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Sudden Strike 5 bringt die traditionsreiche Strategiespiel-Serie zurück und orientiert sich nach Teil 4 wieder etwas stärker an den Anfängen der Reihe. Besonderer Fokus liegt dabei auf den 25 Kampagnen-Missionen, während der Multiplayer aktuell noch sehr dünn ausfällt. Dabei geht's im Zweiten Weltkrieg auf Seiten der Deutschen, Russen und Alliierten in Schlachten an etlichen historischen Fronten.
Was uns an Sudden Strike 5 gefällt, was nicht und was das Spiel überhaupt so liefert, fassen wir in diesem Test-Video zusammen.
Was uns an Sudden Strike 5 gefällt, was nicht und was das Spiel überhaupt so liefert, fassen wir in diesem Test-Video zusammen.
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VideospieleTranskript
00:03Wir schreiben den Herbst 2000. Die zweite Erfolgswelle von Command & Conquer ebbt nach dem Release von
00:09Tybarian Sun gerade ab und RTS-Fans wie ich sind richtig stark angefixt. Plötzlich gibt es da so
00:14ein anderes Spiel, Sudden Strike. Das ist zwar streng genommen kein klassisches Echtzeitstrategiespiel,
00:20das weiß aber zum Glück damals noch keiner. Sudden Strike markiert die Geburtsstunde der
00:24modernen Echtzeit-Taktik. Ich bewege im Zweiten Weltkrieg kleinere Truppen oder größere Verbände
00:28über isometrische 2D-Schlachtfelder und kämpfe gegen Feinde, übernehme die Aufklärung und kümmere
00:33mich um die Versorgung meiner Kämpfer. Basisbau oder abbaubare Ressourcen suche ich dabei vergebens.
00:38Bis auf wenige Ausnahmen muss ich mit den Einheiten auskommen, die mir das Spiel zu Beginn an den Karten
00:43ranstellt oder aus Flugzeugen auf die Karte wirft. Immer wieder gern denke ich etwa an die erste Mission
00:48auf deutscher Seite zurück, wo ich mit Fallschirmjägern über feindlichem Gebiet abspringe,
00:52ein paar Geschütze auf eine Anhöhe erobere, die darunterliegende Straße vermiene und mit meiner
00:56Rumpftruppe einen großen feindlichen Konvoi aufhalte. Solche Momente haben mir vor gut 25
01:02Jahren so ein richtiges Freitagsgefühl beschert. Mein 14-jähriges Ich kam an einem Freitag nach der
01:07Schule nach Hause und hat mit dem Wochenende vor der Brust so lange und so gerne an Missionen wie
01:12dieser herumgetüftelt, bis der aufgestellte Plan endlich perfekt geklappt hat. Aber warum erzähle ich
01:18euch das? Naja zum einen, weil ich heute mit meinen fast 40 Jahren wirklich dieses Freitagsgefühl einfach
01:23vermisse. Ihr auch? Zum anderen und viel wichtiger hat das ungarische Entwicklerteam Kite Games neun
01:30Jahre nach Teil 4 nun Sudden Strike 5 veröffentlicht. Und was soll ich sagen, ich habe mich für diesen
01:35Test mehr als 50 Stunden in die Kampagne von deutschen Westalliierten und Sowjets eingegraben,
01:40allein 30 Stunden davon in knapp anderthalb Tagen. Nicht weil ich es dringend musste, sondern weil ich
01:45vom Spiel mittendrin einfach nicht mehr loskam. Und soviel nehme ich schon mal vorweg. Auch Sudden Strike 5
01:50gibt mir mein geliebtes Freitagsgefühl nicht wieder zurück und es hat auch nicht exakt diesen
01:54Charme und diese Qualität von Sudden Strike 1 und 2. Aber es kommt in Teilen schon verdammt nah ran.
02:01Wohlgemerkt in Teilen und nah. Wer dieselbe Spielerfahrung wie bei Sudden Strike 1 und 2 erwartet,
02:07bekommt für 50 Euro eine große Portion Enttäuschung. Erste Stimmen bemängeln bei Steam ein vergleichsweise
02:12zu Arcade-lastiges Spielgefühl, was ich dem Titel auch per se bescheinige. Allerdings weiß ich als Fan von
02:18Echtzeitstrategiespielen im Allgemeinen und Liebhaber der Sudden Strike Spiele im Besonderen,
02:22dass solche Spiele heute einfach nicht mehr auf Bäumen wachsen. Und da bin ich schon verdammt froh,
02:27dass Sudden Strike 5 insgesamt so eine Spielerfahrung bietet. Immerhin, technische Probleme wie flackernde
02:33Texturen oder schwarze Karten, wie sie in Steam Reviews beschrieben werden, sind uns im Test auf zwei
02:37Systemen gar nicht begegnet. Bedarf nach ein paar Patches sehen wir aber auch.
