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  • vor 11 Stunden

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Kurzfilme
Transkript
00:04Musik
00:52Guten Morgen, Hans
01:10Musik
01:11Musik
01:12Musik
01:12Musik
01:14Musik
01:43Es wird heiß werden heute.
01:45Es wird wohl warm.
02:03Auf Wiedersehen, Frau.
02:05Auf Wiedersehen, Mann.
02:19Musik
02:20Musik
02:41Na, da traben Sie, dass es eine Lust ist.
02:44Na, dann werden wir zwei heute die Arbeit wieder einmal allein ausrichten.
02:47Musik
02:57Hule, hule, hule, hule, hule.
03:01Hule, hule.
03:02Guten Morgen.
03:03Guten Morgen.
03:03Guten Morgen.
03:05Guten Morgen, kleiner Klaus.
03:06Guten Morgen.
03:08Hule, hule, hule, hule.
03:18Guten Morgen, großer Klaus.
03:20Guten Morgen, kleiner Klaus.
03:22Du bist ja spät gekommen, mein Lieber.
03:24Die Sonne ist doch gerade erst da raus.
03:27Wie kann es da spät sein?
03:28Abgemacht ist, dass du von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang zu meinen Diensten bist.
03:31Hm.
03:34Damit ich dir, wenn's nur tut, ebenso behilflich bin.
03:36Hm?
03:37Was würdest du anfangen mit dem winzigen Graul, wenn es an dein Feld geht?
03:40Wenn nicht ich, der große Klaus, dich unterstützen würde mit zwei von meinen vier prächtigen Pferden.
03:43Hm.
03:46Na, und dann der Pflug.
03:51Das ist wohl deine geringe Hilfeleistung, das Jahr überwährt.
03:54Naja, jeder hilft dem anderen so gut er kann.
03:57Und mit dem, was er hat.
03:59Der große groß, der kleine klein.
04:02Bauern müssen zusammenhalten.
04:12Musik
04:24Ah, zieh Hans, zieh.
04:26Ah, zieh Hans, zieh.
04:48Lauf, lauf.
04:49Lauf.
04:50Lauf.
04:51Lauf.
05:03Musik
05:40Na Hans, frisst durch dich. Heute noch und morgen, dann ist Sonntag. Und dann flügen wir unser eigenes Feld.
05:57Ja, heute noch und morgen, dann ist Sonntag. Sieh nur zu, dass du fertig wirst, sonst kann ich dir am
06:05Sonntag meine Pferde nicht geben und den Wendepflug auch nicht.
06:07Du weißt doch, ich bin ein ehrlicher Mann und unfertige Sachen mag ich nicht. Hilfst du mir heute, helfe ich
06:12dir morgen. So ist das.
06:14Bauern müssen zusammenhalten.
06:41Hier, bei der Patina.
06:51Guten Morgen.
06:53Kommst du mit?
06:53Ja.
06:55Na?
06:58Ich möchte euch ein schönes Sonntagessen, Braten und Klöße.
07:00Komm Lisa.
07:08Guten Morgen.
07:09Guten Morgen. Ich komme nach.
07:14Guten Morgen.
07:15Guten Morgen.
07:16Guten Morgen.
07:19Johannes, Kuchenränder.
07:24Lass es euch schmecken.
07:26Danke.
07:29Kuchenränder.
07:30Für jeden eins.
07:34Komm.
07:36Die schmecken was.
07:49Mittag bin ich zurück, Frau.
07:52Ist recht, Mann.
07:55Hast es weit gebracht, kleiner Klaus.
07:58Zwei so stattliche Pferde.
08:00Ha, ha, ha.
08:01Drei sind es, Präben.
08:02Drei?
08:02Ahü, alle meine Pferde.
08:04Hü.
08:07Das darfst du nicht sagen, kleiner Klaus.
08:10Dir gehört ja nur das kleine Pferd.
08:12Ah, schon gut, großer Klaus.
08:13Schon gut.
08:15Lass den Übermut, Mann.
08:19Ahü.
08:20Alle meine Pferde.
08:21Alle meine Pferde.
08:23Ahü.
