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  • vor 16 Stunden

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Kurzfilme
Transkript
00:00:00Jun, was ist denn los, Engelchen?
00:00:05Willst du dich doch lieber im Bett bleiben?
00:00:07Im Kindergarten will ich.
00:00:11Oh, du wirst zehn.
00:00:15Bald, ganz bald lächelt der liebe Gott.
00:00:20Mach dich wieder gesund.
00:00:42Mach dich wieder gesund.
00:00:59Nadine?
00:01:02Nadine?
00:01:04Nadine, komm schnell.
00:01:26Herr Gott, das gibt's doch nicht.
00:01:29Na, wo hängt's denn?
00:01:32Guten Morgen, Herr Direktor.
00:01:33Morgen.
00:01:34Die Automatik will nicht.
00:01:36Informieren Sie den Kundendienst und heute Abend hebt sich das Ding wieder von alleine.
00:01:39Alles klar, Herr Direktor.
00:01:41Es ist ein Omen leer.
00:01:42Seit zehn Jahren fahre ich jetzt in der Schranke vorbei.
00:01:45Nachdem war sie kaputt.
00:01:47Oh, wir fangen doch nicht wieder damit an.
00:01:48Du fängst doch an.
00:01:50Paul.
00:01:51Ich will doch auch, dass du wieder voll einsteigst.
00:01:53Aber warum ausgerechnet in meiner Klinik?
00:01:55Ich spare, spare, streiche Stellen.
00:01:57Und ausgerechnet meine Frau kriegt den Job.
00:02:03Also, erstens ist es nicht deine Klinik.
00:02:06Und zweitens hat mich der Chefarzt eingestellt.
00:02:09Solltest du am besten auf deinen Kittel schreiben.
00:02:11Ich denke drüber nach.
00:02:14Tja.
00:02:18Jetzt will ich ein bisschen Glück wünschen.
00:02:20Viel Glück.
00:02:22Viel Glück.
00:02:23Überschlag dich nicht.
00:02:24Ich hätte auch nach München gehen können.
00:02:26Wäre denn eine Wochenendbeziehung lieber, ha?
00:02:29Als Verwaltungsdirektor, na ja.
00:02:32Als deinem Mann, natürlich nein.
00:02:34Da bin ich aber froh.
00:02:36Viel Glück.
00:02:38Danke.
00:02:41Sag mal, dass du ein neues Leben bestätzt.
00:02:47Das fällt dir doch sonst nicht auf.
00:02:52Jetzt schließt auch der rechte Medikamentenschrank nicht mehr.
00:02:55Das ist doch das Letzte.
00:02:56Alex, haben Sie die Betten bestellt?
00:02:58Ja.
00:02:59Sagen Sie doch meiner Sekretärin,
00:03:00Sie sollen mir gleich für heute Mittag
00:03:02einen Termin der Verwaltung besorgen.
00:03:03Okay.
00:03:04Herr Professor.
00:03:04Meine Tochter Eiche.
00:03:06Bitte, bitte.
00:03:07Später.
00:03:07Später.
00:03:13Nein, Maximilian.
00:03:14Du bekommst 40 Mark Taschengeld.
00:03:16Ja, dann leihe dir doch die CD von deinem Freund.
00:03:19Wieso nicht?
00:03:20Du Sohnemann, du musst los.
00:03:22Du warst diese Woche schon mal zu spät in der Schule.
00:03:24Das verstehe ich ja.
00:03:27Mäxchen, können wir das nicht?
00:03:30Okay, dann kauf dir die CD.
00:03:32Aber jetzt ab in die Schule.
00:03:34Ciao.
00:03:37Klasse, wie du deinem Sohn gegenüber Charakterstärke zeigst.
00:03:43Schwächen zeige ich auch gegenüber anderen Männern.
00:03:45Hoffentlich nicht bei den Falschen.
00:03:48Eine wunderschöne guten Morgen.
00:03:50Guten Morgen.
00:03:51Ist unsere neue schon da?
00:03:52Oh, sollte unsere neue Assistenzärztin
00:03:54schon am ersten Tag zu spät kommen?
00:03:56Also hier war sie jedenfalls noch nicht.
00:03:58Herr Jarry, Frau Dorn.
00:04:00Mir ist durchaus bewusst,
00:04:01dass die neue Kollegin A sehr attraktiv
00:04:03und B, wie Sie sicher wissen,
00:04:05mit dem Verwaltungsdirektor verheiratet ist.
00:04:08Es mag einige enge Gemüter vielleicht
00:04:10zu Spekulationen verleiten.
00:04:12Sorge Sie doch bitte dafür,
00:04:14dass da keine Missverständnisse aufkommen, ja?
00:04:17Frau Schönfeld ist eine überaus qualifizierte Ärztin
00:04:20mit besten Referenzen.
00:04:22Selbstverständlich. Davon gehen wir aus.
00:04:24Dann ist ja alles klar.
00:04:26Nein, Mama, nicht!
00:04:32Pass auf, Mama.
00:04:33Du setzt dich jetzt hier hin.
00:04:36Bleib schön hier sitzen.
00:04:37Mama ist gleich wieder da.
00:04:46Na, kleine Prinzessin?
00:04:48Was ist mit dir?
00:04:50Wie heißt du denn?
00:04:52Gedeck.
00:04:53Bist du ganz alleine hier?
00:04:55Mit meiner Mama.
00:04:56Mit der Mama?
00:04:57Und wo ist die Mama?
00:04:59Da drin.
00:05:00Dann gehe ich jetzt mal nach der Mama gucken
00:05:01und du wartest schön hier, ja?
00:05:08Na, hier ist was los.
00:05:11Frau Dorn, Sie müssen meine Tuch verletzen.
00:05:13Du Hild, Sie sehen doch, was hier los ist.
00:05:15Vorsichtig.
00:05:15Entschuldigung.
00:05:16Professor Seifert, befinden Sie mich.
00:05:24Komm, komm, komm, raus damit.
00:05:30Ist gut.
00:05:33Helen, besorgen Sie Peter 1 und 2.
00:05:35Okay.
00:05:36Ah, willkommen, Frau Dr. Schönfeld.
00:05:38Professor Seifert, was gab es denn hier zum Frühstück?
00:05:41Das darf wir nur kochen vermutlich.
00:05:42Lassen Sie sich bitte nicht abschrecken.
00:05:44Normalerweise geht es hier appetitlicher zu.
00:05:46Morgen ist alles verbar.
00:05:47Versprochen, ja?
00:05:50Schwester Olga, wir brauchen dringend noch mehr Infosomaten und Becken.
00:05:53Machen wir.
00:05:54Danke.
00:05:54Frau Dorn.
00:05:57Darf ich vorstellen?
00:05:59Frau Dr. Schönfeld, unsere leitende Oberärztin, Frau Dr. Dorn.
00:06:02Professor Seifert?
00:06:03Ja?
00:06:03Das Tagblatt, wir wissen, was mit den Pfadfindern ist.
00:06:06Entschuldigen Sie mich, wir sehen uns später.
00:06:07Ja.
00:06:08Komm her.
00:06:08Unser Chef liebt Publicity.
00:06:10Guten Tag erst mal.
00:06:11Also, guten Tag haben Sie sich nicht gerade ausgesucht.
00:06:13Kommen Sie mal.
00:06:14Draußen am Eingang sitzt noch ein kleines Mädchen.
00:06:17Tut mir sehr leid, wir können ja nun mal nicht alles auf einmal.
00:06:19Dr. Dorn?
00:06:20Ja.
00:06:20Bei Eische Güte muss noch Blut abgenommen werden.
00:06:22Richtig.
00:06:23Das könnten Sie eigentlich schon mal machen, Frau Schönfeld.
00:06:25Das ist Alex, er wird Ihnen alles zeigen und wir sehen uns später.
00:06:28Danke.
00:06:29Danke.
00:06:34Der hier ist noch frei.
00:06:35Danke.
00:06:36Die Diktierkassetten für die Arztbriefe.
00:06:38Weshalb ist denn die Eische hier?
00:06:39In einer Darmoperation und jetzt will sie nichts mehr essen.
00:06:42Ich habe es nicht mehr zu essen.
00:06:55Schönen guten Tag.
00:06:56Ich bin Dr. Schönfeld.
00:06:58Ich möchte Sie bitten, einen Moment draußen zu warten.
00:07:00Warum nichts essen?
00:07:01Eische muss essen.
00:07:02Frau Doktor, was ist das?
00:07:03Ganz weiß.
00:07:04Eische war sie gesund.
00:07:06Sie war so schön.
00:07:07Eische ist auch jetzt noch sehr, sehr schön.
00:07:09Krankenhaus ist schlecht.
00:07:11Medizin ist schlecht.
00:07:13Eische muss essen.
00:07:14Danke.
00:07:18Fett und Zucker pur.
00:07:20Und das nach einer Darmoperation, ich glaube es nicht.
00:07:23Macht nichts.
00:07:23Eische weiß genau, was sie will.
00:07:25Nämlich gar nichts.
00:07:26Was, Eische?
00:07:28Na du?
00:07:29Ich bin Dr. Schönfeld.
00:07:32Und das?
00:07:33Sag mal, ist das nicht Balou?
00:07:35Brauchen Sie mich noch?
00:07:36Nein, danke.
00:07:38Dann kennst du doch bestimmt auch das Lied von Balou, oder?
00:07:43Wie ging das?
00:07:45Versuch's mal mit Gemütlichkeit.
00:07:50Mit Ruhe und Gemütlichkeit.
00:07:54Schön kannst du singen.
00:07:56So, und jetzt gibt es einen kleinen Piks.
00:07:58Hast du auch Kinder?
00:08:01Nein.
00:08:07Hier haben wir unsere neue Kollegin.
00:08:09Die Rettung der Station.
00:08:12Stimmt.
00:08:13Ich bin die neue Assistenzärztin.
00:08:16Na Eische, noch immer nichts gegessen.
00:08:18Keinen Stuhlgang, was?
00:08:20Und wer sind Sie?
00:08:23Ach, ähm, ich bin hier nur für die niederen Dienste.
00:08:25Messer werfen, Bauch aufschlitzen.
00:08:28Schau mal, Eische, was für eine wunderschöne Farbe dein Blut hat.
00:08:31Sieht toll aus, ne?
00:08:35Frederic Jairie, ich bin Kinderchirurg.
00:08:39Lea Schönfeld.
00:08:42Schönfeld, Schönfeld?
00:08:43Gibt's da nicht so ein hohes Tier in der Verwaltung?
00:08:45Es hat zwei Füße und ist mein Mann.
00:08:47Ach, pardon, dann sollte ich mich wohl bei Ihnen entschuldigen.
