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00:00:09I'm the one who's on the nerves
00:00:16I'm the one who's on the nerves
00:00:25I'm the one who's on the nerves
00:00:31Wow!
00:00:34If I would like to describe I would say furchtly
00:00:38She shouts to nothing
00:00:40I find it very nice
00:00:41Interested, prepared, loud, unanalyzed, fast
00:00:50Ina Müller is a perfect example for me
00:00:55One, two, three, four
00:00:58Sicherlich die bemerkenswerteste Künstlerin in ihrer Branche
00:01:05Eine gute Texterin und eine gute Musikerin
00:01:11Die ist Kunst, Kultur und Leben und Landmensch
00:01:17Moin Mädels, jetzt kommt Konkurrenz
00:01:21Elf Uhr die Visur sitzt
00:01:26Ina ist ja durch und durch Norddeutsch, eine richtige Norddeutsche Dern
00:01:29Allein schon durch ihr Planütsch
00:01:31Und das mögen die Leute natürlich
00:01:41Laut und leise sind genau diese Pole, mit denen sie sehr, sehr spielt. Sie wird manchmal auch nur auf laut
00:01:46reduziert, weil das bei Frauen eben ungewöhnlicher ist. Aber sie kann das leise auch.
00:01:50Wenn die rote Lampe nicht an ist, dann ist Ina tatsächlich eher eine ruhige Person, eine sehr nachdenkliche Person.
00:01:56Und auch manchmal an der Menschheit zweifelnde und bis hin zu manchmal auch melancholisch. So wie das Wetter hier auf
00:02:07Sölt so ein bisschen. Ist von allem immer ständig etwas.
00:02:11Musik
00:02:25Sylt heißt für mich, ich halte es nicht mehr aus. Ich muss in den Zug und ich muss auf die
00:02:30Insel, um Ruhe zu finden.
00:02:32Und manchmal, wenn ich hier so auf Sylt bin und dann gibt es so eine Stille, wo nur der Wind
00:02:38ist.
00:02:38Musik
00:02:50Also es ist ein Ort, den ich kennengelernt habe. Ich habe oft gelebt, gearbeitet und als ich hier weggezogen bin,
00:02:58was mir sehr, sehr schwer gefallen ist.
00:03:00Da habe ich gemerkt, dieser Ort lässt mich nicht los.
00:03:04Musik
00:03:08Also Leute sprechen ja immer davon, so ein Glücksörtchen zu finden im Leben. So ein Glücksort.
00:03:16Es ist nun mal die Insel, wo ich, wo die wichtigste Zeit in meinem Leben anfing.
00:03:21Weil mit dem Singen fing ich eigentlich da an und mit auf die Bühne gehen.
00:03:27Das ist das Gegenteil von Stadtleben hier. Die Luft, der Wind, heute Nacht die Sturmflut.
00:03:36Alles ist das Gegenteil von Stadtleben. Ein Stück meines Herzens hängt an dieser Insel, das muss ich sagen.
00:03:44Und ein großes Stück ist in Hamburg. Ich mag die Arbeit, ich mag vor allen Dingen meine Sendung.
00:03:49Inners Nacht. Wir machen zwölf Sendungen im Jahr.
00:03:55Inna ist eine feine Dern. Punkt. So. Ganz feine Dern.
00:04:02Sie bezeichnen uns als ihre Schnullis.
00:04:09So gab es natürlich in den ganzen Jahren seit 2007 schon ganz, ganz tolle Abende.
00:04:18Natürlich, als Sting hier kam, kommt Sting hier rein und klimpert da rein. Super.
00:04:26Natürlich ist es die Atmosphäre. Es ist ein kleiner Raum. Es sind die Shantis, die da sind.
00:04:34Dieser Ort, der erfüllt auch eine Sehnsucht. Es ist eben nicht diese große Halle. Es ist nicht die Showtreppe.
00:04:42Es ist, man ist ganz nah aneinander.
00:04:44Da draußen singen Jungs, da sitzt Publikum. Das ist bumseng da in der kleinen Bude.
00:04:48Da ist Frau Müller an der Seite, die man sehr gern hat.
00:04:51Da wird getrunken, da wird ja auch gut getrunken. Das ist ja nicht immer, da ist man ja auf Nullpegel.
00:04:58Im Grunde ist man wie in so einer kleinen Höhle, fühlt sich da auch geschützt.
00:05:04Wir kreuzen hier irgendwie mittags auf und dann machen wir so eine kleine Besprechung, was heute passiert.
00:05:11Und dann proben wir hier noch mit den Bands.
00:05:22Und sie ist aber dann meistens oben schon und sich Klamotten raussuchen, auch Riesenthema und schminken und so.
00:05:31Macht sich hübsch. Die Wimpern wollen angeklebt werden oder was auch immer.
00:05:39Wir sind bei Inas Nacht. Und wir haben uns gedacht, es kann regnen oder schneien. Wir bleiben heute hier.
00:05:45Singen, saufen, sammeln ist genau unser Ding.
00:05:47Witzig, witzig, heute haben wir die gelacht, denn wir sind bei Inas Nacht.
00:05:52Ha, ha, ha, ha, ha, hey!
00:05:54Und dann geht's los, sobald's irgendwie dämmert.
00:05:57Dämmert.
00:06:00Los geht das.
00:06:07Gute die Nase.
00:06:09Gute die Nase.
00:06:28Gute die Nase.
00:06:32Gute die Nase.
00:06:33Schwer verletzt.
00:06:34Gute die Nase.
00:06:35Danke.
00:06:36Gute die Nase.
00:06:37Ja, natürlich.
00:06:38Ja, immer.
00:06:39Wie immer.
00:06:43I have the greatest show that there is. Which show should I be moderating?
00:06:50No, really, I have every show on every show.
00:06:58I said at the beginning, as we started with Inas Nacht,
00:07:02there are no crosses on the ground, where I have to stand.
00:07:05There are no preparations, there are no sections.
00:07:09I don't want that.
00:07:11I don't want to lose any form of energy.
00:07:14My first guest today in the show
00:07:18was still not there.
00:07:20Hey, I want to be so.
00:07:22Have you done it?
00:07:24Oh, yeah, I had a drink.
00:07:26I had a beer.
00:07:28Hey, people, we have enough.
00:07:30I said it for the day.
00:07:32Hello, good day, Frau Müller.
00:07:34Bei Ina Müller ist das eigentlich ein Geschenk.
00:07:37Das ist eine Sendung, da geht man gerne hin
00:07:40und merkt man direkt, dass sie mit Herzen dabei ist.
00:07:44Falls er dich kümmert,
00:07:45oh, oh, oh, oh, falls er mich kümmert,
00:07:48begrüßen wir den Campino!
00:07:57Es ist einfach eine Freude, weil sie vermittelt dir natürlich auch, dass wenn du da als Gast bist, dass alles
00:08:06der Fokus nur auf dich ist, dass sie sich so auf dich freut und dass sie alles tun möchte, dass
00:08:14du dich wohlfühlst, aber sie wird auch bohren und sie wird auch unerwartet.
00:08:19Und das ist, das macht Spaß!
00:08:21Juhu, yes!
00:08:23Guck mal, ich zitter, weil du da bist!
00:08:25Ich zitter, weil ich hier bin!
00:08:27Nein!
00:08:27Ich freu mich so!
00:08:30Schenties?
00:08:31Könnt ihr noch stehen?
00:08:33Alles gut?
00:08:34Wir mussten sie so ein bisschen festbinden, damit die uns nicht umkippen.
00:08:37Als ich heute Nachmittag erzählt hab, Iris Bärben kommt, da war hier vielleicht was los, jetzt wurden sogar schon die
00:08:42Pfleger mitgebracht.
00:08:50Wenn ich Ihren Moderationsstil beschreiben sollte, dann würde ich eine Fußballanalogie bemühen, wie das ja Männer gerne machen. Kontrollierte Offensive.
00:08:58Du kannst immer damit rechnen, dass hinter der nächsten Ecke irgendetwas passiert, womit du auf keinen Fall gerechnet hast und
00:09:04im besten Falle Spaß hast.
00:09:06Du hast ja in deiner Abi-Zeitung damals geschrieben bekommen, er ist der psychopathische, aber exzellent imitationsnachmachende Künstler quasi.
00:09:15Du kannst ja auch unheimlich gut Ben Becker machen.
00:09:17Also im Grunde genommen hat sie mich so in die Schlangengrube gestoßen und hat gesagt, sieh mal zu, wie du
00:09:23da wieder rauskommst.
00:09:24Und dann saß da Ben Becker, jetzt bin ich mal gespannt, wie der mich imitiert.
00:09:27Wollen wir mal sehen.
00:09:28Ich bin Künstler, ja Arschlöcher!
00:09:31Ich bin unbeschnitten!
00:09:36Ich nehme meine Filme wie meinen Teil, unbeschnitten!
00:09:42Ja, ich bin Ben Becker. Ich stehe hier, weil ich keinen Bock habe umzufallen. Mir ist alles scheißegal, ich bin
00:09:50Ben Becker.
00:09:50Also ich habe wie sie im Grunde genommen die Flucht nach vorne angetreten und habe gesagt, komm, jetzt ist eh
00:09:54schon scheißegal, jetzt machst du es halt.
00:09:55Also Ben Becker hat sich amüsiert.
00:09:57Sie ist schon ein Menschenfänger, ne? Die kriegt dich schon dazu, ein paar Statements abzugeben, die du dir vorher tatsächlich
00:10:05nicht lange überlegt hast.
00:10:07Gab es eine große Internatsliebe? Fanden wir beide irgendwie gut?
00:10:10Ja, Eddy Plitzko.
00:10:13Eddy Plitzko war drei Klassen über mir, kam aus Dänemark und hat mir beigebracht zu sagen, ich liebe dich auf
00:10:19Dänisch.
00:10:20Oh mein Gott!
00:10:21Oh mein Gott, Eddy, wo immer du jetzt bist, aber du warst die Liebe meines Lebens für drei Monate damals.
00:10:31Hat sie alles erfahren, also und das Publikum in der Zwischenzeit dann auch, ja.
00:10:35Also irgendwie ist die Gesprächsatmosphäre so, dass man bereit ist, sicheres Terrain zu verlassen und eigentlich wird es ja dann
00:10:43erst spannend.
00:10:45Jeder hat so seine Abwehrmauer und seine klassischen Antworten, wenn er weiß, da kommt eine Routinefrage und irgendwie hat ihn
00:10:54ja da eine ganz elegante Art und Weise, jemanden aus dem Versteck zu locken.
00:10:59Und das ist auch in Ordnung, weil es nie hinterlistig ist und weil es nie irgendwo dazu dient, jemanden zu
00:11:08entlarven oder so.
00:11:10Und das ist irgendwie ein gutes Gefühl.
00:11:11Ich mochte auch sehr den Spruch, dass du gesagt hast, wenn man mit den Groupies nach den Auftritten noch wirklich
00:11:17hemmungslosen Akrobaten-Sex hat, dann hat man einfach auf der Bühne was falsch gemacht und nicht alles gegeben.
00:11:21Das fand ich auch sehr gut.
00:11:22Ja, das stimmt und das wollte ich nochmal sagen, also es gab tatsächlich in der Punk-Szene, das können die
00:11:27Ärzte wahrscheinlich genauso bestätigen, so eine Groupies-Szene gab es nicht, das war verpönt.
00:11:31Also natürlich hat man sich durch die Gegend gefügelt, aber auf Augenhöhe, ja, also man war jetzt, man war eben
00:11:38nicht was Bösseres oder so.
00:11:48Weißt du, mach mit mir was du willst, aber auf Augenhöhe.
00:11:54Das habt ihr auch noch nicht gehört, Mädels, oder?
00:11:56Ich hatte einen One-Night-Stand, der war echt voll auf Augenhöhe.
00:11:59Ich finde das alles lustig und ich finde das auch gut, dass Dinge fallen, die man, wo einem mal kurz
00:12:08die Klappe runtergeht, wenn man das gerade nicht erwartet, das ist das Salz in der Suppe, das gehört dazu.
00:12:22Bestito, alles war da. Was habe ich da tolle Leute gesehen? Ich meine, wenn ich überlege, Tina Dico, die kannte
00:12:27ich vorher gar nicht, die habe ich da gesehen.
00:12:29I'm gonna close my eyes and count to ten. I'm gonna close my eyes when I open them again.
00:12:44Also da haben sich die Superstars den Kling in die Hand gegeben.
