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KurzfilmeTranskript
00:00:14Untertitelung des ZDF für funk, 2017
00:00:58Untertitelung des ZDF, 2020
00:01:28Untertitelung des ZDF, 2020
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00:08:02Mr. Stranger,
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00:10:44Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple,
00:10:46Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple,
00:10:46Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple,
00:10:47Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple,
00:10:48Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple,
00:10:50Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss Marple, Miss
00:10:55Wirklich?
00:11:06Sehen Sie sich das mal an.
00:11:07Wenn hier nicht was aus dem Zug geworfen ist, weiß ich nicht.
00:11:10Nehmen wir mal an, es war die Leiche.
00:11:12Sie könnte unter Umständen durch den Schwung an der Mauer gelandet sein.
00:11:16Aber wo ist die Leiche?
00:11:18Diese Frage, Mr. Stringer, beschäftigt auch mich.
00:11:21Vielleicht vergraben?
00:11:23Schwierig ohne Hacke oder Schaufel.
00:11:25Nein, mein Guter, das ist kein geeigneter Platz, um eine Leiche loszuwerden.
00:11:30Es sei denn...
00:11:40...von einem Pelzkragen, ganz interessant.
00:11:45Ich möchte gern über die Mauer sehen. Könnten Sie mich mal hochheben?
00:11:48Ich weiß nicht, Miss Marple, ob ich das...
00:11:49Haben Sie nicht gehört, Mr. Stringer?
00:11:53So wird das nie was.
00:11:54Machen Sie einen Steigbügel.
00:11:58Zeigen Sie mal, dass Sie geschickt sind.
00:12:00Sind Sie soweit?
00:12:01Ja, aber Sie müssen doch die Finger verschränken.
00:12:03Hab ich ja.
00:12:04Na, dann wollen wir es mal versuchen.
00:12:05Schränken Sie sich ein bisschen an.
00:12:07Oh, jetzt hoch.
00:12:07Oh, lassen Sie mich nicht fallen.
00:12:12Runter.
00:12:18Das ist aber ein unsympathischer Bursche.
00:12:20Ob der Hund bissig ist?
00:12:21Miss Marple, gehen wir lieber.
00:12:22Ich habe so ein komisches Gefühl.
00:12:23Mr. Stringer, bestimmt ist die Leiche über diese Mauer gebracht worden.
00:12:26Darauf könnte ich schwören.
00:12:27Das ist der Landsitz der Familie Eggensrop.
00:12:29Stellen Sie sich doch mal vor.
00:12:30Für jemand aus dem Haus ist es doch ganz einfach, über die Mauer zu steigen und die Leiche rüber zu
00:12:34bringen.
00:12:34Sie ist auf dem Grundstück beiseite geschafft worden.
00:12:36Sie vermuten, dass jemand aus der Familie der Täter war?
00:12:39Ja, oder vom Personal.
00:12:40Wenn Sie überhaupt Personal haben.
00:12:43Großer Mangel heute.
00:12:45Mal überlegen.
00:12:46Miss Marple, Ihre Überlegungen enden immer mit einem gefährlichen Plan.
00:12:50Mr. Stringer, wir werden uns jetzt zurückziehen.
00:12:52Aber nur vorübergehend.
00:13:09Guten Morgen.
00:13:10Guten Morgen.
00:13:11Ich bedauere, aber ich kann Ihnen nicht helfen, niedrige Frau.
00:13:13Nicht mal mit einer Putzfrau.
00:13:15Ich suche eine Stellung als Wirtschaftlerin.
00:13:17Könnten Sie mich vermitteln?
00:13:20Aber um Gottes Willen, wollen Sie nicht bitte Platz nehmen?
00:13:23Hier sind Sie an der richtigen Adresse.
00:13:24Ich habe glänzende Angebote.
00:13:26Der schöne Beruf der Wirtschaftlerin ist also doch noch nicht am Aussterben.
00:13:29Was könnte ich Ihnen bieten?
00:13:30Schauen wir doch mal nach.
00:13:32Ja, das würde ich Ihnen empfehlen.
00:13:34Schönes Haus, sehr komfortabel, reizende Leute.
00:13:37Zwei hübsche Zimmer, eigenes Bad, Fernsehapparat, Auto steht zur Verfügung.
00:13:40Jeden zweiten Tag Ausgang, treue Prämie nach einem Jahr.
00:13:43Sagt mir alles nicht zu.
00:13:44So, na macht nichts.
00:13:47Na, vielleicht kombiniert das hier mehr.
00:13:48Elegante Luxusvilla in Monte Carlo.
00:13:50Ganz hervorragende Bedingungen.
00:13:52Tägliches Taschengeld für die Spielbank.
00:13:54Ich bin ein Feind der Spielbanken.
00:13:56Mrs. Hamilton Potts, eine der angesehensten Familien des Landes.
00:14:00Sieben Kinder, das älteste ist sieben.
00:14:02Danke, ich verzichte.
00:14:03Es wäre vielleicht besser, wenn ich mit Mrs. Binster persönlich sprechen würde.
00:14:10Ich bin Mrs. Binster.
00:14:12Ah, sehr geschickt.
00:14:14Es würde mich interessieren, ob nicht im Landhaus der Familie Eckenshorb eine Stellung für mich frei wäre.
00:14:19Bei den Eckenshorbs, meinen Sie?
00:14:20Ja, Eckenshorbs sind mir empfohlen worden.
00:14:23Oh ja, ähm, ich denke, ich kann Sie dort unterbringen.
00:14:27Sicherlich.
00:14:28Da wechseln oft die Wirtschaft drin.
00:14:49Danke sehr.
00:14:51Danke auch.
00:14:51Danke schön.
00:15:46Ja, ich bin Jane, ich komme von Mrs. Binsters Arbeitsvermittlung, die neue Wirtschafterin.
00:15:52In Ihrem Alter wollen Sie sich das aufheißen? Na bitte.
00:16:09Ich soll mich bei Miss Eckenshop melden. Sie werden schon erwartet.
00:16:12So, gehen Sie noch ein.
00:16:20Miss Eckenshop.
00:16:22Ja, bitte.
00:16:23Ich bin Jane.
00:16:25Die neue Wirtschafterin?
00:16:27Ja, Jane Marple. Können Sie mir freundlicherweise zeigen, wo ich meine Sachen unterbringen soll?
00:16:32Natürlich. Ja, aber...
00:16:35Aber ich weiß nicht recht, ob diese Stellung wirklich Ihren Wünschen entsprechen wird, Miss Marple.
00:16:39Ich wäre ja sonst nicht hier. Ich werde mich schon zurechtfinden.
00:16:42Wissen Sie, ich brauche keine Hausdame. Ich brauche jemanden, der die Arbeit macht.
00:16:47Ja. Ich werde kochen, die Zimmer sauber halten, die Fußböden scheuernd den Heizkessel in Betrieb halten.
00:16:52Ich scheue keine Arbeit.
00:16:54Tja, wenn das so ist, hoffentlich wird es Ihnen bei uns gefallen.
00:16:57Ich habe keine Bedenken.
00:16:58Die Arbeit ist vielleicht nicht einmal so anstrengend, denn wir führen ein ziemlich ruhiges Leben.
00:17:02Unser Haushalt besteht aus drei Personen. Mein Neffe verbringt hier die Ferien, dann ich und noch mein Vater.
00:17:07Darf ich Ihnen jetzt Ihr Zimmer zeigen?
00:17:08Ja, gern.
00:17:12Nein, nein, den Koffer nehme ich, eventuell die Schläger, wenn es Ihnen nichts ausmacht, damit ich nicht ganz einroste.
00:17:18Ja, natürlich.
00:17:21Unser Personal besteht aus Hilmen, dem Gärtner und Mrs. Kidder, die Ihnen geöffnet hat.
00:17:26Sie kommt dreimal wöchentlich, aber nur nachmittags, um die grobe Arbeit zu erledigen.
00:17:30Ein Porträt meines Großvaters. Unser Familienvermögen haben wir ihm zu verdanken, durch Teegebäck.
00:17:35Oh ja, kenne ich. Ganz ausgezeichnetes Gebäck habe ich oft gekauft.
00:17:39Er war sehr streng, unser Großvater.
00:17:43Miss Marple, ich denke, ich sollte Ihnen das nicht verheimlichen.
00:17:46Mein Vater ist nämlich bisweilen ein wenig schwierig, wenn ich Ihnen das ganz offen sagen darf.
00:17:51Er ist ein schwerkranker Mann. Er legt größten Wert auf Sparsamkeit.
00:17:55Und oft sagt er Dinge, die die Leute vor den Kopf stoßen.
00:17:57Ich möchte vermeiden, dass Sie an den Fall...
00:17:59Ich bin an ältere Leute aller Art gewöhnt. Ich komme stets gut mit Ihnen zurecht. Machen Sie sich keine Sorgen.
00:18:05Evelyn! Na, was ist denn? Ich habe dich gehört.
00:18:09Ja, Vater! Entschuldigen Sie bitte.
00:18:11Versuch nur, nicht dich wieder zu drücken.
00:18:13Ist die neue Wirtschaftlerin bei dir?
00:18:15Du meinst... Ja, Vater.
00:18:18Hoffentlich nicht wieder so eine Bohnenstange wie die letzte.
00:18:20Die Dürren sind unzuverlässig und lügen.
00:18:23Was stehst du herum und stachst Löcher in die Luft?
00:18:24Bring sie herein. Ich will sie sehen.
00:18:26Ja, gern. Kommen Sie doch bitte herein.
00:18:36Vater, das ist Miss Marple.
00:18:38Äh, Jane.
00:18:40Wenn ich der im Finstern begegnen würde, dann würde ich weglaufen.
00:18:42Es können nicht alle Menschen jung und hübsch sein.
00:18:44Das wissen Sie doch am besten, Mr. Eggenshop.
00:18:46Wenn ich etwas nicht ertragen kann, so sind das freche Antworten.
00:18:49Dann müssten wir beide glänzend miteinander auskommen.
00:18:51Ich nämlich auch nicht.
00:18:53Wenn Sie hier zu bleiben beabsichtigen, und das darf ich doch wohl voraussetzen,
00:18:56müssen Sie eins von vornherein wissen.