00:08:51Nein, aber mir vielleicht erklären, warum Eische nichts ist.
00:08:54Vielleicht sollte man mal einen Ultraschall machen.
00:08:56Ah, sollte man.
00:08:58Na, wenn Sie sagen, können Sie ja gern, wenn Sie Ultraschall beherrschen.
00:09:01Ach, übrigens, wo haben Sie eigentlich in den letzten Jahren gearbeitet?
00:09:04Das haben Sie doch sicherlich schon in Erfahrung gebracht.
00:09:07Zu Hause.
00:09:08So, zu Hause, das soll ja ungemein förderlich für die Qualifizierung einer Ärztin sein.
00:09:12Stimmt.
00:09:13Man fördert ungemein die Menschenkenntnis.
00:09:15Ich habe tagelang in der Sonne gelegen
00:09:17und über die angenehmen und unangenehmen Seiten meiner Mitmenschen nachgedacht.
00:09:21Da würde ich Ihnen gern noch ein bisschen Nachhilfeunterricht geben.
00:09:25Also, Eische, in einer Stunde treffen wir uns beim Ultraschall.
00:09:28D'accord?
00:09:29Wie Sie wünschen, Herr Kollege.
00:09:31Au.
00:09:32Au.
00:09:33Und falls Ihnen die Empfindungen anderer was bedeuten sollten,
00:09:36ein bisschen die Hände anwärmen,
00:09:38dann tut Eische die Untersuchung nicht ganz so weh.
00:09:43Sieh mal, ja.
00:09:54Besser so?
00:09:55Ja.
00:09:57Na, weil so.
00:09:58Komm, Nadine, wir gehen rein.
00:10:00Nein, Mama, nicht.
00:10:01Ach, jetzt mach's mir doch nicht so schwer.
00:10:07Jetzt schauen Sie sich das Kind doch endlich mal an.
00:10:10Die Ärztin ist dort.
00:10:12Da hat man sich immer noch nicht um dich gekümmert.
00:10:15Sie hat Fieberschübe.
00:10:16Sie muss untersucht werden.
00:10:17Waren Sie denn schon beim behandelnden Kinderarzt?
00:10:19Ich will heim.
00:10:21Zum Papi.
00:10:23Lass mich.
00:10:25Moment.
00:10:28Frau Gaum.
00:10:31Die Mutter hat keine Überweisung,
00:10:32aber das Kind muss unbedingt behandelt werden.
00:10:34Ja.
00:10:35Am besten Sie übernehmen die Patienten gleich selbst.
00:10:37Das Untersuchungszimmer ist hinten links.
00:10:40Lass uns ins Labor, das ist von Eische.
00:10:41Okay.
00:10:42Also, das machen Sie.
00:10:44Tee, du.
00:10:45So.
00:10:46Jetzt wird's gleich besser, kleine Maus.
00:10:48Geh weg, du tust mir weh.
00:10:50Sie hat schreckliche Angst vor Ärzten.
00:10:52Du brauchst aber keine Angst zu haben.
00:10:55Du hast aber eine süße Puppe.
00:10:56Wie heißt die denn?
00:10:57Geh weg.
00:10:59Nadine.
00:10:59Ich will nach Hause zum Papi.
00:11:03Wir wollen doch, dass du wieder gesund wirst, hm?
00:11:06Schau mal, Nadine.
00:11:08Ich hab auch eine Puppe.
00:11:10Das ist Rosella.
00:11:12Sie ist eine Katzenprinzessin.
00:11:15Rosella kann zaubern, nicht wahr?
00:11:17Mhm.
00:11:18Und sie ist furchtbar vernascht.
00:11:20Sie leckert gern Milch auf.
00:11:22Und weißt du was noch?
00:11:24Mhm.
00:11:25Tränen.
00:11:26Nicht wahr, Rosella?
00:11:28Mhm.
00:11:30Mhm.
00:11:32Köstlich.
00:11:33Die schmecken wie Salzstangen oder wie Pommes mit Ketchup.
00:11:37Guten Tag, liebe fremde Puppe.
00:11:39Du hast bestimmt einen wunderschönen Namen.
00:11:43Anna.
00:11:44Anna.
00:11:45Oh.
00:11:46Anna, du hast einen schrecklichen Husten, nicht wahr?
00:11:49Mhm.
00:11:51Und Bauchweh hast du auch?
00:11:52Ja, Bauchweh.
00:11:54Und wenn du atmest, dann tut's auch ganz doll weh, stimmt's?
00:11:59Das wird alles wieder gut, Anna.
00:12:02Aber jetzt möchte ich gern mit dir spielen, ja?
00:12:07Und wir beide hören jetzt mal, was du heute früh gefrühstückt hast, ja?
00:12:10Machen wir mal ein paar Lobe hoch.
00:12:12Komm, so.
00:12:15Schön tief durchatmen.
00:12:17Ja, fein.
00:12:19Ein
00:12:21und aus.
00:12:23Prima, machst du das.
00:12:26Ich hör was.
00:12:28Kakao?
00:12:30Mhm.
00:12:31Müssen wir mal hinten hören.
00:12:33Ach.
00:12:35Ja.
00:12:36Nochmal einatmen.
00:12:38Und ausatmen.
00:12:41Tee war's.
00:12:43Okay.
00:12:45Warte.
00:12:47Ah, hier sitzt noch ein Marmeladenbrot.
00:12:52Sind hier noch Frauen, die Hüben?
00:12:54Oh, die sind bestimmt Frau Dr. Schönfeld.
00:12:56Ja.
00:12:56Ich bin Schwester Helen.
00:12:57Tag, Schwester.
00:12:59Und jetzt müssen wir noch lieber.
00:13:00Das kennst du ja schon.
00:13:02Schnute auf.
00:13:05So.
00:13:06Kann ich Ihnen irgendwie helfen?
00:13:08Die Formulare für die Radiologie, wo sind denn die?
00:13:10Da drüben neben den Stiften.
00:13:16So.
00:13:18Und Sie gehen damit bitte sofort runter zum Röntgen.
00:13:21Zum Röntgen?
00:13:22Ist doch nichts Schlimmes.
00:13:24Ich muss Sie unbedingt nach Hause bringen.
00:13:26Heute noch.
00:13:27Frau Schreiner.
00:13:28Sie wollen doch, dass Ihre Tochter wieder gesund wird, oder?
00:13:36So, jetzt mal richtig in die Mitte stellen.
00:13:38Jawohl.
00:13:38Und die Hände mal ein bisschen vor.
00:13:43Papi.
00:13:44Ja, deine Mutti kommt gleich, Mu.
00:13:48So, und jetzt bitte tiefer inatmen.
00:13:50Und die Luft anhalten.
00:13:53Gut.
00:13:53Und weiter atmen.
00:14:17Was ist denn hier los?
00:14:19Was macht ihr denn bloß für einen unglaublichen Lärm hier?
00:14:21Hey, das ist doch ein Klavier und keine Trommel, ja?
00:14:23Ja, stell dir mal vor, ich würde so auf dir hören.
00:14:25Mach doch.
00:14:27Also, bumm, d'accord.
00:14:29Dann spielen wir jetzt alle mal was gemeinsam.
00:14:31Na, komm schon, setz dich da hin.
00:14:34Hallo, wir singen etwas zusammen.
00:14:39Kennt ihr das hier?
00:14:41Frère Jacques, stimmt.
00:14:42Ich finde, wir machen das in zwei Gruppen, und zwar als Kamin.
00:14:44Ihr dürft anfangen.
00:14:45Frère Jacques, Frère Jacques, und ihr?
00:14:51Frère Jacques, Frère Jacques, und ihr?
00:14:56Oui, dormez-vous, dormez-vous, sonnez-les-matines, sonnez-les-matines.
00:15:07Herr Jarry, die Sonographie ist frei.
00:15:11Ich komme.
00:15:12Kinder, ich möchte euch hier mit unserer neuen Assistenzärzten vorstellen.
00:15:15Frau Dr. Schönfeld.
00:15:16Ihr Mann ist hier im Haus der große Geldfuchse.
00:15:18Also benehmt euch anständig, sonst wird euch vielleicht noch der Nachtisch von ihm gestrichen.
00:15:28So, dann kommen Sie mal mit.
00:15:45Da ist die Stille.
00:15:48Scheint gut verheilt.
00:15:49Das scheint nicht nur, es ist auch so.
00:15:51Denn ich habe sie operiert.
00:15:53Tut nicht weh.
00:15:54Siehst du, habe ich dir doch gesagt.
00:15:57Hier, ich würde es mir rahmen lassen und signieren.
00:16:02Das da meinen Sie.
00:16:05Was ist das denn?
00:16:06Das ist der Nebel, der aus den neuesten Sparmaßnahmen aufsteigt.
00:16:09Ist der und wie Glück erfüllt?
00:16:11Was denn wohl sonst?
00:16:12Das sollten Sie mal Ihrem Mann stecken.
00:16:16Ich hoffe nur, dass er mit Ihrem Haushaltsgeld nicht ebenso sparsam ist.
00:16:20Ich hatte erst letzte Woche eine Taschengeld-Erhöhung.
00:16:22Ach was, wie schön für Sie, ne?
00:16:26Also, Aisha, jetzt reicht's wirklich.
00:16:28Du musst unbedingt etwas essen.
00:16:30Sonst müssen wir dich nämlich an die große Plastikflasche hängen und zwangsernähern.
00:16:33Nein.
00:16:36Sie sind vielleicht ein guter Chirurg, aber zweifellos ein miserabler Psychologe.
00:16:43Pardon?
00:16:45Aisha weiß genau, dass Ihre Schmerzen mit Essen und Verdauen zu tun haben.
00:16:48Warum machen Sie ihr Angst?
00:16:50Ihnen entgeht wirklich nichts, was?
00:16:51Habe ich recht?
00:16:54D'accord, ich mag vielleicht nicht der beste Psychologe sein,
00:16:56aber wenigstens beherrsche ich das einmal eins.
00:16:59Ach ja?
00:16:59Ja.
00:17:00Man nehme einen Chefarzt und addiere ihn mit einem Verwaltungsdirektor.
00:17:04Was kommt dabei heraus?
00:17:06Vermutlich ein Posten als Assistenzärztin, ne?
00:17:09Habe ich recht?
00:17:10Das habe ich mir gedacht.
00:17:14Was?
00:17:15Dass Sie nur das kleine einmal eins beherrschen.
00:17:18Frau Schönfeld, Sie müssen bitte in die Radiologie kommen.
00:17:29Das ist ein Idiot.
00:17:35Nadine Schreiner, weiblich sechs Jahre.
00:17:39Ausgeprägte Infiltration im Bereich des gesamten linken Unterlappens.
00:17:44Sieht ja beängstigend aus.
