- vor 2 Tagen
Waisenkind Heidi ist fünf Jahre alt. Tante Dete, die sich bis jetzt um sie gekümmert hat, muss nun in der Stadt arbeiten und will Heidi zu ihrem Großvater bringen, der auf einer Alm im Gebirge wohnt. Schon am frühen Morgen verlassen sie den Kurort Lagatz, wo Tante Dete bis jetzt gearbeitet hat. Heidi hat alles übergezogen, was sie besitzt, wie eine dicke Puppe sieht sie aus. Ein freundlicher Dorfbewohner nimmt sie bis Maienfeld am Fuß der Berge mit. Er bedauert Heidi wegen des einsamen Lebens, das sie schon so früh wird führen müssen.
Oben im Berg liegt das „Dörfli“, wo Heidi geboren ist. Viele Leute sprechen mit Dete, aber sie verstehen nicht, dass sie Heidi alleine beim Großvater auf der Alm lassen will. Der alte Großvater ist bei den Dörflern nicht sehr beliebt, sie halten ihn für dickköpfig und meinen, man dürfe so ein kleines Kind nicht seiner Obhut überlassen. Tante Dete widerspricht ihnen. Weiter geht der Fußmarsch zur Alm. Unterwegs macht Heidi Bekanntschaft mit Peter, dem Hütejungen aus dem „Dörfli“.
Bis jetzt war Heidi schweigsam, langsam beginnt sie aufzutauen. Sie ist beeindruckt von der neuen Umgebung und von Peters Frohsinn, ihre trüben Gedanken verfliegen. Bald kann sie die Almhütte sehen und als sie dem Großvater gegenübersteht, begrüßt sie ihn unbefangen. Leider kommt es zu einer Missstimmung zwischen Dete und dem Großvater und Dete steigt wütend den Berg wieder hinunter. Heidi bleibt zurück. Wie wird sie die Frage des Großvaters verstehen, als er zu ihr sagt: „Und was willst du jetzt machen?“ (Text: Kinderkanal ARD/ZDF)
Oben im Berg liegt das „Dörfli“, wo Heidi geboren ist. Viele Leute sprechen mit Dete, aber sie verstehen nicht, dass sie Heidi alleine beim Großvater auf der Alm lassen will. Der alte Großvater ist bei den Dörflern nicht sehr beliebt, sie halten ihn für dickköpfig und meinen, man dürfe so ein kleines Kind nicht seiner Obhut überlassen. Tante Dete widerspricht ihnen. Weiter geht der Fußmarsch zur Alm. Unterwegs macht Heidi Bekanntschaft mit Peter, dem Hütejungen aus dem „Dörfli“.
Bis jetzt war Heidi schweigsam, langsam beginnt sie aufzutauen. Sie ist beeindruckt von der neuen Umgebung und von Peters Frohsinn, ihre trüben Gedanken verfliegen. Bald kann sie die Almhütte sehen und als sie dem Großvater gegenübersteht, begrüßt sie ihn unbefangen. Leider kommt es zu einer Missstimmung zwischen Dete und dem Großvater und Dete steigt wütend den Berg wieder hinunter. Heidi bleibt zurück. Wie wird sie die Frage des Großvaters verstehen, als er zu ihr sagt: „Und was willst du jetzt machen?“ (Text: Kinderkanal ARD/ZDF)
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00:00Musik
00:41Musik
01:02Na, du bleibst schon stehen. So. Guten Morgen, Heidi. Na, was machst du denn schon so früh auf den Beinen,
01:09mein Kind?
01:09Ich warte auf meine Tante. Auf deine Tante Dete?
01:13Mhm. Guten Morgen, Thomas. Wie geht es dir?
01:16Mir geht es sehr gut, aber was ist mit euch los?
01:19Nichts Besonderes. Ich will mit Heidi nach Dörf fliehen.
01:22Ich könnte euch bis Meilenfeld mitnehmen.
01:24Oh, danke, Thomas. Das ist lieb von dir.
01:26Na, dann los, ihr beiden.
01:27Sofort. Hier, Heidi, binde deinen Schal um, damit du ihn nicht verlierst.