00:18:57Dass ich in einem großen Haus wohne, bedeutet durchaus nicht, dass ich ein reicher Mann bin.
00:19:01Machen Sie sich also bloß keine übertriebenen Vorstellungen.
00:19:04Ich lebe hier, weil es sich so ergeben hat.
00:19:07Nicht, weil ich es mir leisten kann.
00:19:09Vater, glaubst du nicht, dass er...
00:19:10Nein, das glaube ich nicht. Können Sie kochen.
00:19:12Wenn Sie eine gutbürgerliche Küche bevorzugen, ja.
00:19:14Ist Ihnen das klar? Kabeljau ist smackhafter als Hummer und billiger.
00:19:18Tja, wenn man keinen verdorbenen Gaumen hat, können sogar Pellkartoffeln mit saurem Hering zum Leckerbissen werden.
00:19:23Wenn das eine Anspielung auf meine teure Zigarre sein soll, das geht keinen etwas an.
00:19:27Natürlich nicht.
00:19:29Wenn du nichts dagegen hast, werde ich Miss Marple jetzt ihr Zimmer zeigen.
00:19:32Gute Idee.
00:19:39Das war Hillman, unser Gärtner.
00:19:40Wenn mein Vater mal ein bisschen Bewegung braucht, ruft er immer nach ihm.
00:19:44Er vertraut ihm völlig.
00:19:45Haben Sie immer noch die Absicht, bei uns zu bleiben, Jane?
00:19:48Es gefällt mir sehr gut hier bei Ihnen.
00:19:51Dann bin ich beruhigt.
00:19:52Evelyn, was ist denn los?
00:19:54Du hast meine Medizin vergessen.
00:19:55Oh, entschuldigen Sie einen Moment.
00:19:57Gehen Sie bis zum Ende des Ganges, dann die kleine Treppe hinauf, die Tür gerade zu.
00:19:59Ich werde mich schon zurechtfinden, keine Angst.
00:20:01Darf ich Ihnen was geben, bitte?
00:20:01Ja, nehme ich mit.
00:20:02Geht es?
00:20:03Danke sehr.
00:20:11Danke sehr.
00:20:18Danke sehr.
00:20:29Musik
00:21:15Kommen Sie sofort da raus!
00:21:19Kommen Sie sofort hinter dem Vorhang vor!
00:21:22Na, wie Sie wollen!
00:21:25Musik
00:21:48Du bist der Neppe, der hier seine Ferien verbringt?
00:21:50Ja! Alexander Eastley! Guten Tag!
00:21:53Guten Tag!
00:21:55Ich bin die neue Wirtschafterin, Jane Marple!
00:21:57Leider!
00:21:58Ich hatte mich so auf Sie gefreut!
00:22:00Ich dachte, er würde so eine Art Jane Mansfield aufkreuzen!
00:22:03Du nimmst kein Blatt vor den Mund, darin gleichst du deinem Großvater!
00:22:06Wir sind uns in mancher Beziehung ähnlich, aber so ein Geizkragen wie er bin ich nicht!
00:22:10Die Vase wird ja Ihnen bestimmt vom Gehalt abziehen!
00:22:13Du hast Glück gehabt, dass du ihr ausgewichen bist!
00:22:16Sonst wäre...
00:22:16Ein Schädelgespalten und Sie würden ins Gefängnis wandern!
00:22:20Ich bekäme mildernde Umstände!
00:22:26Es ist nicht mein einziger Kummer, dass Sie nicht wie Jane Mansfield aussehen!
00:22:29Ich habe auch eine andere Vorstellung von einer Wirtschafterin!
00:22:32Du entsprichst auch keineswegs meiner Vorstellung von einem netten, braven Jungen, wenn ich das sagen darf!
00:22:36Ich habe das unbestimmte Gefühl, mit Ihnen stimmt irgendwas nicht!
00:22:39Ich werde Sie schon noch rauskraulen!
00:22:41Aber zuerst muss natürlich Mrs. Kidder dran glauben!
00:22:43Die geht mir sehr gegen den Strich!
00:22:45Gott sei Dank bin ich Anni los!
00:22:46Anni?
00:22:47Ihre Vorgängerin!
00:22:48Die hat miserabel gekocht, konnte keine essen!
00:22:50Können Sie wenigstens kochen?
00:22:52Ich will mich nicht selbst loben, aber mir schmeckt's!
00:22:55Wissen Sie, was das Schlimmste für Großvater ist?
00:22:57Wenn nicht pünktlich gegessen wird!
00:22:59Ich gebe Ihnen also den freundschaftlichen Rat später auszupacken!
00:23:02Ich danke dir für deine Tipps! Wo ist eigentlich die Küche, Alexander?
00:23:05Zeig ich Ihnen! Jane!
00:23:14Evelyn!
00:23:16Der Alte!
00:23:16Schreit immer wie von der Tarantel gestochen!
00:23:18Meistens wegen Geld!
00:23:19Lassen wir ihn!
00:23:20Evelyn!
00:23:20Natürlich warten Sie alle nur darauf, dass er abkratzt!
00:23:23Alles habgierige Geier, die auf die Beute lauern!
00:23:25Tante Evelyn ist die einzige Ausnahme!
00:23:27Und wer sind im Einzelnen diese Geier?
00:23:29Ach, zunächst Onkel Harald!
00:23:30Stinkt vor Geld!
00:23:31Ein knickriger Bursche!
00:23:32Dann Onkel Albert!
00:23:33Die Langeweile in Person!
00:23:34Ein komischer Kerl!
00:23:35Naja, und dann Onkel Cedric!
00:23:36Er malt!
00:23:37Das macht er aber nicht wegen der Kunst!
00:23:38Vor einem Jahr gab's einen großen Skandal, weil er mit einem seiner Modelle...
00:23:43Alexander!
00:23:44Na, ich kann doch nichts dafür!
00:23:46Und dann gab's Onkel Edmund!
00:23:47Was heißt das?
00:23:48Onkel Edmund ist so viel ich weiß im Krieg gefallen!
00:23:50Es wurde viel darüber gemunkelt!
00:23:52Er soll klammheimlich die Truppe verlassen haben!
00:23:53Die Station nennt man's wohl!
00:23:55Und wen darf man für deine Existenz verantwortlich machen?
00:23:58Hübsch gesagt!
00:23:59Meine Mutter lebt nicht mehr!
00:24:00Ich habe sie kaum gekannt!
00:24:01Mein Vater ist Brian Eastley!
00:24:03Oh!
00:24:03Der berühmte Jagdpfleger!
00:24:04Sie haben doch sicher von ihm gehört!
00:24:05Sein Bild war ja in allen Zeitungen!
00:24:07Natürlich!
00:24:08Ich werde unter seinem Namen ein Geschäft aufbauen, sobald ich mein Erbteil ausgezahlt bekomme!
00:24:12Hier ist die Küche!
00:24:15Na endlich!
00:24:16Es wird doch höchste Zeit!
00:24:17Ich will nämlich weg!
00:24:17Für alles Geld der Welt möchte ich nicht in der Dunkelheit mit dem Fahrrad unterwegs sein!
00:24:21Hören Sie!
00:24:21Die Töpfe und Pfannen finden Sie da drüben auf dem Brett über dem Herd!
00:24:24Ja gut!
00:24:25Lebensmittel und Getränke!
00:24:27Da drin!
00:24:29Danke!
00:24:30Wiedersehen!
00:24:32Auf Wiedersehen!
00:24:33Mrs. Kidder!
00:24:34Plötzlich so freundlich?
00:24:36Höflichkeit erleichtert das Leben!
00:24:40Charmante Fetzen, was?
00:24:42Es lohnt sich!
00:24:43Sehen wir uns das mal an!
00:24:44Was?
00:24:44Punkt 4 der Anti-Kidder-Kampagne!
00:24:56Erfolgreich!
00:24:59Das Abendessen pünktlich um 8, Jane!
00:25:11Nichts!
00:25:17Das Abendessen pünktlich!
00:25:23Die Bäume!
00:25:23Das ist die Bäume!
00:25:24Das ist die Bäume!
00:25:29Was?
00:25:30Dann war er nicht das Welt!
00:25:30Du sie, nicht mehr Bäume!
00:25:31Die Bäume!
00:25:31Der Bäume!
00:25:32Der Bäume!
00:25:32Das ist die Bäume!
00:25:32Wie?
00:25:59Sie haben wohl ein kleines Snickerchen gemacht.
00:26:03Das ist doch meine Sache, oder haben Sie etwas dagegen?
00:26:05Fragen Sie nicht so dumm.
00:26:10Ich wüsste, was ich zu tun hätte, wenn ich an Ihrer Stelle wäre.
00:27:00Ich wüsste, was ich zu tun hätte, wenn ich an Ihrer Stelle wäre.
00:27:02Ich wüsste, was ich zu tun hätte, wenn ich an Ihrer Stelle wäre.
00:27:32Oh ja, ich führe Sie hinauf.
00:27:34Ach, das wäre nicht nett.
00:27:43Doktor...
00:27:43Wo zum Teufel sind meine verfluchten Streichhölzer wieder geblieben?
00:27:48Ach, Sie sind's.
00:27:49Guten Morgen.
00:27:50Guten Morgen.
00:27:50Was wollen Sie denn noch hier?
00:27:52Herumschnüffeln, was?
00:27:54Haben Sie Feuer?
00:27:59Wenn Sie zu rauchen beabsichtigen, werde ich das Fenster öffnen.
00:28:02Dieser Qualm ist doch gesundheitsschädlich.
00:28:04Nicht wahr, Doktor?
00:28:05Wieso?
00:28:06Ach so, ja, frische Luft ist wichtig, Miss...
00:28:08Marple heißt diese Person.
00:28:10Bringt alles hier durcheinander.
00:28:13Haben Sie fein gemacht und ich kriege eine doppelseitige Lungenentzündung.
00:28:16Auf die eine oder andere Art wird man es schon schaffen, mich umzubringen.
00:28:20Ha, Unfug.
00:28:21Sie werden bestimmt über 100 Jahre alt.
00:28:22Das kann nicht einmal ich verhindern.
00:28:24So, na, wenn Sie so sicher sind, sagen Sie der Person,
00:28:26Sie soll das Fenster schließen und mir Feuer geben.
