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  • vor 14 Stunden
Gitarrist Robert Köhler wird vor dem Bauernhof, in dem er zusammen mit seiner Freundin Tessa Meidinger wohnt, erschlagen aufgefunden. Tessa und Robert waren nicht nur privat ein Paar, sie spielten auch zusammen in einer Band. Tessa trug sich mit dem Gedanken, die Gruppe zu verlassen und mit Hilfe des zwielichtigen Musik-Managers Klaus Zimmer eine Solokarriere zu starten. Robert wollte das unbedingt verhindern. Für Zimmer, der kurz vor der Pleite steht, ist die talentierte Musikerin jedoch die letzte Chance. Sollte ihr Entscheidungsprozess durch den Mord an Robert vielleicht beschleunigt werden?
Als die Kommissare herausfinden, dass Robert offenbar eine heimliche Affäre hatte, gerät Tessa selbst unter Verdacht. Eine etwas unklare Rolle in der ganzen Geschichte spielt auch ein weiteres Bandmitglied, der Schlagzeuger Nico Bresnach: Er hatte Tessa anonym über Roberts Affäre informiert. Ulrich Satori und Korbinian Hofer stehen vor einem im Sinne des Wortes „tierisch komplizierten“ Fall, denn letztlich führen Tessas verschwundene Katze und ein sprechender Papagei auf die entscheidende Spur. (Text: ZDF)

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Transkript
00:00Pass auf. Es gibt einen Weg, wie die Geschichte auch für dich akzeptabel wird. Ich habe nochmal nachgedacht.
00:05Ach, vergiss es einfach. Mach doch, was du willst. Das interessiert dich doch eh nicht, wie ich mich fühle oder
00:10was ich denke.
00:11Wieso bist du denn jetzt so stur?
00:13Genau. Was willst du denn eigentlich?
00:14Witz!
00:15Willst du dein Leben um jeden Preis kaputt machen oder was?
00:17Hau endlich ab!
00:19Weißt du was? Das ist so nix wie Neid, nur weil du selber nix auf die Reihe kriegst in deinem
00:23Leben.
00:23Wie reicht's jetzt?
00:24Ey, ey! Hab ich hier einen Knall oder was?
00:27Fahr jetzt lieber.
00:28Du, wir sind noch nicht fertig miteinander. Das sage ich dir.
00:32Tut mir leid, aber der Spinner macht mich krank.
00:34Pass bloß auf!
00:38Tut mir echt leid.
00:40Ja, ist ja gut.
00:42Dammit, Sabatsch!
00:42Sowieso alles zweitrangig jetzt.
00:45Ich muss mit dir wegen was ganz anderem reden.
00:47Was ist denn?
00:48Warum kriege ich irgendwelche komischen Fotos geschickt von dir und einer anderen Frau?
00:51Ich weiß nicht, wovon du redest. Was für Fotos?
00:53Was, du weißt nicht, wovon ich rede? Willst du mich für dumm verkaufen oder was?
01:05Mei.
01:07Der schöne Schweizbraten.
01:11Den hast du ja gestern Abend gar nicht angerührt.
01:14Na ja.
01:16Und frühstücken tust du auch nicht?
01:18Nein.
01:19Bist aber heute Morgen besonders mundfaul.
01:22Mei.
01:23Ja, was soll denn das heißen, Mei?
01:25Kann ich nicht einfach mal da sitzen und nix essen und nix reden müssen?
01:29Weißt was, da empfehle ich dir auch ein Zimmerappartement in Rosenheim.
01:33Täusche ich mich oder ist deine Laune auch nicht besser?
01:37Gut beobachtet.
01:38Aber ich, ich lasse es wenigstens nicht an anderen aus.
01:42Gut.
01:45Süß.
01:52Morgen, Marie.
01:53Morgen.
01:56Ist das was?
01:58Tut mir leid, ich habe schlechte Laune.
02:01Hat er dir wieder das Frühstück weggefressen?
02:03Nein, das Gegenteil. Es ist eigentlich wegen Leo.
02:07Wird schon wieder über mich hergezogen, ne?
02:08Ja, stört uns nicht.
02:10Vor drei Monaten hat er mal einen heiligen Eichmann, dass er Karten gesorgt, wenn der Lionel Richie nach München kommt.
02:16Und morgen ist das Konzert auf dem Königsplatz.
02:19Weil vielleicht hat er die Karten, ja.
02:21Tja, freilich. Und warum sagt er es dann nicht?
02:23Vielleicht wollte er dich überraschen.
02:24Ach, Schmarrn. Vergessen hat er es. So schaut es aus.
02:27Geil, ihr sagt es mir vor ja nix zum Leo. Ich will, dass er einmal an was denkt, was mir
02:31wichtig ist.
02:32Klar?
02:32Klar.
02:34Klar.
02:36Satori?
02:37Ah, Frau Stockel, guten Morgen.
02:40Wo?
02:43Gut, wir fahren hin. Ciao.
02:44Eine Leiche?
02:45Eine Leiche. Auf geht's.
02:48Packen wir es.
02:50Das war ja klar.
02:51In aller Herkunftsfrüh wieder eine Leiche.
02:53Mei, das wäre sehr langweilig.
02:55Die könnten sich doch mal einen Nachmittag umbringen.
03:05Und Sie haben den Toten gefunden, Frau Meidinger.
03:07Als ich vom Joggen zurückkam, dann lag er da vor dem Haus.
03:10Ich dachte noch, er ist vielleicht ungefallen und ohnmächtig geworden oder so.
03:14Dann habe ich das ganze Blut gesehen.
03:17Inka!
03:20Hübsche Papa, gell?
03:21Den habe ich vor ein paar Tagen in Pflege genommen.
03:23Inka!
03:24Heißt der Minka, oder?
03:25Don Pedro.
03:26Minka ist meine Katze.
03:28Die ist schon seit paar Tagen verschwunden.
03:30Seitdem ich vom Joggen zurück bin, nennt er ständig ihren Namen.
03:34Schauen wir mal ein bisschen um.
03:43Sagen Sie, wie haben Sie sich denn mit Ihrem Freund verstanden?
03:49Wenn Sie jetzt da fertig sind, gehen Sie bitte runter und machen Sie die Absperrung.
04:18Ist das richtig?
04:22Verstanden?
04:22Ja.
04:22Wer ist denn gestern da?
04:23Da könntest du jetzt in gewisser Weise recht haben.
04:25In gewisser Weise?
04:26Gewiss.