01:31Mh. Mir ist heiß.
01:34Lieber ein bisschen schwitzen als tragen. Halt dich fest.
01:38Also, auf, Lottchen. Wir müssen weiter.
01:41Musik
01:54So, so, so. Da wollt ihr beiden Hübschen also in ein.
01:57Aller Herrgottsfrühe nach Dörfli. Ist denn da heute Kirchweih oder irgendeine Kindstaufe?
02:02Nein, ich bringe Heidi hoch zum Almöhe.
02:04Was soll sie denn da?
02:05Sie soll da bleiben. Ich habe eine Stellung in Frankfurt gefunden.
02:08Und dabei kann ich sie leider nicht gebrauchen.
02:11Geschafft.
02:12Musik
02:20Da fährt sie hin, die kleine Heidi, und weiß so gar nicht, was auf sie zukommen wird.
02:24Nach dem Tod ihrer Eltern lebte sie bei ihrer Tante Dete.
02:28Und Heidi dachte immer, Tante Dete wäre ihre einzige Verwandte.
02:32Doch auf einmal redeten alle von einem mürrischen alten Alnöhi.
02:36Und dieser Alnöhi soll ihr Großvater sein.
02:39Und jedes Mal, wenn Heidi fragte, wie er denn aussähe, konnte ihr keiner eine Antwort geben.
02:44Seit Jahren hatte niemand diesen Großvater mehr gesehen.
03:14Seit Jahren hatte niemanden.
03:24Heidi, wo bleibst du denn? Nun komm schon.
03:29Wir haben es eilig, Heidi.
03:51Oh, tut mir leid. Hier muss ich euch absetzen.
03:54Danke, Thomas. Das hat schon geholfen.
03:59Heidi, was machst du denn jetzt schon wieder?
04:02Probier doch auch mal. Es ist schön kalt.
04:04Auf Wiedersehen. Pass auf dich auf.
04:12Armes Ding. Wie soll das nur werden bei den grässlichen alten Kerlen?
04:17Hier.
04:39Kannst du denn nicht ein bisschen schneller laufen?
04:45Heidi, wo bleibst du denn schon wieder?
04:48Trödel doch nicht so.
04:51Der Berg ist so steil. Mir ist warm.
04:57Heidi, wenn wir uns nicht beeilen, kommen wir nie mehr oben an. Nun komm schon.
05:03Aua!
05:24Was ist los? Bist du müde?
05:26Wie weit ist es denn noch? Mir ist so warm. Ich kann nicht mehr.
05:30Da vorne liegt es doch. Schau mal, Heidi. Das ist Dörfli. Da bist du geboren.
05:37Da bin ich geboren worden.
05:45Das ist die Glocke der Dorfkirche. Komm, Heidi, lass uns gehen.
05:58Na so was? Ist das nicht Dete? Grüß Gott.
06:01Guten Morgen.
06:02Komm doch einen Moment rein.
06:03Ein andermal. Wir haben's eilig.
06:07Dete, na so etwas.
06:09Ach, guten Morgen.
06:10Dich hab ich ja lange nicht mehr gesehen. Die Leute sagen, du arbeitest jetzt.
06:14Ich gehe sogar nach Frankfurt.
06:15Was? Und jetzt behaupte nur noch, die süße Kleine, da ist dein Kind.
06:19Ich habe doch noch kein Kind. Das ist Heidi.
06:21Heidi? Was für eine Heidi?
06:23Die Tochter von Adelheid, meiner älteren Schwester. Du weißt doch.
06:27Tja, ist denn das nicht? Natürlich Dete.
06:30Sie sagte, die Kleine, da ist das Kind von Adelheid.
06:33Wenn das so ist, dann musst du die Kleine Heidi sein. Ich habe schon viel von dir gehört.
06:37Was wollt ihr beide denn bei uns hier im Dorf?
06:40Wir sind auf dem Weg zum Almöhi. Ich bringe Heidi zu ihm.
06:43Was? Zu dem Alten?
06:44Aber du willst doch die Kleine nicht etwa bei dem alten Grießkramm da oben allein lassen.
