00:01Die Niederlage des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban spiegelt die Grenzen der Anti-EU-Rhetorik wieder,
00:09sagt EU-Kommissarin Teresa Ribeira im Interview mit Euronews.
00:27Orban, ein wichtiger Verbündeter von US-Präsident Donald Trump in Europa,
00:32hatte sich lange Zeit als Störfaktor innerhalb der EU positioniert.
00:36Die US-Regierung kritisiert Brüssel als zu schwach und zu liberal.
00:40Sie kritisiert die EU-Migrationspolitik und die Versuche, digitale Unternehmen zu regulieren.
01:01Teresa Ribeira sagt, sie halte die offene Kritik der USA an der europäischen Politik oft für grenzwertig einmischend.
01:13Bulgarien hält am Sonntag seine achte Parlamentswahl innerhalb von fünf Jahren ab.
01:18In den Umfragen führt das neue Parteienbündnis von Ex-Präsident Rumen Radiev.
01:22Viele hoffen, dass diese Wahl die mittlerweile chronische politische Instabilität beendet.
01:28Laut den jüngsten Umfragen liegt Radievs im Dezember gegründetes Bündnis Progressives Bulgarien mit 33 Prozent der Stimmen an der Spitze.
01:36Dies würde ihn zu einem wichtigen Vermittler in einem voraussichtlich erneut zersplitterten Parlament machen.
01:43Die Wahl folgt auf fünf Jahre fast permanenter Krise, in denen keine Regierung eine volle Amtszeit überstand.
01:50Stattdessen durchlief das Land eine Kette von Übergangsregierungen, fragilen Koalitionen und kurzlebigen Bündnissen,
01:57die oft inmitten von Skandalen zusammenbrachen.
02:00Die Wahl findet nur eine Woche nach der Parlamentswahl in Ungarn statt,
02:04die dort die 16-jährige Herrschaft von Ministerpräsident Viktor Orban beendete und zeigte, dass Veränderung in Europa möglich ist.
02:11Beobachter fürchten jedoch, dass Radiev, ein Bewunderer Orbans, der nächste Störfaktor in der EU werden könnte.
02:23Spaniens Ministerpräsident Sánchez und der brasilianische Präsident Lula da Silva haben an diesem Freitag in Barcelona das erste bilaterale Gipfeltreffen
02:32abgehalten.
02:36Im Palast von Pedralbes kamen hochrangige Delegationen zusammen, mit fast einem Dutzend Ministern auf jeder Seite.
02:43Das Treffen gipfelte in der Unterzeichnung von mehr als einem Dutzend Abkommen.
02:48Dabei geht es unter anderem um engere Zusammenarbeit in den Bereichen Sozialwirtschaft, Wissenschaft, Technologie und Innovation,
02:54Gleichstellung der Geschlechter, Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen, kritische Rohstoffe und Kultur.
03:00Pedro Sánchez betonte, dass sich beide Länder angesichts von Konfrontation und Krieg
03:05zur Zusammenarbeit, Offenheit, gegenseitigem Vertrauen und gemeinsamen Wohlstand bekennen.
03:10Spanien und Brasilien teilten eine Vision, die auf der Verteidigung der Demokratie,
03:15der Achtung des Völkerrechts, der Menschenrechte und des Friedens beruhe.
03:18Luis Inacio Lula da Silva seinerseits schloss sich dem von Sánchez verfochtenen Nein zum Krieg an.
03:24Beide sprachen sich dafür aus, den Multilateralismus zu stärken
03:27und die Beziehungen zwischen Europa und Lateinamerika zu vertiefen.
03:34Viele Menschen in ganz Spanien mussten stundenlang in langen Schlangen stehen.
03:39Der Grund, die Einwanderer versuchen, alle notwendigen Dokumente zusammenzutragen,
03:44die sie für das beschleunigte Einwanderungsverfahren benötigen.
03:48Trotz der Wartezeit und technischer Probleme bleiben die Migranten optimistisch.
04:11Die spanische Regierung hat eine Amnestie für Migranten beschlossen,
04:16die sie Anfang des Jahres angekündigt hatte.
04:19Damit wird Einwanderern der Weg für einen legalen Status geebnet,
04:23die ohne Aufenthaltsgenehmigung leben und arbeiten.
04:28Schätzungsweise 500.000 Menschen, die ohne Aufenthaltsgenehmigung in Spanien leben,
04:32könnten anspruchsberechtigt sein, teilte die Regierung mit.
04:36Untertitelung des ZDF für funk, 2017
Kommentare