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#GanzerFilm #deutsch
Der kleine und der große Klaus (Westdeutscher Verleihtitel: Klaus und Kläuschen) ist ein deutscher Fernsehfilm aus dem Jahr 1971. Der in den DEFA-Studios der DDR entstandene Film ist eine Adaption von Hans Christian Andersens Märchen Der kleine Klaus und der große Klaus.

Handlung
Der kleine Klaus ist ein Kleinbauer, lebt mit seiner Frau und seinen sieben Kindern in ärmlichen Verhältnissen. Von Montag bis Samstag arbeitet er auf dem Hof des großen Klaus, der ein Großbauer ist. Nur am Sonntag leiht ihm der große Klaus zwei Pferde, so dass der kleine Klaus mit ihnen und seinem eigenen Pferd Hans sein Feld bestellen kann.

Er treibt sie an, indem er „Hüh, alle meine Pferde, hüh!“ ruft. Damit verärgert er wiederholt den großen Klaus, bis dieser das Pferd vom kleinen Klaus mit einem Stein erschlägt. Um die Familie weiterhin ernähren zu können, beschließt der kleine Klaus, die Haut seines Pferdes auf dem Markt zu verkaufen.

Auf dem Weg dorthin möchte er aufgrund des starken Regens im Haus des Müllers übernachten, aber nur dessen Frau ist dort und schickt ihn weg. Er kriecht deswegen auf den Boden der Scheune und beobachtet von dort, wie die Müllersfrau den Küster, mit dem sie ein Verhältnis hat, empfängt und ihm ein üppiges Essen vorsetzt. Als der Müller unerwartet nach Hause kommt, versteckt die Müllerin das Essen im Ofen und den Küster in einer Truhe.

Der kleine Klaus bittet den Müller um ein Nachtlager und etwas zu essen; dieser empfängt ihn. Seinen Sack, in dem das Pferdefell ist, stellt der kleine Klaus unter den Tisch. Er behauptet, darin wäre ein Zauberer und beweist es, indem er vorhersagt, dass sich Braten und Kuchen im Ofen befinden und sogar "der Teufel" in der Truhe sitzt. Der Müller ist davon so beeindruckt, dass er dem kleinen Klaus für dessen Sack reichlich Waren sowie die Truhe und einen Scheffel Geld überlässt. Während des Nachhauseweges lässt der kleine Klaus den Küster frei, der ihm aus Dankbarkeit seine Schuhe schenkt.

Kategorie

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Kurzfilme
Transkript
00:04Musik
00:52Guten Morgen, Hans
01:10Musik
01:11Musik
01:12Musik
01:12Musik
01:14Musik
01:43Es wird heiß werden heute.
01:45Es wird wohl warm.
02:03Auf Wiedersehen, Frau.
02:05Auf Wiedersehen, Mann.
02:19Musik
02:20Musik
02:41Na, da traben Sie, dass es eine Lust ist.
02:44Na, dann werden wir zwei heute die Arbeit wieder einmal allein ausrichten.
02:47Musik
02:57Hule, hule, hule, hule, hule.
03:01Hule, hule.
03:02Guten Morgen.
03:03Guten Morgen.
03:03Guten Morgen.
03:05Guten Morgen, kleiner Klaus.
03:06Guten Morgen.
03:08Hule, hule, hule, hule.
03:18Guten Morgen, großer Klaus.
03:20Guten Morgen, kleiner Klaus.
03:22Du bist ja spät gekommen, mein Lieber.
03:24Die Sonne ist doch gerade erst da raus.
03:27Wie kann es da spät sein?
03:28Abgemacht ist, dass du von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang zu meinen Diensten bist.
03:31Hm.
03:34Damit ich dir, wenn's nur tut, ebenso behilflich bin.
03:36Hm?
03:37Was würdest du anfangen mit dem winzigen Graul, wenn es an dein Feld geht?
03:40Wenn nicht ich, der große Klaus, dich unterstützen würde mit zwei von meinen vier prächtigen Pferden.
03:43Hm.
03:46Na, und dann der Pflug.
03:51Das ist wohl deine geringe Hilfeleistung, das Jahr überwährt.
03:54Naja, jeder hilft dem anderen so gut er kann.
03:57Und mit dem, was er hat.
03:59Der große groß, der kleine klein.
04:02Bauern müssen zusammenhalten.
04:12Musik
04:24Ah, zieh Hans, zieh.
