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00:02.
00:03Good morning.
00:06I think at the end of the Staubschicht,
00:09I use them not often.
00:11I use them always as a doorstop for my balcony.
00:16Who wants to have healthy muscles,
00:19must use them.
00:20They regularly train them.
00:22It's the last time wearing clothes.
00:25That's probably about three years ago.
00:28I'm a bit nervous.
00:32Muskeln are the motor of our body.
00:35They make it possible to stand, walk or walk.
00:41And that we can do daily things.
00:44Atmen, blinzeln oder lachen.
00:47When it's about the Weichbukneinheit,
00:49I'm very eager to do it.
00:51I will make it perfect as possible.
00:55Perfect goes never.
00:56Muskulose Körper sind für viele das Schönheitsideal.
01:00Ihren wahren Wert entfalten Muskeln aber jenseits von Kraft und Ästhetik.
01:04Sie sind unser größtes Organ.
01:07Fast logisch, dass sie auch Stimmung und Gesundheit beeinflussen.
01:10Muskulatur ist ja quasi das beste Medikament.
01:13Und das Schöne daran ist, hat noch nicht einmal Nebenwirkungen.
01:23Musik
01:40Früher hat man immer gedacht, Muskeln sind ja der Bewegungsapparat.
01:44Und daran stört mich schon das Wort Apparat.
01:46Weil wir wissen, dass Muskeln sehr viel mehr sind.
01:48Es ist eben nicht nur eine äußerliche Hülle.
01:50Sie machen uns nicht nur athletisch.
01:52Sie bringen uns nicht nur sportliche Höchstleistung.
01:54Sondern sie haben ganz viel Einfluss auch auf innere Organe,
01:57und stimulieren die und selbst das Gehirn profitiert von aktiven Muskeln.
02:05Mein Name ist Ingo Frohbös.
02:06Ich bin an der Deutschen Sportschule Köln Professor für Prävention und Rehabilitation.
02:10Und ich beschäftige mich seit meinem ganzen Forscherleben mit der Muskulatur.
02:13Nur weil letztendlich Muskeln die Gesundheit machen.
02:16Aber auch sportliche Leistungsfähigkeit.
02:21Man sollte eben nicht nur die Muskeln trainieren, die einem wichtig sind.
02:24Sondern wir haben ja 654 Stück.
02:27Und jeder ist irgendwann mal wichtig.
02:29Nur was genutzt wird, entwickelt sich.
02:30Was ungenutzt wird, das verkümmert.
02:32Das gibt es insbesondere für Muskeln.
02:34Use it or lose it.
02:35Das kann man ganz klar sagen.
02:38Hallo, ich bin die Leonie.
02:39Ich bin 33 Jahre alt.
02:41Ich habe super gerne Sport gemacht.
02:43Schon immer Krafttraining, vor allem auch geboxt.
02:46Ich habe zwei Jahre lang gar nichts gemacht.
02:48Und ja, jetzt freue ich mich richtig drauf, wieder Muskeltraining zu machen.
02:55Ich glaube, wenn man länger nichts gemacht hat,
02:58dann traut man dem Körper noch einfach nichts mehr zu.
03:00Das klingt so blöd.
03:01Aber jetzt auch, wenn man irgendwie im Alltag bestimmte Dinge tut,
03:04sei es auch nur Treppensteigen.
03:06Dass man dann weiß, okay, ich gehe da jetzt einfach hoch
03:08und ich bin am Ende nicht total im Eimer, sondern ich mache das einfach.
03:14In unserem Körper gibt es unterschiedliche Arten von Muskeln.
03:18Glatte, Skelett und Herzmuskulatur.
03:21Die glatte Muskulatur heißt auch Organmuskulatur.
03:24Sie wird vom Nervensystem gesteuert, ohne dass wir es beeinflussen können.
03:28Sie findet sich beispielsweise in Darm, Magen und Blase.
03:32Auch die Herzmuskulatur arbeitet unwillkürlich und mit einer unvergleichbaren Ausdauer und Kraft.
03:3824 Stunden, sieben Tage die Woche.
03:42Mit den 654 Skelettmuskeln bewegen wir unsere Knochen.
03:50Ich bin sehr aufgeregt.
03:52Länger keinen Sport mehr gemacht und jetzt ist es gleich vor laufender Kamera schon nochmal was anderes.
03:56Aber ich freue mich mega.
03:58Also ich weiß einfach so, das ist jetzt genau der richtige Start.
04:00Ich habe richtig Bock.
04:02Ideal ist zum Beispiel Leonie ein Plan, dass wenn sie wieder zurückkommt,
04:06maximal jeden zweiten, dritten Tag Muskeltraining betreibt.
04:10Muskulatur braucht 48 Stunden Regenerationspause.
04:13Muskeltraining kann man zum Beispiel nicht mal eben wie so ein Wochen-Weekend-Warrior
04:17mal eben am Wochenende komplett nachholen.
04:28Das heißt immer, du hast zwei Jahre jetzt eigentlich keinen regelmäßigen Sport gemacht?
04:31Ich glaube, ich war vielleicht einmal oder zweimal im Training.
04:34Danach ist man halt so im Eimer und hat Muskelkater, ich weiß nicht, zwei Wochen lang,
04:39dass man erstmal wieder nicht mehr ins Training kann.
04:40Und genau da kommen tatsächlich oft dann wir ins Spiel, dass wir Leute, die halt oft in einem Gruppensetting trainiert
04:46haben,
04:46dass wir die abholen, dass wir die wieder auf einen, ich sag jetzt mal, Normalzustand bringen,
04:51um sie dann wieder in die freie Wildbahn rauszulassen.
05:03Mein Name ist Tito Petersdorf, ich bin Sportwissenschaftler und Personal Trainer
05:06und betreibe seit 14 Jahren MTMT, arbeite seit insgesamt 22 Jahren als Fitnesstrainer
05:13und betreue in der Woche 20 bis 30 Leute als Personal Trainer.
05:20Was hat man nochmal für ein Gewicht?
05:2373 straight.
05:26Also die Messung am Anfang, ich habe, was habe ich erwartet?
05:29Also ich glaube, dass ich mir versucht habe, möglichst wenig Erwartungen irgendwie,
05:33ich habe versucht nicht so viel nachzudenken, aber klar war da so die Hoffnung, dass sich da was tut.
