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Nachrichten des Tages | 12. Februar 2026 - Morgenausgabe

Informieren Sie sich über das aktuelle Geschehen in Europa und der Welt an diesem 12. Februar 2026 - Politik, Wirtschaft, Unterhaltung, Kultur und Reisen.

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News
Transkript
00:01Neue Strategie gegen Angriffe aus der Luft. Die EU plant ein Drohnenschild.
00:12Schwere Ausschreitungen bei regierungskritischen Protesten in Albanien.
00:21Die Fortschritte im Kampf gegen die Korruption sind auch in Europa ins Stocken geraten.
00:26Das beklagt Transparency International.
00:30Es geht um Energie, seltene Erden und wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Zentralasien.
00:35Die Außenminister von Kasachstan, Kirgizistan, Tadjikistan, Turkmenistan und Usbekistan
00:41haben in Berlin den deutschen Außenminister Johann Wadephul getroffen.
00:45Die Region wächst stark.
00:47Doch einige der Staaten stehen auch in der Kritik, Russland zu helfen, EU-Sanktionen zu umgehen.
00:52So soll Kirgizistan Maschinen in der EU bestellen und an den Kreml weiterverkaufen.
00:57Laura Fleischmann von Euronews.
00:59Es werden ja aktuell auch Sanktionen gegen Tadjikistan, gegen tatschikische Banken und auch gegen Kirgizistan diskutiert.
01:06Wie verhält sich denn die deutsche Bundesregierung dazu?
01:09Ich habe in allen Gesprächen deutlich gemacht, dass unsere klare und konsequente Haltung zur Beendigung dieses russischen Angriffskrieges bestehen bleibt
01:20und dass wir alle Partner auffordern, uns dabei zu unterstützen.
01:23Und deswegen mein dringender Appell, alles dafür zu tun, dass diese Umgehung nicht stattfindet.
01:29Neben den Außenministern war ebenfalls der EU Sonderbeauftragte für Zentralasien dabei.
01:35In den vergangenen Jahren bauten Russland, China und die USA ihren Einfluss in der Region aus.
01:40Nun will auch Europa seine Chancen nutzen.
01:44Über mögliche Exportbeschränkungen haben die Außenminister bei ihrem Treffen nicht gesprochen.
01:48Stattdessen ging es vor allem um die Wirtschaft.
01:51Insbesondere Abkommen über seltene Erden könnten für Deutschland und die EU interessant sein,
01:55denn davon gibt es reichlich in Zentralasien.
01:58Laura Fleischmann aus Berlin für Euronews.
02:04Die Europäische Union hat eine Strategie vorgestellt,
02:07mit der böswillige Drohnen, die in den Luftraum der EU eindringen, effizienter erkannt werden sollen.
02:13Der neue Aktionsplan ist eine Reaktion auf mehrere Vorfälle,
02:17die kritische Infrastrukturen in Ländern wie Polen und Belgien beeinträchtigt haben.
02:47Die Strategie zielt darauf ab, Investitionen in Technologien zu erhöhen,
02:51mit denen böswillige Drohnen von anderen unterschieden werden können.
02:54Die Kommission kündigte zudem ein neues Zertifizierungssystem für Drohnenabwehrsysteme
02:59und ein Industrieforum zur Steigerung der Produktion an.
03:05Das Handelsabkommen zwischen der EU und den Vereinigten Staaten sei eine totale Kapitulation,
03:11hat die belgische grüne Europaabgeordnete Saskia Brickmont in unserer Morgensendung Europe Today gesagt.
03:16Die Fraktionen des Europäischen Parlaments hatten am Dienstag dem Abkommen zugestimmt,
03:20das die EU-Kommissionspräsidentin und der US-Präsident im Juli geschlossen hatten.
03:37Das Abkommen war an Bedingungen geknüpft.
03:39Es läuft Ende März 2028 aus, sofern es nicht ausdrücklich verlängert wird,
03:44und kann ausgesetzt werden, falls die USA die territoriale Integrität eines EU-Landes bedrohen.
03:50Es gibt diese Art von Desescalation, seitdem Trump etwas weniger vocal ist über Greenland,
03:57aber ich bin sicher, dass er nicht ergeben wird.
04:00Er hat eine internationale Agenda, es ist sehr klar in seiner Sicherheitstrategie.
04:04Die EU-Staaten müssten ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen, so Brickmont,
04:09und in saubere Industrien und den ökologischen Wandel investieren.
04:12Um mehr europäische Wettbewerbsfähigkeit geht es beim EU-Gipfel am Donnerstag in Belgien.
04:19Wenn jede Sekunde zählt, gilt in ganz Europa dieselbe Nummer, die 112.
04:25Am 11. Februar wurde daran europaweit erinnert.
04:28Dabei rücken die Menschen in den Mittelpunkt, die die Notrufe am anderen Ende der Leitung entgegennehmen.
04:36112 ist ein internationales Nummer, man kann für eine Emergency, aber nur in Europa.
04:42Und die Vorteile davon ist, dass wenn man in einem anderen Land, wie Italien oder Spanien,
04:47und man hat eine Emergency in diesem Moment, dann muss man nicht denken, was ist das Nummer hier.
04:51In Brüssel erhielt jeder Notrufoperator als Zeichen der Wertschätzung ein kleines Geschenk, einen Stressball.
04:58Angesichts der anspruchsvollen Arbeit dürfte der durchaus nützlich sein.
05:02Allein im Jahr 2025 beantworteten die belgischen Notrufzentralen mehr als 2,5 Millionen Anrufe.
