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  • 17 minutes ago
Cranachs "Adam Und Eva" Als Techno-Song
Transcript
00:07Hey, hey, hey, hey, hey, that's not easy.
00:13She takes care of it and Adam takes care of it.
00:17That's the Teufel, the Teufel, that's bad.
00:22But music, I mean, Techno...
00:25You can't tell me. Amen.
00:55Okay, let's go.
01:33Hello. Hi. I'm Ines. Manuel, hi. Hey. Manuel, hi. How are you? Good. And by the way? Good, interesting.
01:44Where did you come from? From home from the studio. I've done a little bit before.
01:48And what's for a studio? Digital. Also hauptsächlich Computer, Virtual Reality. And you?
01:563D and so? Yeah, 3D. Okay, but we're making 5D. Wow. We're Musikers. Okay, nice. Cool.
02:03I'm excited, because we're going to look at the artwork. I think so. I had a little
02:09Lust auf Hieronymus Bosch oder sowas. Ah. Hieronymus Bosch. Oder Donatello. Let's see.
02:26Ich bin Mannen Rossner. Ich bin ein Künstler, der mit digitalen Tools arbeitet.
02:37Was mich am meisten interessiert, ist eigentlich die Schnittstelle von digitalem und physischem Raum.
02:42In meiner Kunst, ich gehe oft von existierenden physischen Räumen, oft Museumsräume aus, die
02:47man dann im Digitalen auf eine andere Art erleben kann. Im Digitalen fängt man irgendwie unabhängig
02:58von den Limits vom physischen an. Das heißt, ich muss nicht überlegen, was kostet es, bei
03:0350 Metern gut zu produzieren oder sowas. Sondern wenn ich die so gut finde, dann mache ich die einfach.
03:18Und hast du immer schon mit dem Computer gearbeitet, oder?
03:23Seit ich mit so 15 oder so gezockt habe. Also kommst du vom Zocken?
03:28Genau, ja. Da habe ich so angefangen. Ich fand es dann irgendwie langweilig, bei Counter-Strike
03:33die ganze Zeit Leute abzuschießen. Ich habe dann angefangen, so Galerien zu bauen, was sehr
03:37viel mehr interessante Möglichkeiten gibt. Ja. Ich finde die beiden sehr nice. Und zwar cool,
03:43die auch im Museum zu treffen, ja. Auch eine spannende Form, Leute kennenzulernen.
03:48Habt ihr dann beide Musik auch studiert? Ja. Jazz Musik eigentlich.
03:53Wir sind Altma und wir machen Musik.
04:07Wir haben uns in Dresden beim Musikstudium kennengelernt. Und ab da haben wir zu zweit Musik gemacht.
04:15Und wurde von anfänglich eher akustischer und Jazz-Folk orientierter Musik dann doch independent,
04:22und Elektro mit live gespielten Einflüssen.
04:38Ich glaube, diese Staffelei sieht ein bisschen extra aus, kann ich sagen. Ja, ich glaube auch.
04:42Ich war sehr aufgeregt, weil ja so viele Sachen unklar waren.
04:47Ein bisschen aufgeregt, weil ich glaube ich auch. Ja.
04:53Eieieiei. Ah. Eieiei.
04:58Okay, das kenne ich sogar. Aber ich weiß nicht, von wem das ist.
05:04Ja, das ist doch mega.
05:06Ja. Hey.
05:10Weiß ich mal, eine ganze christliche Geschichte steckt da ja dann wahrscheinlich irgendwie drin.
05:17Hey. Hey.
05:25Ist er aus der Kirche ausgetreten? Mhm.
05:28Ja, ich auch. Ja, ich auch.
05:30Oh.
05:32Naja. Aber, ich weiß nicht, man hat es ja doch irgendwie mitgenommen, oder?
05:36Ja.
05:37Klar, da leg ich uns unterricht. Jeden Montag, 8 Uhr.
05:42Amen.
05:48Hallo, hallo, hallo. Ich bin Elis.
