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00:00:28Transcription by CastingWords
00:00:32Transcription by CastingWords
00:01:03Transcription by CastingWords
00:01:31Max, bitte!
00:01:32Du weißt, ich hasse solche Veranstaltungen.
00:01:35Warum versuchst du nicht, dich abzulenken?
00:01:38Das sagt sich so leicht.
00:01:39Du hast noch kein einziges Geschenk ausgepackt.
00:01:45In meinem Alter macht man sie lieber, als dass man sie kriegt.
00:01:57Das Erbstück deiner Großmutter?
00:01:59Hätte ich dir schon längst schenken sollen.
00:02:01Aber ich dachte immer, er bedeutet dir sehr viel.
00:02:06Das tut auch.
00:02:08Ein Dankeschön.
00:02:12Die ganzen Ehrungen, die mir im Laufe der Jahre zuteil geworden sind, die hätte es nämlich ohne dich nie gegeben.
00:02:19Du warst immer die ehrlichste Kritikerin, meine klügste Beraterin und der gütigste Mensch, den man sich zur Gattin nur wünschen
00:02:28kann.
00:02:31Ein Stück Martha steckt in fast allen meinen Bildern.
00:02:38Ein wundervoller Liebesbeweis.
00:02:40Und er kommt vom Herzen.
00:02:48Diesen damals notwendigen und überfälligen Schritt hin zur modernen Malerei ging Max Liebermann als erster Deutscher gegen alle Widerstände mutig
00:03:03und unbeirrbar.
00:03:04Heute ist er wohl der am besten beschäftigte Maler des Landes und Präsident der Preußischen Akademie der Künste.
00:03:17Kurzum, anlässlich seines 80. Geburtstages verleihe ich Max Liebermann, Kraft meines Amtes als Oberbürgermeister der Stadt,
00:03:30die bedeutendste Auszeichnung Berlins, das Ehrenbürgerrecht.
00:03:38Dankeschön.
00:04:18Butter.
00:04:20Kette.
00:04:23Wie geht es dir?
00:04:25Gut.
00:04:26Wo ist denn meine kleine Maria?
00:04:28Ja, sie hat sich den Fuß verstaucht.
00:04:30Kurt ist bei ihr geblieben.
00:04:31Ach, die Arme.
00:04:33Wie schade.
00:04:34Ja, sag, wo ist das Geburtstagskind?
00:04:37Am Kamin.
00:04:40Ausgerechnet ein Junge mal also den kleinen Jesus ins Kandaten.
00:04:46Und ein Wunder, dass ich nicht gekreuzigt wurde.
00:04:48Ich musste es teilweise übermalen.
00:04:50Gar nicht mehr vorstellbar heutzutage.
00:04:54Meisterlich.
00:04:59Da haben Sie recht.
00:05:02Aber nicht von meinem Mann.
00:05:05Ich weiß.
00:05:06Anders Zorn.
00:05:081896.
00:05:10Ja.
00:05:11Das war eine glanzvolle Zeit.
00:05:13Wie war noch gleich Ihr Name?
00:05:15Entschuldigen Sie.
00:05:17Karl Solbach.
00:05:18Kunsthistoriker und Galerist.
00:05:21Ach, dann hat Max Sie eingeladen.
00:05:23Ein gemeinsamer Bekannter hat mich freundlicherweise mitgenommen.
00:05:28Wissen Sie, ein Drittel der Gäste sehe ich heute zum ersten Mal.
00:05:39Käuflich?
00:05:40Sie scherzen.
00:05:42Hat denn nicht alles seinen Preis?
00:05:44Nicht das Unersetzbare.
00:05:47Dann werde ich Sie wohl stehlen müssen.
00:05:49Oh, Sie hängen nicht sehr am Leben, oder?
00:05:52Wissen Sie, alle sprechen über Ihre Bildung und niemand schreibt von Ihrem Humor.
00:05:57Also, wenn Sie Humor mögen, dann müssen Sie unbedingt Max kennenlernen.
00:06:02Es wäre meine große Ehre.
00:06:06Warten Sie.
00:06:11Max?
00:06:17Max?
00:06:21Max?
00:06:22Max?
00:06:24Max, du bist du schön.
00:06:26Max, du bist du schön.
00:06:36We do not have to medicate, but we say no matter what we want.
00:06:40We do not have to medicate, we do not have to medicate...
00:06:46We will not have to medicate for Jewish people in the evening,
00:06:49between 20am and 6am.
00:07:12We wait for the rest, Luise.
00:07:15We've cooked the Gemüse.
00:07:17And we've had the whole day nothing to eat.
00:07:21Let's go to the bed.
00:07:24It's too late.
00:07:25We'll even go down and break it up.
00:07:31Don't worry, I'm not tired.
00:07:37I'm not tired.
00:07:39I'm tired.
00:07:50I'm tired.
00:07:57We're tired.
00:07:58Oh, oh, oh, oh, oh.
00:08:28Guten Abend, Misa. Guten Abend.
00:08:31Guten Abend.
00:08:42Zugriff?
00:08:44Drei Monate Telefonüberwachung.
00:08:49Da wollen Sie unsere erste heiße Spur doch nicht durch einen verfrühten Zugriff ruinieren.
00:08:57Wir wollen nicht nur ein Ei, Inspektor, wa? Wir wollen das ganze Nest.
00:09:09Sie haben alle Hände voll zu tun, ja? Es werden immer mehr, die unsere Hilfe benötigen.
00:09:13Hier, ein paar Lebensmittel.
00:09:15Ach, danke, Frau Solf. Und, wie geht's ihr?
00:09:18Na, Sie kennen sie ja. Immer tapfer, immer stolz. Aber lange hält sie das nicht mehr aus.
00:09:26Meine liebe Hanna, was für eine Freude. Ich dachte schon, ihr hättet mich vergessen.
00:09:34Martha, so ein Unsinn. Du erinnerst dich an Lagi, meine Tochter?
00:09:39Die kleine Löwe.
00:09:42Guten Abend, Frau Liebermann.
00:09:43Guten Abend.
00:09:46Graf Ueckskühl. Was für eine Freude.
00:09:49Vergeben Sie mir, ich habe Sie viel zu lange vernachlässigt.
00:09:53Ich kann leider nicht viel anbieten. Gemüsesuppe und Gänsewein.
00:09:58Wir essen nach dem Krieg, ja?
00:10:00Ja. Es gibt Neuigkeiten.
00:10:03Ach, wichtige.
00:10:16Ich habe die Aufenthaltsgenehmigung für Schweden. Das Visum für die Schweiz muss ich nur abholen.
00:10:23Warum lässt man mich nicht gehen?
00:10:25Die Nazis spielen auf Zeit.
00:10:26Ja, damit sie in Ruhe meine Konten plündern können.
00:10:29Es kommt noch schlimmer.