00:12:49Oh baby, come on, let me get to know you. Just another chance, so that I can show that I
00:12:54won't let you down and run. No, I won't let you down and run. Cause I give you the one.
00:13:04I give me the one. I give me the one.
00:13:11Dua Lipa wäre dann so ein Beispiel, dass Ina und die Redaktion, dass sie einfach eine gute Nase dafür haben,
00:13:19was demnächst richtig fett gehen wird.
00:13:21Lola Young habe ich ja auch bei Inas Nacht gesehen und dann ist sie plötzlich später in den US Late
00:13:26Night Shows.
00:13:26Also da kann ich also wirklich vielen jungen Musikern und Musikerinnen nur raten, zu Inas Nacht zu gehen.
00:13:32Dann bist du irgendwie drei Wochen später, spielst du plötzlich, bist du schon beim Superbowl in der Halftime Show.
00:13:36Und don't say hello, cause I got high again and forgot to fold my glove.
00:13:45Cause I'm too messy, and then I'm too goddamn clean.
00:13:49You told me get a job, then you might square the hell I've been.
00:13:53And I'm too perfect, till I open my big mouth.
00:13:58I want to be you, is that not allowed?
00:14:02Eine Sendung wie Inas Nacht kann nur internationale Gäste haben, wenn irgendjemand diesen Leuten sagt, das ist gut da, du
00:14:13kannst sorgenfrei dahin gehen.
00:14:15Und wisst ihr, was ganz toll ist? Ich glaub's gar nicht, aber wir haben heute am Sting da, hallo!
00:14:21Bei all der Arbeit, die Ina sich macht für diese Sendung, das gehört dann zu diesen Momenten, die sie bestimmt
00:14:29selber auch liebt und die sie im Herzen dann mitträgt, wenn's alles vorüber ist.
00:14:33Das sind dann Begegnungen, die sind ja unbezahlbar.
00:14:35Hallo, mein Name ist Ina.
00:14:37Hi Ina, how are you?
00:14:38How are you?
00:14:40I know that you are very busy and you have to go in a minute to Hannover.
00:14:45But before you go to Hannover, we say hangover.
00:14:47Hangover?
00:14:48Hangover.
00:14:49We don't say Hannover.
00:14:50Wenn Sting in die Sendung kommt, das ist schon so viel Aufregung, das schaffe ich einmal im Leben, aber das
00:14:56möchte ich bitte nicht nochmal wieder, möchte ich nicht nochmal wieder erleben.
00:15:00So schön das war, weil mir das so viel Energie geraubt hat, auch später dann auch gegeben, aber in dem
00:15:06Moment wirklich, oh ich war so platt, alter Schwede.
00:15:09Das war's.
00:15:22Das war's.
00:15:24Every bond you break, every step you take, I'll be watching you.
00:15:32And every single day, every word you say, every game you play, every night you stay, I'll be watching you.
00:15:46Also da war hier plötzlich wirklich Kathedralenatmosphäre, da merkst du richtig, wie den Leuten irgendwie die Härchen zu Berge standen.
00:15:57The poor heart acts, with every step you take, every move you make, every vow you break.
00:16:11Dafür musstest du früher Wetten, dass gucken, um solche Leute zu sehen.
00:16:15Ja, irre.
00:16:16Da musstest du allerdings auch dreieinhalb Stunden Wetten, dass aushalten, um solche Leute zu sehen.
00:16:20Ist doch wesentlich einfacher so.
00:16:32Es ist wie mit den meisten unglaublich tollen Momenten im Leben, du checkst es immer erst ein paar Tage später.
00:16:38Nicht zu der Zeit, wo man Erfolge oder solche Momente feiern müsste, sie aufzusaugen, zu genießen, noch am selben Tag,
00:16:48am besten noch in der Zeit, wenn man es macht, sondern dass es erst so Tage später durchsickert.
00:16:53Und ich habe gesagt, ey, du hattest Dinge in der Sendung. Das Ding.
00:16:57Ja, die Sendung Inas Nacht war für uns Musikerinnen und Musiker immer ein Sprungbrett.
00:17:03Ich hatte meinen aller, allerersten Fernsehauftritt bei Ina.
00:17:09Wenn du eine Zusage hattest, wusstest du, okay, ich habe zumindest die Chance, hier ein gutes Los zu ziehen.
00:17:17Lang ist es her. Ich glaube, 2009 war es.
00:17:20Und den Auftritt an sich, das kenne ich nur von Bildern selbst und von Videomaterial.
00:17:27Also in dem Moment war ich so aufgeregt.
00:17:29Es landete neulich in meinem Briefkasten eine ganz, ganz tolle CD von Johannes Oerding.
00:17:34Ja.
00:17:35Oh, du hast schon Bier.
00:17:36Na klar, hier wird mal gut versorgt auf jeden Fall.
00:17:38Hast du, bist du schon betrunken? Nein.
00:17:41Nein.
00:17:41Also so lange, weil Sascha so viel gelabert hat.
00:17:44Ja, und der Junge von der Plattenfirma hat gesagt, ich soll möglichst viel trinken, damit ich auch locker werde, auf
00:17:50deine Fragen antworten kann und so ungefähr.
00:17:53Aber guck mal, du hast doch noch keinem was getan, da bin ich doch total nett.
00:17:56Ich gebe zu, ich war auch ein bisschen nervös, habe auch ein bisschen Angst gehabt vor der Frau, weil ich
00:18:00habe sie natürlich auch als eher eine laute, ähm, sag mal sehr taffe Frau wahrgenommen.
00:18:06Und da kommt der kleine Johannes mit seiner Gitarre an, da fühlte ich mich auch schon ein bisschen beeindruckt, sag
00:18:12ich mal.
00:18:13Ich will dich nicht verlieren und ich will dich nicht zurück. Au ab, komm wieder her. Es ist so leicht,
00:18:23es fällt so schwer. Ich will dich nicht verlieren und ich will dich nicht zurück.
00:18:30Irgendwie hat das eine spezielle Spannung mit denen.
00:18:32Ganz süß, das ist ganz, ganz toll. Das war eine Sternstunde.
00:18:35Wie das so britzelte und so weiter, ja.
00:18:40Dann geht das zappzapp, dann versteht man sich. Und dann war klar, wir werden hier heute was Gutes singen.
00:18:48Dabei kann man nicht zu lange, mit mir in die Sonne stehen. Und wenn alles seine sind.
00:18:55Wenn ich es heute höre, denke ich immer, oh Gott, viel zu langsam. Aber, ähm, das war sehr schön.
00:19:02Und dann waren wir erst so ein bisschen befreundet und später mehr befreundet.
00:19:07Ich will dich nicht verlieren und ich will dich nicht zurück.
00:19:14Au ab, komm wieder her. Es ist so leicht, es ist so schwer.
00:19:19Ich hab dich schon verloren und ich will nicht mehr zurück.
00:19:26Der Mensch hat die Augen vorn, damit er nicht nur rückwärts blieb.
00:19:41Johannes Oerding!
00:19:43Wir haben uns dann regelmäßig getroffen, um Musik zu hören, Musik zu machen.
00:19:50Wer hat dich schnell Musik gemacht?
00:19:53Chapeau! Chapeau!
00:19:55Vielen Dank. Ganz toll. Johannes Oerding!
00:19:58Ich kann ja gar nicht von der Vergangenheit sprechen, weil wir ja immer noch gerne zusammenarbeiten.
00:20:04Aber mit Ina Musik zu machen, das ist immer eine Freude.
00:20:07Wenn zwei Menschen das gleiche Gefühl haben für Musik und für einen Song und auch für Melodien,
00:20:14dann ist das eine ganz, ganz besondere Begegnung.
00:20:17Ich hätte einfach super Bock natürlich auf den Abend.
00:20:19Also man muss sich erstmal diese Bar vorstellen.
00:20:20Das alles ist zusammengequetscht, also ganz eng beieinander.
00:20:24Man spricht wirklich mit den Menschen.
00:20:26Dann steht da dieser Schantichor, die sind alle super gut drauf und haben Spaß.
00:20:29Ich höre mich immer so durch die Musiklandschaften.
00:20:31Was gibt's für neuen Shit? Wo ist wer unterwegs?
00:20:35Ich bin sehr interessiert daran, welche Frauen finde ich cool, wenn die wie wo singen.
00:20:38Und dann habe ich neulich einen Song gehört und habe gedacht, mich trifft der Schlag.
00:20:42Ich habe keine Ahnung, woher Ina das kennt, das weiß.
00:20:47Aber sie hat auf jeden Fall, finde ich, einen ganz tollen Riecher für Musik.
00:20:50Sie singt so toll und sie macht vor allen Dingen endlich mal richtig laute, tolle Musik.
00:20:55Begrüßt mit mir Ali Neumann!
00:21:01Vor allem war es einfach richtig aufregend, da in der Sendung zu sein.
00:21:03Also ich finde, wenn man da auch so reinschaltet, man sieht dieses Lebensgefühl, das da transportiert wird.
00:21:08Und ich kam da an und ich habe mich so lebendig gefühlt.
00:21:11Bitte verlass die Stadt, verlass sie ganz, ganz schnell.
00:21:17Weil ich was Schönes hab, das dir den Atem anhält.
00:21:23Bitte verlass das Land, sonst verlässt du die Welt.
00:21:31And maybe, ich will dich noch immer.
00:21:34And whatever, too.
00:21:37Ich will dich einfach nicht.
00:21:40Oder ansonsten.
00:21:42Ali Neumann!
00:21:46Ali Neumann!
00:21:49I'm in love!
00:21:52Das ist so toll, wenn du kurz hier rüberkommst.
00:21:55Ali, so toll.
00:21:55So gerne.
00:21:56Und ich finde das auch mal ganz schön, dass es eben nicht die Berliner Ausgeburt ist,
00:22:00sondern dass du sagst, nö, komm aus Norddeutschland, nicht weit weg von zwischen Liebel und Unaften.
00:22:05Oder was gibts da alles noch?
00:22:06Unaften ist nebenan bei mir.
00:22:07Siehst du, es nebenan?
00:22:08Hör ich doch am Slang.
00:22:10Hör ich doch an.
00:22:11Du bist der erste Mensch, der das kennt.
00:22:13Ja, weil wir müssen immer tot lachen.
00:22:14Jeder lacht sich tot, wenn er durch Unaften fährt, weil sich das einfach komisch anhört.
00:22:18Grüß die Schafe schön.
00:22:20Ali Neumann!
00:22:23Ja, ich habe mich super wohl gefühlt, weil Una natürlich auch aus dem Norden kommt.
00:22:27Und das ist ja, sie hat ja auch so einen Schnack, wie wir bei uns im Norden haben.
00:22:30Wenn Una herkommt nach Sylt, dann sehen wir uns wirklich jedes Mal.
00:22:34Und also je nachdem, was für eine Phase gerade ist, ist das eher dann auch mal ein Vierteljahr nicht.
00:22:40Und manchmal dann aber auch ein-, zweimal im Monat.
00:22:43Also für mich der Grund überhaupt den Kontakt zur Insel zu halten, war einmal natürlich die Insel an sich.
00:22:49Aber es war auch, weil meine Freundin im Klinge noch ist auf der Insel.
00:22:52Ein bisschen Familie fast, würde ich sagen.
00:22:54Also ein bisschen hier rüber zu kommen, auch so nach Hause.
00:22:58Also die erste Qualität, wo sie auch meine, Una, ist diese Treue, die sie hat.
00:23:04Also sowohl zu ihrer Arbeit, aber auch ganz dolle zu den Menschen, die sie umgeben und die sie begleiten.
00:23:12Zwei Amazonen wie wir, können sich nicht so leicht verlieren.
00:23:18Gegen ne Weiberfreundschaft wächst so schnell kein Grau.
00:23:22Und manchmal kommt's mir vor, als ob ich deine Stimme hör.
00:23:27Und gerade heute fehlst du mir besonders laut.
00:23:32Das letzte Mal, dass ich so richtig ausgelassen war.
00:23:37Das war mit dir damals auf Sylt in der Sansibar.
00:23:41Wir haben gequatscht bis in die Puppen.
00:23:44Und vorher gingen wir sinnlos shoppen.
00:23:46Und schwand es offen nach zum Meer.
00:23:49Das ist jetzt ungefähr drei Männer her.
00:24:00Ich hätte mir auch vorstellen können, irgendwie so ganz ohne Kinder und du vielleicht auch hierbleiben und Kinder.
00:24:07Oder meinst du das?
00:24:07Doch, wenn es passiert wäre, hätte ich das auch.