05:50Ich bin Stefan. Hallo, Stefan. Ich bin hier Kurator für die Altdeutschen und Niederländer, zu denen ja auch dieser Kranach
05:57zählt.
05:57Ja, ist ein Glückwunsch.
06:00Also, wir fragen uns, von wem das Bild ist?
06:03Von Lukas Kranach, dem Älteren.
06:05Ah.
06:05Einem der bekanntesten deutschen Renaissance-Maler, in den 1470er-Jahren geboren und um 1550 gestorben.
06:15Ah ja, also mittendrin in seiner Lebensschaffungsphase.
06:19Ja, schon fast ein bisschen später, so 1531.
06:22Ja.
06:23Immerhin auch schon bald 500 Jahre alt, das Bild. Es geht da schon so drauf zu.
06:27Wahnsinn.
06:32Wie ist der Blick des Künstlers auf diese Szene?
06:38Kranach, und das ist sein Markenzeichen und das wird auch besonders geschätzt, findet diese bestimmte Stilisierung, dass die Körper so
06:45glatt und schön und gleichmäßig sind.
06:48Und was er liebt, ist eben diese hellen, glatten, makellosen Körper gegen so einen dunklen Fond zu setzen.
07:02Ich finde, das Thema ist auf jeden Fall sehr bedrückend dargestellt.
07:06Da sind ja auch so bittersüße oder so gemischte Gefühle drin.
07:09Auch sie lässt sich davon verführen und Adam macht mit.
07:12Könnt ihr mal gucken, hier dieses Dunkle da aus dem Apfel.
07:15Ach, ist schon reingebissen, ach so.
07:15Das sind von Evas wohl sehr groß geratenen Schneidezähnen, die Spuren.
07:21Die haben gebissen und deswegen, die Schlange hat ja Eva gesagt, komm, kannst du auch von dem Baum essen.
07:27Wenn Gott es verboten hat, ist doch egal.
07:29Und sie lässt sich da verführen.
07:31Ach, die Schlange freut sich quasi schon.
07:33Das ist Teufel, der Teufel, der ist böse.
07:35Auf der anderen Seite sind sie jetzt, wie er so den Arm drum legt und sie sich anschmiegt,
07:40jetzt sind sie überhaupt erst ein Paar aus Mann und Frau geworden.
07:48Was fällt dir da jetzt so ein?
07:50Oder was könntest du daraus machen?
07:53Boah, es gibt schon viele Stellen, wo man da ansetzen könnte.
07:56Und wie würdet ihr reingehen?
07:58Wie fangt ihr damit an?
08:00Also, ich finde es gibt verschiedene Ebenen.
08:03Auf der einen Seite irgendwie diese Symbiose, die Liebe zwischen den beiden.
08:08Dann die Naturverbundenheit der zwei, die Nacktheit.
08:15Und aber musikalisch?
08:17Ich meine, Techno kann sich da irgendwie auch.
08:20Aber auf der anderen Seite aber auch irgendwie so voll die Klavierballade, kann aber auch sein.
08:23Also, ich finde, es ist so alles offen und ich habe voll Bock einfach rumzuprobieren.
08:35Kannst du mal anlegen?
08:37Mhm.
08:38Schlag für die Mitte.
08:39Genau, ist ja genau drauf jetzt.
08:41Genau drauf.
08:50Es gibt verschiedene Arten, wie wir an Songs rangehen.
08:54Oft ist es so, in dem Schreibprozess, ganz am Anfang, dass viel experimentiert wird.
08:59Ja.
08:59Also einfach, entweder wir jeder für sich selbst oder auch zusammen im Proberaum mit den Instrumenten,
09:06mit Samples, mit Sachen, die man einfach so reinschmeißt.
09:09Ja, mit Akkorden, aber auch schon mit Fragmenten, Melodien und so.
09:12Genau.
09:27Das ist geil, das ist mass.
09:34Nice.
09:36So, das haben wir jetzt aufgenommen.
