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00:00:07I'm 27, I have so much time before me, I have visions and great plans.
00:00:16Leon Löbentraut, it was like the Faust on the Auge, it was really good.
00:00:25Leon, welcome to the floor.
00:00:26Welcome to the floor.
00:00:30Jeder, der ja diesen Weg so ein bisschen mitverfolgt hat, weiß ja, wie sehr ich für die Kunst brenne.
00:00:35Die Kunst zu erschaffen, aber auch nicht nur Kunst zu erschaffen, sondern sie dann halt auch zu zeigen.
00:00:43In dem, was er tut, ist er ziemlich gut. Nur, es ist völlig überflüssig, was er macht. Es ist Unterhaltung.
00:00:56Du machst dir natürlich als Eltern immer Sorgen um dein Kind, weil er ja, sag ich mal, sehr ehrgeizig ist,
00:01:01aber trotzdem auch von Selbstzweifeln geplagt ist.
00:01:07Abstrakt-expressionistisch, wie er es selber nennt. Also schmierst du die Farbe direkt drauf?
00:01:10Ja, ja.
00:01:11Wenn du jetzt bei jedem Pinselstrich anfängst zu jammern, dann bringt das ja auch nichts.
00:01:16Lieber Herr Löwentropf, in sieben Jahren haben Sie angefangen zu malen. Mit zwölf haben Sie Ihre ersten Werke verkauft.
00:01:28Hier in Madrid, das wird wieder ein Showlauf ohne Ende.
00:01:35Ich finde seine Kunstwerke sind sehr plakativ und dieser Plakativität auch ein bisschen einfältig.
00:01:41Wenn man sich vorstellt, man hat so ein Drei-Sterne-Hotel, würde man das da gut unterbringen können.
00:01:46Ich bin kein Künstler, der allen gefallen möchte und everybody's darling ist, ja.
00:01:54Also entschuldigen könnt ihr euch schlecht?
00:01:56Nee, das stimmt nicht.
00:01:59Dieser Zusammenhalt zwischen uns dreien, das ist natürlich primär und ganz, ganz wichtig.
00:02:04Ich wollte natürlich immer Künstler werden, das war mein Traum, ich wollte ihn verwirklichen.
00:02:08Aber es hat natürlich auch Schattenseiten, mit denen man klarkommen muss und die haben mich heute zu dem gemacht, was
00:02:13ich bin.
00:02:41Es gibt keinen Künstler da draußen, der so einen Strich hat wie ich.
00:02:45Weil ich sage immer, der Strich eines Künstlers ist wie der Fingerabdruck eines Menschen.
00:02:49Man hat es im Fleisch und Blut, wie man den Strich zieht, wie man malt.
00:02:54Ich habe mir da einfach einen Stil entwickelt und eine Handschrift, die unverwechselbar ist.
00:03:00Und mein Ziel oder meine große Vision mit meiner Kunst ist, dass ich mit diesem einzigartigen Stil auf der ganzen
00:03:08Welt ausgestellt bin.
00:03:10Dass am Abend meines Lebens die ganze Menschheit meine Werke kennt.
00:03:15Und dass ich es auch schaffe mit diesen Themen und mit meiner Art von Kunst natürlich auch über die Galerien
00:03:24und Museen auch in die Kunstgeschichte eingehe.
00:03:32An so einem Ort fühle ich einfach absolute Entspannung, weil es halt einfach dieses ganz Normale hier ist.
00:03:38Und viele kennen mich ja dann auch nur von den Ausstellungen und großer Auftritt und Inszenierung und tausend Menschen um
00:03:47einen herum.
00:03:48Aber das ist nicht das Leben, was ich halt eigentlich lebe.
00:03:51Mein Leben findet an solchen Plätzen statt, wo ich meine Ruhe habe, wo ich nachdenken kann, wo ich die Motive
00:04:00aufsauge und das dann halt in meiner Kunst verarbeite.
00:04:35So, schauen wir mal. Ja, ist schon deutlich besser, ne?
00:04:59Hier durchs Tor zu fahren und einfach nur die Einfahrt lang, das ist für mich pure Freiheit.
00:05:05Da weiß ich, ich bin an meinem safe place, mir geht's gut, hier habe ich Frieden, Ruhe, nur positive Energie,
00:05:16nur positive Energie.
00:05:41Also gerade habe ich einige Bilder, die gleichzeitig entstehen. Das habe ich häufiger, dass ich nicht nur an einem Werk
00:05:49arbeite, sondern an mehreren gleichzeitig.
00:05:51Das hat einfach was damit zu tun, dass ich erstens ein sehr ungeduldiger Mensch bin, zweitens, wenn ich eine kreative
00:05:57Phase habe und dann wirklich im Flow bin, dann auch nicht aufhören kann und habe dann so viele Ideen halt
00:06:02einfach in mir, die ich dann halt verwirklichen möchte.
00:06:05Und bevor ich dann ein Bild fertig gemalt habe, kommt schon die nächste Idee.
00:06:19Oftmals war es Schmerz oder auch, dass jetzt eine bestimmte Person ist, die man vermisst, ob man von einer bestimmten
00:06:26Person verletzt wurde, mit der man eigentlich tolle Erinnerungen hat.
00:06:30Das sind einfach Situationen, die einen Schmerz auslösen, der an sich nicht schön ist, der mich aber in jeder Situation
00:06:40immer wieder stärker gemacht hat.
00:06:42Und dieser Schmerz, der hat mich halt irgendwie lebendig gehalten.
00:07:01Ja, ich habe es so gewollt, dass meine Kunst bekannt wird, aber ich hätte ja niemals gedacht, dass das so
00:07:07schnell geht.
00:07:08Und das war dann schon etwas, wo ich dann halt auch gezwungen war, sehr schnell erwachsen zu werden.
00:07:13Ja, und ich konnte auch nicht wirklich viel mit welchen was anfangen, die in meinem Alter waren.
00:07:20Ja, also was die Gesprächsthemen anging, was irgendwie den Terminkalender anging, was natürlich auch die Leidenschaft anging.
00:07:27Das waren alles Themen. Da hatte ich jetzt keine Gleichgesinnten, mit denen ich mich darüber austauschen konnte.
00:07:34Und habe dann halt letztendlich mein Ding alleine durchgezogen.
00:07:36Und leider hatte ich noch ein gar nichts, weil als ich den größten Scheiß durchgemacht habe, war mein Vater, der
00:07:42von Anfang an mich geglaubt hat.
00:07:46Und hier einschließt sich und heute mal alles. Danke.
00:08:02Meine Eltern haben mich auch dort noch überall unterstützt.
00:08:06Wenn das jetzt irgendwie darum ging, auch als ich dann 17 war und meine erste internationale Ausstellung in London hatte,
00:08:12ja, wenn es dann darum ging, dass ich keinen Führerschein hatte beispielsweise.
00:08:18Die erste alleinige Solo-Ausstellung eines deutschen Künstlers in Notting Hill.
00:08:26Wir hatten ja damals weder eine Spedition, noch wussten wir nicht, wie wir die Bilder nach London bekommen.
00:08:33Ich kann mich in jede Situation, jedes Bild, das ich sehe, ich kann mich dazu 100 Prozent hineinversetzen,
00:08:40wie es mir ging, wie es Leon ging.
00:08:42Klappt das alles? Wird das alles gut?
00:08:44Und es ist so, du, deine Brusti, die wird so groß.
00:08:48Ja, es schäumt über. Es schäumt über vor Glück.
00:08:55Für mich ist es einfach eine riesengroße Ehre, hier heute meine Ausstellung,
00:08:59The Global Goals, zu eröffnen im EU-Parlament.
00:09:03Ja, so schön, dass wir mit denen, mit denen, mit denen, die ich reingehe.
00:09:10Die Kunstillumination hier auf dem Haus Westland, auf dem Europaplatz hier in Mönchengladbach,
00:09:16war ein Riesenerfolg. Also das war für meine gesamte Karriere ein absoluter Meilenstein.
00:09:22Meine sehr verehrten Damen und Herren, der Ernst-Bahler-Freis Leon Lübentraut.
00:09:29Das ist eine riesengroße Anerkennung. Ich habe mir in meinem Leben schon immer sehr große Ziele gesetzt.
00:09:34Es war in meinem gesamten Leben nicht einfach, mich immer durchzusetzen, dadurch, dass ich auch neue Wege gegangen bin,
00:09:40dadurch, dass ich mich auch immer sehr viel Kritik stellen musste.