05:42Also mit dem Kalipper messen wir Hautfaltendicken, die ergeben dann den Körperfettanteil
05:49und wenn wir das Körpergewicht nehmen und den Körperfettanteil abziehen, ergeben sich eine fettfreie Muskelmasse von 47 Kilo.
05:59Also bei der Messung ist dann rausgekommen, dass Muskelmasse eigentlich normal durchschnittlich war,
06:06Körperfettanteil war erhöht und Gewicht BMI war eigentlich durchschnittlich.
06:12Also sie kann in Richtung sich überdurchschnittlich muskulös bewegen, aber vielleicht ist es auch ganz anders
06:18und die Leo hat irgendwie Gene wie Arnold Schwarzenegger und es sieht ganz anders aus, also ich bin gespannt.
06:25Es wird echt spannend, ja.
06:31Bei der Leo haben wir damit angefangen, dass ich mir erstmal angeschaut habe, wie sie sich bewegt.
06:35Das ist immer ein Toe-Touch, man lehnt sich nach vorne und berührt die Zehen,
06:39da kann man schön sehen, wie die Wirbelsäule sich rund macht.
06:41Dann schaut man sich an, kann jemand eine Kniebeuge oder auch einen Ausfallschritt und daraus kriege ich dann eben eine
06:47ganze Menge Ableitungen,
06:48die total wichtig sind eben für das Training.
06:57Unser Ansatz ist einfach, dass wir das Skelettsystem über das Muskelsystem stellen.
07:01Das heißt immer, die Muskeln sind eigentlich Sklaven ihrer Position.
07:04Das heißt, wenn ich eine Scheißposition habe, excuse my French, dann habe ich ein Problem,
07:09weil der Muskel nicht die richtige Funktion übernehmen wird.
07:14Über Sehnen sind die Skelettmuskeln an ihren Enden, an den Knochen befestigt.
07:18Diese Muskeln bestehen aus vielen Muskelfasern.
07:23Von außen umgibt sie ein Bindegewebe aus festen Kollagenfasern, die Muskelfaszier.
07:29Immer wenn sich ein Skelettmuskel zusammenzieht, also kontrahiert, wird ein anderer Muskel gedehnt.
07:35Der kontrahierende Muskel heißt Agonist, also Spieler.
07:39Der gedehnte Muskel Antagonist, also Gegenspieler.
07:43Das bekannteste Beispiel für so ein Zusammenspiel ist das von Bizeps und Trizeps.
07:49Aggressive in a style ready to leave, stupid crocodiles.
07:54Zehn, elf, zwölf, dreizehn.
07:58Also das wäre jetzt so ein Split-Squad-Pulse, also ein Ausfall-Kniebeugen-pulsierende Bewegung.
08:03Und das sind einfach Übungen, mit denen man relativ gut klarkommt, also ohne dass man jetzt den brutalsten Muskelhater der
08:08Welt entwickelt.
08:09Das wäre jetzt auch so die Idee für die ersten Male Training.
08:13Sie wird dann schon auch mal Bewegungen machen, mehr.
08:15Aber wir werden rausfinden, was halt besser geht und was ihr halt nicht so gut tut.
08:20Jetzt noch 30.
08:23Wir wissen aus der Wissenschaft, dass man etwa 60 bis 70 Mal etwas gemacht haben muss, ganz schön viel, um
08:29in eine Routine zu kommen.
08:31Und Routine heißt letztendlich, dass ich es so ein bisschen verinnerlicht habe, es dann wirklich brauche.
08:49Ich bin Marisa Zolo, ich bin 29 Jahre alt, ich bin Weitspringerin.
08:59Und starte für den Königsteiner Leichtathletik-Verein und mein großes Ziel dieses Jahr sind die Olympischen Spiele.
09:05Es ist schon total krass zu sagen, ich gehöre zu den besten Weitspringerinnen der Welt.
09:10Und das ist wirklich total verrückt und ich möchte unbedingt unter den Top 5 oder noch besser.
09:16Wenn ich es natürlich meinen Freundinnen erzähle, dann rasten die ja total aus und sagen, Marisa, du bist Top 10
09:22der Welt.
09:23Sei erstmal Top 10 der Welt.
09:32Wir sind gerade mitten in der Vorbereitung.
09:36Bedeutet, ich habe noch ein paar Wochen und dann fangen die Wettkämpfe an und die Qualifikation für Olympische Spiele.
09:42Also ich finde das Ding ganz gut, weil ich finde einfach, dass der Körper fühlt sich dann breiter an für
09:49die Trainingseinheit, die dann kommt.
09:51Die Muskulatur wird einfach nochmal schön geschmeidig gemacht und das ist schon, was ich brauche vorm Training.
10:02Sie hat immer die große Schwierigkeit, dass sie auf den letzten zwei Schritt zu viel Geschwindigkeit verliert.
10:10Das ist ihr größter Mangel. Springen kann sie.
10:22Weitspring ist ja eine wahnsinnig schwierige technische Disziplin.
10:26Dafür brauche ich eine wahnsinnig große Muskulatur, Kraft, exzentrische Aktivität in der Fußmuskulatur, Wadenmuskulatur, Oberschenkelmuskulatur.
10:39Hüftmuskulatur, Gesäßmuskulatur. Das sind also diesejenigen, die quasi wie ein Katapult die Geschwindigkeit in Kraft auf das Brett und damit
10:45in Höhe umsetzen.
10:46Das ist die Muskulatur, die sie erstmal benötigt.
10:53Im motorischen Kortex unseres Gehirns planen, starten und speichern wir Bewegungsabläufe.
11:00Von dort gelangen die Befehle über das Nervensystem in die Muskeln.
11:05Damit unsere Muskeln ihre Aufgaben erfüllen können, übermitteln Nerven elektrische Impulse.
11:10Die laufen an den Nerven entlang mit unterschiedlichen Frequenzen.
11:14Je größer der Kraftbedarf, desto schneller und mehr Impulse.
11:19Je langsamer oder automatisierter die Bewegung, desto langsamer laufen die Impulse bis zur motorischen Endplatte,
11:26der Verbindung zwischen Nerven und Muskelzellen.