00:17:46Aha.
00:17:46Eine außergewöhnlich massive Lungenentzündung.
00:17:49Hier.
00:17:50Sehen Sie.
00:17:54Das ist nicht wahr.
00:17:55Aber das ist unmöglich.
00:17:57Ihre Tochter wird wieder gesund.
00:17:59Und in zwei, drei Wochen kann sie wieder nach Hause.
00:18:01Ich kann sie nicht hier lassen.
00:18:02Wir haben Nadine zur Eiche und Jensen zum Acht gelegt.
00:18:04Ja gut.
00:18:05Frau Schreiner, es war schon ziemlich fahrlässig, Nadine erst jetzt hierher zu bringen.
00:18:10Aber Ihr Vater...
00:18:12Ja?
00:18:14Er mag keine Krankenhäuser.
00:18:17Tja, wer mag schon Krankenhäuser?
00:18:20Es geht hier um das Leben Ihres Kindes.
00:18:24Kann ich Sie sehen?
00:18:27Selbstverständlich.
00:18:27Kommen Sie.
00:18:33Auch Kaffee?
00:18:35Ja.
00:18:36Friederik?
00:18:37Weißt du, was ich mir immer wieder richtig hübsch vorstellen könnte?
00:18:42Eine volle, pralle Nacht mit dir.
00:18:45Wäre schon toll.
00:18:46Und dein lieber Sohn klebt die ganze Nacht an der Tür und kriegt lange Ohren.
00:18:49Das ist durchaus richtig.
00:18:51Also bei dir.
00:18:52Meine Mutter ist bei Max.
00:18:54Ich habe Nachtdienst.
00:18:57Na ja, aber wenn du doch Nachtdienst hast.
00:19:00Und ich habe eine neue.
00:19:01Nein, Pat, das kannst du unmöglich tun.
00:19:03Oh, seine überaus qualifizierte Kraft.
00:19:05Schon, aber es ist der erste Tag.
00:19:07Ich war selbstverständlich jederzeit erreichbar.
00:19:10Wenn auch ungern.
00:19:11Frau Dorn?
00:19:12Ja?
00:19:13Ich würde Ihnen gerne eine neue Patientin mit einer massiven Lungenentzündung zeigen.
00:19:17Ich komme, selbstverständlich.
00:19:20Im Blutbild Leukocytose von 35.000 Euro ist CHP.
00:19:24Und die WSG?
00:19:25Sturzsenkung.
00:19:34Ich würde vorschlagen, dreimal 600 Ampicillin.
00:19:38Das ist richtig.
00:19:40Warum kommen Sie denn erst jetzt?
00:19:42Na ja, ich möchte jetzt nicht.
00:19:44Schon in Ordnung.
00:19:45Ist die Sättigung okay?
00:19:46Noch ja.
00:19:47Die Atemmaske ist bereit, aber ich bin dafür, dass sie so lange wie möglich selbstständig atmen sollte.
00:19:52Sehr gut.
00:19:53Also machen Sie sich jetzt keine Sorgen.
00:19:54Das kriegen wir schon wieder in den Griff.
00:19:56Du musst ganz doll mithelfen, dass du bald wieder gesund wirst.
00:19:58Ja?
00:20:00Frau Schönfeld, könnte ich Sie gerade noch kurz sprechen?
00:20:02Natürlich.
00:20:04Du, Atemstelle, doch.
00:20:06Gratuliere.
00:20:06Ihr erster Tag.
00:20:07Sie haben sich schnell eingelebt.
00:20:09Wie ist denn Ihr Eindruck?
00:20:11Ja, lief ganz gut.
00:20:14Frau Schönfeld.
00:20:16Ich hoffe, Sie finden mich nicht unverschämt, aber ich würde Sie gern mit einer kleinen Bitte überfallen.
00:20:22Wie Sie vielleicht wissen, halte ich in der nächsten Woche einen Vortrag über Diabetes mellitus im Kindesalter und ich komme
00:20:28einfach nicht dazu, ihn vorzubereiten.
00:20:30Könnten Sie vielleicht, also wirklich nur ganz ausnahmsweise, könnten Sie vielleicht heute meinen Nachtdienst übernehmen?
00:20:36Oh, heute schon.
00:20:39Sie hätten natürlich morgen den ganzen Tag frei und außerdem steht Ihnen unsere beste Nachtschwester zur Verfügung und ich wäre
00:20:46selbstverständlich jederzeit erreichbar.
00:20:48Ja.
00:20:50Also überlegen Sie es sich.
00:20:51Ja, klar.
00:20:52Danke.
00:20:55Mami, ich darf hier nicht sein.
00:21:00Du bist ganz, ganz böse.
00:21:03Der Papi schimpft.
00:21:07Nadine.
00:21:09Pass auf.
00:21:11Heute Abend rede ich mit ihm.
00:21:14Ich erkläre ihm alles und er wird es verstehen.
00:21:23Drei Assistentenstellen, ein Ultraschallgerät und vier neue Medikamentenschränke.
00:21:30Tut mir leid.
00:21:32Die alten sind kaum mehr zu verschließen.
00:21:34Sagen Sie, Professor Seifert, hat diese Bettelliste hier irgendetwas mit dem ersten Arbeitstag meiner Frau zu tun?
00:21:39Habe ich denn früher nicht gebettelt?
00:21:41Ist das nicht ein Prachtexemplar?
00:21:44Eine japanische Ulme.
00:21:45Nein, so wünsche ich mir ein Krankenhaus.
00:21:50Sie entfaltet alles, was Ihre großen Brüder auch haben.
00:21:53Duft, Würde.
00:21:56Und dennoch, Professor Seifert,
00:21:59bescheidet sie sich mit wenig Raum und einem Minimum an Nahrung.
00:22:04Herr Schönfeld,
00:22:06beschneiden als Selbstzweck, das sollten wir doch wirklich den Bonsai-Liebhabern überlassen.
00:22:11Darf ich Sie bitten, diese Notwendigkeit zur Kenntnis zu nehmen?
00:22:15Also, ich fürchte, hier liegt ein Missverständnis vor.
00:22:18So?
00:22:18Ja, meine Abteilung verwaltet kein Geld.
00:22:21Nein.
00:22:22Ich verwalte den Mangel.
00:22:24Na also, dann geht es Ihnen ja besser wie mir.
00:22:27Ich verwalte den Mangel nicht. Ich habe ihn zu verantworten.
00:22:30Tschüss.
00:22:32Hallo?
00:22:34Ja, wund...
00:22:34Bitte?
00:22:36Ist doch nicht dein Ernst.
00:22:37Ja, Moment mal.
00:22:40Was noch?
00:22:42Gut.
00:22:43Ja.
00:22:44Tschüss.
00:22:49Und wie verantworten Sie, dass meine Frau an Ihrem ersten Arbeitstag
00:22:53einen Nachtdienst übernimmt?
00:22:56Ja, Herr Kollege, das fällt wohl in dieselbe Kategorie.
00:23:00Mangel an Personal.
00:23:08Was ist jetzt mit Pat?
00:23:10Wieso? Was soll denn sein?
00:23:12Hast du es endlich geschafft, mit ihr Schluss zu machen?
00:23:14Ach, was soll's.
00:23:16Wo liegt das Problem?
00:23:18Das Problem ist, dass ich es genieße, neben ihr zu liegen.
00:23:21Na schön, aber sie sucht doch jemanden fürs Leben.
00:23:23Genauso wie ich.
00:23:24Ja, aber doch nicht sie.
00:23:25Ach, Frank, warum bist du nur keine knackige, aufregende Frau, hä?
00:23:29Hä?
00:23:32Mensch, Frederic, du wirst bald 40 und die Qualität deiner Spermien ist schon dramatisch gesund.
00:23:36Du musst endlich versuchen, mal dein Leben auf die Reihe zu bekommen.
00:23:40Ach, weißt du, also meine Mutter ist dreimal geschieden. Was erwartest du da von mir?
00:23:45Selbstverständlich, dass du es besser machst.
00:23:46Nein, nein, ich weiß, dass ich nur für komplizierte und verkorkste Beziehungen geschaffen habe.
00:23:49Bla, bla, bla, du quatschst vielleicht ein Unsinn.
00:23:51Ach, was? Hey, hier präsentiere ich dir unsere Neuerwerbung.
00:23:54Frau Dr. Schönfeldt, sie ist die Gattin unseres Verwaltungsdirektors.
00:23:57Na toll, kurz vor der Rationalisierung wird nochmal schnell die Frau Gemahlin bewegen.
00:24:00Sie spielt sich auf euch auf wie sonst was.
00:24:05Oh, das sind ja tolle Fahrräder.
00:24:08Naja, Sie würden sich vielleicht wundern, wenn Sie erfahren, wie lange wir dafür bei unseren Gehältern sparen müssen.
00:24:14Sie können ja auch den Beruf wechseln.
00:24:16Komm.
00:24:19So.
00:24:20So, ein Mistkerl.
00:24:25Hier, deine Sachen.
00:24:27Saugere T-Shirts habe ich nicht gefunden.
00:24:28Dafür einen kurzärmlichen Pullover.
00:24:31Was soll ich denn damit?
00:24:33Na, anziehen.
00:24:34Wie du alles magisch anziehst.
00:24:36Die Arbeit, Verantwortung.
00:24:38Komm, nörgle, nicht an mir rum, ja?
00:24:40Und wenn was schief geht heute Nacht?
00:24:41Was soll denn schief gehen?
00:24:43Ich bin Ärztin und ich bin gut.
00:24:44Und ich mache jetzt hier weiter, wo ich vor ein paar Jahren aufgehört habe.
00:24:48Dein Chef hat heute auch schon mit einer Bettelist auf meiner Matte gestanden.
00:24:52Ach komm, du spinnst doch.
00:24:54Hast du mir was zu essen mitgebracht?
00:24:55Ja, warum sagst du denn jetzt?
00:24:56Oh, er hätte doch mal selber drauf kommen können.
00:24:58Ach so, jetzt bin ich der Trottel, weil du Nachtdienst hast.
00:25:00Komm, reg dich nicht auf.
00:25:01Kuss, kuss.
00:25:08Genau so habe ich mir vorgestellt.
00:25:10Deinen ersten Arbeitsteil.
00:25:33Mensch, boi.
00:25:35Mensch, boi.
00:25:46Mensch, boi.
00:26:13Oh, komm, Meishe.
00:26:16Einen Löffel.
00:26:17Nein, ganz klitzeklitzeklein.
00:26:21Hm.
00:26:27Sim, salabim, bam, ba, salado, salabim.
00:26:33Guck mal.
00:26:36Wer ist denn das?
00:26:37Pinocchio.
00:26:39Pinocchio.