00:09:44Wenn eben einer nicht an der Kunsthochschule war, aber explizit von einer Kunsthochschule abgelehnt worden ist,
00:09:52wenn einer sagt, ich war immer schon Künstler und ich habe als Kind schon gemalt,
00:09:56und dann über das Fernsehen und über ganz viele Aktivitäten um seine Person herum eine Berühmtheit erreicht,
00:10:11mit der er dann auch die Bilder verkaufen kann,
00:10:14dann ist das für, ich sage jetzt mal dreist, unser Verständnis die falsche Reihenfolge.
00:10:23Also man macht Kunst und wird dann vielleicht berühmt.
00:10:26Wenn ich mir die Arbeiten von Lübentraut angucke, dann merke ich, die interessieren mich nicht besonders.
00:10:32Die finde ich so etwas langweilig, vielleicht ein bisschen putzig.
00:10:35Die sind aber auch nicht so gemalt, also das ist der formale Aspekt, die sind nicht so gemalt,
00:10:40dass ich finde, da ist eine interessante Komposition oder er entdeckt Sujets, er entdeckt Themen,
00:10:45die bislang in der Kunstwelt, in der Malereiwelt so nicht vorhanden waren.
00:10:49Oder er entwickelt eigene Techniken, die man so selten sieht.
00:10:53Oder da ist irgendwas anderes, was meine Neugier weckt, sodass ich gerne noch mehr wissen will und noch mehr sehen
00:11:00will.
00:11:01Mein Eindruck ist eigentlich, dass er kein guter Maler ist.
00:11:05Und einfach, weil er sich auch nicht besonders entwickelt hat, auch während der letzten Jahre nicht besonders entwickelt hat,
00:11:11und weil er mehr oder weniger immer dasselbe Motiv entwickelt und variiert und sich stark anlehnt an bestimmten Techniken,
00:11:20die es schon sehr lange gibt.
00:11:22Also man sieht mal da so ein bisschen Picasso, da ist so ein bisschen Matthies drin, ein bisschen Pollock.
00:11:26So eine relativ gefällige Mischung aus allem.
00:11:29Und das ist dann, finde ich, doch ein bisschen zu wenig.
00:11:39Ich hatte natürlich halt auch viel mit Vorurteilen zu kämpfen.
00:11:43Ja, es wird nur von den Eltern gepusht.
00:11:45Das ist ja gar keine Kunst, das ist nur ein Rumgeschmierer auf Leinwand.
00:11:49Und all das, was irgendwie so in mir drin gesteckt hat, was ich rauslassen wollte,
00:11:55und auch den Drang natürlich verspürt habe, das der Menschheit zu zeigen,
00:11:58wurde dann halt auch von vielen schlecht geredet.
00:12:00Und man hat ihn belächelt.
00:12:07Wenn man sieht, wie die Reaktionen von anderen Menschen sind und damals,
00:12:12ich sage jetzt bewusst damals, waren und wie sie heute sind,
00:12:19dann sehe ich also ganz viel Neid.
00:12:21Ich sehe Neid und teilweise möchte ich auch sagen Hass in den Menschen.
00:12:27Du musst dann natürlich dein Kind aufbauen.
00:12:29Ja, du kannst ihn ja nicht einfach alleine gehen lassen.
00:12:32Und da waren wir immer sehr hellhörig gewesen.
00:12:35Und ich bin ja auch nicht eine Mutter, die dann ruhig ist und sich zurückhält.
00:12:40Nein, ich war auch eine Löwin.
00:12:44Und man vergisst diese Menschen.
00:12:46Ich vergesse diese Menschen auch nicht, die früher nicht nett zu uns waren.
00:12:52Das Internet ist ja für Hater, sage ich jetzt mal, eine Plattform, die sie ja unfassbar schützt.
00:13:01Gerade so auf Instagram, Facebook, wo ja Leute anonym ja wirklich sehr, sehr schlimme Kommentare schreiben können,
00:13:09ohne damit selber in die Öffentlichkeit gehen zu müssen.
00:13:12Und ja, ich finde sowas einfach sehr, sehr feige.
00:13:17Andererseits muss ich sagen, früher hat es mich schon häufiger sehr belastet.
00:13:25Mittlerweile weiß ich einfach, dass das, was ich mache, ist gut.
00:13:29Und es sind sehr viele Neider dabei.
00:13:34Ich weiß ja, was die Wahrheit ist, wie ich selber für meinen Traum gekämpft habe
00:13:38und dass ich definitiv keine PR-Maschinerie bin, sondern ein ganz authentischer Künstler.
00:13:44Natürlich war ich nach außen hin immer der super selbstbewusste Leon,
00:13:49der irgendwie der neue Shootingstar in der Kunst war
00:13:53und eine internationale Ausstellung nach der anderen dahin gelegt hat.
00:13:58Und das alles noch mit so einer Leichtigkeit irgendwie,
00:14:01das habe ich natürlich immer nach außen hin verkörpert.
00:14:03Und es war auch 100% ich.
00:14:05Also ich will wirklich explizit dazu sagen, dass ich mich 0,0 verstellt habe.
00:14:11Aber dann gibt es natürlich halt auch die Kehrseite,
00:14:15dass man dann alleine ins Hotelzimmer geht und dann ist auf einmal Totenstille.
00:14:19Keiner ist mehr um einen herum.
00:14:21Und man verliert sich auch so ein bisschen in sich selbst.
00:14:25Und diese Einsamkeit, die fühlt sich halt auch nicht gut an.
00:14:28Dann gibt es viele Freunde von damals, mit denen man eigentlich halt auch immer eng befreundet war.
00:14:33Auf einmal werden die komisch und neidisch und fangen an,
00:14:37irgendwie dir anders gegenüber zu treten, als es früher war.
00:14:43Das ist eine sehr, sehr große Last, diese Verantwortung
00:14:46und so ein spannendes, erfolgreiches Leben zu führen in dem jungen Alter.
00:14:50Das ist überhaupt gar keine Frage.
00:14:53Er sagt mir dann auch vieles, was ihn halt heute noch bewegt und was ihn schmerzt.
00:14:58Er muss es auch rauslassen.
00:15:00Und es müssen auch mal Tränen fließen.
00:15:05Aber er darf es nicht so verinnerlichen,
00:15:09dass seine Seele dadurch kaputt geht.
00:15:31Jetzt ist natürlich die Frage, was für eine Botschaft haben eigentlich diese Werke?
00:15:39Und wenn ich das so im Internet angucke oder so,
00:15:41die Botschaft ist eigentlich, ja, das ist ein Werk von mir.
00:15:44Und ich habe es gemacht und ich habe nicht geschlafen oder ich habe, das ist ganz wichtig und so.
00:15:50Aber eigentlich sehe ich so eine unglaubliche Masche darin.
00:15:54Also ein bisschen zeichnerisch in der Struktur,
00:15:58wie direkt aus der Tube die Farbe als Linie betrachtet wird.
00:16:04Und dann haben wir so eine, in dieser leichten Abstraktion,
00:16:09immer eine Figürlichkeit, die dahinter noch durchschaut.
00:16:11Ich persönlich konnte damit nichts anfangen.
00:16:18Und das ist ja jedem unbenommen.
00:16:21Aber wenn ich sage, ich bin Kunstkritiker,
00:16:22dann muss ich das natürlich auch erweitern und sagen,
00:16:25ich konnte mir auch mit der Botschaft eigentlich nichts anfangen,
00:16:30weil auch die mir zu naheliegend ist.
00:16:34Diese konservative Kunstszene ist natürlich schon eine sehr spezielle Szene.
00:16:39Und auch in einer gewissen Art und Weise sehr steif.
00:16:42Also ich finde das immer sehr amüsant, wenn ich dann über eine Kunstmesse laufe,
00:16:44wie steif sie dann alle da stehen.
00:16:47Leute, ihr verkauft doch hier keine Mathematikformeln oder irgendwas.
00:16:53Ihr verkauft hier Kunst.
00:16:55Also seid doch irgendwann mal ein bisschen mühsanter.
00:16:57Weil ich meine, die Kunstszene ist das Aufregendste, was es gibt da draußen.
00:17:01Ich habe angefangen, die Kunst so zu definieren,
00:17:04wie ich sie für mich für richtig halte.
00:17:07Und ich habe sie neu definiert.