04:27Todesursache?
04:28Kopf, äh, die Schädelfraktur.
04:30Schlag mit einem kantigen Gegenstand auf den Hinterkopf.
04:34Aber das Werkzeug haben wir noch nicht gefunden.
04:37Tatwerkzeug.
04:38Genau.
04:39Haben die die Reifenspuren schon untersucht?
04:41Nein.
04:42Die sind doch sicher von dem Wagen da unten.
04:44Was für Wagen?
04:45Bei der gelbe.
04:46Okay, das glaubst du selber nicht.
04:48Die Reifen sind doch viel zu schmal für die riesenbreite Spur.
04:51Die soll sich die Spurensicherung noch mal anschauen.
04:52Ja, aber...
04:53Kein Aber, Michi.
04:54Nicht immer diese Widerworte.
04:56Ich hab's doch gesagt.
04:57Jawohl.
04:59Können wir denn die anderen Bandmitglieder erreichen?
05:03Unser Schlagzeuger und der Bassist sind für zwei Wochen mit einer Tanzband unterwegs.
05:07Nix...
05:07Niko ist noch da.
05:09Niko Bressnach, unser Saxophonist.
05:11Der wohnt auf dem Boot am Chiemsee.
05:15Hat irgendjemand einen Grund, Ihren Freund umzubringen?
05:19Nein.
05:20Also, das kann ich mir nicht vorstellen.
05:24Ich mein...
05:25Robert war kein einfacher Mensch, aber...
05:27Frau Meilinger,
05:28wir haben heute noch auf dem Hof auszielen und im Himmkühler.
05:31Niemand.
05:33Also,
05:34niemand, den ich gesehen hätte.
05:38Warum?
05:39Ja, hätte ja sein können.
05:48Vorsicht!
05:49Sacker!
05:51Mei.
05:52Jetzt nehmen Sie halt den ersten Gang.
06:03Ich sag Ihnen, die Meidinger lügt.
06:05Möglich.
06:06Wie kommen Sie drauf?
06:08Na, auf dem Hof sind Reifenspuren.
06:10Ziemlich frische.
06:11Die sind auf keinen Fall von der Meidinger im Kleinwagen.
06:14Das muss irgendwas Größeres gewesen sein.
06:15Zum Beispiel ein Geländewagen.
06:17Dann warum haben wir es da nicht danach befragt?
06:18Das machen wir schon noch, wenn wir mehr wissen.
06:21Da, schau her.
06:24Die Tornet verschoben.
06:27Da fragt sich nur, warum.
06:42Die Mädels hat das hier.
06:43Da muss irgendwo ein Nest sein.
06:45Da muss echt irgendwo ein Nest sein.
06:46Herr Pressnach.
06:49Kriminalpolizei.
06:51Der Name ist der Tore.
06:52Das ist mein Kollege Hofer.
06:53Grüße Gott.
06:54Hübsche Katze haben Sie da.
06:56Schiffskatze.
06:57Das ist Ihre, ja?
06:58Ja, das ist der Felix.
06:59Der Felix.
07:01Herr Pressnach, ich nehme an, Sie wissen,
07:02dass der Herr Köhler tot ist.
07:10Ja, ja, die Tessa hat mich gerade angerufen.
07:14Grüße.
07:20Haben Sie eine Idee, wer das gewesen sein könnte?
07:23Nein, überhaupt nicht.
07:26Das ist so unfassbar, dass jemand so was machen kann.
07:29Das begreife ich.
07:30Wir wissen, dass der Herr Köhler nichts zum Vererben gehabt hat.
07:33Haben Sie Ahnung, wer von seinem Tod profitieren wird?
07:36Keine Ahnung.
07:38Wo waren Sie heute Morgen zwischen neun und halb elf?
07:41Hier auf meinem Boot.
07:43Hat Sie jemand gesehen?
07:45Na?
07:47Das ist schon mal schlecht.
07:50Laut Auskunft der Telefongesellschaft
07:52hat der Herr Köhler Sie heute Morgen so gegen neun angerufen.
07:54Worum ging es denn bei dem Gespräch?
07:56Ja, ja, hat ein paar Fragen gehabt zur Tournee.
07:59Ihr wollt ein paar Daten wissen.
08:01Ich dachte, die Tournee ist verschoben worden.
08:04Ja, hat Ihnen das die Tessa gar nicht gesagt?
08:06Nein.
08:08Die Tessa hat vorgehabt, die Band zu verlassen,
08:10wegen ihrer Solokarriere.
08:12Jetzt hat keiner gewusst,
08:13ob es in einem Monat die Band überhaupt noch gibt.
08:15Was hat Ihr Freund, Robert Köhler, dazu gesagt?
08:17Der ist total ausgerast.
08:19Der hat gesagt zu Tessa,
08:20wenn du die Band verlässt,
08:22dann bist du aus zwischen uns.
08:24Total heftig war das.
08:25Ja, und hat sie diesen Solovertrag schon unterschrieben?
08:28Keine Ahnung.
08:29Sagen Sie, bei so einer Solokarriere,
08:31da geht es doch sicher um einen Haufen Geld.
08:33Na ja, klar, Geld.
08:34Aber da müssten Sie am besten den Klaus Zimmer fragen.
08:37Das ist ihr Manager.
08:38Der wohnt ja irgendwo bei Holzkirchen in Vöching oder so.
08:42Gut, danke.
08:43Das war's dann erst mal.
08:44Wiederschauen.
08:57Zimmer Music Audio Productions.
08:59Hm, ich bin's.
09:01Die Polizei ist jetzt weg.
09:03Was hast du denn gesagt?
09:04Ja, über dich habe ich gar nichts gesagt.
09:07Super.
09:08Das war echt cool.
09:10Ich meine, das muss ja nicht unbedingt sein, gell?
09:13Wenn der Plattenvertrag platzt.
09:14Ich meine, da hängt zu viel Geld dran.
09:16Verstehst du schon, oder?
09:17Ja, ja, schon klar.
09:19Du, bis später.
09:26Was?
09:28Wo hast du die zuletzt gesehen?
09:31Im Pilzpub.
09:32Echt.
09:33Und die ist jetzt mit dem zusammen?
09:35Na, Frau Stocking.
09:36Das gibt's ja nicht.
09:36Du, mit wem waren die ja vorher zusammen?
09:37Entschuldigung, Frau Stocking.
09:39Ah, mit der Sigi.
09:40Mit der Steinlechner, Sigrid.