00:10:31Sollte das Reichswirtschaftsministerium deine Ausreise in die Schweiz genehmigen,
00:10:37werden 50.000 Franken fällig.
00:10:41Und für was bitte?
00:10:43Es ist nichts anderes als Lösegeld.
00:10:46Die deutschen Behörden bestehen darauf, diese 50.000 vor ihrer Ausreise zu erhalten.
00:10:52Ihre Freunde in der Schweiz würden diese Summe zwar auch zahlen,
00:10:55wir fürchten aber, dass man sie trotzdem nicht ausreisen lässt.
00:10:59Um es kurz zu machen, wir sollten Bilder veräußern.
00:11:03Nein.
00:11:05Martha, Sie werden dich sonst holen.
00:11:07So wie Sie alle holen.
00:11:12Frau Liebermann, es geht hier um Ihr Leben.
00:11:14Das sind nur Bilder.
00:11:15Ja, das ist mein Leben.
00:11:19Frau Liebermann, ich habe mir erlaubt, das Zornmuseum in Schweden zu kontaktieren.
00:11:26Man wäre bereit, die beiden Bilder zu beleihen und 25.000 bis 30.000 Kronen zu bezahlen.
00:11:32Je nach Zustand.
00:11:33Das sind um die 35.000 Schweizer Franken.
00:11:35Zwei Drittel der Summe, die wir brauchen.
00:11:36Den Rest versuchen wir zu sammeln.
00:11:42Alle diese Bilder sind registriert.
00:11:46Wenn auch nur eines fehlt, lande ich im KZ.
00:11:50Und ich kann jeden Tag kontrolliert werden.
00:11:53Keiner wird bemerken, dass sie fehlen.
00:11:57Verstehen Sie, gnädige Frau.
00:11:59Frau, wir lassen Kopien von den Portraits anfertigen, anhand von Fotografien.
00:12:08Einen Zorn erkennt man sofort.
00:12:12Und eine Fälschung erst recht.
00:12:15Ja, Martha, du.
00:12:16Aber doch nicht die.
00:12:21Und wie kommen diese Bilder nach Schweden?
00:12:24Mit Brieftauben?
00:12:26Ein gemeinsamer Freund.
00:12:29Ist bereit, sie über die Grenze zu schmuggeln.
00:12:31Ein Diplomat.
00:12:33Unwahrscheinlich, dass er kontrolliert wird.
00:12:38Habe ich Ihren Segen, gnädige Frau.
00:12:57Folgen?
00:12:58Nein.
00:13:01Ich will wissen, bei wem Sie waren.
00:13:04Ich will wissen, bei wem Sie waren.
00:13:04Ich will wissen, bei wem Sie waren.
00:13:29Ich will wissen, bei wem Sie war.
00:13:47Heil Hitler. Heil Hitler.
00:13:54Here, the act of Liebermann.
00:13:57Eichmann said, Goebbels had promised the leader of Berlin
00:14:00until the end of the year of the Jews.
00:14:03Over 27.000.
00:14:07This country would not have any other concerns.
00:14:11But good.
00:14:14Befehl is Befehl.
00:14:17Also, Bach.
00:14:20We have to be no Hellseher,
00:14:22to know what the Solv-Band of Martha Liebermann will.
00:14:27The only Jewish people in this house.
00:14:31They want to help you to the army?
00:14:33The Ministry of Justice set two agreements.
00:14:37Schweiz and Sweden.
00:14:39Why do you want to leave the next country legally?
00:14:43Maybe you don't believe it.
00:14:46And that's not a reason.
00:14:48A plague costs money.
00:14:50The papers, the papers, the papers, the accounts are broken.
00:14:56Manet?
00:14:58Degas?
00:14:58Degas?
00:14:59Haufenweise Liebermanns?
00:15:01In ihrer Wohnung hängen Schätze an den Bänden.
00:15:06Gut.
00:15:08Angenommen, sie treibt das Geld auf und macht sich es im Staub, dann aber schnell.
00:15:12Sonst wird sie zwangsverschickt.
00:15:14Was macht man unter Zeitdruck?
00:15:16Fehler.
00:15:17Das ist vielleicht die Möglichkeit, an handfesten Beweise zu gelangen und die Solv-Band endgültig auszumerzen.
00:15:26Moment mal.
00:15:28Martha Liebermann.
00:15:31Martha Liebermann.
00:15:32Martha Liebermann.
00:15:56Wies Been in Paris.
00:16:02Was pesticide in Paris.
00:16:02Was pesticide in Paris.
00:16:08Was pesticide in Paris.
00:16:09It's a gold pill.
00:16:09Did you know what was passed?
00:16:11I put an負担 in the map.
00:16:11I put it on a silver hour.
00:16:15I don't know.
00:16:43What?
00:16:44Die Signatur. Ein Blinder sieht, dass die nicht echt ist.
00:17:15Die Signatur.
00:17:46Lüise. Ein schön.
00:17:49Hast du auch abgeben? Letztes Jahr schon.
00:17:53Elektrisches Gerät.
00:17:54Unglaublich, dass man Juden noch Luft atmen lässt.
00:17:57Die wird auch noch besteuert. Ab Mai. Zehn Pfennig pro Atemzug.
00:18:10Dump noch mal.
00:18:18Gestapo.
00:18:21Dump.
00:18:36Tag.
00:18:37Gute Zeit.
00:18:52Wo verstecken wir uns?
00:18:53Ihr versteckt euch gar nicht.
00:18:58Gestapo. Halten Sie die Tür.
00:19:01Ja, einen Moment bitte.
00:19:13Wie kommen Sie dazu, diesen Hund wie einen Juden zu behandeln?
00:19:17Er ist wahrscheinlich reinrassiger als Sie.
00:19:22Ihren Ausweis bitte.
00:19:23Ich muss mich für meinen Kollegen entschuldigen.
00:19:27Kriminalkommissar Rudolf Täubner, Abteilung 4A4, Reichssicherheitshauptamt.
00:19:37Frau Martha Sarah Liebermann?
00:19:40Ja.
00:19:42Leider war es mir nicht möglich, mein Kommen vorher anzukündigen.
00:19:45Hätten Sie wohl dennoch einen Moment Zeit?
00:19:47Leider war es mir nicht möglich, Ihr Kommen vorauszuahnen. Ich habe Besuch.
00:19:52Es ist sehr gut, dass Sie da sind. So kommen Sie uns nicht davon.
00:19:56Darf ich fragen, was Sie vor sich gehen?
00:19:58Ja, das kann ich Ihnen ganz genau sagen.
00:20:00Frau Liebermann schuldet uns 5000 Reichsmark.
00:20:03Und jetzt, wo wir das Geld so dringend bräuchten, da werden wir vertröstet.
00:20:08Ganz jüdisches Verhalten.
00:20:09Ich sagte Ihnen doch schon, das Geld liegt auf meinen Konten.