11:32Und dann, zum Beispiel, bewegt sich die Hand.
11:35Mit diesem Zusammenspiel dosieren wir unsere gesamte körperliche Aktivität.
11:44Das Problem ist nur, dass du mit dem Oberkörper so extrem weit nach hinten...
11:48So nach hinten, ja okay, dann ist es das.
11:49Ich hatte nur auf jeden Fall irgendein blödes Gefühl, also irgendwas war...
11:53Einen Halbenfuß vor und vor allem beim letzten Schritt vorne drauf bleiben, ja.
12:08Ich bin nicht zufrieden, weil ich das Gefühl habe, dass ich in den letzten Schritten nicht schnell genug bin.
12:15Kann auch körperlich sein, weil ich habe die Woche jetzt auch viel trainiert.
12:20Kann aber auch sein, dass es auch so ein bisschen der Kopf ist.
12:23Wenn man sich so ein bisschen festgefahren hat mit einem Muster, dann ist es schwer, das Muster rauszubekommen.
12:30Ich spüre erst die Muskulatur tatsächlich so einen Tag nach dem Training.
12:34Dann merke ich zum Beispiel, dass meine Beinmuskulatur oder die Oberschenkelmuskulatur so ein bisschen übersäuert ist.
12:42Das ist einfach Muskelkater, was man hat. Und manchmal passiert es auch, hat man plötzlich irgendwo Muskelkater an Stellen, wo
12:50man denkt,
12:51oh okay, ich habe gar nicht gedacht, dass ich den Muskel jetzt gebraucht habe beim Balsprung.
12:56Dann wird Wasser eingelagt, dann quillt das ganze Gewebe auf, dann haben wir so ein Spannungsgefühl, bessere Durchblutung, Überhitzung.
13:02Das ist der Muskelkater. Der tut nur weh, ist aber nicht schlimm.
13:05Nach zwei Tagen ist alles wieder repariert und schon können wir auf eine belastbare Muskulatur zurückgreifen.
13:12Bei der Muskulatur unterscheidet man verschiedene Fasertypen.
13:16Typ 1 Fasern sind langsamer und brauchen weniger Energie.
13:21Überwiegend diese Fasern im Körper ist man eher Typ Langstreckenläufer.
13:27Typ 2 Muskelfasern werden erst dazu geschaltet, wenn der Kraftaufwand das auch wirklich erfordert, denn sie brauchen viel Energie.
13:36Überwiegend diese Fasern in der genetischen Veranlagung ist man eher Typ Sprinter.
13:41Oder Springerin.
13:45Also vom Fliegelinker war auch deutlich besser.
13:48Aber das ist ja wieder das, was ich immer meine, dass je enger das für mich ist, desto besser ist
13:53es.
13:53Wenn der zu eng ist, dann muss man hinten bremsen, um den Brett zu treffen.
13:59Also ist das nicht so ganz richtig.
14:01Ja, aber ich mag es ja lieber ein bisschen enger. Also ein bisschen zu eng am Brett.
14:10Also wir sind nicht immer einer der Meinung.
14:13Nicht so enger, aber so besser.
14:17Am liebsten wäre es mir, wenn es einfach direkt klappt und am besten alle vier Sprünge.
14:23Aber ja, man kann nicht immer alles haben.
14:33Im Bauch.
14:35Ja, ich zwinge sie dazu, dass sie die Rippen tief hält und somit nicht nur die geraden Bauchmuskeln aktiviert,
14:43sondern eben auch die tiefliegenden Bauchmuskelschichten.
14:45Indem ich hier ein Gummiband drunter lege, was sie jetzt mit dem unteren Rücken festhält.
14:51Das heißt, sie darf nicht ins Hohlkreuz fallen.
14:53Was wiederum dann halt die Arbeit deutlich intensiver gestaltet.
14:58Noch drei jeweils.
15:01Bisschen gestreckter in etwa hier hin.
15:03Also ich glaube tendenziell, dass ich ein relativ gutes Verhältnis zu Muskeln habe,
15:07weil ich immer schon eher muskulös war.
15:09Aber klar, wie alle Frauen, struggle ich natürlich genauso mit Figur und mit Schlangsein.
15:17Der Körper besteht ja aus vier großen Kompartimenten.
15:20Wasser, Bindegewebe, Fettmasse, Muskelmasse.
15:23Das sind die vier großen Körperkompartimente.
15:25Wasser kann ich wenig machen, Bindegewebe kann ich auch relativ wenig beeinflussen.
15:29Was ich allerdings beeinflussen kann, ist Muskelmasse, Fettmasse.
15:32Und wenn ich beispielsweise diese Balance, diese Harmonie des Körpers verändere,
15:37indem ich zu wenig Muskelmasse habe, wird relativ betrachtet immer die Fettmasse dominanter.
15:43Die bekämpfen sich auch gegenseitig.
15:45Und nur wenn ich beide Systeme in einer Balance halte, wird der Körper davon profitieren.
15:50Und dementsprechend gerade Frauen dürften keine Angst vor Muskelmasse haben.
15:53Also das Thema Muskeln und Frauen wird besser.
15:56Früher war es wirklich schlimm zum Teil, weil da halt einfach ganz andere Schönheitsideale herrschten.
16:02Mittlerweile ist es so, dass man als Frau durchaus auch ein bisschen mehr haben darf, also mehr Muskulatur.
16:08Das heißt aber noch lange nicht, dass die Waage deswegen als, ich sag jetzt mal, wichtigstes Messinstrument der Schönheit ausgedient
16:17hat.
16:17Das ist ein bisschen schade. Und Muskeln wiegen halt einfach nur mal ein bisschen mehr.
16:24Ich bin Sophia Thiel. Ich bin 29 Jahre alt. Ich habe damals 2014 mit Social Media angefangen.
16:29YouTube, Facebook und Instagram. Und mache das eben seit zehn Jahren bis heute.
16:34Also 2024 habe ich mein Zehnjähriges. Ich bin quasi schon Influencer-Oma.
16:38Hey meine Lieben und herzlich willkommen zu meinem allerneuesten Video. Ich bin hier mit euch in der Trierie.
16:44Ihr habt euch schon immer gefragt, was man so alles für den Po tun kann.