09:42Also, man könnte auch beim elektronischen Beat arbeiten, aber wir haben ja einen super Schlagzeug.
09:48Ja, wir können ja dann immer...
09:49Man verdient einen super Sound.
09:58Wir waren letztes Jahr in der Elbphilharmonie und haben da mit der NDR B-Band zusammen ein Konzert gespielt.
10:03Und da gibt es ein Intro, was Zacharias Falkenberg gemacht hat.
10:07Das klingt super schön, weil das mit Flöten ist.
10:10Das klingt super sanft.
10:11Und da hat mir so direkt, ey, das ist mega geil.
10:14Weil das würde sehr gut dieses Paradies wieder spiegeln.
10:17Und jetzt geht es auf jeden Fall darum, dass wir aus der Skiz ein bisschen konkretere Sachen machen.
10:35Das ist so witzig, weil normalerweise treffen sich Menschen wie wir eigentlich gar nicht, weil ich eher aus dem Rockbereich
10:41komme oder aus dem elektrischen Gitarrenbereich.
10:44Als es hieß, sie kommen aus dem Jazz, hab ich... Also, ich verbinde damit immer zu viele Noten, die mich
10:50nervös machen.
10:51Insofern ist es halt nicht so meine Musik.
10:54Und hab dann festgestellt, dass das, was die machen oder unter Jazz verstehen, nämlich die Improvisation, dachte ich, wow, das
11:01gefällt mir.
11:14Ich glaube, es wäre cool, wenn wir heute auch noch dafür verwenden, dass wir ein Arrangement zusammen machen.
11:22Weil das fände ich für heute Abend...
11:24Ja, aber dann brauchen wir noch ein bisschen mehr. Jetzt haben wir erst mal... Alles läuft gleichzeitig, ne?
11:38Ja.
11:46Ich weiß aber nicht, ob das genau der ist.
11:48Ja.
11:56Wir haben uns ein bisschen zu entschlossen, dass das ein Song wird, wo...
12:02Also, die Stimme hat die Bassfunktion.
12:09Jetzt machen wir nur noch Struktur. Und dann trinken wir alkoholfreies Bier.
12:38So Manuel, wo möchtest du es hin haben?
12:42I think I'm going to put it here to the room and to the room.
12:47So with the room or the room?
12:50The room to the room, yes.
12:51So that you can put it on here.
12:53You can see here, there's the baldung.
12:56Very intense.
12:57Oh wow, yes.
12:58So that he doesn't fit in between.
13:01Yes, but good.
13:02When I make a new work, I start with a digital room.
13:10If it's an institution, I'm going to make a lot of photos of the room.
13:16I'm going to get a lot of plans, so I can build it proportional and digital.
13:21So that I can build it on here.
13:39It's the first time I work in such a historical collection.
13:43I'm going to work in such a way.
13:44I'm going to think about the inspirating information from Stefan.
13:52And I think it's very important to me,
13:55that it might be something special about Adam and Eva,
13:58that there is a connection between technology.
14:01It's probably the 10 minutes of the human being,
14:06where there was still no technology.
14:08There's no way to design.
14:13I'm going to get a normalcode for it.
14:13And then, again, let me get into it.
14:28I like to make a memory of my life.
14:30and then, I can use one of the animations.
14:33I've got to use it as well.
14:34So, you've got to use it as well.
14:37So, you've got to use it as well.
14:37sensor and the makes direct a 3d model out of the object, what super
14:45practical is, because later I can then in my digital world fast directly
14:51hinstellen.
15:12I'll show you a bit of the images we made in the Gmail Gallery, where I can then
15:17later in my digital work. There are, I believe, some good ones there are.
15:29When I opened the first 3d project, which is a kind of canvas,
15:34also my line, I asked myself, what do I do with this three dimensional
15:40space? It's a bit like the question about the
15:42light, which is what I do with every artist. Where do I go from?
15:48For me, it was three dimensional.
15:50Here you can see the very grove scan, which is more on the
15:54space. That's why it's not so detailed.
