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00:01Yes!
00:02Yes! Yes!
00:30Yes! Yes!
00:30Für mich ist der VfB ein besonderer Klub.
00:35Ich habe schon als kleiner Steppke mitgefeiert, mitgejubelt, mitgelitten.
00:54Ich bin wieder international.
00:57Wir haben viel weiter.
00:58Das ist überragend.
01:23Und wer die Welt fl dehnt....
01:29Ich bin wieder auf der BANEN, aber wir waren heute.
01:34Ich bin 20.30 KM-T-Walk.
01:34Und ich bin, ich bin ja immer noch am Anfang.
01:35Sie ist nicht einfach genau.
01:36Sie sind etwas aber auch am Anfang des Restes.
01:37Sie wachsen die Welt.
01:37Durch dich.
01:37Ich bin schon wieder am Anfang.
01:38Ist das wirklich nicht angenehm?
01:38Ich bin schon wieder am Anfang der Welt.
01:52What's going on?
01:53What's going on?
01:55What's going on?
01:56So.
01:57Welcome to my home.
01:59Hey, everything is good.
02:01Ah.
02:04Also, bis hierher, oder?
02:06Welche soll ich reingucken?
02:07Hier.
02:08Oh, okay.
02:08Oh, okay.
02:08Okay.
02:09Ah, das ist angenehm.
02:11Das sind so Dinge, wo ich sage, die lasse ich es bei mir zu Hause.
02:14Schlickle Wasser hat man geholfen.
02:15Ich weiß auf jeden Fall, wer textsicherer ist als ich.
02:18Mein dreijähriger Sohn.
02:21Ah.
02:22Das ist wieder etwas schmerzfreier.
02:24Ja, ja, ja, genau.
02:26Da, wo ich sitze, höre ich jetzt keine Brutler.
02:29Take one.
02:30Ja, und den Brustring, den hast du einmal drin und der geht eh nicht raus.
02:33Nicht Klappe halten.
02:36Sind wir schon drauf? Ja.
02:401974, 1975.
02:43Was könnte da passiert sein?
02:46Ich hätte jetzt auch ganz blöd gesagt,
02:50dass der VfB da Meister geworden ist.
02:52Das erste Mal.
03:01Ja, mein Gott, was soll ich dazu sagen?
03:03Eine Mannschaft wie der VfB.
03:05Nicht mehr in der Bundesliga.
03:07Ja, ich bin sehr traurig.
03:09Abgestiegen.
03:10In die zweite Liga.
03:11Ach du Scheiß.
03:12Stuttgart probte bereits die Landung aus dem Oberhaus des Fußballs.
03:15Damit sahen die 10.000 im Neckarstadion die beste Leistung schon vor dem Spiel.
03:19Das ist zum Kotzerdruck.
03:21Das ist zum Kotzerdruck.
03:49Die Takt ist zum Kotzerdruck.
03:54Das ist zum Kotzerdruck.
03:54Die Takt ist zum Kotzerdruck.
04:01Es ist zum Kotzerdruck.
04:03Das war ein Stift.
04:08Das ist zum Kotzerdruck.
04:11We had to throw out the club spaces, that was the pace of the time.
04:18And then came Mayer-Vorfelder and it was the right thing to do.
04:22When you see in the meetings, when the Mayer-Vorfelder comes,
04:26that the others don't stand up, that they hit them together, that's one.
04:33Let's not say that I have a heart for the VfB.
04:37And this heart for the VfB I have not only in this group,
04:41but this heart I also have when I won't be chosen.
04:45He also felt that it was a heart attack.
04:49He was a decision, I must say.
04:51Mayer-Vorfelder was a decision.
04:55Mayer-Vorfelder was a decision.
04:59Mayer-Vorfelder, Mayer-Vorfelder, Mayer-Vorfelder.
05:09Mayer-Vorfelder.
05:12Mayer-Vorfelder, Mayer-Vorfelder
05:16Mayer yourself.
05:19Eber-Vorfelder, Mayer-Vorfelder, Mayer-Vorfelder.
05:33He knew that he was going to do it and that he did it also for the VfB.
05:44In the first year we had really difficulties, because it was a small break.
05:50In the first year of the 2nd Liga, we were on the 11th, there were lights out.
05:55We had here against Reutlingen before 2.500 subscribers 3 to 2 verloren.
