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MenschenTranskript
00:00Also das, was hier von führenden KI-Unternehmen oder zum Beispiel von Elon Musk prognostiziert wird, das ist wirklich echt
00:06gruselig.
00:07Hallo meine Lieben, mein Name ist Chrissy Rieger und ich bin über diesen Bericht gestoßen und habe dann angefangen weiter
00:13zu recherchieren.
00:14Aber hören wir erst mal rein.
00:15Ich habe mich ein bisschen gespenstisch und auch bedrohlich an, aber ausgerechnet eines der führenden Unternehmen im Bereich der künstlichen
00:22Intelligenz
00:23warnt vor den Folgen einer zu schnellen Entwicklung dieser Technologie und den daraus resultierenden Gefahren.
00:30Antropic, der kalifornische Konkurrent von OpenAI, bringt eine Pause bei der Entwicklung von KI ins Gespräch.
00:38Und diese Thematik ist komplett höchst aktuell.
00:41Antropic warnt vor nächster KI-Generation und plädiert für eine Entwicklungspause.
00:46Der Konzern will an die Börse und schlägt zugleich vor, die Entwicklung von KI-Software weltweit zu unterbrechen.
00:53Ansonsten besteht das Risiko, dass der Mensch die Kontrolle über die Systeme verliert.
00:57Und diese KI-neue Generation, von der er warnt, ist diese, dass die KI dann die Möglichkeit hat, sich selbst
01:06zu verbessern und weiterzuentwickeln.
01:09Und eine KI, die sich selbst optimiert, wäre natürlich für die KI-Forscher eine bahnbrechende Entwicklung in der Technologiegeschichte.
01:17Aber diese Selbstoptimierung berge auch das Risiko, dass der Mensch die Kontrolle über die KI-Systeme tatsächlich verliere.
01:24Wenn Systeme in der Lage seien, ihre Nachfolger vollständig selbst zu entwerfen, sei es wichtig, die Systeme sichern, überwachen und
01:31ihr Verhalten steuern zu können.
01:32Und das sehen sie jetzt in diesem System noch nicht als möglich.
01:36Das heißt, man hat auf der einen Seite diese KI-Optimierung, die jetzt kurz bevor steht, aber man hat noch
01:42nicht die Systeme entwickelt, um das Ganze zu steuern.
01:45Und jetzt auch diese größten Risiken sind einerseits Missbrauch als Cyberwaffe, denn ein neues, sehr mächtiges KI-Modell des Unternehmens
01:53von Antropic findet Sicherheitslücken im Rekordtempo.
01:57Weil die KI dadurch als mächtiges Instrument für Angreifer auch dienen könnte, wird sie von den Entwicklern aktuell als zu
02:04gefährlich und für eine uneingeschränkte Freigabe, also zu gefährlich eingestuft.
02:09Das heißt, sie können sie jetzt nicht freigeben, weil man zu viel Angst hat, dass das eher gegenteilig ausgenutzt werden
02:15kann.
02:16Dann sehen sie auch als große Gefahr die Destabilisierung des Finanzsystems.
02:20Der massive Einsatz von KI in sensiblen Bereichen wie Banken birgt systemische Risiken.
02:25Die Software könnte genutzt werden, um Infrastrukturen massiv auch anzugreifen.
02:29Und dann eben dieser Kontrollverlust, was ich dir vorhin gesagt habe.
02:32Und dann kommen wir noch zu dem, was Elon Musk gesagt hat.
02:35Denn, was ich dir dazwischen sagen möchte, ist, in Instagram, da habe ich das auch schon veröffentlicht, also folg mir
02:40dort auch voll gerne.
02:41Da gibt es da aktuelle Themen, dann die ganzen, naja, gesellschaftspolitischen Themen, aber auch Mindset-Themen.
02:47Also alles so in geballter Mischung und da lade ich eben auch, ja, private Sachen hoch.
02:51Jedenfalls wurde Elon Musk gefragt, wie er vermutet, die nächsten fünf Jahre oder in fünf Jahren die Welt aussehen würde
02:59in Bezug auf künstliche Intelligenz und Robotics.
03:02Und hören wir einfach mal rein, was er dazu sagt.
03:16Hey, hast du das mitbekommen? Bei Riga Consulting gibt es gerade 50 Prozent. Jawohl, bei uns gibt es 50 Prozent.