00:24:09Hätten wir das Beste draus gemacht?
00:24:10Ja, also ich glaube sogar aus jeder Situation.
00:24:13Als Frau, ich bin erst mit 30 auf die Bühne, da kriegen andere Frauen heiraten und kriegen Kinder.
00:24:18Und ich musste mich halt entscheiden.
00:24:21Also Kinder wohl jetzt nicht.
00:24:23Ich glaube, wir haben ganz entgegengesetzte Lebensentwürfe gehabt.
00:24:27Also ich mit den vielen Kindern und den vielen Männern und diesem Leben auf Sylt und sie halt so raus
00:24:34in die Welt.
00:24:35Und dennoch sind wir uns eigentlich, glaube ich, sehr, sehr ähnlich.
00:24:39Wir ticken total ähnlich in Bezug auf, was uns wichtig ist.
00:24:42Und ich glaube, da ist so der rote Faden, wo wir dann immer wieder hinkommen.
00:24:46Wir haben halt beide plattdeutsche Eltern.
00:24:49Bei ihr, sie hatte bloß den Vorteil, dass sie es sprechen durfte und entwickeln durften.
00:24:53Meine Eltern haben immer gesagt, das ist nicht fein genug.
00:24:55Aber irgendwie hat das auch viel damit zu tun, wo man herkommt, wie man so tickt.
00:25:11Meine Kindheit, das hieß zu bestimmten Zeiten morgens melken, danach in die Schule, aber zwischendurch sich noch mit kaltem Wasser
00:25:18duschen und Haare waschen.
00:25:19Dann hat man mal dieser Stallgeruch, den hat man nicht zu Hause gerochen.
00:25:22Aber wenn du im Klassenzimmer gesessen hast, sobald Silage irgendwo lag oder irgendwas mit Bauernhof war, roch man das sofort.
00:25:31Ich war ja mal bei denen auf dem Hof und so. Also kann ich mir schon vorstellen, was das für
00:25:36eine Kindheit war.
00:25:37Da hat sie ja mal in ihrem Programm erzählt, was sie sich da in ihrem Laufstall und der wurde rausgestellt
00:25:42und dann Bauernhof und abends wieder eingesammelt.
00:25:47So ein bisschen Käfighaltung.
00:25:48Es war ja immer alles rau. Also der Papa hatte ja immer diesen klebrigen Korthut, der war ja immer in
00:25:56Arbeitskleidung.
00:25:57Also wann war der mal nicht in Arbeitskleidung? Auf dem Bauernhof musst du halt jeden Morgen arbeiten.
00:26:02Der ist nicht sonntags mal eben fresh zu Hause und macht überhaupt breiter.
00:26:08Da bin ich aufgewachsen, drei Hektar Niedersachsen, ja ja, Dorf bleibt Dorf.
00:26:16Es hat immer gerochen irgendwie nach Bauernhof. Es war immer grob.
00:26:23Fünf Schwestern auf dem Hof. Zank und Zoff in einem Drei-Bett-Zimmer.
00:26:31Wer das liest, ist doof. Alles verstecken, doch eine Pfandzimmer.
00:26:39Und mit 13 Jahren komm mit Trecker fahren. Kurze Hosen aus Leder, die Stiefel voll drin.
00:26:47Das ist einfach aus dem Leben gegriffen.
00:26:51Und diese Welt scheint so weit, weit, weit.
00:26:57Das ist so lange her. Die alten Trecker, die fahren längst nicht mehr.
00:27:04Meine vier Schwestern und ich. Alle für eine, jede für sich.
00:27:12Wir waren einer mehr als die Dolpens. Zwei weniger als die Wolpens.
00:27:21Irgendwo zwischen Marsch und Torf, ließ ich die Kirche im Raum.
00:27:28Ich finde ganz viele Songs, da spürt man oder meint zu spüren, dass sie das wirklich selber erlebt hat und
00:27:36dass sie aus ihrem Leben berichtet, aber eben nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern immer irgendwie auf eine sehr, sehr lustige
00:27:44Art.
00:27:45Für mich eine sehr besondere Sendung war, als Bastian Pastewka da war, als Gast und meine vier Schwestern, wir sind
00:27:51ja fünf Mädels, meine vier Schwestern waren da und das war ein Abend mit Bastian, wo ich mich noch nie
00:27:58so zurücklehnen konnte, wo ich so wenig Fragen machen, arbeiten, konzentrieren musste, wie an diesem Abend.
00:28:07Was ich nämlich kann, das können viele nicht. Alle aushaken die Finger und dann schlabbern. Ja, du kannst die komplett
00:28:11aushaken, das müsste diese Kamera jetzt bitte fassen, sonst ist es nicht zu sehen. Achtung, drei, zwei, eins.
00:28:16Das kann ich.
00:28:20Illusion.
00:28:22Und deshalb kann ich das auch.
00:28:25Geil, oder? Das ist schrecklich.
00:28:27Weißt du, wo ich das ab... Das hab ich natürlich auch aus dem Fernsehen abgeguckt.
00:28:29Wisst ihr, wie Kermit, der Frosch, ganz am Anfang, wenn man die Muppet Show angesagt hat?
00:28:32Heute ist wieder die Muppet Show mit unserem heutiger Gast. George Burns, Applaus, Applaus, Applaus!
00:28:37Schick, schick, schick, heute haben wir weh gelang, jetzt sind wir wieder dran.
00:28:42Also das war ein Abend, der mich wirklich fast zerrissen hätte, weil der so gut und so schnell und so,
00:28:48davon gab es mehrere Gäste, also alle Gäste waren toll bis jetzt.
00:28:52Aber bei Pastewka war es wirklich und ich sah meine Schwestern und er machte noch diese Gags über die Schwestern,
00:28:58was man ja immer, ob man will oder nicht, besonders lustig findet.
00:29:02Ich habe ja vier Schwestern und...
00:29:04Das tut mir sehr, sehr leid.
00:29:08Sind die etwa alle hier?
00:29:11Das ist eine tolle Sache.
00:29:13Das habe ich ja von Anfang an gesagt.
00:29:15Und meine vier Ladies...
00:29:16Entschuldigung, darf ich fragen?
00:29:18Ja, die vier.
00:29:18Und meine vier Ladies, muss ich sagen, wir mussten schon sehr kämpfen.
00:29:22Man muss lernen, sich Sachen zu verstecken. Wir hatten zum Beispiel als Kinder gar keine eigenen Unterhosen und dann musste
00:29:27man immer, wenn die an der Leine hingen, gucken, wer ist als erstes an der Leine und zieht sich die
00:29:31besten Unterhosen runter und versteckt sie zum Trocknen unterm Bett.
00:29:34Denn sowas kennst du ja alles gar nicht.
00:29:36Dann seid ihr 45 alle gemeinsam gefühlt.
00:29:39Ja.
00:29:46Inna ist wirklich sehr hemmungslos.
00:29:48Where this Hemmungslosigkeit comes from home, I don't know.
00:29:50Maybe it's a bit from home, from Bauernhof.
00:29:52Maybe they have a humor.
00:29:54She knows how much she can go down the clothes.
00:29:57Also for herself.
00:29:58For the others, it can be a little deeper.
00:30:01In Zweifel von Markus Söder, nahezu bookstablich.
00:30:04Bist du ein guter Lover? Sorry, that's not from me.
00:30:06Was ein?
00:30:07Guter Lover, I believe, that's it.
00:30:09Yeah, it's Lover.
00:30:11Ein was?
00:30:11Mr. Lover Lover.
00:30:13Ein guter Liebhaber.
00:30:14Das Lover Lover hieß Mr. Bombastic.
00:30:16Ja.
00:30:18Bist du ein bisschen so?
00:30:20Ja, ich bin ...
00:30:21Wahnsinnig im Bett, ne?
00:30:22Muss man immer sagen.
00:30:24Du musst als Mann immer sagen, ich bin wahnsinnig gut im Bett, Punkt.
00:30:29Ich bin wahnsinnig früh im Bett.
00:30:35Immer einen kleinen Schritt weitergehen als die anderen Sendungen.
00:30:37Das ist nicht geplant.
00:30:39Also ich sage jetzt nicht, Ina geht da rein und sagt,
00:30:42heute werde ich aber richtig provozieren und heute wird die ...
00:30:44Nee.
00:30:44Sondern in dem Moment ist es ein ...
00:30:46So, jetzt gucken wir mal.
00:30:47Jetzt pieken wir mal.
00:30:48Ina hat ein gutes Gespür dafür, glaube ich, was ...
00:30:52Ja, was doch an der Grenze des Sendbaren sich entlanghangelt.
00:30:58Das hat sie gut drauf.
00:31:00Warst du mit deinen Friends in Miami?
00:31:02Und ihr habt im Pool gelegen, ne?
00:31:03Ja.
00:31:03Was ist das Foto?
00:31:04Und die haben sich alle ... Nein, habe ich leider nicht.
00:31:06Wir haben uns alle gleichzeitig tätowieren lassen.
00:31:08Aber sie haben sich alle tätowieren lassen.
00:31:09Du und deine Friends.
00:31:10Darf keiner sehen, oder was?
00:31:12Wir haben da halt was Schwinges hingemacht.
00:31:14Hast du tätowieren, Markus?
00:31:26In keinem Tattoo?
00:31:27Ganz ehrlich.
00:31:29Ich habe noch niemals ...
00:31:30Ich habe noch niemals ...
00:31:31Einen Anker am Sack gesehen?
00:31:33Nee.
00:31:34Ich habe noch niemals ...
00:31:36Jemanden ...
00:31:37Einen Ministerpräsidenten fragen,
00:31:38ob er einen Anker am Sack hat.
00:31:42Das schadet meiner Karriere.
00:31:48Ja, jemand, der sich was traut.
00:31:50Das ist aber doch schön, auch für Markus Söder,
00:31:52dass er auch in der überregionalen Presse
00:31:55mit sowas irgendwie doch noch mal von sich reden macht.
00:31:57Gibt's in deinem Buch nicht noch was anderes?
00:31:59Nee, gibt's jetzt nicht.
00:32:01Dann bin ich jetzt mal Chef.
00:32:02Das steht überhaupt nichts vom Anker.
00:32:04Das Anker-Tattoo ist deswegen drin,
00:32:07weil ich im Rausgehen nach der Sendung sagte,
00:32:10und wenn das einer rausschneidet,
00:32:11mache ich diese Sendung nie wieder.
00:32:13Ich finde, man hätte schon noch
00:32:15auch so ein paar piksige Sachen
00:32:17bei Markus Söder mehr fragen können.
00:32:20Und ich war doch mir selber ein bisschen zu ängstlich.
00:32:24Weil es lief so gut.
00:32:26Ich dachte, Markus Söder kommt rein
00:32:29und netzwerkt direkt mit den Gästen.
00:32:32Mit den Shantys so ein bisschen schleimig.
00:32:35Aber das hat er alles nicht gemacht.
00:32:36Er war einfach ein perfekter Gast für den Abend.
00:32:38Und er ist einmal in Hamburg wahr.
00:32:42Er kann das gut verstehen.
00:32:45Danke schön.
00:32:51Hast du mal überlegt,
00:32:52den Shanty-Chor mitzusingen?
00:32:53– Vor zehn Minuten.
00:32:54Die haben mir gesagt,
00:32:56wenn du meinst du mir bist,
00:32:57soll ich mich da verstecken?
00:32:58Ich hätte eine blaue Jacke an,
00:32:59die geben mir ein Tuch,
00:33:00ich kriege eine Mütze auf
00:33:01und dann kann ich Dia mit singen.
00:33:01Man merkt es so richtig, wenn es ins Schlagfertige geht.
00:33:06Also wenn du weißt, das kommt jetzt wirklich aus dem Ärmel.
00:33:13Du bist ja ein cooler Surfer, ne?
00:33:15Nee, aber ich ...
00:33:16Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass du surfst.
00:33:17Danke schön. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass du singst.
00:33:20Nee, aber ich meine es gar nicht beleidigend.
00:33:22Hast du aber. Wirklich?
00:33:24Wir können alle reden und gegenhalten.
00:33:27Ich war neulich tatsächlich das erste Mal in Inas Nacht
00:33:30und hab sie so von der Seite beobachtet.
00:33:33Und dann hab ich noch gedacht, alter Schwede, meinen höchsten Respekt.
00:33:36Was da alles zusammenkommen muss.
00:33:38Und dann so abzuliefern.