02:47Als Fan der alten Teile sage ich, wer Sudden Strike 4 vielleicht okay, aber nicht überragend
02:52findet, sollte einen Blick auf den Nachfolger riskieren. Denn Sudden Strike 5 geht zwar nicht
02:56maximal konsequent bei Trigger Roots und ist alten Taktikhasen insgesamt womöglich zu Arcadeig,
03:01erinnert in seinen stärksten Momenten aber trotzdem an die beste Zeit der Serie. Herzstück des Spiels ist
03:07der Kampagnen-Modus. Hier erwarten uns insgesamt 25 Missionen, bestehend aus zehn Aufträgen auf
03:12deutscher Seite, acht mit den Westalliierten und sieben mit den Sowjets. Die Kampagnen-Missionen
03:16überzeugen durch abwechslungsreiche Schauplätze vor dem Hintergrund bekannter Schlachten des
03:20Zweiten Weltkriegs. Wir kämpfen um die Insel Kreta, wirbeln in Nordafrika Staub auf, liefern uns
03:27packende Schlachten im sowjetischen Kernland und auf der Krim, bestehen in den Wirren um Monte Cassino,
03:32überleben im völlig zerstörten Budapest, rumpeln mit schwerem Gerät durch die Ardennen und überleben
03:37im Rheinland die wahnwitzigen Kriegsanstrengungen in der Endphase des globalen Konflikts. Auf welcher
03:42Seite wir an den genannten Szenarien teilnehmen, hängt von der Wahl der Kampagne ab. Als Deutsche
03:47landen wir etwa mit einer Handvoll falschen Jägern auf Kreta und erobern die griechische Insel in den
03:51nächsten Stunden. Auf alliierte Seite kommandieren wir die verteidigenden australischen Truppen und werfen die
03:56Angreifer zurück ins Meer. Die Karten von Sudden Strike 5 sind angenehm groß, aber nicht riesig und bieten durch ihr
04:02offenes und weitläufiges Design erfrischend viele Wege zum Ziel sowie versteckte Nebenmissionen. Die
04:07Karten sind abwechslungsreich gestaltet und spielen sich auch wegen des Perspektivwechsels in den anderen
04:11Kampagnen reizvoll. Wer aber laut Map Recycling ruft, der hat nicht ganz Unrecht. Denn, wenn wir uns durch
04:18die zehn deutschen Missionen getüftelt haben und bei der vom Spiel vorgesehenen Reihenfolge bleiben,
04:23erleben wir erst ab der siebten Alliierten Mission mit dem Rheinland ein komplett neues Szenario. Das
04:28machen aber die Missionen selbst wieder wett, die besondere Taktiken und einfallsreiche
04:31Herangehensweisen erfordern. Oder lasst uns andersrum anfangen. Grundsätzlich steckt in
04:36Sudden Strike 5 eine spannende Taktik-Sandbox, in deren Mission nicht nur der eine Weg zum Erfolg
04:41führt. Das macht im aktuellen Zustand den großen Reiz des Spiels aus, weshalb vor allem
04:45Solo-Taktiker auf ihre Kosten kommen. Beispielsweise stehe ich wie hier zu Beginn des Unternehmens
04:50Barbarossa, dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion, mit meinen Truppen am Kartenrand und schaue auf eine
04:55große, dunkle Karte mit einem noch verborgenen, aber übermächtigen Feind. In einem deutsch
05:01vertonten und schick animierten Briefing vermittelten mir wenige Augenblicke vorher eine zackig
05:05militärische Offiziersstimme die Hauptziele des kommenden Einsatzes. Außerdem bekomme ich
05:09Tipps zu einigen, aber nicht allen Nebenzielen. Mehr Narration gibt es nicht. Weil ich als Kommandant
05:15nur Befehle empfange, ist das ja grundsätzlich auch okay. Allerdings finde ich es schon schade,
05:19dass es die schicken Schwarz-Weiß-Clips mit Story-Hintergrund aus den Trailern nicht ins fertige
05:23Spiel geschafft haben. Immerhin kommentieren Freund- und Feind-Einheiten in Landessprache,
05:27was für ein Atmosphäre-Plus sorgt. Aber zurück zu meinen Truppen am Rand der Sowjetunion. Ich soll
05:33also nur an dieser Straße entlang vorrücken, die drei Kontrollpunkte einnehmen und etwaige
05:37Gegenangriffe zurückschlagen. Was leicht klingt, beschäftigt mich mehrere Stunden. Vom Startpunkt
05:42aus grase ich erstmal die komplette Karte ab, suche nach versteckten Wegen oder Bauplätzen für
05:46Pontonbrücken. Das sollte ich auch dringend tun, denn ein Blindersturm auf den Feind endet meist
05:51in einem Desaster. So nutze ich etwa die Weizsicht meiner Scharfschützen und, wie schon in