03:22Also von daher, wenn du etwas machen wolltest, dann jetzt, denn es ist nur befristet.
03:25Also einerseits sagt er, ich übersetze es hier, fasse es zusammen, einerseits sagt er, dass die künstliche Intelligenz jegliche menschliche
03:33Intelligenz bei weitem übertroffen haben wird.
03:36Schon heftig auch, ne?
03:37Und dann als nächstes hat er schon auch wiederholt vorhergesagt, dass die Zahl der humanoiden Roboter auf der Erde tatsächlich,
03:47also zwischen fünf und zehn Jahren, also er sagt 2031 bis eben 2040, werden weltweit von 100 Millionen bis zu
03:55einer Milliarde humanoide Roboter da sein.
04:01Weil die Menschen einerseits auf eine mega Überflussgesellschaft zusteuert und es wird Haushaltsroboter geben, auch in der Industrie Roboter und
04:08das alles sozusagen wird da sein.
04:10Und ich sage dir gleich meine Einschätzung dazu, denn wir müssen uns noch etwas anschauen, denn der Google KI Manager
04:15hat auch noch gewarnt.
04:17Denn er warnt vor gewaltigem Umbruch eine neue Ära der Menschheit.
04:22Und das ist auch ein Bericht, das total aktuell ist. Also das ist jetzt gerade wird massivst gewarnt vor dieser
04:29Entwicklung.
04:29Und er sagt, als Heftigstes ist es eben, dass die Menschheit so schnell wie möglich darauf eingestellt werden muss.
04:36In einem Gespräch an der Stanford Graduate School of Business sagte Demis Hassabis, das ist der Chef von Google DeepMind,
04:44er sagt, die KI, die künstliche allgemeine Intelligenz, also die Fähigkeit von KI, kognitive Aufgaben auf oder über menschlichen Niveau
04:53zu erfüllen, sei nur wenige Jahre entfernt.
04:57Und er sagt, vielleicht 2030 plus minus ein Jahr. Und er sagt, ich glaube, das wird eine enorm transformative Technologie
05:05sein, die effektiv eine neue Ära der Menschheit einläutet.
05:09Er stellt das Ergebnis der Singularität gleich jedem Punkt, an dem es kein Zurück mehr vor einem technologischen Durchbruch gibt.
05:17Und diese KI-Singularität, das ist ja das, was jetzt gerade ganz, ganz viel behauptet wird, auch von Elon Musk
05:24und das jetzt so drin ist.
05:26Und was ist das überhaupt? Es ist ein hypothetischer zukünftiger Zeitpunkt, an dem künstliche Intelligenz die menschliche Intelligenz übertrifft.
05:36So wie Elon Musk gesagt hat, ja, vermutlich nicht länger als fünf Jahre, dass das dauert.
05:42Und es gibt ganz viele Warnungen dahingehend. Also einerseits der OpenAI-Chef zum Beispiel, Sam Altman, hat auch erklärt, KI
05:50könnte große Teile der Arbeitswelt zum Verschwinden bringen.
05:54Und Elon Musk hat auch gesagt, wir brauchen ein Grundeinkommen oder irgendetwas, weil die Arbeitswelt nicht mehr da sein wird.
06:00Es wird keine Jobs mehr geben. Und dann kam ein bestimmter Satz und ich finde, das ist komplett meine Meinung.
06:06Und zwar sagte der Google-Chef, die Zukunft ist meiner Ansicht nach noch nicht geschrieben.
06:13Aber die nächsten Jahre werden entscheidend dafür sein, in welche Richtung sie geht und wie wir sie gemeinsam gestalten wollen.
06:19Deswegen sagt er, die Menschheit muss darauf vorbereitet werden.
06:22Aber er sagt nicht darauf vorbereitet werden, es nicht zu tun, sondern darauf vorbereitet werden, dass es einfach passiert.
06:28Und das ist genau dieser Punkt, wo ich dir auch immer wieder sage, Leute, die Geschichte, die steht noch nicht
06:33fest.
06:34Die ist nicht festgeschrieben. Und so viele Menschen leben schon in der Zukunft und sagen sich, boah, davor habe ich
06:39Angst und das will ich eigentlich gar nicht.
06:41Und das wird ja schrecklich und meine Kinder und die Enkelkinder und was weiß ich.
