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  • vor 2 Tagen

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Kurzfilme
Transkript
00:00:28Untertitelung des ZDF, 2020
00:00:36Wie schön, dass du geboren bist
00:00:40Wir hätten dich sonst sehr vermisst
00:00:44Wie schön, dass wir beisammen sind
00:00:48Wir gratulieren dir, Geburtstagskinds
00:00:52Das ist so lieb von euch
00:00:55Du darfst dir was wünschen?
00:00:57Okay
00:01:09Darf ich die heute Abend aufmachen?
00:01:11Die fünf Minuten?
00:01:12Sie braucht zehn Minuten für jedes Einzelne
00:01:14Du musst erst rascheln, fühlen, raten, was drin ist
00:01:16Dann nochmal rascheln
00:01:17Komm, wir müssen los
00:01:18Du kannst bei mir hinten drauf
00:01:19Das ist mir zu unbequem
00:01:20Ich fahre selber
00:01:21Komm, ich hab zur ersten
00:01:22Nicht zur sechsten
00:01:22Komm
00:01:22Ich bringe dich
00:01:24Ich bin alt genug, alleine zur Schule zu fahren
00:01:26Oh nein, du bist klein und süß und unschuldig
00:01:29Mach dein Mutter die Freude
00:01:31Alles Gute nochmal
00:01:33Ich bin alt genug, ich habe
00:01:34Du kannst nur pf别ten, ohne das
00:01:35Du kannst auch einfachocused
00:01:37Tu
00:01:37bist froh Ich
00:01:38annual versuchst Chandler
00:01:42diese Ich
00:01:50bin
00:01:53alt genug, Ich bin
00:01:54alt genug,
00:02:05Guten Morgen, Dr. Wegner. Was kann ich für Sie tun?
00:02:07Guten Morgen. Ich hätte gerne 45 rote Rosen.
00:02:11Rote Rosen. Ich nehme an für eine ganz besondere Frau.
00:02:17Moment. Nein. Sie haben recht. Rosen. Vielleicht die Weißen?
00:02:24Die Lilien? Damit können Sie nie etwas falsch machen.
00:02:27Haben die auch eine Bedeutung?
00:02:28Lilien stehen für das Licht und die Unschuld.
00:02:30Sehr gut. Aber auch für die wahre Liebe.
00:02:32Wahre Liebe. Moment. Haben Sie vielleicht auch Blumen, Geschenkgutscheine?
00:02:39Selbstverständlich.
00:02:56Die Schmerzen in der Brust und die Atemnot.
00:03:01Die Herzkarte der Untersuchung hat ergeben, dass es kein Herzinfarkt war. Das heißt, unsere Anfangsdiagnose war falsch.
00:03:08Aber Ihre linke Herzkammer ist verändert. Und Ihre Stresshormone sind stark erhöht. Das heißt...
00:03:17Guten Morgen.
00:03:18Guten Morgen.
00:03:19Herr Meinzahn, das ist Frau Mund, meine Versorgungsassistentin.
00:03:23Guten Morgen.
00:03:24Guten Morgen.
00:03:25Und was bedeutet das jetzt?
00:03:26Sie leiden unter einer Stresskardiomyopathie. Ein sogenanntes Broken Heart-Syndrom.
00:03:32Broken Heart?
00:03:32Gebrochenes Herz. Das Broken Heart-Syndrom tritt bei starker emotionaler Belastung auf.
00:03:38Zum Beispiel ein Trauerfall oder Liebeskummer.
00:03:42Herr Meinzahn, das klingt harmlos, ist es aber nicht.
00:03:45Es kann lebensgefährlich sein. Deswegen müssen wir die Ursache herausfinden.
00:03:49Herr Meinzahn, hatten Sie einen Trauerfall in der letzten Zeit in der Familie.
00:03:52Nein.
00:03:52Sonst, Sie haben eine emotionale Belastung.
00:03:55Nein.
00:03:57Und wie erklären Sie sich die erhöhten Stresshormone?
00:04:02Ich verschreibe Ihnen das Herzmittel Atmocor Plus unter den Beta-Blocker.
00:04:06Zur Stabilisierung und zur Beruhigung Ihres Herzens.
00:04:10Das ist allerdings nur eine Symptombekämpfung.
00:04:13Wir müssen auch was gegen die Ursache machen.
00:04:16Deshalb rate ich Ihnen dringend, zu einem Psychiater zu gehen.
00:04:19Das ist nicht nötig.
00:04:21Herr Meinzahn, es gibt selten Krankheiten, wo das Zusammenspiel zwischen Seele und Körper so klar darf...
00:04:28Herr Doktor, ich habe Sie verstanden.
00:04:31Vielen Dank für alles.
00:04:34Guten Tag zusammen.
00:04:36Wiedersehen.
00:04:40Zunächst einmal das Allerwichtigste, alles Gute zum Geburtstag.
00:04:46Dankeschön.
00:04:47Ja, von mir auch.
00:04:49Na.
00:04:57Duftet nach Lilien.
00:04:59Ach, ne.
00:05:00Oh, ein...
00:05:02...ein Gutschein über einen Blumenstrauß.
00:05:05Hm.
00:05:06Das ist aber sehr...
00:05:09...überlegt.
00:05:10Überlegt.
00:05:11Ja, ich dachte, Blumen, das ist ja doch so eine Geschmackssache.
00:05:15Genau.
00:05:15Da kann man viel falsch machen.
00:05:17Also nochmal vielen Dank.
00:05:19Ja.
00:05:19Nichts zu danken.
00:05:21Broken Heart Syndrom.
00:05:23Habe ich bislang nur drüber gelesen.
00:05:24Ja, weil es meistens viel diagnostiziert wird.
00:05:26Meistens wird an Gina pectoris oder ein Herzinfarkt diagnostiziert.
00:05:31Broken Heart.
00:05:33Muss man nicht ein Herz haben, damit es gebrochen werden kann?
00:05:36Entschuldigung.
00:05:38Aber wie oft habe ich das in Berlin im Krankenhaus erlebt?
00:05:41Echt dieser Zynismus.
00:05:42Wenn man ihn einmal zulässt, dann baut er sich wie eine Wand aus Gehässigkeit zwischen uns und dem Patienten auf.
00:05:48Komm, jetzt pumpt dich mal nicht so auf.
00:05:50Du kennst meine Arztagen doch gar nicht.
00:05:51Außerdem, wenn du ihn kennen würdest...
00:05:53Dann würde ich nicht anders reagieren.
00:05:55Und Sie?
00:05:57Also bislang habe ich Sie mal als fairen Arzt erlebt.
00:05:59Das lässt du dir von ihr sagen?
00:06:03Das ist natürlich nicht unser einziges Geschenk an Sie.
00:06:06Das Hauptgeschenk ist Freizeit.
00:06:08Deshalb habe ich Ihre Liste an Hausbesuchen heute auf drei Patienten runtergeschraubt.
00:06:12Ah, das ist ja...
00:06:14Nett.
00:06:15Noch netter wäre es natürlich, wenn Sie überhaupt nur einen Patienten hätten.
00:06:19Deshalb kümmern Sie sich heute ausschließlich um Herrn Meinerzagen.
00:06:24Ja, gerne.
00:06:25Ich bin sicher, Sie werden herausfinden, was Herr Meinerzagen so emotional aus der Bahn geworfen hat.
00:06:31Also, in diesem Sinne, nochmal alles Gute zum Geburtstag und genießen Sie Ihren Tag.
00:06:36Ja, sehr gerne. Dankeschön. Bis später.
00:06:39Bis später. Genießen Sie ihn.
00:06:41Tschüss.
00:06:42Tschüss.
00:06:44Anneta, bitte.
00:06:47Sehr gut.
00:06:48Ich bin...
00:07:30Untertitelung des ZDF, 2020
00:07:32Danuta, ich werde Miss Aleina zur Schule gehen. Die anderen denken doch sonst, ich bin ein Baby.
00:07:37Aber du bist doch unser Baby.
00:07:42Okay, okay.
00:07:48Bis später, Mia, und iss deinen Apfel.
00:07:51Hallo, Herr Ortmann.
00:07:56Hey.
00:07:57Christa, nach der Schule wieder.
00:07:58Sie dürfen mir das Handy nicht einfach so wegnehmen.
00:08:00Natürlich darf ich das.
00:08:01Und jetzt, Abmarsch.
00:08:10Herr Ortmann.
00:08:12Oh, Frau Masicke.
00:08:14Frau Masicke, ich schenke Ihnen eine.
00:08:17Ach, Entschuldigung.
00:08:19Was ich sagen wollte.
00:08:22Frau Mund hat heute Geburtstag und wir machen...
00:08:26Was sagt man?
00:08:27Sorry.
00:08:29Ein paar Freunde machen eine Überraschungsparty.
00:08:32Und, ähm, hätten Sie Lust zu kommen?
00:08:35Nein.
00:08:37Sie denken, der arme Mann, der braucht auch mal ein bisschen Ablenkung.
00:08:39Hat sich schon rumgesprochen.
00:08:41Was?
00:08:42Dass meine Frau und ich das...
00:08:45Dass wir uns getrennt haben.
00:08:47Oh, Sie sind wieder Single?
00:08:49Ja.
00:08:50Oh, ich meine, das ist furchtbar, furchtbar.
00:08:51Nein, meine Frau und ich, wir sind immer noch beste Freunde.
00:08:56Kommen Sie heute Abend.
00:08:58Frau Mund würde sich sehr freuen.
00:09:03Kommen Sie heute Abend.
00:09:52Mein Wagen.
00:09:53Herr Böhl.
00:09:55Ich weiß.
00:09:56Ja, aber wieso?