00:28:28Besteht nicht die Möglichkeit, dass er durch die Spritze einschläft, Herr Doktor?
00:28:31Ganz im Gegenteil.
00:28:32Sie wirkt anregend.
00:28:35Umdrehen, bitte.
00:28:37Kann ich gar nicht sehen.
00:28:40Na, kommen Sie schon ein bisschen näher.
00:28:44Au!
00:28:45Au!
00:28:50Ihre Heimatstadt hat einen erstklassigen Pferdearzt verloren, als sie dort wegging.
00:28:53Pferde sind schwerer zu behandeln als Menschen.
00:28:55Na, wie ist das große Familienfest verlaufen?
00:28:57Waren alle da?
00:28:58Natürlich waren alle da.
00:29:00War doch ein billiges Wochenende.
00:29:01Freitag fingen Sie an zu essen und zu trinken und hörten nicht mehr auf.
00:29:04Freitag?
00:29:05Was geht Sie das an?
00:29:06Natürlich nichts.
00:29:07Es ist nur zufällig auch für mich ein interessanter Tag gewesen.
00:29:11Wie alt sind Sie geworden, Mr. Eggenshop?
00:29:13Kümmern Sie sich um Ihre Jahre.
00:29:14Ach, so ein miserables Wochenende.
00:29:16Ich hoffe, es vergeht geraume Zeit, bis ich dieses habgierige Buck wiedersehe.
00:29:21Sie sprechen aber nicht sehr nett von Ihrer Familie.
00:29:23Es ist doch keine nette Familie.
00:29:25Wissen Sie, wozu dieser Anstrecher Cedric Evelyn überreden wollte?
00:29:28In meiner Gegenwart wagt er ihr zu sagen, Sie sollen mich verlassen.
00:29:30Möglichst bald heiraten.
00:29:32Hat man so etwas schon mal gehört?
00:29:34Sicherlich hat er sich falsch ausgedrückt, aber ich fände es ganz natürlich, wenn Evelyn
00:29:37heiraten wollte.
00:29:39Oh, entschuldige Vater, ich wollte dir nur Bescheid sagen.
00:29:41Ich fahre in die Stadt.
00:29:42Ich fahre auch in die Stadt.
00:29:43Darf ich Sie mitnehmen?
00:29:44Was willst du denn schon wieder in der Stadt?
00:29:45Kann sie nicht die Besorgung erledigen?
00:29:47Ich müsste zu ein paar Geschäftsleuten Rechnungen begleichen.
00:29:50Ja, ich verstehe.
00:29:50Das ist was anderes.
00:29:52Geld kann man ja heutzutage keinem anvertrauen.
00:29:54Also ab die Post.
00:29:55Ich darf Sie also in die Stadt bringen?
00:29:57Ach, das wäre sehr nett.
00:29:58Natürlich dürfen Sie.
00:29:59Es erspart uns ein Taxi.
00:30:00Sie nehmen es sowieso vom Leppendling.
00:30:02Ich werde es Ihnen berechnen.
00:30:03Können wir gehen?
00:30:03Ich hole nur meinen Mantel.
00:30:04Ja, gut.
00:30:05Bis Freitag, Mr. Eckensort.
00:30:07Wiedersehen, Miss Marble.
00:30:08Auf Wiedersehen, Herr Doktor.
00:30:10Schließen Sie sofort das Fenster oder Sie sind entlassen.
00:30:13In diesem Fall müsste ich vier Wochen Gehalt von Ihnen verlangen, wegen Nichtanhaltung
00:30:16der Kündigungsfrist.
00:30:18Gehen Sie mir aus dem Blickfeld, mir wird übel.
00:30:20Mit Vergnügen.
00:30:22Mit Vergnügen.
00:30:33Gehen Sie mir aus dem Blickfeld.
00:30:58Sie müssen ihr Gewicht ganz gleichmäßig verlagern.
00:31:01Ich habe schon einmal die Golfmeisterschaft der Damen gewonnen im Jahre 1921.
00:31:06Wirklich?
00:31:07Ich würde dir vorschlagen, dich ein wenig zu beschäftigen.
00:31:10Warum denn? Ich finde es sehr interessant hier.
00:31:11Wir haben noch nie eine Wirtschafterin gehabt, die Golf spielt.
00:31:14Weißt du, wir leben im Zeitalter der Gleichberechtigung der Frau.
00:31:20Nach links geschlagen?
00:31:21Ja, das habe ich gemerkt.
00:31:31Wissen Sie was?
00:31:33Bitte?
00:31:34Ich habe allmählich das Gefühl, Sie schlagen den Ball absichtlich so verkehrt.
00:31:37Alexander, wenn du dich ein bisschen nützlich machen willst, dann such da drüben nach dem Ball.
00:31:42Ich werde mein Glück hier versuchen.
00:31:53Ich werde mein Glück.
00:32:23Applaus
00:32:31Applaus
00:32:55Haben Sie Ihren gefunden?
00:32:57Ja, und du?
00:32:58Ich glaube, der ist für immer verschwunden.
00:33:00Na, macht nichts. Glücklicherweise habe ich Ersatzbälle.
00:33:02Bei Ihrer Art zu spielen, werden Sie die auch brauchen.
00:33:06Zeig mir doch mal, wie man es besser macht.
00:33:07Vielleicht kann ich von dir was lernen.
00:33:09Aber gern.
00:33:13Du kannst ja mal versuchen, wie nahe du an die Nebengebäude herankommst.
00:33:17Ja, natürlich. Das werde ich bestimmt schaffen.
00:33:28Ja, macht sich.
00:33:30Sie wissen genau, dass für einen Jungen in meinem Alter der Schlag prachtvoll war.
00:33:44Ein kurzer Schlag über das Grün und ich hätte mit drei Schlägen ins Loch gespielt.
00:33:49Hält dein Großvater eigentlich Pferde, Alexander?
00:33:51Jetzt nicht mehr. In dem Stall wird nur noch Gerümpel aus früheren Zeiten aufbewahrt.
00:33:56Gewissermaßen zur Erinnerung. Offenbar eine Schwäche von alten Menschen.
00:33:58Wollen wir reingehen?
00:33:59Ich glaube, ich bin für diese Schwäche alt genug.
00:34:10Oh, ein altmodischer Ponywagen.
00:34:12Der war eigentlich nur für die Kinder da.
00:34:14Und in der Kutsche da fuhr die Familie sicher zur Kirche.
00:34:17Ja, aber natürlich nur während der Sommermonate.
00:34:20Und im Winter benutzte man die geschlossene Kutsche.
00:34:22Das versteht sich ja von selbst.
00:34:24Die Leute behaupten, hier soll es spuken.
00:34:26An diesen Balken hat sich mal ein Mann aufgehängt.
00:34:29Schrecklich.
00:34:29Großvater hat ihn abgeschnitten.
00:34:30Würde mir Angst machen.
00:34:31Er war schon seit Wochen tot.
00:34:32Alexander!
00:34:35Was war das?
00:34:36Gleich mal sehen.
00:34:36Nein, bleib nur da. Ich werde nachsehen.
00:34:39Wie Sie wollen.
00:34:42Dass die Hühner sich jetzt da drin aufhalten, komisch.
00:34:47Früher...
00:34:47Was hast du denn in der Kutsche erwartet?
00:34:50Menschen.
00:34:50Was?
00:34:51Ja, ich meine Liebespärchen.
00:34:53Wenn es regnet, haben sich oft hier Liebespärchen zurückgezogen.
00:34:55So.
00:34:55Bis Großvater unseren Gärtner anwies, das zu unterbinden, so ein Spielverderber.
00:34:59Hier gab es ein paar Vorgänge, die ganz interessant waren.
00:35:01Da war zum Beispiel mal ein Mädchen...
00:35:02Hör schon auf, Alexander.
00:35:04Mal sehen, ob noch andere arme Tiere in der Kutsche eingeschlossen sind.
00:35:26Sehen Sie sich das mal an.
00:35:28Das habe ich eben hier gefunden.
00:35:30Es war also jemand hier...
00:35:31Sie gehört mir.
00:35:32Ich habe sie vorhin verloren.
00:35:34Schön, dass du sie gefunden hast.
00:35:35Es ist nämlich ein altes Erbstück.
00:35:37Sie haben wohl Angst, die Fundsache zur Polizei zu bringen.
00:35:40Du bist auf dem Holzweg.
00:35:42Du siehst zu viel Fernsehen.
00:35:43Dabei verlernt man das selbstständige Denken.
00:35:45Was ist hinter dieser Tür?
00:35:47Noch mehr Krimskrams aus der Vergangenheit?
00:35:49Viele Kunstwerke.
00:35:50Die hat Großvater von seiner ägyptischen Reise mitgebracht.
00:35:53Interessant.
00:35:55Ägyptische Kunst?
00:36:07Ach, Sie!
00:36:08Eintritt streng verboten.
00:36:09Lassen Sie mein Handgelenk los.
00:36:10Was haben Sie vor?
00:36:11Überhaupt nichts.
00:36:12Ich habe mir mit dem Jungen alles ein bisschen angesehen.
00:36:14Mit welchem Jungen?
00:36:14Alexander.
00:36:15Alles gelogen.
00:36:18Alexander, komm sofort aus deinem Versteck.
00:36:22Ich hielt Vorsicht für besser.
00:36:24Mit diesem Menschen ist nichts zu spaßen.
00:36:26Der kriegt es nämlich fertig und gibt mir eine Ohrfeige.
00:36:28Der Großvater will nicht, dass irgendjemand hier im Stall herumstöbert.
00:36:31Er wird einen Tobstuzanfall bekommen.
00:36:33Mischen Sie sich bitte nicht in unsere Familienangelegenheiten.
00:36:35Kommen Sie, Jane.
00:36:37Gut so, lass dir nichts gefallen.
00:36:54Kommen Sie, Jane.
00:37:08Kommen Sie, Jane.
00:37:53Kommen Sie, Jane.
00:38:18Kommen Sie, Jane.
00:38:48Kommen Sie, Jane.
00:39:11Kommen Sie, Jane.
00:39:40Kommen Sie, Jane.
00:39:57Kommen Sie, Jane.
00:40:14Kommen Sie, Jane.
00:40:35Kommen Sie, Jane.
00:40:41Kommen Sie, Jane.