08:26Nun möchte ich dich doch bitten, das bleiben zu lassen, denn...
08:29Sagst du es noch einmal, schlage ich dein Pferd vor den Kopf, dass es auf der Stelle tot ist.
08:38Ich bitte dich, Mann.
08:39Lass den Übermut.
08:40Ich bitte dich, Mann.
09:16Hallo, Franz.
09:18Ja.
09:20Durch seine Arbeit, Mühe und Fleiß, erhält der Bauer die Fels, wie man weiß.
09:32Er nährt den geistlich und artigen Stand und all die Bürger im ganzen Land.
09:52Vom Bauern kommt alle Nahrung her, drum gehört dem Bauern die größte Ehre.
10:27Der unser Kind von einem Nahrung her, der Bauer die Schmerzen, dieFF, die Schmerzen, die Schmerzen, der Bauer wieder zu
10:30machen.
10:30Kannst du Mittagessen? Danke, ich komme gerne.
10:33Also dann bis Mittag.
10:35Aber bring auch einen tüchtigen Hunger mit.
10:37Keine Sorgen.
10:39Johannes, sei aber pünktlich zu Mittag.
10:41Ja, Mutter.
10:42Oh, wie klappert das in meinem Butterfass.
10:48Oh, wie klappert das in meinem Butterfass.
10:51Oh, wie klappert das in meinem Butterfass.
10:59Seht mal, unser Vater.
11:07Alle Wetter, kleiner Klaus. Hast es fast geschafft.
11:10Ja.
11:13Kein Wunder, mit solchen Pferden.
11:15Ja.
11:17Hü, alle meine Pferde.
11:19Alle meine Pferde, hü.
11:21Ich werde deine Pferde hüen.
11:26Ich werde deine Pferde hüen.
11:32Lass mich die Pferde holen.
11:44Ich werde deine Pferde hüen.
11:47Nein!
11:47Nein!
11:49Nein!
12:03Die Pferde.
12:33Untertitelung des ZDF, 2020
12:35Na, dann lasst es euch mal schmecken, Kinder.
12:43Da.
12:47Ist schön.
12:56Gibt es keine Salz, Mutter?
13:00Wir haben keinen Salz mehr, Johannes.
13:05So gib ihm doch ein paar Körnchen.
13:07Nicht ein Körnchen.
13:09Sollen wir gerne in Feiertagen ohne Salz da sitzen?
13:12Da.
13:13Seitdem nun auch das Pferd tot ist,
13:14haben wir nichts, damit wir etwas zu Wege bringen können.
13:16Ich gehe doch heute in die Stadt, die Haut zu verkaufen.
13:19Es ist Marktag und sie ist schon trocken genug.
13:22Ich werde gewiss so viel bekommen,
13:23dass es zu einem Pfündchen Mehl
13:24und auch noch zu etwas Salz reicht.
13:27Ja.
13:28Die Gerber brauchen Häute und die Schuster Leder.
13:31Und der Hans hat eine gute Haut, das weißt du.
13:33Was gibt es schon für diese Pferdehaut?
13:36Die Palumpenthaler sind schneller weg
13:37als der Schnee in der Sonne.
13:44Lässt sich sein Pferd erschlagen
13:45und sagt noch Armen dazu.
13:49Geh zum Schuldheißen
13:50und verklag ihn, diesen großen Klaus.
13:52Sonst wird er uns noch zugrunde richten.
13:54Was soll ich klagen?
13:56Ich, der kleine Klaus gegen den großen.
13:58Das sagt der alte Breben auch und die anderen.
14:00Nein, nein, das hat keinen Sinn.
14:01Es geht nur übel für uns aus.
14:04Was recht ist, muss recht bleiben.
14:05Ja, ein Recht für den großen Klaus,
14:08ein anderes für den kleinen Klaus.
14:13Wie willst du dagegen an?
14:30Verkauf sie gut, die Haut.
14:31Ja, mach ich.
14:36Leb wohl, Kinder.
14:37Heute Abend oder morgen bin ich zurück.
14:46Auf Wiedersehen, Frau.
14:47Auf Wiedersehen, Mann.
14:49Und vergiss das Salz nicht!