06:0072.000 gingen ins Neckarstadion, das war eine Beerdigung.
06:22In the MV gab es rund um die Uhr nur VfB, das war sein Ein und Alles.
06:27Und daraus hat er auch abgeleitet, dass wenn der VfB für ihn alles ist und er ist der Präsident, dass
06:33er hier der Macher ist.
06:34Und da hat der VfB natürlich auch gezwungenermaßen einen Schnitt gemacht und dann eben auf junge Spieler gesetzt.
06:42Natürlich auch aus Geldmangel und hat da wirklich ein tolles Händchen bewiesen.
06:49Was den Umbau der Mannschaft anlangt, es werden einige der jungen Spieler ihre Chance bekommen.
06:55Und das war eigentlich mein Glück, weil wenn der VfB fünfter gewesen wäre,
07:01der UEFA Cup gespielt hätte, hätte vielleicht von den Jungen keiner was wollen.
07:04Und so haben vier Spieler aus dieser Mannschaft, aus dieser A-Jugend-Mannschaft,
07:08einen Profisvertrag bekommen.
07:101.000 Mark brutto im Monat.
07:12Also beeindruckt hat mich schon die Art und Weise, dass man sich so bemüht hat.
07:16Also seitens VfB Stuttgart, Gerhard Meier-Vorfelder, der dann letztendlich der ausschlaggebende Mann war, dass ich es gemacht habe.
07:28Die Gehälter der Spieler werden an den Zuschauerzahlen ausgerichtet.
07:31Und die Gehälter werden so umgebaut, dass eben die Gehälter dann höher werden, wenn mehr Zuschauer da sind und geringer
07:38werden dann, wenn weniger Zuschauer kommen.
07:39Eigentlich ein kluger Schachzug.
07:41Allerdings haben wir dann glaube ich einen Schnitt von 54.000 gehabt, mit dem niemand gerechnet hat.
07:46Und das war dann am Ende von VfB doch relativ teuer.
07:50Für mich muss ein Fussballtrainer zu 80% aus Psychologie bestehen.
07:56Und dann kam Jürgen Sundermann.
08:00Ja, da geht's.
08:03Selber.
08:04Ja gut.
08:05Ja, da kommt der Jürgen Sundermann aus Genf und er weckt uns wieder zum Leben, zum Fußballerleben.
08:13Sauber.
08:15Und nicht nur mit dem Kopf schlagen, den ganzen Oberkörper muss das Ding kommen.
08:17Kommt, da ist Kraft hinter.
08:21Ja.
08:21Zu früh im Moment wieder, der war einfach zu früh.
08:23In der Kabine hat er immer geschrien, wir müssen Gras fressen.
08:27Und genau das hat er selber auch getan.
08:30Der lag manchmal vor der Trainerbank im Gras, als ob er das fressen will.
08:38Wir waren im Trainingslager und dann gab's eine Mannschaftsbesprechung.
08:42Und dann kam Sundermann rein und sagt, wer nicht dran glaubt, dass wir aufsteigen, kann den
08:50Raum verlassen.
08:52Alle haben gesagt, sag mal, was will der eigentlich?
08:57Der Jürgen Sundermann war ein absoluter Motivator.
09:01Nicht nur ein guter Fußballfachmann und guter Kicker selber, sondern auch eben ein Psychologe,
09:08der ins Einzelgespräch ging mit den Spielern und so jeden Einzelnen aufgebaut hat.
09:13Wir kennen unsere Mentalität jetzt langsam hier in Baden-Württemberg, in Stuttgart, beim VfB.
09:18Ich weiß genau, dass die Erwartungen riesig hoch sind.
09:21Ich würde mir wünschen, dass vielleicht ein bisschen Realismus da zu Tage käme.
09:35Wir haben uns schon irgendwo so rausgespielt. Da war der Ottis natürlich überragend.
09:40Und 8-0 ist und dieser Rekord von sechs Toren unerreicht.
09:49Es war einfach die perfekte Verbindung. Das ist ähnlich mit Hönes heutzutage.
10:05Gar keine Frage. Natürlich sind es unterschiedliche Typen. Es ist eine andere Zeit.
10:09Es ist auch eine andere Ansprache, ganz klar. Fußball hat sich weiterentwickelt.
10:16Wir sind schon Parallelen zurück.