00:09:57Ihr war 110 Zentimeter Ende Feuerwehrausfahrt rein geragt.
00:09:59Wollen Sie mich verarschen?
00:10:01Ja, ich schätze bestimmt nicht.
00:10:04Herr Meinertagen, der hat mich angeschwärzt?
00:10:08Och, halt!
00:10:10Tut mir leid, Frau Mund.
00:10:11Ich muss den Waren aus dem Verkehr ziehen.
00:10:12Der TÜV ist abgelaufen.
00:10:14Ja, aber ich habe schon einen Termin in der Werkstatt.
00:10:16Mensch, die Reparatur kostet 850 Euro.
00:10:18Die kann ich erst am ersten bezahlen.
00:10:19Tut mir furchtbar leid, aber der Herr Meinertagen...
00:10:21...hat eben auch die abgelaufene Plakette zur Anzeige gebracht.
00:10:24Ja, aber wie soll ich denn dann meinen Job machen?
00:10:26So ohne Wagen.
00:10:26Mensch, ich wünsche, ich könnte Ihnen helfen.
00:10:30Und das an Ihrem Geburtstag, wa?
00:10:32Herzlichen Glückwunsch übrigens.
00:10:34Komm, fahr!
00:10:49Ich warte.
00:10:51Worauf?
00:10:52Auf eine Entschuldigung.
00:10:53Die würde ich gerne von Ihnen hören.
00:10:55Als Versorgungsassistentin sind Sie ein Vorbild für die Gemeindemitglieder.
00:10:59Eine Feuerwehrausfahrt zupragen.
00:11:02Zehn Zentimeter.
00:11:03Die im Notfall ausschlaggebend sein könnten.
00:11:05Die Monschauer Altstadt ist sehr verwinkelt.
00:11:07Da ist es sowieso schon schwer genug für große Fahrzeuge.
00:11:10Zehn Zentimeter.
00:11:12Wenn diese zehn Zentimeter keine Bedeutung hätten, dann hätten die Stadtplaner das berücksichtigt.
00:11:18Regeln sind Regeln, Frau Mund.
00:11:20Und gerade Sie in Ihrer Funktion sollten darauf bedacht sein.
00:11:23Selbst wenn ein möglicher Notfall Ihre Sorge gewesen wäre.
00:11:25Was hat das mit meiner TÜV-Plakette zu tun?
00:11:28Die Hauptuntersuchung ist dazu da, die Verkehrstauglichkeit der Fahrzeuge zu kontrollieren.
00:11:32Zum Schutz der Allgemeinheit, aber auch zum Schutz des Fahrers.
00:11:36Also von Ihnen.
00:11:39Darf ich Sie vielleicht zu einem Kaffee einladen?
00:11:47Schönen Tag noch.
00:11:51Schönen Tag noch.
00:12:18Schönen Tag noch.
00:12:49Kannst du dein Klemmbrett entbehren?
00:12:50Bitte was?
00:12:51Ein Fünfer.
00:12:51Und ich krieg dein Klemmbrett.
00:12:53Ja, okay.
00:12:54Ja, aber du bist auch warm.
00:12:55Danke.
00:13:12Sie waren bei Herrn Meinetagen.
00:13:15Soll ich die Abrissbirne bestellen?
00:13:17Für die undurchdringliche Wand aus Gerästigkeit, die sich womöglich zwischen Ihnen und ihm aufgebaut hat?
00:13:22Wir reden drinnen weiter.
00:13:25Sie müssen das Fahrrad hier nicht abschließen.
00:13:28Wir sind hier nicht in Berlin.
00:13:35Herr Meinetagen hat meinen Wagen abschleppen lassen.
00:13:38Mal abgesehen davon, dass ich jetzt nicht weiß, wie ich von Patient zu Patient fahren soll.
00:13:41Und wieso hat er?
00:13:43Ach, wir sind doch nicht im Kindergarten.
00:13:44Sie hätten mich vorwarnen müssen.
00:13:45Wie soll ich denn jetzt meine Arbeit machen?
00:13:47Es tut mir leid.
00:13:48Sollte ein Spaß sein.
00:13:49Entschuldigung.
00:13:50Tolles Geburtstagsgeschenk.
00:13:53Wer ist denn dieser Mann?
00:13:54Dieser Mann hat vor zwei Jahren dafür gesorgt, dass ich ein halbes Jahr keinen Führerschein mehr hatte.
00:13:57Was?
00:13:58Ich war bei Gelb-Rot über der Ampel gefahren.
00:14:00Er hat mich gesehen, fotografiert und mich angezeigt.
00:14:03Was das für mich bedeutet, ein halbes Jahr ohne Auto, kann Sie sich ja vorstellen.
00:14:07Meine Eltern hätten fast ihr Lokal wegen dem verloren.
00:14:10Das meiste Geld haben wir immer mit Familienfeiern eingenommen, ne?
00:14:13Aber wehe, ein Gast hat sich nach der Sperrfrist auch nur eine einzige Minute draußen aufgehalten.
00:14:18Jedes Mal hat Meinertragen rumgestresst, bis uns am Ende keiner mehr gebucht hat.
00:14:22Egal, wenn Sie fragen. Fast jeder hatte schon Probleme mit ihm.
00:14:25Ja, dem weint keiner eine Träne nach.
00:14:28Wie meinst du denn das?
00:14:30Ja, wenn du eine Christdiagnose nicht ernst nimmst, ist doch nicht unser Problem.
00:14:33Das geht so weit, Anita.
00:14:35Wenn er uns nicht um ihn kümmern stirbt.
00:14:37Und?
00:14:38Ich bin Arzt und kein Richter.
00:14:40Mein Job ist, das Leben zu retten und nicht die Todesstrafe zu verhängen.
00:14:44Kommen Sie mit.
00:14:50Bitteschön. Sie haben doch Geburtstag.
00:14:53Danke.
00:14:54Ich habe das übrigens ernst gemeint, dass ich glaube, dass Sie an meine Zahlen knacken können.
00:14:59Wie meinen Sie das? Knacken?
00:15:01Naja, der Mann ist uns allen ein Rätsel.
00:15:03Keiner weiß was über ihn.
00:15:05Außer, dass er bei der Polizei war, seit sieben Jahren in Rente und alleine lebt.
00:15:09Hat er denn keine Angehörigen oder Bekannte?
00:15:12An welche Freunde?
00:15:14Nicht, dass ich wüsste.
00:15:15Aha. Und seine kranken Vorgeschichte?
00:15:17Kommt regelmäßig zum Check-up.
00:15:21Spitzenwörter. Bis vor drei Monaten.
00:15:23Blutdruckkrise.
00:15:24Seiner hat 20 zu 110.
00:15:26Merkwürdig, ne?
00:15:27Wenn ich von allen gehasst würde, ist doch furchtbar.
00:15:30Ihm hingegen stand, das nichts auszumachen, weil er bislang gute Werte hatte.
00:15:34Ist die Frage, was muss passieren, das ihn emotional so berührt, dass sein Herz austickt?
00:15:39Ich befürchte nur, dass er mir auch nichts erzählt.
00:15:42Naja, jedenfalls nicht ohne weiteres.
00:15:45Ja, aber wenn wir ihn emotional nicht beruhigen, dann wieder sterben und wir sehen dabei zu.
00:15:50Sie können Herrn Böhl fragen.
00:15:51Der hat lange mit Herrn Meineswangen zusammengearbeitet.
00:15:54Vielleicht hat er ja eine Idee.
00:15:58Wollen Sie wirklich nichts?
00:16:00Guten Appetit.
00:16:01Ist aber lecker.
00:16:19Wollen Sie wirklich nichts?
00:16:38Untertitelung. BR 2018
00:17:06Untertitelung. BR 2018
00:17:37Untertitelung. BR 2018
00:18:06Untertitelung. BR 2018
00:18:21Untertitelung. BR 2018
00:18:36Untertitelung. BR 2018
00:18:48Oh, das ging ja schnell.
00:18:50Wasser? Danke.
00:18:52Und der Espresso? Dankeschön.
00:19:22Untertitelung. BR 2018
00:19:38Und dann habe ich gesagt, hallo Tom. Und er so, hä? Was denkst du? Kann das was heißen?
00:19:48Vielleicht heißt es, dass er dich nicht kennt. Mama kommt. Schnell rein. Schnell rein. Schnell rein.
00:20:04Danuta, ja. Vera ist schon zu Hause. Was sollen wir denn jetzt machen?
00:20:09Okay. Aber notfalls musst du sie ablenken, ja? Gut, gut. Ja, sie kommt.
00:20:20Was habt ihr denn ausgefressen? Nicht? Äh, schon Feierabend. Ach, ich muss kurz duschen.
00:20:26Ähm, wieso hast du Pauls Fahrrad? Hast du mich gesehen? Ja. Mein Auto ist abgeschleppt, TÜV ist abgelaufen und mein
00:20:32Rad ist doch sowieso kaputt.
00:20:33Ich habe dir doch gesagt, dass ich dir das Geld für die Autoreparaturleihe. Ja, und ich habe dir gesagt, dass
00:20:37ich es von dir nicht annehmen kann.
00:20:38Aber Vera ohne Auto kann... Ich nehme kein Geld von dir.
00:20:52Paul? Ja? Was machst du denn hier?
00:20:56Ernsthaft jetzt? Zumal hast du mein SMS vorhanden bekommen, wegen deinem Fahrrad?
00:20:59Ja. Ich hoffe, war nicht schlimm. Nee, nee. Also nicht so schlimm, wie dein Auftritt jetzt hier.
00:21:10Na, Herr Journalist? Was macht deine hochgeheime Geschichte?
00:21:16Die wird immer gereimert.