14:50Ein halbes Pfund!
14:51Ja.
14:52Auf Wiedersehen, Vater.
14:53Auf Wiedersehen.
14:54Auf Wiedersehen.
14:55Auf Wiedersehen, Vater.
14:56Auf Wiedersehen, Herr Korte.
14:57Auf Wiedersehen.
14:57Bis zum nächsten Mal.
15:33Ja, so geht es zu im Leben.
15:35Gestern hast du mich getragen, ich trage dich heute.
15:39Da will ich dir noch einmal dein Lied singen.
15:41Das hat dich immer so schön in den Tapp gebracht.
15:44Zieh, Brauner, zieh, im Sand bis an die Knie.
15:47Schieb dich fein in deinen Karn, wir wollen in die Stadt ein Tarn.
15:51Zieh, Brauner, zieh, setz an, fährt, setz an, spann alle Kräfte an.
16:09Schieb dich fein in den Knie.
16:35Oh je, Hans, wir wollen in den Wald laufen.
16:41Da stoppt es nicht so sehr.
16:44Hier wird ein Anlass bis auf die Haut.
16:46Ach, ich bin Mann, wir wollen in den Knie.
16:48Und jetzt muss ich dir noch einmal gehen.
17:03Ich bin Mann, wir wollen in die Interesting-Den-Den-Den-Den-Den-Den-Den-Den-Den-Den-Den-Den
17:06-Den.
17:14Denn der Knie.
17:34Da wären wir ja wirklich fast bis auf die Haut nass geworden.
17:38Ach ja, Hans, nun kannst du nur knarren. Und früher hast du so schön gewirrt.
17:42Ich fürchte, wenn wir in der Stadt ankommen, werden wir vor verschlossenen Türen stehen.
17:46Und dann müssen wir am nassen Gras übernachten.
17:53Ich will dort in der Mühle um Herberge bitten.
18:02Hier wird man uns bestimmt einlassen. Gute Menschen gibt es überall.
18:21Aber so wie ich hier stehe, kann ich den guten Leuten nicht unter die Augen treten.
18:24Ich sehe ja aus wie ein dahergelaufener.
18:27Na, sie wird's wohl gehen.
18:30Guten Tag, Mietze.
18:40Vielleicht soll ich noch einmal klopfen?
18:45Einen schönen guten Abend, liebe Frau.
18:47Bitte verübelt es mir nicht, wenn ich euch herausgeklopft habe.
18:49Noch so spät.
18:52Aber auf das Unwetter.
18:54Ich habe mich im Wald verirrt.
18:56Ein Nachtlager, liebe Frau.
18:58Bitte.
18:59Vielleicht etwas Stroh.
19:00Geh deines Weges, mein Mann ist nicht zu Hause.
19:01Ich nehme keine Fremden auf.
19:03So.
19:05Nun muss ich also doch draußen liegen bleiben.
19:17Na komm.
19:21Ich nehme.
19:34Ich nehme.
19:40Ich nehme.
19:42Ich nehme.
19:43Ich nehme.
19:45Dann Welcome.
20:04Das ist ja ein herrliches Bett und du wirst mir ein gutes Kissen sein.
20:17Oh, ich hätte auch da etwas abbekommen können.
20:58Noch ein Gast.
21:00Hey Frau, ich bin zurück.
21:29Bist du ein Geist?
21:34Einen schönen guten Abend.
21:35Ich bin der kleine Klaus.
21:38Sehr kleine Klaus.
21:39Und warum liegst du da um?
21:41Ich habe mich verirrt.
21:43Dort hinten im großen Wald.
21:44Mögen Sie mir es nicht verübeln, aber das Unwetter.
21:47Da oben ist es kalt.
21:48Komm lieber mit in die Stube.
21:50Ja, gern.
21:51Ein ordentliches Nachtlager könnte ich gebrauchen.
21:56Hey Frau, wir haben einen Gast.
22:02Du bist aber früh zurück.
22:04Ja.
22:07Da freust du dich, was?
22:09Ja, da freue ich mich wirklich.
22:16Guten Abend, Frau Müllertin.
22:27Was stehst du so herum, kleiner Klaus?