00:33:39Du bist ja zu Hause wirklich Smart Home, ne?
00:33:42Das heißt, du liegst ja wirklich dann im Bett.
00:33:45Stell ich mir jetzt so vor.
00:33:48Du stellst dir vor, dass ich im Bett liege?
00:33:49Ja, finde ich dann schön.
00:33:51Manchmal stell ich mir auch vor.
00:33:52Ein bisschen stehst du auch auf Frauen, stell ich mir manchmal heimlich vor.
00:33:55Und ich würde so daneben liegen.
00:34:01Denn wir sind bei jeder Sammler.
00:34:03Hey!
00:34:04Sag mal, du darfst mir ja mein Image nicht kaputt machen.
00:34:08Ich wusste aber, wie es ein Bild da hat.
00:34:10Ich wusste da nicht.
00:34:11Ich wusste, da geht was.
00:34:13Sagst du, was das ist, Baby?
00:34:16Ich fühl mich sexy, wenn ich tanze.
00:34:21Sexy, wenn ich tanze.
00:34:26Sexy, wenn ich tanze.
00:34:31Sexy, wenn ich tanze.
00:34:38Habe klang geliehen!
00:34:41Sie lieben uns das.
00:34:42Das ist fast gut.
00:34:43The King of Germany.
00:34:52Das ist eine Nische, das ist die Ina-Nische einfach.
00:34:55Die ist nur einmal besetzt.
00:35:10Als ein bisschen klar wurde, dass ich da eingeladen werde, kamen interessanterweise sehr gerne Männer auf mich zu in meinem
00:35:17Umfeld und meinten, ja.
00:35:20Aber sei dann mal ein bisschen ruhiger, weil sonst sind da zwei laute Frauen nebeneinander.
00:35:24Das geht ja auch auf die Nerven.
00:35:25Du bist doch eher die arme, die traurig ist und wenn sie guckt und nie einen abkriegt.
00:35:32Ja, und im Drehbuch steht dann, sie ist Teil des Sofas geworden.
00:35:38In der Tat, in der Tat steht das im Drehbuch an.
00:35:42Gabi, 54, umgeben von Chips-Tüten, ist Teil des Sofas geworden.
00:35:49Ja, du bist nicht leise, das muss ich mir auch sagen, wirklich.
00:35:52Ja, ja, gut.
00:35:53Man kann da wirklich einfach mal ein bisschen erzählen, aber es wird auch nicht wahnsinnig tränendrüsig.
00:35:58Es wird auch nicht, ich habe jetzt eine ganz schlimme Story, die ich gerne teilen möchte mit allen.
00:36:02Nein, es ist einfach so, wir reden drüber, wir reden ehrlich drüber und dann gehen wir weiter.
00:36:06Hallo und leise!
00:36:13Laut und leise sind genau diese Pole, mit denen sie sehr, sehr spielt.
00:36:17Sie wird manchmal auch nur auf laut reduziert, weil das bei Frauen eben ungewöhnlicher ist.
00:36:21Aber sie kann das leise auch.
00:36:23Und das hat Katzi schon auf der Bühne gezeigt und das zeigt sie ja auch in den Gesprächen, dass sie
00:36:26zuhört.
00:36:27Sie ist überhaupt kein lauter Mensch.
00:36:30Da ist ja oft wirklich ein Riesengepp dazwischen.
00:36:33Also ich glaube, auch im Privatleben kommt das mal vor.
00:36:36Aber eigentlich dieses Ganze, was man jetzt aus der Show kennt, das gibt es eigentlich im Privatleben gar nicht so.
00:36:42Außer dieses supergut Fragen stellen können und supergut zuhören.
00:36:46Also zu Hause bin ich, glaube ich, in meiner Wohnung bin ich, glaube ich, im Haus die leiseste.
00:36:51Ich habe auch sehr oft nichts an, also nicht Klamotten nicht an, sondern sehr oft nichts am Laufen im Sinne
00:36:57von Musik oder Podcast, sondern einfach nichts.
00:37:03Aber im Außen bin ich, glaube ich, laut.
00:37:06Ich weiß gar nicht, ja, würde ich schon sagen.
00:37:09Aber ich meine, ich gehe auf die Bühne und natürlich bin ich da laut, sonst würden wir ja alle einpennen.
00:37:14Eins, zwei, drei!
00:37:21Oh mein Gott, ich weiß nicht.
00:37:25Oh, das ist schön!
00:37:33Aber Moment.
00:37:41Sie hat was Großes, Lautes und Direktes.
00:37:46Das ist eine freie Frau, das ist ein undressiertes Pony, das ist die.
00:37:49Da sitzen Leute, die erwarten was, das ist eine Sendung und der muss sich an sein.
00:37:59So ein paar Anker muss sowas haben.
00:38:02Komm, wir fangen an mit den Bierdeckelchen.
00:38:04Können wir die Bierdeckel haben?
00:38:06Habt ihr für den Ingo schon ein paar Bierdeckelchen geschrieben?
00:38:09Was war dein schlimmster Urlaub?
00:38:12Oh, Zelten auf Armeland.
00:38:13Oh, das war schon, ja.
00:38:15Wir sind, wir sind, wir sind, heute haben wir nie gelandt, Hände sind bei Ida's Land.
00:38:20Ah, ah, ah, ah, hey!
00:38:21Juhu!
00:38:22Warst du schon mal in einem Mann verliebt, der nicht tanzen konnte?
00:38:25Nö, geht nicht.
00:38:27Geht nicht.
00:38:27Geht nicht.
00:38:28Ist es dann wirklich so, dass man denkt, wenn einer tanzen kann...
00:38:30Ja, alles was du denkst, stimmt.
00:38:32Nehmen wir jetzt.
00:38:34Alles, was in deinem Kopf ist, stimmt.
00:38:36Du, Hannes sind ja auch wichtig für so eine Geschichte.
00:38:46Mein Rohr.
00:38:47Das Rohr.
00:38:48Ja.
00:38:49Es ist ja gar nicht so einfach, dieser Schwung.
00:38:52Also zumindest sieht es nicht unbedingt elegant aus.
00:38:55Man könnte es sicher.
00:38:57Fabian Hamm-Büchen wird es sicher eleganter machen als ich.
00:39:00Und jetzt sitze ich in der Bierpfütze, verstehst du?
00:39:04So jetzt rüberschleudern.
00:39:06Genau.
00:39:08Ist doch toll.
00:39:09Ist das auch richtig durchdacht, dieser Teil der Sendung?
00:39:13Sind das schon so ein bisschen Gesundheitsschuhe, oder nicht?
00:39:16Das sind Gesundheitsschuhe.
00:39:17Der Gast soll auch glänzen und der Gast ist König und ich bin da.
00:39:23Hauptsache die Leute lachen.
00:39:25Ich finde, je lustiger, je mitsingender, was wir da machen, umso besser.
00:39:35Hallo.
00:39:36Und dann müssen wir sagen, wir sind so, ich.
00:39:39Ah, könnt ihr das Haar?
00:39:41Das Haar war eine Scharke.
00:39:45Wo?
00:39:46Ich höre der Hamburger Haarfeil.
00:39:54Brauchst du dieses Heft?
00:39:56Ja, unbedingt.
00:39:56Da steht alles, was ich dich fragen will, drin.
00:39:58Und dann hat sie da immer so eine Kladde hier liegen und da schreibt sie immer alles rein.
00:40:02Da steht alles und wenn sie irgendwann nicht weiter weiß, kann sie da reingucken.
00:40:05Deswegen war ich so froh, als ich das gelesen habe und würde dich bei all diesen tausend Platten gerne fragen
00:40:10wollen.
00:40:10Ich gucke ja immer, weil ich ja neugierig bin, dann gucke ich immer, was hat sie denn da stehen.
00:40:13Bettina, was trinkst du denn?
00:40:16Ich trinke gerade in meine Kladde.
00:40:18Ich war extra noch mal auf dem Klo.
00:40:19Da kommst du gleich wieder in die Kladde.
00:40:21Das interessiert mich.
00:40:22Das habe ich eben schon die ganze Zeit gesehen.
00:40:23Ich habe mich gefragt, was da so bunt angestrichen ist.
00:40:25So, sieht es bei mir aus.
00:40:26Das konnte ich so schnell gar nicht sehen.
00:40:27Das ist, wenn es schnell geht und ich denke, auch bei Tietchen machst du nicht so viel.
00:40:30Bettina, Tietchen, Wuppertal.
00:40:31Selbst das Drin-Rumblättern kann ja ganz lustig sein.
00:40:34Wenn ich jetzt aufzähle.
00:40:36Ich habe es vorher noch eingetragen.
00:40:37Wo wohl?
00:40:39Ich schreibe ja immer nur so wirklich kryptische Stichworte.
00:40:43Da wüsste ich jetzt selber nicht, was sie damit gemeint hat.
00:40:45Und manchmal weiß sie das dann auch nicht, was sie damit gemeint hat.
00:40:49Wie waren die Besuche bei Inas Nacht?
00:40:55Die waren beides mal gut, weil wenn der erste Besuch keinen Spaß gemacht hätte, wären wir auch nie wieder aufgetaucht.
00:41:19Da mache ich dann die Bar-Küterin für verantwortlich, die das 50-50-Wein-Wasser-Gemisch irgendwann lässig in eine
00:41:2790-10-Richtung gedreht hat.
00:41:29Und da ist mir kurz die Sicherung durchgebrannt wahrscheinlich.
00:41:45Wenn der Gast zum Beispiel sagt, oh bitte Leute, ich möchte wirklich nicht singen, dann war meine Politik die ersten
00:41:50zehn Jahre, wenn ich singen darf nicht kommen, so ungefähr.
00:41:54Aber das war mir wichtig, damit sich das auch von anderen Sendungen unterscheidet.
00:41:58Ich habe auch so gedacht mit dem Singen, obwohl ich ja wirklich auch in Filmen schon gesungen habe.
00:42:03Und dann denke ich, mache ich mich eigentlich zum Affen?
00:42:06Und dann habe ich mir gedacht, und warum soll ich mich nicht zum Affen machen?
00:42:10Wie schön ist das denn auch?
00:42:11Ich glaube, ich ziehe mich aus.
00:42:13Ja, du.
00:42:14Da sagt er auch.
00:42:16Da würde keiner nein sagen.
00:42:33Der Song war schön, ne?
00:42:35Und dann dachte ich, ich vermittle ja auch ganz gerne kleine Botschaften.
00:42:51I said he's lost in a man's world.
00:42:57Und dann habe ich gesagt, ich liebe diesen Song.
00:42:59Und es ist mir wirklich, im Song erst, habe ich geswitcht.
00:43:05It's a woman's world.
00:43:10Make it to a woman's world.
00:43:13It's a man's world.
00:43:16It's a woman's world.
00:43:19It's a man's world.
00:43:21We need a woman's world.
00:43:24It's a man's world.
00:43:26We want a woman's world.
00:43:29It's a man's world.
00:43:30Es war nicht abgesprochen.
00:43:31We want a woman's world.
00:43:33Yeah, it made me joy. I want to sing kids constantly, I want to sing new songs.
00:43:42To sing with Ina and Roland Kaiser, to sing with Roland Kaiser,
00:43:45that's still my best TV experience, I must say.
00:43:52I always dream of a lovely Mexican
00:43:55What's that? What's that?
00:43:59It's not works, so I dream of a better job.
00:44:02What's that?
00:44:04What's that?
00:44:05That I'll put it in the next hour, so I can sleep.
00:44:09What's that?
00:44:11What's that?
00:44:12You call it and I start to dream.
00:44:18So does not you have to dream.
00:44:24Sometimes in the episodes, when they add their voice to a guest's voice,
00:44:33that's not the secret of Ina Müller.
00:44:38Ina fills a huge hall in Germany,
00:44:42sometimes even two nights each other.
00:44:50I think, if you're not there, is a song that I'll never forget.
00:44:54I sat somewhere on the North Sea, we had the text for the song.
00:44:58And I knew Johannes not long ago and sent him the text and said,
00:45:03let me tell you something.
00:45:06And then he wrote the music.
00:45:09And I thought that was great.
00:45:33We have so many songs together.
00:45:35I wrote in general often for music and melodies.
00:45:40And Ina had to worry about the text.
00:45:43On the new album, I wrote nothing with it.
00:45:47We just heard that we just heard it.
00:45:50I only make five years an album.
00:45:53And these are my intense moments
00:45:56from the last five years.
00:45:58I made a song.
00:46:00I made a song for the last album.