04:26Ah, zieh Hans, zieh.
04:48Lauf, lauf.
04:49Lauf.
04:50Lauf.
04:51Lauf.
05:03Musik
05:40Na Hans, frisst durch dich. Heute noch und morgen, dann ist Sonntag. Und dann flügen wir unser eigenes Feld.
05:57Ja, heute noch und morgen, dann ist Sonntag. Sieh nur zu, dass du fertig wirst, sonst kann ich dir am
06:05Sonntag meine Pferde nicht geben und den Wendepflug auch nicht.
06:07Du weißt doch, ich bin ein ehrlicher Mann und unfertige Sachen mag ich nicht. Hilfst du mir heute, helfe ich
06:12dir morgen. So ist das.
06:14Bauern müssen zusammenhalten.
06:41Hier, bei der Patina.
06:51Guten Morgen.
06:53Kommst du mit?
06:53Ja.
06:55Na?
06:58Ich möchte euch ein schönes Sonntagessen, Braten und Klöße.
07:00Komm Lisa.
07:08Guten Morgen.
07:09Guten Morgen. Ich komme nach.
07:14Guten Morgen.
07:15Guten Morgen.
07:16Guten Morgen.
07:19Johannes, Kuchenränder.
07:24Lass es euch schmecken.
07:26Danke.
07:29Kuchenränder.
07:30Für jeden eins.
07:34Komm.
07:36Die schmecken was.
07:49Mittag bin ich zurück, Frau.
07:52Ist recht, Mann.
07:55Hast es weit gebracht, kleiner Klaus.
07:58Zwei so stattliche Pferde.
08:00Ha, ha, ha.
08:01Drei sind es, Präben.
08:02Drei?
08:02Ahü, alle meine Pferde.
08:04Hü.
08:07Das darfst du nicht sagen, kleiner Klaus.
08:10Dir gehört ja nur das kleine Pferd.
08:12Ah, schon gut, großer Klaus.
08:13Schon gut.
08:15Lass den Übermut, Mann.
08:19Ahü.
08:20Alle meine Pferde.
08:21Alle meine Pferde.
08:23Ahü.
08:26Nun möchte ich dich doch bitten, das bleiben zu lassen, denn...
08:29Sagst du es noch einmal, schlage ich dein Pferd vor den Kopf, dass es auf der Stelle tot ist.
08:38Ich bitte dich, Mann.
08:39Lass den Übermut.
08:40Ich bitte dich, Mann.
09:16Hallo, Franz.
09:18Ja.
09:20Durch seine Arbeit, Mühe und Fleiß, erhält der Bauer die Fels, wie man weiß.
09:32Er nährt den geistlich und artigen Stand und all die Bürger im ganzen Land.
09:52Vom Bauern kommt alle Nahrung her, drum gehört dem Bauern die größte Ehre.
10:27Der unser Kind von einem Nahrung her, der Bauer die Schmerzen, dieFF, die Schmerzen, die Schmerzen, der Bauer wieder zu
10:30machen.
10:30Kannst du Mittagessen? Danke, ich komme gerne.
10:33Also dann bis Mittag.
10:35Aber bring auch einen tüchtigen Hunger mit.
10:37Keine Sorgen.
10:39Johannes, sei aber pünktlich zu Mittag.
10:41Ja, Mutter.
10:42Oh, wie klappert das in meinem Butterfass.
10:48Oh, wie klappert das in meinem Butterfass.
10:51Oh, wie klappert das in meinem Butterfass.
10:59Seht mal, unser Vater.
11:07Alle Wetter, kleiner Klaus. Hast es fast geschafft.
11:10Ja.
11:13Kein Wunder, mit solchen Pferden.
11:15Ja.
11:17Hü, alle meine Pferde.
11:19Alle meine Pferde, hü.
11:21Ich werde deine Pferde hüen.
11:26Ich werde deine Pferde hüen.
11:32Lass mich die Pferde holen.
11:44Ich werde deine Pferde hüen.
11:47Nein!
11:47Nein!
11:49Nein!
12:03Die Pferde.
12:33Untertitelung des ZDF, 2020
12:35Na, dann lasst es euch mal schmecken, Kinder.
12:43Da.
12:47Ist schön.
12:56Gibt es keine Salz, Mutter?
13:00Wir haben keinen Salz mehr, Johannes.
13:05So gib ihm doch ein paar Körnchen.
13:07Nicht ein Körnchen.