05:56Suddenstrike 1, die Offiziere. Die führen jetzt zwar eine Maschinenpistole, gehen bei Feindkontakt
06:01aber trotzdem schnell zu Boden. Logisch, dass ich auf meine Aufklärungseinheiten achte wie auf
06:05ruhe Eier, während ich mich Stück für Stück durch die Karte arbeite. In Suddenstrike 5 dreht sich
06:10alles um Aufklärung. Ich muss also meinen Feind sehen, bevor er mich sieht. Dann kann ich meine Panzer,
06:15Geschütze und Mörsertrupps in bessere Positionen bringen und meinen Vorteil ausspielen. Wälder und Felder
06:20reimen sich nicht nur, sondern gewähren auch leichten oder starken Sichtschutz. Sichtschutz,
06:25nicht Deckung. Wenn Infanteristen neben Steinmauern liegen, schützen die Umgebung sie kaum. Mehrfach
06:31im Test habe ich ein echtes Deckungssystem wie in Company of Heroes vermisst. Auch dürfen
06:35manche Einheiten gern effektiver sein. Dass meine MG-Schützen hier von erhöhter Position aus
06:41den erst heranstürmenden und dann flüchtenden Infanterietruppen nicht niederhalten können,
06:44lässt mich nur mit dem Kopf schütteln. Immerhin konnte ich die Feinde wegen meiner nachgerückten
06:49Mörsertrupps noch ausschalten. Hoffentlich kommt hier noch ein Patch für die Balance,
06:52denn die ist bis auf ein paar übermächtige Manöver, zu denen ich gleich noch komme,
06:56eigentlich ganz gut. Aber erstmal zurück nach Russland. Durch die Aufklärung sichte ich auf
07:01meiner linken Flanke einen kleinen Posten. Die Aufklärer verharren mit striktem Feuerverbot im
07:05Wald, während ich meine Panzer zusammenziehe und mit geballter Feuerkraft in den sowjetischen Sektor
07:09einfalle. Weil die Panzer-KI Feinde in der Regel hervorragend selbst aufs Korn nimmt,
07:14konzentriere ich mich nur auf die Bewegung. Ich halte die Truppe zusammen und setze immer neue
07:18Wegpunkte, während um mich herum die Schlacht tobt. Per Hotkey lasse ich die Gruppe rückwärts
07:22fahren und gebe den Feinden so wenig Gelegenheit für Attacken auf die verwundbare Rückseite.
07:26Wegen der dicken Panzerung richten Treffer von vorn praktisch keinen Schaden an, stattdessen
07:30prallen die Geschosse sehenswert zur Seite ab. Treffer an den Seiten sind schon gefährlicher
07:34und Einschläge ins Hack fallen in den meisten Fällen fatal aus. Allerdings verfügt die Einheiten
07:39bei Suddenstrike 5 nur über eine Lebensleiste und nicht etwa wie bei Coden in Panzers über je
07:43eine Anzeige für Panzerung pro Fahrzeugseite. Jedenfalls ist der erste Vorstoß erfolgreich
07:48und ich kann nun von der linken Seite in die vor mir liegende Stadt einfallen. Die ist zwar
07:53auch schwer verteidigt, aber ich rolle immerhin nicht frontal auf die Hauptabwehrlinie des
07:56Feindes zu. Ich bleibe meiner Taktik treu und kläre erst auf, bevor ich mit den Panzern
08:00losfahre. Was bei den Szenen hier schon deutlich sichtbar wird, Suddenstrike 5 ist keine akkurate
08:05historische Simulation, sondern priorisiert eindeutig Spielspaß über Realismus. Im Maßstab der
08:10Karten heraus bekriegen sich mechanisierte Truppen und Geschütze auf mittleren bis manchmal kurzen
08:14Distanzen, statt über mehrere Kilometer wie in der Realität. Dass aus dem Nebel des Krieges
08:19heraus plötzlich die halbe Armee ohne Chance zur Gegenwehr ausgeschaltet wird, kommt zum Glück
08:23nicht vor. Schüsse und Einschläge lassen sich immer zumindest ungefähr verorten. Und jetzt
08:28komme ich zur vorhin angesprochenen Balancing-Schwäche. Ich kann mich bei Suddenstrike 5 zwar durchaus
08:33auf das packende Spiel mit Aufklärung und Geschützfeuer einlassen. Ich kann motorisierte Verbände
08:38so vorstoßen lassen, dass die mit Feuerschutz im Rücken schwerste Stellung knacken und ich
08:43kann meine Infanterie so micromanagen, dass ich jeden einzelnen Mann ans Ende der Mission
08:47bringe. Aber spätestens wenn ich die Kontrolle über ein halbes Dutzend mittelschwerer Panzer
08:52wie die deutschen Panzer III oder Panzer IV übernehme, kann ich mich mit meiner Vorrücken
08:56in Bewegung bleiben und alles Zerschießen-Taktik mehr oder weniger leicht durch die Maps arbeiten.