15:59Because this sensor is super good, but he has still a bit of a
16:02bit of a bit. So it's very unruhful and when you're in virtual reality
16:07and when it's not, there are others who are interested, then you sees
16:09well, that it's like better. It's like a bit of a bit of a
16:13bit of a bit of a window. What I want to avoid making it.
16:16Therefore, I will build a bit of a more detail
16:19model, which also mathematically is a bit of a bit of a bit of a way.
16:44There is a place in the production process where the beat and the colors of the
16:56sample of Moses is the most important part of the sample.
16:59I will show you how to give it a little bit of glitzering or some other aspects.
17:07Dafür lade ich das Sample von Moses mal hier in meinen Sampler rein.
17:35Musik
17:35Das Musikmachen geht extrem schnell, leicht von der Hand und sehr, sehr, sehr intuitiv.
17:40Aber wir sind schon auf einer heißen Spur und sind eigentlich mitten in der Schlacht um den Text und die
17:51inhaltliche Aussage.
17:55Musik
18:05Also zum fertigen Text komme ich meistens durch viel Zeit, die ins Land geht, viel spazieren gehen.
18:15Also das ist immer ein sehr, sehr langer Prozess. Irgendwie habe ich das Gefühl, es dauert am längsten.
18:20Wir waren jetzt die ganze Zeit auf Tour. Jetzt sind wir einen Tag mal hier und treffen uns auch.
18:27Und ich habe mir aber die nächsten Tage dafür Zeit genommen.
18:30Also ich muss mir das auch in den Kalender schreiben, damit das dann auch passiert.
18:35Musik
18:42Ich wohne hier in Berlin-Neukölln. Es ist auch super multikulturell und an jeder Ecke passiert was Neues.
18:47Es gibt so viele Kunstproject-Spaces. Weiß ich nicht. Die Leute sagen immer, Künstler sind inspiriert davon. Vielleicht stimmt es
18:54ja sogar.
19:04Nebendran ist auch das Tempelhofer Feld, was mir sehr gut gefällt. Oft bin ich da einfach, um einen Spaziergang zu
19:10machen, ein bisschen nachzudenken.
19:13Das Leben als Künstler ist super spannend. Ich denke, es ist besonders. Also ich habe sehr viel Freiheit, kann entscheiden,
19:21womit möchte ich arbeiten, was interessiert mich.
19:33Und für mich war eigentlich sehr früh klar, dass es um das Digitale geht, weil es eigentlich immer mein Zugang
19:39zur Welt war auf eine Art.
19:41Musik
19:44Also hier sieht man den aktuellen Stand von meiner Gemäldegalerie quasi, also der digitalen Version.
19:52Ich habe auch die Nebenräume mal so vorbereitet.
19:57Ausgehend von diesem digitalen Modell des Raumes habe ich dann meine eigene Arbeit entwickelt.
20:03Ich habe mich mit Virtual Reality quasi in dieses digitale Modell gestellt und dort eine Zeichnung gemacht, die sich auf
20:14den Kranach und auf die Räumlichkeiten bezieht.
20:16Musik
20:23Also ich bin jetzt in Virtual Reality, habe hier diese beiden Controller, die meine Werkzeugpalette und mein Pinsel sind und
20:31das Modell von der Gemäldegalerie.
20:34Das heißt, ich zeichne hier jetzt mal eine Arbeit, die ist irgendwie zu dünn, gefällt mir nicht so, also mache
20:40ich die einfach wieder weg.
20:41Ich muss den Raum ein bisschen kleiner machen, damit die Arbeit in Relation ein bisschen größer ist.
20:48Und jetzt kann ich hier schön zeichnen, wo ich das gerne hin hätte.
20:53Musik
21:10Ich hätte Kranach gerne mal getroffen und gefragt. Ich weiß nicht, was er davon gehalten hätte.
21:14Es ist natürlich viel passiert in der Zwischenzeit. Künstler können sehr viele andere Themen bearbeiten, als christliche Motive zu machen.