00:26:40Und gefällt er dir?
00:26:42Nein.
00:26:43Warte, ob das schön fällt.
00:26:45Na, Jens.
00:26:46Kannst nicht schlafen.
00:26:49Hast du was Schlechtes geträumt?
00:26:51Das kleine Mädchen.
00:26:54Welches kleine Mädchen?
00:26:55Im Zimmer, die atmet so komisch.
00:26:59Meishe, du musst es wieder reichen.
00:27:03Reichen?
00:27:04Du hast ja immer noch nichts mehr.
00:27:13Komm hoch, mein Schatz, komm.
00:27:15Wird gleich besser.
00:27:25Lass du heimweben?
00:27:28Der Papi soll kommen.
00:27:30Der Papi?
00:27:31Die Mami nicht?
00:27:33Die Mami ist böse.
00:27:35Aber nein.
00:27:37Die Mami macht sich große Sorgen um dich.
00:27:42Warum macht mich der liebe Gott nicht gesund?
00:27:47Aber das macht er doch.
00:27:49Ganz bestimmt.
00:27:53Lass mich nicht allein.
00:27:55Was sonst?
00:27:56Sie brauchen Fieberzäpfchen.
00:28:00Ich komme gleich wieder.
00:28:02Versprochen.
00:28:03Versprochen.
00:28:05Riesen Ehrenwort.
00:28:14Das Zimmer von Nadine Schreiner, bitte.
00:28:20Zimmer 8.
00:28:22Zweiter Stock.
00:28:49Wer sind Sie?
00:28:52Halt, das können Sie doch nicht machen.
00:28:54Das ist doch...
00:28:55Frau von der Schönfeld.
00:29:04Kommen Sie schnell.
00:29:05Sie treibt durch.
00:29:07Was machen Sie denn da?
00:29:09Wer sind Sie überhaupt?
00:29:13Nadine, ist das der Papa?
00:29:14Mein Papa.
00:29:15Meine Tochter gehört nicht hierher.
00:29:18Ihre Tochter hat eine massive Lungenentzündung.
00:29:20Sie braucht unbedingt Antibiotika.
00:29:22Infravenös.
00:29:23Sie muss hierbleiben.
00:29:24Das dachte ich mir.
00:29:25So ist sie wahnsinnig.
00:29:26Etwas anderes als Antibiotika fällt euch Ärzten heute nicht mehr an.
00:29:29Diese Lungenentzündung ist eindeutig bakteriell bedingt.
00:29:32Ohne Antibiotika kann ihre Tochter sterben.
00:29:34Welche Bakterien?
00:29:35Welche?
00:29:36Welche Bakterien?
00:29:38So eine Blutkultur dauert mindestens zwei Tage.
00:29:40Die können wir nicht abwarten.
00:29:43Sehen Sie!
00:29:44Sie wissen nichts.
00:29:46Herr Schreiner, so geht es nicht.
00:29:48Ihre Frau hat ihre Tochter hierher gebracht.
00:29:50Sie hat die Aufnahmeanträge unterschrieben.
00:29:52Und Sie können das Kind nicht einfach gegen unseren Willen hier rausbringen.
00:29:54Meine Frau!
00:29:56Ich habe keine Frau.
00:29:58Inge Schreiner hat uns vor drei Jahren verlassen.
00:30:01Sie ist nicht mehr Nadines Mutter und sie ist nicht mehr meine Frau.
00:30:05Ich habe das Sorgerecht.
00:30:06Moment mal!
00:30:09Herr Schreiner, dann müssen Sie mir schriftlich geben, dass Sie Nadine gegen meinen Willen
00:30:13und gegen ärztlichen Rat hier rausholen.
00:30:15Ja, muss ich das?
00:30:15Ja, das müssen Sie.
00:30:16Ich hole das Formular.
00:30:17Dr. Schönfeld, Nadine kam gegen meinen Rat und gegen meinen Willen hierher.
00:30:22Ich werde gar nichts unterscheiden.
00:30:24Herr Schreiner, Sie wissen nicht, was Sie tun.
00:30:27Sie gefährden das Leben Ihrer Tochter, verdammt normal.
00:30:30Was mache ich denn jetzt?
00:30:53Mein Gott, mach mal.
00:30:56Oh, mach schon.
00:31:00Paul, ja, ich bin's.
00:31:02Lea!
00:31:03Na, die Leberpastete...
00:31:06Wie bitte?
00:31:09Das darf doch nicht wahr sein.
00:31:11Nein, du hast dir überhaupt nichts vorzuwerfen.
00:31:15Aber du musst sofort deine Oberärztin informieren.
00:31:17Ja?
00:31:41Dorn?
00:31:43Mama?
00:31:47Wie, er ist noch nicht zu Hause.
00:31:49Sein Basketball geht doch nur bis acht.
00:31:53Ja, du pass mal auf, Mama.
00:31:55Mach dir bitte keine Sorgen.
00:31:56Er ist ganz bestimmt nur bei einem...
00:32:00Mutter, ich weiß, dass er erst zwölf ist.
00:32:04Ja, was kann ich denn dafür?
00:32:05Pass auf, in einer halben Stunde ist er da, ganz bestimmt.
00:32:07Und ich rufe wieder an.
00:32:08Ja, Mama?
00:32:08Okay, ciao.
00:32:11Es ist immer das, wenn ich einmal...
00:32:14Weißt du, was mal gut für deinen Sohn wäre?
00:32:16Ein paar links und rechts hinter die Ohren.
00:32:18Ach, alles, was er bräuchte, ist ein Vater.
00:32:30Soll das ein Vorwurf oder ein Vorschlag sein?
00:32:35Patricia, du weißt, meine Liebesbeziehungen sind eine Katastrophe.
00:32:40Deine letzte Bruchlandung ist schon ein Jahr her.
00:32:44Stimmt, genau.
00:32:44Es ist eben erst ein Jahr her.
00:32:46Ja, und ich bin noch nicht drüber weg.
00:32:48Und du willst mich schon zum Vater machen?
00:32:51Ich sehe das nicht so eng.
00:32:52Ja, wie soll ich das sonst verstehen?
00:32:54Ich höre doch schon die Ketten rasseln.
00:32:56Weißt du, dass es nicht mehr gibt,
00:32:57dass es Männer gibt, die auf Ketten stehen?
00:33:00Und warum suchst du dir da nicht so einen?
00:33:04Ansonsten bin ich ja hochzufrieden mit dem.
00:33:08Dann begnüge dich mit dem, was du hast, Allah.
00:33:24Mama.
00:33:25Mama.
00:33:26Frau Schönfeld.
00:33:30Aber das ist doch vollkommen unmöglich.
00:33:34Ein Wahnsinn.
00:33:36Diese Pneumlinie ist lebensgefährlich.
00:33:39So dumm ist doch kein Mensch.
00:33:40Wie weit soll die Hysterie gegen Antibiotika noch gehen?
00:33:43Professor Seifert, die Medical Tribune am Apparat.
00:33:46Die wollen ein Interview.
00:33:47Jetzt nicht.
00:33:49Haben Sie sich die Papiere zeigen lassen?
00:33:50Seine Identität überprüft?
00:33:52Nein.
00:33:53Aber da besteht kein Zweifel.
00:33:54Doch, da bestehen Zweifel, Frau Schönfeld.
00:33:56Erhebliche Zweifel sogar.
00:33:57Sie haben hervorragende Kenntnisse.
00:33:59Ein entschiedenes Auftreten.
00:34:01Sie können mir doch nicht erzählen,
00:34:01dass man einem Vater nicht die Tragweite einer Lungenentzündung erklären kann.
00:34:05Herr Seifert, dieser Fall scheint in der Tat etwas außergewöhnlich.
00:34:08Außergewöhnlich, Frau Dorn?
00:34:09Aha.
00:34:10Sparen Sie sich Ihre Euphemismen.
00:34:12Sie haben die ganze Nacht versucht, die Mutter zu erreichen.
00:34:14Nichts.
00:34:15Der Vater steht nicht im Telefonbuch.
00:34:17Kein Hausarzt.
00:34:18Sie hätten doch bei der Anamnese schon feststellen müssen,
00:34:20dass das Kind nicht bei der Mutter lebt.
00:34:21Sie hat mich angelogen.
00:34:23Und jetzt?
00:34:24Ich muss den Vormandschaftsrichter einschalten.
00:34:27Ich würde gern zu der Mutter fahren.
00:34:29Vielleicht weiß die ja, wo ihr Kind ist.
00:34:30Das ist doch Unsinn.
00:34:31Lassen Sie es mich versuchen, bitte.
00:34:34Also gut.
00:34:35Aber wenn das Mädchen zum Mittag nicht hier ist,
00:34:37schalte ich die Polizei an.
00:34:39In Ordnung.
00:34:40Danke.
00:34:47Ich verstehe das gar nicht.
00:34:48Sie machte gestern eine so...
00:34:50Patenteneindruck.
00:34:51Ach ja.
00:34:53Ja, vielleicht fehlt es ihr ganz einfach noch ein bisschen an Stehvermögen.
00:34:57Ist das Ihr Eindruck?
00:34:58Ach, vielleicht hat sie einfach auch zu lange pausiert.
00:35:04Verschonen Sie mich mit Ihrer Menschenkenntnis, Frau Dorn.
00:35:08Was war eigentlich los vergangene Nacht?
00:35:10Wie kommen Sie dazu, der neuen Kollegin gleich an Ihrem ersten Arbeitstag an einem Nachtdienst zuzumuten?
00:35:22Mäu?
00:35:23Tja.
00:35:25Mäu?
00:35:25Hier.
00:35:26Sie können doch wirklich nichts dafür.
00:35:28Danke.
00:35:40Der Vater muss ein ziemlich fieser Typ sein.
00:35:43Keine Sorge.
00:35:45Ob am Tag oder in der Nacht.
00:35:47Mit fiesen Typen werde ich schon fertig.
00:35:50Herr Doktor, Herr Doktor.
00:35:52Mein Kind ist krank, sehr krank.
00:35:54Ganz dünn. Warum ist Eischenix?
00:35:55Eischenix Essen.
00:35:56Ich weiß warum.
00:35:58Schlecht operiert.
00:35:58Sehr schlecht.
00:35:59Also langsam, langsam.
00:36:00Eischen, gar nichts essen.
00:36:02Nichts.
00:36:02Madame Boutin, Monsieur, nun hören Sie mir mal zu.
00:36:05Das hat alles nichts mit der Operation zu tun.
00:36:07Eischen hat eine ziemlich massive Essstörung.
00:36:09Und ich habe Anwalt.
00:36:10Einen sehr guten.
00:36:11Und der hat gesagt, schlecht operiert.
00:36:13Sehr schlecht.