00:20:13Ich kann aber nicht frei darüber verfügen.
00:20:15Das kann ich nur bestätigen.
00:20:16Dann nehmen wir uns eben ein Bild.
00:20:18Immer schön langsam.
00:20:19Die Kennkarten, bitte.
00:20:21Wie bitte?
00:20:22Die Kennkarten.
00:20:24Ja.
00:20:26Wir wurden gestern ausgebombt.
00:20:29Alles verbrannt.
00:20:30Auch die Ausweise.
00:20:34Namen?
00:20:38Dr. Willem von Baudach und das ist meine Tochter Anna.
00:20:42Oh. Deutschblütig, nehme ich an.
00:20:44Ja.
00:20:45Verbrieft bis 1701.
00:20:49Wohnhaft?
00:20:52Poststraße 7.
00:20:53Bis gestern.
00:20:58Was ist denn in dem Koffer, wenn ich fragen darf?
00:21:02Das, was das Feuer übrig ließ.
00:21:04Besteck.
00:21:06Werkzeug.
00:21:17Na, gehen Sie, bevor ich Sie in Schutzhaft nehmen lasse.
00:21:22Freundschaftliche Beziehungen zu Juden stehen unter Strafe.
00:21:24Das sollte doch mittlerweile eigentlich bekannt sein.
00:21:26Ja.
00:21:33Dankeschön.
00:21:37Und der hier ist noch wohl noch fällig.
00:21:39Ich will wissen, wohin Sie gehen und wer der Kerl wirklich ist.
00:21:46Kommen Sie.
00:21:47Nicht so schüchtern, bitte.
00:21:51Darf ich vorstellen?
00:21:53Das ist Herr Solbach.
00:21:54Er ist Kunstexperte.
00:21:56Er wird den Wert Ihrer Gemälde neu schätzen.
00:22:01Gebäck aus dem Kranzler.
00:22:02Kaffeebohnen.
00:22:42Oh nein!
00:22:43Oh nein!
00:22:44Oh nein!
00:22:53Die Bilder wurden erst vor einem halben Jahr geschätzt.
00:22:57Now, the law is due to the law, and the law is due to the law, so that the law
00:23:03is due to the rights of the government.
00:23:16I spoke with the President Meck. It's very good about your contributions.
00:23:22And for this message, send me the Gestapo?
00:23:33This is the actual reason of my visit.
00:23:41This is Hannah Solf, a friend of mine for years. What's with her?
00:23:47She's a citizen.
00:23:49That can't be.
00:23:52It's a fact.
00:23:55She protects political delinquents and criminal judas.
00:24:00She buys her papers, helps her to go to the island, etc.
00:24:07There was a jüdische Ehepaar with false papers.
00:24:13Both have I personally accepted.
00:24:15Both have been harassed Frau Solf.
00:24:16Who's under Eid belastet?
00:24:17Who wouldn't do that after a Mr. Abouf?
00:24:22Entschuldigung?
00:24:24Wie was das?
00:24:28Bitte entschuldigen Sie diese Unverschämtheit.
00:24:32Meine Haushälterin ist leider nicht die Klügste.
00:24:35Aber ich brauche sie.
00:24:37Ich bin 85.
00:24:38Wagner. Luise.
00:24:44Wagner.
00:24:46Deutschblütig.
00:24:50Arie, die für Juden arbeiten.
00:24:53Ihnen ist doch klar, dass daraufhin Zuchthaus steht.
00:24:55Jahrelang.
00:24:58Entschuldigen Sie sich auf der Stelle bei Kommissar Trübner.
00:25:04Entschuldigung.
00:25:06Feuer dankenlos.
00:25:23Wenn Herr Meck davon erfährt, werden Sie nicht mehr ausreisen können.
00:25:28Was muss ich tun, um die Konsequenzen für Luise und für mich abzuwenden?
00:25:34Warum weinen Sie sich nicht einfach mal ordentlich aus bei Ihrer Freundin?
00:25:38Das mit der Ausreise geht nicht voran.
00:25:39Sie wollen auf gar keinen Fall ins Ghetto.
00:25:41Vorher nehmen Sie sich lieber den Strick, das Übliche.
00:25:44Es sollte mich wundern, wenn Hannah Solf Ihnen daraufhin kein Fluchtangebot macht.
00:25:48Wir installieren hier ein Tonbandgerät und Mikrofone und ich habe meine Beweise.
00:25:55Als zusätzliche Gegenleistung sorge ich dafür, dass Sie Ihre Bilder mitnehmen dürfen.
00:26:00Abzüglich der erforderlichen Abgaben für die Ausreise, versteht sich.
00:26:07Denken Sie in Ruhe darüber nach.
00:26:24Ich glaube, Solbach, hat das gemerkt?
00:26:27Natürlich hat er es gemerkt.
00:26:30Soll ich zu Frau Solf gehen?
00:26:36Damit die Ihnen folgen können.
00:26:38Sie haben heute schon genug vermasselt mit Ihrem frechen Mundwerk.
00:26:43Sie sagen immer, man soll den Prinzipien treu bleiben.
00:26:48Das war nicht treu, das war treu doof.
00:26:53Ich sollte Ihnen den Dienst quittieren.
00:26:55Dienst? Ich arbeite seit Monaten ohne Lohn für Sie.
00:27:02Sie können ja kaum alleine die Post hochholen.
00:27:04Ich schweige denn die Kohlen.
00:27:06Und wer besorgt die Lebensmittel?
00:27:08Und geht mit Friede raus?
00:27:10Dafür müsste sich die Frau ja den Stern annähen.
00:27:12Und das kommt dann überhaupt nicht in die Tüte.
00:27:15Warum gehen Sie nicht mit meinem Stern auf die Straße?
00:27:19Und lassen Sie sich grundlos beschimpfen und bespucken.
00:27:22Sogar von Kindern.
00:27:40Meine liebe Hanna, soeben war ein Gestapo-Mann namens Rudolf Täubner bei mir.
00:27:46Dabei ging es vor allem um dich.
00:27:56Frau Liebermann!
00:28:11Herr Solbach?
00:28:13Darf ich kurz eintreten?
00:28:14Bitte.
00:28:20Ich würde niemals freiwillig für die Gestapo arbeiten.
00:28:23Das wissen Sie, Frau Liebermann.
00:28:26Viele meiner Klienten waren jüdisch.
00:28:29Ich hatte keine Wahl.
00:28:31Arbeitslager oder Kollaboration.
00:28:37Ich brauche dringend Ihre Hilfe.
00:28:40Habe ich damals nicht schon genug für Sie getan?
00:28:43Doch, das haben Sie.
00:28:45Und ich werde Ihnen das nie vergessen.
00:28:47Aber diesmal geht es um mehr als um Kredite und Kontakte.
00:28:50Diesmal geht es um Leben und Tod.
00:28:57Das ist Benjamin Kazakov.