13:09Sollen wir gerne in Feiertagen ohne Salz da sitzen?
13:12Da.
13:13Seitdem nun auch das Pferd tot ist,
13:14haben wir nichts, damit wir etwas zu Wege bringen können.
13:16Ich gehe doch heute in die Stadt, die Haut zu verkaufen.
13:19Es ist Marktag und sie ist schon trocken genug.
13:22Ich werde gewiss so viel bekommen,
13:23dass es zu einem Pfündchen Mehl
13:24und auch noch zu etwas Salz reicht.
13:27Ja.
13:28Die Gerber brauchen Häute und die Schuster Leder.
13:31Und der Hans hat eine gute Haut, das weißt du.
13:33Was gibt es schon für diese Pferdehaut?
13:36Die Palumpenthaler sind schneller weg
13:37als der Schnee in der Sonne.
13:44Lässt sich sein Pferd erschlagen
13:45und sagt noch Armen dazu.
13:49Geh zum Schuldheißen
13:50und verklag ihn, diesen großen Klaus.
13:52Sonst wird er uns noch zugrunde richten.
13:54Was soll ich klagen?
13:56Ich, der kleine Klaus gegen den großen.
13:58Das sagt der alte Breben auch und die anderen.
14:00Nein, nein, das hat keinen Sinn.
14:01Es geht nur übel für uns aus.
14:04Was recht ist, muss recht bleiben.
14:05Ja, ein Recht für den großen Klaus,
14:08ein anderes für den kleinen Klaus.
14:13Wie willst du dagegen an?
14:30Verkauf sie gut, die Haut.
14:31Ja, mach ich.
14:36Leb wohl, Kinder.
14:37Heute Abend oder morgen bin ich zurück.
14:46Auf Wiedersehen, Frau.
14:47Auf Wiedersehen, Mann.
14:49Und vergiss das Salz nicht!
14:50Ein halbes Pfund!
14:51Ja.
14:52Auf Wiedersehen, Vater.
14:53Auf Wiedersehen.
14:54Auf Wiedersehen.
14:55Auf Wiedersehen, Vater.
14:56Auf Wiedersehen, Herr Korte.
14:57Auf Wiedersehen.
14:57Bis zum nächsten Mal.
15:33Ja, so geht es zu im Leben.
15:35Gestern hast du mich getragen, ich trage dich heute.
15:39Da will ich dir noch einmal dein Lied singen.
15:41Das hat dich immer so schön in den Tapp gebracht.
15:44Zieh, Brauner, zieh, im Sand bis an die Knie.
15:47Schieb dich fein in deinen Karn, wir wollen in die Stadt ein Tarn.
15:51Zieh, Brauner, zieh, setz an, fährt, setz an, spann alle Kräfte an.
16:09Schieb dich fein in den Knie.
16:35Oh je, Hans, wir wollen in den Wald laufen.
16:41Da stoppt es nicht so sehr.
16:44Hier wird ein Anlass bis auf die Haut.
16:46Ach, ich bin Mann, wir wollen in den Knie.
16:48Und jetzt muss ich dir noch einmal gehen.
17:03Ich bin Mann, wir wollen in die Interesting-Den-Den-Den-Den-Den-Den-Den-Den-Den-Den-Den-Den
17:06-Den.
17:14Denn der Knie.
17:34Da wären wir ja wirklich fast bis auf die Haut nass geworden.
17:38Ach ja, Hans, nun kannst du nur knarren. Und früher hast du so schön gewirrt.
17:42Ich fürchte, wenn wir in der Stadt ankommen, werden wir vor verschlossenen Türen stehen.
17:46Und dann müssen wir am nassen Gras übernachten.
17:53Ich will dort in der Mühle um Herberge bitten.
18:02Hier wird man uns bestimmt einlassen. Gute Menschen gibt es überall.
18:21Aber so wie ich hier stehe, kann ich den guten Leuten nicht unter die Augen treten.
18:24Ich sehe ja aus wie ein dahergelaufener.
18:27Na, sie wird's wohl gehen.
18:30Guten Tag, Mietze.
18:40Vielleicht soll ich noch einmal klopfen?
18:45Einen schönen guten Abend, liebe Frau.
18:47Bitte verübelt es mir nicht, wenn ich euch herausgeklopft habe.
18:49Noch so spät.
18:52Aber auf das Unwetter.
18:54Ich habe mich im Wald verirrt.
18:56Ein Nachtlager, liebe Frau.
18:58Bitte.