00:40:47Kommen Sie, Jane.
00:40:50Kommen Sie, Jane.
00:40:52Kommen Sie, Jane.
00:40:54Kommen Sie, Jane.
00:40:54Kommen Sie, Jane.
00:40:54Kommen Sie, Jane.
00:40:56Kommen Sie, Jane.
00:40:59Kommen Sie, Jane.
00:41:02Kommen Sie, Jane.
00:41:08Kennen Sie sie?
00:41:10Hab sie niemals gesehen.
00:41:11Hier aus der Gegend ist sie nicht.
00:41:14Wer sie auch sein mag, schaffen Sie sie weg.
00:41:16Warum haben Sie den Stall nicht abgeschlossen, Sie Tölpel?
00:41:18Dann hätten wir nicht dieses Pack hier, das in alles seine Nase steckt.
00:41:25Er ist fertig.
00:41:27Bitte reg dich nur nicht auf.
00:41:28Warum soll ich mich aufregen?
00:41:30Glaubst du, ich hab noch nie eine Leiche gesehen?
00:41:32Steht uns allen bevor.
00:41:34Sie werden ja nicht mehr gebraucht.
00:41:35Gehen Sie lieber ins Haus.
00:41:37Ich komme bald nach.
00:41:46Zuerst hat der Täter versucht, das Opfer hier zu verstecken.
00:41:49Dass er sie überhaupt so weit schleppen konnte,
00:41:50dazu gehört die Kraft eines Besessenen.
00:41:52Herr Inspektor!
00:41:54Ja, was gibt's, Herr Doktor?
00:41:56Ich weiß nicht, ob meine Beobachtung wichtig für Sie ist.
00:41:59Alles ist wichtig, sprechen Sie.
00:42:00Mir ist aufgefallen, dass die ermordete Kleider trägt,
00:42:03die vermutlich im Ausland gekauft worden sind.
00:42:06Möglicherweise in Frankreich.
00:42:08Hm, das ist allerdings sehr interessant.
00:42:11Vielen Dank, Herr Doktor.
00:42:13Na, ich bin ja kein Fachmann.
00:42:14Ich dachte...
00:42:15Vielleicht hilft es weiter.
00:42:16Danke Ihnen.
00:42:17Bitte.
00:42:24Das würde erklären, warum ich Sie nicht identifizieren konnte.
00:42:27Wenn Sie hier aus der Gegend wäre, müsste ich Sie kennen.
00:42:29Das mag ja alles sein.
00:42:31Trotzdem bleibe ich bei der Annahme,
00:42:32dass zwischen ihr und der Familie irgendeine Verbindung besteht.
00:42:35Ich denke, wir sollten alle hierher beordern.
00:42:37Hm, das gäbe aber Feuerwerk.
00:42:39Die hassen sich doch wie die Pest.
00:42:40Hab ich auch gemerkt.
00:42:42Zuerst mal die Routinearbeit.
00:42:44Gibt es außer dem Gärtner noch Personal hier?
00:42:47Selbstverständlich, Herr Inspektor.
00:42:52Das kann nicht sein.
00:42:54Sie?
00:42:54Ja.
00:42:55Ich hab also doch nicht fantasiert.
00:43:15Darf ich bitten?
00:43:18Eine leere Zigarettenpackung.
00:43:20Ich glaube nicht, dass Sie damit den Fall klären werden.
00:43:23Kleinigkeiten sind oft wichtig.
00:43:24Sagen Sie, was suchen Sie hier eigentlich im Schweiß Ihres Angesichts?
00:43:28Spuren.
00:43:29Das ist mir klar.
00:43:30Aber werden Sie etwas finden, um den Mörder überführen zu können?
00:43:34Er hat sein Opfer über die Mauer zum Stall geschleppt.
00:43:36Eine lange Strecke.
00:43:37Es wäre doch möglich, dass dabei irgendwas runtergefallen ist.
00:43:40Oder nicht?
00:43:42Doch.
00:43:43Ja, natürlich.
00:43:43Hast du etwas gefunden?
00:43:45Nein, Herr Inspektor, leider nicht.
00:43:47Übrigens, die Familie ist vollzählig.
00:43:49Ja, schön.
00:43:49Ich vernehme sie später.
00:43:52Ach, die haben alle was auf dem Kerbholz.
00:43:53Viel Glück.
00:43:58Da erwirkt irgend so ein blödsinniger Trottel seiner Freundin.
00:44:01Vielleicht hat er sogar der Menschheit damit einen Dienst erwiesen.
00:44:03Und was macht die Polizei?
00:44:04Stöbert überall sinnlos herum.
00:44:06Kümmert sich um unsere Privatangelegenheiten.
00:44:08Ich habe ihm eine Meinung gesagt.
00:44:09Diesem Inspektor Heddock oder wie der Kerl sonst heißt.
00:44:11Kreddock heißt er, Kreddock.
00:44:14Darf ich eingießen?
00:44:15Ja, warum nicht?
00:44:17Jedenfalls habe ich diesem Inspektor ein für alle Mal erklärt, dass kein Angehöriger
00:44:20meiner Familie diese ermordete Person jemals gesehen hat.
00:44:23Woher willst du das eigentlich so genau wissen?
00:44:25Hör endlich auf, Cedric, das ist ja absurd.
00:44:26Eine Frau, die zweifelsohne nicht aus dieser Gegenstand wird umgebracht und ausgerechnet
00:44:30in unserem Stall gefunden.
00:44:31Warum sollte sie nicht einer von uns gekannt haben?
00:44:33Sie könnte ja zum Beispiel deine Freundin gewesen sein.
00:44:35Wieso?
00:44:36Ja, die Überlegung ist nicht dumm.
00:44:38Es wäre doch denkbar.
00:44:39Cedrics Überlegungen sind immer dumm.
00:44:41Ich meine vom Standpunkt der Polizei aus.
00:44:43Dir scheint das Spaß zu machen.
00:44:44Der Ruf unserer Familie kann dir ja gleichgültig sein.
00:44:47Als Schwager gehörst du ja nicht richtig zur Familie.
00:44:49Genau genommen.
00:44:50Ich möchte zu gern wissen, wer hat eigentlich die Polizei verständigt?
00:44:53So?
00:44:53Ich kann bedenken, wer das gemacht hat.
00:44:56Du?
00:44:57Na, red schon.
00:44:58Offenbar jemand, der wusste, dass die Leiche dort versteckt war.
00:45:02Kann ich eine Tesse Kaffee haben, Jane?
00:45:05Nimm dir, was du brauchst.
00:45:07Von uns war es doch bestimmt keiner.
00:45:09Wer weiß.
00:45:10Den Täter sollte man sogar noch belohnen.
00:45:12Das war sowieso eine Spionin.
00:45:14Wie kannst du das behaupten, Vater?
00:45:15Na, hör mal, schließlich war sie eine Ausländerin.
00:45:17Viele Frauen fahren nach Paris, um dort französische Kleider zu kaufen.
00:45:20Eine anständige Frau fährt nicht nach Paris.
00:45:22Dr. Quimper ist gerade eingetroffen, Mr. Eckensorg.
00:45:25Du lässt dir also noch immer diese seltsamen Verjüngungsspritzen geben, Vater?
00:45:28Ich würde mir täglich zehn Spritzen geben lassen, um euch zu überleben.
00:45:31Euch allen schimmert doch die Habgier aus den Augen.
00:45:37Ihr werdet mich jetzt entschuldigen.
00:45:39Es gibt nichts Schöneres für mich, als der Polizei zu helfen.
00:45:41Der Kaffee war ausgezeichnet, Jane.
00:45:46Fast hätte ich's vergessen.
00:45:48Der Inspektor hat mir vorhin gesagt, er wird euch nachher alle vernehmen.
00:45:50Hoffentlich habt ihr ein und freie Alibis.
00:45:54Ein aufgewecktes Bürschchen.
00:45:56Kommen wir zu den Tatsachen.
00:45:57Die Unbekannte wurde am vergangenen Freitag, als wir hierher unterwegs waren, umgebracht.
00:46:01Damit stehen wir alle unter Verdacht.
00:46:03Aber wir sind doch jetzt ziemlich spät hier eingetroffen.
00:46:05Das ist es ja.
00:46:06Es kommt also darauf an, wo jeder von uns sich vorher aufgehalten hat.
00:46:10Albert, was hast du gemacht?
00:46:11Wieso ich?
00:46:12Na, red schon.
00:46:13Oder willst du mir einreden, dass du nur im Büro warst?
00:46:15Ja, das heißt, nein, ich...
00:46:17Aha.
00:46:18Jetzt erinnere ich mich, ich bin im Kino gewesen.
00:46:20Ich hab mir einen Film angesehen.
00:46:21Oh, mit Brigitte Bardot?
00:46:23Cedric, dieses Verhör finde ich einfach lächerlich.
00:46:25Hast du ein schlechtes Gewissen?
00:46:26Wie hast du denn den Tag verbracht?
00:46:28Oder kann deine Sekretärin etwa bestätigen, wo du überall gewesen bist?
00:46:32Was geht dich das an, Cedric?
00:46:33Mir kam er nichts.
00:46:35Ich war im Club.
00:46:37Der Club hat doch einen zweiten Ausgang.
00:46:38Ja, das könnte sein.
00:46:40Aber ich bin erst am Sonnabend hier eingetroffen.
00:46:43Nehmen wir an, du hast die Leiche am Freitag hergebracht, Islay.
00:46:45Dann fuhrst du wieder nach London und begabst dich ein zweites Mal in den Club, um ein stichhaltiges Alibi zu
00:46:50haben.
00:46:50Deine Freundin Cedric würde doch sicher alles beschwören, was du willst.
00:46:53Ich weiß im Augenblick nicht, auf welcher meiner Freundinnen du anspielst, aber ich würde dir beipflichten, Harald.
00:46:57Sie ist zuverlässig wie deine Sekretärin.
00:47:01Wenn Sie etwas Zeit haben, bringen Sie mir doch bitte einen Kaffee in die Bibliothek.
00:47:05Ja, sehr gern.
00:47:07Was meint ihr? Ein bisschen sehr nervös, der Herr.
00:47:10Ach, spiel dich nur nicht auf.
00:47:11Wieso? Man wird doch wohl noch fragen dürfen.