00:17:20und ich zeige mich,
00:17:28die Kunstschemen sind ja auch ihr Fahrrad.
00:17:44Why don't we call it up, call it up
00:17:48Sing it back to me, sing it back to me now
00:17:51Why don't we call it up
00:17:53It's like Showtime, Action sein und dann die richtige Performance
00:17:58und dann heißt es einfach nur ein großes Opening and the show must go on
00:18:06Das Bild in der Kunstwelt von Leon ist glaube ich etwas zweigeteilt
00:18:10weil Leon ja nicht die klassische Ausbildung gemacht hat
00:18:13wie sage ich mal von Kunsthistorikern und so weiter
00:18:17sage ich mal auch nach dem alten Schema bewertet wird
00:18:21und das ist glaube ich auch ein Teil, was manchen Leuten
00:18:27die sage ich mal in diesen Gremien sitzen, die Museumsdirektoren
00:18:30die auch größtenteils Galeristen, dass sie das sehr unsicher macht
00:18:41trotz der klassischen Ausbildung, die gefehlt hat, dass er trotzdem so viele Menschen für seine Kunst begeistern kann
00:18:47und dass er auch der Detakt ist und das macht glaube ich manchen Leuten in Anführungsstrichen Angst
00:18:54Also ich würde mir nichts von der Kunstszene wünschen, ich würde eher sagen, dass die Kunstszene sich wünschen soll
00:19:01dass ich in den ganzen nächsten Jahren, wo es bei mir weiter abgehen wird
00:19:05ich nicht zu sehr mein eigenes Ding mache, dass sie irgendwann in paar Jahrzehnten auch die Möglichkeit haben
00:19:13immer noch an meine Werke heranzukommen
00:19:16und nicht zu sehr irgendwelche Dinge in irgendwas reininterpretieren
00:19:24oder mich so kritisch beäugen, dass ich irgendwann keine Lust mehr habe mit ihnen zusammenzuarbeiten
00:19:29weil damit würden sie sich natürlich ins eigene Fleisch schneiden
00:19:52Ladies and gentlemen, our onboard internet service Weeks Connect is now available
00:20:16Hallo!
00:20:19Ach, da ist er ja!
00:20:20Da?
00:20:22Endlich!
00:20:22Wir waren anfänglich, haben wir so gedacht, naja, diese Auftritte also hier in Zürich
00:20:27das funktioniert überhaupt nicht, Zürich ist eine andere Stadt, die tickt anders
00:20:33da sind Riesenauftritte nicht sehr erwünscht
00:20:45Wir waren dann sehr überrascht, weil wir hatten so das Bild, hier kommt der Superstar
00:20:52Es kam ein normaler junger Mann, der keine Allüren hat
00:21:01Es gibt nicht den typischen Sammler von Leons Arbeiten, sondern es gibt eigentlich die Leute, die davorstehen und sagen, wow,
00:21:10das hätten wir gern
00:21:11Und das sind wirklich vom 25-jährigen, jährige Sammler, Sammlerin bis, ich denke, die älteste Sammlerin, die was gekauft hat,
00:21:28war Mitte 80
00:21:30Die einfach, das Bild gefällt mir, das macht mir Freude, ich möchte das bei mir haben
00:21:36Sehr schön!
00:21:37Ja, mega!
00:21:37Und natürlich mit neuen Bildern
00:21:39Ja!
00:21:39Und das Konzept wäre ja dann alles schwarz-weiss
00:21:43Schwarz-weiss
00:21:44Ja!
00:21:45Das wäre das allererste Mal, dass ich eine reine schwarz-weiss Ausstellung mache
00:21:49Das gibt eine Top-Herausforderung
00:21:51Das Premiere
00:21:52Gut, das Premiere
00:21:54So im ganzen schwarz-weiss wäre das allererste Mal
00:21:59Aber du nimmst die Herausforderung an
00:22:01Ich nehme sie sehr gerne sogar an
00:22:03Ja!
00:22:04Und hast ja auch schon begonnen
00:22:05Ich habe auch schon begonnen, richtig
00:22:10Wie viele Bilder sind schon bereit?
00:22:13Das will ich dir jetzt noch nicht verrasen
00:22:15Das habe ich gedacht
00:22:16Weil ich mache ja nicht extra, ich setze mich ja nicht extra selber unter Druck
00:22:20Ja, nachher willst du schon alle haben und dann sage ich, nein, geht nicht, es kommen noch viel bessere nach
00:22:31Wir wollen ja ein Ziel verfolgen
00:22:33Und das Leons Ziel war immer später in den Größen Museum zu hängen
00:22:36Und halt auch als Künstler anerkannt zu werden
00:22:39Und das ist natürlich eine permanente Geschichte
00:22:40Und der Druck ist natürlich in der Hinsicht auch da, dass man auch immer erfolgreich sein will
00:22:49Leon ist der Künstler
00:22:50Wo er jung war, hat er mich immer gefragt, es soll für ihn das Management oder Verkauf machen
00:22:55Mich um die Kunden kümmern, Anfragen kümmern
00:22:57Und so hat sich das aufgebaut
00:23:00Was auch immer im Endeffekt ja auch so ein bisschen damit zu tun hatte
00:23:03Weil ich früher auch fast 30 Jahre im Vertrieb war
00:23:06Deswegen weiß ich natürlich auch, wie manche Leute denken oder ticken
00:23:10Oder wie man das am besten mit den Leuten spricht
00:23:12Ich kümmere mich um viele Sachen, die mir auch Spaß machen
00:23:17Um die Räumlichkeiten, um den Hof, um Vorbereitungen für Events
00:23:22Oder wenn wir hier zu Hause was haben
00:23:24Alles so überall, so ein bisschen
00:23:27Und ich sag auch mal, dieser Zusammenhalt zwischen uns dreien
00:23:31Das ist natürlich primär und ganz, ganz wichtig
00:23:34Weil wir als Eltern, wir sind die einzigen Menschen, die es zu 100, 1000 Prozent ehrlich mit ihm meinen
00:23:43Wir wissen, wie er denkt, was er fühlt
00:23:46Und das kann eben ein anderer nicht
00:23:49Und diese Sicherheit, einem Kind zu geben, unserem Sohn zu geben
00:23:54Das war für uns immer schon das Wichtigste überhaupt
00:23:58Und stand an erster Stelle
00:23:59Es gibt auch Phasen, da willst du einfach mal auch deine Ruhe haben
00:24:04Seit zwei, drei Wochen merke ich, kommt so wieder richtig dieses Gefühl von
00:24:08Ich will mich ins Atelier einsperren und mit niemandem reden und einfach nur kreativ sein
00:24:13Und da hasse ich es, andere Menschen zu sehen
00:24:16Also da kann ich auch richtig, richtig grantig werden, sag ich jetzt mal
00:24:21Das hat alles seine Vor- und Nachteile
00:24:23Wenn jeder damit weiß, umzugehen in dieser speziellen Lebenskonstellation
00:24:28Und auch so eine Akzeptanz und auch alles da ist, dann ist das, glaube ich, gut handelbar
00:24:33Weil am Ende des Tages kannst du auch deiner Familie nur am meisten vertrauen
00:24:36Gerade wenn du dich in so einem Haifischbecken wie in der Kunstszene bewegst
00:24:40September ist viel
00:24:41September sind drei gestern
00:24:42September haben wir drei Veranstaltungen
00:24:44Wie gesagt, wir beginnen mit Madrid, Gerhard-Braun-Gallery mit Landscapes
00:24:49Was zum ersten Mal gezeigt wird, dann die Needle Art, diese Gruppenausstellung
00:24:52Wo Leren aber so einen eigenen Raum hat, wie bisher auch
00:24:54Und dann haben wir in Dortmund bei der Galerie Zimmermann und Heidmann
00:24:59Auch wieder eine Soloshow-Ausstellung
00:25:02Dann machen wir gleich nochmal ein Meeting mit Lara aus Paris
00:25:06Genau
00:25:06Das ja auch mit ihr über die nächsten Pläne
00:25:10Das wird allerdings erst für nächstes Jahr dann anstehen
00:25:12Aber dass wir schon mal da sprechen, dass wir da auch genug Vorlaufzeit haben
00:25:16Bei Paris ist natürlich auch immer super, super wichtig
00:25:20Und wenn Paris nicht performt, der ist weg
00:25:25So einfach ist das
00:25:26Er hat tatsächlich in vielen großen Städten ausgestellt
00:25:30Und nicht nur in Europa, sondern auch auf anderen Kontinenten
00:25:33Aber auffälligerweise sind es nie die ganz großen Adressen
00:25:36Und wenn es größere Adressen sind, dann merkt man
00:25:39Das sind irgendwie Ausstellungen, die nicht vom Hause selber gestaltet wurden
00:25:43Also es ist jetzt kein großer Kurator
00:25:45Es ist kein großes Museum, das auf ihn zugegangen ist und gesagt hätte
00:25:50Jetzt lass uns doch mal eine Überblicksausstellung machen
00:25:52Oder wir laden dich ein zu einer Ausstellung
00:25:55Der Biennale in Venedig oder der Documenta oder ähnliches mehr
00:25:59Da merkt man, es gibt schon einen großen Hang zur Geltung
00:26:03Also etwas herzumachen und für sich zu behaupten
00:26:07Ich bin doch längst ein Weltstar
00:26:09Je mehr er das aber macht, desto seltsamer wirkt es
00:26:12Wenn man genauer hinschaut, dass er dann doch eher an jenen Orten ausgestellt hat
00:26:18Die eher zweite oder dritte Liga sind
00:26:20Die är los創ern
00:26:23Und ich nehme gerne mit dem
00:26:57I don't know.