09:42Warst du das noch damals auf dem Lumpenwald?
09:44Frau Stocking.
09:46Du, Steffi muss jetzt aufhören, gell?
09:47Bitte, Servus.
09:50Bitte.
09:53Frau Stocking, wir sind verhungern.
09:55Werden Sie bitte so nett und würden uns was zum Essen besorgen.
09:57Für Sie doch gerne.
09:59Danke.
10:03Moin, Kai.
10:04Arbeiten Sie jetzt nur noch viel.
10:07Ich stelle das mal als Nein.
10:08Dann sind Sie bitte so freundlich
10:09und suchen mir die Adresse von einem gewissen Klaus-Zimmer raus.
10:12Der Mann ist Musikproduzent und wohnt in Vöching.
10:15Das ist ganz ein bisschen urtig, ja?
10:16Ja, und was soll ich jetzt als erstes machen?
10:18Rufen Sie eine Freundin an, Frau Stocking.
10:29Woher fahren Sie eigentlich?
10:34Ja, wo ist es denn, das Telefon?
10:37Das ist es nicht.
10:40Das ist es auch nicht.
10:45Ja, da ist es ja.
10:46Genau, da ist es.
10:48Hofer, grüß Gott.
10:50Ja, Servus.
10:53Aha.
10:55Das Katzenhaare.
10:57So früh gleich.
10:59Gut.
11:00Ja, danke, Servus.
11:03Die Spurensicherung hat sich den Wagen von dem Herrn Bresnach angeschaut.
11:07Von dem stammen die Reifenspuren jedenfalls nicht,
11:09aber zu 95 Prozent von einem Geländewagen.
11:11Und was war mit Katzenhaaren?
11:14Ja, die haben es überall im Wagen von Bresnach gefunden.
11:17Wahrscheinlich von seiner Mieze.
11:18Seiner Freundin.
11:19Von seiner Katze.
11:21Apropos Freundin.
11:24Genau betrachtet ist der Köhler der Solokarriere seiner Freundin im Weg gestanden.
11:28Sagen wir mal so, er hat mit allen Mitteln versucht zu verhindern,
11:30dass er sich frei entfalten kann.
11:31Aber so kann man es auch sagen.
11:33Den Zustand kenne ich.
11:34Geht mir jeden Tag so.
11:36Aber Sie haben recht.
11:37Mord wäre vielleicht eine Lösung.
11:39Es stellt sich nur die Frage.
11:41Es stellt sich nur die Frage, wie ich sie umbringe.
11:44Das ist aber gut.
11:46Es stellt sich nur die Frage,
11:47warum dieser depperte Papagei die ganze Zeit Minca schreit.
11:49Vor allem genau seitdem der Robert Köhler tot ist.
11:52Lachen Sie ihn vor.
11:53Fragen Sie ihn.
11:53Ich muss den Kontakt geflogen.
11:59Einmal Ciavata.
12:01Grazie, Signora.
12:02Prego.
12:04Und einmal lieber Käse vom Pschormaier.
12:07Was?
12:08Sie bringen mir was mit?
12:10Ja, ich arbeite nämlich nicht nur für ihn.
12:15Nehmen Sie jetzt die Semme oder nicht?
12:17Das ist jetzt gerade blöd.
12:18Ich habe gerade überhaupt keinen Hunger.
12:22Was?
12:23Das ist ein Leberkäse, einmal vom Pschormaier.
12:26Ja.
12:27Das stimmt doch was nicht, oder?
12:29Da ist alles prima in Ordnung.
12:32Ist sonst noch was?
12:35Ja, die Adresse vom Zimmer.
12:38Das kann man ja kaum lesen.
12:40Was ist denn das für ein Sag, Larry?
12:41So.
12:42Ja, ich habe es probiert.
12:44Sie sind mein Zeuge, Herr Sartori.
12:45Aber beim Hofer, da ist ja Hopfen und Malz verloren.
12:47Und meine Leberkasse mit mir auch.
12:49Und jetzt gehe ich einen Kaffee trinken.
12:52Frau Stockl, aufringen ist schlecht für einen Kreislauf.
12:55Frau Stockl, warten Sie doch.
12:56Das kann ich doch erklären.
12:58Frau Stockl.
13:02Weg.
13:03Weg.
13:04Von mir aus.
13:12Was ist denn jetzt los?
13:14Hey!
13:15Wir wollen unser Geld.
13:16Was ist denn für ein Geld?
13:22Ja, mit der Kohle, Mann.
13:23Was ist denn für eine Kohle?
13:38Also ich finde, wir sollten dem Leo einen kleinen Tipp geben wegen dem Konzert morgen.
13:43Besonders nett ist das nicht, dass man das ins offene Messer laufen lässt.
13:45Seit wann sorgen Sie sich um den Leo?
13:48Es geht mir eigentlich mehr um die Marie.
13:50Die ist doch tot unglücklich, wenn er die Karten vergisst.
13:52Ja, das schon.
13:53Aber wir haben ja versprochen, dass wir nichts sagen, oder?
13:55Schauen Sie mal.
13:57Oder?
13:58Passt.
13:59Meine Rede.
14:03Grüß Gott.
14:13Das sind ja alle Polizei.
14:15Jetzt sind wir, ja?
14:16Ja.
14:17Wann ist die zwei Tüten?
14:19Das sind zwei Freunde von mir.
14:22Freunde, ja.
14:22Können Sie Anzeige erstatten?
14:23Na, Schmarrn.
14:24Das ist ein Missverständnis.
14:25Schaut jetzt ein bisschen wild aus, gell?
14:28Kleine Meinungsverschiebenheit.
14:29Weg.
14:31Kleine Meinungsverschiebenheit.
14:32Ja.
14:32Warum ging es mir dieser kleinen Meinungsverschiebenheit?
14:36Nix, gar nix.
14:37Herr Zimmer, ich glaube, Sie haben Probleme.
14:40Wollen Sie nicht lieber darüber reden, ne?
14:45Herr Zimmer, Sie sind doch der Manager von dieser Tessa Meidinger.
14:48Habe ich recht?
14:48Das ist richtig.
14:50Ich kümmere mich gerade um die Solo-Karriere von ihr.
14:53Es gibt einen Plattenvertrag.
14:55Der muss jetzt nur noch unterschrieben werden.
14:56War das Ihre Idee mit der Solo-Karriere?
14:59Die Tessa hat so eine geile Stimme und eine super Ausstrahlung.