00:47:17Das ist ja merkwürdig.
00:47:20Wenn sie Ausländerin war, dann...
00:47:22Es wäre schön, wenn wir den Fall selbst klären würden.
00:47:23Aber die Bande scheint kein Verständnis dafür zu haben.
00:47:25Ein törichter Einfall vielleicht.
00:47:27Erstmal sehen.
00:47:27Wenn das Opfer eine Französin war, wäre es gern nicht undenkbar...
00:47:33Spann mich nicht auf die Folter. Was meinst du?
00:47:35Dass die ermordete Martin ist.
00:47:37Martin?
00:47:37Ja, dieses französische Bauernmädchen, das Edmund unbedingt heiraten wollte.
00:47:41Bevor Edmund fiel, gab es doch furchtbar viel Krach ihretwegen.
00:47:44Das war vor 16 Jahren.
00:47:45Ja, ja, ich weiß.
00:47:47Und doch gibt es irgendeinen Zusammenhang.
00:47:50Selbst wenn du recht hättest.
00:47:51Wer könnte wohl ein Interesse daran gehabt haben, Martin umzubringen?
00:47:53Das sind Hirngespinste.
00:47:55Es war gar nicht meine Idee.
00:47:57Und wer hat das ausgeklügelt?
00:47:59Wieso?
00:48:01Evelyn.
00:48:02Evelyn?
00:48:04Evelyn?
00:48:05Eigenartig.
00:48:12Paul!
00:48:29Ich muss mit dir reden.
00:48:31So geht es nicht mehr weiter.
00:48:32Ich kann diese Heimlichkeiten nicht mehr ertragen.
00:48:34Wir müssen deinen Vater um sein Einverständnis bitten.
00:48:36Wir müssen noch etwas warten.
00:48:37Aber wie lange denn noch?
00:48:40Paul, es ist möglich, dass wir in unserer Familie einen Mörder haben.
00:48:44Evelyn.
00:48:46Ich muss ihn dir zeigen.
00:48:47Ich habe nämlich einen Brief bekommen.
00:48:49Du musst ihn lesen.
00:48:53Ich glaube, mein Französisch reicht nicht aus.
00:48:55Lies ihn mir vor.
00:48:56Liebe Miss Eckensorb,
00:48:58Sie werden sicher überrascht sein,
00:49:00nach so vielen Jahren zu hören,
00:49:01dass Sie eine Schwägerin haben.
00:49:03Ihr Bruder Edmund und ich haben geheiratet,
00:49:06zwei Tage bevor er gefallen ist.
00:49:08Erst nach langen Überlegungen entschloss ich mich, Ihnen zu schreiben.
00:49:11Ich habe nämlich die Absicht, England zu besuchen.
00:49:13Ich möchte die Familie meines Mannes kennenlernen.
00:49:15Ich wende mich an Sie und nicht an Ihren Vater,
00:49:17weil ich weiß, dass er ein schwer kranker Mann ist.
00:49:20Aus diesem Grund möchte ich ihm jegliche Aufregung ersparen.
00:49:23Ich freue mich auf Edmunds Familie.
00:49:24Mit den herzlichsten Grüßen Ihre,
00:49:27Martin Eckensorb.
00:49:29Aber wie konnte Edmund überhaupt heiraten?
00:49:31Er befand sich doch bei seiner Truppe.
00:49:32Wir haben uns eben geirrt.
00:49:34Warum bist du so aufgeregt?
00:49:36Verstehst du denn nicht?
00:49:37Die Frau, die ermordet worden ist, war bestimmt Martin.
00:49:39Es ist doch so, wenn sie hätte beweisen können,
00:49:41dass sie Edmunds Witwe ist,
00:49:42dann wäre auch sie erbberechtigt gewesen.
00:49:44Ach, jetzt begreife ich erst.
00:49:46Paul, was soll ich tun?
00:49:49Wissen es die anderen schon?
00:49:50Noch nicht.
00:49:51Nur einer ahnt etwas, Albert.
00:49:53Ich habe ihn gefragt, ob die Tote nicht Martin sein könnte.
00:49:56Was meinte er?
00:49:57Er fand es absurd.
00:49:58Aber er war betroffen.
00:50:03Du wirst die Polizei einweihen müssen.
00:50:05Aber damit belaste ich doch unsere Familie.
00:50:07Aber was willst du denn sonst machen?
00:50:08Das ist es ja eben.
00:50:10Ich habe keine Ahnung.
00:50:11Geh zur Polizei, es muss sein.
00:50:14Ich will es mir noch mal überlegen.
00:50:17Lass mich jetzt allein, Paul.
00:50:29Guten Tag, Jane.
00:50:30Guten Tag.
00:50:31Ich wminister.
00:50:34Japan.
00:50:43Welénom?
00:50:50Geh zur Polizei.
00:50:53Geh zur Polizei.
00:51:20Na, endlich!
00:51:22Tut mir leid, dass ich zu spät komme.
00:51:23Oh, guten Abend, Herr Inspektor.
00:51:27Sie wussten von dieser Geschichte mit der Puderdose?
00:51:29Wie soll ich sagen?
00:51:30Bevor ich es erfuhr...
00:51:31Wissen Sie mir...
00:51:32Ich habe es für das Beste gehalten, Mr. Stranger, den Herrn Inspektor doch noch reinzubauen.
00:51:35So haben Sie, sehr vernünftig.
00:51:37Späte Einsicht.
00:51:39Der Polizei Informationen vorzuenthalten, ist ein schweres Vergehen.
00:51:42Entschuldigen Sie, Herr Inspektor, Sie werden mir noch einmal verzeihen.
00:51:45Möchten Sie Tee?
00:51:46Danke, nein.
00:51:47Sie sind sich darüber im Klaren, was es bedeutet, dass die Puderdose aus Ihrem Zimmer gestohlen wurde.
00:51:52Oder vielleicht Kaffee?
00:51:53Der Dieb der Puderdose und der Mörder sind mit der größten Wahrscheinlichkeit identisch.
00:51:57Diese Person lebt im Hause und wird bestimmt versuchen, sie umzubringen.
00:52:01Um Gottes Willen.
00:52:02Sie schwebt in Gefahr.
00:52:04Ich fordere Sie, auf Ihre Stellung sofort aufzugeben.
00:52:06Es muss sein.
00:52:07Ja, Sie haben recht.
00:52:08Mit solch einem Mörder ist nicht zu spaßen.
00:52:13Ich bin einverstanden.
00:52:14Ich werde gleich morgen früh kündigen.
00:52:16Sehr schön.
00:52:18Eine Sorge weniger.
00:52:19Nach dem Kontrakt kann ich ja dann in vier Wochen aufhören.
00:52:22Möchten Sie nicht wenigstens ein Gläschen Bier, Herr Inspektor?
00:52:25Miss Marple, ich...
00:52:26Ach, es hat ja doch keinen Zweck.
00:52:32Gute Nacht.
00:52:33Gute Nacht.
00:52:36Schießen Sie mal los.
00:52:37Haben Sie auf dem Amtsgericht etwas erreicht?
00:52:39Es war sehr schwierig.
00:52:41Ich habe meinen Bekannten gefragt.
00:52:42Natürlich ist es nicht gestattet.
00:52:43Haben Sie das Testament gesehen?
00:52:45Ja.
00:52:46Und was steht drin?
00:52:47Das Testament, das der Vater des alten Eggenshop hinterlassen hat, sieht einigermaßen merkwürdig aus.
00:52:52Wieso? Was gibt es da Besonderes?
00:52:54Er hat seinem Sohn, den er offenbar nicht leiden konnte, das Haus nur auf Lebenszeit zugesprochen.
00:52:58Außerdem erhält der Alte nur die Zinsen des beträchtlichen Familienvermögens.
00:53:01An das Kapital kann er nicht daran.
00:53:03Aha.
00:53:04Nach dem Tod des Alten wird das Kapital zu gleichen Teilen an seine Kinder fallen.
00:53:08Das heißt an Evelyn, Cedric, Harold und Albert.
00:53:10Aha.
00:53:11Zwei der im Testament genannten, Edith und Edmund, sind ja inzwischen verstorben.
00:53:15Dann erben die anderen also entsprechend mehr.
00:53:17Nicht ganz. Alexander erhält den Anteil seiner Mutter Edith.
00:53:20So, und was bekommt sein Vater Isley?
00:53:22Die Anverwandten werden nur bedacht, wenn keine Kinder vorhanden sind.
00:53:25Er könnte also nur ein Interesse daran haben, dass sich das Erbe Alexanders vergrößert.
00:53:29Dr. Quimper möchte Sie sprechen.
00:53:30Oh ja, ja. Bitten Sie nach rein.
00:53:33Ihre Nachforschungen haben mich ein gutes Stück weitergebracht. Danke.
00:53:36Sehr angeschaut.
00:53:36Guten Morgen.
00:53:37Guten Morgen, Herr Inspektor.
00:53:38Oh, guten Morgen, Herr Doktor. Nehmen Sie Platz.
00:53:41Haben Sie die Ermordete schon identifizieren können?
00:53:44Die Ermittlungen der französischen Polizei waren bisher negativ.
00:53:47Sie nehmen also doch an, dass es sich um eine Französin handelt.
00:53:49Es hat sich einwandfrei herausgestellt, dass Kleidung und Schminke in Paris hergestellt worden sind.
00:53:53Haben Sie mich deshalb hierher gebeten?
00:53:56Nein.
00:53:58Trifft es zu, dass vorige Weihnachten der alte Eckensorb eine Magenverstimmung hatte?
00:54:02Ja, es wurde außergewöhnlich gut und reichhaltig gegessen.
00:54:05Da passiert sowas schon mal.
00:54:06Er sagt, Sie haben ihm damals viele Fragen gestellt.
00:54:09Als hätten Sie eine Arsenvergiftung vermutet.
00:54:11Das ist richtig.
00:54:13Eine gewisse Zeit lang hatte ich den Verdacht, aber das war wohl ein Irrtum.
00:54:15Haben Sie die Speisen untersucht?
00:54:17Nein.
00:54:17Warum nicht?
00:54:18Weil alles dagegen sprach.