06:47Es bleibt mir gar nichts anderes übrig. Ich habe eine Arbeit in Frankfurt gefunden.
06:51Und jetzt muss sich der Großvater um sie kümmern.
06:53Was? Du gibst ihm das Kind?
06:56Ach.
06:58Die Kleine tut mir jetzt schon leid.
06:59Das kann doch wohl nicht dein Ernst sein, Dete.
07:02Oh doch.
07:03Seit Jahren hat sich der alte Grießkramm schon nicht mehr hier bei uns im Dorf blicken lassen.
07:07Er kommt ja noch nicht einmal am Sonntag in die Kirche.
07:10Wenn ich nur wüsste, was der alte auf dem Gewissen hat, dass er da oben allein auf der Alm haust.
07:15Weißt du was?
07:16Dete!
07:17Dete!
07:17Bleib doch hier!
07:18Auf Wiedersehen!
07:19Aber er redet doch mit keinem Menschen mehr.
07:22Und er hat so schrecklich buschige Augenbrauen.
07:29Du musst total verrückt sein.
07:31Es ist mir egal, was du von mir denkst.
07:32Er ist ihr Großvater und er ist jetzt dran.
07:34Aber es weiß doch kein Mensch, was er überhaupt macht.
07:37Er lässt sich höchstens einmal im Jahr sehen.
07:40Und selbst dann spricht er mit keinem von uns ein Wort.
07:43Irgendetwas stimmt da oben nicht.
07:45Kein Mensch hält sein ganzes Leben Mutterseelen allein irgendwo in den Bergen auf einer Alm aus.
08:03Oops!
08:09Ah!
08:12Bäh!
08:15Ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha!
08:36Aua!
08:40Was ist denn das für ein entsetzliches Kind, vollkommen unerzogen?
08:44Er hat dich einfach umgerannt.
08:46Hast du dir wehgetan, Heidi?
08:48Komm, zeig mal her.
08:49Hm?
08:49Schnupfen.
08:51Dete!
08:51Dete!
08:52Heidi!
08:53Wartet!
08:56Ich kann dich ja verstehen, Dete, aber trotzdem.
08:58Ich finde es nicht richtig von dir.
09:03Versuch dich doch nur mal in Heidis Lage zu versetzen.
09:32Da bist du ja wieder.
09:34Na, will dir das Springen auf den Berg jetzt etwas leichter nach dem kalten Bad?
09:38Hey, du Mistvieh!
09:40Wo bleibst du denn?
09:44Weißt du, Mistvieh?
09:50Warte!
09:52Warum läufst du denn so schnell? Warte da auf mich! Ich tue deiner Ziege doch gar nichts!
09:56Warum?
09:57Und außerdem ist es nicht meine Ziege.
10:06Au, au, auweier!
10:12Hä? Hast du dir wehgetan?
10:15Nein.
10:18Haha, jetzt bist du reingefallen!
10:22Du lorst jetzt schon wieder so schnell!
10:26Und außerdem hast du mir ja noch gar nicht gesagt, wie du heißt!
10:29Das geht dich nichts an!
10:31Gehören alle Ziegen dir? Warum warst du nicht?
10:33Was hast du nur?
10:35Dete, überleg dir das nochmal mit Heidi.
10:37Der alte Öhi kann mit Kindern nichts anfangen.
10:39Er kann mit niemandem etwas anfangen.
10:41Er wird sich schon daran gewöhnen.
10:42Er muss sich nur etwas mehr müh...
10:43Na, Heidi!
10:45Heidi!
10:45Da drüben läuft sie.
10:46Sie läuft hinter Peter her.
10:48Da ist sie gut aufgehoben.
10:49Peter wird schon aufpassen.
10:50Heidi ist gewöhnt, auf sich selbst aufzupassen.
10:52Sie wird schon irgendwie zurechtkommen.
10:55Hoffentlich hast du recht.
10:56Heidi ist noch ziemlich klein.
10:58Sie ist erst fünf Jahre alt.
10:59Und sie hat sich an dich gewöhnt.
11:00Man kann Kinder nicht einfach so verpflanzen.