15:02Die wird abgehen wie eine Rakete.
15:05Dann warum nicht mit der Band?
15:07Die Band.
15:08Könntest du vergessen.
15:10Die ist besseres Mittelmaß.
15:12Da kann sich Tessa überhaupt gar nicht entfalten.
15:14Außerdem liegt es auch an gewissen personellen Strukturen.
15:20Namentlich zum Beispiel an Herrn Robert Köhler, ja?
15:24Das Problem hat Sie erledigt.
15:25Ich nehme an, Sie wissen, dass der Robert Köhler tot ist.
15:28Naja, Tessa hat es mir erzählt.
15:29Herr Zimmer, wo waren Sie heute Morgen zwischen neun und halb elf?
15:32Hier in meinem Büro.
15:34Allein.
15:38Sieh, das ist ein ziemlich uncooler Verdacht, muss ich sagen.
15:41Uncool.
15:42Ist das Ihr Geländewagen da unten?
15:44Ja, wieso?
15:45Was haben Sie denn da für Reifen drauf?
15:47Keine Ahnung, müsste ich nachschauen.
15:48Wieso wollen Sie denn das wissen?
15:50Weil auf dem Hof, auf dem der Herr Köhler ermordet worden ist, heute Morgen ein Geländewagen war.
15:55Und der hat natürlich Reifenspuren hinterlassen.
15:57Und diese Reifen sind ziemlich selten.
16:01Also gut, ich habe die Tessa auf den Hof gefahren und bin aber gleich wieder weg.
16:04Im Rückspiegel habe ich noch gesehen, dass die beiden gestritten haben.
16:08Als ich weggefahren bin vom Hof, hat der Herr Robert Köhler noch gelebt.
16:13Ich schwöre es.
16:15Ich frage mich nur, warum uns die Frau Meidinger nichts davon erzählt hat, dass Sie auf dem Hof waren.
16:20Weil ich Sie darum gebeten habe.
16:22Ich kann momentan keine negative Publicity gebrauchen.
16:25Wie gesagt, der Plattenvertrag steht kurz vorm Abschluss.
16:28Ja, das ist gerade eine ganz sensible Phase.
16:31Sensible Phase?
16:32Sehr sensibel.
16:39Ja, schön, Frau Stockel.
16:42Warum holen Sie es nicht ab?
16:45Das ist doch nicht der Ernst.
16:47Das hätte ich nie geglaubt, dass Sie wirklich zur Frisur geben.
16:52Frau Stockel, wissen Sie was?
16:56Hallo?
16:58Aufgelebt.
17:00Also, die Spurensicherung hat bei dem Toten einige Fotos gefunden.
17:04Die Kollegen haben sogar gemeint, das wäre interessant für uns.
17:07Was ist da drauf?
17:08Das weiß sie nicht.
17:10Sie kann es auch nicht abholen, weil sie jetzt zwei Überstunden abfeuert und beim Frisur ist.
17:15Ist die immer noch sauer auf Sie?
17:17Ja, schaut ganz sauer aus.
17:19Was machen wir jetzt mit dem Zimmer?
17:21Die zwei Typen vorhin waren mit Sicherheit Geldeintreiber.
17:23Wahrscheinlich steckt er bis zum Hals in Schulden.
17:25Und die Meidinger ist, sei jetzt der Strohhalm.
17:29Genau.
17:30Jedenfalls hätte er ein Motiv gehabt, den umzubringen.
17:32Und er hat kein Alibi.
17:34Und er war kurz vor dem Mord auf dem Hof.
17:37Rufen Sie doch gleich mal an wegen einem Durchsuchungsbeschluss.
17:40Und jetzt fahren wir noch mal zur Meidinger und schauen, was er uns jetzt erzählt.
17:44Herr Hofer, ist irgendwas?
17:47Geht's Ihnen nicht gut?
17:48Das ist irgendwie komisch.
17:51Wir fahren mal rechts ran.
17:52Das ist ja kein Wunder.
17:53Sie haben den ganzen Tag noch nichts gegessen.
17:55Das ist Unterzucker.
17:57Herr, Herr Hofer, Herr Hofer, hallo, aufwachen.
18:02Ah, das ist wahnsinnig.
18:04Entschuldigung, so fest war es mir auch wieder nicht.
18:09Aha, jetzt verstehe ich.
18:11Der Herr Kollege hat Zahnschmerzen.
18:15Ja, aber sagen Sie es nicht, der Marie trägt sich wieder unnötig auf.
18:19Unnötig?
18:19Ja.
18:20Und Sie haben nichts dagegen unternehmen?
18:21Nein, das geht von selber wieder.
18:23Ja.
18:24Und ich bin der Weihnachtsmann.
18:26Herr Hofer, ich glaube, ich fahre Sie lieber heim.
18:28Die Meidinger kann ich auch allein befragen.
18:30Gell?
18:30Also, von mir aus.
18:32Von mir.
18:33Also, helfen Sie mir gar nichts.
18:46Niko?
18:56Was glaubst du, der es getan hat?
19:00Was ist mit deinem Manager?
19:01Zimmer?
19:02Mhm.
19:04Bist du sicher?
19:07Minka!
19:10Wie es Minka wohl geht?
19:11Minka!
19:13Komm, Tessa.
19:14Die kommt schon wieder zurück.
19:16Wir sehen.
19:19Du, ich muss ein bisschen alleine sein, glaube ich.
19:22Ich fahre in die Stadt oder so.
19:27Jawohl!
19:35Servus, Leo.
19:37Ach, Ulrich.
19:38Hab ich die Ehre.
19:40Wo hast du meinen Kollegen?
19:41Ach, den hab ich heimgefahren.
19:42Der hat, äh, ich darf nicht drüber reden.
19:45Dienstgeheimnis.
19:46Dienstgeheimnis?
19:47An der Kammer so quasi.
19:48Ja, so quasi.
19:49Du sag mal, Leo, du hast doch mal was vor, oder?
19:51Nein.
19:52Nein.
19:53Na ja, weil ich, äh, Bier zapfen halt.
19:56Was bei dem schönen Wetter?
19:58Ja, eben.
20:00Drum.
20:00Sehr oft.
20:01Also, weißt du, äh, in München.
20:03München.
20:04Ja, da wo ich herkomme.
20:05Da sind wir ins Konzert gegangen.
20:06Da sind wir draußen gesessen.
20:07So, so richtig Open-Air halt.
20:10Aha.
20:11Gitarre, Schlagzeug, alles, was du dir vorstellen kannst.