06:45Und man lebt schon in diesem Moment. Erstens stellt man sich das genauso vor in puncto Visualisierung, dass das genau
06:50passiert.
06:51Meiner Meinung nach ist das auch ein Punkt, das genauso bezweckt wird.
06:55Aber das ist jetzt nochmal ein anderes Thema. Auf der anderen Seite würde ich sagen, Leute, wenn man es nicht
07:00mag, dann sollte man jegliche Dinge einfach nicht unterstützen.
07:03Denn so wie er gesagt hat, die Zukunft, die steht nicht fest, die ist noch nicht geschrieben.
07:07Aber wenn wir so weitermachen und sozusagen alle das genau so nutzen und haben wollen, dann wird es eben schon
07:13so feststehen und dann wird das genau so eben betrieben.
07:16Und grundsätzlich, die Digitalisierung, die spielt eine große Rolle.
07:20Ich meine, dass ich hier überhaupt ein Video machen kann, das ist eine Form der Entwicklung.
07:25Und es gibt positive Sachen. Es gibt aber auch viele Sachen, die nicht so positiv sind.
07:29Und wir müssen uns aussuchen, welche Zukunft wir eben da mitgestalten wollen.
07:33Was ich auch so faszinierend interessant fand, war die Aussage, dass tatsächlich wieder das Datum 2030 gefallen ist.
07:40Genau das Datum, was Klaus Schwab immer wieder vorhergesagt hat, dass da sozusagen dieser komplette Great Reset so richtig da
07:48ist.
07:49Und dann denke ich mir, ganz viele haben gesagt, 2030 wird es sein.
07:53Und jetzt sollten wir uns nicht sagen, wow, 2030, es wird doch schlimm.
07:56Sondern tatsächlich sollte jeder von uns selbst sich überlegen, was kann ich eigentlich tun, um mein Leben so weit zu
08:02verbessern,
08:03dass ich nicht wie jeder andere da komplett in dieses, oh, ich habe keine Zeit und ich brauche diese Bequemlichkeit.
08:09Und dann nehme ich alles in Anspruch.
08:11Überleg mal, allein zum Beispiel ein Handy, das ist ein Smartphone.
08:14Ja, also früher waren ja noch die Handys, da konntest du halt anrufen, vielleicht eine SMS schreiben und dann war
08:18es das auch schon wieder.
08:19Und jetzt heutzutage, die Leute nehmen das mit auf Toilette.
08:23Die Leute, die können ohne, also sehr viele Menschen, deswegen sage ich die Leute, aber die Mehrheit,
08:28die können ohne dieses Ding gar nicht mehr wirklich leben.
08:31Und das ist genau dieser Punkt.
08:32Wir selbst entscheiden, was wir konsumieren, was wir hernehmen, inwieweit wir in dieses Ding mit reingeraten.
08:40Und wenn du selbst ganz genau einen Plan über dein Leben weißt und weißt so, zum Beispiel unsere Kunden,
08:46finanzielle Unabhängigkeit, das ist jetzt mein Plan für die nächsten Jahre, das werde ich durchziehen,
08:50ich bringe meine Familie zu Reichtum, ich verändere etwas in meinem Leben, boom.
08:54Ich sage dir, du hast gar keine Zeit, um dich die ganze Zeit um derartige andere Thematiken zu befassen,
09:02weil du dich mit dir selbst befasst.
09:04Und dann wirst du auch nicht nur in diesen Strudel reingeraten, dass du die ganze Zeit nur denkst,
09:07bis 2030 wird irgendetwas Schreckliches passieren, sondern genau das Gegenteil wird passieren.
09:12Ich sage dir so viel, ich habe keine Angst.
09:14Ich habe keine Angst vor meiner Zukunft, ich habe keine Angst vor der Zukunft für meine Kinder,
09:18denn ich weiß, das, was ich ihnen mitgebe oder was ich im Kopf habe,
09:22das wird mich für die Zukunft dann sozusagen so, dass ich immer dann irgendeine Lösung habe.
09:28Ich werde dann immer wissen, was zu tun ist und ich werde für mich auch das Beste herausfinden.
09:32Weil auch jetzt gibt es Menschen, die sozusagen ärmer sind, Menschen, die reicher sind,
09:37Menschen, die eine tolle Beziehung haben, Menschen, die keine gute Beziehung haben,
09:39die immer Single sind.