00:54:20Er litt ja nicht unter chronischer Gastritis, also wurden ihm offenbar keine kleinen Dosen Arsen zugeführt,
00:54:24wie es ja die geradezu klassische Methode der Arsenvergiftung vorschreibt.
00:54:26Sie meinen, ein Giftmischer würde niemals so pfuschen?
00:54:28Es wäre unerklärlich.
00:54:31Oh, entschuldigen Sie bitte.
00:54:36Ja?
00:54:37Miss Eckensorb möchte Sie sprechen.
00:54:39Ja, verbinden Sie.
00:54:41Miss Eckensorb.
00:54:42Evelyn?
00:54:45Ja.
00:54:47Guten Morgen, Herr Inspektor.
00:54:49Guten Morgen.
00:54:50Ich möchte Ihnen von einem Brief Kenntnis geben.
00:54:52Ja, gern.
00:54:54Würden Sie mir den Brief bitte vorlesen?
00:54:57Liebe Miss Eckensorb, Sie werden sicher überrascht sein, nach so vielen Jahren zu hören, dass Sie eine Schwägerin haben.
00:55:02Ihr Bruder Edmund und ich haben geheiratet, zwei Tage bevor er gefallen ist.
00:55:05Das genügt.
00:55:06Könnte ich jemanden zu Ihnen schicken, um den Brief abzuholen, Miss Eckensorb?
00:55:09Wir sind mit der französischen Polizei in Verbindung.
00:55:11Ja, danke.
00:55:12Auf Wiedersehen.
00:55:15Sie kennen den Inhalt des Briefes?
00:55:18Ja, ich...
00:55:19Ich kenne ihn.
00:55:20Das hätten Sie mir sagen müssen.
00:55:24Ich liebe Evelyn, Herr Inspektor.
00:55:26Wir wollen heiraten.
00:55:28Ich habe ihr geraten, Sie über den Brief zu informieren.
00:55:30Sie haben es nicht verlangt?
00:55:31Nein, ich fand es für die Zukunft wichtig, für uns alle, dass Sie diese Entscheidung selbst trifft.
00:55:36Das ist einleuchtend.
00:55:38Ist das alles?
00:55:38Kann ich gehen?
00:55:42Doktor, halten Sie das Opfer für Martin Eckensorb?
00:55:44Wer käme sonst in Frage?
00:55:47Halten Sie jemand aus der Familie für fähig, einen Mord zu begehen?
00:55:50Darauf möchte ich lieber nicht antworten, Herr Inspektor.
00:55:54Na schön, Doktor.
00:55:55Auf Wiedersehen.
00:56:08Was ist Neues?
00:56:10Ich mache mir Sorgen.
00:56:11Um den Doktor?
00:56:13Keineswegs.
00:56:14Ich mache mir Sorgen um Miss Marple.
00:56:35Ich mache mir Sorgen.
00:57:06Suchen Sie irgendwas, Miss Marple?
00:57:07Ja.
00:57:09Nein.
00:57:10Ich.
00:57:11Fühlen Sie sich nicht wohl?
00:57:13Doch, mir geht es gut.
00:57:14Ich danke Ihnen, Mr. Istley.
00:57:15Haben Sie einen Wunsch?
00:57:17Nein, aber ich dachte, ich könnte Ihnen die Arbeit abnehmen und dem Alten seinen Schlaftunk raufbringen.
00:57:21Das wäre sehr liebenswürdig von Ihnen.
00:57:23Gleichfertig.
00:57:32Hm, furchtbares Gewitter.
00:57:34Mit der Elektrizität tapert es ja immer.
00:57:36Überhaupt ein wackeliges Haus.
00:57:39Sie sind heute ein bisschen nervös, wie?
00:57:40Ach nein, keine Spur.
00:57:43Nett von Ihnen.
00:57:44Mach ich gern.
00:57:48Nett von Ihnen.
00:58:19Untertitelung des ZDF, 2020
00:58:50Untertitelung des ZDF, 2020
00:59:13Untertitelung des ZDF, 2020
00:59:21Sie haben mich aber erschreckt
00:59:23Wir haben eine Stromunterbrechung schon ein paar Minuten
00:59:25Ich will nur rasch Kerzen holen, wenn Sie mich bitte entschuldigen wollen
00:59:28Einen Augenblick
00:59:30Wie ich von meiner Schwester erfahren habe, arbeiten Sie erst seit einigen Tagen hier im Haus
00:59:33Ja
00:59:34Sie sehen mir gar nicht aus wie eine Wirtschaftlerin
00:59:36Wie jeder andere Mensch bin auch ich gezwungen, meinen Lebensunterhalt zu verdienen
00:59:40Einen Tag nachdem Sie hier angefangen haben, wurde die Leiche gefunden
00:59:43Sie haben Sie doch aufgestöbert
00:59:45Wie kommen Sie darauf?
00:59:46Nur Sie kommen in Betracht
00:59:47Sie waren das spürend
00:59:49Ganz sicher
00:59:50Und Sie haben auch die Polizei verständigt
00:59:52Ich versichere Ihnen, dass ich die Polizei nicht angerufen habe
00:59:55Sie waren es nicht?
00:59:56Nein
00:59:56Wer sind Sie?
00:59:58Und was machen Sie wirklich hier?
00:59:59Weshalb sind Sie so misstrauisch?
01:00:02Seien Sie sicher, dass ich Sie künftig ganz genau beobachten werde
01:00:06Jane
01:00:08Na endlich, ich muss etwas Wichtiges mit Ihnen besprechen
01:00:38Ich muss etwas Wichtiges mit Ihnen besprechen
01:00:57Hilfe!
01:00:59Hilfe!
01:01:01Hilfe!
01:01:05Hilfe!
01:01:07Hilfe!
01:01:12Was ist mit Ihnen?
01:01:13Albert, kümmern Sie sich um Albert?
01:01:20Alexander, ruf den Arzt an.
01:01:22Sofort.
01:01:26In dem Fall kam leider jede Hilfe zu spät, Herr Inspektor.
01:01:30Wie geht es den anderen?
01:01:32Evelyn, Cedric, Harald und Isley haben nur leichtere Vergiftungen und befinden sich außer Gefahr.
01:01:36Und der Alte wird sich auch bald wieder erholen. Er ist ja zäher als wir alle.
01:01:39Bis morgen ist der Spuk vergessen.
01:01:43Und Sie können sich nicht irren?
01:01:45Nein, es liegt eine Vergiftung vor.
01:01:48Na dann, vielen Dank, Doktor.
01:01:50Doktor Quimper, wo bleiben Sie?
01:01:52Harald, das ist typisch für ihn. Er ist und bleibt ein Schreihals.
01:02:02So, jetzt das noch, die Hühnerbrühe.
01:02:04Danke.
01:02:12Wie weit sind Sie?
01:02:13Wir haben alles.
01:02:14Sorgen Sie dafür, dass das Zeug gleich ins Labor kommt.
01:02:16Ich brauche morgen früh den Bericht.
01:02:24Nun, Miss Marple?
01:02:26Pilzsuppe, Curryreis, Ente, Apfeltorte.
01:02:31Ach, danke sehr.
01:02:33Die Pilzsuppe war vermutlich aus einer Büchse.
01:02:35Durchaus nicht.
01:02:36Ein halbes Pfund Champignons, Hühnerbrühe, etwas Sahne, dann eine Einbrenne, etwas Zitrone und verschiedene Gewürze.
01:02:42Hm.
01:02:43Die Pilze vielleicht?
01:02:45Ich habe selber von der Suppe gegessen.
01:02:47Wunderbar.
01:02:47Das glaube ich Ihnen.
01:02:49Die Torte vielleicht?
01:02:51Ich habe sogar zwei Stück Apfeltorte gegessen, das muss ich zugeben.
01:02:54Torten sind meine Spezialität.
01:02:56Und der Reis?
01:02:57Ach ja, der Reis.
01:02:59Den habe ich nicht einmal gekostet, denn Reis, wissen Sie, macht dick.
01:03:02Und ich hatte doch vor, die Apfeltorte zu probieren.
01:03:06Hm.
01:03:07Wo kamen die Enten her?
01:03:08Die Enten hat Harald geschossen.
01:03:11Es scheint ihm Spaß zu machen, zu schießen, vielleicht auch zu töten.
01:03:15Ich wollte Sie noch fragen, hat der Junge auch von dem Curryreis gegessen?
01:03:18Nein.
01:03:20Er wollte den Reis nicht anrühren, auf keinen Fall.
01:03:23Überlegen Sie, ist jemand in die Küche gekommen, während Sie das Essen kochten?
01:03:28Solange ich hier war, nicht.
01:03:29Aber ich habe noch ein paar andere Pflichten.
01:03:33Also konnte jeder in die Küche?
01:03:35Mhm.
01:03:36Sechs Menschen werden vergiftet.
01:03:39Eigenartig nur einer stirbt.
01:03:42Das ist mir auch schon aufgefallen, Herr Inspektor.
01:03:46Entschuldigen Sie bitte, ich wollte Ihnen nur melden, der Kommissar erwartet noch heute Ihren Anruf.
01:03:50In Ordnung.
01:03:51Brechen wir auf?
01:03:53Gehen Sie doch schon zum Wagen, ich komme gleich nach.
01:03:55Ja, gut.
01:04:00Ich denke, die beiden Morde hängen zusammen.
01:04:02Was glauben Sie?
01:04:03Ich bin Ihrer Meinung.
01:04:04Wir müssen herausbekommen, wer Ihnen die Puderdose entwendet hat.
01:04:07Ein Zimmer habe ich schon durchsucht, mehr habe ich nicht geschafft.
01:04:10Ja?
01:04:10Wessen Zimmer?
01:04:12Leider das Zimmer von Albert.
01:04:14Ah.
01:04:16Miss Marple, ich muss mich jetzt verabschieden.
01:04:18Schon gut, ich weiß Bescheid.
01:04:19Die Arbeit eines Polizisten nimmt nie ein Ende.
01:04:23Die der Hausfrau auch nicht.
01:04:26Ich habe eine Bitte.
01:04:28Seien Sie vorsichtig.
01:04:30Und falls Ihnen wieder mal etwas auffallen sollte, kommen Sie hoffentlich damit zuerst zu mir.
01:05:03Ich habe eine Bitte.
01:05:05Die Chemiker haben Spuren von Arsen gefunden.
