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Unsichtbare Gefahr: Geisternetze machen Ozeane zu Todesfallen

Das von der Europäischen Union finanzierte Projekt NETTAG+ hat zum Ziel, Fischereiabfälle zu bekämpfen und ihre Auswirkungen auf die Meeresfauna zu verringern.

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Transkript
00:03Die Meeresverschmutzung erreicht sowohl im Mittelmeer als auch im Atlantik alarmierende Ausmaße.
00:08Unter all den Meeresabfällen sticht etwas als besonders gefährlicher vor, verlorene Fischereiausrüstung.
00:14Dabei handelt es sich um Fischernetze, Leinen und Fallen, die über Jahrzehnte auf sie zurückgelassen wurden oder verloren gegangen sind.
00:43Die Meerestiere verheddern sich unter anderem in sogenannten Geisternetzen.
00:48So werden Teile des Ozeans langsam in einen regelrechten Unterwasserfriedhof verwandelt.
00:54Nun arbeitet ein europäisches Projekt daran, das zu ändern.
00:57Die NetTag Plus-Initiative bringt Wissenschaftler, Ingenieure und Fischer zusammen, um verlorene Fanggeräte zu verhindern oder wiederzufinden.
01:05An den Netzen werden akustische Sender mit einer eindeutigen Kennung angebracht,
01:09sodass sie über eine mobile App verfolgt werden können, sogar aus einer Entfernung von über zwei Kilometern.
01:37Für Ausrüstung, die bereits in den tiefen des Meeres verloren gegangen ist,
01:41nutzen die Forscher ein Roboter-System namens Iris Sonar, um sie zu lokalisieren und den Meeresboden zu kartieren.
01:48Diese Technologien wurden im Norden Portugals gemeinsam mit lokalen Fischern getestet.
01:52Doch das Ziel ist es, sie europaweit einzusetzen.
02:14Die Hoffnung ist, dass mit besserer Technologie, engerer Zusammenarbeit und nachhaltigeren Praktiken
02:20die Flut der Geisternetze endlich gestoppt werden kann.
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