00:46:04I made a song for Philip here in the studio.
00:46:06Look, look.
00:46:08Kaufen Sie was?
00:46:09So orange heute.
00:46:11Findest du,
00:46:12aber ich habe versucht,
00:46:12mich nicht schicker zu machen als sonst.
00:46:14Oder Fernsehen damals.
00:46:16Was meinst du,
00:46:17da hängt ein Typ in der Mitte?
00:46:18Hier.
00:46:19So 30 komischen Leute irgendwie.
00:46:21Ach du meinst, sind so fancy Leute.
00:46:22Endlich mal kontinuierliches Arbeiten.
00:46:26Duschen, Zähne putzen,
00:46:28Kaffee machen,
00:46:29losfahren.
00:46:30Das kenne ich ja gar nicht.
00:46:32Working 9 to 5.
00:46:32Working 9 to 5.
00:46:33Du warst im Gehen das letzte Mal.
00:46:36Du sagst, du sagst,
00:46:38ich habe es im Übrigen gesagt.
00:46:39Du willst mich.
00:46:39Ich glaube, es war Gehen.
00:46:42Du sagst, du liebst mich.
00:46:47Ich glaube es dir nicht.
00:46:48Das ist geil so tief.
00:46:51Sag es mit einem Meer aus Kerzen
00:46:55und einer Flotte von Lobballonherzen.
00:47:02Sag es mit Worten,
00:47:03so wattig wie Wolken
00:47:06und ein Blick wie Daunen
00:47:09so leicht.
00:47:11Ich liebe dich wie verrückt.
00:47:16Und du mich gerade so,
00:47:18dass es reicht.
00:47:19Ja, nice.
00:47:24Ich habe gestern einen Artikel gelesen,
00:47:27dass Musik auf Menschen
00:47:30genau den gleichen Effekt hat,
00:47:32wenn du Musik hörst,
00:47:33die dir sehr gut gefällt,
00:47:35also dein Lieblingssong,
00:47:37wenn du den hörst,
00:47:37wie Koks und Sex.
00:47:40Ja, safe.
00:47:41Das muss das Ziel sein.
00:47:43Ja, aber das ist wirklich so.
00:47:46Mein großes Jahr ist ein kleines vielleicht.
00:47:50Ich liebe dich wie verrückt.
00:47:55Und du mich gerade so, dass es reicht.
00:47:58Ja.
00:48:01Gerade so, dass es reicht.
00:48:03Ja, ja, ja, ja.
00:48:05Gerade so, dass es reicht.
00:48:10Gerade so, dass es reicht.
00:48:13Uh, das ist gut.
00:48:18Ich habe ja nun schon einige Alben gemacht
00:48:20und arbeite ja mit Philipp zum ersten Mal.
00:48:22Und ich bin, glaube ich,
00:48:23durch alle Höhen und Tiefen
00:48:25des Albummachens gegangen.
00:48:27Mit gar keinem Bock.
00:48:28Mit macht irgendwie keinen Spaß.
00:48:29Mit man kommt nicht auf den Nenner.
00:48:32Viel mit Blutschweiß und Tränen.
00:48:34Und irgendwann habe ich festgestellt,
00:48:35muss ja gar nicht.
00:48:36Man kann ja auch einfach Spaß haben.
00:48:401, 2, 1, 2.
00:48:43Sie geht zum Einkaufen.
00:48:46Immer allein.
00:48:47Auch durch den Park laufen.
00:48:50Tut sie allein.
00:48:51Wenn sie was trinken geht.
00:48:53Trifft sie da keinen.
00:48:55Falls sie auf Frauen steht.
00:48:57Stört doch heut keinen.
00:48:59Da ist kein Ehemann, kein Hund und keine Pflanze.
00:49:03In ihrer Alperwohnung mitten in der Schwanze.
00:49:06Was ich möchte, ich möchte gerne,
00:49:09dass meine Texte Geschichten erzählen.
00:49:12Mit der stimmt doch was nicht.
00:49:13Wieso lebt die allein?
00:49:14Braucht die keine Liebe?
00:49:15Oder findet die keinen?
00:49:17Weil das merkt man schon,
00:49:19wenn du Single bist.
00:49:19Und zwar egal ob 30, 40, 50 oder 60.
00:49:23Es wird, du wirst immer angeguckt,
00:49:25wie man mit der stimmt doch was.
00:49:29Also mit der muss ja was nicht stimmen.
00:49:30So hätt die ja einen.
00:49:32Ich liebe den Song.
00:49:33Ja.
00:49:341, 2.
00:49:37Das ist mir wichtig,
00:49:38dass die Songs sind,
00:49:39wo man sich mal beömmeln kann,
00:49:41wo man aber auch mal ein Tränchen verdrücken kann.
00:49:44Es sind dann auch Erinnerungen dabei.
00:49:46Es sind verstorbene Freunde dabei.
00:49:49Es geht um Einsamkeit.
00:49:53Es geht um älter werden natürlich.
00:49:55Also es sind alle Themen, die mich beschäftigen.
00:49:57Wieso hat die denn keinen?
00:50:00Haben wir schon zwei Hits heute geschrieben.
00:50:03Hits, Hits, Hits, Hits!
00:50:04Bam!
00:50:05Sie hat ja immer diese Stadtparkkonzerte gemacht
00:50:07an ihrem Geburtstag.
00:50:08Da war ich.
00:50:09Das war eine ganz tolle Atmosphäre.
00:50:10Also es war super.
00:50:12Wie diese ganzen Fans.
00:50:13Sie hat ja ganz viele so Hardcore-Fans,
00:50:15die, glaube ich, zu jedem Konzert kommen
00:50:17und die alles mitsingen können.
00:50:19Moin.
00:50:22Moin.
00:50:23Moin.
00:50:24Moin Hamburg.
00:50:26Moin Ina, müssen wir sagen.
00:50:30Oh, klar.
00:50:32Und die sind geschehen,
00:50:33der Klöbeck schon wohl nicht, du.
00:50:36Ich war auch bei Ina Müller im Konzert.
00:50:39Ich war wirklich mit meiner Schwester da,
00:50:42weil wir Ina-Müller-Fans waren.
00:50:44Und wir waren aber halt noch an der Schule.
00:50:45Da habe ich gedacht, das ist ein richtig geiles Event.
00:50:50Wir gehen doch jetzt alle nach Hause und denken,
00:50:53Frau sein ist geil und alle anderen, ihr könnt mich mal.
00:50:55Und dann dachte ich, das muss ich auch machen.
00:50:57Das muss ich auch machen.
00:50:58Solche Shows, wo man nach Hause kommt
00:51:00und wirklich von Zert
00:51:01und sich selber am nächsten Morgen anders im Spiegel anguckt.
00:51:04Und das macht sie mit ihrem Konzert.
00:51:06Das finde ich echt toll.
00:51:07Bye, bye, Arschgeweih.
00:51:10Ich geb dich zum Lasern frei.
00:51:13Auch bist du mein Steiß-Tattoo.
00:51:15Unsere Jahre sind vorbei.
00:51:18Du hast meine Boge krönt.
00:51:21Und jetzt bist du so verpönt.
00:51:23Ich mach Schluss mit dir.
00:51:25Und der nervigsten Frage von allen.
00:51:29Wie tief kann deine Jeans noch singen?
00:51:31Ohne Zufall.
00:51:33Ich weiß noch, da war ich selber, glaube ich, gefühlt 18 oder so.
00:51:37Aber da kam Bye-Bye-Arschgeweih und sowas raus.
00:51:41Und lieber Orangenhaut als gar kein Profil.
00:52:10Das waren so Textzeilen von ihr, die ich damals mitbekommen habe,
00:52:12als sie noch gar nicht meine Probleme waren,
00:52:15aber ich mich schon dadurch bestärkt gefühlt habe
00:52:18und eine andere Zuversicht in die Zukunft bekommen habe.
00:52:20Und das fand ich an ihrer Musik besonders toll,
00:52:25dass sie immer so sehr bestärkend ist für uns Frauen.
00:52:28Es ist ja kein reines Musikprogramm.
00:52:31Es sind ja so kleine Witzchen, die sie zwischendurch erzählt.
00:52:34Es ist ja eine Mischung aus Comedy, Stand-up und Gesang.
00:52:37Und das begeistert Tausende von Menschen.
00:52:42Die sind immer sofort ausverkauft, diese Konzerte.
00:52:44Ich habe ja vor Hamburg noch ein paar Jahre auf Sylt gelebt.
00:52:47Und da ist der Humor noch hier.
00:52:49Hamburg ist so platt und Sylt dann noch so platt.
00:52:52Habe ich in der Apotheke gearbeitet.
00:52:55Jahrelang. Das mit der Bühne kann ich eigentlich gar nicht.
00:52:57Gar nicht gelernt und nix.
00:52:58Aber Apotheke bin ich richtig gut. Ehrlich.
00:53:01Und hat eigentlich auch Spaß gemacht.
00:53:02Aber da ist halt dieser Sylter Humor.
00:53:05Da kam so ein Sylter Opa rein irgendwann in die Apotheke und sagt,
00:53:07Moin Fräulein, ich brauche Hodenlack.
00:53:12Ich sage Hodenlack?
00:53:14Ja, ich brauche Hodenlack.
00:53:17Ich sage, was soll denn das sein?
00:53:18Ist das der Name?
00:53:19Ja, ist er wohl.
00:53:21Ich habe erst gedacht, ich hätte Hodenlack verstanden.
00:53:23Und er meinte was anderes.
00:53:24Nee, nee.
00:53:25Er meinte Hodenlack.
00:53:28Ich bin noch zum Computer und gebe noch ein.
00:53:31Hodenlack. Enter.
00:53:34Mit Ho gab es noch eine Masse.
00:53:36Aber bei Hoden war schon Schluss.
00:53:41Und bin ich wieder nach vorne und gesagt, Entschuldigung, aber wir haben keinen Hodenlack.
00:53:44Und ich kann Ihnen das noch nicht mal bestellen, weil es gibt keinen Hodenlack.
00:53:47Es muss Hodenlack geben.
00:53:49Ja, was wollen Sie denn damit?
00:53:50Was ist denn das?
00:53:51Der Arzt hat gesagt, mein Cholesthetin ist so hoch.
00:53:53Ich soll die Eier streichen.
00:53:55Was sie definitiv nicht ist, ist jetzt eine Rampensau abseits der Bühne oder der Kamera.
00:54:02Also, was ich sehr angenehm finde.
00:54:04Ich bin manchmal scheu, so ein bisschen scheu, ein bisschen schüchtern.
00:54:10Das glaube ich schon. Ja, bin ich auch.
00:54:12Sie ist also eben nicht nur diese laute, taffe, vorpreschende Ina Müller, die man aus der Sendung kennt.
00:54:22Oder auf der Bühne.
00:54:23Ich sehe das immer auf so Bildern, da stehe ich immer so hinter und mache nochmal so sowas irgendwie.
00:54:28Wo ich denke, guck doch mal, stell dich doch einfach mal.
00:54:31Warum hast du dich denn nie mal einfach auf ein Bild hingestellt und bist einfach da gewesen?
00:54:36So wie die anderen. Immer irgendwie so weg.
00:54:39Ich mochte das damals, glaube ich, schon nicht mit dem Knipsen.
00:54:45Es ist ja auch so, dass wir alle fünf Jahre ein zweitägiges Fotoshooting machen.
00:54:50Schön. Look at me, amor.
00:54:53Und ich kann das auch nur mit Sandra machen.
00:54:55Weil diese zwei Tage bei dem, wie ich Knipsen hasse, mit Sandra kann ich das.
00:55:02Schön, Ina.
00:55:10Es erschöpft mich zutiefst, fotografiert zu werden.
00:55:14Ich habe sowieso nur fünf Blicke und das über zwei Tage. Immer wieder die fünf Blicke.
00:55:18Es ist, wie es ist. Aber ich habe irgendwann festgestellt, Mundwinkel hoch und gut finden und Spaß haben.
00:55:25Weil ich habe das beste Team.
00:55:27Man kann sagen, ich bin sehr treu. Ich bin aber am Anfang auch sehr wählerisch.
00:55:30Und wenn sich nach der Erstarbeit feststellt, es ruft einfach nicht, es geht nicht, dann nicht.
00:55:35Soll ich die lassen oder ab?
00:55:37Nee, ab.
00:55:38In Nude?
00:55:39In Nude.
00:55:40Das habe ich ja auch gelernt in den letzten 60 Jahren.