22:31Setz dich noch da an den Tisch.
22:36Frau, bring uns was zum Leben.
22:38Viel wird es nicht sein.
22:40Ich habe dich erst morgen erwartet.
22:42Bring, was du hast.
22:51Es ist doch ein Kreuz mit diesen Stiefeln.
22:54Entweder sie sind zu eng, drücken an den Hacken.
22:56Oder sie sind zu weit, dass man sie beinahe im Galopp verliert.
23:02Barfuß laufen ist doch das Gesündeste.
23:09Mehr ist nicht im Haus.
23:12Na, dann wollen wir mal etwas für unser Leib.
23:13Tun, Bäuerlein.
23:19Warum bleibst du nicht zu?
23:22Na ja.
23:45Was hast du eigentlich in deinem Sack?
23:47Ach, weißt du, das ist ein Zauberer.
23:50Was?
23:52Ein was?
23:53Ein Zauberer.
23:55Das finde ich aber toll.
23:57Nicht wahr?
23:58Und weißt du, was er eben gesagt hat?
24:00Na?
24:01Er hat gesagt,
24:05wir sollen die kalte Krüze nicht essen.
24:07Nicht essen.
24:08Mhm.
24:10Er hat uns nämlich beraten,
24:11Fisch
24:12und Kuchen dabei gezaubert.
24:19Willst du mich zum Narren halten?
24:20Nein.
24:22Guck in die Röhre.
24:27Was denn?
24:30Ja.
24:47Na?
24:48Na?
24:51Du, wenn du mich zum Narren gehalten hast,
24:52ich jag dich in die Nacht wie ein heutiger Hund.
24:54Na, zieh doch nach.
24:59Oh, das nenne ich wahrhaft Zauberei.
25:02Oh, wer hätte das gedacht?
25:09Na, na, na, na.
25:14Oh, oh, oh.
25:17Oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh,
25:22oh, oh, oh.
25:27Hm.
25:36Na, vielleicht will die Frau auch mit zu lang?
25:40Ich bin satt.
25:45Warum leist du dir nicht zu, Bauer?
25:48Hm, dann wollen wir uns das mal schmecken lassen.
26:03Oh, oh, oh, oh, oh.
26:14ho ho.
26:42So wie der Zauberer solltest du kochen können, Frau.
26:48Dein Zauberer hat nicht mit Pfeffer gespart, ich habe einen höllischen Durst.
26:51Durst?
27:04Er hat was gesagt, so.
27:09Und?
27:11Er hat deinen Wunsch gehört.
27:17Da in der Ecke stehen sechs Flaschen Wein. Ist toll, weißt du?
27:21Toll.
27:26Hey, hast du nicht gehört?
27:30Hol den Wein, Frau.
27:33Willst du mich lieber zu Bett?
27:35Jetzt noch Wein.
27:36Hol uns den Wein.
27:53Genau meine Marke.
27:56Wer hat's gewusst?
27:56Mein Zauberer kann alles, was ich verlange.
28:09Kann er auch den Teufel dabei zaubern?
28:12Du bist sehr mutig, was?
28:14Hm?
28:15Ja, ja, das bin ich.
28:16Sehr.
28:22Nun, er sagt, ihr könnt hingehen und die Truhe öffnen.
28:27Die Truhe?
28:28Ja, dann werdet ihr den Teufel sehen, wie er daran hockt.
28:31Aber ihr müsst den Deckel halten, dass er nicht entfischt.
28:33Tu's nicht, Mann.
28:34Mir wird ganz übel.
28:45Das ist nichts für Weiber, den Gehörnten zu sehen.
28:50Tu's nicht.
28:52Du wirst dich versündigen.
28:54Jetzt könnt ihr die Truhe öffnen.
29:16Ja, nun habe ich ihn gesehen, den Leibhaftigen.
29:22Nein, war das schrecklich.
29:24Und er sah ganz was wie der Küster.
29:27Wie der Küster.
29:33Dass du um Gottes willen die Truhe nicht noch einmal aufmachst.
29:37Gute Nacht.
29:40Sie kann keinen Teufel sehen.