01:05:07Im Reis.
01:05:08Kein Wunder, dass alle scheußliche Magenkrämpfe bekommen haben.
01:05:12Aber sterben konnte davon keiner.
01:05:14Albert bekam also eine Extradosis.
01:05:16Ja, aber was sollte das Arsen im Reis?
01:05:18Nehmen wir mal an, der Giftmischer gehört zur Familie.
01:05:20Dann müsste er doch auch krank geworden sein.
01:05:22Ich habe einen anderen Verdacht.
01:05:23Diesen Hillman sollten wir nicht aus dem Auge lassen.
01:05:26Es wird gemungelt, wenn der alte Eckensorf stirbt, fällt ihm ein ganz hübsches Legat zu.
01:05:31Wollte ich nur mal gesagt haben.
01:05:32Sie vergessen die Ermordete, Beken.
01:05:35Durch diese Giftgeschichte bin ich sicher, es handelt sich um Martin Eckensorf.
01:05:38Sicher?
01:05:38Ist die französische Polizei weitergekommen?
01:05:41Über die Ehe gibt es keine Dokumente.
01:05:43Das Dorf, in dem Edmund stationiert war, wurde während des Krieges völlig zerstört.
01:05:47Alle Akten im Rathaus wurden vernichtet.
01:05:48Und was nun?
01:05:49Es besteht kein Zweifel, die Mörder geschahen planmäßig.
01:05:52Wer konnte ein Interesse daran haben, die Französern umzubringen?
01:05:54Der Mörder gehört zur Familie.
01:05:55Das ist sein Plan.
01:05:56Er bringt einen nach dem anderen um, mit Ausnahme des Alten.
01:05:58Wenn der Alte dann eines natürlichen Todes stirbt, erbt der Mörder das ganze Vermögen und den Grundbesitz.
01:06:04Albert hat die tödliche Dosis nach dem Essen bekommen.
01:06:07Vielleicht in einem Getränk?
01:06:16Ich würde das an Ihrer Stelle nicht trinken.
01:06:20Wieso nicht?
01:06:21Weil jetzt Mittag gegessen wird.
01:06:23So.
01:06:24Was gibt's?
01:06:25Sie bekommen Fleischbrühe und Karamellcreme.
01:06:27Fleischbrühe, ich habe doch ein Steak verlangt.
01:06:29Der Doktor hat angeordnet, Fleischbrühe.
01:06:31Zum Teufel mit ihm, noch habe ich in diesem Haus zu bestimmen.
01:06:34Ich verzichte auf Abwaschwasser.
01:06:35Nehmen Sie das weg.
01:06:36Sehr gern.
01:06:45Hillmann, eine neue Flasche.
01:06:48Wie konntest du so töricht sein und der Polizei den Brief geben?
01:06:50Du musst nicht bei Verstand gewesen sein.
01:06:52Damit hast du den Verdacht auf uns gelenkt.
01:06:54Eine unmögliche Situation für uns alle.
01:06:56Das finde ich nicht.
01:06:58Nur für einen.
01:06:59Deine Scherze kannst du dir ersparen.
01:07:00Ein Irrtum von dir sollte gar kein Scherz sein.
01:07:02Ich meine es ernst.
01:07:03Du könntest es doch gewesen sein.
01:07:06Oder meinst du, ich war der Mörder?
01:07:07Schluss damit.
01:07:08Hört auf endlich.
01:07:09Vielleicht warst du es, Evelyn.
01:07:11Was versprichst du dir von diesen Beschuldigungen?
01:07:13Vergiss nicht, ein Mörder ist unter uns.
01:07:15Lass diesen Unsinn.
01:07:16Sage über uns, was du willst.
01:07:17Aber lass bitte Evelyn aus dem Spiel.
01:07:20Weißt du, ich finde es doch einigermaßen verdächtig,
01:07:23dass Evelyn den mysteriösen Brief so lange verheimlicht hat,
01:07:25bis sie ihn zu ihrem Vorteil benutzen konnte.
01:07:27Wieso?
01:07:30Ich verlange für diese Beleidigung eine Erklärung.
01:07:32Als die Ermordete unter diesen merkwürdigen Umständen bei uns gefunden wurde,
01:07:35da befanden sich alle Mitglieder unserer Familie unter Verdacht.
01:07:37Natürlich auch Evelyn.
01:07:39Nachdem sie den Brief der Polizei übergeben hatte,
01:07:41befanden sich immer noch alle unter Verdacht.
01:07:44Evelyn natürlich nicht mehr.
01:07:46Das ist mir noch gar nicht aufgefallen.
01:07:48Ja, du hast ganz recht, Cedric.
01:07:50Wie stellst du dir das eigentlich vor?
01:07:52Die Frau wurde erwürgt.
01:07:54Wie soll denn deine Schwester das bewerkstelligt haben?
01:07:56Ganz einfach.
01:07:58Evelyn ist eine attraktive Frau, kein Zweifel.
01:08:00Und?
01:08:01Ich meine, eine attraktive Frau braucht eine schmutzige Arbeit ja nicht selbst durchzuführen.
01:08:06Am besten hörst du gar nicht auf sein blödsinniges Gerede.
01:08:09Streng dich nicht an.
01:08:11Evelyn hat ihr Herz schon an den Onkel Doktor verloren.
01:08:13Du wirst also keine Möglichkeit haben,
01:08:15ein zweites Mal in unsere Familie einzuheiraten.
01:08:18Oho, ich sehe, du fühlst dich getroffen.
01:08:20Ja, noch so eine Unverschämtheit und ich vergesse mich.
01:08:23Bitte tu dir keinen Zwang an.
01:08:25Aber vorher eine Frage.
01:08:26Gibst du zu, dass du dich am Abend,
01:08:28bevor die Leiche gefunden wurde,
01:08:29mit Evelyn heimlich auf unserem Grundstück getroffen hast?
01:08:33Wieso, ich...
01:08:34Hillman hat dich gesehen.
01:08:36Ich streite es ja nicht ab, wir haben uns getroffen.
01:08:38Er hat mich gebeten, mit Vater zu sprechen.
01:08:41So? Um was ging es?
01:08:42Er sollte mir Geld borgen, wenn du es genau wissen willst.
01:08:53Er ist ja nicht ab, wir haben uns getroffen.
01:09:19Die schwarzen Handschuhe.
01:09:42Was tun Sie hier?
01:09:44Ich mache das Bett.
01:09:45Sie haben heute früh doch aufgehauen.
01:09:47Ja, aber ich muss doch einen Kopfkissenbezug auswechseln.
01:09:50Aber Sie hatten es doch gerade frisch bezogen.
01:09:52Es war nicht ganz sauber. Ach, brauche ich ja nicht.
01:10:02Wie lange lässt Sie mich denn noch hier auf mein Geld warten?
01:10:04Muss ich wieder in der Dunkelheit durch die Gegend fahren?
01:10:06Sie brauchen doch keine Angst zu haben. Wird sich keiner an Ihnen vergreifen.
01:10:11Sie wissen doch, ein Unglück kommt niemals allein.
01:10:14Der Junge meiner Schwester bekam zum Beispiel die Masern.
01:10:16Dann stürzte sie auf der Treppe und brach sich einen Arm.
01:10:18Einen Tag später hatte ihr Mann einen Herzanfall.
01:10:20Alles in einer Woche sollte man gar nicht für möglich halten.
01:10:23Hier wird auch noch manches passieren.
01:10:25Den Anfang machte die ermordete Frau.
01:10:28Dann wurde Albert vergiftet.
01:10:29Ich möchte zu gern wissen, wer der Nächste sein wird.
01:10:32Sie wissen doch, das Gesetz der Serie.
01:10:34Hier ist ihr Geld, Mrs. Kitter.
01:10:36Tut mir leid, dass Sie so lange warten mussten.
01:10:37Der Arzt war bei Mr. Eckenshaw.
01:10:39Hat sich kaum gelohnt für das bisschen.
01:10:45Die jungen Leute heutzutage.
01:10:48Immer bloß auf Geld aus.
01:10:52Die jungen Leute heutzutage.
01:11:26Hilfe!
01:11:29Hilfe!
01:11:38Was ist denn passiert?
01:11:42Das ist Harold Eckenshaw.
01:11:47Die entscheidende Frage ist, hat er Selbstmord verübt oder wurde er umgebracht?
01:11:51Ich würde sagen, er hat Selbstmord begangen.
01:11:53Er hat es mit der Angst zu tun bekommen, nachdem er seine Schwägerin Martin und seinen Bruder Albert umgebracht hat.
01:11:58Es war allen bekannt, dass Harold oft vor dem Abend dessen Schießübungen machte.
01:12:02Er wurde also aus fünf Zentimeter Entfernung erschossen?
01:12:04Wieso nicht?
01:12:06Jemand, den er kennt, tritt zu ihm, bittet ihn für einen Augenblick um das Gewehr und...
01:12:11Ich tippe auf Selbstmord.
01:12:13Gerade diesen Eindruck wollte der Mörder ja hervorrufen.
01:12:15Jedenfalls können wir uns das Risiko eines neuen Mordes nicht mehr leisten.
01:12:18Kommen Sie mit.
01:12:19Wohin denn?
01:12:19Zu den Eckenshaw.
01:12:21Wir werden die Puderdose finden und wenn wir das ganze Haus auf den Kopf stellen müssten.
01:12:28Entschuldigen Sie, Herr Inspektor, Sie bekommen Besuch.
01:12:30Eine Miss Marple.
01:12:31Oh, treten Sie näher.
01:12:32Guten Tag, Miss Marple.
01:12:34Sie wollten gerade aufbrechen?
01:12:35Ja.
01:12:36Dann will ich Sie nicht lange aufhalten.
01:12:47Eine wunderschöne Melodie, nicht?
01:12:53Wer hatte die Dose?
01:12:54Der kleine Alexander.
01:12:56Was?
01:12:57Ich hätte schon früher darauf kommen sollen.
01:12:59Der Bengel ist unverbesserlich.
01:13:00Diese hübsche Musik hat es ihm angetan.
01:13:02Kein Wunder.
01:13:03Wir sind also wieder am Anfang.
01:13:05Nein, Herr Inspektor.
01:13:06Ich denke, ich weiß jetzt, wer der Mörder ist.