00:36:15Geh, geht's.
00:36:20Das hat mir noch gefehlt.
00:36:55Sie?
00:36:57Frau Schreiner, Ihr Ex-Mann hat Nadine aus dem Krankenhaus entführt.
00:37:00Wie?
00:37:01Aber woher?
00:37:02Ich habe es ihm extra nicht gesagt.
00:37:04Was?
00:37:05In welcher Klinik sie ist.
00:37:07Das kriegt ja wohl jeder raus.
00:37:09Wo wohnt er denn?
00:37:11Kommen Sie rein.
00:37:15Was soll ich denn machen?
00:37:17Er bringt sie nicht zum Arzt.
00:37:19Die lassen das Kind ihr sterben.
00:37:21Wer die?
00:37:21Die halten Krankheiten für eine Prüfung Gottes.
00:37:24Wer denn verdammt?
00:37:28Lux Dei.
00:37:29Die Sekte.
00:37:30Wo ist Nadine?
00:37:34Wir fahren zu ihm.
00:37:38Ich schicke ihm die Anwaltin auf den Hals.
00:37:40Habe ich schon mal gemacht wegen dem Besuchsrecht.
00:37:42Waren Sie auch in dieser Sekte?
00:37:44Da habe ich Brüner kennengelernt.
00:37:47Ich bin voll zu Hause abgehauen
00:37:48und direkt Lux Dei in die Hände gelaufen.
00:37:54Ist Nadine da?
00:37:55Frau Olewski, bitte.
00:37:57Der Herr Schreiner ist heute nicht ins Geschäft.
00:37:59Und hier ist er auch nicht.
00:38:01Tja, und jetzt?
00:38:03Ich schätze, ich weiß, wo er ist.
00:38:16Halleluja, wir danken dir,
00:38:20dass du das Licht unseres Lebens bist.
00:38:25Du dreist uns, der ist, der ist, der ist, der ist, der ist.
00:38:33Und hier ist, der ist, der ist, der ist, der ist, der ist, der ist, der ist, der ist, der
00:38:42ist, der ist, der ist, der ist, der ist, der ist, der ist, der ist, der ist, der ist, der
00:38:43ist, der ist, der ist, der ist, der ist, der ist, der ist, der ist, der ist, der ist, der
00:38:43ist, der ist, der ist, der ist, der ist, der ist, der ist, der ist, der ist, der ist, der
00:38:43ist, der ist, der ist, der ist, der ist, der ist, der ist, der ist, der ist, der ist, der
00:38:43ist, der ist, der ist, der ist, der ist, der ist, der ist, der ist, der ist, der ist, der
00:38:43ist, der ist, der ist, der ist, der ist, der ist, der ist, der ist, der ist, der ist, der
00:38:52ist, der ist, der ist, der ist, der
00:39:15Können Sie mir sagen, wo ich meine Frau finde?
00:39:17Keine Ahnung.
00:39:19Soll ich mir wohl die Standardfloske?
00:39:21Äh, ach, Entschuldigung.
00:39:24Professor Seifert, wo ist meine Frau?
00:39:26Ihr Dienst ist längst zu Ende. Wo ist sie?
00:39:28Moment, kommen Sie.
00:39:30Entschuldigung.
00:39:37Sehen Sie, schließt nicht.
00:39:41Und irgendwann kommt dann mal ein kleiner Patient, der die bunten Perlen für Bonbons hört.
00:39:46Wo ist meine Frau?
00:39:47Sie versucht, die Adresse des Vaters ausfindig zu machen, um das Kind zurückzuholen.
00:39:51Wie bitte?
00:39:53Ja, warum schalten Sie nicht sofort den Vormundschaftsrichter ein?
00:39:56Ja, wir haben im Moment etwas Probleme.
00:39:59Zweimal nachts rausgeholt, zweimal umsonst.
00:40:01Ja, und wegen zweimal umsonst soll meine Frau die Einzelkämpferin spielen.
00:40:04Es war Ihre Idee, sie war nicht zu bremsen.
00:40:07Na gut, wenn ich das sagen würde. Aber Sie sind Ihr Vorgesetzter.
00:40:11Ihr verständnisvoller Vorgesetzter.
00:40:13Sie tragen die Verantwortung.
00:40:16Wissen Sie, das ist mein tägliches Brot.
00:40:20Ach, äh, bitte.
00:40:22Wenn Sie was von ihr hören, dann geben Sie mir sofort Bescheid, ja?
00:40:26Selbstverständlich.
00:40:29Herr Schönfeld, Ihre Frau hat mich ausdrücklich um Diskretion gebeten.
00:40:34Aber ich fände es klüger, sie würde den Kollegen mal erklären, warum sie so lange pausierte.
00:40:40Wieso?
00:40:42Nur so ein Gefühl.
00:40:44Das müssen Sie ihr schon selber sagen.
00:40:47Ich bin nur der Ehemann.
00:41:04Das ist Brunos Auto.
00:41:05Wir sollten lieber die Polizei holen.
00:41:07Ohne richterliche Anweisung kann die Polizei überhaupt nichts machen.
00:41:10Kommen Sie.
00:41:12Wie lange waren Sie denn in der Sekte?
00:41:13Bis ich ganz krank war.
00:41:15Ich habe Tag und Nacht geschuftet für diese Idioten.
00:41:17Da drin?
00:41:19Mhm.
00:41:20Nobel, der Laden scheint ja nicht schlecht zu laufen.
00:41:24Nein.
00:41:25Ich schaffe das nicht.
00:41:27Ich war da nicht mehr drin seitdem.
00:41:30Wissen Sie, wie schwer es war, da rauszukommen?
00:41:32Die hatten alles unter Kontrolle.
00:41:34Mein Fühlen, mein Denken.
00:41:37Mein ganzes Leben.
00:41:41Nadine brauchst du jetzt ganz dringend, ne?
00:41:57Ja, bitte.
00:41:58Wir möchten zu Herrn Schreiner.
00:41:59Und von wem kommen Sie?
00:42:03Du wirst dieses Gebäude nie mehr betreten.
00:42:06Komm.
00:42:09Hast du noch einen Hintereingang?
00:42:10Durch den Keller.
00:42:13Das ist ein Hintereingang.
00:42:30Das ist ein Hintereingang.
00:42:42Das ist ein Hintereingang.
00:43:06Ich bin Pretty успxed.
00:43:09Dannia.
00:43:10Das ist ein Hintereingang.
00:43:10Dannia.
00:43:10Ganz braver und fein.
00:43:22Da.
00:43:42Du leuchtest uns in der Finsternis und zeigst uns den Weg.
00:43:48Du leuchtest uns in der Finsternis.
00:43:53O Herr, schenke uns die Erleuchtung.
00:43:57O Gott, schenke uns die Erleuchtung.
00:44:00Du schenkst uns wahre Liebe und das Licht.
00:44:04Du schenkst uns wahre Liebe und das Licht.
00:44:09Und das ewige Himmelreich.
00:44:12Und das ewige Himmelreich.
00:44:14O Herr, wir loben und wir preisen dich.
00:44:19O Herr, wir loben und wir preisen dich.
00:44:23Sofort raus!
00:44:24Wo ist Bruno Schreiner?
00:44:26Wie sind die hereingekommen?
00:44:28Wir suchen Herrn Schreiner.
00:44:30Kennen Sie §123 StGB?
00:44:33Wo ist Nadine?
00:44:34Herr Schreiner ist nicht im Haus.
00:44:36Sie lügen. Sein Auto steht draußen.
00:44:38Verlassen Sie sofort dieses Gebäude.
00:44:41Sollen wir noch lauter werden, damit es alle hören?
00:44:42Wo ist Herr Schreiner und seine Tochter Nadine?
00:44:46Folgen Sie mir.
00:45:04O Herr, schenk uns deine Güte.
00:45:10O Herr, lass deine Kraft wirken.
00:45:14Kein Zweifel trübt man von Glauben in dich.
00:45:18O Herr, schenk uns deine Gnade.
00:45:22Wecker.
00:45:23Du bist dein museums und dein Leben.
00:45:24Herr Schreiner,
00:45:25Rette mein Kind.
00:45:29Oh Gott.
00:45:40Was geht hier vor?
00:45:43Was wollen Sie hier?
00:45:45Das Fieber schlägt immer noch.
00:45:47Bruno, wer ist das?
00:45:49Herr Schreiner, Nadine muss unbedingt ins Krankenhaus.
00:45:52Ist es eine Ärztin?
00:45:54Schau mal, was ich dir mitgebracht habe.
00:45:57Wie kommen die hier rein?
00:46:01Verlassen Sie sofort unser heiliges Haus.
00:46:05Herr Schreiner, Ihre Tochter kann ins Koma fallen.
00:46:10Sie wird sterben.
00:46:11Ach, das wissen Sie, ja?
00:46:14Oh, ihr hochmütigen Ärzte.
00:46:17Gott allein ist der Herr über Leben und Tod.
00:46:20Nicht ihr.
00:46:30Bruno, unser Kind stirbt.
00:46:34Ja, Ihre Seele ist krank.
00:46:40Weil du uns verlassen hast.
00:46:46Wach doch endlich auf.
00:46:48Nadine hat eine Lungenentzündung.
00:46:49Und dagegen kann man was tun.
00:46:56Raus, alle beide.
00:46:59Passt Sie mich.
00:47:00Bruno!
00:47:00Jetzt halt dich da raus.
00:47:02Nadine ist mein Kind.
00:47:03Wie haben Sie das Kind zugesprochen?
00:47:05Ja, weil ich arbeitslos war.
00:47:07Jetzt machen Sie mich.
00:47:08Jetzt sind doch alle wahnsinnig.
00:47:10Ihr lasst sie sterben.
00:47:11Nadine!
00:47:15Du Scheißkerl!
00:47:16Du Scheißkerl!
00:47:16Dein Kind!
00:47:17Ja, Frau Scheißkerl!
00:47:18Sterben lässt du sie!
00:47:19Das bringt doch nichts.
00:47:23Alles hat ihn falsch gemacht.
00:47:30Ich hätte ihm Nadine niemals überlassen dürfen.
00:47:38Hören Sie zu.
00:47:39Ich wohne hier um die Ecke.
00:47:40Da ruhen Sie sich aus und ich fahre weiter ins Krankenhaus.
00:47:45Geh ihm sie.
00:47:50Geh ihm sie.
00:48:01Geh ihm sie jetzt.
00:48:19Jetzt ruhen Sie sich ein bisschen aus.
00:48:48Infusion liegt auf Erhalt.
00:48:50Leichte Gewichtszunahme.
00:48:52Okay, Jungs.
00:48:54Dann mal wieder jeden Tag eine gute Tat.