21:24Wobei ich ihm jetzt auch nicht unterstellen wollte, dass er das nicht gut fand.
21:37Wir sind in Hannover im Musikzentrum.
21:43Musik
21:44Ja, das klingt auch gut. Ich hatte das Gefühl, es klingt ein bisschen spitzer als die anderen Mikrofone.
21:57Ja, wir würden nochmal fünf bis zehn Minuten an unserem neuen Song arbeiten wollen.
22:02Ja, wenn das in Ordnung ist.
22:04Wir müssten das kurz proben, weil wir haben sonst keine Zeit.
22:06Und dann, als ihr das letzte Mal uns in Dresden besucht habt, war ich abends nach Pumpe im Fitnessstudio und
22:12dann bin ich in die Sauna gegangen.
22:14Und in dem Dampfbad da, hatte ich dann auf einmal die Idee, was der Inhalt des Textes ist.
22:22Musik
22:35Adam und Eva, es hat so Bock gemacht, die ganzen Sachen aufzuzählen, sich zu überlegen, wenn man jetzt in Alien
22:40wäre, vorher im Paradies gewohnt hätte.
22:43Alles wäre toll und mega. Und dann kommt man an einen Ort und der ist dann wie die Erde und
22:48wie diese Welt.
22:50Und dann fragt man sich schon so, was ist denn hier los? Was ist hier eine Scheiße? Wie kacke ist
22:55das denn? Und wie kacke ist das, das, das, das und das?
23:05Der Refrain erzählt von dieser Liebe quasi. Und aber auf eine sehr naive Art und Weise. Und deshalb auch dieser
23:13schöne Hall. Und das soll so ein bisschen wie so ein kleiner Kinderchor klingen, der so ganz, ganz naiv irgendwie
23:20auch daherkommt. Aber nicht doof, sondern ein bisschen naiv.
23:30Musik
23:40Also ich glaube, Kranach hätte den Song richtig krass gefeiert.
23:43Ja, ich glaube, wenn das bei ihm im Radio gelaufen wäre, hätte er seine Pantuffeln weggehauen und zwar ohne die
23:47Hände, sondern einfach so die Füße.
23:50Und hätte dann...
23:51Wie heißt das mit seiner Werkstatt? Oder seine ganze Werkstatt, die ganzen Leute?
23:55Ja, hätte eine Riesen-Crew. Und die hätten dann auf jeden Fall auf den Werktischen, auf den Werkbänken getanzt.
24:05Ich bin immer aufgeregt, aber es ist immer unterschiedlich, wann die Aufregung anfängt.
24:12Manchmal ist das halt erst so, wenn das Intro abgespielt wird und manchmal ist das aber auch schon mittags.
24:18Irgendwie, ich weiß nicht, so tagesformabhängig.
24:21Und es ist auch ein Payback-Time. Also man fragt sich oft in dem ganzen Prozess, wofür mache ich das?
24:28Aber ab dem Punkt, wo Menschen dadurch bewegt oder zum Nachdenken getrieben werden, merkt man auf einmal, okay, das hat
24:37eine Bedeutung für Menschen und das füllt das Ganze mit Sinn.
24:42Hm?
25:07I'm the boss. I'm the boss. I'm the boss. I'm the right my tool.
25:15I'm the boss. I'm the right my tool.
25:24Ich hab mich gefragt, woran das liegen könnte.
25:26Ich hab's auf dem Kopfhörreihe, oder?
25:27Komm mal schnell mit Poran, oder?
25:29Ja, vor allem, ich muss das Ding halt mal checken.
25:31Ja, ich muss vor allem das Ding mal checken.
25:33Und dann kannst du...
25:34Hallo.
25:36Hi.
25:36Hallo.
25:37Da ist er.
25:40Manuel.
25:42Na, grüß dich.
25:44Hey, willkommen.
25:45Sehr gut, sehr gut.
25:46Geil, aber hast du hier Geld drin, oder?