09:01Versteht mich nicht falsch. Ein koordinierter Panzersturm auf feindliche Stellung sieht toll aus, fühlt sich
09:06wuchtig an und ist ein legitimer Weg zum Erfolg. Es hindert mich im Spiel aber nichts daran, im
09:11Anschluss einfach aufzutanken und weiterzumachen, also außer mein eigener Taktikanspruch und die
09:15Möglichkeit der Sandbox vielleicht. Letztere, also die Sandbox, schränkt mich nämlich viel zu selten in
09:20meinen Möglichkeiten ein. Okay gut, dann wäre sie auch keine Sandbox, aber ihr wisst, was ich meine.
09:25Erfolgreiche Tankrushs verbinde ich eher mit Command & Conquer und nicht mit Suddenstrike.
09:29Und wenn ich schon bei Wünsch dir was bin? Ich wünsche mir irgendeine prominente Form von
09:33Benachrichtigungen, wenn Truppen außerhalb des aktuellen Blickfelds Schaden nehmen oder
09:37sogar fallen. Oft wollte ich nach einem hitzigen Gefecht am anderen Ende der Map den eigentlich
09:41sicher geparkten Scharfschützen wieder aktivieren und das Spiel nur so... Scharfschütze? Welcher
09:46Scharfschütze? Du hast kein Scharfschützen mehr. Hilfreich wäre außerdem eine Taste, die die
09:52gesamte Armee ausfällt, damit ich mir überhaupt einen Überblick über den aktuellen Bestand machen
09:55kann. Also Genre-Standards eigentlich. Mittlerweile habe ich in meiner Russland-Mission die ersten
10:01Punkte auf meiner Seite des Flusses erobert, so auch diesen Bahnhof. Die einzelnen Sektoren
10:06auf den Karten in Suddenstrike 5 gewähren mir bei Eroberung entweder temporäre oder feste Boni bis
10:11zum Ende der laufenden Mission. An Materialpunkten für Munition und Sprit versorge ich meine Truppe
10:16und die Nachschub-Lkw. Reparaturstationen flicken angeknackste Fahrzeuge wieder zusammen
10:20und aus Offizierszelten erhalte ich wichtige Infos über feindliche Stellungen. Die wichtigsten
10:25Sektorenziele sind aber solche festen Nachschubpunkte wie eben der Bahnhof. Hier ordere ich neue Einheiten,
10:30die dann auch wunderschön anzusehen mit dem Zug ankommen. Gemäß der Sandbox von Suddenstrike
10:345 bestelle ich mir die Einheiten, die ich haben möchte. Auf anderen Karten kommen Truppen auch
10:39per Landungsboot über den Seeweg oder sie bewegen sich aus dem Nichts an den Kartenrand. Nehme ich
10:43Flughäfen ein, schalte ich Luftunterstützung in Form von Aufklärern, leichten und schweren Bombern,
10:48Jagdflugzeugen, zum Kontern von feindlichen Fliegern und falschen Jäger frei. Neue Einheiten bezahle ich
10:53mit der Währung Prestige, die ihr oben rechts im Bild seht. Prestige erhalte ich, indem ich solche Armeeposten
10:58hier erobere und halte. Habe ich einen Punkt eingenommen, sehe ich mit einem Klick aufs
11:02Gebäude den Prestigevorrat und wie viel davon pro Minute auf mein Konto wandert. Verliere ich den
11:07Punkt, läuft der Timer gnadenlos weiter und die Gegenseite erhält die für mich so wichtigen
11:11Prestigepunkte. So entbrennen dynamische Kämpfe um die Nachschublinien und das feste Kontingent der
11:16Prestigepunkte gewährenden Sektoren. Wer sich einigelt und nicht aggressiv drückt, zieht dabei
11:21den Kürzeren. Die KE setzt uns bereits auf den Mittleren der drei Schwierigkeitsgrade situativ unter Druck,
11:25verhält sich aber nicht so konsequent wie eine echte Armee. Und das meine ich gar nicht als
11:30Grundsatzkritik, denn der Grad ist ohnehin schmal. Würden die Feinde sich realistisch verhalten,
11:35bei Kontakt auf uns zugehen, dranbleiben und uns permanent behaken, hätten wir kaum eine Chance.
11:39Bei Flankenangriffen darf die KI aber trotzdem gern ihre eigenen Geschütze drehen oder hinter
11:43Sandsäcken verbarrikadierte Panzer bewegen, statt sich einfach abschießen zu lassen.
11:47In besagter Russlandmission treffe ich außerdem auf unverhältnismäßig viel Widerstand und
11:52feindliche Verstärkung, das gibt aber das Szenario auch vor. Schließlich wehrt die
11:55Sowjetunion meinen Überfall ab. Aber nochmal kurz zurück zum erfrischenden Prestigesystem.