29:44Ich hätte es auch nicht vermocht.
29:50Na ja, es ist nicht jedem gegeben.
30:21Ich möchte ihn schrecklich gern haben, deinen Zauberer.
30:23Ich möchte ihn schrecklich gern haben, deinen Zauberer.
30:23Ja, es ist nicht...
30:24Verlang dafür, was du willst.
30:30Ich will ihn dir bezahlen.
30:36Wenn du dir zum Beispiel 100 Säcke Mehl wünschst.
30:42Wo willst du sie dann aufstellen?
30:44Deine Scheune ist doch sicher viel zu klein.
30:46Ich habe keine richtige Scheune.
30:48Das ist mir was. Hat nicht mal eine richtige Scheune.
30:51Es ist doch nur die Haut von meinem Hans.
30:53Hans, heißt er.
30:54Ich will sie morgen auf dem Markt verkaufen.
30:57Spar dir den Weg, mein Lieber.
30:59Überlass mir den Zauberer.
31:03Ich will dich auch gut belohnen.
31:25punch!
31:28Nichts meh.
31:37Graus.
31:45Ich bin an Mercen, wir schweilen.
31:47Sie Ziehen.
32:03Das war's für heute.
32:25Was soll ich mit der Truhe? Sie ist so schwer, als ob Steine darin wären. Ich werde nur müde, wenn
32:30ich sie weiterfahre.
32:49In den Fluss will ich die Truhe werfen. Schwimmt sie zu mir nach Hause, so ist es gut. Und tut
32:54sie es nicht, so macht es auch nichts.
32:59Nein, nein, lass sein. Lass mich erst heraus.
33:02Es ist der Teufel. Er sitzt immer noch drin. Da muss ich ihn eben geschwind in den Fluss werfen.
33:07Aber nein doch! Nein! Ich bin doch nicht der Teufel! Ich bin der Küster!
33:12Ja, das ist dann was anderes.
33:23Wirst du mich auch nicht verraten?
33:25Aber nein!
33:27Weißt du, wenn das unter die Leute kommt, verliere ich meine Stellung.
33:31Ja, ich weiß ja nicht einmal euren Namen, Herr Küster.
33:33Du wirst mich bestimmt nicht verraten.
33:34Nein, seid unbesorgt.
33:35Ich will dir auch meine Schuhe geben.
33:39Sie sind doch fast neu.
33:40Sie drücken sogar noch ein wenig.
33:43Tja, ich weiß gar nicht, ob sie mir passen.
33:44Ach, nimm sie nur. Nimm sie nur.
33:46Und vergelt dir Gott!
33:48Besten Dank und lebt wohl, Herr Küster!
34:06Das bekam ich für unseren Hans.
34:09Ein Kuchenbrot für die Kinder.
34:15Ein Tuch für die Mutter.
34:19Schuhe für Johannes.
34:23Stiefel für den kleinen Klaus.
34:26Einen Schinken.
34:29Eine Flasche Wein.
34:32Einen Sackkorn.
34:34Geld für einen neuen Hans.
34:37Und ein Säckchen Salz.
34:40Da wird sich der große Klaus aber ärgern, wenn er erfährt,
34:42wie reich wir durch unser Pferd geworden sind.
34:44Ja, aber ich will es ihm nicht so gerade heraus sagen.
34:46Er wird es schon erfahren.
34:48Wenn wir ein neues Pferd haben.
34:51Lauf zum großen Klaus hinüber, Johannes.
34:52Und bitte ihn, er möchte uns ein Scheffelmaß bauen.
34:56Ja, Vater.
35:20Guten Tag, großer Klaus.
35:21Der Vater schickt mich.
35:22Er lässt fragen, ob ihr uns könntet das Scheffelmaß bauen.
35:25Morgen, morgen, morgen, das macht Sorgen.
35:28Das Arbeiten habt ihr auch nicht erfunden, ne?
35:31Ich gebe nur, wenn ich auch was bekomme.
35:34Ist das klar?
35:39Wer will nicht, was?
35:41Hä, Scheffelmaß?
35:42Wozu braucht ihr das Scheffelmaß?
35:44Wollt ihr eure Schulden messen?