20:13Und meine, meine Freundin, die ist doch total auf abgefahren.
20:15Mhm.
20:16Leo, Frauen, die stehen da gerne halt drauf.
20:18Auf dieses Draußen-Sitzen, Musik hören, was trinken und...
20:20Leo, Six Master, bitte schön, gell?
20:22Ah, ja.
20:24Was hast du jetzt gesagt?
20:26Open-Air.
20:27Ah, Open-Air.
20:28Ja, toll.
20:30Du, Ulrich, ich bin gerade ein bisschen im Stress.
20:33Ah, ich seh schon.
20:35Aber Leo.
20:37Le, tu mir bitte eingefahren, ja.
20:39Denkt noch mal drüber nach.
20:41Über was?
20:42Ja, über Open-Air.
20:43Ah.
20:45Ah, jetzt hab ich's.
20:46Du meinst, ich hab ja jeden Tag, jeden Tag, Open-Air.
20:51Das meinst du?
20:54Feilt da was?
20:56Nein.
20:57Ich hab nur auf mein Ohr geschaut.
20:59Ich muss nicht mehr wieder los.
21:00Bist spät dran?
21:01Ja.
21:02Ja, du, äh, wegen...
21:05Bitte.
21:18Ich hab's zu Hause nicht mehr ausgehalten.
21:21Wir haben vorhin mit dir im Manager gesprochen, die mir im Zimmer und...
21:24Naja.
21:25Ich weiß.
21:27Da hab ich sie angelogen.
21:29Tut mir leid.
21:31Jetzt mal angenommen, ihr Freund würde noch leben.
21:33Wie würden Sie sich entscheiden?
21:34Für einen Freund oder für die Karriere?
21:37Hat er sie unter Druck gesetzt?
21:39Nein.
21:40Überhaupt nicht.
21:41Wie kommen Sie da rauf?
21:42Er...
21:43Er hatte einfach nur panische Angst, dass er nicht reinpasst in die Welt, in die ich gehe.
21:47Dass kein Platz mehr für ihn ist.
21:49Konnte ich auch verstehen, aber ich...
21:52Ich wollte halt auch mein eigenes Leben leben.
21:54Verstehe.
21:57Der Zimmer hat uns von einem Streit erzählt, den Sie heute Morgen mit Ihrem Freund hatten.
22:01Worum ging's denn?
22:02Das ist doch überhaupt nicht mehr wichtig.
22:04Naja, vielleicht stand da Ihren Karriereplänen ja im Weg, Frau Meiding.
22:07Warum lassen Sie mich nicht einfach in Ruhe?
22:14Bitte.
22:18Gut.
22:21Aber wir sprengen uns noch.
22:39Diener, du bist schon auf?
22:41Na, ich bin ja gestern auch schon früh ins Bett.
22:43Stimmt, ich hab die gar nicht mehr gesehen.
22:45Was machst du denn da?
22:46Rühren.
22:51Haferbrei.
22:51Machst du probieren?
22:54Du hast doch seit Jahren keinen Haferbrei mehr gegessen.
22:58Nein, ich hab mir gedacht, probier's den einfach mal.
23:01Vielleicht schmeckt er dir ja.
23:03Ihr nehmt mich alle nicht ernst, oder?
23:05Was heißt ihr?
23:06Die Männer.
23:08Hat's der Leo echt vergessen?
23:11Ja, und jetzt ist spät.
23:13Das Konzert ist heute.
23:21Magst du auch einen?
23:23Nein, danke.
23:24Du wirklich nicht.
23:27Soll ich dir einen Termin machen, oder schaffst du es selber?
23:29Was ist der Termin?
23:31Mein Kapitän, wie lange kenne ich dich?
23:33Seit meiner Geburt?
23:35Nein, seit meiner Geburt.
23:36Du hast Zahnschmerzen, du willst das nicht zugeben.
23:39Wieso soll ich das nicht zugeben wollen?
23:40Weil's der Feigling bist, sag ich doch.
23:43Männer.
23:56Es ist ja Zeit, dass dir irgendwo so ein grand Schachter gewesen ist.
24:01Sie meinen die Schmerztabletten?
24:02Ja.
24:03Haben Sie die irgendwo gesehen?
24:04Nein.
24:06Frau Stockel kommt heute übrigens später.
24:09Naja, das ist ja nichts Neues.
24:11Neues aber, dass er das Foto von der Spurensicherung doch noch gestern abgeholt hat.
24:17Und, wo ist es jetzt?
24:21Irgendwo auf ihrem Schreibtisch.
24:23Na super.
24:27Ich muss jetzt alles hören.
24:30Warum sind das hier?
24:33Das finden die jetzt auch nichts.
24:35Lass es mich mal.
24:37Bin ich ja mittlerweile ein Experte.
24:39So, bitte schön.
24:46Da, da ist doch.
24:49Komm mal.
24:50Ah, Mann.
24:52Ich hab sie ja hatten Schädel.
24:54Sag es noch einmal, dass man auf ihrem Schreibtisch nichts findet.
24:57Auf ihrem Schreibtisch findet man nichts.
24:59Sagst du das noch einmal?
25:00Auf ihrem Schreibtisch findet man nichts.
25:01Sagst du das noch einmal?
25:02Auf ihrem Schreibtisch findet man nichts.
25:03Sagst du das noch einmal?
25:04Das mag ich nicht mehr.
25:06Das ist doch schön, Herr.
25:10Ja, ist allerdings höchst interessant.
25:13Allerdings.
25:15Und die Ammo.
25:22Oh, oh, grüebo.
25:25Morgen.
25:26Grüß Gott.
25:28Schwärzer.
25:30Ich werde was von Ihnen.
25:31Schleit steht halt nicht auf Schleimer.
25:33Fragen Sie eine Hand.
25:34Stehst du auf Schleimer?
25:36Merke.
25:36Schleimer.
25:37Scheidervogel.
25:37Frau Meidinger.
25:39Servus.
25:39Frau Meidinger.
25:43Morgen.
25:44Guten Gott.
25:45Sie ist schon wieder?
25:48Tja, so schnell sieht man sich wieder.
25:50Oh, wir haben doch gestern...
25:51Da sind noch ein paar Fragen offen geblieben.
25:53Wenn Sie sich mal die Fotos anschauen möchten, die Frau.
25:56Aber das ist...
25:57Ja, genau.
25:59Vielleicht überzucht, das ist Robert Köhle in den Armen in einer anderen Frau.
