00:00Die Ukraine hat erklärt, dass die Reparaturen an der Druzhba-Öl-Pipeline in diesem Frühjahr abgeschlossen sein sollen.
00:07Politisch ist das Thema aber noch lange nicht geklärt.
00:10Präsident Zelensky bestätigte in dieser Woche, dass an der Pipeline gearbeitet wird.
00:14Nach Angaben aus Kiew war sie Ende Januar von einer russischen Drohne getroffen worden.
00:19Die Leitung transportiert russisches Öl durch ukrainisches Gebiet nach Ungarn und die Slowakei.
00:24Ihre Unterbrechung hat die Spannungen zwischen Kiew und Budapest deutlich verschärft.
00:30Ungarns-Ministerpräsident Viktor Orban wirft der Ukraine vor, die Pipeline aus politischen Gründen absichtlich nicht in den Betrieb zu nehmen.
00:36Als Reaktion blockiert er einen EU-Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro für Kiew.
00:42Zelensky weist diesen Vorwurf zurück.
00:44Er sagt, die Ukraine werde damit faktisch gezwungen, den Transit von russischem Öl wiederherzustellen
00:49und vergleicht das mit einer Aufweichung der europäischen Sanktionen gegen Moskau.
00:54Die Europäische Kommission erklärt, Brüssel und Kiew seien sich bei dem Zeitplan weitgehend einig.
01:04Russland und die Ukraine haben sich auf einen Waffenstillstand für das orthodoxe Osterfest geeinigt.
01:10Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte, er habe den Truppen befohlen,
01:14das Feuer an diesem Wochenende in alle Richtungen einzustellen.
01:17Der Waffenstillstand soll von Samstagnachmittag bis Sonntagabend gelten, heißt es in einer Erklärung des Kremls.
01:24Die Ankündigung aus Moskau erfolgte, nachdem der ukrainische Präsident Volodymyr Zelensky wiederholt zu einem Waffenstillstand aufgerufen hatte.
01:32Zelensky erklärte daraufhin in einem Beitrag auf X, Kiew sei zu symmetrischen Schritten bereit und werde entsprechend handeln.
01:39Ostern fällt nach dem julianischen Kalender, dem die orthodoxen Kirchen in der Ukraine und in Russland folgen, auf den 12.
01:46April.
01:46Im vergangenen Jahr hatte Putin einseitig einen 30-stündigen Waffenstillstand erklärt.
01:51Doch beide Seiten hatten sich gegenseitig vorgeworfen, die Feuerpause gebrochen zu haben.
01:56Während sich Washingtons Aufmerksamkeit auf den Nahostkonflikt verlagert,
02:00liefern sich russische und ukrainische Truppen weiterhin heftige Gefechte an der rund 1250 Kilometer langen Frontlinie.
02:10Die NATO-Partner sind nach den Worten des türkischen Handelsministers Ömer Bullard nicht verpflichtet,
02:15die Vereinigten Staaten und Israel in einem Krieg gegen den Iran zu unterstützen.
02:19If the US wants a lasting and sustainable peace in the Middle East, as Mr. Trump acclaimed after the ceasefire
02:33was said,
02:36somebody should say no to Israel and Israels actions.
02:42US-Präsident Donald Trump hatte in Washington D.C. den Druck auf die NATO erhöht.
02:46Gegenüber Generalsekretär Mark Röthe machte er deutlich,
02:49dass die Verbündeten die Straße von Hormuz innerhalb weniger Tage wieder öffnen müssten.
02:53Zu den Optionen der USA zählen auch militärische Mittel, darunter der Einsatz von Kriegsschiffen.
02:59Gleichzeitig arbeitet eine Koalition aus rund 40 Staaten an einer Strategie,
03:03um die Meerenge zu sichern, sobald die Kämpfe beendet sind.
03:28Bullard betonte außerdem, die NATO-Staaten hätten das Recht, Trump daran zu erinnern,
03:32dass das Bündnis eine Verteidigungsallianz sei.
03:34An der Planung dieses Konflikts, so Bullard, seien sie nicht beteiligt gewesen.
03:41Was Sie hier auf dem Bildschirm sehen, ist eine Kryptodrasus Michaeli,
03:46eine Spinne, die weniger als drei Millimeter misst.
03:49Sie wurde das erste Mal in der spanischen Provinz Almeria auf Video festgehalten.
03:54Um sie zu finden, haben die Forscher eine Fallgrubenfalle eingesetzt,
03:58kleine, unter der Erde versteckte Behälter, die von der lokalen Tierwelt unbemerkt bleiben.
04:02Laut dem Wissenschaftler Jordi Moyaloraño wissen wir noch sehr wenig über die Biologie dieses Tieres,
04:08doch seine Identifizierung ist bereits ein entscheidender Schritt.
04:38Für die Wissenschaftler besteht die Herausforderung nun darin,
04:41herauszufinden, wie dieses kleine Puzzleteil in das komplexe Gesamtbild der Artenvielfalt im Südosten Spaniens passt.
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