00:29:00Mein bester Freund.
00:29:03Die Liebe meines Lebens.
00:29:06Er war auch mein Klient.
00:29:1037 haben Sie ihn verhaftet.
00:29:13Schwul, Jude, Expressionist.
00:29:17Gründe hatten Sie genug.
00:29:21Das Lager hat ihn fast umgebracht.
00:29:24Vor zwei Jahren konnte er fliehen und seitdem halte ich ihn versteckt.
00:29:29Darf ich fragen, was Ihre ergreifende Geschichte mit mir zu tun hat?
00:29:36Sie haben mit Kommissar Teubner über diese Frau gesprochen.
00:29:41Hanna Solf.
00:29:46Ich will Ihnen sagen, machen Sie mich mit dir bekannt.
00:29:50Ich muss Benjamin retten.
00:29:53Geld spielt keine Rolle.
00:29:57Ich komme auch für Ihre Fluchtkosten auf.
00:30:04Mit Gesetzesbrechern habe ich nichts zu tun.
00:30:10Leben Sie wohl, Herr Solbach.
00:30:14Sie glauben, ich bin ein Spitzhilfe im Auftrag von Teubner?
00:30:20Ich habe kein Wort über die gefälschten Gemälde verloren.
00:30:26Leben Sie wohl.
00:30:52Ich bewundere Ihren Mut-X.
00:30:55Dann kann ich meine Angst wohl besser überspielen.
00:30:57Ich weiß nicht, was ich dachte.
00:30:59Nee, können Sie nicht.
00:31:00Ich bin nur höflich.
00:31:08Wissen Sie, Martha ist es wert.
00:31:11Für mich steht sie für in Deutschland, wie es mal war
00:31:12und hoffentlich bald wieder ist.
00:31:14Gerecht und menschlich.
00:31:52Ich weiß jetzt, wer der Kerl ist.
00:31:54Er ist Edgar Baron von Uexkühl.
00:31:55Er hat einen Fahrschein für den Zug nach Malmögen gelöst.
00:31:58In Warnmünde muss er auf die Fähre.
00:32:00Ankunft dort ist 20.10 Uhr.
00:32:06Herr Schweden.
00:32:14Verbinden Sie mich mit der Gestapo Schwerin, schnell.
00:32:18Ja.
00:32:20Wenn Hannah Solbach und ihre Tochter erfahren,
00:32:22dass wir ihn verhaftet haben, taugen Sie wahrscheinlich ab.
00:32:25Sollten wir sie nicht vielleicht auch gleich festnehmen.
00:32:27Und wie lautet dann die Anklage?
00:32:30Falschaussage und Flucht?
00:32:33Führen eines nicht registrierten Speditionspagens.
00:32:36Der Kontakt zu Martha Liebermann.
00:32:38Die Aussage des jüdischen Ehepaars.
00:32:41Den Rest kriegen wir schon aus ihnen raus.
00:32:42Hannah Solf ist nicht irgendwer.
00:32:44Sie hat Freunde ganz oben.
00:32:46Nicht nur hier, auch in Japan.
00:32:48Und das sind immerhin unsere Verbünde.
00:32:51Ihr Mann war acht Jahre Botschafter in Tokio.
00:32:53Verstehen Sie, Bach?
00:32:54Wir müssen diese Bande wegen Hochverrats drankriegen.
00:32:56Und zwar wasserdicht.
00:33:00Die tauchen nicht ab.
00:33:02Hannah Solf wird ihre Freundin Martha jetzt erst recht retten wollen, bevor es zu spät dazu ist.
00:33:07Also die Halt überwachen?
00:33:08Ja, Hauptschirmführer Teubner hier. Abteilung 4A4. Berlin.
00:33:28Der Zug setzt um auf die Eisenbahnfähre nach Malmö um 20.50 Uhr.
00:33:36Nächster Halt, Warnemünde.
00:33:39Dieser Zug setzt um auf die Eisenbahnfähre nach Malmö um 20.50 Uhr.
00:33:45Nächster Halt, Warnemünde.
00:33:48Nächster Halt.
00:33:49I don't know.
00:34:19I'm sorry.
00:34:23Go forward!
00:34:44Hey.
00:34:47Kontrolle.
00:34:49Ausweis, Fahrschein.
00:34:51Moment, bitte.
00:34:53Ihr Koffer?
00:34:55Ist das Ihr Koffer?
00:35:05Reisegrund?
00:35:08Beschäftlich.
00:35:09Das muss er sein.
00:35:13Doppelter Boden.
00:35:15Das ist für die Schmutzwäsche.
00:35:16Ich liebe Schmutzwäsche. Aufmachen.
00:35:18Aufmachen, habe ich gesagt.
00:35:22Raus hier!
00:35:26Sehen Sie doch!
00:35:27Weg hier!
00:35:45Aufmachen!
00:35:52Aufmachen!
00:35:54Aufmachen!
00:35:54Aufmachen!
00:35:58Aufmachen!
00:36:11Aufmachen!
00:36:13Aufmachen!
00:36:13Aufmachen!
00:36:34Aufmachen!
00:36:35Aufmachen!
00:36:37Aufmachen!
00:36:42Aufmachen!
00:36:44Aufmachen!
00:36:47Aufmachen!
00:36:57Aufmachen!
00:36:59Aufmachen!
00:37:00Aufmachen!
00:37:02Aufmachen!
00:37:07Aufmachen!
00:37:10Aufmachen!
00:37:12Aufmachen!
00:37:14Aufmachen!
00:37:15Aufmachen!
00:37:16Aufmachen!
00:37:19Aufmachen!
00:37:20Aufmachen!
00:37:21Aufmachen!
00:37:45Aufmachen!
00:37:46Aufmachen!
00:37:51Aufmachen!
00:37:53It...
00:37:56It was bizarre.
00:38:00She is only a shadow of herself.
00:38:08But she is still very privileged.
00:38:13For most Jews, it's much worse.
00:38:22She will soon see everything his price.
00:38:55She is listening to us.
00:38:57It's not a surprise that the Gestapo came out, as you found the images out.
00:39:01Do you know that you are watching us?
00:39:04She has been sent to Martha.
00:39:07She wrote, that probably around the hour will be observed.
00:39:12If the Gestapo was in the hand, then we are in the house.
00:39:15My concern is that you are more than us.
00:39:18Have you heard anything from X?
00:39:21Nothing.
00:39:22We need these 50.000 Swiss francs for the trip.
00:39:27I have to try again, this money off.
00:39:31You can't see the Jews from the factories.
00:39:35Some of them are on the streets.
00:39:36Some of them are on the street.
00:39:37We have to see the alternatives.
00:39:39No, Lagi.
00:39:41If we do the time with Sammels, is Martha Liebermann verloren.
00:39:44We need now the money.
00:39:56We need to do this.
00:39:57She says a Galerist.