00:21:18Aha, und du darfst mir noch nicht mal das Thema verraten?
00:21:21Umweltschutz. Korruption.
00:21:25Industrie-Spionage.
00:21:27Industrie-Spionage. In der Alfe.
00:21:29Ja, hier wird auch gearbeitet.
00:21:32Apropos arbeiten. Ich habe dein Fahrrad repariert.
00:21:34Wow, danke.
00:21:35Ach, und der hier, der lag im Briefkasten.
00:21:42Ist ein bisschen zu dick, so eine Geburtstagskarte.
00:21:47Riecht nach nichts?
00:21:49Was kann das sein?
00:21:50Öffne ihn doch einfach.
00:21:52Hm.
00:22:05Ach, Daniel, ich habe dir doch gesagt, du sollst mir kein Geld schenken.
00:22:08Ich war das nicht.
00:22:10Mhm.
00:22:11Ich glaube, das Geld ist von Robin Hood.
00:22:14Wie bitte?
00:22:14Ja, der blaue Umschlag.
00:22:16Er oder sie verteilt Geld immer in blauen Umschlägen.
00:22:20Also, Robin Hood lebt in der Eifel und verteilt Geld in blauen Umschlägen.
00:22:24Ja.
00:22:24Ja, wenn du mir nicht glaubst, dann geh ins Zeitungsarchiv.
00:22:27Ehrlich, das fing vor über 20 Jahren an.
00:22:30Krankenkasse hatte einem Kind, das durch einen Autounfall schwer traumatisiert war,
00:22:35den teuren Therapiehund verbeigert.
00:22:37Und kurz darauf fand die mittellose Familie einen blauen Umschlag im Briefkasten.
00:22:41Mit 2000 D-Mark.
00:22:43Hm.
00:22:44Und dann hast du dir gedacht, oh, ich nehme mal so einen blauen Umschlag, pack dein Geld rein
00:22:47und erzähle Vera von Robin Hood.
00:22:49Wo soll ich denn jetzt auf die schnellen blauen Umschlag herhaben?
00:22:51Und so viel Bargeld.
00:22:53Okay.
00:22:55Aber du bist der Einzige, der wusste, dass mein Wagen abgeschleppt ist und dass die Reparatur
00:22:58850 Euro kostet.
00:23:01Naja, der Einzige und Dr. Wegner.
00:23:03Mhm.
00:23:04Wie lange ist denn dein Chef schon in Monschau?
00:23:07Ich glaube, so acht Jahre.
00:23:08Hm.
00:23:08Acht Jahre, dann kann er ja schon mal nicht Robin Hood sein.
00:23:12Böhl.
00:23:16Herr Böhl?
00:23:19Ach, Frau Mund.
00:23:21Ich kann verstehen, dass Sie sauer auf mich sind.
00:23:23Ach, ich bin doch gar nicht sauer auf Sie.
00:23:25Sie haben doch nur Ihren Job gemacht.
00:23:27Sagen Sie mal, Sie haben doch mit Herrn Meinerzagen zusammengearbeitet.
00:23:31Ja.
00:23:3315 lange, lange Jahre.
00:23:35War ich gerade frisch vor der Polizeischule.
00:23:37Und wie ist der so?
00:23:38Äh, das war schon immer so ein Obergenauer.
00:23:42Hat der Familie, Freunde?
00:23:45Der ist allein.
00:23:47Mutterseelen allein.
00:23:59Wollt ihr auch eins?
00:24:01Ach, mein Danke.
00:24:03Käse oder Leberwurst?
00:24:06Leberwurst.
00:24:08Danke, ich habe den ganzen Tag noch nichts gegessen.
00:24:11Können Sie mir gar nichts Privates über Herrn Meinerzager erzählen?
00:24:15Das Einzige, was ich weiß, ist, der hat mal seinen besten Freund Klaus verpetzt.
00:24:20Der Klaus war auch Polizist.
00:24:21Die haben zusammen hier in Monschau gearbeitet.
00:24:23Hm?
00:24:23Jürgchen.
00:24:25Gerne.
00:24:27Und warum hat er Klaus verpetzt?
00:24:29Na ja.
00:24:30Und der Klaus nachtens, der hat in der eigenen Tasche gearbeitet.
00:24:36Die Leute haben den Nachtens geliebt.
00:24:38Obwohl das korrupt war?
00:24:40Hm.
00:24:40Nehmen wir mal an, ich fahre mal eine rote Ampel.
00:24:42So, dann haben Sie die Wahl.
00:24:44Entweder zwei Punkte in Flensburg, 200 Euro und sechs Monate Führerschein weg.
00:24:48Oder Sie schieben einfach an den Führer.
00:24:50Ja.
00:24:53Mach mal einen Kaffee dazu, oder?
00:24:55Danke.
00:24:57Sagen Sie mal, haben Sie eigentlich schon mal was von diesem Robin Hood gehört?
00:25:01Ja klar, erst vor ein paar Monaten wieder.
00:25:03Und Sie als Polizist haben sich doch sicherlich schon Gedanken gemacht, wer dieser Robin Hood eigentlich sein könnte.
00:25:08Ja, natürlich, aber haben Sie einen blauen Rief bekommen?
00:25:13Ja, mit 850 Euro für die Autoreparatur.
00:25:17Das ist ja ein Ding.
00:25:18Ja, stimmt.
00:25:19Weil nämlich nur ganz wenige davon wussten und einer der wenigen war nämlich Sie.
00:25:23Meinen Sie?
00:25:24Nee, ich hab Ihnen Geld zu verschenken.
00:25:26Aber wer soll es denn sonst gewesen sein?
00:25:28Na, und so mal, da standen eine ganze Menge Leute rum, als die Waren abgeschleppt wurde.
00:25:31Und Sie haben damit in 850 Euro auch nicht gerade leiser erzählt.
00:25:35Oh, da muss ich rangehen.
00:25:38Ja, Mama, gerade ist schlecht.
00:25:40Ich bin hier, äh, noch mitten im Verhör.
00:25:43Ja?
00:25:44Ja.
00:25:48Was macht eigentlich Doris?
00:25:51Das ist vorbei.
00:25:52Und genau deshalb muss ich mit Ihnen sprechen.
00:25:55Mit Ihnen und dann unter.
00:25:56Moin Abend bei mir.
00:25:59Okay.
00:26:02Vielen Dank für Speisenträger.
00:26:07Haben Sie den Beta-Blocker genommen?
00:26:09Ja, vor einer halben Stunde.
00:26:10Herr Meinerz-Hagen, Sie müssen ins Krankenhaus.
00:26:13210 zu 120.
00:26:15Dazu der unregelmäßige Herzschlag.
00:26:17Das ist lebensgefährlich.
00:26:18Aber ich habe eine Woche im Krankenhaus gelegen.
00:26:20Die konnten nichts machen.
00:26:21Ich erkläre es Ihnen gerne nochmal.
00:26:23Die Ursache für Ihre Herzerkrankung ist emotionaler Stress.
00:26:26Und wenn Sie den nicht abschalten, dann wird er Sie umbringen.
00:26:29Ihr Herz wird so sehr aus dem Takt geraten, dass Sie eines Tages tot umkippen.
00:26:34Ich werde heute früh aus Schlafen gehen.
00:26:36Damit ist es nicht getan.
00:26:38Sie müssen reden, Herr Meinerz-Hagen.
00:26:41Sie müssen sich den Kummer von der Seele reden.
00:26:44Und wenn Sie nicht mit mir sprechen wollen, dann gehen Sie zu einem Psychiater.
00:26:49Oder zu einem Pastor.
00:26:52Sie wissen, dass ich der Schweigepflicht unterlege, oder?
00:26:56Aber ich kann Sie in diesem Zustand nicht alleine lassen.
00:26:59Ich gehe nicht ins Krankenhaus.
00:27:02Okay, ich kann Sie ja nicht zwingen.
00:27:05Sie haben doch das Gerät.
00:27:06Wann gehen Sie denn in der Regel schlafen?
00:27:0822 Uhr.
00:27:09In Ordnung.
00:27:10Dann werden Sie mir ab sofort bis 22 Uhr jede Stunde Ihre Werte auf mein Handy durchgeben.
00:27:15Und sollte ich von Ihnen keine SMS bekommen, dann stehe ich vor Ihrer Tür.
00:27:18Und wenn Sie diese nicht öffnen, dann werde ich Sie aufbrechen lassen.
00:27:21Das dürfen Sie nicht.
00:27:23Wetten?
00:27:24Also, einmal pünktlich pro Stunde den Blutdruck durchgeben, das ist die Regel.
00:27:31Und Sie lieben doch Regeln, oder?
00:27:42Zurzeit!
00:27:51Ihr seid ja verwirrt.
00:28:10Warum tust du denn das an?
00:28:12Was denn?
00:28:19Weil Paul mein bester Freund ist, und er mich eingeladen hat.
00:28:32Man hört nie auf, sich Sorgen, um die Kinder zu machen.
00:28:39Kartoffelsalat?
00:28:46Hast du schon mit Paul gesprochen?
00:28:49Nein, noch nicht.
00:28:51Und wann willst du es machen?
00:28:54Charlie, geh mir bitte nicht auf die Nerven, okay?
00:28:59Sag ihm die Wahrheit.
00:29:01Oder ich mach's.
00:29:04Warum haben Sie nicht Herrn Meineshagen gefragt, wer der Herr in Röttgen ist?
00:29:08Weil mein Gefühl mir gesagt hat, dass er dann komplett dicht macht.
00:29:12Ich versteh's trotzdem immer noch nicht.
00:29:14Die Freundschaft ist doch mindestens vor 20 Jahren in die Brüche gegangen.