18:59Vielleicht etwas Stroh.
19:00Geh deines Weges, mein Mann ist nicht zu Hause.
19:01Ich nehme keine Fremden auf.
19:03So.
19:05Nun muss ich also doch draußen liegen bleiben.
19:17Na komm.
19:21Ich nehme.
19:34Ich nehme.
19:40Ich nehme.
19:42Ich nehme.
19:43Ich nehme.
19:45Dann Welcome.
20:04Das ist ja ein herrliches Bett und du wirst mir ein gutes Kissen sein.
20:17Oh, ich hätte auch da etwas abbekommen können.
20:58Noch ein Gast.
21:00Hey Frau, ich bin zurück.
21:29Bist du ein Geist?
21:34Einen schönen guten Abend.
21:35Ich bin der kleine Klaus.
21:38Sehr kleine Klaus.
21:39Und warum liegst du da um?
21:41Ich habe mich verirrt.
21:43Dort hinten im großen Wald.
21:44Mögen Sie mir es nicht verübeln, aber das Unwetter.
21:47Da oben ist es kalt.
21:48Komm lieber mit in die Stube.
21:50Ja, gern.
21:51Ein ordentliches Nachtlager könnte ich gebrauchen.
21:56Hey Frau, wir haben einen Gast.
22:02Du bist aber früh zurück.
22:04Ja.
22:07Da freust du dich, was?
22:09Ja, da freue ich mich wirklich.
22:16Guten Abend, Frau Müllertin.
22:27Was stehst du so herum, kleiner Klaus?
22:31Setz dich noch da an den Tisch.
22:36Frau, bring uns was zum Leben.
22:38Viel wird es nicht sein.
22:40Ich habe dich erst morgen erwartet.
22:42Bring, was du hast.
22:51Es ist doch ein Kreuz mit diesen Stiefeln.
22:54Entweder sie sind zu eng, drücken an den Hacken.
22:56Oder sie sind zu weit, dass man sie beinahe im Galopp verliert.
23:02Barfuß laufen ist doch das Gesündeste.
23:09Mehr ist nicht im Haus.
23:12Na, dann wollen wir mal etwas für unser Leib.
23:13Tun, Bäuerlein.
23:19Warum bleibst du nicht zu?
23:22Na ja.
23:45Was hast du eigentlich in deinem Sack?
23:47Ach, weißt du, das ist ein Zauberer.
23:50Was?
23:52Ein was?
23:53Ein Zauberer.
23:55Das finde ich aber toll.
23:57Nicht wahr?
23:58Und weißt du, was er eben gesagt hat?
24:00Na?
24:01Er hat gesagt,
24:05wir sollen die kalte Krüze nicht essen.
24:07Nicht essen.
24:08Mhm.
24:10Er hat uns nämlich beraten,
24:11Fisch
24:12und Kuchen dabei gezaubert.
24:19Willst du mich zum Narren halten?
24:20Nein.
24:22Guck in die Röhre.
24:27Was denn?
24:30Ja.
24:47Na?
24:48Na?
24:51Du, wenn du mich zum Narren gehalten hast,
24:52ich jag dich in die Nacht wie ein heutiger Hund.
24:54Na, zieh doch nach.
24:59Oh, das nenne ich wahrhaft Zauberei.
25:02Oh, wer hätte das gedacht?
25:09Na, na, na, na.
25:14Oh, oh, oh.
25:17Oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh,
25:22oh, oh, oh.
25:27Hm.
25:36Na, vielleicht will die Frau auch mit zu lang?
25:40Ich bin satt.
25:45Warum leist du dir nicht zu, Bauer?
25:48Hm, dann wollen wir uns das mal schmecken lassen.
26:03Oh, oh, oh, oh, oh.
26:14ho ho.
26:42So wie der Zauberer solltest du kochen können, Frau.
26:48Dein Zauberer hat nicht mit Pfeffer gespart, ich habe einen höllischen Durst.
26:51Durst?
27:04Er hat was gesagt, so.
27:09Und?
27:11Er hat deinen Wunsch gehört.
27:17Da in der Ecke stehen sechs Flaschen Wein. Ist toll, weißt du?
27:21Toll.
27:26Hey, hast du nicht gehört?
27:30Hol den Wein, Frau.
27:33Willst du mich lieber zu Bett?
27:35Jetzt noch Wein.
27:36Hol uns den Wein.
27:53Genau meine Marke.
27:56Wer hat's gewusst?