00:39:59Sohlbach.
00:40:00If we are his Jewish friend over the border, will he his trip to the border.
00:40:07And the Haken?
00:40:08He came with the Gestapo to her.
00:40:11Probably an Spitzel.
00:40:13He knew that the pictures were wronged.
00:40:15And could not tell anything.
00:40:17Could be a Finte from Teubner.
00:40:22He lied.
00:40:24He was supposed to be a problem for a good time.
00:40:24He learned a lot about Teubner's Niedertrag and a beautiful village.
00:40:37Excuse me, I'm back.
00:40:47Leider hat sich meine Reise nicht so sehr rentiert, wie ich erhofft hatte.
00:40:5612.000.
00:40:58Das ist ja gerade mal ein Drittel.
00:41:01Ja, der Krieg zerstört auch den Kunstmarkt, jedenfalls den offiziellen.
00:41:08Aber Prinz Eugen hat bekräftigt, persönlich für ihren Unterhalt zu garantieren, wenn man sie nach Schweden ausreisen lässt.
00:41:18Wir werden eine Lösung finden, Martha. Entschuldigt mich einen Augenblick.
00:41:27Selbstverständlich ist das nicht zufriedenstellend. Ich denke, wir haben unterschiedliche...
00:41:31Luise, kann ich Sie was fragen?
00:41:40Den Galeristen. Karl Sulbach, den kennt Sie doch auch, oder?
00:41:47Ja. Der kam hin und wieder zu Besuch. Das war Vorhitler gewesen.
00:41:54Ich glaube, sie hat ihm ganz schön unter die Arme gegriffen. Beruflich.
00:42:00Meinen Sie, man kann ihm trauen?
00:42:03Ich kenne ihn ja kaum. Aber zu mir, zu mir hier hinüber, war da immer anständig gewesen.
00:42:13Danke.
00:42:22Was bleibt also?
00:42:25Das Altersghetto für privilegierte Juden.
00:42:28In Schweden gehen Gerüchte um, dass Versorgung und Hygiene in Theresienstadt katastrophal sind.
00:42:34Es gibt eine Alternative.
00:42:35Lagi.
00:42:36Die da wäre?
00:42:39Eine Flucht. Über den kleinen Finger der eisernen Hand.
00:42:43Ein Landzipfel, der zur Schweiz gehört, aber nach Deutschland hineinragt.
00:42:46Der Nachteil, es ist anstrengend und natürlich gefährlich.
00:42:50Der Vorteil, Sie könnten zum Beispiel Luise mitnehmen.
00:42:53Sofern sie das denn möchte.
00:42:56Ich habe noch nie ein Gesetz gebrochen.
00:42:59Und ich werde es auch nie tun.
00:43:01Das sind Gesetze von Gesetzesbrechern!
00:43:03Auf deren Niveau ich nicht sinken werde.
00:43:06Dann werden Sie deren Opfer sein.
00:43:18Entschuldigt bitte.
00:43:20Ich bin müde.
00:43:24Auf Wiedersehen, Martha.
00:43:27Auf Wiedersehen.
00:43:31Werden Sie darüber nachdenken?
00:43:33Auf Wiedersehen.
00:43:49Glauben Sie etwa, ich habe Sie eben nicht gehört?
00:43:52Ich habe ja bloß gelauscht, weil ich mir so hauen mache.
00:43:55Das ist vielleicht die falsche Entscheidung treffen.
00:43:58Gelauscht oder mich bespitzelt?
00:44:03Mänen Sie denn das?
00:44:04Wer sagt mir eigentlich, dass nicht Sie für die Gestapo arbeiten?
00:44:09Herr Ecke?
00:44:12Warum haben Sie sich mit Kommissar Täubner angelegt?
00:44:15Obwohl doch klar war, dass das für Sie Zuchthaus und für mich KZ hätte bedeuten können.
00:44:22Was springt dabei für Sie heraus, wenn Sie Frau Solf und die anderen ans Messer liefern?
00:44:32So weit würde ich nie tun.
00:44:35So weit würde ich nie tun.
00:44:50Ich habe mir gedacht, wenn Sie das erfährt, dass Sie uns zweimal hätten retten können und das nicht getan haben.
00:44:56Das wissen Sie doch noch, oder?
00:45:13Ich weiß nicht.
00:45:16Vielleicht hängt es an der anderen Wand doch besser.
00:45:18Was sagten Sie Ihr Ihr Fühlt?
00:45:22Hm.
00:45:32Wo ist sie?
00:45:33Frau Rietzler?
00:45:36Du musst eine Ausreise beantragen und einen Flug nach New York buchen.
00:45:40Gleich morgen früh.
00:45:43Ich danke Gott dafür, dass Kurt das Angebot aus New York angenommen hat.
00:45:48Wir fliegen nächste Woche.
00:45:50Sie kommen doch mit, oder?
00:45:51Käthe, was ist denn passiert?
00:45:57Komm.
00:46:07Sie zünden Synagogen an.
00:46:10Sie verwüsten und plündern nötige Geschäfte.
00:46:12Sogar Wohnung.
00:46:14Nicht nur in Berlin.
00:46:16Im ganzen Land.
00:46:18Auf dem Kudamm liegen tote Juden.
00:46:21Nicht von der SA erschlagen.
00:46:23Von ganz normalen Deutschen.
00:46:37Komm.
00:46:38Au.
00:46:39In New York.
00:46:40Da würde ich Euch doch nur zur Last fallen.
00:46:43Hier habe ich meine eigene Wohnung.
00:46:45Sei nicht so naiv.
00:46:46Sie werden sie Dir genauso wegnehmen wie die Villa und das Palin.
00:46:48Die Nazis werden sich nicht ewig halten können.
00:46:55Ich habe mein ganzes Leben hier verbracht.
00:46:59Berlin ist meine Heimat.
00:47:01Hier ruht Dein Vater.
00:47:04Und seine Bilder?
00:47:06Soll ich die vielleicht den Nazis überlassen?
00:47:09Nein.
00:47:13Käthe, Sie werden mir nichts tun.
00:47:16Dein Vater war schon zu Lebzeiten eine Legende.
00:47:20Und das wird er bleiben.
00:47:23Falls es doch schlimmer wird, komme ich sofort nach.
00:47:31Ja.
00:47:37Wie viele Juden in Europa träumen von Flucht, aber können nicht weg.
00:47:43Weil keiner hilft.
00:47:45Und Sie?
00:47:47Sie halten sich brav an Ihr Sätze.
00:47:54Sind Sie fertig?
00:47:56Dann bin ich jetzt dran.
00:48:43Raus aus meiner Wohnung.
00:48:47Raus!
00:48:49Ja.
00:48:50Ja.
00:49:03Ja.
00:49:04Ja.
00:49:10Wenn man in Europa träumen kann.
00:49:11Taus aus meiner Wohnung.
