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Impostor (dt. Hochstapler) ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film aus dem Jahr 2001. Die Literaturverfilmung basiert lose auf der gleichnamigen Kurzgeschichte von Philip K. Dick. Der Film ist auch unter dem Titel Impostor – Der Replikant bekannt.
Der Film war ursprünglich eine 30-Minuten-Episode des nie fertiggestellten Films The Light Years Trilogy. Die Produktionsfirma Dimensions Films war beeindruckt von dem bereits vorhandenen Material, so dass nach zahlreichen Nachdrehs und zusätzlichen Spezialeffekten ein kompletter Spielfilm entstand. Der 102 Minuten lange Film wurde dann neu geschnitten, um die Jugendfreigabe zu erhalten. Die Originalfassung erschien als sogenannter Director’s Cut auf DVD.
Handlung
Im Jahr 2079 befinden sich die Erde und ihre Kolonien im Krieg mit einer außerirdischen Spezies, den Centauri. Der Krieg tobt seit beinahe 30 Jahren und hat zu tiefgreifenden Veränderungen geführt. Nationalstaaten wurden aufgelöst, die Menschheit zwar gegen den fast übermächtigen Feind geeint, aber zum Preis der Aufgabe der Demokratie und eines großen Teils der Bürgerrechte. Zahlreiche Städte wurden von den Centauri durch Bombenangriffe zerstört.
Spencer John Olham, dessen Vater im Krieg starb, ist Wissenschaftler im Dienst der Regierung. Olham arbeitet mit seinen Kollegen an einem Geheimprojekt, einer ultimativen Bombe, mit der die Centauri ausgelöscht werden sollen. Olham und seine Frau Maya, die in einem Veteranenkrankenhaus als Ärztin beschäftigt ist, sind eingeladen, an einem Empfang zu Ehren der Kanzlerin teilzunehmen. Bevor sie die Einladung jedoch wahrnehmen können, wird Olham an seinem Arbeitsplatz festgenommen. Der irdische Geheimdienst konnte einen centaurischen Kurier abfangen und Teile der Nachricht entschlüsseln, die er überbringen sollte. Aus den Fragmenten der Nachricht geht hervor, dass Spencer Olham getötet und durch einen centaurischen Replikanten ersetzt werden sollte, der in seinem Körper eine Bombe trägt, die sich erst kurz vor der Detonation zusammensetzt und deren Existenz nicht bewiesen werden kann, ohne den Träger zu töten