27:56Mein Zauberer kann alles, was ich verlange.
28:09Kann er auch den Teufel dabei zaubern?
28:12Du bist sehr mutig, was?
28:14Hm?
28:15Ja, ja, das bin ich.
28:16Sehr.
28:22Nun, er sagt, ihr könnt hingehen und die Truhe öffnen.
28:27Die Truhe?
28:28Ja, dann werdet ihr den Teufel sehen, wie er daran hockt.
28:31Aber ihr müsst den Deckel halten, dass er nicht entfischt.
28:33Tu's nicht, Mann.
28:34Mir wird ganz übel.
28:45Das ist nichts für Weiber, den Gehörnten zu sehen.
28:50Tu's nicht.
28:52Du wirst dich versündigen.
28:54Jetzt könnt ihr die Truhe öffnen.
29:16Ja, nun habe ich ihn gesehen, den Leibhaftigen.
29:22Nein, war das schrecklich.
29:24Und er sah ganz was wie der Küster.
29:27Wie der Küster.
29:33Dass du um Gottes willen die Truhe nicht noch einmal aufmachst.
29:37Gute Nacht.
29:40Sie kann keinen Teufel sehen.
29:44Ich hätte es auch nicht vermocht.
29:50Na ja, es ist nicht jedem gegeben.
30:21Ich möchte ihn schrecklich gern haben, deinen Zauberer.
30:23Ich möchte ihn schrecklich gern haben, deinen Zauberer.
30:23Ja, es ist nicht...
30:24Verlang dafür, was du willst.
30:30Ich will ihn dir bezahlen.
30:36Wenn du dir zum Beispiel 100 Säcke Mehl wünschst.
30:42Wo willst du sie dann aufstellen?
30:44Deine Scheune ist doch sicher viel zu klein.
30:46Ich habe keine richtige Scheune.
30:48Das ist mir was. Hat nicht mal eine richtige Scheune.
30:51Es ist doch nur die Haut von meinem Hans.
30:53Hans, heißt er.
30:54Ich will sie morgen auf dem Markt verkaufen.
30:57Spar dir den Weg, mein Lieber.
30:59Überlass mir den Zauberer.
31:03Ich will dich auch gut belohnen.
31:25punch!
31:28Nichts meh.
31:37Graus.
31:45Ich bin an Mercen, wir schweilen.
31:47Sie Ziehen.
32:03Das war's für heute.
32:25Was soll ich mit der Truhe? Sie ist so schwer, als ob Steine darin wären. Ich werde nur müde, wenn
32:30ich sie weiterfahre.
32:49In den Fluss will ich die Truhe werfen. Schwimmt sie zu mir nach Hause, so ist es gut. Und tut
32:54sie es nicht, so macht es auch nichts.
32:59Nein, nein, lass sein. Lass mich erst heraus.
33:02Es ist der Teufel. Er sitzt immer noch drin. Da muss ich ihn eben geschwind in den Fluss werfen.
33:07Aber nein doch! Nein! Ich bin doch nicht der Teufel! Ich bin der Küster!
33:12Ja, das ist dann was anderes.
33:23Wirst du mich auch nicht verraten?
33:25Aber nein!
33:27Weißt du, wenn das unter die Leute kommt, verliere ich meine Stellung.
33:31Ja, ich weiß ja nicht einmal euren Namen, Herr Küster.
33:33Du wirst mich bestimmt nicht verraten.
33:34Nein, seid unbesorgt.
33:35Ich will dir auch meine Schuhe geben.
33:39Sie sind doch fast neu.
33:40Sie drücken sogar noch ein wenig.
33:43Tja, ich weiß gar nicht, ob sie mir passen.
33:44Ach, nimm sie nur. Nimm sie nur.
33:46Und vergelt dir Gott!
33:48Besten Dank und lebt wohl, Herr Küster!
34:06Das bekam ich für unseren Hans.
34:09Ein Kuchenbrot für die Kinder.
34:15Ein Tuch für die Mutter.
34:19Schuhe für Johannes.
34:23Stiefel für den kleinen Klaus.
34:26Einen Schinken.
34:29Eine Flasche Wein.
34:32Einen Sackkorn.
34:34Geld für einen neuen Hans.
34:37Und ein Säckchen Salz.
34:40Da wird sich der große Klaus aber ärgern, wenn er erfährt,
34:42wie reich wir durch unser Pferd geworden sind.
34:44Ja, aber ich will es ihm nicht so gerade heraus sagen.