16:56Dann nehmen wir mal auf. Heute mache ich ein Ganzkörpertraining. Das heißt, jede Muskelgruppe wird beansprucht.
17:05Also ich liebe einfach den Kraftsport seit zehn Jahren. Und was ich mit meinen Trainingsvideos vermitteln möchte, ist einfach, dass
17:11man die Freude an dem Sport so ein bisschen vermittelt.
17:14Frauen ran an die Hantel sozusagen, ran an die äußere, aber vor allem auch an die innere Stärke.
17:21Und dann gucke ich mir das meistens an, ob es mir gefällt. Und wenn nicht, dann verändere ich die Perspektive
17:26und brauche manchmal zehn Versuche, manchmal reicht nur ein Versuch.
17:30Hier auf Instagram mache ich einfach Musik drüber, dass man einfach so eine Art Feeling bekommt und einfach zuschaut und
17:34denkt sich, ja, ich habe jetzt auch Bock zu pumpen.
17:38So, dann nehme ich das Ding so und dann gehe ich zur nächsten Übung.
17:45Meine Devise war sehr lange, Sport ist Mord.
17:47Bei Schulsport war ich zum Beispiel bei Sachen Völkerball immer die mit dem härtesten Schlag, aber wenn es dann ums
17:51Laufen ging, habe ich Sport schon mit unangenehmen Momenten verbunden.
17:55Und damals zum Abitur habe ich dann auch gemerkt, ich bin auch in so einer Magersuchtschiene abgerutscht, weil ich einfach
18:00unbedingt abnehmen wollte.
18:02Und ich habe es versucht, erst über die Ernährung zu regeln. Sehr destruktiv. Und dann dachte ich mir, aber ohne
18:07Sport komme ich nicht rum.
18:09Und dann bin ich ins Fitnessstudio gekommen und habe mich prompt verliebt.
18:14Ich dachte mir, das ist es. Ich glaube, daran könnte ich echt gut sein. Und dann kamen die ersten Erfolge,
18:18dann kam Social Media und dann wurde aus der anfänglichen Leichtigkeit,
18:22hey, ich habe einen Sport gefunden, der mir richtig Spaß macht und ich will mal so richtig Vollgas geben, hin
18:27zu, das ist jetzt mein Job und jetzt musst du abliefern.
18:30Und ein bisschen andere Linke.
18:382014 kam gerade so die Bikini-Klasse im Bodybuilding-Wetskämpfen hoch. Bikini-Klasse Glitzer-Bikinis auch mit der braunen Farbe
18:45und so, aber noch sehr, sehr weiblich.
18:47Ich habe das dann gemacht und das Ganze habe ich immer auf Social Media dokumentieren wollen und eben auch meinen
18:52Werdegang.
18:52Und der Aufhänger war dann ziemlich schnell von damals vom gemobbten Moppelchen zum Muskelpaket.
19:00Baue ich nur Muskelmasse auf, wie es häufig im Bodybuilding der Fall ist, dann sind diese Muskeln erst einmal für
19:06Alltagsaktivitäten nicht gerade tauglich.
19:08Ganz im Gegenteil sogar. Sie beeinträchtigen viele Alltagsfunktionen.
19:11Es ist kaum noch möglich, mit dieser großen Masse an Muskulatur vernünftig die Treppe hochzukommen.
19:16Das bedeutet also, dass nur an der Hülle zu arbeiten, wie es im Bodybuilding natürlich wirklich klasse gemacht wird.
19:22Das muss ich schon wirklich sagen. Hut ab, wie die jedes kleines Muskelchen herausarbeiten. Große Kunst, aber es ist Kunst.
19:29Und dann ging das alles viral.
19:32Also habe ich versucht, diese Wettkampfdiät so lange wie möglich durchzuhalten.
19:36Und jeder, der das schon mal gemacht hat, der sich damit auskennt, weiß, dass das nicht gut ist.
19:40Mein ganzer Alltag bestand ja nur aus trainieren, essen, schlafen und funktionieren.
19:45Da gab es ja nichts mehr anderes. Und das war dann wirklich wie so eine kleine Bubble, in der ich
19:49so gelebt habe.
19:50Wenn man das wirklich erhalten will, heißt das hochintensives Training. Und die trainieren wirklich täglich.
19:57Täglich, täglich, täglich. Also das ist ein Eingriff in das Leben, wo man wirklich sagen kann, das schafft man nur
20:03als Profi in der letzten Konsequenz.
20:05Ansonsten ist es nur frustrierend.
20:10Ab 2016 und so wurden meine Gewichtsschwankungen immer deutlicher.
20:142017, ja, hatte ich schon meine ersten Shitstorms wegen meinem Gewicht.
20:17Ich wurde auch immer mit meiner Wettkampfform von damals verglichen mit 19.
20:21Und da wog ich ja knapp 50 Kilo.
20:24Also ich glaube, was mich schockiert hat, war schon die Kommentare der Leute.
20:27Du bist hässlich, du bist zu fett, du siehst aus wie ein Typ, hast so viele Muskeln und was immer.
20:34Also dieses schnelle optische Bewerten finde ich sehr gefährlich.
20:38Auf Social Media ist es aber halt der erste Eindruck, den man bekommt, schon innerhalb der drei Sekunden.
20:42Was siehst du, das ist erst mal ein Aussehen, ein Look. Aber es ist echt schwierig, weil sich so viele
20:46Menschen, vor allem junge Menschen, sich mit anderen vergleichen.
20:50Und das ist halt so schade, weil es ist so eine unendliche Kette an Vergleichen.
20:52Also ich finde die Person toll, vergleiche mich mit der, die Person findet eine andere Person toll.
20:57Das ist so eine unendliche Kette an Vergleichen, wo keiner wirklich sich selbst wertschätzt.
21:03Und das bedeutet, dass hier so ein wenig die eigentliche Leiblichkeit verloren geht, weil Körperlichkeit so in den Mittelpunkt gerückt
21:09wird.
21:10Weil nur am Chassis des Körpers quasi gearbeitet wird, an der Höhle des Körpers, um nach außen gut zu wirken.
21:17Und diese Industrie haben wir aktuell sehr stark ausgeprägt.
21:21Wenn man für die Optik trainiert ist, so habe ich ja auch angefangen.