09:41Es gibt Menschen, die eine tolle Familie, Kinder haben und andere wiederum,
09:45die es sich wünschen und nicht bekommen.
09:46Und das ist eben genau dieser Punkt.
09:48Und daraus sollte man lernen und sagen, was möchte ich denn eigentlich jetzt in der Zukunft?
09:53Und das werde ich mir dann auch kreieren, ohne zu sagen,
09:56ich habe die ganze Zeit Angst vor der Zukunft.
09:58Und das ist ganz, ganz wichtig, weil das ist das, was sie eigentlich wollen.
10:00Deswegen erzählt man es auch so, boah, die Roboter und so weiter.
10:04Und dann merkt man es im Hintergrund, sind sie überhaupt so gut?
10:06Oder wurde da irgendwas gefakt?
10:08Sollen wir nur denken, dass das so ist, damit wir mit bewirken,
10:11dass die Zukunft so ist, wie sie ist?
10:13Das ist nämlich genau dieser Punkt.
10:15Und das sollte sich jeder Einzelne überlegen.
10:16Also schreib mir gerne in die Kommentare, wie du das siehst.
10:18Und wir hören und sehen uns natürlich beim nächsten Mal.
10:21Bye!
10:23Wo der Druck fehlt, ist im Prinzip dann auch von Freiwilligkeit wenig zu spüren.
10:28Das heißt, mit der CO2-Bepreisung, die ja letztendlich europäisch eingeführt ist,
10:33wo natürlich wir auch, aber auch vor allem auch die Zementindustrie sehr darunter leidet,
10:38ist man natürlich schon etwas gezwungen, auch in diese Richtung weiterzudenken
10:41und den CO2-Gehalt von Produkten zu reduzieren.
10:44Dabei, so sagt Christian Thienl, ist der mit kalzinierten Tonen hergestellte Beton
10:50genauso gut wie Normalbeton, spart aber eben bis zu 40% CO2.
10:56Offenbar fehlt der Wille der Politik, klimaschonende Baumaterialien zu fördern.
11:09Klimaschonendes Bauen mit Zement und Beton.
11:11Alle Entwicklungen, die in diese Richtung gehen, findet der Wirtschaftswissenschaftler Daniel Fuhrhopp gut.
11:18Noch besser aber, wenn gar nicht gebaut wird.
11:22Es bleibt uns nichts anderes übrig, als Wohnraum auch anders zu schaffen, als durch Neubau.
11:28Denn wir können auch tatsächlich in Altbauten Wohnraum schaffen.
11:32Das passiert schon zu etwa einem Zehntel, also etwa wenn Dachgeschosse ausgebaut werden.
11:37Aber wir haben auch die Chance, dass wir durch ein anderes Wohnen Wohnraum schaffen.
11:44Daniel Fuhrhopp besucht ein Haus, in dem sich acht Seniorinnen und Senioren in einer Art Wohngemeinschaft zusammengetan haben.
11:52Das Haus ist zwar auch ein Neubau.
11:55Hermann Klaasen, Sabine Bigge und ihre Mitbewohner haben aber dennoch viel Neubau und damit CO2-Ausstoß gespart.
12:02Denn sie haben ihre alten, viel größeren Häuser und Wohnungen für junge Familien geräumt.
12:09Wir haben jetzt ja jeweils unsere Häuser freigemacht sozusagen.
12:15Und in meinem Haus leben jetzt sechs Personen, da wo ich vorher alleine gewohnt habe.
12:20Und genau so ist es auch bei den anderen Mitbewohnern.
12:23Die haben alle quasi oder fast alle, bis auf eine, ihre hatten vorher Häuser und haben die freigemacht für Familien
12:31mit Kindern.
12:32In Hermann Klaasens altem Haus lebt jetzt die Familie seines Sohnes, bald sogar zu fünft.
12:38Ein Modell, das sich zigtausendfach in Deutschland umsetzen ließe.
12:43Der Wirtschaftswissenschaftler Daniel Fuhrhopp glaubt, dass das Potenzial riesig ist.
12:47Durch bessere Nutzung vorhandenen Wohnraums, aber auch durch Umbau oder Ausbau von Dächern,
12:53könnte seinen Berechnungen nach in neun Millionen Wohnungen und Häusern mindestens eine Person mehr unterkommen.