00:29:18Warum soll das Herrn Meineshagen jetzt plötzlich so aufwühlen?
00:29:24Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag.
00:29:25Danke.
00:29:26Tut mir leid, da ich so spät komme.
00:29:28Ein Notfall.
00:29:29Sag mal, woher hast denn du gewusst, dass Rosen meine Lieblingsblumen sind?
00:29:32Weil ich mich fertig interessiere.
00:29:36Chris.
00:29:38Renning.
00:29:39Ich stelle sie gleich ins Wasser.
00:29:40Darf ich dir was zu trinken anbieten?
00:29:42Ach ja.
00:29:42Wie wär's mit ein bisschen Erdbebohlen?
00:29:44Sehr gerne.
00:29:46Ja.
00:29:49Du entschuldigst mich kurz?
00:29:50Zweite links.
00:30:01Könntest du mal?
00:30:07Paul, könnte ich dich mal kurz sprechen, bitte?
00:30:10Ja.
00:30:10Paul?
00:30:11Ja.
00:30:17Hey.
00:30:23Weißt du was?
00:30:25Ich bewundere deinen Mut.
00:30:28Und deine Klugheit.
00:30:33Als meine Freundin sich von mir getrennt hat.
00:30:35Ich habe jeden Ort gemieden, wo ich sie hätte treffen können.
00:30:40Im Nachhinein?
00:30:42Genauso gut hätte ich mein Liebeskummer in Form an der Hütte einlegen können.
00:30:46Monatelang komme ich in den Schmerz.
00:30:47Genauso frisch wie am ersten Tag.
00:30:50Du dagegen.
00:30:52Wie du dich mit der Sache da konfrontierst.
00:30:54Charlie.
00:30:55Alle Achtung.
00:31:12Ich möchte dich bitten, dass du auf Charlie Rücksicht nimmst.
00:31:14Oh Gott, Mama, wie oft soll ich...
00:31:17Wie oft soll ich dir das denn noch sagen?
00:31:19Charlie ist nicht verliebt in mich.
00:31:20Wir sind gute Kumpels.
00:31:21Sag mal, wie blind bist du eigentlich?
00:31:31So, so.
00:31:33Du bist also im Liebeskummer.
00:31:34Ich bin verliebt, ja?
00:31:35Was?
00:31:36Ich bin ja so geschockt, musst du jetzt auch nicht reagieren.
00:31:38Das ist meine Mutter.
00:31:40Sie gehört halt zur Harry-und-Sally-Generation.
00:31:43Und sie glaubt, dass der Film den wissenschaftlichen Beweis dafür angetreten hat, dass Männer und
00:31:46Frauen nicht einfach so befreundet sein können.
00:31:50Komm.
00:32:08Ich bin ja so geschockt, dass der Film kommt.
00:32:35Ich weiß nicht.
00:32:39Echt, das hat er gesagt, ja?
00:32:42Du läufst schon eigentlich mit der Wohnungssuche.
00:32:45Gut.
00:32:46Ich habe einen Mietvertrag heute unterschrieben und übermorgen ziehe ich aus.
00:32:51Du bist ein gemeiner Vollidiot.
00:32:55Mia.
00:32:57Warte, ich mache das schon.
00:33:06Chris.
00:33:11Ich habe gerade gehört, dass du Vera übel mitgespielt hast.
00:33:15Wegen dir wurde ihr Wagen abgeschleppt. Was hast du gegen sie?
00:33:18Wie kommst du darauf, dass ich was gegen sie habe?
00:33:20Meine ständigen Streitigkeiten?
00:33:21Geh dich nichts an.
00:33:24Doch wenn du ihr das Leben schwer machst, dann geht es mich was an.
00:33:27Henning, wem willst du was vormachen?
00:33:38Das ist echt so lieb, dass ihr an mich gedacht habt.
00:33:41Nee, klar.
00:33:42Ja, sage ich denen.
00:33:44Ich grüße Sie.
00:33:44Danke.
00:33:45Tschüss.
00:33:46Und, hat sich Mia beruhigt?
00:33:48Ja, aber war nicht so einfach.
00:33:51Mein Arzt sagen.
00:33:56Ich verstehe nicht, warum so eine Werte nicht besser werden durch die Medikamente.
00:33:59Merkwürdig.
00:34:01Vera, du hast Geburtstag.
00:34:03Ja, aber du weißt doch, wie es ist.
00:34:04Wie wollen Sie denn jetzt weiter vorgehen?
00:34:06Ich möchte so viele Informationen, wie es geht, sammeln, bevor ich ihn konfrontiere.
00:34:10Das bedeutet, dass ich morgen zu seinem Freund Klaus Mertens fahre und mit ihm darüber rede.
00:34:13Apropos fahren.
00:34:15Ach, mein Auto ist in der Reparatur.
00:34:17In zwei Tagen ist er durch den TÜV und so lange nehme ich einen alten Leihwagen.
00:34:20Das ist doch rausgeschmissenes Geld.
00:34:22Sie können meinen Wagen nehmen.
00:34:23Aber den brauchen Sie doch selber.
00:34:25Ich habe noch meinen zweiten in der Garage, der steht da nur dumm rum.
00:34:27Du willst ihr?
00:34:29Du siehst du nicht dein Ernst.
00:34:31Wieso?
00:34:35Ja, also, ich muss sein, ja.
00:34:38Tschüss, danke.
00:34:40Tschüss.
00:34:40Ciao.
00:34:42Was ist denn mit dem Wagen?
00:34:55Oh, danke.
00:34:56Oh.
00:34:59Danke.
00:35:01Schön, dass Sie da waren.
00:35:03Gerne.
00:35:04Äh, hat Henning Ihnen eigentlich von Ruth erzählt?
00:35:08Mhm.
00:35:26Lieber Klaus, heute war ich an der Ruhr, an der Stelle, wo unser Spielplatz war.
00:35:36Weißt du noch, wie du immer Überschlag geübt hast mit der Schaukel?
00:35:42Und wie du auf den Boden gekracht bist?
00:35:47Klaus?
00:35:48Klaus?
00:35:49Klaus?
00:35:49Klaus, schläg doch raus.
00:35:56Und dich totgestellt hast.
00:35:58Hahaha.
00:35:59Ey.
00:36:00Ich kippe dich durch.
00:36:04Ich hoffe sehr, dass du dich durch meine Briefe nicht bedrängt fühlst.
00:36:11Du musst nicht zurückschreiben oder mich anrufen, obwohl ich mir das natürlich wünsche.
00:36:19Aber...
00:36:21Aber...
00:36:23Lass dir Zeit.
00:36:53Dann geht das hier.
00:36:53Ich will mich nach Hause begleitet haben.
00:36:55Liegt ja auf dem Weg.
00:37:04Gute Nacht.
00:37:06Gute Nacht.
00:37:11Das heißt doch Gute Nacht auf Russisch, oder?
00:37:15Ja.
00:37:16Ich lerne gerade Russisch.
00:37:19Keine leichte Sprache.
00:37:22Ich hatte eine Urgroßmutter, die war Russin und die hat meiner Mutter immer so ein Gute-Nacht-Lied vorgesungen.
00:37:28Und meine Mutter hat uns das dann vorgesungen.
00:37:31Welches Gute-Nacht-Lied?
00:37:53Ich habe eine Schwäche für russische Frauen.
00:37:57Aber ich komme aus Polen.
00:38:00Ich habe auch eine Schwäche für polnische Frauen.
00:38:30Ich habe eine Schwäche für mich.
00:38:32Ich habe eine Schwäche für mich.
00:38:37Vielen Dank für deine Hilfe.
00:38:39Gerne.
00:38:49Also, ich würde doch noch einen Kaffee trinken.
00:38:59Und ich würde gerne wissen, mit wem ich eigentlich den Kaffee trinke.
00:39:04Jetzt kennen wir uns schon so viele Wochen und eigentlich weiß ich noch gar nichts von dir.
00:39:13Ich dachte, geheimnisvolle Männer sind spannend.
00:39:19Ich habe aber Kinder und Verantwortung, deshalb geheimnisvoll.
00:39:24Eher nicht.
00:39:28Frag.
00:39:32Wer ist Ruth?
00:39:34Chris.
00:39:35Chris ist Ruth?
00:39:37Nee.
00:39:39Ruth ist Ärztin.
00:39:42Ich...
00:39:43Wir also...
00:39:44Chris, Ruth und ich, wir haben vor acht Jahren im Krankenhaus in Tansania gearbeitet.
00:39:49Und?
00:39:50Tja, nichts und.
00:39:52Ruth und ich, wir waren ein Paar, bis wir es nicht mehr waren.
00:39:56End of story.
00:40:00Gute Nacht, Henning.
00:40:01Vera, hey.
00:40:02Ruth ist nicht wichtig.
00:40:04Du bist wichtig.
00:40:07Oh.
00:40:08Entschuldigung.
00:40:09Macht nichts.
00:40:09Henning wollte sowieso gerade gehen.
00:40:17Schlaf schön.
00:40:19Du auch.
00:40:25Ich wollte mir nur ein Glas Wasser.
00:40:27Ich hätte auch gerne eins.
00:40:31Habe ich dir den Abend versaut?
00:40:33Ach gar nicht.
00:40:34Ich werde nur das Gefühl nicht los, dass der mit mir spielen will.
00:40:38Weißt du, ich glaube, der Mann ist ein Jäger.
00:40:40Mhm.
00:40:41Und?
00:40:43Na, ich mag keine Beute sein.
00:40:46Das heißt, du willst den ganzen Spaß aus der Sache nehmen.
00:40:48Oh.
00:40:49Jetzt komm mir nicht mit der Nummer, alle Männer sind Jäger.