25:48Ja, genau, das ist der Geldkoffer.
25:50Sehr gut.
25:50Nein.
25:51Da sind die Sachen drin, die ich brauche, um euch meine Arbeit zu zeigen.
25:54Okay.
25:55Aber ich bin auch sehr gespannt auf euch.
25:57Ich hab hier schon so viel Technik gesehen, sehr geil.
25:59Ja, wir haben ein bisschen kleiner gemacht.
26:00Wir haben ein bisschen was vorbereitet, ja.
26:01Aber wir sind ja auch gerade auf Tour und so und das lief ja jetzt alles parallel.
26:05Aber wir sind fertig geworden.
26:06Und du?
26:06Ja, ja, ja, ja, ich auch.
26:08Ja, geil.
26:08Ich bin gespannt.
26:09Zeig doch mal, was du willst.
26:10Ja, dann pack ich mal aus, oder?
26:11Ja, sehr nice.
26:21Ich glaube jetzt, ja.
26:30Genau, du bist jetzt quasi wieder in der Gemäldegalerie.
26:33Ja.
26:33Ich hab mir alle Gemälde sehr genau angeguckt.
26:37Und du musst dann gucken, wo du hinläufst ein bisschen.
26:39Ach so.
26:40Weil du wirst sonst vielleicht an eine...
26:44Aber jetzt siehst du ja schon, wenn du da links durch die Tür durchguckst, bist du im Raum, wo der
26:50Kranach ist?
26:52Ja.
27:05Unten sind Steine und dann ist halt das Parkett ist so aufgebrochen.
27:09Und dann ist so eine krass Schlucht.
27:19Krasses, krasses Teil hier, ey.
27:22Ich mache öfters solche Rauminstallationen, wo ich einfach dieselbe Brille aufhabe wie du jetzt.
27:27Und dann male ich in die Luft.
27:29Und mich interessiert da irgendwie zum einen so Möglichkeiten zu zeigen, die es im physischen Raum vielleicht nicht gibt oder
27:34die es geben könnte.
27:35Aber auch die Linie ist für mich sehr wichtig, weil die Geste ist eigentlich so ziemlich die gleiche, wie die
27:41Maler vor 500 und vor 5000 Jahren irgendwie verwendet haben.
27:44Und Rot, erzähl mal, was hast du dir bei der Farbe gedacht?
27:49Ja, ich verwende immer so Kontrastfarben.
27:52Macht man beim Programmieren so, damit man die Sachen besser voneinander unterscheiden kann.
27:56Aber es passt auch super zu dem Kranach, zu Adam und Eva, wie der Apfel.
28:00Warte, du musst es genau hier jetzt aufziehen.
28:03Leute, ich sehe das Bild, um das sich alles dreht.
28:08Das ist doch krass.
28:09Stimmt.
28:12Wow.
28:22Total geil, wie groß das ist.
28:32Die Erfahrung, Manuels Werk zu erleben, war völlig irre.
28:36Also ich weiß gar nicht genau, ob realistisch das beste Wort dafür ist, aber so einnehmend, so reinziehend und auch
28:42so überraschend.
28:43Und auch den Raum, wo wir uns ja kennengelernt haben, wiederzusehen in der Galerie.
28:49Und dann diese Wucht zu erleben, also das war für mich totales Erlebnis.
28:56Man ist auf jeden Fall direkt in einer anderen Welt.
29:00Und so ein bisschen schade, als ich die abgesetzt habe und euch dann alle gesehen habe.
29:05Leider dann die Traumwelt vorbei.
29:07Nein, aber ich fand es schön, auch wieder in diese Gemäldegalerie reinzukommen.
29:11Und dann halt auch noch dieses brachiale, rote...
29:16Wirklich durch die Galerie, durch den Boden und dann war diese Malerei von Manuel da.
29:23Ja, ich fand es auch cool, dass wir irgendwie auch im Schluss darauf gekommen sind, dass wir nicht einen gleichen,
29:29aber einen ähnlichen Ansatz auch irgendwie hatten.