00:27:32I don't know.
00:28:09I don't know.
00:28:21I don't know.
00:28:24I don't know.
00:28:25I don't know.
00:28:26I don't know.
00:28:39I don't know.
00:28:43I don't know.
00:29:14I don't know.
00:29:17I don't know.
00:29:18I don't know.
00:29:21I don't know.
00:29:22I don't know.
00:29:24I don't know.
00:29:50I don't know.
00:29:53I don't know.
00:29:55I don't know.
00:30:03I don't know.
00:30:06I don't know.
00:30:06I don't know.
00:30:07I don't know.
00:30:08I don't know.
00:30:10I don't know.
00:30:16I don't know.
00:30:17I don't know.
00:30:22I don't know.
00:30:25I don't know.
00:30:25I don't know.
00:30:31I don't know.
00:30:34I don't know.
00:30:38I don't know.
00:30:41I don't know.
00:30:44I don't know.
00:30:45I don't know.
00:30:47I don't know.
00:30:49I don't know.
00:30:54and also to give a little bit more positive.
00:31:04Then the success became more and more.
00:31:08I took it all through and then came the big newspapers,
00:31:14which had me completely written down.
00:31:27I often struggled with the articles that were written in the past.
00:31:33There was definitely in the past that one or the other time I said,
00:31:40I don't have a lot of art, I don't have to paint.
00:31:44I do that only for myself,
00:31:47because I do not make any shows,
00:31:50because I just realized,
00:31:51because I just realized,
00:31:53that just because of this
00:31:58and conservative,
00:32:03there was a respectlessness
00:32:06and also some consequences,
00:32:09where I thought,
00:32:10you all are no better.
00:32:19I can imagine that I don't like it.
00:32:22On the other hand,
00:32:23it can also be built into the game.
00:32:27Let's show you the again,
00:32:29then it's to the Epiteton,
00:32:32which is always available.
00:32:34Then it's the again,
00:32:35the uterine artist.
00:32:36It's the only way of touching the film.
00:32:37It is the only way of touching the film.
00:32:37But then it's the result of the theatre,
00:32:42whether his character is personally,
00:32:44or how much,
00:32:44our young person can't point up the film.
00:32:58That's what I can't see.
00:33:03They were always thinking about it, where you think, I don't have to do it anymore, I'm going to put
00:33:09everything in and I'm going to let it be.
00:33:11Then I thought about it, and that came quickly in my head, as I couldn't think about it,
00:33:20that I really had the feeling that, no, everyone out there, who will scheitern or who will not give you
00:33:28anything,
00:33:28or that you don't have to do it, what you do, to give you only the enough to do it,
00:33:33if you now listen to it, that they feel like they will be able to do it.
00:33:39And I said, that I will never let you in my life zulassen.
00:33:44That was always the moment when I was in the next picture,
00:33:50and then with a little bit of anger and aggression and so on,
00:33:55I was really excited about it, and I was very excited about it.
00:33:59And I was very excited about it, and I was often seen in the pictures,
00:34:03and often were these the best pictures I made,
00:34:07so I was always very excited about it,
00:34:10that these critics and the people who have spoken wrong with me,
00:34:14were actually the people who were responsible for it,
00:34:18that I always made better pictures.
00:34:22And that's what I saw in the next couple of years,
00:34:25I noticed that the critics were already in the next couple of years,
00:34:27and I could imagine that he was a genius as a genius.
00:34:31And that's also a topos of the 19th and the early 20th century,
00:34:36that the real Meister and Avantgardeists
00:34:40first of all of a lot of unknowledge,
00:34:43and then after years and decades
00:34:45their true value will be recognized.
00:34:47And so people can trust that,
00:34:50even if it didn't happen,
00:34:52that it happened once a day
00:34:53and they were recognized as a genius,
00:34:56they can think at that point
00:34:59and that gives them a certain amount of energy,
00:35:02to show them all again.
00:35:25We see here,
00:35:26the air silhouette of the council with a little fantasy.
00:35:30The council is the place for debate and also for debate about art.
00:35:35Therefore, this artwork fits from Deon very well here.
00:35:39I remember very well at our first meeting in 2018,
00:35:42where you have 17 golden goals for art.
00:35:46I bring my passion, my passion and my passion to be able to contribute.
00:35:51For me it's a huge honor to hang here in the council.
00:35:54I mean, if you look at me, who my enemies are here.
00:36:00I mean, right from my work is Immendorf,
00:36:04next is Gerhard Richter.
00:36:06A few meters further, there is a huge work from Günther Uecker.
00:36:10So it's just a few of the artists,
00:36:13who can name it,
00:36:15who belong here to the council of the council.
00:36:17They also have a debate.
00:36:21And there are people who come and say,
00:36:24what is this for a fantastic art?
00:36:26And others who say,
00:36:27I don't like it.
00:36:28But that belongs to the freedom of art and democracy.
00:36:32Would you like that?
00:36:50Escher Edleman is...
00:36:53He is a very important person in the art industry.
00:36:59He bought at the time already artists like Psy Twombly, Andy Warhol or Jasper Jones.
00:37:07Escher kauft Artists and gives for a credit.
00:37:16Letztendlich muss der Kunde sich entscheiden, ob er das Geld zurückzahlt plus die Zinsen
00:37:22oder ob Escher für einen viel geringeren Preis als der Marktwert ist, das Bild behält.
00:37:30Das ist das Geschäft, was ich von ihm so ein bisschen mitkriege.
00:37:34Aber das auch nur am Rande, weil in sein Geschäft wirklich tief bin ich überhaupt nicht involviert.
00:37:40Das geht mich auch gar nichts an.
00:37:43Meine Reise nach Genf geht da explizit um die Planung, auch wie sieht er mich als Künstler,
00:37:50wie schätzt er mich ein.
00:38:06Nach dem ganzen Zeitpunkt, vielleicht können wir ein Projekt zusammen machen, vielleicht hier, vielleicht in New York City.
00:38:13My projects with artists are different now and we work with artists especially emerging and growing artists
00:38:21to put their art in the hands of young investors.
00:38:29And in the last year we placed 150 paintings.
00:38:33Great.
00:38:33So that's something we could do together.
00:38:36I'm not very interested in the gallery model.
00:38:38Yes.
00:38:39I really never have been.
00:38:40You were something special for us.
00:38:41Yes, yes, yes.
00:38:42You always were a little bit different than the other galleries or the normal business.
00:38:47And the gallery model doesn't work economically anymore.
00:38:51It's too expensive to run in most cases.
00:38:55Yeah.
00:38:56Well, we could sell four or five of your pictures a year, big ones.
00:39:00Yes.
00:39:01Yes, big ones.
00:39:01Only the big ones.
00:39:02Yeah.
00:39:03Well, maybe not the biggest, but medium big.
00:39:06Okay.
00:39:07Not three to five meters, but one to two meters is okay.
00:39:12Yeah, yeah, yeah.
00:39:13That's good.
00:39:13Something like this.
00:39:14Yes, great.
00:39:15I have a really, really great new series right now.
00:39:18Yeah.
00:39:19I start with the landscapes.
00:39:20It's a completely another thing to the figures.
00:39:24To the portraits, yeah.