34:46Er wird es schon erfahren.
34:48Wenn wir ein neues Pferd haben.
34:51Lauf zum großen Klaus hinüber, Johannes.
34:52Und bitte ihn, er möchte uns ein Scheffelmaß bauen.
34:56Ja, Vater.
35:20Guten Tag, großer Klaus.
35:21Der Vater schickt mich.
35:22Er lässt fragen, ob ihr uns könntet das Scheffelmaß bauen.
35:25Morgen, morgen, morgen, das macht Sorgen.
35:28Das Arbeiten habt ihr auch nicht erfunden, ne?
35:31Ich gebe nur, wenn ich auch was bekomme.
35:34Ist das klar?
35:39Wer will nicht, was?
35:41Hä, Scheffelmaß?
35:42Wozu braucht ihr das Scheffelmaß?
35:44Wollt ihr eure Schulden messen?
35:45Vater will das Geld abmessen.
35:47Geld abmessen?
35:48Scheffelweise?
35:49Seit wann scheffelt dein Vater Geld?
35:51Ja, das will ich sehen.
36:04Eins.
36:05Eins, zwei, drei, vier, fünf.
36:18Sind das wahre Münzen?
36:20Ja, wie du siehst.
36:26Zum Teufel, die ist echt.
36:26Ja, meinst du, ich zähle Falschgeld?
36:28Wie kommst du zu so viel Geld?
36:31Hab's nicht verlangt.
36:33Hab's bekommen.
36:34Wer zum Teufel gibt einem wie dir so viel Geld?
36:38Ja, der Teufel war's nicht.
36:40Sag mal, du hast einen Schatz gefunden.
36:43Nein.
36:45Arme Schlucker wie ich finden keinen Schatz.
36:48Das gibt es nur im Märchen.
36:55So.
36:56Gib her.
37:01Dann hast du einen erschlagen und ich bring dich vor den Richter.
37:05Erschlagen?
37:06Hast nur du jemand.
37:08Unseren Hans.
37:08Lass den Zwergengall aus dem Spiel.
37:11Großer Klaus, ich habe jetzt Geld und wenn du weiter solche Reden führst, werde ich mir einen Advokaten nehmen aus
37:15der Stadt.
37:15Der wird mich vor dir schützen.
37:26Kleiner Klaus, bleiben wir beim Geld.
37:28Woher hast du es?
37:29Bleiben wir beim Pferd.
37:31Daher ist es.
37:31Von deinem Hans.
37:33Das?
37:33Ja.
37:35Für seine Haut.
37:44avishow.
37:50Ja.
37:50Sめ, ist esatmiert.
37:51Deine Karls
37:55bei dir.
37:56Okay.
37:57Okay.
37:58Okay.
37:59Okay.
38:02Okay.
38:04Okay.
38:13Was hat er denn?
38:14Wo ist der Teufel, was der wieder ausbrühtet?
38:18Hat er wirklich für die Haut seines winzigen Gaules so viel Geld bekommen?
38:23Seltsame Dinge kommen in der Welt vor, das stimmt schon.
38:27Oder der Markt ist besonders gut dieses Jahr.
38:29Dann würde ich für die Häute meiner Pferde...
38:33Ich könnte mir acht neue kaufen und die Scheune vergrößern.
38:38Ein Dummkopf würde ich's nicht wagen.
38:42Ich werde die Häute zu Markt ertragen.
38:52Hü, alle meine Pferde!
38:56Hü, alle meine Pferde!
39:10Oh, hey, du, meine Pferde!
39:15Hü, los!
39:16Wo willst du hin?
39:17Du machst mir meine Pferde zu Schanden!
39:20Halt!
39:20Wenn ich zurückkomme, bezahle ich dir alles!
39:23Du, halt an!
39:24Du!
39:25Halt an, das ist meine Pferde zu!
39:27Luftwut, du!
39:28Hü, hü, ja, ja, laut, laut!
39:32Hü, ja, hü, ja!
39:46Hü, HA!
39:47Utah!
39:48Ja, hey, hey!
39:49Hey, hey, hey!
39:51Hey!
39:53Hey!
39:53Yah, yah!
39:55Hü, hü, hü!