21:25Also aus der Unsicherheit heraus, ich wollte auch Kleidergröße 36, 34 haben.
21:30Ich wollte auch dann damals diese Zahl 50, die sich viele Frauen in den Kopf setzen.
21:34Ich muss 50 Kilo wiegen. Das kann einen sehr schnell kaputt machen und nimmt einem auch so die komplette Freude
21:42an dem Ganzen, was Sport eigentlich so mit sich bringen kann.
21:49Heute trainiere ich aus anderen Gründen und zwar, weil ich einfach im Alltag ausgeglichener bin.
21:53Ich kann mit Stresssituationen besser umgehen.
21:55Ich habe eine ganz andere Körperspannung, was mir auch Selbstbewusstsein gibt, wie ich halt einfach durch den Tag laufe.
22:00Ich schlafe besser und einfach generell bin auch konzentrationsfähiger.
22:04Also das ist eigentlich mein Warum, weil es mir einfach sehr viel Lebensqualität schenkt.
22:08Viel Oberschenkel sein.
22:12Also dominantär und auch.
22:17Was bei Leo wirklich sichtbar war, dass ihre Stimmung viel besser wurde.
22:22Also ich hatte das Gefühl, die hatte mehr Energie.
22:25Die hatte nicht wenig Energie per se, aber ich glaube, dass es eine Zeit in ihrem Leben gab, wo die
22:31Kurve so ein bisschen flacher war.
22:32Und sie war sehr viel ausgelassener, sehr viel froher und sehr viel besser drauf als vorher.
22:40Musculatur gibt uns ein anderes Körperbild von uns selbst.
22:44Wir bekommen eine andere Körperhaltung, damit eine ganz andere Ausstrahlung.
22:47Sie schafft es, dass wir anders durch den Alltag kommen.
22:52Leistungsfähiger, entstresster, deutlich ermüdungsresistenter.
22:56Ja, du bist stärker geworden. Wir müssen da ein bisschen auflegen.
23:00Also ein Arm hält, der andere drückt.
23:03Also wir sind jetzt bei sieben Kilo, Überkopfdrücken, dieses alternierende Überkopfdrücken,
23:07was viel Haltearbeit mit sich bringt.
23:09Und wir haben angefangen mit fünf Kilo beim ersten Mal.
23:13Und jetzt vier, fünf Wochen später sind wir bei, keine Ahnung, 25 Prozent mehr.
23:21Ausatmen. Also genau andersrum.
23:25Klar ist es jetzt nicht so, dass das irgendwie alles aufgrund des Mehrs an Muskeln ist,
23:29sondern das ist eine hauptsächlich technische Verbesserung.
23:31Das heißt, der Körper weiß, was er tut. Die Muskeln arbeiten nicht gegeneinander, sondern miteinander.
23:36Und das führt halt zu den Newbie-Gains, die halt da sind, ganz schnell da sind.
23:44Ja, das ist schon mehr als zu Beginn. Nächstes Mal zehn.
23:53Nein, man muss sie auch nicht, man muss sie auch nicht übertreiben.
23:55Ich finde es richtig cool. Also das ist tatsächlich eine von den Übungen, wo man sich einfach auch stark fühlt.
24:01Also es hat so, ja, das mag ich.
24:04Du hast natürlich den ganzen, die Gelenkstrukturen und auch die Sehnen und so weiter, die brauchen eher ein bisschen länger.
24:10Deswegen Newbie-Gains sind cool, aber mit Vorsicht zu genießen, weil die dann halt oft dazu führen, dass man dann
24:15halt Sehnen und Gelenkprobleme entwickelt.
24:17Also das ist auch nicht im Sinne des Erfinders.
24:29Irgendwann kam so ein Switch, weil ich davor, also ich bin schon auch eine faule Socke, muss ich leider auch
24:34gestehen.
24:34Ja, aber es kam wirklich irgendwann der Punkt, wo ich einfach gemerkt habe, so ich habe, ich bin unglaublich dankbar
24:40dafür, dass ich das gerade machen kann.
24:43Also zum einen, dass ich die Chance habe und zum anderen, dass mein Körper das einfach macht.
24:47Und ab dem Zeitpunkt hatte ich einfach auch nochmal mehr Spaß dran und habe einfach gemerkt, so geil, ja, dafür
24:54ist er halt irgendwie einfach auch da.
24:56Und das ist geil. Das ist auch richtig cool.
24:58Muskulatur hat ja ganz viele Facetten.
25:01Über Muskulatur leben wir bestimmte Emotionen ja auch aus.
25:04Sorgen, Ängste, Streit, Wut, Glück, all das spiegelt sich in der Arbeit der Muskulatur ja auch wieder.
25:10Und natürlich brauchen wir, wie ich insbesondere auch schon mal, Forscher, die aus Spezialgebieten kommen.
25:15Und gerade mit Professor Bloch verbindet mich eine ganz enge Zusammenarbeit,
25:19weil er in das Innenleben der Muskulatur in seinem Labor hineinschaut und das kann ich nicht.
25:24Ohne Muskel ist nichts los.
25:26Da freue ich mich. Genau so. Ja, super. Das sehe ich nämlich auch so.
25:29Mein Name ist Wilhelm Bloch. Ich bin hier an der Sporthochschule in Köln.
25:33Mein direkter Bereich ist molekulare und zellleere Sportmedizin.
25:37Und das ist auch der Bereich, der mich am meisten fasziniert.
25:40Das Zwiegespräch von Skelettmuskulatur mit dem restlichen Körper.
25:49Unser Muskel ist unser größtes Organ im Körper.
25:5240 bis 50 Prozent unseres Körpers besteht aus Muskulatur.
25:57Und das ist klar, dass so eine große Masse im Körper halt auch letztendlich einen großen Einfluss hat.
26:05Myokine sind Botenstoffe, die in der Muskulatur produziert beziehungsweise ausgeschüttet werden.
26:20Wie eine Drüse produzieren aktive Muskeln diese Botenstoffe, die Hormonen ähneln.
26:26Mit Hilfe der Myokine kommuniziert die Muskulatur mit dem Rest des Körpers.
26:32Zum Beispiel mit dem Fettgewebe, der Leber, der Bauchspeicheldrüse, den Knochen und dem Gehirn.