26:03Die Fotos hat die Spurensicherung bei ihrem Freund gefunden.
26:09Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll.
26:11Ich habe die Fotos noch nie gesehen.
26:12So, jetzt hören wir auf mit dem Schmarrn.
26:14Natürlich kennen Sie die Fotos.
26:15Ihre Fingerabdrück sind drauf.
26:17Vielleicht haben Sie ja was von dem Verhältnis geahnt.
26:19Und den Detektiv beauftragt.
26:20Und er hat es Ihnen als Beweismittel geschickt.
26:22Dann gab es Streit mit ihrem Freund.
26:23Dann haben Sie ihn da schlank.
26:24Ach, so war das bestimmt nicht.
26:25Sondern?
26:27Mir wurden die Fotos anonym geschickt.
26:30Ich habe Sie Robert gezeigt.
26:31Natürlich haben wir uns gestritten.
26:32Aber deswegen bringe ich ihn doch nicht um.
26:35Er hat mir versichert, dass es ein einmaliger Ausrutscher gewesen ist.
26:39Das sagen Sie mir, die Burschen.
26:41Warum haben Sie uns nichts davon erzählt?
26:43Es war eine Sache zwischen mir und Robert.
26:45Das geht niemandem was an.
26:47Nachdem Robert Köhler tot ist, geht es uns eben schon was an.
26:50Ach ja?
26:51Ja.
26:52Dann fragen Sie doch mal Klaus Zimmer.
26:54Der hat wirklich einen Hass auf ihn gehabt.
26:56Der war auf 180, als ich ihn das letzte Mal gesehen habe.
26:59Gestern Morgen?
27:00Ja.
27:02Kurz bevor Robert umgebracht worden ist, hat er noch gesagt,
27:04wir sind noch nicht fertig miteinander.
27:06Vielleicht ist er ja zurückgekommen.
27:07Was ich aber nicht verstehe, erst decken Sie ihn
27:09und jetzt hauen Sie den Platz in die Pfanne.
27:11Wie passt denn das zusammen?
27:12Er macht sich halt auch seine Gedanken.
27:14Die nehmen wir wieder mit.
27:15Ja, das braucht Sie bestimmt nicht.
27:17Eben.
27:21Lagen Sie den Zimmer vor.
27:23Ja, genau, jetzt gleich.
27:24Ja, danke, Frau Stockel.
27:26Ohne Sie müssten wir zusperren.
27:28Bis dann.
27:28Ciao.
27:29Ich habe den Zimmer aufs Kommissariat bestellt
27:31und der Durchsuchungsbeschluss für seine Wohnung
27:33ist auch endlich da.
27:34Für wann haben Sie den bestellt?
27:36Für jetzt?
27:37Dann muss ich ein bisschen warten.
27:38Wieso?
27:39Ich habe mir die Fotos noch mal angeschaut.
27:41Fällt Ihnen da was auf?
27:43Wenn Sie Ihre Wurstfinger ein bisschen zur Seite schieben,
27:45vielleicht schon.
27:46Wurstfinger?
27:47Also ich finde die nahezu grazil.
27:49Grazil ist was anderes.
27:52Das ist auf jeden Fall ein Plakat vom letzten Volksfest.
27:54Dann ist es längst vorbei.
27:56Richtig.
27:56Wo hängt das?
27:58Im Hafen.
28:01Treffer.
28:04Ah ja, genau.
28:04Da ist es ja.
28:05Wie gesagt.
28:09Lernen wir doch was bei mir, gell?
28:10Ja, ich war fleißig.
28:14Gut.
28:15Was ist das schon?
28:17Da muss ich am Wochenende mal her.
28:19Gut.
28:20Gut.
28:21Gut.
28:23Gut, Herr Bresner.
28:31Hallo.
28:31Sie schon wieder?
28:33Ja, wir sind wie die Treppen.
28:34Ja, das Konzert ist leider zu Ende.
28:35Kommt es halt vielleicht morgen wieder.
28:37Okay.
28:39Moment, wir kommen rüber.
28:41Da sind die Dame.
28:46Was ist jetzt?
28:47Nix.
28:48Da ist eh kein Platz mehr, oder?
28:51Sagen Sie, Herr Bresnach, haben Sie ein Fotoapparat?
28:55Wieso?
28:55Ich würde sagen, er schaut harmlos aus, aber er kann so was von ungemütlich werden.
28:59Richtig gefährlich.
29:01Ja, jetzt so lange hat doch jeder ein Fotoapparat, oder?
29:03Sind Sie?
29:04Ich würde sagen, diese Fotos hier sind von Ihrem Boot ausgemacht worden.
29:07Habe ich recht?
29:10Und, haben Sie die Fotos gemacht?
29:14Ja.
29:14Dann haben Sie es anonym der Frau Meidinger geschickt.
29:17Ja.
29:18Na, also geht doch.
29:20Vorsicht.
29:21Vorsicht.
29:41Ja, der ist schon da.
29:44Ja, ich richte es ihm aus.
29:46Das war der Herr Saturi.
29:48Ein bisschen dauert es noch, aber jetzt kriegen Sie erst einmal einen schönen Kaffee von mir.
29:51Das ist nett von Ihnen, danke.
29:52Und dann kennen Sie diese Stars wirklich höchstpersönlich.
29:57Zucker wollten Sie, gell?
30:00Ja, wissen Sie, mit dem einen oder anderen macht man schon einmal die ganze Nacht durch, gell?
30:04Echt?
30:05Ja.
30:06Na ja, die sind privat oft ganz anders, gell?
30:09Das kann ich mir auch vorstellen.
30:11Erzählst doch noch ein bisschen mehr.
30:16Jetzt wollen Sie aber einen ganz süßen aus mir machen, gell?
30:18Ja.
30:20Ja.
30:21Ja.
30:27Ja.
30:27Süß.
30:32Er hat gesagt, er verlässt Sie, wenn Sie jetzt ohne ihn Karriere macht.
30:36Da hat ja doch einer die Augen öffnen müssen.
30:38Ja.
30:38Deswegen die Fotos.
30:40Aber anonym?
30:41Das hätten Sie doch auch selber sagen können.
30:44Nein, das wollte ich nicht.
30:45Ich wollte nur, dass die Tessa sich nicht ihr Leben versaut wegen so einem Windbeutel da.
30:52Ich hab gedacht, der Robert Köhler war ihr Freund.
30:55Ja, trotzdem.