10:22Im Endeffekt ging es da eigentlich nur darum, wieder Leben einzuhauchen.
10:28Es war eigentlich alles da und da gehören natürlich viel mehr dazu als nur eine Person.
10:35Ja, zu dem Zeitpunkt, wo wir dann in der 18. waren, war dann der Arbeitsplatz, der Trainer-Arbeitsplatz bei uns
10:40gar nicht so besonders attraktiv.
10:49Das erste Spiel, der Spielpokal in Nürnberg werde ich sicher nicht vergessen, weil es schlicht Spiel war nach einem Training,
10:56das ich mit der Mannschaft absolvieren konnte.
10:58Die wichtigste Entscheidung für mich war damals die Entscheidung des Trainerwechsels vor dem Pokalspiel gegen den 1. FC Nürnberg.
11:07Das war nicht berauschend, aber das hat natürlich genau die Stabilität gebracht, die eben ein neuer Trainer braucht.
11:32Wir waren uns darüber im Klaren, dass das eigene Mission Impossible ist, auch ganz bewusst einen Vertrag für die 2.
11:37Liga gemacht.
11:38Wenn man das jetzt anschaut, in der Zeit, wo er da ist, nicht nur, dass er natürlich sie, glaube ich,
11:44auf dem letzten Tabellenplatz übernommen hat,
11:46sondern dann nicht nur erfolgreich war, sondern die Art und Weise, wie er es auch gemacht hat.
11:49Gas diese Musik
12:02Amang
12:04Amang
12:04Amang
12:04Amang
12:21Yeah, man has noticed that we were all together together.
12:24Of course, there is also a lot of luck to it until the end.
12:41At the end of the day, we won the HSV win and couldn't stay in the Liga.
12:48We won the HSV win and won the HSV win.
12:59The relegation was not a self-souder.
13:04The rest is known.
13:05It played a huge season.
13:10We won the HSV win and won the HSV win and won the HSV win.
13:34And you can see that the head plays a role.
13:38Bam, bam, bam, bam, bam.
13:39Chris has played a great season.
13:41Jamie has played a great season.
13:43I'm gonna break it.
13:46Baby, can you hear me play?
13:50And then Zurich.
13:52In the moment, it's all for the Schwaben.
13:55You can make my heart go out.
14:00You can make my heart go out.
14:04What a great season!
14:07Bescheidenness, Demut, respect, discipline.
14:11I think that the values, and that Sebastian has brought it in,
14:14I have to say, are extremely important.
14:17And the relationship is just being supported.
14:20It needs to run through the fire.
14:24I know your love never dies.
14:28You can be by your side.
14:33When we lost, we went out of the training week.
14:39We couldn't lose the next game.
14:42And I think that was not so.
14:45We won every game after the match.
14:46Leverkusen was our endgame.
14:48But otherwise we destroyed every team.
14:49In Germany, everyone says,
14:51We will be around the world.
14:56I know you're my business.
15:01I know you're my business.
15:04I know you're my business.
15:22He's very authentic, very clear.
15:25He's doing a great job. He has led the FFB in the Champions League.
15:28I'm together in the Champions League, damn it!
15:32He's very standing, but still ambition.
15:35It's a good combination.
15:37You could say that it's Swedish.
15:40You can also notice the anger when he loses.
15:43Maybe too much.
15:44He's very ehrgeizt.
15:46But everyone should say, as he is.
15:49Sebastian Hoeneß ist ein sehr ruhiger Trainer.
15:52Ein sehr sachlicher Trainer.
15:54Er versteht uns Spieler.
15:57He's a Schlüssel zum Erfolg.
15:58Absolut.
16:00Mehr brauche ich dazu nicht sagen.
16:01Es ist unglaublich, was er in den letzten Jahren
16:05für unseren VfB Stuttgart getan hat. Unvorstellbar.
16:08Wenn Günther Schäfer das sagt, dann berührt mich das.
16:11Und freut mich das natürlich.
16:13Das geht runter wie Öl.
16:14Er hat schon ein bisschen Ähnlichkeit mit Sundermann, Wundermann.
16:17Jetzt haben wir Sebastian Hoeneß, Wundermann.
16:19Er hat jetzt den Pokal gewonnen.
16:21Also großartig.
16:22Dann die letzte Saison Vizemeister.