11:02Das kann man nicht einmal mit Bäumen machen.
11:11Peter!
11:18Immer muss ich hinter allen herlaufen.
11:20Langsam habe ich aber auch keine Lust mehr dazu.
11:30Das alte Ding kommt jetzt runter.
11:32Hurra!
11:44Das auch!
11:51Wups!
11:56Na nun?
11:58Warum denn nicht?
11:59Mach doch gar nichts.
12:00Zum Unterrohr geht es viel besser.
12:10Halt!
12:11Warte!
12:15Halt!
12:16Warte!
12:17Halt!
12:22Du hast mir immer noch nicht gesagt, wie du heißt.
12:25Na?
12:25Was sagst du jetzt?
12:30Hm.
12:33Hm.
12:34Hm.
12:38Ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha.
12:46Ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha,
12:52ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha,
12:52ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha,
12:55ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha,
13:02ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha,
13:02ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha
13:16Das ist nicht früher eingefallen.
13:23Ich bin schneller!
13:24Das glaube ich nicht!
13:30Ich bin fast, dass dir das Flug überholen kann.
13:32Du musst mich nur ein kleines bisschen anstrengen.
13:34Jetzt pass mal auf, da musst du was erleben.
13:36Achtung!
13:37Und wenn es dich zufällig interessiert, wie das Mädchen heißt, dass du schnell laufen kannst, mein Name ist Heidi.
13:41Heute war ich immer der Schnellste.
13:43Ab heute kennst du jemanden, der schneller ist als du.
13:45Wohin rennst du überhaupt?
13:46Zum Alm, da wohne ich!
13:49Was? Du wohnst bei dem alten Kriskran?
13:51Ja, ab heute.
13:52Das glaube ich dir nicht. Bei dem hält es kein Mensch aus.
13:57Du machst vielleicht ein Gesicht.
13:59Ja sag mal, hast du denn überhaupt keine Angst?
14:01Warum? Sollte ich?
14:03Ja, weißt du denn nicht?
14:07Ach, vergiss es.
14:09Wohin gehst du mit den vielen Ziegen, wenn sie dir gar nicht gehören?
14:12Bring sie den Berg hoch und pass auf sie auf.
14:14Was wollen sie da oben?
14:16Nichts Besonderes. Sie wollen nur fressen.
14:18Mehr nicht?
14:24Das ist meine Ziege. Sie gehofft mir wie ein Hund.
14:27Dann wohnst du auch in dem kleinen Haus da hinten.
14:29Erraten.
14:32Ich glaube, wir sollten uns beeilen.
14:34Die Sonne geht bald unter.
14:36Los, komm!
14:37Ja, gut!
14:39So lernte Heidi den Ziegenhirten Peter kennen.
14:42Die beiden wurden, sehr bald schon, dicke Freunde.
14:45Peter kannte sich aus in den Bergen.
14:47Und das gefiel Heidi.
14:49Ich muss jetzt hier abbiegen.
14:51Überleg dir gut, was ich gesagt habe.
14:53Heidi ist nichts für die Berge.
14:54Nimm sie lieber mit dir.
14:55Lebe wohl.
14:56Lebe wohl, Barbie.
15:00Tante Dete!
15:02Fang mich auf, ich komme!
15:04Heidi, wie siehst du denn aus?
15:06Was hast du mit deinen Kleidern angestellt?
15:08Einfach ausgezogen, sonst nichts.
15:10Du hast sie einfach weggeworfen?
15:12Was ist dir denn eingefallen?
15:13Mir war so furchtbar heiß und da habe ich sie ausgezogen.
15:16Du hast Ideen?
15:18Heidi, Heidi.
15:19Peter!
15:20Sei so lieb und hol die Kleider wieder, ja?
15:22Tut mir leid, aber ich habe keine Zeit.
15:25Vielleicht hast du jetzt etwas Zeit.
15:28Ja, ich glaube ja.
15:30Na also, ein bisschen Zeit hat man immer.
15:33Ja, ich werde mich auch beeilen.
15:38Ich komme mit!
15:39Du bleibst da.
15:46Ich habe alles!
15:49Danke, schnell wie der Wind.