35:45Vater will das Geld abmessen.
35:47Geld abmessen?
35:48Scheffelweise?
35:49Seit wann scheffelt dein Vater Geld?
35:51Ja, das will ich sehen.
36:04Eins.
36:05Eins, zwei, drei, vier, fünf.
36:18Sind das wahre Münzen?
36:20Ja, wie du siehst.
36:26Zum Teufel, die ist echt.
36:26Ja, meinst du, ich zähle Falschgeld?
36:28Wie kommst du zu so viel Geld?
36:31Hab's nicht verlangt.
36:33Hab's bekommen.
36:34Wer zum Teufel gibt einem wie dir so viel Geld?
36:38Ja, der Teufel war's nicht.
36:40Sag mal, du hast einen Schatz gefunden.
36:43Nein.
36:45Arme Schlucker wie ich finden keinen Schatz.
36:48Das gibt es nur im Märchen.
36:55So.
36:56Gib her.
37:01Dann hast du einen erschlagen und ich bring dich vor den Richter.
37:05Erschlagen?
37:06Hast nur du jemand.
37:08Unseren Hans.
37:08Lass den Zwergengall aus dem Spiel.
37:11Großer Klaus, ich habe jetzt Geld und wenn du weiter solche Reden führst, werde ich mir einen Advokaten nehmen aus
37:15der Stadt.
37:15Der wird mich vor dir schützen.
37:26Kleiner Klaus, bleiben wir beim Geld.
37:28Woher hast du es?
37:29Bleiben wir beim Pferd.
37:31Daher ist es.
37:31Von deinem Hans.
37:33Das?
37:33Ja.
37:35Für seine Haut.
37:44avishow.
37:50Ja.
37:50Sめ, ist esatmiert.
37:51Deine Karls
37:55bei dir.
37:56Okay.
37:57Okay.
37:58Okay.
37:59Okay.
38:02Okay.
38:04Okay.
38:13Was hat er denn?
38:14Wo ist der Teufel, was der wieder ausbrühtet?
38:18Hat er wirklich für die Haut seines winzigen Gaules so viel Geld bekommen?
38:23Seltsame Dinge kommen in der Welt vor, das stimmt schon.
38:27Oder der Markt ist besonders gut dieses Jahr.
38:29Dann würde ich für die Häute meiner Pferde...
38:33Ich könnte mir acht neue kaufen und die Scheune vergrößern.
38:38Ein Dummkopf würde ich's nicht wagen.
38:42Ich werde die Häute zu Markt ertragen.
38:52Hü, alle meine Pferde!
38:56Hü, alle meine Pferde!
39:10Oh, hey, du, meine Pferde!
39:15Hü, los!
39:16Wo willst du hin?
39:17Du machst mir meine Pferde zu Schanden!
39:20Halt!
39:20Wenn ich zurückkomme, bezahle ich dir alles!
39:23Du, halt an!
39:24Du!
39:25Halt an, das ist meine Pferde zu!
39:27Luftwut, du!
39:28Hü, hü, ja, ja, laut, laut!
39:32Hü, ja, hü, ja!
39:46Hü, HA!
39:47Utah!
39:48Ja, hey, hey!
39:49Hey, hey, hey!
39:51Hey!
39:53Hey!
39:53Yah, yah!
39:55Hü, hü, hü!
40:00Ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne
40:02Ja, ja, ja, ja
40:06Schneller, leo, ja
40:12Seltenheiten, Verastbarkeiten
40:14Seine Mützen, schöne Spitze
40:16Zehren das Gesicht
40:18Kalk, Alke, Alke, Alke
40:21Seifehren, Kugeln, und Seifehren
40:22Seifehren, Kugeln, und Seifehren, Kugeln, Kugeln
40:27Seife in Kugeln und Seife in Stücke.
40:31Seife für den Bart und Seife für die Hände.
40:45Schwefelhölzer, Schwefelhölzer, gute Schwefelhölzer.
40:57Schwefelhölzer, schwefelhölzer, schwefelhölzer, komm, lass uns gehen, das ist ja nichts.
41:02Aber jammer mal, wir werden noch eine Tasse Kaffee finden.