00:49:12Ja.
00:49:12Ja.
00:49:13Ja.
00:49:15Die Welt.
00:49:15Ja.
00:49:15Ja.
00:49:40Life well, Luise.
00:49:52Sie ist 85 und du willst, dass sie bei Nacht und Nebel durchs Rheinufer wartet, vorbei an
00:49:58Bluthunden und schießwütigen Wachposten?
00:50:00Sie lassen das bestechen mit relativ wenig Geld.
00:50:03Vor allem aber, dass alles wäre zeitnah möglich.
00:50:06Könntest du dir das verzeihen, wenn Martha erschossen würde?
00:50:11Ist es nicht vernünftiger, die Chance zu nutzen, die sich mit Solbach bietet?
00:50:14Er hat das Geld, das Martha benötigt.
00:50:16Ja, nur wissen wir leider nicht, ob wir ihm trauen können.
00:50:18Wann weiß man so etwas schon mit Sicherheit?
00:50:20Wenn wir keine mehr trauen, können wir auch keinen mehr retten.
00:50:23Wenn die Gestapo uns fasst, auch nicht. Nie mehr.
00:50:27Könntest du dir das verzeihen, dass wir alle auf der Guillotine enden?
00:50:29Mit diesem Risiko leben wir seit Jahren. Tag für Tag.
00:50:32Gerade deshalb können wir gar nicht vorsichtig genug sein.
00:50:37Ich werde Solbach kontaktieren. Martha wird seine Flucht nicht überleben.
00:51:02Nee, lass mal, ich mach das. Danke, Thomas.
00:51:18Da warst du deiner Martha so viele Jahre treu? Und was hast du nun davon?
00:51:23Ich hatte gute Jahre mit ihr. Sehr gute. Ohne ihr würde ich heute noch Wäsche mangeln. Tag für Tag.
00:51:31Hättest du aber wenigstens Arbeit jetzt. Herr Wagner? Ja?
00:51:50Darf ich eintreten? Natürlich.
00:52:09Hj, nun sag ihm endlich, was er weiß.
00:52:12Herr Wagner, ich vernehme Ihre Schwester, ja? Danke.
00:52:19Sie haben bei Frau Liebermann gewohnt. Da sieht man doch, wer kommt und geht. Und schnappt Namen auf.
00:52:28Ich hab ein miserables Gedächtnis. Hm. 16 Jahre. Bei einer Jüdin. Glauben Sie wirklich, dass man sie irgendwann nochmal anstellt?
00:52:54Ich könnte Ihre Weste reinwaschen. Also. Was will die Säufbande von Martha Liebermann? Ihr zur Flucht verhelfen? Hm? Wann? Wie?
00:53:14Wo?
00:53:19So was würde Frau Professor niemals tun.
00:53:25Haben Sie denn so gar nicht das Bedürfnis, sich an ihr zu reichen?
00:53:44Wissen Sie was?
00:53:47Ich glaube Ihnen.
00:53:56Wenn sich aber herausstellt, dass Sie gelogen haben, können Sie von Zuchthaus nur träumen. Ich stecke Sie ins Konzentrationslager. Und
00:54:04Sie in Sippenhaft. Zwangsarbeit mit den Beinen. Viel Spaß.
00:54:13Von wegen nicht die Klügste. Ein durchstriebenes Aß ist das. Wir brauchen nur mehr Dampf im Kessel. Den werden Sie
00:54:19bekommen. Können Sie mir überhaupt zu machen?
00:54:21Ja, sicher. Die Zeit läuft uns davon und Sie träumen. Wir müssen einen Krieg gewinnen. Er schläft bis tot.
00:54:32Bitteschön, Frau Liebermann.
00:54:34Dankeschön. Morgen wieder, ja?
00:54:36Danke.
00:54:37Na komm, Friede.
00:54:38Guten Abend.
00:54:45Und? Entschieden?
00:54:47Keine Wahl.
00:54:49Keine Entscheidung.
00:54:51Ich sagte doch, ich weiß nichts.
00:54:54Muss ich wirklich erst Ihre Luise durch den Mangel drehen?
00:54:58Sie ist nicht meine Luise.
00:55:04Sie packen jetzt besser Ihre Koffer. Ich setze Sie ganz oben auf die Liste. Theresienstadt. In zwei Tagen Abfahrt, morgens
00:55:11um acht.
00:55:15Es sei denn, ich kriege bis spätestens fünf vor acht ein unterzeichnetes Protokoll über alles, was Hannah Solf mit ihm
00:55:23besprochen hat. Plus eine Namensliste ihrer Helfer.
00:55:31Darf ich hinzufügen, dass Theresienstadt bald nur noch Durchgangslage sein wird? Für Auschwitz-Birkenau. Einen schönen Abend noch.
00:55:57Ernestadt.
00:56:09Zwei große Praxis
00:56:12We have to go.
00:56:16Where?
00:56:18First of all, in the Ostsee. I hope that my brother has us for a while.
00:56:23What is going on?
00:56:26They're doing Razzies.
00:56:28In Fabri?
00:56:29No, now in Wohnungen.
00:56:31It's just a time for the rest of them.
00:56:34We have to go.
00:56:35How come he to your brother? That whole land is in prison.
00:56:38Benjamin!
00:56:47Hello?
00:56:51Who is there?
00:56:57What can I do for you, Ms. Solf?
00:57:00A family member needs to help, also financially.
00:57:08What's going on?
00:57:10What's going on?
00:57:1150.000 Schweizer Franken.
00:57:16And what is that worth?
00:57:18The Rettung of your friends.
00:57:20In the coming days.
00:57:26When and where do we meet?
00:57:28Alsenstraße 9.
00:57:29Tomorrow, 21.00.
00:57:31I'll be there.
00:57:32Auf Wiederhören.
00:57:43Good morning.
00:57:44Now everything's fine.
00:57:45I'm going back to Köln and I'll take that money.
00:57:47I'll take the Abund so I'm back.
00:57:53I love you.
00:57:56I love you.
01:00:00Guten Tag.
01:00:04Aalsenstraße 9.
01:00:08Hey, keine Privatperson.
01:00:10Und Judenschummajahr nicht.
01:00:11Aussteigen.
01:00:14Aussteigen.
01:00:17Bitte.
01:00:19Es ist ein Notfall.
01:00:22Aussteigen, bitte.
01:00:30Moment mal.
01:00:34Wir sind doch, ja klar, die Witwe von Max Liebermann, Martha Liebermann.
01:00:42Ja.
01:00:51Notfall sagen Sie?
01:00:54Na dann verstecken Sie den Stern mal schön hinter Ihre Tasche.
01:01:32Do you agree with that?
01:01:35There was only a few weeks ago.
01:01:39You said already, it was dangerous.
01:01:43Frau von Ballestrim, this idea stammt from you.
01:01:49And what I'm talking about...