00:39:25To the portraits.
00:39:26So the landscapes are very, very abstract.
00:39:29And to the many people outside, they love the landscapes.
00:39:34So what are you doing with all the beautiful girls you used to know and make portraits of?
00:39:38Now I have only one.
00:39:40Only one.
00:39:40I have only one, but she's the best.
00:39:42And you made a portrait of her, I hope.
00:39:44I did many portraits of her.
00:39:46And we are in a relationship right now since two and a half years.
00:39:49And for me, and for my history, it's a very, very long time.
00:39:53You might even get married?
00:39:55I think so.
00:39:56Yes, could be.
00:39:57Yes, could be.
00:39:58I show you pictures of her.
00:40:01She's very beautiful.
00:40:02I'm sure.
00:40:04They were never very bad looking.
00:40:06That's true.
00:40:08Yes, it's also part of the art, in my opinion.
00:40:10Maybe.
00:40:11And also in my style, my type of art.
00:40:13Yeah, and your type of taste.
00:40:15Yes.
00:40:16What does art mean to me?
00:40:18It means life.
00:40:28Hot out here.
00:40:30Yeah, great.
00:40:31Oh, this view is amazing.
00:40:33It's pretty cool.
00:40:34I think Leon's been developing from when he first did his first drawings to the paintings
00:40:39that he does now.
00:40:41They became more complete, less complete.
00:40:43They became more referential, less referential.
00:40:46They became more painterly, less painterly.
00:40:49But they always get better.
00:40:54And then we have our little barn.
00:40:56I don't really know very much about the so-called establishment art world because I was never really a part
00:41:03of it.
00:41:03I collected my first Jasper Johnson in 1961.
00:41:06He was certainly not established.
00:41:08I bought Basquiat before anyone heard of Basquiat.
00:41:11He was certainly not established.
00:41:12I bought Bryce Martin when no one ever heard of him.
00:41:16I bought Twombles in the 70s when almost no one ever heard of him.
00:41:20I don't care about what the establishment thinks.
00:41:22I don't think they look at pictures.
00:41:24You have to look at pictures.
00:41:25You can't buy a picture without looking at a picture.
00:41:28You can't collect without looking at pictures.
00:41:31And the way you get a good eye, you're not born with a good eye.
00:41:34You get a good eye by looking at pictures two days a week.
00:41:37And all this other nonsense that these characters do are not very relevant.
00:41:43Yeah, but it was the best decision for me to leave Germany and go to Portugal.
00:41:48Oh, financially, it makes all the sense in the world.
00:41:50Yes, of course.
00:41:52And also, I built a new studio there.
00:41:55So it's 50 meters far away from the house.
00:42:00And this girl is Portuguese?
00:42:02No, she's German.
00:42:04She's studying psychology.
00:42:09And she's very good.
00:42:10She needs to do that with you.
00:42:11Yeah.
00:42:12Yeah.
00:42:13I'm getting very scared right now.
00:42:15After the time.
00:42:16Yeah, of course.
00:42:18Yes.
00:42:18Yeah.
00:42:19Yeah.
00:42:21Yeah.
00:42:24Yeah.
00:42:25Yeah.
00:42:26Yeah.
00:42:30Yeah.
00:42:32not much longer will be, I think.
00:42:36Of course, it's always difficult with Prognosen.
00:42:38But he lived and lived above all
00:42:41from the Nimbus of young and unborn
00:42:45and of the fresh genius,
00:42:47which has drawn from the bottom
00:42:50against all the Etablierten
00:42:52and that works only for a while,
00:42:54so long you're still young.
00:42:56And when you get more in the years,
00:42:59then it doesn't work anymore.
00:43:02And I can imagine,
00:43:04that then the society,
00:43:06the social media followers
00:43:09also again other artists
00:43:10who play a similar role,
00:43:12but are much younger.
00:43:16Um of course,
00:43:17of course, young and dynamic art
00:43:20to be able to make yourself
00:43:23as the creator of these works
00:43:25young, fresh and dynamic.
00:43:27Then we'll do a little bit of sport.
00:43:28Perfect, I'm very excited.
00:43:30Let me get the attention of this.
00:43:35Let's do it, let's do it.
00:43:49Let's do it, let's do it.
00:43:52Let's do it right.
00:43:53I can't imagine that.
00:43:55I can't imagine that.
00:43:56I can't imagine that.
00:44:03The Vespa is now done.
00:44:05Let's go.
00:44:06Why does it work?
00:44:07Then we go.
00:44:08We know why?
00:44:08You have to go back in a new battery.
00:44:10There was a reset.
00:44:12And that he didn't know.
00:44:13He didn't know.
00:44:14He didn't know about 25 seconds 30 kmh.
00:44:17That's an electronic story.
00:44:2025 seconds and 30 kmh.
00:44:23Yes.
00:44:25And it doesn't have to be on the rear seat,
00:44:27but it doesn't have to be on the rear seat.
00:44:28It doesn't have to be on the rear seat.
00:44:30Aha.
00:44:32Muss man forwards or forwards?
00:44:35Am besten forwards,
00:44:37aber rückwärts.
00:44:38Oder muss man an der Decke damit langfahren,
00:44:40damit die Batterie freigeschaltet wird?
00:44:43Das geht alles über Solar.
00:44:46Du musst die auch noch einmal in den Pool schmeißen.
00:44:49Ich freue mich auch mal, mit der zu fahren.
00:44:51Du musst mich aber vorher fragen,
00:44:53ob du fahren darfst.
00:44:54Natürlich.
00:44:55Sind die Hunde heute schon viel geschwommen?
00:44:58Die sind so müde.
00:45:04Charakterlich würde ich sagen,
00:45:06Leon hat von mir die Sensibilität.
00:45:13Äußerlich hat er von mir nicht viel.
00:45:16Das hat er ja alles vom Vater.
00:45:20Aber den Humor.
00:45:22Den Humor hat er auch von mir.
00:45:24Das stimmt, das absolut.
00:45:25Absolut.
00:45:25Da seid ihr euch so ähnlich.
00:45:27Also ich glaube,
00:45:27dass mit manchen Dingen wir uns schon sehr ähnlich sind.
00:45:31Geschäftstüchtig.
00:45:32Das geschäftstüchtige.
00:45:34Jezorn.
00:45:34Das Jezornige, muss man wirklich sagen.
00:45:37Ja.
00:45:37Das Aufbrausende.
00:45:39Das ist wirklich so.
00:45:40Das ist bei mir auch der Fall.
00:45:42Auch bei Leon.
00:45:45Oder auch wenn man, sag ich mal,
00:45:47irgendwie schlecht gelaunt ist,
00:45:48dass man dann vielleicht auch in irgendeiner Weise
00:45:50sehr launig ist.
00:45:51Ja.
00:45:52Und man oft Dinge dann auch sagt,
00:45:53die man gar nicht so meint.
00:45:54Also entschuldigen könnt ihr euch schlecht.
00:45:57Nee, das stimmt nicht.
00:45:58Entschuldigen kann ich mich wirklich sehr gut.
00:46:00Aber dein Vater nicht?
00:46:01Nein, er kann sich überhaupt nicht entschuldigen.
00:46:03Ich kann mich schon gut entschuldigen.
00:46:31Für mich gibt es keinen besseren Menschen auf dieser Welt
00:46:34als mein Sohn.
00:46:36Er gibt mir alles.
00:46:38Er ist mein größter Stolz, den ich habe.
00:46:42Und ich bin froh, dass ich ihn früher so viel unterstützt habe.
00:46:51Und ihn machen ließ, was er wollte.
00:46:56Und es war einfach immer spannend gewesen,
00:46:59weil ich in meiner Kindheit das alles nicht durfte.
00:47:04Und ich bin unfassbar stolz, den Leon als Sohn zu haben.
00:47:19Einziges Kind, erstes Kind, das sammelst du alles.
00:47:23Und ich hätte doch damals nie im Leben daran gedacht,
00:47:27dass Leon mal ein berühmter, bekannter, großer Künstler wird.
00:47:32Niemals.
00:47:32Ich habe das aus mütterlichem Interesse.
00:47:36Und für ihn, wenn er später älter ist,
00:47:40dass er einen Fundus hat und sagen kann,
00:47:42krass, meine Mutter hat das alles aufgehoben.
00:47:45Hier war er vier Jahre alt bei diesem Bild.
00:47:49Da malt er Augen und innen drin ist eine Pupille.