00:55:43Einfach mal durch die Hose atmen, einfach mal gut finden, mal akzeptieren.
00:55:47Man kann nicht immer alles lenken und beeinflussen.
00:56:11Inna ist ein Star, ohne ein Star zu sein. Sie ist wahnsinnig ehrlich. Das kann auch mal unangenehm sein. Ich
00:56:17finde das nicht unangenehm, aber es kann es sein. Ich mag das sogar, weil es macht das wahnsinnig einfach.
00:56:21Du weißt halt, was los ist und wie die Lage ist und was zu tun ist.
00:56:33Und wie die Lage ist und was zu tun ist.
00:56:36Und wie die Lage ist und was zu tun ist.
00:56:47Ich mag sie auch. Guck sie gerne an.
00:56:51Ich finde sie hat ein ganz schönes Gesicht, also schöne Augen, schönes Lachen.
00:56:55Und alles egal, was sie an hat, bleibe ich immer in ihrem Mund hängen. Immer. Die ist für mich so
00:57:01ein Mundmensch.
00:57:02Die hat schöne Augen auch, aber der Mund, dieses Lachen, diese Stimme. Dann kann die anderen was sie will. Dann
00:57:07denke ich, ach, die Müller ist da.
00:57:11Schuhe sind für das Shooting sehr wichtig. Genauso wichtig wie die Sachen zum Anziehen.
00:57:18Weil sie müssen immer ein bisschen was hermachen dürfen, aber nicht so unbequem sein, dass man sterben möchte.
00:57:23Und wir hatten jetzt alles dabei, würde ich sagen.
00:57:25Sehr unbequem, aber oben lächeln und unten sterben.
00:57:29Hart. Sehr billige, sehr teure. Es war wirklich ein Mix und es freut mich ja immer so.
00:57:35Und wir machen das mit den Sachen immer, wenn ich mich schockverliebt habe in etwas, dann versuche ich auch immer
00:57:42das zu behalten.
00:57:43Weil ich habe ja eine Fernsehsendung, da muss ich mich ja anziehen. Und die Schuhe, wenn die schön sind, rede
00:57:49ich mich immer raus und denke, die brauche ich doch beruflich.
00:57:51Wenn es um was geht und wenn es zum Beispiel so ein Shooting, dann wird alles rausgeholt, aber das ist
00:57:56auch nicht Eitelkeit.
00:57:57Dann will man es halt besonders schön haben. Aber so im Privatbereich würde ich sagen, ist sie ganz normal eitel,
00:58:02wie wir alle Frauen eitel sind.
00:58:03Das ist die einzige Form, die mir nicht so gefiel. Ich weiß nicht warum, aber mit der kann ich mich
00:58:09nicht so anfreunden.
00:58:10Das wiederum ist die Form, wo ich sage, toll, toll, toll, die liebe ich. Juhu.
00:58:19Habt ihr noch? Ich meine, könnt ihr noch? Zeig mal, wie du mich liebst. Zeig's mal.
00:58:28Muscho. Yeah. Siehste, guck mal, eigentlich hatte ich was ganz anderes erwartet. Aber es ist vor allem mit Ina immer
00:58:34anders, als man denkt.
00:58:36Let's do. Hier sind, glaube ich, beide gleichermaßen erschöpft von unserer Energie vielleicht auch.
00:58:41Ich gucke mir dann zu Hause die Bilder an, denke an Ina und denke, na gut, das war's wert.
00:59:07Also der Beruf, den ich mache, ist ja ein Beruf, den man gerne machen will. Also ich würde gerne in
00:59:14Apotheke arbeiten oder meinen Beruf machen.
00:59:15Die beiden Sachen. Was anderes würde mir gar nicht einfallen. Das hatte ich ja gelernt. Also Zäpfchen gießen, das mochte
00:59:22ich sehr gerne.
00:59:23Ich war gerne im Labor. Ich habe gerne gerührt. Im Labor war ich eine Bombe, finde ich.
00:59:30Also ich glaube, Apotheke hat mir so gut gefallen, weil es einfach so gut gerochen hat.
00:59:35Wir fragen uns, ob wie das so gewesen wäre, wenn Ina damals nicht hier auf Sylt diesen Musikförderpreis gewonnen hätte
00:59:41vor 30 Jahren und in der Apotheke geblieben wäre.
00:59:45Ich glaube, auch da hätte sie eine Mordskarriere hingelegt und wäre jetzt Chefin von allen Inselapotheken oder so und hätte
00:59:52sieben Kinder bekommen.
00:59:55Auf Sylt, da fingen wir damals an zu singen und zu spielen, nach der Apotheke quasi abends dann.
01:00:02Und es war schon die intensivste Zeit und deswegen ist da immer noch so viel in meinem Herzen dafür.
01:00:14Damals, da gibt es ja so viel Geschichte, also für uns beide an der Bambusbar.
01:00:19Ich war im feierwütigen Alter und das funktionierte herrlich, muss ich sagen. Das war wirklich toll.
01:00:27Also ich glaube, ich kann sagen, ich war wirklich ein Feierwüst.
01:00:31Da habe ich hier gekellnert im Winter oft.
01:00:36Was da für eine Collage noch gemacht hat.
01:00:4093 im Bierwagen, als ich Bier ausgeschenkt habe auf dem Vollmondfest.
01:00:44Ach, hier da haben wir noch einmal.
01:00:49Wenn Klausi jetzt noch hier wäre, hätte der einige Geschichten zu erzählen.
01:00:53Ach doch, in der Gastro wäre ich auch gut gewesen.
01:00:55Wohlsein.
01:00:56Wohlsein.
01:00:57Wohlsein.
01:00:58Wie schön.
01:00:58Ich will es euch hin.
01:00:59Jo.
01:01:00Ich dachte, es ist immer mittags.
01:01:01Ein Quimby ist hier auf Sylt losgegangen.
01:01:04Ich war in der Apotheke und ich hatte ja schon in Bremen so im Background ein bisschen getrellert, würde ich
01:01:11sagen.
01:01:12Und mich umgehört, gibt es denn hier auf Sylt eine Möglichkeit, was weiß ich, hätte jetzt auch ein Chor mitgesungen.
01:01:18Aber irgendwo ein bisschen zu singen.
01:01:46Ich hatte Edda gefragt, ob sie mich am Klavier begleitet, Edda Schnittgart.
01:01:49Dann war Quimby geboren und wir sind durch die Kleinkunstszene zwölf Jahre lang, man muss sagen, sehr erfolgreich getingelt.
01:01:58War ja großartig.
01:01:59Und da war ganz Sylt natürlich super, super stolz auf die beiden, was sie in der Welt gerissen haben.
01:02:06Ina, was machst du da jetzt gerade?
01:02:09Nix.
01:02:10Doch, du richtest dich doch gerade ganz gemütlich für das Lied ein.
01:02:14Ja klar.
01:02:17Ich dachte, das hätten wir geklärt.
01:02:19Ich habe doch gesagt, das Lied ist raus.
01:02:25Edda, du hast doch gesagt, ich will nie wieder in Stuttgart spielen.
01:02:30Ja, nein, das war ja ganz anders gemeint.
01:02:36Ach so.
01:02:38Oh, hier kann man ja mal sehen, wie ernst man das so nehmen kann, wenn du mal was sagst.
01:02:43So die zynische Grummelige hinten am Klavier und dann vorne die Powermaschine, die dann den Saal zum Kochen bringt.
01:02:51Und das fand ich eine sehr schöne Dynamik.
01:02:54Man hat das ja bei vielen Comedy-Duos, so Clip-Clap-Dialoge gehen immer auf Kosten des einen.
01:03:01Ich war halt immer so die böse Fiese, die da vorne steht und die, die war, ne, ein bisschen blöd
01:03:07ist.
01:03:07Ich hoffe, ihr sitzt alle gut.
01:03:09Edda sitzt jetzt auch gut, ne?
01:03:10Jetzt, wo der Stuhl denn nicht da ist.
01:03:12Ich hatte den vergessen, okay?
01:03:14Edda sitzt so gern.
01:03:16Edda, man könnte doch fast sagen, sitzen ist dein Hobby, ne?
01:03:20Ja.
01:03:22Das, die braucht das Sitzen auch.
01:03:23Die braucht das so zur Entspannung als Ausgleich, so zum Alltagsstress, ne?
01:03:28Edda, man könnte doch fast sagen, du bist richtig süchtig nach Sitzen.
01:03:32Ich hab schon auch noch andere Hobbys.
01:03:34Echt?
01:03:35Das waren so zwei, drei Jahre, wo das dann wirklich, wirklich hoch ging.
01:03:39Sie hatten auch einmal eine Präsenz einfach in einem Film, da hatten sie einen Song.
01:03:44Ne, wir proben jedes Jahr hier.
01:03:45Also immer, wenn die Besitzer in Urlaub sind, ne?
01:03:47Und wenn die wieder da sind, dann machen wir hier sogar unsere Premiere.
01:03:52Also für die neue Tour, die dann kommt.
01:03:53Darf ich grad machen?
01:03:56Ich wach auf am Nachmittag, der Sodbrand ist enorm.
01:04:03Mensch, gestern war ich wieder doll in Form.
01:04:07Ich hab die das erste Mal ja gesehen, damals mit Queen Bee zusammen noch, mit ihrer Edda.
01:04:12Da hat die hell gebrannt, die hell gebrannt.
01:04:16Er käff'n Brand.
01:04:18Oh mein Gott, er wegg'n Brand.
01:04:21Wie so'n dröten Fisch an Land.
01:04:24Oh, die bald hat ja am Anfang.
01:04:28Wirk' mich frei.
01:04:30Es gibt ja kaum RepräsentantInnen für Nordfriesland und für uns im Norden so, ne?
01:04:37Also Leute, die auch wirklich dann platt sprechen und auch damit nach draußen gehen.
01:04:41Und deswegen war's immer so, ah, cool.
01:04:52Das ist ja, man versteht es ja nicht.
01:04:55Es ist im Grunde wie eine englische Platte, wenn man nicht genau ihn hört.
01:05:00Von der Apothekerin auf dem platten Land sich dann über kurz oder lang doch noch für das entschieden, was ihr
01:05:09Herz ihr gesagt hat.
01:05:10Oh, ich hab' solche Sehnsucht. Ich verliere den Verstand.
01:05:20Also wirklich getingelt mit zwei Wochen Koffer packen und mit der S-Bahn von A nach B an jeder Milchkanne
01:05:26spielen, spielen, spielen, spielen.
01:05:29Du wirst völlig irre. Du weißt auch wirklich abends zum Teil nicht mehr, in welcher Stadt du bist.
01:05:32Dann falsche Adresse, falsches Hotel, alles, was man kennt und mag.
01:05:41Wenn man so viel auf Tournee ist, dann muss man dafür gemacht sein oder es ist einfach, es wird vor
01:05:48die Wand gefahren.
01:05:49Also man muss das abkönnen, aus dem Koffer zu leben und man muss sich grundsätzlich wohlfühlen, auf Achse zu sein.
01:05:55Wenn man das nicht bringt, dann wird man, dann frisst einen das irgendwann auf, dann wird man unglücklich.
01:06:02Ich bin wieder an die Noten.
01:06:05Ich will zurück nach Westerland.
01:06:16In dieser Queen Bee-Zeit, also eigentlich immer in meinem Leben, wenn ich merkte, hier ist was festgefahren, hier stimmt
01:06:21was nicht.
01:06:22Wenn ich es dann geändert habe, gingen auch die Panikattacken weg.
01:06:25A panic attack means that you have Herzrasen, you want to move, fly,
01:06:31you want to move, the whole body is sweating, you are panicked.
01:06:36We had at the end two or three, two of them, if it didn't go to the end.
01:06:41Then I looked at Edda and said, if I look at you so and look at me,
01:06:48then he says, applause, avoid it.
01:06:51If I look at you not look at me, then I can achieve another third.
01:06:53But it was then so that the panic attack, since then, are they away.
01:07:00Fertig!
01:07:05I had just no idea.
01:07:07Also, there was no reason, there was no reason, there was just 12 years, for me, the Luft was out.
01:07:16Legendär, Inas 1. Auftritt in the NDR Talkshow.
01:07:19She was known as Sängerin and as Platt-Dutch-Sprechende.
01:07:22Ich war im Urlaub auf Malta und kriegte die Nachricht, die NDR Talkshow möchte dich gerne einladen.