00:40:51Ich komm dir nur damit, dass es zwei Sorten von Jägern gibt.
00:40:54Die einen, die jagen, weil sie die Jagd an sich lieben.
00:40:58Und die anderen, die jagen, weil sie die Beute haben wollen.
00:41:02Was ist gegen Variante 2 zu sagen?
00:41:05Komm.
00:41:07Was macht denn eigentlich dein Liebesleben so?
00:41:10Keine Liebe weit und breit.
00:41:12Das klingt aber ein bisschen traurig.
00:41:14Hm.
00:41:14Seit ich bei euch wohne.
00:41:20Und du hast eine tolle Familie.
00:41:22Könnte ich mich dran gewöhnen.
00:41:24Danke.
00:41:26Ich mich auch.
00:41:30Und falls ich das noch nicht erwähnt haben sollte.
00:41:34Du bist eine große Hilfe für uns.
00:41:37Und eine große Bereicherung.
00:41:40Weiß Paul das auch?
00:41:44Apropos Paul.
00:41:45Was ist denn eigentlich mit Sören?
00:41:46Du hast mir schon lange kein Foto von deinem kleinen Bruder geschickt.
00:41:50Du erinnerst dich?
00:41:51Dein kleiner Bruder?
00:41:53Oder soll ich besser sagen, von deinem Ziehsohn?
00:41:55Sören ist 14.
00:41:56Er ist mittlerweile zu cool, um sich mit seinem großen Bruder ablichten zu lassen.
00:42:03Ich schlafe gut.
00:42:05Ich schlafe gut.
00:42:23Ich schlafe gut.
00:42:26Ich schlafe gut.
00:42:29Er ist Mutter.
00:42:30Kann ich dir irgendwie helfen?
00:42:31Der Arsch hat meinen Vater angerufen.
00:42:33Hat der Arsch auch einen Namen?
00:42:35Meiner sagen.
00:42:38Und warum?
00:42:38Ich bin die Einbahnstraße runtergefahren.
00:42:40Verkehrt rum.
00:42:43Und jetzt hat mir mein Vater das Rad abgenommen.
00:42:45Ich war voll neu.
00:42:47Ich hatte ihn bereits mündlich.
00:42:50Okay.
00:42:52Ich hatte ihn bereits mündlich verwarmt.
00:42:54Außerdem...
00:42:55Regeln sind Regeln und Gesetz ist Gesetz.
00:42:58So ist es.
00:42:59Wie das Gesetz, dass ich als Ehefrau meinen Mann um Erlaubnis fragen muss, ob ich arbeiten gehen darf.
00:43:05Welches Gesetz soll das sein?
00:43:06Eines, das bis 1977 in Deutschland gültig war.
00:43:10Und nur, weil sich viele Frauen und übrigens auch Männer nicht daran gehalten haben, wurde der Quatsch abgeschafft.
00:43:15Herr Meinert sagen.
00:43:17Gesetze sind von Menschen gemacht.
00:43:19Die sind ein lebender Organismus, keine Naturgesetze.
00:43:22Wir reden von einer Einbahnstraße.
00:43:25Und ich rede davon, dass da unten ein kreuzunglückliches Kind sitzt.
00:43:30Besser unglücklich als tot.
00:43:34Waren Sie eigentlich schon immer so?
00:43:40Obergenau?
00:43:42Sind wir fertig.
00:44:01Was ist?
00:44:02Ist was mit Frau Mund?
00:44:03Du willst ja also den Wagen leihen.
00:44:05Deshalb bist du hier?
00:44:07Und ich dachte bislang, du magst sie nicht.
00:44:10Dabei ist genau umgekehrt. Du magst sie zu sehr.
00:44:13Hör auf, uns Steine in den Weg zu legen.
00:44:15Was für Steine?
00:44:17Ruth!
00:44:19Den Stein habe ich nicht geworfen.
00:44:21Der lag schon im Weg.
00:44:23Ich warne dich, Chris.
00:44:27Unterschätze mich nicht.
00:44:28Das war schon immer dein Problem.
00:44:31Guten Morgen.
00:44:32Guten Morgen.
00:44:34Guten Morgen.
00:44:41Kommen Sie, ich zeige Ihnen was.
00:44:47Herr, meine Tageswerte sind nach wie vor im kritischen Bereich.
00:44:50Trotz Herzmedikament und Beta-Blocker.
00:44:53Ich hoffe wirklich, dass Herr Mertens gleich auskunftsfreudiger ist.
00:45:08Ist offen.
00:45:19Wow!
00:45:21Und den wollen Sie mir wirklich geben?
00:45:30Aber wenn da was drankommt...
00:45:33Vielleicht ist es ja mal an der Zeit, dass da was drankommt.
00:45:39Sagen Sie, steht das Haus da drüben immer noch zum Verkauf?
00:45:41Soweit ich weiß, ja.
00:45:43Es waren schon einige Interessenten da, aber Herr Mertens tut sich schwer.
00:45:45Er hängt sehr daran.
00:45:48Gut, danke Ihnen.
00:45:52Entschuldigung, aber wissen Sie, warum er sich schwer tut, es zu verkaufen?
00:45:54Seine Frau ist vor drei Monaten gestorben.
00:45:57Er schafft das nicht alleine. Er ist sehr krank.
00:45:59Danke Ihnen.
00:46:05Bitte, setzen Sie sich.
00:46:07Danke.
00:46:09Was sagen Sie?
00:46:12Wollen Sie hier alleine einziehen, oder?
00:46:15Ich bin nicht wegen des Hauses da, Herr Mertens.
00:46:18Ich arbeite als Versorgungsassistentin bei Dr. Wegner in Monschau.
00:46:21Und einer meiner Patienten ist Herr Meinertz-Haken.
00:46:29Ihr Weg war völlig umsonst.
00:46:33Sagen Sie ihm bitte, er soll aufhören, mir Briefe zu schreiben.
00:46:36Ich lese sie sowieso nicht.
00:46:40Seit wann schreibt er Ihnen?
00:46:42Seit zehn Wochen, seit meine Frau gestorben ist.
00:46:46Er hat wohl die Todesanzeige gelesen und mir Beileid gewünscht, dass der das überhaupt gewagt hat.
00:46:53Dass der das überhaupt wacht.
00:46:57Nachdem Sie bei der Polizei entlassen wurden, gab es jemals eine Aussprache zwischen Ihnen beiden?
00:47:02Wozu? Wenn er mit mir hätte reden wollen, dann bevor er zum Chef gerannt ist.
00:47:07Wieso hat er mir nicht die Chance gegeben, ihm das alles zu erklären?
00:47:13Wegen ihm habe ich alles verloren.
00:47:15Meine Arbeit.
00:47:17Meine Pension.
00:47:21Meine Söhne.
00:47:23Wieso Ihre Söhne?
00:47:26Ja, früher.
00:47:28Früher.
00:47:29Meine Söhne haben mich gewundert.
00:47:31Sie waren richtig stolz auf mich.
00:47:33Aber als ich entlassen wurde, jetzt haben sie mich verachtet.
00:47:38Jetzt verachten sie mich.
00:47:40Auch weil ich nie richtig wieder auf die Beine gekommen bin.
00:47:45Und Hubert verratet es mit dem Gift.
00:47:49Das lebt.
00:47:50Das lebt mich bis heute.
00:47:54Mir wurde gesagt, dass Sie wegen Bestechlichkeit entlassen wurden.
00:48:02Ich habe mich übernommen.
00:48:05Finanziell deshalb.
00:48:10Ja, ich habe die Hand aufgehalten.
00:48:13Wenn mich irgendein Fremder angezeigt hätte, dann hätte ich es ja noch verstanden.
00:48:21Aber mein bester Freund, mein bester Freund.
00:48:27Wir sind zusammen aufgewachsen.
00:48:30Wir sind zusammen aufgewachsen.
00:48:56Wie ist Ihre Diagnose?
00:48:57Parkinson.
00:48:59Und seit wann haben Sie die Symptome?
00:49:00Seit zehn Jahren.
00:49:02Wo fing das an mit dem Zittern?
00:49:04Ich glaube, ich muss ins Pflegeheim.
00:49:06Kann mich ja kaum noch allein bewegen.
00:49:08Ich aber gerade eben. Sie sind fast gerannt.
00:49:10Passiert eben.
00:49:12Und was sagt Ihr Arzt dazu?
00:49:13Nichts.
00:49:14Ich weiß es auch nicht.
00:49:18Wiedersehen.
00:49:19Wiedersehen.
00:49:22Aber Frau Mund, Sie müssen zugeben, dass das ein interessantes Krankheitsbild ist.
00:49:27Ja, ein interessantes Krankheitsbild bei einem Patienten, der nicht beim Patient ist.
00:49:30Ja, bei Herrn Meinerzagen ist unser Patient.
00:49:32Und Mertens ist wahrscheinlich der Grund dafür, dass unser Patient krank ist.
00:49:35Also, wenn wir Herrn Mertens dazu bringen, sich mit Meinerzagen auszusöhnen,
00:49:38dann könnten wir eventuell unseren Patienten helfen.
00:49:40Damit sich die beiden aussöhnen, muss ich doch nicht Herrn Mertens diagnostizieren.
00:49:44Doch.
00:49:45Vielleicht ist Herr Mertens dann am Ende des Tages dankbar genug,
00:49:47um einen Schritt auf Herrn Meinerzagen zuzugehen.
00:49:49Wenn Sie eine Idee haben, was mit Herrn Mertens los sein könnte,
00:49:51dann rufen Sie mich an, ja?
00:49:53Ich fahre jetzt noch zu Herrn Fehrer und Frau Böhl und dann mache ich Mittag.