12:01Weil ich mit dem Maximum an Punkten den Feind überrennen will, durchkämme ich in jedem
12:05Szenario grundsätzlich alle interessanten Orte und gehe die Hauptziele erst zum Schluss an.
12:10Und Suddenstrike 5 belohnt meinen Entdeckerdrang. Ich finde einnehmbare Punkte, die im Briefing
12:15nicht auftauchen. Ich finde solche Kommandoposten, die als Spawn für feindliche Verstärkung dienen
12:19und schalte sie aus. Oder ich entdecke unbemannte Fahrzeuge und Geschütze, die ich mit meinen
12:23Männern besetze und das Blatt in einem schlecht laufenden Feldzug vielleicht doch noch wende.
12:28Was ich allerdings vermisse, ist eine vom Spiel in irgendeiner Form gebotene Form der
12:32Einheitenbindung. Weder kann ich Truppen während eines Feldzugs am Leben halten und in die nächste
12:36Mission mitnehmen, noch steigen besonders effiziente Kämpfer während einer Mission im Rang auf.
12:41Das ist schade, weil ich eher der gewiefte Taktiker mit Verlustängsten bin und ich, wenn mir das
12:45Spiel die Möglichkeit gibt, mich mit Aufklärern und Geschützen Pixel für Pixel durch den
12:49Nebel des Krieges arbeite. Mein Artillerieverband schießt stellenweise so ungenau, dass ich
12:54kleine Level-Ups mit Werteverbesserungen echt vermisse.
12:56Aber es gibt eine andere Form des missionsübergreifenden Meta-Fortschritts, nämlich die aus dem Vorgänger
13:01bekannten Doktrinen. Vor jeder Mission wählt man einen offensiven, defensiven oder taktischen
13:06Spielstil und verfeinert den dann mit in den vorherigen Missionen freigeschalteten Perks,
13:10eben den Doktrinen. Die Zahl der erreichten Doktrinenpunkte entscheidet, wie viele dieser Perks
13:15mitgenommen und separat verbessert werden dürfen. Spätestens hier ist es auch spielerisch sinnvoll,
13:19alle Nebenziele in den Einsätzen mitzunehmen, denn das bringt am meisten Punkte. Manche Doktrinen
13:24fallen dabei nützlicher aus als andere. So habe ich auch in Verteidigungsmissionen wie
13:29auf deutscher Seite in Monte Cassino oder in Nordafrika am Halfaya Pass die Fähigkeit zum
13:33Eingraben von Panzern und Geschützen nicht gebraucht. Die Fähigkeit mit dem Reparaturfahrzeug neben
13:38kritischen Schäden an Motor, Kette und Kanone auch bis zu 75% der Hitpoints des gesamten Fahrzeugs
13:44wiederherzustellen, war für mich hingegen so unfassbar wertvoll, dass ich mich frage,
13:48warum man die überhaupt in ein wählbares Perk auslagert. Also echt, ohne Doktrinen kümmern
13:53sich Reparaturfahrzeuge nur um kritische Schäden wie eben kaputte Ketten, gesprengte Kanonen
13:58und defekte Motoren. Die bei jedem Feindkontakt teils bedrohlich schrumpfende Hitpoints-Leiste
14:03rühren die Jungs nicht an. Und ganz ehrlich, das nervt. Warum muss ich mich dafür entscheiden,
14:08dass mein Reparaturfahrzeug auch präparieren kann? Also, na klar, man kann da argumentieren und sagen,
14:15dass Hitpoint-Reparatur ohne Perk nur an festen Reparatursektoren mehr taktische Finesse erfordern
14:20und mir meine Tank Rush zu Recht erschweren. Aber wie gesagt, ich habe ja ein Reparaturfahrzeug
14:25dabei. Und außerdem repariere ich die Hitpoints meiner Truppe dann eben auch in solchen festen
14:31Reparatursektoren und fahre kleinteilig zwischen den Gefechten hin und her. Und ja, so ein Mond bin
14:36ich tatsächlich, wenn das Spiel mir die Möglichkeit gibt. Andere Perks wie bis zu zwei Verbandskästen
14:41und damit Wiederbelebungen für Infanterie kommen vor allem den Scharfschützen zugute. Aber nur,
14:45wenn sie durch Schusswaffen fallen. Bei gesprengten Soldaten hilft auch kein Verbandskasten mehr.
14:50Boni auf neben Panzerverbänden kämpfender Infanterie klingt in der Theorie nett, er weist sich in den
14:55dynamischen und teils hitzigen Gefechtssituationen in Sudden Strike 5 aber als wenig handfest.