01:07:31Und dann weiß ich, habe ich einen Flug eher genommen und habe gesagt, boah, das Mutterschiff,
01:07:35das Dickschiff der Talkshows lädt dich ein. Ich weiß nicht in welchem Jahr das war, aber es ist sehr lange
01:07:39her.
01:07:40Prost Kinder, sagt sie schon, unser nächster Gast.
01:07:42Sie sagt, Platt ist nicht uncool, in ihrem aktuellen Buch, Ina Müller. Herzlich willkommen!
01:07:47Ich habe mich da hingesetzt und hatte einen sehr, sehr guten Abend, denn ich konnte überwiegend mein plattdeutsches Buch da
01:07:55verwursten.
01:07:56Mit diesem Platt-Schnacken, das war doch dann, also in der Pubertät vor allem, stelle ich mir das auch nicht
01:08:00gerade so super vor.
01:08:01Wenn ich mit meiner Mutter dann irgendwie durch die Stadt bin, durch Brimmerhaven zum Beispiel, dann war das natürlich peinlich,
01:08:06weil sie immer, ich hatte das Gefühl, extra laut Plattdeutsch gesprochen hat.
01:08:10Ich glaube, ich habe normal laut gesprochen. Provozierend.
01:08:12Provozierend laut und man lief so durchs Kaufhaus und suchte sich, wollte sich ein paar hippe Klamotten dann kaufen und
01:08:18sie schrie dann durchs Kaufhaus so,
01:08:19Kimo Ina hier mit Chest and Bugs!
01:08:21Hier, die wirst du noch mal probieren!
01:08:23Kimo, du stell dich nicht so an!
01:08:24Der eine hier, probiere dich mal an!
01:08:26Ich sah es natürlich schon längst in Kleiderständern, logischerweise.
01:08:30Ich habe immer gesagt, Boden, tu auf, ich will versingen!
01:08:34Schrecklich!
01:08:35Es ging um meine Kindheit, es ging ums Dorf, es ging ums Wurstmachen, um Schweineschlachten, um
01:08:40Arbeiten, Mama, Papa, Oma, Opa, das ganze Zeugs, Dorfleben, Jugendliche auf dem Dorf.
01:08:46Bei uns kam der Besamungstechniker.
01:08:48Das heißt, es war immer so, wenn bei uns eine Kugel bulltert, mussten wir Kinder los und einen kleinen Zettel
01:08:54bei Heini Brüns in den Kasten schmeißen.
01:08:55Und am nächsten Tag kam Onkel Kikovic, so hieß der, der war tschechisch übrigens, vielleicht daher mein Fähre für die
01:09:00tschechische Fußballmannschaft, ich weiß es nicht.
01:09:02Das war der Besamungstechniker.
01:09:05Gibt es, glaube ich, heute gar nicht mehr den Job?
01:09:06Gibt es einen Besamung?
01:09:07Nein, ich glaube, das machen heute die Tierärzte mit.
01:09:09Und der hatte halt diese ganzen gefrorenen Bullen hinten in so einer Gefriertruhe in seinem Kofferraum.
01:09:14Und dann zog er sich seinen großen, durchsichtigen, plastikfarbenen Pantschuh da rein.
01:09:18Und an der Stange kam dann so diese Stange raus.
01:09:21Ina hat sehr gut aufgepasst, finde ich.
01:09:23Das ist auch nur unsere letzten Illusionen.
01:09:25Und dann kam man auf die Diele und hat immer geschickt, hat die schon geprielt, hat die schon geprielt.
01:09:30Weil wenn eine Kuh bullt, dann brüllt die so komisch.
01:09:33Dann macht die so ein...
01:09:34Mach ich jetzt nicht.
01:09:34Aber dann hat die halt so...
01:09:36Da bin ich nicht.
01:09:37Da bin ich nicht.
01:09:40Diese Kombination, dass jemand so aussieht, sexy ist und dann aber irgendwie so eine Schoten rausreißt.
01:09:47Das war einfach so auch so eine für damals völlig neue Kombination.
01:09:52Die Leute lagen flach.
01:09:55Und das war nämlich der Moment, wo der NDR auf sie aufmerksam geworden ist und gesagt hat, mit der müssten
01:09:59wir mal eine Sendung machen.
01:10:00Lü-Lü-Land und Liebe, es geht wieder los. Lü-Lü-Land und Liebe, die Freude ist groß.
01:10:10Herrina, bist du hart?
01:10:11Jo.
01:10:12gibst du mal so Glück.
01:10:17Hast du ein Bild?
01:10:18Weiß ich noch nicht.
01:10:20Ja.
01:10:22It was a nice holländish format, it was on Holland, and it was called Land und Liebe.
01:10:29That was a long time before Bauer sucht Frau came out.
01:10:42I will see, and I will see.
01:10:45Just think about my words, if you see them, and I will see them with me.
01:10:48Land und Liebe, das hat mir wahnsinnig Spaß gemacht.
01:10:50Du hattest einfach Single-Landwirte oder im weitesten Sinne Landwirte und Landwirtinnen, die jemanden suchten.
01:10:59Und es hat mir so viel Spaß gemacht.
01:11:03Ich hab ein gutes Gefühl.
01:11:07Na?
01:11:11Und da hatten wir dann einige davon auch verkuppelt, einige nicht.
01:11:16Einige wollten mich heiraten, das ging aber ja natürlich nicht.
01:11:18Irgendwie hat sich jeder in jeden irgendwie aber auch verliebt oder will sich noch verlieben.
01:11:22Oder man will noch mal drüber telefonieren oder sich noch mal besuchen.
01:11:25Jeder findet jeden nett.
01:11:26Oder es hat sich einer in einen anderen verliebt.
01:11:28Der andere wusste es aber gar nicht, will den einen aber gar nicht.
01:11:31Oder einer hat sich in beide verliebt und die beiden wussten aber auch nichts davon.
01:11:34Überlegen Sie sich jetzt, ob die den einen überhaupt noch haben wollen.
01:11:36So viel Emotionen und so kompliziert wie diesmal mit Bastian, Daniela und Helmut war es glaube ich noch nie.
01:11:42Verrückte Welt, sag ich euch. Verrückt.
01:11:45Und das Schlimmste ist, ihr zieht auch noch mein Pferd aus wie eine Kuh.
01:11:48Tschüss Kinders.
01:11:49Du musst nicht allein nach Hause gehen.
01:11:56Du musst nicht allein nach Hause gehen.
01:11:58Ich bin von hinten abgestiegen.
01:12:01Schöne Lilla.
01:12:03Und bist du gut zu mir.
01:12:05Ich bin wieder in Hamburg.
01:12:06Dann bin ich gut zu dir.
01:12:09Und wir zwei fahren heim in meinem Automobil.
01:12:16Dann kam irgendwie parallel dazu irgendwann Mauer sucht Frau auf RTL.
01:12:22Die Leute konnten das nicht mehr so richtig auseinanderhalten.
01:12:25Und da habe ich gesagt, hier RTL geschenkt nimmst.
01:12:28Ich mache was anderes.
01:12:29Und habe dann Inas Norden gemacht.
01:12:31Das hieß vorher der wunderschöne Norden.
01:12:34Und dann habe ich gesagt, ich würde das gerne machen, aber anders.
01:12:36Muss vor allem Inas Norden heißen, weil...
01:12:40Warum nicht? Oder?
01:12:42Ich fand immer irgendwie...
01:12:44Wenn eine Sendung heißt, wie man selber wird,
01:12:46sie eigentlich so schnell unterm Arsch weggerissen war.
01:12:48Irgendwie so mein Gefühl.
01:12:49Sie sagt immer zu mir, Guido, wenn du was machst, nenn das doch nicht so und so.
01:12:52Das musst du Guido, das musst deinen Namen haben.
01:12:54Alles, was ich mache, hat meinen Namen, sagt die.
01:12:56Das muss heißen Inas Nacht, Inas Norden, Inas was was ich.
01:13:00Also die weiß auch um ihre Kraft.
01:13:03Und die weiß um die Kraft ihres Namens.
01:13:05Moin Aloha, ein dreifaches Mann, Mann, Mann!
01:13:08Und jetzt willkommen zu einer neuen Folge von Inas Norden.
01:13:27Wo stehe ich?
01:13:28Ich stehe mitten in Lübeck.
01:13:30Lübeck, die Perle der Ostsee.
01:13:31Lübeck, die Königin der Hansestädte.
01:13:34Lübeck, du süßes Marzipan-Ding.
01:13:36Du Lieblingsstadt der Reisegruppen.
01:13:38Wir finden Inas Norden toll!
01:13:40Ja!
01:13:42Und wir sind auf Borkum!
01:13:43Ja!
01:13:43Ich roll in a tumble and ride the whole night long.
01:13:53Fröhres Strandwiller Bacca, gebaut 1890.
01:13:57Als die Ampel vermittelt war, kam mein Nachbar-Bahn und Bierverleger.
01:14:00Mit dem fuhr ich mindestens zweimal, manchmal dreimal, sogar im Winter.
01:14:04Dann wurden Energiehaushalten.
01:14:06Aber das ging dann ja auch bis weit in den Sommer rein.
01:14:10Mir wurde ein Regisseur an die Seite gestellt vom NDR.
01:14:13Und der ist bis heute mein Regisseur.
01:14:15Mit dem arbeite ich bis heute, was wirklich toll ist.
01:14:19Und der war auch der Richtige, weil der ließ einfach laufen.
01:14:21Wir haben, glaube ich, den gleichen Humor.
01:14:24Das hat uns, glaube ich, von Anfang an irgendwie gut zusammengebracht.
01:14:27Ähm, bei schönem Wetter zeigen, das kann ja jeder!
01:14:30Wir haben jetzt mal ein bisschen gewartet und gedacht,
01:14:32wann kommt denn endlich mal das richtige Wetter?
01:14:42Wenn ich irgendwann mal so ein bisschen Alzheimer kriege,
01:14:44dann würde ich auch hierher ziehen,
01:14:45weil man muss sich so wenig merken.
01:14:54Ruf mich an!
01:14:57Das war zu der Zeit, glaube ich, wirklich so ein kleiner Kulturschock
01:15:00im Programm.
01:15:01Von den Leuten, die wollten eben gemütlich.
01:15:04Und dann wird mal ein Schlager gesungen.
01:15:06Und dann kommt die da mit ihrer Sabbelschnute und so.
01:15:10Immer wieder werde ich gefragt, Frau Müller, für ihr Äußerisch,
01:15:14was tun sie dafür?
01:15:15Diese strahlend weißen Zähne.
01:15:18Ich sag immer putzen, putzen, putzen, putzen.
01:15:27Ich will nicht sagen, ist ja nix los hier auf Höher.
01:15:30Aber vielleicht gibt's ja auch irgendwo ein paar Schuhlehnen.
01:15:36Guten Appetit!
01:15:46Na?
01:15:47Hallo!
01:15:48Geht's gut?
01:15:49Ja!
01:15:49Sie wohnen hier?
01:15:51Und dann ist so geizig, sich die Zeitung zu abonnieren.
01:15:53Aber da steht doch immer alles drin.
01:15:58Ich wollte nur kurz den Pausch halten, sie nicht, ne?
01:16:02Sehr allgemein bekannt in etwas steife Norddeutsche.
01:16:07Aber ich mag sie ja.
01:16:09Meine kleinen Sabbelbacken hier.
01:16:11Sie hat ein gutes Repertoire an kleinen Gags,
01:16:14aber eben auch die nötige Spontanität,
01:16:16um irgendwas aus dem Ärmel zu schütteln.
01:16:18Das ist eine sehr gute Kombination.
01:16:21Und ab!
01:16:41Die Region der Mecklenburgischen Seenplatte lebt vom Fischen.
01:16:47Nee.
01:16:48Hast du einen Benzinhahn überhaupt auf?
01:16:50Nee, den hab ich zu.
01:16:57Je kurioser die Szene ist, desto besser.
01:16:59Have you ever heard words of Doremi?
01:17:02Not to you, that's all that's bound to be.
01:17:04Let me correct you, let you walk in.
01:17:09Isst du selber noch aus dann?
01:17:11Ja.
01:17:13Ja.
01:17:14Morgens schon so?
01:17:15Am liebsten roh.
01:17:17Ja, wenn schon mal ist morgens.
01:17:19Komm doch dann.
01:17:21Ja.
01:17:27So, du armes.
01:17:28Frische Seeluft und trotzdem heiser.
01:17:30Ja, manchmal kommt das vor.
01:17:32Ja, wem sagst du das?
01:17:33Meine Nähmüllen sind auch total dicht.