00:49:56Aber Frau...
00:49:56Danke. Tschüss.
00:50:06Mia, Spätzchen!
00:50:08Spätzchen?
00:50:11Boah.
00:50:12Coole Karre.
00:50:15Das ist meine Mutter.
00:50:23Dr. Wegener.
00:50:28Also, wenn du willst, dann kann ich dich mit dem Auto nach Hause fahren.
00:50:32Also, es sei denn, dein Fahrrad ist wieder in Ordnung.
00:50:35Okay, dann hopp schon mal rein.
00:50:40Sie hat sich verliebt.
00:50:44Dabei hat sie sich gerade am Tisch hochgezogen und laufen gelernt.
00:50:48Das war doch erst gestern.
00:50:54Sag mal, wie geht's eigentlich dir und deinem Mann?
00:50:56Gut.
00:50:59Hast du nicht gesagt, dass du durch die räumliche Distanz auch die erotische Spannung trägst?
00:51:03So wie mit Gummiband.
00:51:04Wenn du ziehst und ziehst und ziehst, wird das Gummiband schieben.
00:51:08Oje, das klingt aber gar nicht gut.
00:51:10Warum machst du nicht Urlaub und fährst du deiner Familie nach Hause?
00:51:13Ich habe erst in drei Wochen Urlaub.
00:51:15Okay, dann reden wir heute Abend drüber.
00:51:17Oh, Herr Böhl wollte heute Abend mit uns sprechen.
00:51:19Ach so, stimmt ja.
00:51:21Weißt du warum?
00:51:23Tschüss.
00:51:27Schau.
00:51:28Schau.
00:51:35Schau.
00:51:43Lätsig.
00:51:52Dr. Wegner.
00:51:55Ich muss was Wichtiges erzählen.
00:51:57Total wichtig.
00:51:57Na komm, hau raus.
00:51:58Wo ist Daniel?
00:51:59In der Küche.
00:52:00Wasser in Wein verwandeln.
00:52:10Du immer mit diesen kleinlichen Eifersüchteleien.
00:52:13Daniel ist einfach super cool.
00:52:14Das fang du nicht auch noch an.
00:52:16Sag mir ein einziges Argument gegen ihn.
00:52:18Ich habe einfach ein schlechtes Gefühl.
00:52:20Ach so, ein schlechtes Gefühl wirklich?
00:52:22Ja, sag das doch. Wir kommen im Zeitalter des Postfaktischen.
00:52:25Hast du es auch eine Nummer kleiner?
00:52:26Kleiner hast du es doch.
00:52:27Weißt du was?
00:52:29Du kannst allein schwimmen gehen.
00:52:33Paul.
00:52:34Ach, das war ein Spaß. Jetzt raff dich.
00:52:37Paul.
00:52:44Ich übernehme keine weitere Verantwortung.
00:52:47Ich rufe den Krankenwagen.
00:52:48Ich lege mich nicht ins Krankenhaus.
00:52:51In meiner Tagen.
00:52:52Der Stress.
00:52:53Ihr Herz wird das nicht mehr lange mitmachen.
00:52:55Wenn Sie nichts ändern, dann fallen Sie tot um.
00:52:57Ich habe mich eben nur kurz aufgeregt.
00:52:59Das wird gleich wieder besser.
00:53:02Und worüber haben Sie sich denn aufgeregt?
00:53:04Seit zwei Tagen steht im Belgenbacher Weg Sperrmüll auf dem Bürgersteig.
00:53:08Die Fußgänger müssen ständig auf die Straße, um daran vorbeizukommen.
00:53:12Das ist brandgefährlich.
00:53:14Aber ich habe bereits das Ordnungsamt informiert.
00:53:17Mein Gott, Herr Meinerzagen.
00:53:19Wenn das ganze Leben nur aus Regeln besteht.
00:53:22Sie schnüren den Menschen die Luft ab.
00:53:24Merken Sie das nicht?
00:53:26Jetzt lassen Sie doch mal locker.
00:53:28Sie denken doch, dass Sie das fürs Allgemeinwohl tun, oder?
00:53:33Und warum kann Sie da niemand leiden, wenn Sie doch ach so viel Gutes tun?
00:53:37Alle doof, nur Sie nicht?
00:53:40Warum ist denn hier keiner weit und breit, der sich um Sie kümmert in diesem jämmerlichen Zustand?
00:53:45Macht Sie das nicht nachdenklich?
00:53:52Ich informiere jetzt Dr. Wegner.
00:53:57Ich, ich...
00:53:59Ich kannte mal einen jungen Mann, 18 Jahre.
00:54:03Er war mit seiner Familie im Auto unterwegs,
00:54:07als ein anderer Wagen aus einem Feldweg angeschossen kam.
00:54:11Der Fahrer hatte das Stoppschild nicht beachtet.
00:54:17Mutter und Vater waren auf der Stelle tot,
00:54:20seine kleine Schwester schwer verletzt.
00:54:25Das Rettungsfahrzeug brauchte ewig, weil Autos nicht schnell genug rechts rangefahren waren.
00:54:32Sie fiel ins Koma.
00:54:38Die Ärzte drängten den jungen Mann, die lebenserhaltenden Geräte abzustellen, aber...
00:54:45Er hatte nur noch seine kleine Schwester.
00:54:48Und außerdem...
00:54:51Es gibt immer wieder Wunder.
00:54:53Also sagte er nein.
00:54:55Und hoffte.
00:54:57Vier Jahre lang.
00:55:00Aber irgendwann...
00:55:02Ihre Spasmen waren so schlimm...
00:55:05Der Körper nur noch ein einziger Krampf.
00:55:09Er war bei ihr, als der Stecker gezogen wurde.
00:55:17Und seitdem...
00:55:19Seitdem träumte er von ihr.
00:55:21Jede Nacht.
00:55:22Und jede Nacht schreit sie vor Schmerzen.
00:55:28Dabei hatte sie nie geschrien.
00:55:32Aber im Traum schreit sie.
00:55:34Jede Nacht.
00:55:38Regeln, Frau Mund.
00:55:44Regeln sind wichtig.
00:56:15Ich wollte Sie auch gerade anrufen.
00:56:16Ich habe vielleicht eine Idee, was mit Herrn Mertens los ist.
00:56:19Fahren Sie mal nach seinem Hausarzt.
00:56:20Dann setze ich mich mit ihm in Verbindung.
00:56:22Es kommt gar nicht in Frage.
00:56:23Bitte?
00:56:24Damit Herr Meiner Zagens Herz zur Ruhe kommt,
00:56:26muss er sich mit seinem ehemaligen Freund aussehen.
00:56:28Es geht hier um Leben oder Tod.
00:56:29Also, Sie werden schön mitkommen.
00:56:55Das heißt, ich muss nicht ins Pflegeheim.
00:56:59Ich würde gerne noch die Laboruntersuchung abwarten,
00:57:02aber den Symptomen nach handelt es sich zwar um Parkinson,
00:57:05aber ich vermute, dass das bei Ihnen eine Sonderform ist,
00:57:08die sowohl eine starke Bewegungsunfähigkeit beinhaltet,
00:57:12wie auch die Möglichkeit, sich hin und wieder schnell zu bewegen.
00:57:16Aber wie gesagt, das ist nur eine erste Vermutung.
00:57:20Als ich ins Haus kam, habe ich weiße Bohnen gerochen.
00:57:24Kann das sein?
00:57:24Ja, ich liebe Saubohnen.
00:57:26Die wahrscheinlich der Grund sind, dass es Ihnen hin und wieder besser geht.
00:57:30Weiße Bohnen sind stark dopaminhaltig,
00:57:32wie auch das Medikament, das bei dieser Sonderform greift.
00:57:35Also, wenn ich so ein Medikament kriege, kann ich hier bleiben?
00:57:42Sie wissen gar nicht, was das für mich bedeutet, so ein Haus.
00:57:45Jeder Winkel, jede Ecke, das erzählt meine Geschichte.
00:57:49Herr Mertens, das Medikament lindert die Symptome,
00:57:53aber Sie werden trotzdem Hilfe brauchen.
00:57:55Könnten Ihre Kinder nicht vielleicht doch nach Ihnen schauen?
00:57:57Aber das habe ich Ihnen doch gesagt, das mit meinen Söhnen.
00:58:00Außerdem wohnen Sie weit weg.
00:58:02Eine 24 Stunden Haushaltshilfe wäre für Sie ideal.
00:58:05Dafür habe ich kein Geld.
00:58:08Selbst mit dem Medikament, Sie brauchen Hilfe.
00:58:12Das heißt, ich muss doch ins Pflegeheim?
00:58:17Was soll ich da machen?
00:58:19Auf den Tod warten, oder was?
00:58:22Vielleicht können Sie eine Hypothek auf das Haus aufnehmen.
00:58:25Wovon glauben Sie, Sie haben mir gelebt?
00:58:34Daran ist noch er schuld.
00:58:37Und wenn Sie Herrn Mannerzang verzeihen würden?
00:58:39Aus rein egoistischen Gründen, um zur Ruhe zu kommen.
00:58:45Herr Mertens, wenn da wirklich nur Hass wäre,
00:58:49warum werfen Sie dann seine Briefe nicht wirklich weg?
00:58:52Warum liegen die in einem Korb, an den Sie jederzeit rankommen?
00:58:56Gehen Sie jetzt.
00:58:59Es gibt keine Versöhnung.
00:59:09Der hat gerade Herrn Mannerzagens Todesurteil verkündet.
00:59:12Ja.
00:59:12Und sein eigenes Mittel dazu.
00:59:14Ich meine, dass er ihm nicht verzeihen kann, das frisst ihn doch genauso auf.