01:01:54I'm going to die faster than in a ghetto.
01:02:01I only have to go early in the morning.
01:02:06And I want to take Luise with me.
01:02:10I don't know if she will.
01:02:14Luise is not the problem, it's not time.
01:02:18It must be.
01:02:20Sonst bin ich weg.
01:02:25Für immer.
01:02:27Ich weiß es seit gestern.
01:02:38Ich wäre sowieso bald gefahren.
01:02:41Frau Müllrath ist im achten Monat schwanger
01:02:42und hat bestimmt nichts dagegen, ein paar Tage früher in Sicherheit zu sein.
01:02:48Das reicht aus, um die deutschen Grenzposten zu bestechen.
01:02:52Doch auch die Schweizer kontrollieren.
01:02:54Und liefern aufgegriffene Flüchtlinge immer öfter an die Nazis aus.
01:02:58An das Geld für die Bilder von Zorn komme ich nicht ran?
01:03:03Hüxküll hat es gestern ins Wirtschaftsministerium gebracht.
01:03:06Natürlich hat es ihnen nicht gereicht.
01:03:11Ich weiß nicht, was er einem Schweizer Grenzer wert ist.
01:03:18Mir bedeutet er unendlich viel.
01:03:23Es wird genügen.
01:03:28Ich könnte jederzeit gehaftet werden, dann wäre er verloren.
01:03:32Bringen Sie ihn morgen mit.
01:03:50Und nun?
01:03:54Frau Professor.
01:03:56Ja, Jatte war mein Lieblingsmaler.
01:04:01Muss ich deutlicher werden.
01:04:03Und dann?
01:04:05Ja.
01:04:07Ja.
01:04:10Ja.
01:04:14Ja.
01:04:23Ja.
01:04:32Das haben Sie vergessen.
01:04:35Nee, halt nicht.
01:04:44Das war ein Geschenk zum Zehnjährigen.
01:04:52Frau Liebermann, was wollen Sie?
01:04:57Wir sprachen ja oft über Prinzipien.
01:05:03Sind Sie bitte so freundlich und verschonen mich mit dem Ihr Rede, ja?
01:05:07Es tut mir sehr leid, dass ich Sie so ungerecht behandelt habe.
01:05:13Aber es musste sein, zu Ihrem eigenen Schutz.
01:05:19Natürlich habe ich keine Sekunde lang geglaubt, dass Sie für die Gestapo spionieren.
01:05:26Doch dieser Täubner ist der gefährlichste Mensch, dem ich jemals begegnet bin.
01:05:34Und mir war klar, hätte ich Sie nur einfach darum gebeten, wären Sie niemals gegangen.
01:05:42Dafür sind Sie viel zu treu.
01:05:45Waren Sie schon immer.
01:05:54Luise, ich mochte und schätzte Sie von Anfang an.
01:06:04Seit Max' Tod sind Sie mir besonders ans Herz gewachsen.
01:06:11Aber es zählt nicht zu meinen Stärken, derlei Gefühle zu zeigen.
01:06:17Nee.
01:06:21Wären Sie bereit, mich morgen in die Schweiz zu begleiten?
01:06:29Es wird strapaziös und riskant.
01:06:31Aber danach, Luise, leben wir in Frieden und Freiheit.
01:06:39Nur verlieren Sie mal nicht gleich die Kontenance.
01:06:44Bekomme ich eine Antwort?
01:06:48Na ja.
01:06:51Alleine.
01:06:56In einem fremden Land.
01:06:59Sie?
01:07:01Na, da komme ich wohl besser mal mit.
01:07:09Uhrzeit, Treffpunkt.
01:07:13Und achten Sie unbedingt darauf, dass Ihnen keiner folgt.
01:07:19Eine Droschke wird Ihnen heute Abend meinen Koffer hierher bringen.
01:07:23Ja.
01:07:25Ich kann ja unmöglich mit einem Reisekoffer aus dem Haus spazieren.
01:07:34Ich danke Ihnen.
01:07:36Ich bin so froh, dass Sie mir nicht mehr grollen.
01:08:08Ich bin so froh, dass Sie mir nicht mehr grollen können.
01:08:27Oh my God, you have to go to bed on your mother's bed.
01:08:32Tomorrow I'll be there, then I'll tell you something.
01:08:37I have to leave now.
01:08:37That's the protocol for the Telephone.
01:08:40Yes.
01:08:40I also, my Schatz.
01:08:43Zweidner.
01:08:46I have to really have any other questions myself.
01:08:51Then put them in Inspektor Schmidt out.
01:08:54If he's his feelings so quail,
01:08:55then he'll be able to convert to Judentum.
01:08:57I'll take care of him personally for his deportation.
01:09:01Let's see.
01:09:12I thought I was wrong.
01:09:15Let's go.
01:09:17The time is over.
01:10:04What are you doing here?
01:10:06What are you doing here?
01:10:08What are you doing here?
01:10:09I was going to phone with Kiep, Zaden,
01:10:12from Scherpenberg and the rest of the group.
01:10:15You want to meet us?
01:10:18Tomorrow evening.
01:10:20We need more help.
01:10:22It's always worse.
01:10:24Martha was with me.
01:10:26I'm going to bring her to her.
01:10:27And I'll bring her to her.
01:10:27With Lagi?
01:10:29What's this risk?
01:10:31Solbach's money is paying 50.000.
01:10:32Even if we could trust him.
01:10:34His money comes too late.
01:10:43Theresienstadt?
01:10:44Tomorrow um 8.
01:10:54Wann fahrt ihr los?
01:10:55Um halb 8.
01:11:01Ich fahr zu ihr.
01:11:02Nicht!
01:11:05Ich muss ihr Lebewohl sagen.
01:11:06Mutter, sie will keinen Besuch mehr.
01:11:11Du kannst dich morgen früh von ihr verabschieden.
01:11:19Ich muss trotzdem noch mal los.
01:11:21Superab sagen.
01:11:38Und diesen Partner?
01:11:40Ja.
01:11:42Danke.
01:11:44Bitteschön.
01:12:00Entschuldige die Verspätung, Benjamin.
01:12:03Ich saß den ganzen Tag im Zug.
01:12:06Lockschaden.
01:12:07Hitten im Wald.
01:12:09Die Reisbahn.
01:12:10Zuverlässig wie ein Ohrwerk.
01:12:13Heil Hitler.
01:12:30Heil Hitler.
01:12:33Für die Zukunft, falls Sie eine haben, rate ich Ihnen am Telefon vorsichtiger zu sein.
01:12:41Kommen Sie.
01:13:09Zeig.
01:13:11Zeig.
01:13:21Sie haben mich von Anfang an benutzt.
01:13:24Ach, benutzt.
01:13:25Ich hab nur gerne einen Ass im Ärmel.
01:13:31Das Schätzen der Bilder.
01:13:34Damit die Truppe ein bisschen unter Druck gerät.