41:04Gessich, schöner Weinessen, meine Damen und Herren, das ist die Qualität.
41:08Und heute ihre schwarzbraunen Haare so schön, und heute ihre schwarzbraunen Haare so schön.
41:16Sie, da kam ein Zähne, ne ich geredet denn daher, und da die schöne Anna, die meinte so sehr, und
41:26da die schöne Anna, die meinte.
41:34Seife in Stücke und Seife in Kugeln.
41:40Heute, heute, heute, wir kaufen heute, Leute, heute, heute, wir kaufen heute.
41:52Schrei nicht so, zeig dir mal deine Häute.
41:54Da hast du, heute, Leute, wir kaufen heute, heute, heute, wir kaufen heute, hier prüfe ich die Haut.
42:00Bleibt hier noch eine andere?
42:01Ja, fangt auf, und hier, fangt auf, fangt auf, und hier, die letzte.
42:15Gute Häute hast du, Bauer, was willst du dafür haben?
42:18Einen Schöffel Geld.
42:19Für 20 diese Häute?
42:20Nein, einen Schöffel für jede Haut.
42:23Bist du toll, brauchst du, wir hätten das Geld schäffelweise?
42:26Leute, Leute, wir kaufen heute, einen Schöffel Geld für jede Haut.
42:30Einen Schöffel, der will uns zum Namen halten.
42:33Und dann Teufel.
42:33Leute, äh, einen Schöffel Geld für jede, einen Schöffel Geld für jede.
42:38Wir werden in deinem Haus sterben, das geht wieder sauber.
42:40Hörst du davon.
42:42Hinaus mit ihm aus der Schlacht.
43:03Ein kräftiges Tier, Vater.
43:05Ja.
43:09Hat er nicht einen Kopf für unsere Hans?
43:11Das wohl.
43:12Aber einen breiteren Rücken.
43:15Nun haben wir es geschafft.
43:43Das werde ich dir heimzahlen, kleiner Klaus.
43:44Klaus, zum Narren hast du mich gemacht.
43:48Deine Schuld ist es, dass ich meine Pferde erschlagen habe.
43:54Ich werde dich ertränken, kleiner Klaus.
43:57Du sollst mich nicht mehr zum Narren halten.
43:59Wenn du vom Felde kommst, ganz alleine gehst,
44:02werde ich dir von hinten einen Sack überwerfen.
44:04Keiner wird dich hören.
44:05Keiner wird dir helfen.
44:06Keiner.
44:13Der Herr, der schickt den Jockel aus.
44:16Er soll den Hafer schneiden.
44:17Der Jockel schneit den Hafer nicht und kommt auch nicht nach Haus.
44:22Da schickt der Herr den Pudel aus.
44:24Er soll den Jockel beißen.
44:25Der Pudel beißt den Jockel nicht.
44:27Der Jockel schneit den Hafer nicht und kommt auch nicht nach Haus.
44:31Da schickt der Herr den Prügel aus.
44:33Er soll den Pudel schlagen.
44:35Der Prügel schlägt den Pudel nicht.
44:37Der Pudel beißt den Jockel nicht.
44:38Der Jockel schneit den Hafer nicht und kommt auch nicht nach Haus.
44:42Da schickt der Herr das Feuer aus.
44:44Es soll den Prügel brennen.
44:46Das Feuer brennt den Prügel nicht.
44:47Der Prügel schlägt den Pudel nicht.
44:49Der Pudel beißt den Jockel nicht.
44:51Der Jockel schneit den Hafer nicht und kommt auch nicht nach Haus.
45:02So, jetzt wirst du mich nicht mehr zum Narren halten, ertränken will ich dich, ertränken!
45:21Es wird wohl gut sein, wenn ich hineingehe, bevor ich weitergehe.
45:24Ich will meine Seele stärken.
45:31Entwischen kannst du mir nicht.
45:37Hilft mir denn niemand?
45:38Soll ich denn wirklich sterben?
45:41Es soll wohl kein Glück mehr geben für den kleinen Klaus.
45:49Sieh da!
45:50Ein lebendiger Sack, was es so gibt im Leben.