00:47:52Und er hat das schon immer, schon immer mit den Farben,
00:47:57er hat das schon immer geliebt.
00:48:02Aufgefallen ist diese Gesichter, diese Augen.
00:48:07Und für mich war das so, dass ich gesehen habe,
00:48:11er malt anders.
00:48:13Er malt schöner, präziser, bunter.
00:48:17Ein Kind, das malen darf, so wie er es möchte.
00:48:29Die Kohlezeichnung an sich war schon immer ein Teil meiner Kunst.
00:48:33Also schon seitdem ich ein kleines Kind bin.
00:48:3590 Prozent der Bilder sind vorgezeichnet, auch mit der Kohle.
00:48:38Und das ist halt auch etwas, wo ich für mich so einen Weg gefunden habe,
00:48:43eine Orientierung zu schaffen erstmal in dem Bild.
00:48:45Und das ist, obwohl man es später nicht mehr sieht offensichtlich,
00:48:49eigentlich alles mit der Kohlezeichnung angefangen hat.
00:48:56Meine Jugendzeit war sehr geprägt durch das Internat.
00:49:01Also ich war ja ab dem zehnten Lebensjahr,
00:49:05war ich im Internat in Bonn, Bad Godesberg, auf dem Aloysius-Kolleg.
00:49:09Und das war damals eine Zeit für mich, die genauso prägend war wie meine Kindheit,
00:49:16aber auf eine ganz andere Art und Weise.
00:49:18Man war irgendwie mehr auf sich allein gestellt.
00:49:21Und dann bin ich mit 14 Jahren ja runtergegangen vom Internat
00:49:25und habe dann mein komplettes Leben ja nur der Kunst gewidmet.
00:49:28Und bin auch aufgrund der Kunst vom Internat runter.
00:49:31Man bekommt am Anfang seiner Karriere oft Abfuhren.
00:49:35Das klappt doch eh nicht. Lernen was Vernünftiges.
00:49:38Ich habe mir das alles schon anhören müssen, zu Genüge.
00:49:41Andere Künstler oder Schauspieler, Musiker gehen daran kaputt, was sie machen,
00:49:45weil es nicht anerkannt wird.
00:49:47Deswegen ist es eigentlich wichtig, dass man so gut es geht dafür arbeitet,
00:49:51dass man erfolgreich ist in dem, was man tut und was man liebt.
00:50:09Wir hatten viele, ja auch finanzielle Probleme damals.
00:50:17Mein Vater musste das Haus verkaufen.
00:50:19Und diese Zeit ist definitiv der Grund dafür,
00:50:29warum, egal wie gut heute etwas läuft,
00:50:32ich immer wieder daran zurückerinnert werde,
00:50:35wie es auch anders sein könnte.
00:50:37Leon ist in diesem Haus damals groß geworden
00:50:39und er saß mit 14 dann vor der Haustür
00:50:43und hat sich selbst gesagt, in diese Situation möchte er nie mehr kommen.
00:50:49Dass wegen irgendwelchen Sachen eine Familie quasi auseinandergerissen wurde,
00:50:55weil mein Mann und ich hatten uns damals ja auch getrennt in dieser Zeit
00:50:59und es war eine ganz, ganz schwierige Zeit für Leon.
00:51:02Ja, da saß ich dann und wusste, okay, wenn das Leben es so will,
00:51:06wenn das Schicksal es so will, dann reißt es dir komplett den Boden unter den Füßen weg.
00:51:10Und ich weiß, dass das Leben so spielen kann.
00:51:16Deswegen ist nichts, was man heute hat, eine Selbstverständlichkeit.
00:51:20Es ist alles hart verdient.
00:51:31Er war damals schon sehr, sehr großzügig, also mir gegenüber zum Beispiel.
00:51:36Er hatte zweimal meine Miete bezahlt für mich,
00:51:41weil ich wirklich so, ich war finanziell wirklich am Ende.
00:51:50Und ich habe dann einmal sehr geweint und der Leon sagte,
00:51:55Mami, es ist alles gut, ich habe Geld und ich gebe dir das.
00:52:00Und das war so von seinen ersten Anfängen, als er die Bilder verkauft hatte.
00:52:07Und ich glaube, das war auch sein Bestreben gewesen, dass er alles gibt,
00:52:12dass er nach vorne geht und keine Rücksicht auf andere nimmt,
00:52:19sondern unser Leben muss wieder funktionieren.
00:52:32Klar, gibt es viele Menschen, die viel von mir erwarten da draußen
00:52:36und auch immer so auf den nächsten großen, ja, Big Bang irgendwie warten,
00:52:43auf das nächste große Projekt, was das vorherige nochmal toppt.
00:52:47Und ich habe mich aber schon sehr früh da sehr frei von gemacht,
00:52:51weil ich mir gesagt habe, ich bin ein sehr junger Mensch noch.
00:52:54Ich werde mich da nicht von niemandem irgendwie draußen unter Druck setzen lassen,
00:53:00weil es halt meine eigene Passion ist und meine eigene Leidenschaft ist,
00:53:06die ich mit voller Hingabe ausführe.
00:53:08Und wenn ich mir Ziele setze und Herausforderungen meistern möchte,
00:53:15dann werde ich das mit meiner eigenen Energie, mit meiner eigenen Kraft machen
00:53:19und nicht, weil es andere Menschen von mir verlangen.
00:53:28Gerhard, mein Lieber, grüß dich, ne?
00:53:31Servus. Servus.
00:53:32Es ist ganz interessant, weil du schon sagst, auch Landscape.
00:53:39Wir brauchen so einen guten Mix zwischen Klein-, Mittel- und Großformat
00:53:45an die 16, 18 Werke.
00:53:48Vielleicht kannst du ja noch ein paar Kohlezeichnungen in Landschaftsmotive machen.
00:53:54Vielleicht wäre das.
00:53:57Das könnte ich mir auch vorstellen, dass das super kommt.
00:53:59Es ist interessant, weil du weißt ja, ich bin sehr freier Künstler und arbeite auch frei,
00:54:04wird mir ja niemals was vorschreiben lassen.
00:54:06Aber ich bin immer super offen.
00:54:08Ich zeig dir gleich erstmal die paar fertigen Landschaften auf Leinwand.
00:54:12Und dann werde ich noch nicht versprechen, ob ich das in eine Ausstellung gebe,
00:54:17aber ich werde Landschaften als Kohlezeichen definitiv ausprobieren.
00:54:19Ein wesentlicher Punkt noch.
00:54:21Du weißt, ich hatte natürlich früher immer einen großen Auftritt gehabt.
00:54:24Jetzt wird es für uns viel einfacher.
00:54:27Früher, ich weiß noch, mit einem Helikopter in Ibiza.
00:54:31Ja, das weiß ich noch.
00:54:33Gute Kunst braucht einfach gute Inszenierung.
00:54:40Es reicht nicht mehr, irgendwie eine normale Ausstellung zu machen.
00:54:43Es sind andere Zeiten heute.
00:54:45Es ist eine neue Generation angebrochen.
00:54:47Die Leute haben eine andere Denkweise heute.
00:54:50Die wollen was erleben, die haben keine Lust auf langweilige Events.
00:54:53Sie sagen, wir sind hier auf der Zeit.
00:54:55So, hier sind wir.
00:54:56Es soll ein Erlebnis sein, was bei den Leuten einfach im Kopf drin ist,
00:54:59wo die noch Jahre später darüber erzählen.
00:55:02Weil diese ganze Kunst, die ich ja mache, ja auch so aufregend ist,
00:55:07dass ich auch die Show um die Kunst herum genauso aufregend gestalten möchte.
00:55:11Auf jeden Fall, da erwarte ich eine große Show.
00:55:32Der Auftritt war spektakulär.
00:55:34Ich war sehr überrascht mit dem Helikopter.
00:55:35Die Erfahrung war super cool.
00:55:37Der Anflug mit den Hubschraubern,
00:55:39die verkleideten Darsteller mit den LED-Kostümen.
00:55:41Das war sehr beeindruckend.
00:55:44Er war sehr Rockstar.
00:55:45Ich mag, dass der Helikopter die grüne Sache aufgerichtet hat.
00:55:48Es war etwas mehr dramatisch.
00:55:52Ich bin ja ein Mensch, der immer nach seinem Bauchgefühl geht.
00:55:57Schon immer gewesen.
00:55:58Und das war auch zehn Jahre lang ein Kapitel, wo ich sage,
00:56:02ich bereue nichts davon.