00:59:17Herr Mannerzagen lädt seit über 20 Jahren, also zumindest körperlich gut damit, dass er seinen Freund verloren hat.
00:59:22Erst nach dem Tod von Herrn Mertens Frau, als er wieder Kontakt aufgenommen hat, gerät sein Herz aus dem Takt.
00:59:27Worauf wollen Sie hinaus?
00:59:29Es ist die Hoffnung auf Versöhnung, die eine meiner Zahnen krank macht.
00:59:32Wir müssen dafür sorgen, dass diese Hoffnung stirbt.
00:59:34Dann überlebt er.
00:59:35Ö undertook.
01:00:03Damit können Sie 가는, wenn Sie alles brauchen.
01:00:05meiner sagen? Es ist gut, dass Sie mir die Wahrheit gesagt haben. Warum haben Sie denn
01:00:13nicht versucht, schon mal früher mit ihm zu sprechen? Ich habe mich nicht getraut. Erst
01:00:22als ich die Todesnachricht seiner Frau gelesen hatte, erst da hatte ich den Mut, ihm zu schreiben.
01:00:31Und plötzlich, plötzlich war alles wieder da. Herr Meinert sagen, Sie müssen ins Krankenhaus.
01:00:43Ihr Zustand muss ärztlich überwacht werden. Ich werde in die Klinik gehen, versprochen.
01:00:51Aber bis dahin, bitte, geben Sie mir noch etwas Zeit.
01:00:58Gut. Aber ich werde kontrollieren, ob Sie in die Klinik gegangen sind.
01:01:03Nichts anderes habe ich erwartet. Und solange Sie dort noch nicht überwacht werden,
01:01:08möchte ich, dass Sie mir Ihre Werte, wie bisher, aufs Handy schicken, ja?
01:01:24Schick, schick, schick!
01:01:51Ich wirklich, schick!
01:01:55Ja, weäusche.
01:01:58Alles in den Klinik.
01:01:58Nein.
01:02:28Nein.
01:02:58Nein.
01:03:46Was willst du?
01:03:48Ich wollte dich bitten.
01:03:53Können wir reden?
01:03:54Nein, können wir nicht.
01:03:56Und wenn ich dir anbiete, dass ich dir einfach nur zuhöre.
01:03:59Du kannst mir alles sagen und ich höre dir einfach nur zu.
01:04:07Darf ich reinkommen?
01:04:08Das, was ich dir zu sagen habe, geht schnell.
01:04:11Ich bereue den Tag, an dem wir Freunde wurden.
01:04:16Du bist das größte Unglück, das mir je passiert ist.
01:04:19Und das größte Glück ist es, dass ich nie wieder einem solchen unbarmherzigen Typen wie dir begegnet bin.
01:04:31Für mich bist du ein Monster.
01:04:34Drei!
01:04:50Dreioper!
01:04:50Drei!
01:04:51Drei!
01:04:52Drei!
01:04:52Drei!
01:04:53Drei!
01:05:02Drei
01:05:11Boah, hast du es ihm immer noch nicht gesagt?
01:05:14Ja, weil du ständig mit uns abhängst.
01:05:16Ah, ja, dann habe ich ja jetzt ganz, ganz dringend was zu erledigen.
01:05:21Okay.
01:05:30Was ist das denn jetzt für ein Abgang?
01:05:35Sie, ähm, sie will mir die Möglichkeit geben, in Ruhe mit dir zu sprechen.
01:05:41Okay, bist du schwanger?
01:05:45Meine Mutter hat eine Lektorenstelle in Köln angenommen und ich gehe mit ihr.
01:05:51Aber du hast doch jetzt noch ein paar Monate bis zum Abi.
01:05:54Ja, das mache ich in Köln.
01:05:57Warum?
01:05:58Naja, weil ich endlich mal hier raus will.
01:06:02Ja, okay, und was wird aus mir?
01:06:04Wir können uns doch weiter am Wochenende sehen.
01:06:06Ja, super, eine Fernbeziehung, toll.
01:06:08Aber warum denn nicht?
01:06:09Weil ich da keinen Bock drauf habe.
01:06:14Ja, was heißt das jetzt?
01:06:17Wenn du nach Köln gehst, dann war es das.
01:06:21Erpresst du mich gerade?
01:06:22Nee.
01:06:23Ich sage einfach nur, wie es ist.
01:06:24Aber wir lernen uns gerade kennen und jetzt haust du ab?
01:06:27Ja, aber ich will doch die Chance nutzen, die große weite Welt kennenzulernen.
01:06:30Ja, statt mich oder was?
01:06:32Ja, super, dann hau ab.
01:06:32Bitte.
01:06:35Boah, hey, du kannst so ein Abschloch sein.
01:06:38Tschüss.
01:06:44Na, alles mitgekriegt?
01:06:47Dann hätte ich lauter sprechen sollen.
01:06:54Lass ruhig, halt dich aus.
01:06:57Aber ich nicht.
01:07:01Jetzt nicht.
01:07:04Paul, was war denn gerade mit Rosaline?
01:07:05Ich will darüber nicht reden.
01:07:08Okay.
01:07:09Es ist aber nicht in Ordnung, wenn du deinen ganzen Frust an Daniel auslässt.
01:07:13Was willst du eigentlich von dem Typen, ha?
01:07:15Nur weil er da war, als Oma gestorben ist, das war sein Job.
01:07:18Na, das war nicht sein Job.
01:07:19Der war zieh wie bei den Rettungssanitätern.
01:07:21Der hätte genauso gut Feierabend machen können.
01:07:24Aber stattdessen ist er die ganze Nacht bei meiner Mutter im Krankenhaus am Sterbebett gewesen.
01:07:28Einer wildfremden Frau, die er gar nicht kannte.
01:07:30Ja, gut.
01:07:31Aber dann will ich mal verstehen, warum du auf einmal so tust,
01:07:33als wärst dein allerbester Freund und ihn bei uns wohnen lässt.
01:07:38Meine Mutter und ich hatten vor ihrem Tod jahrelang keinen Kontakt.
01:07:43Ich habe ihr das einfach nicht verzeihen können,
01:07:45dass sie mich und meinen Vater im Stich gelassen hat,
01:07:47als er krank wurde und im Sterben lag.
01:07:50Das heißt, meine Mutter ist in dem Glauben gestorben,
01:07:54dass ihre einzige Tochter sie gar nicht geliebt hat.
01:07:57Und wenn sie in ihrer letzten Stunde auch noch mutterseelenalleine war, dann...
01:08:02Also, ich bin dem Mann ewig dankbar, dass er ihr das erspart hat
01:08:05und dass er mir wenigstens diese Schuldgefühle genommen hat.
01:08:07Na trotzdem, dann will ich mal dein Getue verstehen.
01:08:09Oh, super, du hast einen Wasserhahn repariert.
01:08:12Wie toll von dir.
01:08:13Oh, du willst mit mir Hausaufgaben machen.
01:08:16Wie großartig.
01:08:17Du hast die Spülmaschine ganz allein ausgeräumt.
01:08:20Seit Jahren packe ich hier von morgens bis abends an.
01:08:23Und das Einzige, was ich von dir höre, ist,
01:08:25warum warst du nicht noch einkaufen?
01:08:32Frau, das tut mir so leid.
01:08:43Du hast recht, das ist nicht in Ordnung.
01:08:49Ich werde in Zukunft dich immer wissen lassen,
01:08:52wie sehr ich das wertschätze, was du für uns tust.
01:08:56Und Paul, egal wer in mein Leben tritt,
01:09:01du bist und bleibst mein Sohn.
01:09:03Und du wirst immer
01:09:06einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen haben.
01:09:09Immer.
01:09:16Warum rennt Mia zu Daniel, wenn sie über Jungs sprechen will?
01:09:20Ha?
01:09:24Vielleicht liegt das an dir.
01:09:26Mia?
01:09:30Du bist doch das einzige männliche Vorbild in unserer Familie
01:09:32für deine kleine Schwester.
01:09:35Und wenn Mia so leicht zutraut, zu Männern fasst,
01:09:40obwohl euer Vater sie im Stich gelassen hat,
01:09:42dann ist das ganz alleine dein Verdienst.
01:10:10Nein.
01:10:11Nein.
01:10:11Nein.
01:10:12Nein.
01:10:12Nein.
01:10:23Musik
01:11:02Ich probiere es einfach noch mal.
01:11:09Guten Abend, hier ist noch mal Mund. Ich hatte vor einer halben Stunde bereits angerufen und wollte mal fragen, ist
01:11:13der Herr Meinerzag mittlerweile aufgenommen worden?
01:11:19Ja, danke. Bis gleich.
01:11:24Sie fragt auf der Station nach.
01:11:36Schön, dass ihr da seid. Ich will mit euch beiden sprechen, weil ich will nichts falsch machen. Mit der Doris
01:11:41hatte ich ja noch nicht geklappt.
01:11:43Meine Mutter konnte nicht ausstehen und ja, ich habe mich bei einem Partnerportal angemeldet, im Internet.
01:11:54So, drei Frauen, die gefallen mir jetzt besonders gut. Bevor ich mich jetzt mit denen treffe, ihr müsst aber offen
01:12:00und ehrlich zu mir sein.
01:12:01Ja, natürlich.
01:12:03Ja, natürlich.
01:12:20Was ist?
01:12:22Gleich.
01:12:24Was ist los?
01:12:33Wie? Das ist ein Bild von meiner Mutter früher.
01:12:36Sie kennen doch das Spiel Memory.
01:12:39Egal, welche zwei Fotos Sie aufdecken, Sie werden immer ein Pärchen finden.
01:12:49Mund?