15:00Alles in allem hätte ich die Doktrine lieber gegen ein Erfahrungspunktesystem bei meiner Kernarmee
15:04getauscht. Oder man hätte die Spezialfähigkeiten im Spiel selbst abbilden können, indem etwa
15:09bestimmte Pioniereinheiten Schützengräben ausheben können oder sowas. Aber sonderlich
15:13störend ist das System jetzt auch nicht. Als deutlich schlimmer empfinde ich da schon
15:17das unnötig kleinteilige Micromanagement, aber erstmal das Positive. Sudden Strike 5 erlaubt
15:22mir ein sehr vielfältiges Einheitenmanagement. Mit Sanitätern stelle ich gefallene Infanteristen
15:26wieder auf, bis die Punkte ihrer Restlebensleiste runtertickern. Ich besetze feindliche Schützengräben,
15:31übernehme von der ehemaligen Besatzung befreite Geschütze und setze verlassene Panzer und
15:35LKW wieder entstand. Meine Angriffswellen halte ich mit der Versorgung aus Unterstützungsfahrzeugen
15:40wie Reparatur und Munition sowie Treibstoff-LKW am Laufen. Sind deren Kapazitäten erschöpft,
15:45bediene ich mich in Nachschubdepots, zapfe Sprit aus verwaisten Fahrzeugen ab oder lasse die
15:49Besatzung aussteigen und neue Vehikel bemannen. In Szenarien wie der deutschen Adennenoffensive
15:54muss ich sogar ohne Prestige und Nachschubpunkte eine Kolonne aus mehreren Jagdpantern und Tiger
15:582 ans andere Ende der Karte bringen. Weil die dicken Maschinen Unmengen Sprit verbrauchen,
16:03rücke ich mit der Infanterie durch die dichten Wälder vor, agiere aus der Deckung und setze
16:07Spezialangriffe wie Granaten und Panzerfäuste ein. Super, dass mir das Spiel hier eine andere
16:12Taktik aufzwingt, denn mein Tank Rush käme hier schnell zum Erliegen. In solchen Momenten zählt
16:17auch in größeren Verbänden jede einzelne Einheit. Desto mehr nervt eben unsinniges Design beim
16:22Micromanagement. Wenn ich etwa einen einzelnen Sanitäter aus einem vollbesetzten Schützengraben
16:26holen will, müssen alle aussteigen. Das kostet Zeit, birgt Risiken für die anderen Soldaten und
16:32bindet meine Aufmerksamkeit, die dann an anderer Stelle fehlt. Immerhin aktiviere ich per Leertaste
16:37die taktische Pause und entschärfe diese immer wieder auftretenden unsinnigen Situationen. Aber
16:42trotzdem nervt es. Genau wie wenn ich die Angriffsreichweite meiner Geschütze per Mouseover
16:46nicht sehe, weil sie noch an einem Laster hängen. Abkoppeln, sehen, dass sie noch zu weit vom Feind
16:51weg sind, ankoppeln, Spiel wiederholen, unnötig und kleinteilig. Bleibt noch die Performance von
16:56Sudden Strike 5. Die ist die größte Überraschung, vor allem nach der katastrophalen Demo im Februar.
17:02Zwar gibt es ein paar in der Summe nervige Bugs, wie spontan pazifistische, weil nicht mitkämpfende
17:07Feindeinheiten, aus der Map glitschende Fliegerbomben oder manchmal ausbleibender Reparaturfortschritt,
17:12das wars aber auch schon. In Sachen Präsentation gibt sich das Spiel aber nur wenig Blöße. In Bewegung
17:18rattern die Ketten um die sich drehenden Laufrollen, die Stahlkolossen mieten Bäume einfach um und
17:22ziehen ansehnliche Spuren durch die Botanik, Geschosse wirbeln direkt beim Einschlag auf und
17:26fällt ein Panzer aus, sieht man erst Rauch, dann eine schicke Feuerwelle und schließlich eine
17:30Explosion. Sehr atmosphärisch. Gäbe es jetzt noch statt der Staubwolken wechselnde Bodeneffekte bei
17:35schlammigen Untergründen und Wasser, wäre ich vollends zufrieden. Unfreiwillig komisch und auch
17:40spielerisch unsinnig ist allerdings, dass Panzer und Co. keine feindliche Infanterie überfahren können. Stattdessen
17:45schieben sich die Einheiten, Freund wie Feind, sehr unnatürlich durch die Gegend. Das Schlachtengetümmel
17:50mit vielen Einheiten bildet Satus Strike 5 auch akustisch gut ab. Infanteristen feuern in kurzen
17:55Stößen, Panzerschießen mit Dumpfem Grollen, Geschosse der Artillerie pfeifen und wenn unsere
18:00herbeigerufenen Jäger die schweren Bomber des Feindes über der Karte behaken, ergibt es ein
18:05orchestriertes akustisches Chaos. Insgesamt könnten die Sounds aber mehr Substanz aufweisen. Wenn ich mit einem
18:10fetten Panzerzug über eine Karte Rolle und ganze Stellung mit Leichtigkeit zerlege, will ich diese
18:15Macht auch in den Bewegungen und Schüssen des Zuges, aber eben auch bei Panzern und Artillerie hören.