30:57Ich mein, es wär auf jeden Fall das Beste gewesen, die hätten sich sauber getrennt, ne?
31:01Weil die Tessa hat wirklich was Besseres verdient.
31:04Wie zum Beispiel, oder?
31:06Nein, ich bin nur ein Freund.
31:08Aber auf einen Freund muss man sich verlassen können.
31:10Das wär wie einer.
31:11Wer waren die Frau auf die Fotos?
31:13Ach, das war irgendeine Geschäftsfrau aus München.
31:15Aber die ist jetzt auf einem Segeltörn irgendwo in der Karibik.
31:19Danke, Herr Pressner.
31:20Was glauben Sie, wie hätte sich die Frau Meidinger letztendlich entschieden?
31:23Für oder gegen die Karriere?
31:25Nein, das ist schwer zu sagen.
31:26Aber wahrscheinlich für die Karriere.
31:29Weil für den Klaus Zimmer war sie ja im Prinzip die letzte Chance.
31:32Der hätte sich schon noch rumgekriegt.
31:34Oder er hätte das Hindernis Robert Köhler beseitigt.
31:40So hätt's nicht gesagt.
31:42Trauen Sie es ihm zu?
31:44Na kommen Sie, wir sind da unter uns.
31:48Hm?
31:50Na ja.
31:53Da sind schon ab und zu mal die Fetzen geflogen.
31:56Einmal hat der Zimmer dem Robert gedroht, dass er ihn umbringt.
32:00Na ja, wie er mir das halt so sagt.
32:03Ich hätte nicht geglaubt, dass er es ernst meint.
32:15Sei du wenigstens lieb zu deinen Hähnen.
32:17Da.
32:21Ach du bist das.
32:22Was ist denn das für Begrüßung?
32:24Tut mir leid, aber ich hab viel zu tun.
32:26Was ist denn los?
32:28Nix.
32:28Na ja, Hauptsache ist, dass du bis morgen Abend alles geschafft hast.
32:32Bieso morgen Abend?
32:34Sag bloß, du hast es vergessen.
32:36Das würde mich echt enttäuschen.
32:38Was ist denn morgen Abend?
32:40Na, das Lionel Richie Konzert.
32:42Hast du es echt vergessen?
32:43Leo, das Konzert ist heute.
32:47Das Konzert heute war ausverkauft.
32:49Aber morgen gibt es ein Zusatzkonzert und da gehen wir zwei hin.
32:55Du hast doch nicht geglaubt, dass ich sowas vergesse.
32:58Nein!
32:59Du bist so süß!
33:04Ist das alles?
33:07Süß und der aufmerksamste Freund, den es auf der ganzen Welt gibt.
33:19Ich hab noch mehr Süßes für Sie.
33:21Na, bitteschön.
33:23Morgen Frau Dröckl.
33:24Servus.
33:25Wir haben Sie schon vermisst.
33:27Unsere neue Frisur.
33:29Afroluck, oder wie?
33:31Sie, das finde ich ziemlich uncool, wie Sie mich erwarten lassen.
33:34Jetzt sind wir zu Ihnen gekommen gleich, danke.
33:36War sonst noch irgendwas?
33:37Der Leo Bernrieder hat angerufen.
33:39Er wollte nur sagen, danke für den Tipp wegen der Marie.
33:43Ja, der Herr Sartori hat den Bernrieder wohl an was erinnert.
33:46So, so.
33:48Ah ja, genau.
33:49Und eine ehemalige Kollegin aus München.
33:50Bitteschön.
33:53Oje, die Antje.
34:07Nico?
34:28Und warum haben Sie sich dann verschwiegen, dass Sie mit dem Köhler Streit hatten?
34:31Ich hab's vergessen.
34:33Vergessen?
34:34Vergessen.
34:34Ja, vergessen.
34:34Wir haben ja eh ständig gestritten.
34:36Aber deswegen bringt mir doch nicht gleich jemand um, oder?
34:38Ach, hören Sie doch auf.
34:39Der Herr Köhler...
34:42Der Herr Köhler stand Tessas Solokarriere im Weg.
34:45Ja?
34:45Und da Sie ja, wie wir rausgefunden haben, pleite sind,
34:48war die Frau Meidinger quasi ihre letzte Chance, wieder zu Geld zu kommen.
34:51Pleite?
34:51Was heißt denn Pleite?
34:53Jeder hat einmal ein berufliches Tief, oder?
34:55Ich bin halt kein Beamter, der monatlich sein Gehalt kriegt, auch wenn er mal nicht...
34:58Vorsicht.
34:58Zusammenreißen wir.
35:00Schon gut.
35:02Der Herr Köhler muss also zum Schweigen gebracht werden.
35:05Oder die Solokarriere wird nichts.
35:06Und Ihre zwei speziellen Freunde von gestern, Herr Zimmer,
35:10befördern Sie ins Krankenhaus, wenn nicht sogar auf dem Friedhof.
35:14Also sind Sie nochmal zurückgefahren.
35:15Es kam zum Streit, dann haben Sie ihn erschlagen.
35:21Sie waren das?
35:22Nein, ich war's nicht.
35:24Das Zimmer, wir haben einen Durchsuchungsbeschluss.
35:25Für Ihre Wohnung, Ihr Büro und für Ihren Wagen.
35:27Und mit dem Wagen fangen wir an, und zwar jetzt gleich.
35:30Frau Stockel, bitte.
35:31Die Akte von der Spurensicherung, die wollten Sie doch noch haben.
35:34Danke, Frau Stockel. Bitte.
35:36Bitte?
35:38Bitte.
35:39Wie bitte?
35:40Bitte.
35:41Danke.
35:41Danke.
35:46Und? Kommen Sie mit?
35:48Das mit dem Auto schaffen Sie alleine.
35:50Ich möchte hier noch was checken.
35:52Sie sollten lieber checken, ob es beim Zahnarzt noch einen Termin für Sie gibt.
35:55Geben wir in das Zimmer.
35:59Die braucht keinen Zahnarzt.
36:01Das kann aber ziemlich uncool eitern, kann das, gell?
36:03Äußerst uncool.
36:04Uncool.
36:07Machen Sie mal den Kofferraum auf.
36:08Jawohl.
36:21Sauer.
36:26Schau her.
36:27Schau her.
36:28Was haben wir denn da?
36:30Keine Ahnung.
36:31Das Ding war aber in Ihrem Wagen drin.
36:33Ich weiß noch nicht, wie das Teil da reingekommen ist.