40:00Ne, ne, ne, ne, ne, ne, ne
40:02Ja, ja, ja, ja
40:06Schneller, leo, ja
40:12Seltenheiten, Verastbarkeiten
40:14Seine Mützen, schöne Spitze
40:16Zehren das Gesicht
40:18Kalk, Alke, Alke, Alke
40:21Seifehren, Kugeln, und Seifehren
40:22Seifehren, Kugeln, und Seifehren, Kugeln, Kugeln
40:27Seife in Kugeln und Seife in Stücke.
40:31Seife für den Bart und Seife für die Hände.
40:45Schwefelhölzer, Schwefelhölzer, gute Schwefelhölzer.
40:57Schwefelhölzer, schwefelhölzer, schwefelhölzer, komm, lass uns gehen, das ist ja nichts.
41:02Aber jammer mal, wir werden noch eine Tasse Kaffee finden.
41:04Gessich, schöner Weinessen, meine Damen und Herren, das ist die Qualität.
41:08Und heute ihre schwarzbraunen Haare so schön, und heute ihre schwarzbraunen Haare so schön.
41:16Sie, da kam ein Zähne, ne ich geredet denn daher, und da die schöne Anna, die meinte so sehr, und
41:26da die schöne Anna, die meinte.
41:34Seife in Stücke und Seife in Kugeln.
41:40Heute, heute, heute, wir kaufen heute, Leute, heute, heute, wir kaufen heute.
41:52Schrei nicht so, zeig dir mal deine Häute.
41:54Da hast du, heute, Leute, wir kaufen heute, heute, heute, wir kaufen heute, hier prüfe ich die Haut.
42:00Bleibt hier noch eine andere?
42:01Ja, fangt auf, und hier, fangt auf, fangt auf, und hier, die letzte.
42:15Gute Häute hast du, Bauer, was willst du dafür haben?
42:18Einen Schöffel Geld.
42:19Für 20 diese Häute?
42:20Nein, einen Schöffel für jede Haut.
42:23Bist du toll, brauchst du, wir hätten das Geld schäffelweise?
42:26Leute, Leute, wir kaufen heute, einen Schöffel Geld für jede Haut.
42:30Einen Schöffel, der will uns zum Namen halten.
42:33Und dann Teufel.
42:33Leute, äh, einen Schöffel Geld für jede, einen Schöffel Geld für jede.
42:38Wir werden in deinem Haus sterben, das geht wieder sauber.
42:40Hörst du davon.
42:42Hinaus mit ihm aus der Schlacht.
43:03Ein kräftiges Tier, Vater.
43:05Ja.
43:09Hat er nicht einen Kopf für unsere Hans?
43:11Das wohl.
43:12Aber einen breiteren Rücken.
43:15Nun haben wir es geschafft.
43:43Das werde ich dir heimzahlen, kleiner Klaus.
43:44Klaus, zum Narren hast du mich gemacht.
43:48Deine Schuld ist es, dass ich meine Pferde erschlagen habe.
43:54Ich werde dich ertränken, kleiner Klaus.
43:57Du sollst mich nicht mehr zum Narren halten.
43:59Wenn du vom Felde kommst, ganz alleine gehst,
44:02werde ich dir von hinten einen Sack überwerfen.
44:04Keiner wird dich hören.
44:05Keiner wird dir helfen.
44:06Keiner.
44:13Der Herr, der schickt den Jockel aus.
44:16Er soll den Hafer schneiden.
44:17Der Jockel schneit den Hafer nicht und kommt auch nicht nach Haus.
44:22Da schickt der Herr den Pudel aus.
44:24Er soll den Jockel beißen.
44:25Der Pudel beißt den Jockel nicht.
44:27Der Jockel schneit den Hafer nicht und kommt auch nicht nach Haus.
44:31Da schickt der Herr den Prügel aus.
44:33Er soll den Pudel schlagen.
44:35Der Prügel schlägt den Pudel nicht.
44:37Der Pudel beißt den Jockel nicht.
44:38Der Jockel schneit den Hafer nicht und kommt auch nicht nach Haus.
44:42Da schickt der Herr das Feuer aus.
44:44Es soll den Prügel brennen.
44:46Das Feuer brennt den Prügel nicht.
44:47Der Prügel schlägt den Pudel nicht.
44:49Der Pudel beißt den Jockel nicht.
44:51Der Jockel schneit den Hafer nicht und kommt auch nicht nach Haus.
45:02So, jetzt wirst du mich nicht mehr zum Narren halten, ertränken will ich dich, ertränken!
45:21Es wird wohl gut sein, wenn ich hineingehe, bevor ich weitergehe.
45:24Ich will meine Seele stärken.