16:25In den 10, 12 Jahren, in denen ich jetzt an verschiedenen Stellen
16:32Mitverantwortung für diesen Verein trage,
16:37hat der VfB keinen Trainer gehabt von der Qualität des Jürgen Sundermann.
16:41Keinen.
16:42Zurück!
16:42Zurück, Hermann!
16:43Zurück!
16:451977 der Wiederaufstieg.
16:47Hoffentlich.
16:52Das ist Schluss!
16:56Das ist Schluss!
17:00Das ist Schluss!
17:01Das ist Schluss!
17:09We went up with a great team, with young players, Hansi Müller, Karl-Heinz Förster.
17:18It was really heartbreaking, because we needed the point.
17:23It was a great relief, so we had to cry.
17:49We will be champions in the 2. Liga, and we will be Vizemeister.
18:08There was the first VfB-Beruhrung.
18:11When we went down to the Stadion, it was a huge experience.
18:17From there, it was a typical Panini-Bildler-Samma-VfB.
18:23From there, it got me the Wappen.
18:25And I've been missing my heart.
18:25But I never drank from me.
18:26And it was a huge trouble for me.
18:37It's only a big choice for me that I'm found.
18:42My age of seven, I would never go back to the place.
18:49My age of seven.
18:49And I've been missing my heart.
18:52And I've been missing my heart.
18:54I haven't been missing my heart.
19:07This is a wonderful Trikot.
19:09It's a great trip against Trier.
19:11We've already said that it was a 0-0.
19:15It's a great trip for the trip.
19:17That we would have to turn around.
19:20And we had the 10.
19:22And so we had it.
19:25Hansi, I'm only with you alone.
19:32On the big field.
19:36Hansi Müller, a great footballer.
19:39Of course he left the VfB, but also in Europe.
19:44That was at the time, I think, a bit unusual.
20:03And he was a great guy.
20:05And he was a great guy.
20:06He was a great guy.
20:07And he was a great guy.
20:10The teenager, who was in Ohnmacht in the Beatles, was much smaller than Hansi wasn't.
20:16He was a modern Adonis.
20:20I can remember how the chief chief chief said,
20:24we were weak like a church mouse.
20:26That was a great benefit.
20:29Only in this situation can you build young players,
20:32who normally wouldn't have a chance.
20:36Hansi Müller was 17 years old.
20:39He was a fan of Stammspieler.
20:41He had 3 good years.
20:44Then I had to see each other satt.
20:49Do you know the very popular word of Sundermann-Wundermann?
20:54Are you one of them or not?
20:55From the beginning, it comes only because I have a name.
20:59I am realist.
21:00It's easy enough to know,
21:01that it can change in our career.
21:04If you lose a few games,
21:05then suddenly a Hampelmann comes out.
21:08Harald!
21:09Harald!
21:11What is that last?
21:14Harald!
21:16Scheiße!
21:19He had strenge Vorschriften.
21:21Many players didn't want that.
21:22And then the revolution came.
21:30He was very authoritarian.
21:32He was very authoritarian.
21:33With young players he could do it normal.
21:35We had a FIFA Cup in Frankfurt in the Oder.
21:38It was at 20 degrees minus.
21:39And he told us to train in short.
21:41I looked at Hansi Müller,
21:43he looked at me.
21:44There were the nagelneuen long horses.
21:46And then I said to him,
21:50if you wear the long horses,
21:51you wear the long horses.
21:52And as we were on the floor,
21:53he said to him,
21:54you with the long horses,
21:55you get a bit of walking.
21:57And the other with the short horses,
21:59they did also have a 5 against 2 play.
22:01So,
22:01he gave us a nice spread.
22:04I was also with the long horses.
22:05the guy who went on first.
22:09And that was,
22:09that was also a tough overwhelm
22:11for the coach.
22:12Because he realized that
22:14that he was first to lose
22:15the players not more than me.
22:17and he did what he wanted.
22:18He made a lot about motivation
22:20and authority.
22:22But finally,
22:23the time was over again.
22:31This means that the trainer Sundermann at the end of the season
22:38has ended his job at the VfB Stuttgart.
22:471984.
22:53Meister geworden.
22:55Helmut Benthaus war,
22:56also ich würde jetzt mal sagen,
22:58der intellektuellste Trainer, den der VfB jemals gehabt hat.
