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  • vor 12 Stunden
Schwedischer Geheimdienst: Russlands Wirtschaft stehe vor Schock oder Rezession

Nach dem Bundesnachrichtendienst warnt nun auch der schwedische Geheimdienst, dass Russland seine Wirtschaftsstatistiken schönt. Dem Land stehe eine langfristige Rezession oder ein Schock bevor, so Geheimdienst-Chef Nilsson. Präsident Putin spricht hingegen von saisonalen Schwankungen.

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Transkript
00:00Hat Russland seine Wirtschaftsdaten manipuliert, um den wahren Zustand seiner Wirtschaft zu verschleiern?
00:05Genau diesen Vorwurf erhebt der schwedische Militärgeheimdienst.
00:09Nach Angaben des Dienstes leidet Russland vermutlich unter einer deutlich höheren Inflation und einem größeren Haushaltsdefizit, als offiziell angegeben wird.
00:18Zwar deuten auch die veröffentlichten Zahlen auf ein sinkendes Bruttoinlandsprodukt und eine schwache Industrieproduktion hin,
00:24doch nach Einschätzungen des Geheimdienstes ist die Lage noch ernster.
00:28In einer Erklärung des schwedischen Militärgeheimdienstes MAST heißt es,
00:32Russland beschönige seine Finanzdaten, um die wirtschaftlichen Folgen des Krieges gegen die Ukraine zu verdecken.
00:38MAST erklärt, trotz der jüngsten Phase hoher Ölpreise, die Russland höhere Einnahmen beschert haben,
00:44wäre ein Preis von mehr als 100 Dollar pro Barrel über ein ganzes Jahr hinweg erforderlich, um das russische Haushaltsdefizit
00:50auszugleichen.
00:51Außerdem geht der Geheimdienst davon aus, dass die tatsächliche Inflation in Russland näher am Leitzins von 15 Prozent liegt,
00:58als an der offiziellen Schätzung der russischen Zentralbank von 5,86 Prozent.
01:03Der Chef des schwedischen Geheimdienstes sagte, Russland lebe derzeit auf Pump.
01:07Stockholm beobachtet zudem Finanzindikatoren, die auf eine drohende Bankenkrise hindeuten könnten.
01:13Bei einer Regierungssitzung zu Wirtschaftsfragen spielte Russlands Präsident Wladimir Putin die Zahlen herunter und erklärte,
01:20sie entsprächen den allgemein erwarteten Trends.
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