26:40Die Muskulatur ist also mit dem Rest des Körpers in ständigem Austausch.
26:45Je nach Intensität der Muskelarbeit werden unterschiedliche Myokine ausgeschüttet und über die Blutbahn verteilt.
26:52Myokine tasten Zellen ab und docken dann an Rezeptoren an.
26:57Dort lösen sie Signale aus, die weitere Prozesse in Gang setzen.
27:03Der Einfluss der Muskulatur auf unsere Gesundheit ist ja vielfältig.
27:07Das heißt, in letzter Konsequenz haben wir viele Krankheiten, von denen wir auch sehr gut wissen,
27:12dass Muskelaktivierung einen Einfluss hat auf die Krankheiten.
27:17Eine Zielsetzung ist tatsächlich zu verstehen, wie wirkt sich der Sport und die beim Sport ausgeschütteten Myokine auf Tumorzellen aus.
27:33Wir haben Patienten, die wir aufs Fahrrad setzen.
27:38Bevor wir sie aufs Fahrrad setzen, nehmen wir erstmal Blut ab.
27:41Dann radeln die Patienten eine Zeit und nach der Fahrradbelastung kriegen wir wieder Blut abgenommen.
27:48Aus dem Blut extrahieren wir im Endeffekt alle löstlichen Stoffe.
27:53Myokine sind vor allem in der Flüssigkeit und das Serum nehmen wir dann und geben das auf Tumorzellen.
28:03Was wir wissen wollen ist, wie wirkt sich dieser Serumcocktail auf das Zellwachstum aus.
28:12Was wir momentan schon sagen können ist, dass nach dem Training die Vitalitätseigenschaften,
28:20die Teilungseigenschaften und auch die Wandereigenschaften der Tumorzellen reduziert waren.
28:28Wir brauchen Muskelmasse, aktive Muskelmasse, damit wir überhaupt diesen positiven Effekt erleben.
28:33Im Grundsatz brauchst du schon eine bestimmte Muskelmasse und das ist ein Vorteil, wenn du eine Muskelmasse hast.
28:39Etwa ab dem 30. Lebensjahr beginnt allerdings der altersbedingte Muskelabbau.
28:45Wir verlieren rund ein Prozent unserer Muskelmasse pro Jahr.
28:49Es sei denn, wir steuern mit Training dagegen.
28:51Bis zum Ende des Lebens haben wir ansonsten gut ein Drittel unserer Muskelmasse verloren.
28:58Aber auch Verletzungen können zum Muskelverlust führen.
29:032017 hatte ich einen schweren Unfall an einem Sportgerät, an einer Beinpresse.
29:10Und da wurde mir halt eben das Knie zerstört.
29:15Dabei habe ich mir mein Kreuzband vorne gerissen.
29:21Das hintere war teilgerissen.
29:23Mein Außenband war gerissen.
29:25Die Poplité-Szene war gerissen.
29:26Der Bizepfumoris-Szene, die war auch gerissen.
29:30Hatte eine Kapsel-Sprengung und der Knorpel hat auch noch was abbekommen.
29:34Also es war schon eine sehr, sehr schwere Verletzung.
29:38Und die Chancen halt eben in den Sport zurückzukommen, war wirklich sehr gering.
29:49Erste Übungen sind einbeinige Kniebeuge für die Oberschenkelmuskulatur.
29:54Das ist vor allem gerade für das verletzte Knie immer ganz gut, wenn ich die Übungen einbeinig mache für zwei
30:01Springen.
30:01Ich schau mal, ich mache jetzt mal den Durchgang und dann mal zehn Kilo danach mehr.
30:05Und dann muss ich einfach schauen, wie fit ich bin.
30:09100 Kilo.
30:11Bis heute hat mein Oberschenkel, der linke Oberschenkel, nicht denselben Umfang wie der rechte Oberschenkel.
30:18Also das war total verrückt, weil ich innerhalb von ein paar Wochen meine komplette Oberschenkelmuskulatur verloren habe.
30:26Und das ging wirklich sehr, sehr, sehr schnell. Aber die wieder aufzubauen, das hat Ewigkeiten gebraucht.
30:35Sehr schön.
30:37Super.
30:39Ah.
30:40Dann durfte ich die Krücken endlich weglegen. Ich hatte noch eine Streckschiene ganz lange.
30:44Das alles ging dann zwei Jahre. Die Reha hat jetzt bis heute nicht aufgehört.
30:50Ich muss immer noch ganz viel für mein Knie machen. Der Weg war schon sehr harter.
31:01So einbeinige Ausfallschritte sind 110 Kilo. Tatsächlich Rekord. Und mal schauen, wie viel ich jetzt heute schaffe.
31:23So einbeinige Ausfallschritte, da ist man ein bisschen wackelig. Deswegen muss man sich da echt ganz gut konzentrieren.
31:29So einbeinige Ausfallschritte, da ist man noch so viel aufgehört.
31:41So einbeinig.
31:42Ich hab so eine Brücke gemacht.
31:43Ich hab's geschafft.
31:45So einbeinig.
31:46Muskelaufbau ist eine Anpassungsreaktion des Körpers.
31:49Die sogenannte Hypertrophie bedeutet, dass ein Organ wächst, in diesem Fall die Muskulatur.
31:55a muscle through very hard work, takes damage and is reparated.
32:01The muscle cells carry protein in,
32:05which the volume of the muscle is greater.
32:11It's important for the performance.
32:15It prevents the pain of suffering.
32:18And on the other hand, it allows me the Musculature
32:20to create my life better,
32:22to be able to make it easier,
32:24to be able to make it easier,
32:26because it increases my performance
32:27and that over the whole life.
32:37My name is Alice, I'm 52 years old
32:41and I have been in May 2020
32:46with more-facher Metastasierum festgestellt.
32:49I have Metastasen in the Rippe
32:51and in the Lendenwirbelsäule.
32:54It was for me a huge shock,
32:57because it was automatically as unheilable.
33:05And sobald feststand,
33:08dass Metastasen da sind,
33:10ist es vorbei.
33:11Ich weiß noch,
33:13als ich meinen Onkologen gefragt habe,
33:17mit 48
33:19und irgendwie so
33:22flapsig,
33:23so,
33:25ja, aber meinen 50. Geburtstag,
33:27den kann ich ja noch feiern.