16:16Da hinten ist eine Hütte.
16:17Ich glaube, wir sind schon da.
16:25Prost, Vater, wir sind da.
16:36Prost, Gott, Prost, Vater.
16:37Oh.
16:40Psst, psst.
16:54Wir sind angekommen.
17:00Grüß Gott, du bist bestimmt der Almöhi.
17:03Das bin ich.
17:04Und mit wem habe ich das Vergnügen zu sprechen?
17:07Mit mir.
17:10Puh, ich zerlaufe fast.
17:12Das ist Heidi Almöhi, deine Enkelin.
17:18Du wirst sie nicht mehr erkennen.
17:20Als du sie das letzte Mal sahst, war sie noch ein ganz kleines Baby.
17:26Du bist spät dran.
17:28Ja.
17:29Jetzt steh nicht rum, als könntest du nicht bis drei zählen.
17:31Sieh zu, dass du die Ziegen auf die Weide bringst und nimm meine mit.
17:36Warte.
17:37Du bleibst hier.
17:37Im Moment wirst du noch gebraucht, Heidi.
17:39Gut, Dieter.
17:40Du sagst schon, was du willst.
17:41Du hast das Kind doch bestimmt nicht ohne Grund hierher auf die Alm gebahrt.
17:44Ich kenne dich.
17:45Ich kann nicht mehr länger für sie sorgen.
17:47Ich will sie bei dir lassen.
17:48Was?
17:49Es geht nicht anders.
17:51Die letzten vier Jahre habe ich mich um Heidi gekümmert.
17:53Ich habe getan, was ich konnte.
17:55Und jetzt bist du an der Reihe Almöhi.
17:58Wenn du das so genau weißt, dann kannst du mir auch bestimmt erklären, was so ein
18:02alter Mann wie ich mitten in den Bergen mit einem kleinen Mädchen anfangen soll.
18:06Dir wird schon etwas einfallen.
18:08Und egal, was es ist, es wird endlich Zeit, dass du dich um sie kümmerst.
18:14Als Heidis Eltern damals starben, war sie erst ein Jahr alt.
18:17Heute ist sie fünf.
18:18Es wird jetzt endlich einmal Zeit, dass auch du etwas für sie tust.
18:21Schließlich bist du ihr nächster Verwandter.
18:24Heidi ist die Tochter deines Sohnes.
18:26Vergiss das nicht.
18:28Und wenn du sie nicht hier behalten willst, dann mach mit ihr, was du willst.
18:32Doch was auch geschieht, es geschieht auf deine Verantwortung.
18:34Aber ich nehme an, du bist schon so hartherzig, dass dich noch nicht einmal interessiert,
18:37was aus einem kleinen Mädchen wird.
18:42Das Wörtchen Verantwortung scheinst du ja noch nie gehört zu haben.
18:46Du verkriechst dich hier oben und redest mit keiner Menschenseele ein Wort.
18:50Wofür hältst du dich eigentlich?
18:51Aber das kann ich dir sagen.
18:53Aus.
18:55Schluss.
18:56Nichts sagst du mehr.
18:58Mach, dass du endlich fortkommst.
19:00Und wage es ja nicht, dich nur ein einziges Mal hier bei mir blicken zu lassen.
19:03Ich habe genug von deinem Geschwätz.
19:05Ein für allemal genug.
19:07Nimm deine Sachen und geh.
19:12Auf Wiedersehen, Heidi.
19:14Sei tapfer, Kleines, und versuche bitte, mich zu verstehen.
19:17Es wird gut werden.
19:23Leb wohl, Tante Dete.
19:24Denn ich hoffe, ich soll dir noch nicht vorstellen.
19:491 Mаздルク.
19:53Es wird gut.
20:05Musik
20:52Ich glaube, ich kann mich an dich
20:58Für Heidi sah es in diesem Moment so aus, als wäre es gar nicht so einfach, mit diesem Großvater zu
21:03leben. Warum musste er sich erst an sie gewöhnen? Konnte er sie denn nicht gleich gern haben, so wie sie,
21:09Heidi, ihn von Anfang an gern hatte?