocki gewann, hat die anti-ukrainische Stimmung zugenommen.
01:58Nur noch 48 Prozent der befragten Polen waren bei einer Umfrage jüngst für die Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge.
02:05Der niedrigste Stand seit Beginn des Krieges.
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