01:13:37Und natürlich, damit sie von Hannah Soll verfahren.
01:13:41Wieso ich?
01:13:44Zufall?
01:13:45Vorsehung, wer weiß das schon.
01:13:48Die Akte von Benjamin Kasachow landet auf meinem Tisch.
01:13:53Flüchtiger Jude.
01:13:54Schwul.
01:13:55Zuletzt gesehen in Berlin.
01:13:57Ich fragte mich, wo würde ich mich verstecken.
01:14:01Der Groschen fiel, als ich seine Bilder sah.
01:14:04Denn wen malte er mit Abstand am meisten?
01:14:11Dann fand ich heraus, dass der Kredit für Ihre Kölner Galerie von Martha Liebermann stammt.
01:14:16Dass Sie Hannah Soll fans Messer liefern würde, war zwar denkbar, aber eher unwahrscheinlich.
01:14:21Nur eines schien mir sicher.
01:14:22Sie würden Kopf und Kragen riskieren, um Ihren Benjamin zu retten.
01:14:30Was kann ich für Sie tun?
01:14:33Sie gehen zu Hannah Soll, so wie mit ihr verabredet.
01:14:37Nur nicht um neun, sondern schon um sieben Uhr.
01:14:41Dann nämlich findet ein Treffen der Sollbande statt.
01:14:43Sagen Sie, Sie konnten es nicht anders einrichten.
01:14:45Und wenn Sie das Geld mitbringen, wird man Sie auf jeden Fall reinlassen.
01:14:51Dann provozieren Sie dieses Pack.
01:14:54Lassen Sie einfach Ihrem Ärger freien Lauf.
01:14:56Wie sehr Sie die Nazis verachten.
01:14:59Wie sinnlos Ihnen dieser Krieg erscheint.
01:15:02Wie gern Sie Hitler töten würden.
01:15:05Behaupten Sie demnächst in die Schweiz zu fahren.
01:15:07Bieten Sie sich als Kurier für Briefe an, die an der Zensur vorbei müssen.
01:15:13Was ich brauche, ist maximal belastendes Material.
01:15:19Wehrkraftzersetzung, Defettismus, Feindbegünstigung, Hochverrat.
01:15:26Falls Sie Ihre Sache gut machen, schicke ich Sie und Ihren Benjamin nach Schweden.
01:15:31Falls nicht, ins Konzentrationslager.
01:15:47Falls Sie, freiwillig.
01:15:50Falls Sie das.
01:15:52Falls Sie mich gerne hier nicht kaufen, schicke ich Sie,
01:16:04I don't know.
01:16:36Gut. Sie schaffen das, Frau Lübermann nicht.
01:16:39Hier, Moment.
01:16:42Entschuldigung. Ist Frau Lübermann nicht da?
01:16:45Wo ist Frau Lübermann?
01:17:13Was ist Frau Lübermann?
01:17:38Was ist Frau Lübermann?
01:17:41Was hatten Max und ich doch für ein Glück, eine so fleißige, treue und charakterfeste Haushälterin gefunden zu haben.
01:17:53Nach all den gemeinsamen Jahren endgültig Abschied zu nehmen, fällt mir mitnichten leicht.
01:18:02Doch ich bezweifle, die Kraft für einen Neuanfang aufbringen zu können.
01:18:09Berlin war immer mein Zuhause. Und so wird es bleiben.
01:18:20Vor allem aber, ich fühle mich zu alt für eine derart abenteuerliche Flucht.
01:18:26Und befürchte, ich könnte auch andere in Gefahr bringen.
01:18:31Vor allem Sie.
01:18:34Ich bitte Sie inständig, sich von Lagi von Ballestrem in Sicherheit bringen zu lassen.
01:18:40Sie haben es sich redlich verdient.
01:18:43Frau Professor?
01:18:49Den Ring werden Sie womöglich brauchen, um Grenzsoldaten zu bestechen.
01:18:55Falls nicht, verkaufen Sie ihn, falls Sie wollen.
01:19:00Frau Lübermann?
01:19:01Er gehört Ihnen.
01:19:03Ein Dankeschön für alles, was Sie für mich getan haben.
01:19:09Leben Sie wohl, Luise.
01:19:11In Zuneigung und Dankbarkeit.
01:19:16Ihre Marta.
01:19:23Frau Lübermann?
01:19:38Es wird wohl das Beste sein.
01:20:06Es wird wohl das Beste sein.
01:20:35Sie lebt noch.
01:20:36Packen Sie mir dann.
01:20:38Wozu?
01:20:39Sie muss in ein Krankenhaus.
01:20:41Warum lassen Sie Frau Lübermann nicht einfach sterben?
01:20:44Weil nicht der Jude entscheidet, wann er stirbt, sondern wir!
01:20:49Los jetzt.
01:20:51Nee, schon aus Prinzip nicht.
01:20:58Was?
01:21:02Bald schon entholen.
01:21:04Richtet ein Russe oder ein Trommi.
01:21:08Die Waffe auf Sie.
01:21:11Ich wäre gern dabei, wenn Sie um ihr wie verdammtes Drecksleben wenden.
01:21:18Aber das, das werde ich nicht tun.
01:21:32Halten Sie keine Maul auf dem Pfeil.
01:21:34Helfen Sie mir.
01:21:38Los!
01:21:55Haben Sie den Magen ausgepumpt?
01:21:57Das Veronal ist längst in Ihrem Blutkreislauf.
01:22:02Eines sag ich Ihnen.
01:22:04Stirbt diese Jüdin hat das weitreichende Konsequenzen für Sie.
01:22:13Wenn Hannah Sölf erfährt, dass sie lieber Mann tot ist, hat sie keinen Grund mehr, sich mit Sulbach zu treffen.
01:22:17Und wir stehen wieder bei Null.
01:22:20Weg da!
01:22:21Raus dir!
01:22:22Verdammt nochmal!
01:22:23Ari haben wir überhaupt keinen Zutritt!
01:22:25Ich will aber bei ihr sein!
01:22:28Sie kommt mit größerer Wahrscheinlichkeit wieder zu sich, wenn sie eine vertraute Stimme hört.
01:22:41Wenn Sie versucht, eine Jüdin Hand anzulegen, sofort erschießen!
01:23:06Guten Abend, Karl Solbach.
01:23:12Guten Abend.
01:23:13Guten Abend.
01:23:16Guten Abend.
01:23:26Guten Abend.
01:23:27Guten Abend.
01:24:26Oh, my God.
01:24:52Herr Söber, danke für Ihre Kooperation. Heil Hitler. Heil Hitler.
01:25:07Benjamin.
01:25:11Wir sind frei.
01:25:25Wir sind frei.
01:25:30Wir sind frei.
01:25:34Wir sind frei.
01:25:36Wir sind frei.
01:25:42Wir sind frei.
01:25:46Wir sind frei.
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