00:48:56Morgen werdet ihr alle entlassen.
00:48:58Ja!
00:48:59Der Schleim von dem Kind hat sich traumatisch verschlechtert.
00:49:01Sie ist schon ganz akatisch.
00:49:02Sieht nicht gut aus.
00:49:02Das wäre ein Wahnsinn.
00:49:03Gebete statt Antibiotika.
00:49:05Na ja, Gott vergelt's.
00:49:06Besorgen Sie mir die Unterlagen von Nadine.
00:49:08Schluss jetzt.
00:49:09Wir übergeben dem Fall dem Kurwurtschaftsrichter.
00:49:11Sie soll dann die Polizei einschalten.
00:49:16Herr Professor?
00:49:18Ja, danke.
00:49:19Bringen Sie doch bitte dem Vormundschaftsrichter die Unterlagen persönlich.
00:49:23Jetzt sofort.
00:49:23Mach ich.
00:49:24Ja, aber ist Frau Schönfelder nicht vielleicht doch etwas zu unerfahren?
00:49:28Ja, das stimmt.
00:49:31Wie wär's mit Herrn Jarry?
00:49:32Der hat ja heute Mittag frei.
00:49:34Und kennt so viel ich weiß, den Richter privat.
00:49:36Ja.
00:49:38Na gut.
00:49:38Dann machen Sie das gemeinsam mit Herrn Jarry.
00:49:40Mit Herrn Jarry, ja.
00:49:42Kommen Sie mit.
00:49:46Wieso denn ich?
00:49:47Nadine Schreiner ist eure Patientin, nicht meine.
00:49:49Ich bin der Chirurg hier.
00:49:53Was denn?
00:49:53Haben Sie noch nie einen Mann in Shorts gesehen?
00:49:56Noch nie in so schönen.
00:49:58Frédéric, du hast doch schon öfter mit Braun zusammengearbeitet.
00:50:00Bitte.
00:50:01Ich kann doch den Richter allein konsultieren.
00:50:03Können Sie nicht?
00:50:04Richtig, ich meine, sowas lernt man nicht auf der heimischen Sonnenterrasse.
00:50:10Na schön, gib her.
00:50:13So, und jetzt raus hier.
00:50:14Das ist ein Männerumkleiderraum.
00:50:15Allez, hopp, hopp, hopp, allez, hopp.
00:50:17Ich weiß, dieser Manni der Tat ist schwierig.
00:50:19Der Chirurg ist hauptwürdige Not.
00:50:21So, jetzt reicht's aber.
00:50:22Der Beste.
00:50:28Hätten Sie nicht zehn Minuten später kommen können, dann wäre ich weg gewesen.
00:50:32Ah, kaum sind Sie 24 Stunden da und schon gibt's nichts als Ärger.
00:50:37Sie kommen mit einem Vater nicht klar und ich muss auf meine Fahrradtour verzichten.
00:50:40Vor mir da.
00:50:43Boah.
00:50:44Mit der Mutter heppen wir vor dem Richter jedenfalls bessere Karten.
00:50:46Also, wo wohnt sie?
00:50:47Frau Schreiner?
00:50:49Die ist total fertig.
00:50:51Und wenn schon, wo wohnt sie?
00:50:53Bei mir zu Hause.
00:50:56Ah, bei Ihnen?
00:50:57Boah, dann fahren wir doch mal zu Mutter Teresas bescheidener Hütte.
00:51:08Sie ist oben.
00:51:08Ich habe einen Berufungsmittel gegeben.
00:51:15Nicht übel.
00:51:16Das war ganz direkt, da müsste man sein.
00:51:18Das wär's doch.
00:51:19Sie können sich ja noch nach oben heiraten.
00:51:21Ah, Sie glauben wohl, ich bin doch ungewogen, ja?
00:51:23Bei Ihrem Charakter.
00:51:33Frau Schreiner?
00:51:35Hallo!
00:51:35Der Muggel runter!
00:51:37Aufwachen!
00:51:38Hallo!
00:51:41Und wie viele waren da drin?
00:51:43Was weiß ich, fünf oder so.
00:51:45Also hat sie drei genommen.
00:51:46Dann können wir sie vergessen.
00:51:49Nadine.
00:51:52Nadine.
00:51:53Oh, verdammt.
00:52:09Frau, ja.
00:52:10Lass uns heute Abend rufen, ja?
00:52:14Du hör mal, ich hab jetzt keine Zeit.
00:52:17Weißt du eigentlich, was du tust?
00:52:18Weißt du, dass du arbeitsrechtlich jetzt überhaupt nicht mehr abgesichert bist?
00:52:22Das weiß ich.
00:52:27Ja.
00:52:43Paul, dem Kind geht's miserabel.
00:52:45Das stirbt uns weg.
00:52:46Aber ich werde doch auch mal an meine Frau denken dürfen.
00:52:49Das ist ja ganz toll von dir.
00:52:51Ja, aber später, okay?
00:52:53Tschüss.
00:52:58Was machen Sie denn da?
00:53:00Pardon.
00:53:02Ist das Ihr Sohn?
00:53:07Das war mein Sohn.
00:53:13Und an dem Bett habe ich die letzten Jahre verbracht.
00:53:18Das war meine Sonnenterrasse.
00:53:24Lea.
00:53:25Lea, warten Sie bitte.
00:53:27Lea.
00:53:31Was hat er gehabt?
00:53:33Schwere Muckow ist die Dose.
00:53:36Ihm konnte keiner helfen.
00:53:37Ich nicht.
00:53:38Niemand.
00:53:40Daniel hat gewusst.
00:53:41Daniel hat gewusst, dass er nicht lange leben würde.
00:53:44Unsere gemeinsame Zeit war verdammt kurz.
00:53:48Ein vor einem halben Jahr war sie zu Ende.
00:53:51Es tut mir leid.
00:53:53Mein Gott.
00:53:54Was meinen Sie, wie oft ich diesen Satz schon gehört habe?
00:53:57Nein, das habe ich nicht gemeint.
00:53:59Was ich sagen wollte, ist, ich glaube, ich...
00:54:01Mister, pardon, pardon.
00:54:04Ich bin wirklich ein Idiot.
00:54:06Könnte man so sagen, ja.
00:54:09Boah.
00:54:09Und wenn wir nun nochmal von vorne anfangen.
00:54:12Darf ich mich vorstellen?
00:54:13Frederic Jerry, ich bin Kinderchirurg.
00:54:15Ein unvorstellbar einfühlsamer Kollege und ausgesprochen charmant.
00:54:18Sie werden hier keinen besseren finden.
00:54:20Kommen Sie, Nadine, wartet.
00:54:25Aha.
00:54:26Kein Krankenschein, keine Überweisung.
00:54:28Die Unterschrift und alle stationären Aufnahmen ist ungültig,
00:54:31weil die Mutter kein Sorgerecht hat.
00:54:32Der Vater hat keine Gewalt angewandt.
00:54:35Die Patientin ist weg.
00:54:37Na, bestens.
00:54:38Freie Arztwahl.
00:54:39Der Mann geht zur Konkurrenz.
00:54:41Lieber Herr Dr. Braun,
00:54:42dieses Kind leidet an einer lebensbedrohlichen Lungenentzündung
00:54:45und die Konkurrenz heißt Hand auflegen und Kerzenschein.
00:54:48Sie kann sterben.
00:54:50Wissen Sie, was das hier alles ist?
00:54:52Das sind alles dringende Fälle.
00:54:53Hier, Enkel für 5000 an Zuhälter verliehen,
00:54:56Hundezüchter füttert Kleinkind mit Hundefutter
00:54:59und jetzt kommen Sie mir noch mit dieser gottverdammten Sekte.
00:55:02Mein Gott, wo sind wir denn hier eigentlich?
00:55:04Dieses Kind schwebt in Lebensgefahr.
00:55:06Lea, ich bitte dich.
00:55:08Darf ich dir mal sagen, wie ich das sehe?
00:55:09Die Mutter ist auf unserer Seite, das macht's einfacher.
00:55:12Die Frage ist doch nur, ob wir das Jugendamt und auch die Polizei benachrichtigen.
00:55:15Punkt 1. Nein.
00:55:18Punkt 2. Nein.
00:55:21Gut, sag mal, hast du was über die, äh, wie heißen die?
00:55:28Luxdei.
00:55:30Luxdei.
00:55:30Oh ja, da liegt was vor.
00:55:32Ja.
00:55:32Ja gut, ich komm mal rüber.
00:55:36So, und jetzt entspannen Sie sich mal, junge Frau, ja?
00:55:44Er ist zwar ein armer Teufel, aber sonst ganz nett.
00:55:46Freizeit ohne Liebe und Arbeit ohne Ende.
00:55:48Na, den kriegt bald keine Luft mehr.
00:55:51Komm mal rüber.
00:55:53Komm mal rüber.
00:55:54So.
00:55:56Jetzt trink, Schatz.
00:55:59Bierchen, trink, trink.
00:56:04Noch ein bisschen.
00:56:07Liebes, komm.
00:56:08Wir müssen doch stark sein.
00:56:11Wir zwei.
00:56:17Gott, prüf mich.
00:56:22Nicht mein Kind.
00:56:35Guten Tag, Herr Schreiner.
00:56:40Guten Tag.
00:56:40Braun ist mein Name.
00:56:42Ich bin der Vormundschaftsrichter.
00:56:43Was soll das?
00:56:44Verschwinden Sie.
00:56:44Wir wollen uns nur kurz mit Ihnen unterhalten.
00:56:47Es ist sicher nur ein kleines Missverständnis, bitte.
00:56:49Wenn ich dürfte.
00:56:50Danke sehr.
00:56:57Ich weiß, es lief alles etwas überstürzt gestern Nacht in der Klinik.
00:57:01Sind Sie?
00:57:02Dr. Jari, Kinderchirurg.
00:57:05Ja, hat man Sie denn ausreichend darüber informiert,
00:57:08dass Ihre Tochter eine schwere Lungenentzündung hat?
00:57:12Setzen Sie sich doch.
00:57:14Danke sehr.
00:57:17Ja, bitte.
00:57:21Wer sagt das?
00:57:23Die Ärzte sagen das.
00:57:26Na?
00:57:26Die Ärzte.
00:57:27Herr Schreiner.
00:57:29Wo ist Nadine?
00:57:32Sehen Sie das?
00:57:34Ein Kniegelenk.
00:57:36Es ist steif.
00:57:37Und wissen Sie, warum?
00:57:39Da hat auch einmal einer von diesen Ärzten etwas gesagt.
00:57:42Er hat Gelenkschmerzen.
00:57:45Einfach eine Spritze Kortison mitten ins Knie.
00:57:48Und jetzt?
