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  • vor 10 Stunden
EU-Spitzen treiben „defensive“ Mission voran – trotz Wiederöffnung der Straße von Hormus

Bei einem Treffen in Paris betonten die Staats- und Regierungschefs, dass eine neutrale Mission nötig sein könnte, um den Schiffsverkehr zu sichern und neue Störungen der wichtigen Handelsroute zu verhindern.

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Transkript
00:01Staats- und Regierungschefs aus Europa haben an diesem Freitag in Paris angekündigt,
00:05die Pläne für eine neutrale, multinationale Mission zur Sicherung der Schifffahrt in der
00:10Straße von Hormuz voranzutreiben. Der Iran hatte hingegen etwa eine Stunde zuvor erklärt,
00:16dass die Wasserstraße für die verbleibende Dauer des Waffenstillstands wieder vollständig für den
00:21Schiffsverkehr freigegeben worden sei. Unter dem gemeinsamen Vorsitz des französischen
00:26Präsidenten Emmanuel Macron und des britischen Premierministers Keir Starmer versammelte das
00:30Treffen in Paris 49 Länder, größtenteils per Videokonferenz, um eine künftige Verteidigungsoperation
00:37zu erörtern. Diese zielt darauf ab, die ungehinderte Schifffahrt zu sichern, sobald die Umstände dies
00:42zulassen. Macron bestand darauf, dass alle Parteien nun die vollständige, sofortige und bedingungslose
00:49Wiedereröffnung der Meerenge sicherstellen müssten. Er wehrte sich außerdem gegen jeden Versuch, die
00:54Durchfahrt durch Hormuz in ein mautpflichtiges oder beschränktes System umzuwandeln. Die
00:59Wasserstraße dürfe nicht privatisiert werden.
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