45:31Entwischen kannst du mir nicht.
45:37Hilft mir denn niemand?
45:38Soll ich denn wirklich sterben?
45:41Es soll wohl kein Glück mehr geben für den kleinen Klaus.
45:49Sieh da!
45:50Ein lebendiger Sack, was es so gibt im Leben.
45:54Na nun, steckt da einer drin?
45:58Hilft mir denn keiner raus?
46:00Du bist kleine Klaus?
46:03Wie kommst du denn da hinein?
46:08Mir dreht sich alles vor den Augen.
46:11Er will mich ertränken, der große Klaus.
46:14Treben!
46:15Er will mich ertränken!
46:17Er glaubt, er kann sich alles erlauben.
46:19Nur weil ja der große Klaus ist.
46:22Komm!
46:22Schnell weg hier!
46:23Na und dann, wenn er sieht, dass ich weg bin.
46:26Warte!
46:27Wir wollen ihm die Suppe versalzen.
46:29Steine soll er schleppen!
46:31Mach auf!
46:46So!
46:48Schnell weg hier!
46:50Nun schlepp du deine Last!
47:04So!
47:05Nun geh deinen Weg!
47:07Kaum kleiner Klaus, du dreckige Laus!
47:15Seltsam!
47:16Meine Seele ist erleichtert, aber der Sack ist schwerer geworden.
47:20Vielleicht beschwert die Angst den Leib.
47:22Wärst du mich kleiner Klaus?
47:24Jetzt klappern dir die Zähne, was?
47:26Ha!
47:29Ha!
47:31Ha!
47:32Ha!
47:33Ha!
47:34Ha!
47:36Ha!
47:36Ha!
47:39So!
47:41Nun ist es aus.
47:43Jetzt wirst du mich nicht mehr zum Narren halten.
47:45Ja, ja!
47:47Fahr ab, kleiner Klaus!
47:50Ha!
47:51Ha!
47:53Ha!
47:55Ha!
48:04Weißt du, Dreden, wenn man dem Tod so nahe gewesen ist wie ich,
48:07dann merkt man erst recht, wie schön das Leben ist.
48:09Ja, ja.
48:12Jetzt ist es Zeit.
48:13Ich gehe ins Dorf und sehe nach dem Rechten.
48:16Bleib du hier.
48:17Mal sehen, wo der große Klaus steckt.
48:22Bis Sonnenuntergang bin ich zurück.
48:27Oh, oh, oh, oh.
49:07Was denn?
49:08Habe ich dich nicht ertränkt?
49:11Ja.
49:13Ja, das hast du.
49:14Aber wo hast du all dieses herrliche Vieh herbekommen?
49:21Das ist Seevieh.
49:23Ich will dir die ganze Geschichte erzählen.
49:25Und ich will dir auch danken, dass du mich ertränkt hast.
49:29Ja, nun bin ich oben auf.
49:31Bin richtig reich.
49:32Das kannst du mir schon glauben.
49:34Ja.
49:38Und mir war ganz schön bange, als ich in dem Sack lag.
49:40Und der Wind, der pfiff mir um die Ohren, als du mich in das kalte Wasser warfst.
49:44Ich sank gleich zu Boden.
49:46Aber ich stieß mich nicht.
49:47Ja.
49:49Da unten wächst so schönes, weiches Gras.
49:52Ja, auch das fiel ich.
49:54Weiter.
49:55Weiter.
49:56Und dann, denk nur, wurde der Sack geöffnet.
49:59Eine liebliche Seejungfer im schneeweißen Kleid und mit langen, blonden Haaren nahm ich bei der Hand und sagte,
50:04bist du der kleine Klaus?
50:06Ich nickte.
50:07Und da sagte sie wieder, da hast du fürs Erste etwas Vieh.
50:10Eine Meile den Weg aufwärts steht noch eine Herde, die ich dir schenken will.
50:14Und auf dem Grund des Fußes ist es so schön mit all den Blumen und dem frischsten Gras.
50:18Die Fische, die im Wasser schwimmen, rutschen dir um die Ohren.
50:22Und was das für viel ist, das auf drei Weltengras.
50:52Ich will auf so schönes Seevieh.
50:54Ich auch.
51:07Aber, großer Klaus.
51:10Aber.
51:13Großer Klaus.
51:20Großer Klaus.
51:24Großer Klaus.
51:36Großer Klaus.
51:39Großer Klaus.
51:56Großer Klaus.
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