00:57:49Ich habe einen Behindertenausweis.
00:57:51Das ist sicher eine bittere Erfahrung für Sie, Herr Schreiner.
00:57:54Aber Nadine ist krank.
00:57:55Sie ist sehr schwer krank.
00:57:57Und wir können ihr helfen.
00:58:01Sie lieben Ihr Kind doch.
00:58:03Ist sie hier?
00:58:05Sie haben recht.
00:58:08Ich liebe Nadine.
00:58:10Ich liebe meine Tochter.
00:58:13Und deswegen entscheide ich allein, in wessen Hände ich Ihr Schicksal lege.
00:58:16Herr Schreiner, heißen diese Hände zufällig Lux Dei?
00:58:23Sagt Ihnen der Name Wanda Reimers etwas?
00:58:29Wanda Reimers starb vor einem halben Jahr an einer vereiterten Mandel.
00:58:34Eigentlich harmlos so etwas heutzutage nicht.
00:58:38Die Angehörigen haben jetzt Anzeige erhoben wegen unterlassener Hilfeleistung.
00:58:43Wanda war Mitglied von Lux Dei.
00:58:45Man hat ihr untersagt, einen Arzt aufzusuchen.
00:58:49Ja.
00:58:50Was wollen Sie von mir?
00:58:51Ihre Unterstützung, verdammt nochmal.
00:58:53Wer gibt Ihnen das Recht, sich in meine Privatsachen einzumischen?
00:58:57Paragraf 1666 BGB, Gefährdung des Kindeswohls.
00:59:01Ich habe nicht nur das Recht, ich habe sogar die Pflicht,
00:59:03mich um den Gesundheitszustand Ihrer Tochter zu sorgen.
00:59:06Was haben Sie vor?
00:59:07Sie zu einem, sich zu bewegen.
00:59:09Sollte mir das nicht gelingen,
00:59:11muss ich Ihnen das Aufenthaltsbestimmungsrecht für Ihre Tochter entziehen
00:59:14und eventuell Ihrer geschiedenen Frau die Vormundschaft übertragen.
00:59:18Meiner Frau?
00:59:21Ich habe Nadine großgezogen.
00:59:25Ich stand nachts in ihrem Bett, wenn sie weinte.
00:59:27Ich habe sie getröstet.
00:59:29Ich habe ihr das Sprechen beigebracht.
00:59:31Ich!
00:59:32Es liegt ganz bei Ihnen.
00:59:34Wir wollen Ina die noch nicht wegnehmen.
00:59:36Wir wollen doch nur, dass sie am Leben bleibt.
00:59:37Das wollen Sie doch auch.
00:59:51Gut.
00:59:53Sie ist nebenan.
00:59:55Ich brauche nur ein paar Minuten, Ihre Sachen zu packen.
01:00:02Sehen Sie, was so ein bisschen Einsicht das Leben für so viele Menschen erleichtern kann.
01:00:11Hübsch, der Altar.
01:00:13Keine Zeitschriften, kein Radio, kein Fernsehen.
01:00:16Ständig nur umgeben von Lux.dei.
01:00:18Soll ich nicht mal nachsehen?
01:00:20Der kommt schon.
01:00:44Das ist ja nicht verboten.
01:00:47Das ist ja nicht verboten.
01:00:53Was machen Sie?
01:00:56Herr Schweiner!
01:00:58Mach es auf!
01:00:58Was haben Sie vor?
01:01:03Was?
01:01:04Das ist ja gut, Nadine.
01:01:11Mal schön.
01:01:36Und was nun?
01:01:37Na jetzt hinterher.
01:01:38Nein, nein, wir auf gar keinen Fall.
01:01:40Jetzt kommt sicher gleich die Polizei.
01:01:43Die Autoschlüssel.
01:01:44Soll sich doch die Polizei um den Kerl kümmern.
01:01:46Und was ist mit Nadine?
01:01:48Lea.
01:01:49Die Schlüssel.
01:01:51Ach, ich muss verrückt sein.
01:01:52Ich muss doch total verrückt sein.
01:01:54Und was ist mit Ihnen?
01:01:55Ich informiere lieber die Polizei.
01:02:19Können Sie nicht schneller fahren.
01:02:21D'accord, aber Sie bezahlen den Strafzettel.
01:02:40Nicht so dicht auffahren.
01:02:44Langsamer.
01:02:46Sie gehören wohl zu den Frauen, denen man es überhaupt nicht recht machen kann, oder?
01:03:04Hallo, mein Lieber.
01:03:15Hallo, mein Lieber.
01:03:19Hallo.
01:03:23Wer sind Sie?
01:03:24Ich bin die Mutter von Nadine, Ihre Frau.
01:03:27Wo ist meine Frau?
01:03:29Keine Ahnung, weg.
01:03:32Und wieso sind Sie hier?
01:03:36Ich bin ein bisschen durchgeknallt.
01:03:40Mit der Eisenstange, das Auto von meinem Mann.
01:03:43Und da hat Ihre Frau...
01:03:44Entschuldigung.
01:03:45Haben Sie vielleicht Drogen genommen?
01:03:48Nur ein paar Tabletten.
01:03:49Ach so.
01:03:51Können Sie mir vielleicht ein Taxi rufen?
01:03:53Ich muss unbedingt nach Hause.
01:03:54Na klar.
01:03:56Wieso nicht? Alles, was Sie wollen.
01:04:01Sonst noch was?
01:04:03Ich habe kein Geld.
01:04:07Gut, gut.
01:04:09Verstehe ich das richtig, Professor Seifer?
01:04:10Meine Frau verfolgt an Ihrem freien Tag diesen ausgeklinkten Vater.
01:04:16Ja, und wenn hier was passiert?
01:04:17Da sitze ich doch versicherungstechnisch zwischen allen still.
01:04:21Die Interessen der Klinik, meiner Frau.
01:04:24Bitte?
01:04:27Wer ist bei Ihnen?
01:04:30Der Franzose.
01:04:33Auch dienstfrei.
01:04:36Mann, ich Idiot.
01:04:38Nach der letzten Nacht hätte ich doch wissen müssen, dass der Typ uns linkt.
01:04:42Ey, Sie haben Medizin studiert.
01:04:43Überlassen wir anderen das Hellsehen.
01:04:52Wo will er denn jetzt hin?
01:04:56Zur Autobahn.
01:04:58Vermidabel.
01:05:00Dann speisen wir heute vielleicht in Italien.
01:05:30Jetzt halt durch, Engelchen.
01:05:31Komm, halt durch.
01:05:33Bitte.
01:05:36Durchhalten.
01:05:39Gott steht uns bei.
01:05:48Durst.
01:05:50Ja, gleich.
01:05:53Engelchen, gleich.
01:05:57Na, endlich, er geht ab.
01:06:28Na, endlich, er geht ab.
01:06:29DW scrambled.
01:06:31Bon, Sie bleiben hier und passen auf.
01:06:32Ich werde inzwischen der Polizei unseren Standort durchgeben.
01:06:35Was mache ich, wenn er mit Nadine weiterfährt?
01:06:37Dann werden Sie ihn gefälligst fahren lassen.
01:07:28Untertitelung des ZDF, 2020
01:07:37Hallo, Nadine.
01:07:40Sag mal, ich nehme dich jetzt mit, ja?
01:07:43Und dann helfe ich dir, dass du ganz, ganz schön Wehrluft bekommst, okay?
01:08:02Gehen Sie meine Tochter her.
01:08:04Herr Schreiner, wir müssen an ihn helfen, bevor es so schlimm ist.
01:08:07Das ist mein Kind.
01:08:08Komm, Nadine, du gehst jetzt auf den Fahrrad.
01:08:11Verfolgen Sie mich.
01:08:12Kapieren Sie das nicht.
01:08:13Sind Sie allein?
01:08:14Wer ist doch wein, der los weiß ich schon muss.
01:08:15Nadine, wir kommen doch sofort los.
01:08:18Nadine, zum Auto.
01:08:25Nadine.
01:08:32Nadine, Engelchen, komm.
01:08:33Nadine, Kleines.
01:08:34Nicht anfassen, weg da.
01:08:35Hörst du mich?
01:08:37Flacher Puls.
01:08:38Holst schnell meinen Kopf vom Rücksitz aus dem grünen Fürsodort.
01:08:40Schnell.
01:08:41Die Atmung ist flach.
01:08:42Wir müssen sie beuteln.
01:08:44Die rechte Oberschenkel ist gebrochen.
01:08:46Sagen Sie mal, wie ist denn das passiert?
01:08:50Die Kleine ist mir direkt, ist mir direkt reingehoben.
01:08:56Ganz vorsichtig an der Schulter auf den Rücken drehen.
01:08:58So, zugleich.
01:09:00Ja, okay.
01:09:02Vorsicht, der Arm.
01:09:11Ich umfüße jetzt mal das Krankenhaus an.
01:09:16Helfen Sie hier?
01:09:18Jetzt können Sie beten.
01:09:21Ja, ein etwa sechsjähriges Kind.
01:09:23Ja, es ist bewusstlos.
01:09:25Nicht ansprechbar Verdacht auf Polytrauma.
01:09:27Es sind schon zwei Ärzte am Unfallort.
01:09:29Beeilen Sie sich.
01:09:55Komm, mein Mädchen, halt durch.
01:09:57Schafft sie es, wenn sie es schaffen.
01:09:59Wie lange brauchen die denn noch, Mensch?
01:10:03Ja gut, ich werde den Kollegen Dampf machen.
01:10:05Wann könnt ihr denn hier sein?
01:10:07In Ordnung.
01:10:09Nadine Schreiler ist verunglückt.
01:10:11Die Lungenentzündung.
01:10:32Wir brauchen Röntgenaufnahmen vom Schädel, Thorax, Abdomen und Extremitäten.
01:10:50Und auf drei.
01:10:52Eins, zwei, drei.
01:10:54Nein, zwei, drei.
01:11:02Das war's.
01:11:40Das ist ja unwerfend. Direkt aus Paris einfliegen lassen, hm?
01:11:44Solange nur die Hosen flattern.
01:11:48Das war übrigens eine sehr, sehr gute Arbeit da draußen.
01:11:52Sie sind verdammt zäh.
01:11:54Sie in Holzklotz? Ich zäh? Kann ja werden.
01:11:56Hm.
01:11:58Wollt ihr die OP gemeinsam machen?
01:12:00Oui. Wir sind ein klasse Team, wir zwei, nicht wahr?
01:12:03Sehr großartig.
01:12:05Oh, zeig mal.
01:12:06Sie hat Glück gehabt, meine Oberschenkel.
01:12:08Ansonsten Brennungen im Platzwinken.
01:12:10Hier die Schädelbasis.
01:12:12Keine Frakturen im zerdikalen Bereich.