13:00Das wäre in Deutschland rein rechnerisch Wohnraum für 20 Millionen Menschen.
13:05Wenn nur ein Drittel davon realisiert würde, wäre das Wohnproblem gelöst.
13:10Ohne Neubau und mit deutlich geringeren CO2-Emissionen.
13:16Doch davon sind wir noch weit entfernt.
13:18Nach wie vor wird zu viel neu gebaut.
13:21Und die Verwendung klimafreundlicher Baustoffe ist die Ausnahme.
13:25Dieses Haus in Ulm war 2015 eines der ersten, das aus dämmendem Infraleichtbeton gebaut wurde.
13:33Vorausgegangen waren langwierige Genehmigungsverfahren.
13:37So war es auch bei diesem Feuerwehrgerätehaus.
13:40Christian Thienl sieht es heute zum ersten Mal.
13:43Wenn man das anguckt, insgesamt passt es ganz gut. Von der Oberfläche her ist es schön.
13:48Der verwendete Blähton ist deutlich zu sehen.
13:51Hier in der Struktur sieht man genau die gleiche Kornverteilung, wie wir sie in der Probe haben.
13:57Also man kann aus den Laboruntersuchungen gut auf die tatsächliche Konstruktion zurückschließen.
14:03Und es ist auf jeden Fall ein Anfang. Das ist ja das erste Objekt, was die Firma mit diesem Beton
14:07hergestellt hat.
14:08Dafür ist es sehr gut geworden.
14:10Und wir sind jetzt beim nächsten Objekt.
14:12Und es wird sicherlich Stück für Stück noch die eine oder andere Verfeinerung geben.
14:15Aber die Richtung stimmt.
14:17Es ist genauso wie das andere Objekt ein monolithischer Bau, der sich hinterher, wenn er irgendwann nicht genutzt werden sollte,
14:25wunderbar recyceln lässt.
14:26Und damit haben wir eigentlich das erfüllt, was wir haben wollen.
14:28Wir kriegen Material, was wir in den Kreislauf einführen können, was nicht irgendwie deponiert werden muss, sondern wiederverwendet werden kann.
14:36Auch auf der Baustelle des Einfamilienhauses in Stuttgart sind alle Beteiligten davon überzeugt, dass sie mit dem Infraleichtbeton klimafreundlich und
14:46nachhaltig bauen.
14:54Aber Christian Tienel weiß auch, dass das noch nicht genügt.
14:59Das ist ein Beton mit einer rodigte und Festigkeitskombination, wie es den weltweit nur von ein, zwei Anbietern überhaupt gibt.
15:07Der normale Beton hat keine Chance, mit diesem Beton mitzuhalten.
15:10Wir werden den noch weiterentwickeln.
15:11Wir werden sicherlich beim Bindemittel, beim Zement noch weitere Entwicklungsschritte gehen.
15:16Da werden dann auch die kalzinierten Tone, die wir bei uns ja ebenfalls untersuchen, über kurz oder lang Eingang finden,
15:22sodass wir den CO2-Fußabdruck noch mal weiter runterbringen können.
15:25Und insofern haben wir da eine deutlich bessere Ökobilanz als bei den üblichen Betonkonstruktionen.
15:32Die Bauindustrie steht vor der gewaltigen Herausforderung, möglichst klimafreundlich ausreichend Wohnraum zu schaffen.
15:39Dafür gibt es viele neue Ideen, doch sie müssen auch umgesetzt werden.
15:44Ich habe nicht nur die Hoffnung, ich bin da total von überzeugt.
15:47Das wird die Zukunft sein und wir werden daran nicht vorbeikommen.
15:50Also es ist keine Frage des Ob, ob ich da Sorgen habe, sondern es wird definitiv kommen und das nicht
15:56nur bei uns, sondern global.
15:59Vier Tage später. In Stuttgart steht die erste Wand aus Infraleichtbeton.
16:04Noch sind solche Bauten fast immer ein Experiment und in Deutschland wegen der strengen Bauvorschriften nicht leicht durchzusetzen.
16:12Doch wenn wir der Klimakrise etwas entgegensetzen wollen, müssen wir unsere Art zu bauen schnell ändern.
16:28Euch aber muss es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen.
16:35Dann wird euch alles andere dazugegeben.
16:38Dann werde ich mal ein paar Folgen geben.
16:39ZD
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