23:01Er war ein richtiger Feingeist,
23:04hat Philologie studiert.
23:06Max Merkel hat zum Einstand von Benthaus damals geschrieben
23:09in der Bild-Zeitung,
23:11am Ende dieser Saison wird der VfB nichts gewonnen haben,
23:15aber alle haben das Abitur,
23:16alle Spieler haben das Abitur.
23:18In Wirklichkeit war der VfB dann sehr schnell deutscher Meister.
23:32Trainer Benthaus war auch jemand,
23:34der hat uns die lange Leine gegeben
23:36und hat gesehen,
23:37die Mannschaft, sagen wir mal, braucht eigentlich gar keinen Trainer.
23:4183 sind wir dritter geworden,
23:43hinter Bayern und HSV,
23:45die waren ja damals fast nicht zu schlagen
23:46und ein Jahr später haben wir es dann durchgeschafft.
23:54Und dann kommt der Freistoß,
23:56Bernd Förster schießt nicht ungefährlich,
23:57Dieter Bodensky kann nur abklatschen,
23:59Nachschuss, Tor!
24:00Ohniger!
24:032 zu 1 für den VfB Stuttgart.
24:09Es ist tatsächlich, es ist fertig bei Bayern.
24:11Bayern ist noch eine Minute.
24:13Ich bin Päupfer.
24:15Bayern kann euch doch nicht mal einholen.
24:23Helmut Benthaus ist der Erste,
24:26der wie ein Leichtantrieb auf den Rasen läuft.
24:30Alle Spieler umdubeln sich gegenseitig.
24:33Das ist die Deutsche Meisterschaft.
24:37In Stuttgart also alles klar,
24:39der neue Deutsche Meister 1984 heißt VfB.
24:43Das letzte Spiel gegen Hamburg ist nur noch Formsache.
24:48Hamburg hätte noch Deutscher Meister werden können,
24:50aber sie hätten fünf Tore schießen müssen gegen uns.
24:58Wir haben schon eine tolle Truppe gehabt,
25:00muss man wirklich sagen.
25:00Nicht nur charakterlich,
25:01sondern auch fußballerisch.
25:03Wir haben schon hohe Qualität gehabt.
25:17Das war nicht so großartig.
25:20Da war der Empfang im Rathaus,
25:21aber wir haben uns dann irgendwie verloren.
25:24Also das weiß ich jetzt auch nicht.
25:26Das war eigentlich schade.
25:27Die einen sind nach Leonberg,
25:28die anderen sind in der Stadt geblieben.
25:30Also die Meisterfeier war eher schlechter.
25:34Ich glaube, wir haben schon auch alle gefeiert.
25:40Ja, das war einer der schlimmsten Fehler,
25:45die der VfB gemacht hat.
25:49Wir sind nach Amerika gekommen
25:51und uns hat überhaupt niemand gekannt.
25:53Der hat die immer ins Museum geschleppt
25:55und die wollten eigentlich nur Skat spielen.
26:00Damals war es halt so,
26:01dass der Verein viel Geld bekommen hat für die Reise.
26:06Wir sind kreuz und quer durch Amerika gejagt worden.
26:09Da ging damals auch die Mannschaft zugrunde.
26:12Vor allem das Verhältnis zum Trainer wurde sehr schlecht,
26:14weil der Trainer von uns Leistung verlangt hat in den Spielen.
26:17Aber wir waren Mause tot.
26:18War einer der Gründe, warum wir ein Jahr später
26:20auch eine relativ schlechte Saison gespielt haben.
26:23Ich weiß noch,
26:24Meier-Vorfelder war damals stinksauer,
26:26weil er gewusst hat,
26:28dass die Spieler, die wichtig sind für die Mannschaft,
26:32dass die gegen Benthaus gearbeitet haben.
26:35Das war auch so.
26:35Ich war auch dabei in der Truppe.
26:38Wir hatten heute Mittag, Herr Trainer und ich, ein Gespräch.
26:45Bei diesem Gespräch hat mir Herr Benthaus mitgeteilt,
26:49dass er den Vertrag beim VfB Stuttgart nicht verlängern werde.
26:56Also ehrlicherweise wirklich in Erinnerung
26:58habe ich meine Panini-Bildsammlung an meiner Kinderzimmertür.
27:03Karl Allgeber, Guido Buchwald und so weiter.