18:26Die Kamera zoomt angenehm weit heraus. Ich wünsche mir zur besseren Übersicht aber eine noch fernere
18:31Zoomstufe. Auch das ist etwas für einen kommenden Patch. Immerhin sehe ich Flugzeuge aber tatsächlich und
18:36nicht nur deren Schatten wie im Vorgänger. Im Menü gibt es viele Optionen, mit denen ich das
18:41standardmäßig ziemlich überladene HUD von vielen Symbolen wie Lebensleisten befreie. Allerdings kann
18:45man die Markierungen für Sektorengrenzen nicht deaktivieren oder zumindest farblich abschwächen,
18:50was den Modellbauscharm etwas stört. Am liebsten wäre mir natürlich ein komplett abschaltbares HUD
18:55oder ein Fotomodus, denn die Ästhetik von Sunstrike 5 schafft mit ihren vorpreschenden Panzern, mit ihren
19:00über Ruinen kletternden Infanteristen, mit den feuernden Geschützen und Versorgungskisten schleppenden
19:05Lkw-Fahrern eine durchaus detailverliebte Atmosphäre. Und auch ich liebe die Optik der
19:10ersten beiden Teile oder von Blitzkrieg, schicke aber mindestens genauso gern in einem modernen
19:14Spiel hübsche 3D-Figuren über detaillierte Schlachtfelder. Das war's? Fast. Sunstrike 5
19:20bietet noch einen Mehrspielermodus, der aktuell aber bestenfalls eine nette Ergänzung darstellt.
19:24Dort treten bis zu vier Spieler in zwei Teams gegeneinander an. Offene Slots können mit KI-Spielern
19:29ausgefüllt werden. Zum Start gibt es aber nur vier Karten, je zwei für die beiden Spielmodi Vorstoß und
19:34Dominanz. Habt ihr die Deluxe Edition gekauft, bekommt ihr noch eine Nacht- und Winterversion
19:38von zwei Karten dazu. Die geringe Auswahl an Maps sorgt aber völlig zu Recht für viel Kritik bei den
19:43ersten Käufern auf Steam. In beiden Spielmodi geht es um das Erobern und Halten von Siegmarken. Bei
19:48Vorstoß liegen die Zielpunkte nur enger beisammen in der Mitte der Karte, was mehr Keilerei bedeutet.
19:53Das Prestige-System zum Nachschub ordern kommt auch zum Einsatz. Spieler und KI-Generäle wählen neben
19:58einer Seite auch eine Persona in der Kampagne und erhalten dann dieselben Boni und Spezialfähigkeiten.
20:03Mehrspielermodi in Spielen wie Suddenstrike 5 muss man aber mögen. Schließlich fallen der Sandbox-Ansatz
20:08und das behutsame Vorgehen komplett weg. Ich für meinen Teil bin absolut kein Suddenstrike-Mehrspieler.
20:13Das weiß ich spätestens seit ich im Test von Martin Deppel ständig auf die Mütze bekommen habe.
20:23Suddenstrike 5 hinterlässt bei mir derweil einen positiven, wenn auch keinen überragenden Eindruck.
20:27Auf der einen Seite habe ich ein aufgewärmtes Suddenstrike 4 erwartet und wurde eines besseren belehrt.
20:32Suddenstrike 5 ist zwar nicht 1 zu 1 eine Rückbesinnung auf Suddenstrike 1 oder 2,
20:37aber es geht nach meinem Empfinden stark in die Richtung. Armeen und Karten sind wieder größer,
20:41ich wähle meinen Weg zum Ziel und bestimme über die Art der Verstärkung. Ich muss meine
20:45Versorgung im Blick behalten, baue Pontonbrücken und falle dem Gegner in die Flanke.
20:49Wie vor 25 Jahren sitze ich mit Begeisterung vor Monitor- und Verschiebeeinheiten um Millimeter
20:54und freue mich diebisch, wenn meine Artillerie den feindlichen Abwehrgürtel dezimiert.
20:57Oder ich probiere einen völlig anderen Ansatz aus. Die ganze Mechanik rund um die Doktrinen
21:01hätte es für mich nicht gebraucht und oft ist das Micromanagement zu verkopft. Angetan
21:05bin ich aber von den unterschiedlichen Szenarien und den abwechslungsreichen Schauplätzen trotz
21:09Hang zum Kartenrecycling. Fast jede Mission erzählt eine eigene kleine Geschichte und stellt
21:14mich vor besondere Herausforderungen. Dazu läuft das Spiel unerwartet stabil und flüssig. Ich
21:19rechne stark damit, dass Kite Games und Kalypso in Zukunft noch DLC-Nachstück liefern. Immerhin hat man Grafiken und
21:25Assets für Nordafrika gebaut und aktuell nur eine Karte dazu im Spiel. Wird aber sicherlich
21:29auch vom Erfolg des Spiels abhängen. Ich kann aber auch verstehen, wenn sich Fans der ersten Stunde
21:33eben genau so ein Hardcore-Spielgefühl wie damals erhofft hatten und jetzt eben enttäuscht sind.