01:12:54Nicht aufgenommen.
01:12:57Vielen Dank. Tschüss.
01:13:01Können Sie Türen aufbrechen?
01:13:04Ja.
01:13:05Jetzt eine Tür aufbrechen.
01:13:07Ich mache das.
01:13:11Tschüss.
01:13:13Tschüss.
01:13:20Herr Meinerzagen?
01:13:24Herr Meinerzagen?
01:13:27Rufen Sie einen Notarzt.
01:13:29Ja, Böde hier.
01:13:30Ich brauche einen Notarzt.
01:13:32In Monschau.
01:13:3772-jähriger Patient ohne Puls.
01:13:39Verdacht auf Herzstiftstand.
01:13:41Schöpfen zwei.
01:13:52Lade 150.
01:13:56Weg.
01:14:01150.
01:14:10Weg.
01:14:15Weg.
01:14:35Jetzt geschafft und alles andere.
01:14:37Warum früh wissen wir mehr?
01:14:41Du hast alles getan.
01:14:43Hey, hey, hey.
01:14:45Du hast alles getan.
01:14:47Fahr nach Hause, leg dich hin.
01:14:49Ruh dich aus.
01:14:50Ich ruf dich dann an.
01:14:53Gute Nacht.
01:15:17Na, wenigstens du bleibst hier.
01:15:20Wir nächstens.
01:15:23Du weißt, wie ich das meine.
01:15:26Rosalie hat erzählt, dass du ihr schon wieder ein Ultimatum verpasst hast.
01:15:29Was heißt denn schon wieder?
01:15:31Naja, verlass Bruno, sonst kannst du mich vergessen.
01:15:34Bleib in Monschau, sonst kannst du mich vergessen.
01:15:38Bist du dir sicher, dass es dir um sie geht und nicht darum, dass sie dir tagtäglich beweist, dass du
01:15:43die Nummer eins bist?
01:15:45Was rufe ich dich auch an?
01:15:47Weil du willst, dass ich dich auf den Topf setze.
01:15:52Was machst du denn du gerade?
01:15:55Ich lese.
01:15:57Dann lies weiter.
01:15:58Aber schalt mich nicht weg.
01:16:07Erika war wie von einem Rausch befangen.
01:16:09Ein sanfter Schauer überlief sie.
01:16:11Sie wusste nur, dass sie ihn verlieren sollte und nicht konnte.
01:16:15Und dass sie hoch über dem Leben stand.
01:16:17Alles war so fern, so weit.
01:16:20Abendstille lag über den Tälern und sanfte Feierlichkeit.
01:16:26Stell dir vor, immer noch keine Spur von Robin Hood.
01:16:28Weit und breit.
01:16:30Offensichtlich will der Spender anonym bleiben.
01:16:32Respektier das doch.
01:16:36Mia wird ganz schön traurig sein, wenn du nicht mehr bei uns bist.
01:16:39Und ich auch.
01:16:42Mit wem bespreche ich denn dann in Zukunft meinen Tag?
01:16:45Ich ziehe doch nur ein paar Straßen weiter.
01:16:47Ja, aber das ist doch nicht das Gleiche.
01:16:53Ich habe heute Henning Maurer geküsst.
01:16:56Auf den Mund.
01:16:58Du Luder.
01:17:03Ja.
01:17:04Ja.
01:17:04Der Henning meinte, dass ich keine Schuld darin habe, dass ich einem Mann erzagen nicht helfen konnte.
01:17:13Kann es sein, dass dir die Geschichte deshalb so besonders nahe geht, weil sie mit dir selbst zu tun hat?
01:17:19Du konntest deiner Mutter auch nicht verzeihen.
01:17:26Wenn man mich fragen würde, wie lernt man einen Menschen zu verzeihen, dann würde ich sagen, das muss ein Schulfach
01:17:31sein, nur vor deutscher Mathe.
01:17:34Verzeihen.
01:17:37Die Königsdisziplin.
01:17:43Vor allem sich selbst.
01:18:05Ich will nicht, dass du gehst.
01:18:07Auch mir.
01:18:08Ich verspreche dir, wir werden uns ganz oft wiedersehen, ja?
01:18:13Ich bin gerade an deiner neuen Wohnung vorbeigefahren.
01:18:16Also schön ist was anderes.
01:18:18Wie?
01:18:19Was heißt das?
01:18:21Also wenn es nach mir geht, kann es auch bleiben.
01:18:27Bist du sicher?
01:18:29Ja.
01:18:31Sicher.
01:18:32Ja!
01:18:36Ja!
01:18:39Danke.
01:18:42Ja!
01:18:50Vielen Dank nochmal für alles.
01:18:56Vera, wenn du Zeit hast, rufst du mich an, dann reden wir.
01:19:02Aber gut.
01:19:20Guten Morgen, Herr Meinerzagen.
01:19:27Du, der ich sie immer eingefallen bin.
01:19:30Sicher.
01:19:32Ich bräuchte einige Dinge aus meiner Wohnung.
01:19:37Briefpapier und meinen Füller.
01:19:39Sie wollen Herrn Mertens wieder schreiben.
01:19:44Er hat gesagt, ich bin ein Monster.
01:19:49Sie waren bei ihm?
01:19:53Ein Monster.
01:19:59Ja, Mann.
01:19:59Wenn ich bei Vera und den Kindern wohne, ist das ein super Unterschlupf.
01:20:04Nein.
01:20:05Natürlich weiß ich noch nicht, warum ich wirklich hier bin.
01:20:08Ja.
01:20:08Gut, ich melde mich.
01:20:14Ja.
01:20:29Guten Morgen, Herr Mertens.
01:20:32Es geht Ihnen besser?
01:20:34Am Wochenende ziehe ich ins Pflegeheim.
01:20:36Trotzdem, es geht nicht mehr.
01:20:39Herr Meinerzagen hatte, nachdem er gestern bei Ihnen war,
01:20:42ein Herz-Kreislauf-Stillstand.
01:20:47Kannten Sie eigentlich seine kleine Schwester?
01:20:49Hm.
01:20:50Es muss Ihnen doch klar gewesen sein, wie sehr es Ihnen enttäuschen wird,
01:20:53dass ausgerechnet Sie gegen jegliche Regeln und Gesetze verstoßen.
01:20:56Das muss für ihn doch ein Schlag ins Gesicht gewesen sein.
01:20:58Das ist aber kein Grund, mich über die Klinge springen zu lassen.
01:21:04Sie werfen ihm vor, kein guter Freund gewesen zu sein,
01:21:06aber Sie waren es auch nicht.
01:21:08Ein guter Freund hätte Rücksicht genommen.
01:21:11Und den einzigen Unterschied, den ich zwischen Ihnen beiden sehe,
01:21:13ist, dass Herr Meinerzagen die Größe hat und Ihnen die Hand reicht.
01:21:19Schönen Tag noch.
01:21:41Weshalb sollte ich Ihnen die Autoreparatur bezahlen?
01:21:44Weil Sie nicht wollten, dass ich wegen Ihrer Anzeige meinen Job verliere.
01:21:47In der Laufenstraße gab es früher ein Schreibwarengeschäft.
01:21:50Die hatten vor über 20 Jahren eine Fehllieferung erhalten.
01:21:54Stattweise...
01:22:01Ich komme später nochmal.
01:22:06Hallo.
01:22:29Ich komme dir nicht, dass Sie komplett über 200 Stunden befinden...
01:22:31...dann oder?
01:22:54Damit kommen Sieheuntel unterstützen,
01:22:54dass ich ganz schön 계
01:23:04Danke.
01:23:05Gerne.
01:23:09Wie lange haben Sie den Wagen eigentlich schon?
01:23:17Ich gebe mich auch nichts an.
01:23:19Ich fahre noch mal kurz zu Herrn Meiner-Tagen.
01:23:22Seit ich zehn bin.
01:23:25Ich hatte als Junge den Wagen in dem Film gesehen.
01:23:29Musste ich nur noch genug zusammensparen.
01:23:32Geliefert wurde an dem Tag, als ich meinen Motorradunfall hatte und in den Rollstuhl kam.
01:23:39Das Schicksal kann manchmal ein Arschloch sein.
01:23:44Ich kann verstehen, dass Sie sich nicht von ihm trennen können.
01:23:48Es ist nicht der Wagen, von dem ich mich nicht trennen kann.
01:23:51Es ist die Hoffnung.
01:24:09Wollen Sie hin?
01:24:11Nach Hause?
01:24:12Abgelehnt.
01:24:13Sie müssen mindestens 24 Stunden überwacht werden.
01:24:16Herr Meiner-Tagen.
01:24:18Ich will zu Klaus.
01:24:19Ich will ihm sagen, dass ich in Zukunft auf ihn aufpassen möchte.
01:24:22Haben Sie sich denn schon ausgesöhnt?
01:24:23Er hat sich extra ein Taxi genommen, um mich zu besuchen.
01:24:26Und worüber haben Sie gesprochen?
01:24:28Wir haben geschwiegen.
01:24:30Ich fahre.
01:24:31Moment.
01:24:33Ich fahre Sie.
01:24:35Ich gehe schon vor.
01:24:38Noch ein Anfall wird er nicht überleben.
01:24:40Ich weiß.
01:24:55Ich habe nachgedacht, Klaus.
01:24:58Ich könnte mir hier über dem Café ein Zimmer nehmen und regelmäßig nach dir sehen.
01:25:08Dann musst du nicht ins Pflegeheim.
01:25:21Es gibt hier ein Zimmer.
01:25:23Ich bin ein Zimmer.
01:25:24bedeutet dir, ich bin ein Zimmer.
01:25:24Ich bin ein Zimmer.
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