01:13:09Es wird nur schwer sein, ihm etwas zu beweisen.
01:13:11Ich muss ihn irgendwie dazu kriegen, seine Maske fallen zu lassen.
01:13:15Hm.
01:13:16Setzen Sie sich doch, Miss Marple.
01:13:18Danke.
01:13:21Danke.
01:13:28Du darfst den Ausdruck nicht wechseln.
01:13:31So kommen wir nicht weiter.
01:13:34Aber was ist denn nur?
01:13:35Hast du vielleicht schon wieder einen Fehler gemacht?
01:13:37Wie kommt das eigentlich?
01:13:38Alles, was du sagst, Cedric, klingt wie ein Vorwurf.
01:13:40Darauf liegt es ja an.
01:13:42Ich lasse mich nicht wie ein kleines Kind behandeln.
01:13:44Ich weiß besser, was mir gut tut.
01:13:47Der hier ist der bequemste für mich.
01:13:49Warum bist du nicht im Bett?
01:13:50Fängst du auch noch an?
01:13:51Tut mir leid, Evelyn, aber mit Ihrem Herrn Vater ist ja nicht zu reden.
01:13:54Ich habe keine Lust, da oben allein zu bleiben.
01:13:56Nachher werde ich noch im Bett ermordet.
01:13:59Na, und hier wird es ja wohl keiner wagen.
01:14:01Das wollen wir hoffen, Vater.
01:14:02So dreist wird doch keiner sein.
01:14:03Ich möchte was trinken.
01:14:05Nein, lass nur.
01:14:06Quimpern.
01:14:06Tja, aber es ist nicht gesund.
01:14:10Ach, wollen Sie mich ersticken?
01:14:11Sie sollen mir die Decke auf die Knie legen.
01:14:13Ich sehe schon, es wird ein gemütlicher Abend.
01:14:15Wie wäre es mit einer Partie Britsch?
01:14:17War ja nur ein Vorschlag.
01:14:28Was hast du denn da Hübsches?
01:14:30Da gehört eigentlich Puder rein.
01:14:31Aus Frankreich.
01:14:32Eine Spieldose.
01:14:33Ziemlich wertvoll, glaube ich.
01:14:35Woher hast du das Ding?
01:14:36Das Prunkstück gehört Miss Marple.
01:14:38So?
01:14:39Musst du ihr aber wiedergeben.
01:14:40Ich habe sie nur geborgt.
01:14:42Bevor ich zu Bett gehe, bringe ich sie ihr.
01:14:44Hm.
01:14:45Ich habe sie nur geborgt.
01:14:48Ich habe sie überlegt.
01:14:53Ich habe sie nur geborgt.
01:14:56Ich habe sie nur geborgt.
01:15:00Schreie ist nicht ضach.
01:15:03Ich habe sie überlegt.
01:15:05Ich habe sie nicht gekauft.
01:15:05Ich werde sie nicht mit einemadoraern.
01:15:05Ich habe sie nicht mit einer Pokemon.
01:15:06Und ich bin mir gefühlt,
01:15:13ich habe sie nicht gesehen.
01:15:38Kommen Sie ruhig herein, Herr Doktor.
01:15:41Sie haben mich erwartet?
01:15:43Hat Alexander Ihnen nichts gesagt?
01:15:45Wieso? Nein.
01:15:49Ach, hat er vergessen. Ich habe Halsschmerzen.
01:15:53Und deshalb habe ich Ihnen gebeten, Sie zu fragen, ob Sie nicht einmal zu mir heraufkommen könnten.
01:15:58Ach so.
01:15:59Entschuldigen Sie, dass ich Sie bemühe, aber ich habe schon seit vielen Jahren keine Halsschmerzen mehr gehabt.
01:16:03Dann können Sie von Glück sagen, Miss Marple.
01:16:06Kopfschmerzen?
01:16:07Nein, nur Halsschmerzen.
01:16:10Wollen wir uns das gleich mal anschauen?
01:16:14Eine hübsche Dose.
01:16:16Gefällt sie Ihnen?
01:16:17Wo bekommt man so etwas?
01:16:18Ich habe sie gefunden.
01:16:19So, wo?
01:16:21Hier bei uns, im Stall.
01:16:23Ach.
01:16:26Öffnen Sie den Mund, bitte.
01:16:28Sagen Sie A.
01:16:29A.
01:16:31Nicht die geringste Entzündung.
01:16:33Ja, ich muss schon sagen, das hätte ich nicht von Ihnen erwartet, diese Puderdose einfach zu behalten.
01:16:38Unter diesen besonderen Umständen liegt mir nichts anderes übrig.
01:16:42Hm.
01:16:44Sind die Mandeln geschwollen?
01:16:45Nein, ich glaube nicht.
01:16:52Ich habe Sie schon einmal in dieser Stellung gesehen.
01:16:54Auch damals hatten Sie die Hände um den Hals einer Frau gelegt.
01:16:57Es war in einem fahrenden Zug und Sie haben diese Frau erwürgt.
01:17:08Eine schwerwiegende Anschuldigung.
01:17:11Sie haben noch mehr auf dem Gewissen.
01:17:13Ja?
01:17:14Ich weiß, warum Sie heraufgekommen sind, um die Puderdose an sich zu bringen.
01:17:19Die Polizei sollte nicht auf Ihre Spur kommen, denn die Puderdose gehörte Ihrer Frau.
01:17:25Denken Sie.
01:17:26Und noch eins.
01:17:27Den Brief, den Evelyn angeblich von Martin bekam, den haben in Wirklichkeit Sie geschrieben.
01:17:33Warum hätte ich das tun sollen?
01:17:35Um frei zu sein.
01:17:37Um Evelyn heiraten zu können, die ein großes Vermögen erben wird.
01:17:40Die Polizei sollte glauben, dass es sich bei der Ermordeten um Martin handelt.
01:17:44Der Verdacht wäre da nur auf die Angehörigen der Familie Eckenshopp gefallen.
01:17:48Ein schlauer Plan.
01:17:57Verraten Sie mir doch bitte, wie Sie zu den interessanten Vermotungen kommen.
01:18:00Ich habe mir die Ermordete genau angesehen.
01:18:03Martin war oder ist, so viel ich gehört habe, ein Bauernmädchen aus der Normandie.
01:18:06Die Ermordete hat niemals auf einem Bauernhof gearbeitet.
01:18:11Ich brauchte mir ja nur, Ihre Hände anzusehen.
01:18:13Weiter?
01:18:14Ja, sehr gern.
01:18:16Aber das Erbteil, auf das Evelyn Anspruch hat, genügt Ihnen noch nicht.
01:18:20Deshalb haben Sie Albert und Harald umgebracht.
01:18:22Und wie soll ich das fertig gemacht haben?
01:18:25Ganz einfach, Sie haben den Curryreis mit der Seen versetzt.
01:18:28Ich hätte fast mein Renommee als Köchin eingebüßt.
01:18:32Es war ja ganz selbstverständlich, dass Sie zur Behandlung ins Haus gerufen würden.
01:18:36Sie haben Albert behandelt und ihm die tödliche Dosis mit der Medizin gereicht.
01:18:40Und Harald?
01:18:42Wurde auch Ihr Opfer.
01:18:43Sie haben ihn erschossen und Selbstmord vorgetäuscht.
01:18:46Genial rekonstruiert. Sie haben Fantasie.
01:18:49Und Beweise.
01:18:50Da Sie jetzt gekommen sind, um die Puderdose Ihrer Frau zu holen, ist der Fall geklärt.
01:18:58Ja, aber Sie werden unser Geheimnis nicht mehr preisgeben können.
01:19:02Wenn Sie noch einen Mord begehen, Doktor, wäre es vielleicht ein Mord zu viel.
01:19:06Keine Angst, es werde nicht wie ein Mord aussehen, Miss Marple.
01:19:08Der Totenschein, den ich ausstellen werde, darauf können Sie sich verlassen, wird selbstverständlich auf Herzschlag laufen.
01:19:16Alles in Ordnung?
01:19:17Ja, danke.
01:19:19Sie sind verhaftet. Ich mache Sie darauf aufmerksam.
01:19:21Alles, was ich gesagt habe, ist aufgenommen worden und kann vor Gericht gegen mich Verwendung finden.
01:19:25Ich muss zugeben, dass Sie mich völlig durchschaut haben.
01:19:37Abführen.
01:19:48Ich bewundere Ihren Mut, Miss Marple.
01:19:50Gute Nacht.
01:20:17Na, es wird doch Zeit.
01:20:20Bevor ich das Haus verlasse, möchte ich mich von Ihnen verabschieden.
01:20:23Ich möchte, dass Sie bleiben.
01:20:24Ich besitze ein kleines Häuschen, Mr. Eckensorg.
01:20:27Verkaufen.
01:20:27Weshalb sollte ich das tun?
01:20:29Wissen Sie, wenn ich mir das Ganze so überlege,
01:20:33ich meine, Sie sind eine ganz passable Köchin
01:20:37und auch nicht auf den Kopf gefallen, soviel ich sehe,
01:20:40mit einem Wort,
01:20:42wollen Sie nicht meine Frau werden?
01:20:46Einverstanden?
01:20:47Ich fühle mich außerordentlich geschmeichert.
01:20:50Versteht sich ja von selbst. Kommen wir zur Sache.
01:20:52Ich bedauere, aber ich muss Ihnen einen Korb geben.
01:20:54Wieso?
01:20:55Wenn ich mich hier in ein so gefährliches Abenteuer stürzen würde,
01:20:59hätte ich schon einen Bewerber.
01:21:01Ach, Unsinn.
01:21:02Das können Sie mir nicht erzählen.
01:21:04Wer zum Teufel würde Sie schon nehmen?
01:21:06Offenbar Sie zum Beispiel, um nur einen der Bewerber zu erwähnen.
01:21:09Leben Sie wohl?
01:21:20Die Person ist wohl verrückt geworden.
01:21:25Oh, Miss Marple, ich bin ja so glücklich.
01:21:27Nicht von Ihnen, dass Sie mich abholen.
01:21:29Bestand Sie, darf ich Ihnen behilflich sein?
01:21:30Danke sehr.
01:21:30Danke sehr.
01:22:20Ich bin ja so glücklich.
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