00:56:04Es war einer der turbulentsten und aufregendsten Zeiten
00:56:08meines noch jungen Lebens bis heute.
00:56:13Und nichtsdestotrotz möchte ich aber, dass es auch ein Kapitel bleibt
00:56:16und möchte, dass es wirklich für mich ein ganz persönliches inneres Anliegen
00:56:22nur die Kunst im Vordergrund stehen haben.
00:56:24Und mich persönlich als Mensch da außen vor nehmen.
00:56:28Natürlich bin ich der Erschaffer der Werke.
00:56:30Natürlich kann ich auch verstehen, dass die Menschen auch ein paar Sätze
00:56:33mit mir wechseln wollen, wenn wir vor den Werken stehen
00:56:36und uns darüber unterhalten.
00:56:38Ich muss sagen, am Schluss hängt das Kunstwerk bei den Leuten im Haus.
00:56:42Und dann muss es für sich sprechen.
00:56:44Und das ist das Entscheidende.
00:56:45Und im Endeffekt da Fokus auf die Kunst.
00:56:49Die Art von Kunst, die er hat, die bringt einfach so eine Positivität,
00:56:54die bringt eine Bewegung rein, die bringt eine Leichtigkeit.
00:56:56Und die bringt in dieser crazy Welt jetzt auch ein Stück Hoffnung.
00:57:01Und ich glaube, da wollen die Leute auch nicht mehr
00:57:04die schwere, düstere Kunst haben, sondern die wollen,
00:57:07ja, jeder will jung bleiben, jeder will fit bleiben.
00:57:10Und das auch mit der Kunst. Die Kunst muss da auch das rüberbringen.
00:57:15Und da, denke ich, ist der Leon auch sehr zeitgemäß,
00:57:20sehr zeitgenössisch unterwegs.
00:57:21Was ich natürlich auch immer mit meiner Kunst verfolgt habe,
00:57:25war Kunst letztendlich aus so einem verstaubten Image halt rauszuholen
00:57:29und Kunst halt für die nächsten Generationen und jungen Generationen zugänglich zu machen.
00:57:34Weil Kunst halt wirklich weitaus mehr ist als einfach nur ein elitärer Kreis,
00:57:39der dann letztendlich die Möglichkeit hat, sich Kunst leisten zu können
00:57:43und aber auch, ja, das Interesse für Kunst wecken kann.
00:58:02Es geht um absolut subjektives Empfinden.
00:58:07Und da bin ich natürlich dann auch auf die Meinungen von anderen Leuten angewiesen.
00:58:11Und Gerhard ist einer meiner größten Galeristen.
00:58:17Und da ist es natürlich selbstverständlich, dass die Meinung mir sehr viel bedeutet.
00:58:22Und letztendlich wird deswegen dann auch gemeinsam die Werke auswählen.
00:58:25Das nehmen wir schon mal nach Madrid.
00:58:27Ich würde sagen...
00:58:29Mega, mega cool.
00:58:29Wow, das wird spannend.
00:58:31Klar, wenn jetzt hier alles da rumsteht oder so,
00:58:34wenn die sich mal auf der Wand hängen und clean, nichts mehr da, Spot drauf,
00:58:40dann ist das natürlich noch mal spannend.
00:58:44Das hast du dir angetan?
00:58:45Genau.
00:58:46Das ist voll.
00:58:48Voll.
00:58:49Wow, das ist sehr, sehr cool.
00:58:53Gerade getrocknet hier.
00:59:01Jetzt müssen wir auswählen, ja.
00:59:20Tut mir leid.
00:59:21Ich hatte den Struggle schon vorher.
00:59:24Ist jetzt leider dein Problem.
00:59:25Musst du mir zurechtkommen.
00:59:26Kann ich dir nicht behelfen.
00:59:27Also das auf jeden Fall auch.
00:59:28Das auch sehr, sehr speziell.
00:59:30Das ist auch erstmalig Leon.
00:59:33Ja.
00:59:34Heute keins haben wir mehr.
00:59:36Ne, ne, ne, ne.
00:59:37Only, only water.
00:59:40Ja, ne, ist auch wichtig.
00:59:41Aber ich mache das auch bewusst an so Trainingstagen dann auch.
00:59:44Wenn, auch beim Essen und so, dann trinke ich eigentlich nur Wasser.
00:59:49Drüber.
00:59:51Upsala.
00:59:53So.
00:59:55Zack.
00:59:57Du, du magst keine aus dann?
01:00:00Magst du Muscheln oder?
01:00:01Ne, alles gut.
01:00:02Auch keine Muscheln?
01:00:03Doch, doch.
01:00:04Muscheln, oder?
01:00:04Ja.
01:00:06Ja.
01:00:09So, dann probieren wir die mal hier.
01:00:21So.
01:00:22Saochi.
01:00:30Das istnuts.
01:00:32gut hier wird.
01:00:35Gut.
01:00:36Gut.
01:00:37Gut.
01:00:41Gut, gut.
01:00:49Gut.
01:00:49Gut.
01:00:50Gut.
01:00:52Gut.
01:01:16I would definitely say that I'm an authentic artist.
01:01:20I think that I'm one of the most authentic artists out there.
01:01:25Because I have my own style.
01:01:28Because I have shown that only through my own work I came forward.
01:01:32That means that only my art had me forward.
01:01:35And not any people who said that they would have created my success.
01:01:41I think that I have shown that quality is always going through.
01:01:46And that you can have so much marketing, PR, and all of this on the world.
01:01:52But that everything brings nothing to the end if you are not convinced.
01:02:26It's all wonderful.
01:02:28And some Pfefferstreuer.
01:02:33Soll I do it again?
01:02:35Yes.
01:02:37Yes.
01:02:37All right.
01:02:38Okay.
01:02:40Okay.
01:02:40So.
01:02:41Wem darf ich ein Stück Fleisch geben?
01:02:43Einen Moment mal.
01:02:44Wir müssen sie erst mal anstoßen auf diesen.
01:02:46Nee.
01:02:46Erst mal auf den Tisch.
01:02:48Äh, auf den Teller.
01:02:49Dann stoßen wir an.
01:02:50Ja.
01:02:51Einen Teller, bitte.
01:02:53Danke.
01:02:57Danke sehr.
01:02:58Weil ich so viele darf jetzt so ein bisschen aufgeteilt.
01:03:02Also, zum Wohlschätzen.
01:03:06Salute.
01:03:09Salute, guten Appetit.
01:03:10Guten Appetit.
01:03:16Wacamole.
01:03:19Jetzt bin ich mal gespannt, ob das die weltbeste Wacamole ist.
01:03:23Ja, probier mal.
01:03:25Phänomenal.
01:03:26Ja, richtig.
01:03:27So, das wollte ich hören.
01:03:28Die beste Dusche gegessen.
01:03:29Ja, genau so.
01:03:30Boah.
01:03:32Jetzt will ich ja immer hören, sowas.
01:03:34Ja, gut, aber das ist halt auch die Tatsache, ne?
01:03:38Ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha.
01:03:51Hallo.
01:03:52Hallo.
01:03:54Hallo.
01:03:55Hallo.
01:03:56Hallo.
01:03:56Hallo.
01:03:56Mein Lieber, grüß dich.
01:03:57Alles gut?
01:03:57Mua.
01:03:59Mua.
01:03:59Mua.
01:04:00Wow.
01:04:01Ich muss mir erstmal in Ruhe die Ausstellung angucken.
01:04:03Die Bilder kenn ich ja.
01:04:05Deine Paula hat sich verewigt.
01:04:07Hat sie?
01:04:08Schön, schön edel.
01:04:09Ja, ja.
01:04:10Da trocknen wir noch die Wand.
01:04:15Zum Boden tut das andere.
01:04:17Boah.
01:04:18Das ist ja riesig.
01:04:20Das wirkt ja hier noch größer.
01:04:21Ja, ja.
01:04:22Super, gell?
01:04:23Boah.
01:04:24Das ist so das teuerste Werk.
01:04:28Das liegt so Richtung 100.000.
01:04:36Auch so hier ganz, ganz ruhig, entspannt, so reduziert.
01:04:41Ja, total.
01:04:42Dann unten knallt's.
01:04:44Das freut mich sehr.
01:04:45Nee, super.
01:04:48Ich bin froh, wenn ich die Menschen mit meiner Kunst erreiche
01:04:52und sie glücklich mache auch im besten Fall.