29:31Mit diesen Kontrasten, mit dem brachialen, mit dem Alten, mit dem Schöngeistigen, mit der Hochkultur.
29:38Und dann irgendwie einen krassen Gegensatz da reinzumachen. Das fand ich interessant.
29:54Musik
29:54Musik
29:55Musik
29:55Musik
29:59You laid your hands in mine
30:03They didn't say that we can turn back time, no
30:21I laid my hands in yours
30:24You laid your hands in mine
30:25They didn't say that we can turn back time, no
30:29I laid my hands in yours
30:31You laid your hands in mine
30:33They didn't say that we can turn back time, no
30:38Turn back time, no
30:40Turn back time, no
30:44What the fuck?
30:46What's this now?
30:48Are you for real?
30:49If I had no before, I'd never, never think back, no, no
30:51Cannonballs, cholera, starvation, global war
30:55Money, money, money, money, what the fuck is going on?
30:59We used to lie back in the grass, yo
31:03Now we run with my kids in the S.O.
31:06All I ever want was, now I have it
31:08All I ever want was something special
31:09All I ever want was something better
31:11All I want was just one-handed war
31:14But this is love, love, love, love, love, love
31:18Yeah, this trend, love, love, love, love
31:21All I need is something is love
31:22But I need to say empty and danger
31:24All I want is freedom, yeah
31:26All I get is rage and pain and cages
31:28No, no, there's no way back on
31:30No, no, there's no way back on
31:31Cause this is what we ought to do
31:33This is what we ought to do
31:42You lay your hands in mine
31:46They didn't say that we can turn back, turn, no
31:50I laid my hands in yours
31:52You lay your hands in mine
31:54They didn't say that we can turn back, turn, no
31:57I laid my hands in yours
31:59You lay your hands in mine
32:01They didn't say
32:03Oh, this house comes in water
32:05This house taking on the earth
32:07This house earning the earth
32:09This house gives us my phone
32:11This house on a bottle of
32:13This house hanging one more time
32:15This house gonna surgery
32:16This house getting forced out
32:18If we can't be the ones we wanna be
32:23In social media, we're pretty forever
32:34I laid my hands in yours
32:36You laid your hands in mine
32:38They didn't say that we can turn back time now
32:41I laid my hands in yours
32:43You laid your hands in mine
32:45They didn't say that we can turn back time no more
32:50Turn back time no more
32:53Turn back time no more
32:59They didn't say that we can turn back time no more.
33:05Turn back time no more.
33:09Turn back time no more.
33:24That's super nice.
33:27I'm a little bit a fan.
33:30And to let something new happen,
33:33in a new context,
33:34in which you weren't before before,
33:36to set it up.
33:37In this theme,
33:40what for me also new is,
33:42500-year-old Malerei,
33:44a story with a contrast to it,
33:48is a great experience.
33:51And a super experience.
33:54The inspiration lauert irgendwie immer hinter jeder Ecke,
33:59kann sie hervorkommen.
34:01Und man weiß nie wo und wann.
34:03Und man kann sie vor allem auch nicht genau planen.
34:07Auf der anderen Seite ist das jetzt ein Beispiel dafür,
34:09dass das dann doch geklappt hat.
34:10Weil das war eine erzwungene Inspiration.
34:13Hier, mach irgendwas draus.
34:15Und es war ja sehr offen.
34:16Außer, dass halt irgendwie eine Art von Musik
34:19bei uns rauskommen soll.
34:21Und das fand ich irgendwie spannend.
34:22Und es war ja sehr.
34:25...
34:25This is how it's good and for sure
34:27If we can't be the ones we wanna be
34:31In social media we're pretty forever
34:36Forever, forever, forever, forever
34:42I laid my hands in yours
34:44You laid your hands in mine
34:46They didn't say that we can turn back time out
34:50I laid my hands in yours
34:52You laid your hands in mine
34:54They didn't say that we can turn back time out
34:59Turn back time out
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