33:29Und dann hat er nichts gesagt.
33:34Und,
33:36dann geht halt erst mal
33:38der Fußboden auf
33:40und du denkst dir, scheiße.
33:49Die Fingernägel sind weg,
33:51du hast ständig offene Hände,
33:53dann durch die Therapien hast du,
33:57ja, Gleichgewichtsstörungen.
33:58Das Blöde ist halt,
33:59dass du komplett das Vertrauen
34:01in deinen Körper verlierst.
34:02Und ich wollte einfach sehen,
34:05wozu ich noch fähig bin.
34:07Ich habe gelesen,
34:08dass eben in Zusammenarbeit
34:10mit der Sporthochschule
34:11eine Studie aufgerufen wird.
34:13Er hat gesagt, ich will dabei sein.
34:15Was wir gemacht haben,
34:16wir haben die Patientin neun Monate lang trainiert,
34:19haben sie zwischendurch dann
34:20zu verschiedenen Zeitpunkten untersucht
34:22und haben dann geschaut,
34:24ob tatsächlich die Lebensqualität sich verbessert
34:27oder halt auch psychische Situationen.
34:31Das heißt, Frage Ängste, Depression,
34:34kann ich das eigentlich beeinflussen,
34:35wenn ich trainiert bin?
34:41Der Trainingsaufbau war immer identisch.
34:44Zuerst kam ein Gleichgewichtstest,
34:46dann ging es an die Geräte mit der Beinpresse,
34:49dann Bizeps, Trizeps, Beinbeuger, Beinstrecker
34:53und am Schluss die Wadenmuskulatur
34:56und danach ging es für die Ausdauer aufs Fahrrad.
35:00Bei der Beinpresse ging es dann los mit 20 Kilo.
35:03Aus den 20 Kilo wurden 40 Kilo,
35:06aus den 40 Kilo wurden 70 Kilo
35:08und ich glaube, knapp unter 100
35:10haben wir dann irgendwann aufgehört.
35:12Und wenn du rausgehst
35:13und so ein Training hinter dir hast
35:15und ja, du bist der König der Welt
35:18in dem Moment.
35:19Ich hätte mir nie gedacht,
35:21dass über den Zeitraum
35:23von neun Monaten
35:24so eine Steigerung möglich wäre.
35:28Ich habe mein Bild vom Krafttraining,
35:31nennen wir es einmal komplett,
35:35180 Grad gedreht.
35:44In dieser Studie sind über 350 Patientinnen
35:47untersucht worden.
35:48Also es ist eine große Studie
35:49über verschiedene Dozenten in Europa
35:51und was man sieht ist,
35:54dass es eine signifikante,
35:56eine wirklich nachweisbare Verbesserung
35:57der Lebensqualität der Patienten gibt
36:00und dass die Patienten auch leistungsfähiger werden.
36:03Ich bin nach den neun Monaten
36:04wirklich, wirklich deutlich fitter gewesen.
36:08Du gehst mit einigen Dingen offener um,
36:11du gehst freier damit um
36:12und ich, ich, doch,
36:15ich traue mir deutlich mehr zu als vorher.
36:18Letztendlich, wenn man das Krafttraining versteht,
36:20baut es uns auf.
36:21Es gibt uns Haltung, es gibt uns Stabilität,
36:24es gibt uns natürlich auch Kraft.
36:26Wenn man das mal so als Synonyme bezieht,
36:28was das emotional bedeutet,
36:30heißt, dass wir sind kräftiger,
36:31wir sind stärker.
36:40Es hat so Spaß gemacht einfach.
36:42Ich bin wirklich, wirklich gern hingegangen
36:44und es war dann irgendwann,
36:45war diese Switch da
36:45und ich hab mich einfach gefreut
36:48und dachte mir so, egal,
36:49dann bin ich danach einfach klatschnass,
36:50ist mir doch egal.
36:51Ich hab's irgendwann auch einfach gefeiert,
36:53dass ich danach immer aussah wie eine Tomate.
36:55Ich hab das ja...
36:56Ich hab mir so, okay,
36:57ist jetzt einfach mein Markenzeichen,
36:59es passt schon.
37:07Schnappst du die Zähne?
37:11Das ist richtig cool.
37:13Also gerade bei dir.
37:13Man sieht einfach,
37:14die Leo reagiert total gut auf Kraftübungen.
37:17Haben wir jetzt auch erkannt,
37:18einfach, da wachsen die Muskeln hin.
37:21Vielleicht solltest du nochmal überdenken,
37:22vielleicht solltest du auch noch
37:23Profi-Bodybuilderin werden oder irgend so.
37:33Aber zum Vergleich,
37:34wir hatten da jetzt am Anfang ja nur dein Körpergewicht.
37:38Also da haben wir jetzt 12 Kilo mehr
37:39und du hast am Anfang nur 20 Sekunden Körpergewicht gemacht,
37:42was sie aber schon sehr angestrengt hat.
37:44Also zentral von der Pumpe, muskulär, von allem.
37:49Und jetzt ist es tatsächlich so,
37:50macht sie halt das länger und mit zusätzlichem Gewicht,
37:54also 12 Kilo und halt 25 Sekunden.
37:57Und das ist jetzt nicht die Grenze,
37:58also man könnte das sicherlich noch ein bisschen anschieben.
38:01Aber es ist echt schön, was sich da tut.
38:03Durch halt zweimal die Woche Training in acht Wochen.
38:06Das ist krass.
38:07Das ist wirklich krass.
38:08Also das finde ich auch immer wieder erstaunlich,
38:09was da passiert.
38:13Heute sind wir in Ettling
38:14und hier habe ich heute meinen ersten Einstiegswettkampf.
38:19Um sich direkt zu qualifizieren für Paris,
38:22bräuchte man eine Norm von 6,86 Meter.
38:25Das ist schon weit.
38:26Und vor allem,
38:26ich meine, das ist jetzt der erste Wettkampf.
38:28Aber jetzt ist ein Solo.
38:29Die Olympische Spiele hat den höchsten Stellenwert
38:33bei Sportler und Sportlerinnen.
38:35Es ist schon cool, ein Teil davon zu sein
38:37und auch ganz, ganz besonders.