01:04:55Und das ist das eigentlich, was für mich zählt.
01:04:58Also, was anderes ist für mich nicht ausschlaggebend.
01:05:01Also, auch wenn wir viele Werke verkaufen werden
01:05:04oder wenn neue Sammler dazukommen,
01:05:08dann ist das immer eine unfassbar schöne Sache
01:05:10und da freue ich mich auch sehr drüber.
01:05:12Ich meine, wir hatten schon einige Ausstellungen,
01:05:15die ausverkauft waren am selben Abend nach paar Minuten.
01:05:18Und das ist dann immer ein netter Nebeneffekt.
01:05:22Aber letztendlich geht's mir als Künstler darum,
01:05:25die Menschen zu erfreuen und Emotionen zu wecken.
01:05:29Das Geschäftliche ist alles Part von der Galerie.
01:05:34So preislich kann man jetzt sagen,
01:05:39jetzt hier unten sind wir irgendwo so um die 60.000.
01:05:44So gesamt kann man sagen, dass wir so zwischen 11.000 bis 70.000 sind.
01:05:53Wir haben jetzt hier doch einiges an Klein- bis Mittelformate
01:05:58und die fangen dann so irgendwo bei Anfang, Mitte 20 an.
01:06:02Und ja, das liegt auch irgendwo so bei 60, das Große.
01:06:08Die sind gleich vom Format.
01:06:10Diese Arbeit jetzt hier, die liegt bei,
01:06:12müssen wir mal gucken,
01:06:17die ist bei 34,8.
01:06:20Wir haben natürlich die Preise vom Leon
01:06:23und dann, klar, dann müssen die Mehrwertsteuer,
01:06:27die ganzen Dinge drauf und unser Aufschlag und alles.
01:06:31Und dann kommt der Preis.
01:06:32Aber das sind alles, sagen wir mal, Preise,
01:06:34die jetzt in Europa und überall auch dann die gleiche sind.
01:06:38Wissen wir genau, wie viel Geld
01:06:40ein Sammler für seine Sachen ausgegeben hat?
01:06:43Das ist ja gerade im Galeriebereich,
01:06:46im Kunsthandel immer so ein bisschen fraglich.
01:06:48Es stehen Zahlen im Raum.
01:06:50Die werden auch hin und her gereicht.
01:06:52Aber manchmal sind es auch strategische Zahlen,
01:06:54um den Gesamtwert zu steigern.
01:06:57Einmal sagt dann,
01:06:58da hat sich doch schon ein Sammler für 50.000
01:07:00um ein Werk beworben
01:07:02von Löwentraut.
01:07:04Vielleicht waren es aber nur 25.000.
01:07:07Das weiß man dann ja nie so genau.
01:07:08Ich will das gar nicht unterstellen an dieser Stelle.
01:07:11Ich wollte nur sagen,
01:07:12man muss ein bisschen vorsichtig sein,
01:07:13wenn es um große Zahlen geht.
01:07:16Und vor allem auch bei der Frage,
01:07:18wenn es darum geht,
01:07:20dass große Zahlen große Bedeutung belegen sollen.
01:07:23Also der Wert und der Preis,
01:07:25die werden ja gleich in eins gesetzt.
01:07:27Und man tut so, dass das, was besonders teuer ist,
01:07:30offensichtlich ja auch besonders bedeutungsvoll sein muss.
01:07:32Aber das ist in den seltensten Fällen,
01:07:34muss man sagen.
01:07:39Das war ja.
01:08:01Du bist die ganze Zeit bei mir, ne?
01:08:02Ja, ja.
01:08:03Heute?
01:08:05Nein, nein, nein, nein.
01:08:05Welcome to our gallery.
01:08:09For me it's a great pleasure to introduce Leon Löwentraut.
01:08:15It's about human beings, it's about different relationships in any way to persons and friendships.
01:08:34I'm very happy that you are here. Thank you so much.
01:08:48I think he's a genius and I think he enters in a new era and it's quite impressive.
01:09:10I'm going to let it go first.
01:09:12Let it go for yourself.
01:09:29I have a important question.
01:09:31We have to go a little bit, right?
01:09:34It's good to be.
01:09:36I'm going to let it go first.
01:09:38I'm going to let it go first.
01:09:40I'm going to let it go.
01:09:42Let me get the shoes here.
01:09:44Ah, my Leon-Schatz.
01:09:47He's at the same time in the bed as we are.
01:09:50Yeah, so he's also tired.
01:09:53Half three was it, right?
01:09:55Yeah.
01:09:57Why does this happen here? Then I'll call Paula.
01:10:05I'm still alive and I'm still alive.
01:10:07I'm still awake.
01:10:09I'm still awake.
01:10:10Paula, hello.
01:10:11Good morning, my Schatz.
01:10:14Oh, you're still asleep.
01:10:16Oh, I just called the way.
01:10:18I just called the Leon, but that's the hand is still out.
01:10:22Is it there?
01:10:23You have no cable with that?
01:10:26Yeah, yeah.
01:10:27That's always good, my Schatz.
01:10:28So, I just wanted to know how to do it.
01:10:32Have you slept well?
01:10:36You've spent a night here, right?
01:10:37To sleep and then on the way to sleep.
01:10:39That's really nice.
01:10:44Yeah, exactly.
01:11:02Today's night is a night.
01:11:04That's the night of art.
01:11:06That's the night of art.
01:11:08And there are thousands of people on the streets.
01:11:13And there are also thousands of people on the streets.
01:11:14They enjoy the great summer environment and the вечers.
01:11:18And they wander through the streets and enjoy the gallery rooms.
01:11:23The museums and museums.
01:11:29For me, this evening is not a challenge, but rather an experience, something very exciting.
01:11:35Sometimes he comes to me, I come to him, but you don't have to stick the whole evening together,
01:11:41because that can we have, if we have free time.
01:11:43Now it's about his job and his art, and not about us as a couple.
01:11:50I don't know if the artist can give me what I see when I see the picture,
01:11:57but we see a picture, and that's wham!
01:12:16What makes Leon wrong?
01:12:17Er macht überhaupt nichts verkehrt.
01:12:19Er macht das, was er am besten kann, am liebsten kann.
01:12:23Und er muss auch nicht jedem gefallen, um Gottes Willen.
01:12:45Ich kenne ihn nicht, ich beobachte das aus der Ferne,
01:12:49und da merke ich, dass sich nicht mehr viel entwickelt hat in den letzten Jahren.
01:12:52Es kann natürlich sein, dass es plötzlich einen Schub gibt und er nochmal ein ganz anderes Ich für sich entdeckt
01:12:57oder neu entwickeln will, nochmal eine ganz andere Rolle annimmt.
01:13:00Aber es deutet für mich noch nicht besonders viel darauf hin.
01:13:06Ich sehe Leon Löwentraut als internationalen Künstler,
01:13:09der seine Ausstellung in der ganzen Welt hat.
01:13:11Und viele Menschen werden ihm zujubeln.
01:13:13Und es wird genauso Menschen geben, die seine Kunst kritisieren.
01:13:16Aber er ist auf einem Weg mit einem sehr starken Ego, sehr stark gefestigt.
01:13:22Und von daher wird er seinen Weg gehen.
01:13:23Und das finde ich im Grundsatz gut.
01:13:27Also wenn so jemand wie Leon Löwentraut dabei bleibt und das immer weitermacht
01:13:34und weiterhin so gute Kontakte zu den Medien hat,
01:13:37dann wird das so eine Art self-fulfilling prophecy, wenn er sagt, er will, dass jeder ihn kennt.
01:13:45Und wenn wir ihn ankaufen müssen im Museum, um zu zeigen, das war ein Künstler,
01:13:53der hat sich selbst in diese Position gebracht.
01:13:56Fußnote.
01:13:57Aber gut finden wir das nicht.
01:14:11Mein Leben für mich zeichnet aus, dass ich sehr, sehr froh bin,
01:14:19eine glückliche, gesunde Familie zu haben.
01:14:25Dass ich ein paar wenige Freunde habe, auf die ich mich zu 100 Prozent verlassen kann.
01:14:37Und dass ich letztendlich einfach heute meinen Traum leben darf.
01:14:42Und egal, ob es Schattenseiten gibt oder nicht, am Ende ist es doch das Schönste,
01:14:47was es gibt, seinen eigenen Traum leben zu dürfen.
01:14:49Sollte.
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