01:12:15Ein Dickschädel wie Ihr Vater, der hält was aus.
01:12:18Abdomen ist okay.
01:12:20Die Milz ist geschwein aufgrund der Lungenentzündung.
01:12:22Zeig dein Blut, der ist.
01:12:24Aber haben wir es.
01:12:24Also dann, gutes Gelingen.
01:12:35Na, meine Kleine?
01:12:38Du hast bestimmt seit Wochen nicht mehr so gut geatmet.
01:12:43Wo ist der Professor?
01:12:44Die werden gleich kommen.
01:12:49Hallo Frank, wie steht der Wind?
01:12:52Ganz gut. Nur das Boot ist etwas wackelig.
01:12:54Kreislaufmäßig hier den Platz.
01:13:22So.
01:13:24Na dann, volle Fahrt voraus.
01:13:27Skabel.
01:13:29Merci.
01:13:30Festhalten, Schnitt, genau 20.02 Uhr.
01:13:47Die Ärztin hat mich rufen lassen.
01:13:51Inge, was habe ich getan?
01:13:55Nadine ist alles für mich.
01:13:58Sie ist mein Leben.
01:14:07Ist sie noch drin?
01:14:10So, gleich sind wir fertig.
01:14:12Den rechten Hacken bitte etwas höher.
01:14:15Sag mal, Frederic,
01:14:17seit wann kannst du bitte sagen?
01:14:19Bist du etwa müde?
01:14:26Hey, Frederic, was ist denn los?
01:14:28Hast du dir keinen dieser Fema Magna angezapft?
01:14:30Warum?
01:14:32Ihr Blutdruck sackt ab wie ein Stein.
01:14:35Volumenexpander, ist die Blut da?
01:14:40Moment, hier ist nichts.
01:14:41Alles trocken.
01:14:41Seht euch das an.
01:14:42Aber dann muss doch irgendwo ein Leck sein.
01:14:45Die Milz.
01:14:45Vielleicht ist die Milz geplatzt.
01:14:47Gut, dann klemme ich jetzt ab.
01:14:49Ultraschall.
01:14:50Nein, das dauert zu lange.
01:14:52Barbara, Lavasch.
01:14:53Peritonea, Lavasch.
01:14:54Wenn ihr vielleicht noch einen Zahn zulegt,
01:14:56lade ich euch morgen alle zum Essen ein.
01:14:58Ich nehme dich mit Wort.
01:15:00Also, Frank, wie geht's hier?
01:15:03Wie's einem so kurz vor dem Verbluten eben geht.
01:15:06So, gleich werden wir klüger sein.
01:15:09Wie lange braucht ihr noch?
01:15:14Bis jetzt immer noch nichts.
01:15:17Oh nein.
01:15:24Blut.
01:15:25Wir müssen sofort öffnen.
01:15:27Sofort?
01:15:28Sofort.
01:15:28Sofort heißt gestern.
01:15:33Ich wollte nur das Beste für sie.
01:15:35Ich wollte sie retten.
01:15:36Retten?
01:15:38Wenn sie stirbt, bist du schuld.
01:15:41Die Laborwerte, wann ist denn nicht das verdammte Blut da?
01:15:43Weiß noch nicht.
01:15:44Oh Gott im Himmel, lass mich jetzt stark sein.
01:15:47Du machst mich noch wahnsinnig.
01:15:48Dein Gott hat Nadine da reingebracht.
01:15:57Dann ist die Milz geplatzt.
01:15:59Der Blutentwürst ist aufgeplatzt.
01:16:03Können wir die Milz retten?
01:16:05Ohne Milz müsste sie ein Leben lang Penicillin nehmen.
01:16:08Und das bei einem Vater mit Antibiotikaphobie.
01:16:11Wir müssen es schaffen.
01:16:13Ui, gut.
01:16:14Tja, Nadine, dann versuchen wir mal, dich wieder zusammenzusetzen.
01:16:17Vibrin.
01:16:18Danke.
01:16:20Hey, Maitre.
01:16:21Ich geb dir zwei Minuten.
01:16:23Noch zwei Minuten.
01:16:25Ist ja eine Ewigkeit.
01:16:29Voila.
01:16:30Jetzt bist du dran, Nadine.
01:16:33Lass es bitte halten und kein Blut mehr.
01:16:35Tupfer.
01:16:47Das ist immer noch von vorhin.
01:16:48Tupfer.
01:16:58Bingo.
01:16:59Kein Blut mehr.
01:17:00Oh Gott.
01:17:02Frank, wir haben es geschafft.
01:17:03Geschafft.
01:17:04Ja, das ist wohl das richtige Wort.
01:17:14Chirurgisch ist alles erledigt.
01:17:16Der geplatzte Milz, der gebrochene Schenkel.
01:17:20Jetzt heißt es abwarten, ob sie auch die verschleppte, massive Lungenentzündung überlebt.
01:17:25Das haben wir mit dir gemacht.
01:17:28Wenn Sie wollen, Sie können heute Nacht natürlich hierbleiben.
01:17:30Die Schwester zeigt Ihnen alles.
01:17:45Das war's dann.
01:17:46Bloß kein Dankeschön erwarten.
01:17:48Doch.
01:17:49Danke, dass Sie auf Ihre Radtour verzichtet haben.
01:17:51Ja, manchmal bin ich sogar richtig unentbeerlich.
01:17:55Vielleicht ein wenig Sauerstoff.
01:17:57Mhm.
01:18:03Pardon.
01:18:07Schön.
01:18:09Ja, nicht übel.
01:18:14Woher kommen Sie eigentlich?
01:18:17Aus Nancy.
01:18:18Warum?
01:18:18Hört man es denn immer noch?
01:18:20Manchmal klingt's durch.
01:18:23Glauben Sie, Nadine schafft es?
01:18:26Ich meine, vielleicht hat sie einen besseren Draht nach oben als ihr Vater.
01:18:30Und wir werden unerwartet von einem kleinen Wunder überrascht.
01:18:33Wer weiß schon.
01:18:36Ich habe für meinen Sohn auch immer auf ein Wunder gehofft.
01:18:42Sie haben recht, man darf die Hoffnung nie aufgeben.
01:18:44Auch wenn es manchmal nichts nützt.
01:18:49Es gibt immer noch Wunder und Überraschungen.
01:18:52Außer für mich natürlich.
01:18:54So schlimm?
01:18:57Noch viel schlimmer.
01:18:59Tja, mich hat die Liebe hierher geweht.
01:19:02Und eines Tages ist sie verschwunden.
01:19:04Einfach so.
01:19:05Und ich bin auch da.
01:19:08C'est la vie.
01:19:13Und bei Ihnen?
01:19:15Nur kleine Böen?
01:19:16Oder Stürme in der Ehe.
01:19:20Werden Sie jetzt nicht ein bisschen indiskret?
01:19:23Indiskret?
01:19:26Manche Männer verlassen ihre Frauen, wenn sie ein krankes Kind bekommen.
01:19:30Wir haben erst nach Denys Geburt geheiratet.
01:19:35Kompliment.
01:19:38Ich habe eine Idee, wie wir Eische zum Essen verführen können.
01:19:41Aber, oh nein, nein, muss das sein?
01:19:43Würden Sie mir vielleicht erlauben, Ihnen mal einen Rat zu geben?
01:19:46Hm, es kommt drauf an.
01:19:48Nach der Arbeit keine fachlichen Gespräche mehr, d'accord?
01:19:50Okay.
01:19:52Ach, Sie frieren doch.
01:19:53Na, schon besser.
01:19:55Viel besser.
01:19:56Störig?
01:19:58Nein, überhaupt nicht.
01:20:01Tja, ich muss jetzt gehen.
01:20:04Mein Mann wartet.
01:20:06Gute Nacht.
01:20:07Gute Nacht.
01:20:07Gute Nacht.
01:20:07Gute Nacht, Frau Dorn.
01:20:08Gute Nacht.
01:20:10Ich glänze in deinen Augen.
01:20:14Entschuldigung.
01:20:21Sie gefällt dir nicht, wa?
01:20:36Hast du nicht, hast du nie of?
01:20:55Ich gehe runter.
01:21:03Paulchen.
01:21:08Ich bin schon ganz schlecht mit dem Zeug.
01:21:10Ist doch was Richtiges.
01:21:12Ist da.
01:21:13Der ganze Kühlschrank leer?
01:21:16Hat die Mama nichts eingekauft?
01:21:20Böse Mama.
01:21:24War aber eine gute Idee, einen Ersatz vorzuschicken.
01:21:28Was?
01:21:29Das nächste Mal ohne Tränkeleiser.
01:21:33Spurreifeier.
01:21:33Hey.
01:21:48Nee.
01:21:51Hörst du?
01:21:55Hier atmet so komisch.
01:22:04Na los, Asche, gib dir etwas Mühe.
01:22:07Du versorst mir noch meine ganze Erfolgsbilanz.
01:22:11Du sollst essen.
01:22:15Jetzt weißt du wie es geht und nun bist du dran.
01:22:17Allein.
01:22:18Einen wunderschönen Morgen.
01:22:23Sie macht mich verrückt, das Kind wird uns noch unter den Händen verhungern.
01:22:26Vielleicht versuchen wir es mal damit.
01:22:28Was ist denn das?
01:22:29Dr. Marie, Dr. Schönfeld.
01:22:31In die Intensivschutzung.
01:22:32Sofort.
01:22:32Oh Gott, Nadine.
01:22:38Warum kann ich eigentlich in Ihrer Nähe immer entschwitzen?
01:22:46Alles okay.
01:22:47Sie hat so komisch geröchelt, da habe ich den Knopf gedrückt.
01:22:51Wir werden ihr diese hässlichen Schläuche entfernen.
01:22:55Sie will wieder selbst atmen.
01:22:57Mit ein bisschen Glück lächelt sie uns morgen alle wieder an.
01:23:00Ich danke Ihnen.
01:23:03Ohne Sie ist schon okay.
01:23:09Allah, dann kann Lux Dei sich ja freuen, dass alle Schäfchen wieder da sind.
01:23:15Ich glaube nicht, dass die sich freuen werden.
01:23:18Das ist vorbei.
01:23:30Menno, Lea, ich bitte Sie, ich blamiere mich bis auf die Knochen.
01:23:33Nein, wirklich, Sie sehen toll aus.
01:23:34Das ist doch lächerlich, ich bin schließlich Chirurg.
01:23:38Ich muss ja wohl total verrückt sein.
01:23:40Ich bin hier bei Ihnen.
01:23:41Was ist denn, habt ihr noch nie im Leben einen sprechenden Bären gesehen?
01:23:45Ich habe es ja immer gesagt, hier ist der Bär los.
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