01:17:35Aber wieso wirst du krank, obwohl du hier immer in der frischen Luft bist?
01:17:38Ich war zwei Tage auf dem Festland.
01:17:41Das war's, Jungs.
01:17:42Jetzt ist Schluss mit lustig.
01:17:43Ich hab Ihnen Bescheid gesagt.
01:17:45Das ist gut.
01:17:45Ich würde sagen, Ina moderiert ja gar nicht in dem Sinne.
01:17:48Also Ina moderiert ja gar nicht.
01:17:50Die isst einfach sie.
01:17:52Sie isst sie vor der Kamera.
01:17:54Hunger!
01:17:55Leo!
01:17:58Oh!
01:18:01So.
01:18:05Prost.
01:18:07Ich glaube, ich würde es immer noch gut finden.
01:18:09Ich glaube, ich würde hinter jeder dieser Sendungen immer noch sagen, haben Brot gemacht.
01:18:13Für die Zeit damals und für das, was es war.
01:18:16Blut, Schweiß und Gischt um mich rum.
01:18:21Muck out, holt schon vor dich.
01:18:23Bis zum nächsten Mal.
01:18:24Und wenn ihr mich fragt, ob ich hier wohnen möchte auf dieser Insel, dann sag ich, ich würde möbeln.
01:18:34Mit Inas Norden war ja irgendwann Schluss, weil sie einfach zu bekannt war.
01:18:40Also sie konnten egal, wohin kommen.
01:18:42Und dann kamen die Menschen angeströnt, weil die Ina ja alle aus dem Fernsehen kannten.
01:18:46Und da konnten die gar nicht mehr in Ruhe drehen.
01:18:48Wir hätten weitermachen können.
01:18:49Und dann habe ich gesagt, Leute, wir waren jetzt überall.
01:18:51Und dann kam die Idee zu sagen, können wir nicht in Europa mal irgendwas machen?
01:19:10Wenn ihr euch fragt, wo ich gerade bin, ein kleiner Tipp mitten in Skandinavien.
01:19:20Es ist mein Lieblingsland.
01:19:22Die Stadt hier ist ne Pflicht.
01:19:25Hier noch ein Tipp.
01:19:27Denen üben nicht.
01:19:30Ich sag nur so viel.
01:19:31Es gibt hier Vulkane.
01:19:32Hu.
01:19:33Gletscher.
01:19:34Hu.
01:19:34Elfen.
01:19:35Hu.
01:19:36Wikinger.
01:19:37Hu.
01:19:38Wale.
01:19:38Hu.
01:19:39Pimmel.
01:19:39Hu.
01:19:40Du, wir haben richtig gehört.
01:19:41Hu.
01:19:42Komm, lass uns auf die Reise gehen.
01:19:46Conny, was machst du denn da?
01:19:49Du, ich habe von dir geträumt.
01:19:50Nein.
01:19:51Ja, wirklich.
01:19:52Kennt polished gar nicht.
01:19:53Hast egal.
01:19:54Wo sind wir?
01:19:55Du, wir sind in Cornwall und liegen im Feld.
01:19:59Wir machen folgendes.
01:20:00Du zeigst mir jetzt Cornwall und wenn du Glück hast, träume ich am Ende, wenn wir fertig sind.
01:20:04Und du das richtig gut gemacht hast, träume ich auch von dir.
01:20:06Deal.
01:20:06That was nice. Let's go.
01:20:11When we were in Cornwall and we were there, I thought, sorry, but you have to live here.
01:20:17Cornwall had I never experienced so much with the apple cider-hersteller.
01:20:24That was really the beautiful film.
01:20:37Oh Gott, I had no idea. Bye-bye, Joe. Bye-bye.
01:20:44Cornelius, ich habe eine super Story für Rosamunde Pilcher.
01:20:48Eine sehr alternde Moderatorin aus Norddeutschland kommt nach Cornwall
01:20:53und lernt einen sehr reichen Apfelbauern kennen.
01:20:56Sie fallen in Liebe und heiraten.
01:20:59Die Eltern von ihm sind sehr cornwallisch und sehr böse,
01:21:03weil sie sagen, sie kann dir keine Kinder gebären.
01:21:06Was die Eltern nicht wissen, der Sohn kann sowieso keine Kinder zeugen.
01:21:10Der hat sich mal als Kind eine Wärmflasche auf die Hoden gelegt.
01:21:14Dadurch ist er zeugungsunfähig.
01:21:16Und dann läuft ihnen am Schluss noch ein kleines Kind zu.
01:21:19Ist das nicht schön?
01:21:20Es ist sehr schön.
01:21:22Das hat mir auch sehr viel Spaß gemacht.
01:21:24Das waren tolle Sendungen.
01:21:25Zu den Eigenschaften, wo man wirklich sagt, das ist Ina durch und durch,
01:21:29sag ich immer, sie ist die beste Neinsagerin von der ganzen weiten Welt.
01:21:33Da wird jedes Angebot, wo ich sofort sagen würde,
01:21:37ach klar, das musst du machen oder so, sagt sie.
01:21:39Auf jeden Fall wird das geprüft und meistens dann auch sich für das Nein entschied.
01:21:43Das finde ich auch wirklich total gewaltig.
01:21:45Also Ina ist in vielerlei Hinsicht, glaube ich, auch ein Vorbild.
01:21:49Ich habe von ihr gelernt, auch Nein zu sagen, dass man nicht sofort jede erstbeste Chance ergreifen muss,
01:21:56dass gute Dinge auch eben auch Geduld brauchen.
01:22:00Einer ihrer Lieblingssätze ist auch, wir lassen das Geld nicht liegen, wir holen es noch später ab.
01:22:05Also man geht dann auch viel gelassener an so eine Karriere ran, wenn man weiß, man möchte das ja ein
01:22:12Leben lang machen.
01:22:13Ich glaube, ich sage überwiegend Nein.
01:22:17Die ganzen Viertel nach acht Panel-Shows, die ganzen Quiz-Shows und so weiter.
01:22:23Ich bin da echt selten.
01:22:26Klein gegen Groß. Die Show der unglaublichen Duelle.
01:22:33David. Gegen Ina Müller. Musikbegeisterter Berliner gegen Entertainerin und Sängerin aus dem hohen Norden.
01:22:43Klein gegen Groß habe ich zweimal gemacht. Ist das viel? Bin ich jetzt nicht so viel.
01:22:50Ich mache das ganz gerne, weil es eine der wenigen Sendungen ist, wo ich die Kids versägen kann.
01:22:57Das Duell. Wer erkennt mehr Alben nur an den Rillen auf der Schallplatte?
01:23:02Bei Klein gegen Groß, das weiß ich noch ganz genau, da haben wir uns vorher schon drüber unterhalten, weil sie
01:23:06da wie verrückt geprobt hat, also geübt hat.
01:23:09Was man nicht verkennen darf, ist auch ihr Ehrgeiz.
01:23:13Also wenn man sie fragt, ob sie bei einer Challenge mitmacht, bei einem Quiz oder irgendeiner Competition, dann muss man
01:23:20auch damit rechnen, dass sie dann keine Gnade hat.
01:23:22Das ist deine letzte Aufgabe jetzt, nur nicht, dass du umsonst gelernt hast, weißt du, du konntest ja jetzt momentan
01:23:26von deinem neu erworbenen Wissen noch nicht so viel kundtun.
01:23:29Eins, zwei, drei, vier, fünf. Eins, zwei, drei. Das ist gemein, Ina, ist gemein. Es könnte sein, Depeche Mode Violator.
01:23:40Okay. Dann gucken wir uns das mal an.
01:23:43Ja, ich glaub mir ja nicht.
01:23:45Nein.
01:23:46Es ist Depeche Mode Violator.
01:23:56Und dann kriegt ihr das Kind die ganzen Preise.
01:23:59Dann hab ich gedacht, was stimmt hier denn nicht? Und ich stand da wie ein Blöd, so daneben.
01:24:04Muss dem jetzt nicht so kommen, ne?
01:24:07Naja, ich bin gespannt auf mein Geschenk jetzt.
01:24:09Ja, ja, ja.
01:24:09Ich krieg dir nicht mal einen Luftballon oder irgendwas. Man hätte doch einen Trostpreis für den Erwachsenen gebraucht.
01:24:14Ich hab noch so einen Nachzügler, so einen kleinen Ben. Und irgendwie hat Ina da auch ein Stück weit mit,
01:24:20ist in die Verantwortung gegangen.
01:24:22Und zwar in dem Sinne, wenn man zusammenspielt, zum Beispiel Schach, dass sie dem kleinen Kerl, auch als er vier
01:24:28Jahre war, nicht die Butter aufs Brot gönnte.
01:24:30Das hat natürlich so ein bisschen auch mit dem Ursprung da auf dem Lande zu tun. Ich glaub, die mussten
01:24:35sich wirklich behaupten, die Mädels, die Müller-Mädels in Köhn.
01:24:52Ich erinnere mich an die Echo-Verleihung. Das ist aber schon ein paar Jahre her, ne?
01:24:56Also das war ja auch eine andere Zeit. Da war es vielleicht ein kleiner Skandal. Aber wenn man einen Skandal
01:25:03gewollt hätte, wäre ich ja schon mal direkt nackt auf die Bühne gekommen oder irgendwas.
01:25:06Das würden wir nicht moderieren. Wir würden gucken. Das war natürlich lustig. Die haben doch Madonna und Britney Spears, glaub
01:25:13ich, nachgemacht.
01:25:14Aber bevor wir jetzt überhaupt weitermachen, es ist doch jetzt die Frage, was erwartet der deutsche GEZ-Zahler an dieser
01:25:21Stelle?
01:25:21Es ist Viertel nach acht, es ist die große Show. Was soll hier heute Abend passieren?
01:25:37Das war ganz lustig, war ein kleiner kurzer Moment. Würde heute keine Sau mehr interessieren.
01:25:42Ist doch sehr amerikanisches Fernsehen, eine popkulturelle Referenz, ein Gag auf den Zeitgeist.
01:25:49Ich glaube, ich habe alle Talente ausgekratzt. Wie aus so einem Joghurtbecher den Rest rauszukratzen.
01:26:03Ich glaube, ich habe alles gemacht, wo ich gespürt habe, ich glaube, das kannst du.
01:26:13Im Ganzen hat sich die Sendung ja nicht verändert, seitdem wir sie machen.
01:26:23Und da war alles da. Also wir haben ja nichts groß umgebaut. Diese Kneipe ist ja, wie die Kneipe ist.
01:26:30Ich bin nicht so gläubig, aber da glaube ich so ein bisschen, dass mir der liebe Gott auf der Schulter
01:26:35saß und dachte, geh da mal hin.
01:26:44Wir machen das seit sehr vielen Jahren und ich hätte im Leben nicht damit gerechnet, dass ich also wirklich vor
01:26:51der Kamera verwelke, dass ich das schaffe.
01:26:53Hätte ich nicht gedacht. Wirklich nicht.
01:26:58Wunderschön, wie alles glänzt.
01:27:00Ich hinterlasse nur Scherben, das ist mein Talent.
01:27:04Und wunderschön, kommen Sie mich an.
01:27:08Ein letztes Mal den Blick und Takt, dann fahre ich an die Wand.
01:27:14Takt!
01:27:17Dankeschön!
01:27:27Für Schlau sein braucht man mich nicht. Für langweilige Songs oder so braucht man mich auch nicht.
01:27:34Sei es, was ich kann, habe ich gefunden. Ich habe ja keinen Hund, kein Kind, kein Baum, kein Haus, kein
01:27:39Mann.
01:27:40Das heißt, es ist schon mein Leben. Das habe ich schon so entschieden. Und wenn das keiner mehr will, muss
01:27:51ich gut an den Kind kriegen.
01:27:57Als Fan von Ina würde ich mir wünschen, dass das noch lange so weitergeht.
01:28:03Du bist die Allergeilste. Ich liebe dich.
01:28:07Mua!
01:28:07Liebe Ina, ich küsse dich. Ich umarme dich. Feste.
01:28:13Die hat immer einen Platz bei mir in meinem Herzen, auf meiner Terrasse, auf meiner Sonnenterrasse meines Lebens.
01:28:18So mein Schatz, kommst du mal her, kriegst du mal einen Bussi.
01:28:20Das Beste an Ina Müller ist die ungeheure Bandbreite.
01:28:25Kuss auf die Nuss.
01:28:30Inalein, ich hab dich lieb.
01:28:34Danke Ina.
01:28:55Tein...
01:28:56team
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