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Wattle and Daub (auf Deutsch oft „Flechtwerk und Lehmbewurf“) ist eine jahrtausendealte Bautechnik, bei der ein Geflecht aus flexiblen Holzstäben (Wattle) mit einer Mischung aus Ton, Erde, Stroh und Mist (Daub) verputzt wird. Diese nachhaltige, kostengünstige Methode dient der Errichtung von tragfähigen, isolierenden Wänden, die häufig im historischen Fachwerkbau zu finden sind. (Wikipedia)

Nahezu weltweit eingesetzt, doch in Europa zu höchster Perfektion gebracht

Hauptmerkmale und Konstruktion
Wattle (Geflecht): Besteht aus senkrechten Staken und waagerecht eingewebten, flexiblen Ruten, meist Haselnuss, Weide oder Esche.
Daub (Bewurf): Eine klebrige Masse aus Ton, Erde, Sand, Wasser und Stroh (als Armierung), die beidseitig auf das Geflecht aufgetragen wird.
Eigenschaften: Wattle and Daub ist umweltfreundlich, feuerbeständiger als Holz allein, erfordert jedoch regelmäßige Wartung, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.
Verwendung: Sie ist eine der ältesten Wandbautechniken der Menschheit und war bis zur weiten Verbreitung von Ziegeln der Standard im europäischen Hausbau.
Die Technik ist sehr gut für den ökologischen Eigenbau geeignet, erfordert aber Wissen über die richtige Mischung, um Risse beim Trocknen zu vermeiden.

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