38:41Ja, man darf ja den Weg wahrscheinlich auch nicht unterschätzen.
38:45Ich weiß, es geht hier um Olympia
38:46und da gebe ich alles für.
38:48Deswegen, ja.
38:50Magischen Solo, die Siegerin
38:52von 21 bis 24 Uhr.
38:56Vor Wettkämpfen allgemein,
38:57klar bin ich aufgeregt,
38:58weil es ist ein Wettkampf.
39:00Man muss sich beweisen,
39:01man muss zeigen,
39:03okay, ich habe was drauf.
39:04Und man muss halt dann auch vertrauen,
39:06dass das Training eben so gut geklappt hat
39:08in der Vorbereitung.
39:09Ich habe viel verschenkt.
39:12Sie ist Olympiasiegerin,
39:14zweimal Weltmeisterin.
39:24Das Schwierigste für mich im Weitsprung ist tatsächlich einmal das Brett zu treffen.
39:30Es passiert auch ganz oft,
39:31dass ich in Wettkämpfen eben vier, fünf ungültige habe
39:34und dabei nur ein, zwei Zentimeter überdrehte.
39:37Es spielen natürlich auch nochmal Faktoren eine Rolle,
39:40wie der Wind zum Beispiel
39:42oder wie fit ich an dem Tag bin.
39:52Ja, übertreten, das ist die Show der übertretenen Sprünge.
39:58Ja, der Wind ist nicht so ganz ohne hier.
40:01Mal heftiger, mal weniger.
40:07Du bist halt schon schnell.
40:09Ich weiß halt nicht,
40:10ob es jetzt lang mit den paar Zentimetern ist.
40:13Also eigentlich muss es lang.
40:25Also am Ende habe ich das Gefühl,
40:28weil mein Trainer hat ja schon Vertrauen darauf,
40:31dass ich definitiv weit springe.
40:34Und am Ende des Tages muss ich einfach nur mutig sein.
40:37Ich muss mutig genug sein, aufs Brett drauf zu laufen.
40:39Wenn das da ist, dann weiß ich auch, kann ich weit springen.
40:43So, hier waren wir wieder glücklich.
40:47Hallo.
40:486,60 Meter.
40:52Eine Verbesserung und sage und schreibe 50 Zentimeter.
40:57Also ich muss wirklich sagen, ich habe nicht gedacht,
41:01dass der Wettkampf so gut laufen wird.
41:03Weil ich wirklich, auch wenn sehr viele ungültig waren,
41:05waren wirklich sehr, sehr, sehr gute Sprünge dabei.
41:08Und das für den ersten Wettkampf ist schon.
41:10Also es gibt schon sehr, gibt Hoffnung,
41:12dass die Saison eigentlich ganz gut laufen könnte.
41:14Ja, also ich bin happy.
41:16Danke.
41:38Du weißt, was kommt, oder?
41:45Okay.
41:47Jetzt bin ich aber mal gespannt.
41:53Dein Körperfettanteil ist um fast 3 Prozent runtergegangen.
41:57Was richtig gut ist, was richtig, richtig cool ist.
41:59Also von fast 35 Prozent zu jetzt so 32,02.
42:04Also es sind wirklich fast 3 Prozent, was richtig, richtig geil ist.
42:08Also für die Arbeit, die du da reingesteckt hast.
42:10Danke dir.
42:10Die hat sich wirklich gelohnt.
42:12War super cool.
42:13So cool.
42:13Okay Leo, es war so, dass du vorher 47 Kilo hattest, Muskelmasse,
42:19und jetzt tatsächlich 2,3 Kilo mehr.
42:23Geil.
42:24Also durch die acht Wochen Training, die du jetzt hinter dir hast,
42:27hast du einfach 2,3 Kilo Muskelmasse draufgepackt
42:31und gleichzeitig ja 3 Prozent Körperfett verloren.
42:34Also du hast quasi...
42:35Das Gewicht ist ja gleich geblieben.
42:37Richtig.
42:37Also du bist sogar ein bisschen schwerer geworden.
42:38Ja.
42:39Also das ist ja das, was so interessant ist, wenn du jetzt nur aufs Gewicht schauen würdest,
42:43wärst du wahrscheinlich krass frustriert, weil du hast jetzt acht Wochen trainiert
42:46und es hat sich nichts getan.
42:47Aber in der Qualität hat sich sehr wohl was getan.
42:54Wenn ich immer gefragt werde, was soll ich eigentlich trainieren richtig?
42:57Auch für meine Gesundheit beispielsweise, für meine Lebensqualität, dann sage ich immer,
43:01Laufen ist die eine Miete.
43:02Auf der anderen Seite brauche ich dringend das Muskeltraining.
43:06Wenn man Muskeln haben will, muss man sie benutzen.
43:09Allein schon mit zwei Stunden strukturiertem Krafttraining in der Woche,
43:13was die Gelenke nicht kaputt macht, eben auch halt genügend Regeneration und so weiter,
43:18kann man eine ganze Menge erreichen.
43:20Und das hilft einem eben, dieses System Muskeln am Laufen zu halten
43:24und dementsprechend auch halt gesund alt zu werden.
43:26Die Frage stellt sich wirklich immer wieder, wenn ich ein gewisses Alter erreicht habe,
43:31lohnt sich dann zum Beispiel noch Muskeltraining zu machen?
43:33Gute Botschaft, es ist nie zu spät.
43:36Simple but not easy. Man muss es halt machen.
43:43Also mit dem Outcome habe ich nicht gerechnet.
43:45Ich habe nicht gerechnet, dass das so krass ist.
43:50Aber bei dir ist es einfach ein geiles Ergebnis.
43:52Mega cool.
43:53Cool.
43:54Fühlt sich gut an.
43:56Ja, das ist ziemlich cool und das motiviert natürlich auch.
44:00Ja.
44:03Nein.
44:05Okay.
44:08Ja.
44:09Ja, nein.
44:10Ja.
44:12Ja.
44:16Ja.
44:18Ja.
44:20Ja.
44:21Ja.
44:22Ja.
44:23Ich konnte die Hormone auf keinen oder Parteien noch nicht den live.
44:24T VERN In Problem館 ist der Film ist immer wieder zusammen�� grounded.
44:24You
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