27:05Also da war der VfB Stuttgart ein Verein,
27:09der schon an den Tisch der Großen gehört hat,
27:13schon auch ab und zu mal aufblitzen lassen hat,
27:16wie gut er auch auf nationaler und internationaler Ebene sein kann,
27:20aber es nie so ganz geschafft hat, kontinuierlich oben zu bleiben.
27:32Da hatte ich sogar einen Bodyguard, weil der gesagt hat,
27:36der Abel ist zu gefährlich, da muss ich immer hinter ihnen herlaufen.
27:54Durch das, was wir 1-0 führen, sind wir natürlich happy.
27:56Wir wären natürlich froh, wenn wir das gewinnen würden,
27:58aber man wird schief verrückt noch.
28:00Also nochmal eine Dreiviertelstunde, ich weiß nicht, wie das durchhalten soll.
28:05Den habe ich nicht gut in Erinnerung, ja.
28:07Die 90 Minuten waren für uns sehr frustrierend.
28:14Vor allem nicht nur die Entscheidung da, die zum Elfmeter führt hat.
28:26Er hat alle Spieler von Neabe, die sehr hart gespielt haben dem Tag,
28:31die hat er nicht verwandt.
28:37Diese Ungerechtigkeit, mir die zweite gelbe Karte zu geben,
28:40bin wirklich zwei, drei Meter weggestanden vom Careca damals, der Mittelstander.
28:44Der lässt sie fallen und ich kriege eine gelbe Karte
28:47und konnte beim Rückspielen nicht näher spielen.
28:52Es war ganz klar, dass er gewusst hat, Buchwald steht auf der Liste,
28:59muss Geld bekommen, damit er das Rückspielen nicht machen kann.
29:02In Neapel gibt es ja die eine oder andere Organisation,
29:05die hat da sicher dafür gesorgt, dass der schon richtig pfeift.
29:11Der war ja bestochen, der Schiedsrichter.
29:13Die haben erzählt, er hat ein Haus bekommen.
29:47Das ist nicht der größte Spieler meiner Meinung nach.
29:49Aber der Maradona war in Stuttgart.
29:52Es war ein Riesenheim.
29:54Maradona, da kommt der Neapel zu uns, da kommt Maradona zu uns.
29:56Ich war beim Stadion. Es war ein sehr passendes Lied zu dem Warm-up,
30:00das er dort gemacht hat. Das hat er auch getanzt.
30:02Wir waren damals im Stadion und haben das beobachtet.
30:05Also es war eine einmalig super Geschichte.
30:08Und es ging so etwa 10 Minuten, 15 Minuten.
30:11Die Zuschauer waren fasziniert, die waren begeistert.
30:13Es ist ein Phänomen gewesen, was für eine Show der da hingelegt hat damals im Stadion.
30:19Man hätte eigentlich heimgehen können. Besser konnte es nicht werden.
30:22Sowas gibt es heute nicht mehr. Und wenn man das dann so sieht, dann muss man sagen, schade.
30:40Es war ja relativ schnell, da war man ja im Rückstand.
30:43Man hätte am liebsten alles zerschlagen können. Im Endeffekt war man sehr wütend.
30:57Wenn man ganz ehrlich ist, Neapel war damals eine sehr, sehr gute Mannschaft.
31:03Die beste Mannschaft auch in Italien.
31:06Im Rückspiel haben die eine überragende Leistung gezeigt.
31:10Und haben es auch verdient, diesen Erfolg im UEFA-Kampf.
31:14Es ist ein Ehre für uns, dass Napoli so viel Respekt für uns gezeigt hat.
31:19Ich sage, nach zwei Stunden...
31:21Vielen Dank an die Stokarda, denn wir haben eine sehr gute Finale gemacht.
31:29Man muss wieder ein Feuer entfachen.
31:31Und ich glaube, dass in diesem Bereich ich einiges bewegen kann.
31:42Wir haben blind verstanden an dem Platz.
31:45Wir wollten beim VfB noch bleiben.
31:47Wir wollten nicht zum FC Bayern.
31:51Hat mich darin übelst beschimpft.
31:54Und hat mir dann einen sogenannten Denne-Mann verpasst.
31:56Also einen richtigen Kopfstoß.
31:58Der Wechselfeder von Leeds war mit Sicherheit in gewisser Weise der Anfang vom Ende.
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