45:54Na nun, steckt da einer drin?
45:58Hilft mir denn keiner raus?
46:00Du bist kleine Klaus?
46:03Wie kommst du denn da hinein?
46:08Mir dreht sich alles vor den Augen.
46:11Er will mich ertränken, der große Klaus.
46:14Treben!
46:15Er will mich ertränken!
46:17Er glaubt, er kann sich alles erlauben.
46:19Nur weil ja der große Klaus ist.
46:22Komm!
46:22Schnell weg hier!
46:23Na und dann, wenn er sieht, dass ich weg bin.
46:26Warte!
46:27Wir wollen ihm die Suppe versalzen.
46:29Steine soll er schleppen!
46:31Mach auf!
46:46So!
46:48Schnell weg hier!
46:50Nun schlepp du deine Last!
47:04So!
47:05Nun geh deinen Weg!
47:07Kaum kleiner Klaus, du dreckige Laus!
47:15Seltsam!
47:16Meine Seele ist erleichtert, aber der Sack ist schwerer geworden.
47:20Vielleicht beschwert die Angst den Leib.
47:22Wärst du mich kleiner Klaus?
47:24Jetzt klappern dir die Zähne, was?
47:26Ha!
47:29Ha!
47:31Ha!
47:32Ha!
47:33Ha!
47:34Ha!
47:36Ha!
47:36Ha!
47:39So!
47:41Nun ist es aus.
47:43Jetzt wirst du mich nicht mehr zum Narren halten.
47:45Ja, ja!
47:47Fahr ab, kleiner Klaus!
47:50Ha!
47:51Ha!
47:53Ha!
47:55Ha!
48:04Weißt du, Dreden, wenn man dem Tod so nahe gewesen ist wie ich,
48:07dann merkt man erst recht, wie schön das Leben ist.
48:09Ja, ja.
48:12Jetzt ist es Zeit.
48:13Ich gehe ins Dorf und sehe nach dem Rechten.
48:16Bleib du hier.
48:17Mal sehen, wo der große Klaus steckt.
48:22Bis Sonnenuntergang bin ich zurück.
48:27Oh, oh, oh, oh.
49:07Was denn?
49:08Habe ich dich nicht ertränkt?
49:11Ja.
49:13Ja, das hast du.
49:14Aber wo hast du all dieses herrliche Vieh herbekommen?
49:21Das ist Seevieh.
49:23Ich will dir die ganze Geschichte erzählen.
49:25Und ich will dir auch danken, dass du mich ertränkt hast.
49:29Ja, nun bin ich oben auf.
49:31Bin richtig reich.
49:32Das kannst du mir schon glauben.
49:34Ja.
49:38Und mir war ganz schön bange, als ich in dem Sack lag.
49:40Und der Wind, der pfiff mir um die Ohren, als du mich in das kalte Wasser warfst.
49:44Ich sank gleich zu Boden.
49:46Aber ich stieß mich nicht.
49:47Ja.
49:49Da unten wächst so schönes, weiches Gras.
49:52Ja, auch das fiel ich.
49:54Weiter.
49:55Weiter.
49:56Und dann, denk nur, wurde der Sack geöffnet.
49:59Eine liebliche Seejungfer im schneeweißen Kleid und mit langen, blonden Haaren nahm ich bei der Hand und sagte,
50:04bist du der kleine Klaus?
50:06Ich nickte.
50:07Und da sagte sie wieder, da hast du fürs Erste etwas Vieh.
50:10Eine Meile den Weg aufwärts steht noch eine Herde, die ich dir schenken will.
50:14Und auf dem Grund des Fußes ist es so schön mit all den Blumen und dem frischsten Gras.
50:18Die Fische, die im Wasser schwimmen, rutschen dir um die Ohren.
50:22Und was das für viel ist, das auf drei Weltengras.
50:52Ich will auf so schönes Seevieh.
50:54Ich auch.
51:07Aber, großer Klaus.
51:10Aber.
51:13Großer Klaus.
51:20Großer Klaus.
51:24Großer Klaus.
51:36Großer Klaus.
51:39Großer Klaus.
51:56Großer Klaus.
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