05:09Parallel dazu wurde in Belgien eine Smartphone-App entwickelt.
05:12Nutzer können die Anwendung öffnen und direkt die Art der benötigten Hilfe auswählen.
05:17Die App laadt toe um eine exacte positiebepaling zu haben, von wo er sich befindet.
05:22Das ist viel einfacher um ihn zurück zu finden.
05:24Er steht auch eine Chat-funktion für Menschen, die slechthorend sind,
05:28oder die ein Spraakgebrek haben, oder die durch Umstandigheden nicht können praten.
05:32Ihr könnt auch medische informatie in sprechen.
05:36Beispielsweise, ich bin Diabeticus, also wissen 100 Centrale,
05:39dass es damit in Rekeningen muss gehalten werden.
05:41Und es steht auch eine Alarmfunktion, die kann geactiveerd werden durch den 112 Operator,
05:47um ihn gemakkelhaft zu finden, dass er weiter bewiss sein wird.
05:50Die Brüsseler Feuerwehr ruft die Bevölkerung weiterhin dazu auf, die App herunterzuladen.
05:56Denn derzeit werden lediglich 4 bis 5 Prozent der Notrufe über die Anwendung abgewickelt.
06:05Obwohl die EU weltweit als die Region mit der geringsten Korruption gilt,
06:10sind die Fortschritte bei der Korruptionsbekämpfung in den letzten zehn Jahren ins Stocken geraten.
06:15Der Durchschnittswert in der EU liegt laut dem Korruptionswahrnehmungsindex 2025 von Transparency International
06:23bei 62 von 100, verglichen mit 42 von 100 weltweit.
06:29Ungarn, Bulgarien und Rumänien sind laut der NGO die Länder,
06:33in denen die wahrgenommene Korruption im öffentlichen Sektor am höchsten ist.
06:38Die am wenigsten korrupten Länder sind Dänemark, Finnland und Schweden.
07:03Frankreich, Schweden und die Niederlande verloren Punkte wegen der Durchsetzung von Sanktionen und wegen Skandalen.
07:12Eine andere Trend ist, dass diese Länder einfach nur die Augen auf den Ball
07:17als es zu modernisieren, ihre Anti-Corruption Framework.
07:20Ich denke, die Niederlande und Schweden können besonders in diese Kategorie sein,
07:24wo sie einfach nicht hoffen, wenn es um Lobbying Transparency oder Politische Finanze oder Politische Transparency
07:33in regards zu uns zu wissen, wie die politische Parten in den Ländern finanzieren.
07:422025 hat die EU ihre erste Antikorruptionsrichtlinie verabschiedet,
07:48die die 27 Länder nun umsetzen sollten.
08:01EU-Staaten können Asylbewerber künftig in Länder schicken, zu denen sie keine Verbindungen haben.
08:07Die dazugehörige Gesetzesänderung wurde im Europäischen Parlament mit 396 Ja-Stimmen,
08:14226 Nein-Stimmen und 30 Enthaltungen angenommen.
08:17Die Änderungen des Konzepts des sicheren Drittstaates ebnet den Weg für Abkommen zwischen EU-Staaten
08:24und ausländischen Regierungen, die Geld für die Aufnahme von Migranten aus Europa erhalten würden.
08:45Zu den Schutzmaßnahmen gehören der Schutz vor Verfolgung und die Achtung des Grundsatzes der Nicht-Zurückweisung.
08:55Sozialdemokraten, Liberale und Grüne haben sich gegen die Gesetzesänderung ausgesprochen.
09:10Die Bestimmung gilt nicht für unbegleitete Minderjährige,
09:14deren Asylanträge weiterhin in europäischen Ländern geprüft werden müssen.
09:22In der albanischen Hauptstadt Tirana ist es zu schweren Zusammenstößen zwischen der Polizei und Regierungsgegnern gekommen.
09:30Tausende Menschen forderten auf dem Hauptplatz vor dem Parlament den Rücktritt der stellvertretenden Ministerpräsidentin Belinda Baluku,
09:38der Korruption vorgeworfen wird.
09:41Einsatzkräfte und Demonstrierende lieferten sich Straßenschlachten, es flogen Steine, Rauchbomben und Molotow-Cocktails.
09:48Nach Angaben der Polizei wurden mindestens 16 Polizisten verletzt und 13 Personen festgenommen.
09:55Zu den Demonstrationen aufgerufen hatte der ehemalige Ministerpräsident und Oppositionsführer Salih Berisha,
10:02ein langjähriger Rivale des derzeitigen Ministerpräsidenten Edi Rama.
10:07Die politischen Auseinandersetzungen in Albanien gären seit Jahrzehnten mit gegenseitigen Vorwürfen der Korruption und Verbindungen zu kriminellen Netzwerken.
10:21Es gibt eine industrielle Zukunft für diese Region und auch für Frankreich und Europa.
10:26Das sagte der französische Präsident Emmanuel Macron bei einem Besuch des Aclo-Metallstahlwerks in Nordfrankreich.
11:00Der Stahlkonzern Aclo-Metall kündigte umfangreich.
11:03Der Stahlkonzern Aclo-Metallstahl in Nordfrankreich.
11:06Der Stahlkonzern will das Unternehmen einen Elektroofen bauen, um Stahl ohne Kohle herzustellen und den CO2-Ausstoß zu senken.
11:14Macron sagte, es habe eine echte Transformation gegeben, einschließlich der Rückkehr zu dekarbonisierter Energie.
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