36:35Vielleicht hat's der Heilige Geist rein.
36:39Das könnte doch Blut sein, oder?
36:41Auf alle Fehler.
36:43Jetzt sind wir Sie sind vorläufig festgenommen, wegen des dringenden Tatverdachts Robert Köhler
36:46ermordet zu haben.
36:47Festnehmen.
36:47Toll.
36:48Sie, Sie machen einen Fehler.
36:49Ich werde doch nicht mit diesem Drum in der Gegend spazieren fahren.
36:52Das wäre doch ein Schmarrn.
36:55Das hätte ich doch schon längst verschwinden lassen.
36:57Sie!
36:59Vielleicht sollten Sie Ihren Kofferraum öfters mal aufräumen, Herr Zimmer.
37:01Das ist eine ziemlich uncoole Nummer, muss ich schon sagen.
37:04Ich weiß, ziemlich uncool.
37:11Mensch, Tessa, das ist aber schön. Warum hast du nicht angerufen?
37:16Bei dir war nur die Mailbox an.
37:19Du warst das, oder?
37:21Du hast mir die Fotos geschickt.
37:24Warum?
37:26Tessa, lass dir das mal erklären, ja?
37:40Wenn das die Mordwaffe ist, warum fahrt er die dann tagelang spazieren?
37:46Gute Frage, Miss Markel.
37:48Und wenn er's nicht war, wer hat ihm dann das Drum in den Kofferraum reingelegt?
37:53Nicht schlecht, Frau Stockl. Ich glaube, Sie sollten öfters zum Friseur gehen.
37:59Was hat er denn?
38:01Zahnschmerzen. Die sind aber angeblich vorbei. Geh, Herr Hofer.
38:03Ja.
38:05Sagen Sie mal, das mit Ihrer Katz.
38:07Ich hab keine Katz.
38:08Ich mein, die von der Frau Meidinger.
38:10Das ist der doch ziemlich nah gegangen, oder?
38:12Wahrscheinlich, und?
38:13Jetzt mal angenommen, die Katz wäre tot.
38:15Herr Hofer.
38:16Frau Stocklis ist nur eine Katz.
38:17Sie sind so ein roher Mensch. Für die Frau Meidinger war das nicht nur eine Katz.
38:21Frau Stocklis, übertreiben sie halt nicht immer so.
38:29Ups.
38:31Also, die Spurensicherung hat auch in Bresnachs Kofferraum Katzenhalle gefunden.
38:36Das ist komisch. Warum transportiert eine lebende Katze im Kofferraum?
38:39Und wenn die Katz tot war?
38:41Wie tot?
38:41Ein Haustod.
38:42Zum Beispiel, weil's der Bresnach überfahren hat.
38:46Ja, aber...
38:47Weil soll der Papagei das wissen?
38:49Weil der Köhler und der Bresnach über die Katze miteinander gestritten haben.
38:54Und da ist tausendmal der Name Minka gefallen.
38:57Minka, Minka, Minka, Minka.
39:00Minka.
39:01Bingo.
39:02Komm jetzt.
39:10Gute, Herrschaften.
39:15Ja, wir wissen jetzt, warum der Papagei seit dem Tod von Robert Köhler immer wieder Minka sagt.
39:19Weil beim letzten Gespräch von Herrn Köhler vor seinem Tod der Name Minka ziemlich häufig gefallen ist.
39:25Was ist mit Minka?
39:26Der Mörder von Herrn Köhler hat ihre Katze überfahren.
39:29Und darüber hat er mit Herrn Köhler gestritten.
39:32Sie, Herr Bresnach.
39:33Sie haben die Minka überfahren.
39:36Was?
39:37Wie kommen die Katzen auch sonst in ihren Kofferraum?
39:39Das war ein Unfall, Tessa.
39:40Warum hast du mir das nicht gesagt?
39:42Weil er Angst gehabt hat, dass sie ihm nicht verzeihen.
39:45Der Robert hat es rausgekriegt mit den Fotos, dass die von mir waren.
39:48Und er wollte es dir verraten.
39:50Ich nehme an, der war ganz schön sauer auf sie.
39:53Dann haben wir gestritten.
39:54Und dann hat es heftiger gestritten und dann hat es miteinander gekauft.
39:56Ja, und plötzlich war dieses scheiß Holzscheit in meiner Hand.
39:59Und damit haben sie ihn erschlagen.
40:01Sag mal, bist du wahnsinnig geworden, oder was?
40:03Aber ich konnte doch nicht anders, Tessa.
40:05Der wollte dir dein Leben zerstören.
40:06Verstehst du die ganzen Gemeinheiten, die er dir angetan hat?
40:08Tessa!
40:11Tessa!
40:11Herr Bresnach!
40:16Herr Bresnach!
40:18Sie haben voller viel festgenommen.
40:32Und wenn er mitgekriegt hat, dass der Zimmer unter Verdacht steht, ist er schnell nach Vöcheln gefahren und hat ihm
40:38das Holzscheit in den Wagen gelegt.
40:39Ich hab doch gleich gesagt, dass der das Teil nicht in der Gegend rumfahrt.
40:43Ja, ja.
40:44Ich weiß, wie sind das alles schon vorher, wusste Frau Stockl.
40:46Sieh vorsichtig, geh, sonst geh ich gleich wieder zum Friseur.
40:49Ja.
40:50Gibt's dann Rasterlocken?
40:52Krippe Rosenheim Apparat Stockl, grüß Gott.
40:56Ja, wir kommen.
41:00Es wird schon wieder Laich geben.
41:01Schon wieder Laich?
41:02Nils Bohrweg.
41:06Ich weiß, wo das ist. Auf geht's.
41:07Ja, das weiß ich auch.
41:18Ja.
41:23Servus Michi.
41:25Servus Michi.
41:27Wie schaut's aus? Alles klar?
41:28Alles klar.
41:30So, wo ist der Tote?
41:32Da gibt's keinen Toten.
41:34Ja.
41:45Na, das ist ein Scherz.
41:46Nein.
41:47Allein neben mir, ja.
41:48Schatz, wir wollen doch nur dein Becker.
41:50Das gibt es ungern, hier.
41:51Herr Hofer, Sie brauchen überhaupt keine Angst, wir sind alle bei Ihnen. Auf geht's.
41:55Herr Traum, bitte.
41:56Machen wir das jetzt mal einen Termin. Nächste Woche zum Beispiel.
41:59Auf geht's.
41:59Auf geht's.

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