21:38Die Karten sind für Simulationsansprüche eben zu klein und man kann in den meisten Szenarien nur
21:43durch die insgesamt passive KI Erfolg haben. Das Steinschere-Papier-Prinzip im Balancing bildet
21:48die historischen Kräfteverhältnisse eben auch nur bedingt ab. Alles in allem kann ich persönlich aber
21:53die starke Negativität, die Suddenstrike 5 vor allem inhaltlich bei Steam und Co. entgegenschlägt,
21:57nicht nachvollziehen. Die fesselnde Echtzeit-Taktik in Modellbau-Optik hat mich so gut unterhalten,
22:02dass die angesprochenen Schwächen für mich eben nicht so schwer wiegen. Auch ich schaue regelmäßig
22:07in Suddenstrike 1 und 2, die Blitzkrieg-Anthology und die ersten beiden Coden & Panthers-Spiele rein,
22:12zuletzt eben für dieses Video hier. Die alten Spiele bleiben uns ja zum Glück erhalten und vereinen
22:17noch immer eine große Community. Wer etwas Modernes in die Richtung sucht, sollte sich Call to Arms,
22:22Skates of Hell von Barbed Wire Studios anschauen. Oder ihr wartet auf das dritte Quartal 2026,
22:27denn da soll Panzerstrike in den Early Access gehen. Das Projekt eines deutschen Solo-Entwicklers
22:31soll eine moderne Hommage an die Echtzeit-Taktik-Spiele der 2000er werden. Ich schaue da definitiv rein,
22:37vielleicht bringt mir ja Panzerstrike mein geliebtes Freitagsgefühl wieder. Aber ohne Witz,
22:41als ich für den Test tagelang in Suddenstrike 5 versunken bin, hat es sich wenigstens stellenweise
22:46sehr nach dieser romantisierten Erinnerung von früher angefühlt. Und das ist doch auch schon was.
22:51So und normalerweise wäre ich jetzt durch mit dem Video, aber es gibt da ja noch einen Elefanten
22:56im Raum. Und damit meine ich nicht den Jagdpanzer der Wehrmacht mit dem Spitzennamen Elefant,
23:00sondern eine Sache, die ihr wissen solltet, falls ihr euch Suddenstrike 5 in Deutschland
23:04kaufen und auf Steam aktivieren wollt. Oder falls ihr euch die Konsolen-Version auf Playstation
23:08und Xbox holen wollt. Während nämlich die internationale Version eine Option bietet,
23:12mit der man historische Symbole optional ein- und ausschalten kann, fehlt diese Möglichkeit hierzulande.
23:17Und ich weiß, einige werden jetzt sagen, wie kann das denn sein, sowas darf doch inzwischen auch in
23:21Deutschland in Spielen gezeigt werden. Naja, ganz so einfach ist die Sache dann eben doch nicht.
23:26Tatsächlich müssen alle Spiele, die solche Symbole darstellen wollen, eine sogenannte
23:30Sozialadäquanz erfüllen. Die wird dann von der USK geprüft. Deshalb können wir inzwischen
23:35beispielsweise die internationalen Versionen der jüngeren Wolfenstein-Spiele in Deutschland kaufen.
23:39Es gibt aber längst keinen Freifahrtschein für Hakenkreuze und ähnliche verfassungsrechtlich
23:43verbotene Symbole. Streng genommen wäre sogar ein Let's Play zur internationalen Version von
23:48Wolfenstein oder eben Southern Strike 5 womöglich schon eine unerlaubte Verbreitung von verfassungsfeindlichen
23:52Symbolen. Denn nur weil ein Spiel vielleicht die Voraussetzung für die Sozialadäquanz erfüllt,
23:57heißt das nicht, dass jedes Video zu und aus diesem Spiel automatisch ebenfalls diese Anforderungen
24:02erfüllt. Da müsste jedes Video als eigenes Werk nochmal neu geprüft werden. Aber ich schweife ab.
24:08Lange Rede, kurzer Sinn. Southern Strike 5 zeigt hierzulande statt Hakenkreuzfahren an von deutschen
24:12Truppen kontrollierten Sektoren eine Flagge mit Balkenkreuz. Und bei den Sowjets gibt's
24:16statt Hammer und Sichel einen gelben Stern auf rotem Stoff. Auf dieselben Flaggen treffen wir
24:20auch im Kampagnenauswahlbildschirm und unten in der Menüleiste bei ausgewählten Einheiten.
24:25Das war's dann aber auch schon mit den Änderungen.
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