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  • vor 7 Stunden

Kategorie

Menschen
Transkript
00:01O Herde, mein Gott, demütig und dankbar will ich sein am siebten Tag der Woche, dem Morgen,
00:09diesem wunderbaren Morgen und dir, mein Gott, und allen im Himmel und hier auf Erden,
00:18meinen wunderbaren Mädels und Jungs, unser wunderbaren Rocklady und den Rest der Welt.
00:31Ja, Knut, Hulu, neues Tier, Köppenblaubeer, Hini, Hulu, und wer ist noch dran?
00:48Genau, eiskaltes Händchen, eiskaltes Händchen.
00:56Na, bitteschön, dann machen wir ohne dich weiter.
00:58Ja, siehst du, nun wieder im Vordergrund gespielt.
01:03Wieder mal hat er es geschafft, sich in dem Vordergrund zu spielen, das eiskalte Händchen.
01:10Ah, ah.
01:11Ja, ja.
01:13Ja.
01:14Ja.
01:18Ja.
01:23Ja.
01:25Ja.
01:26Ja.
01:46Ja, liebe Gemeinde, das ist heute mal von meiner Couch aus die Begrüßung, weil ich ja nicht weiß,
01:55wie lange das noch mit mir gut geht, außerdem, wie gesagt, wollte ich der Andrea noch mal was
02:02bringen, um, ihr wisst ja, dass ich um sie buhle, wie es so schön heißt, und da hab ich mir
02:07gedacht,
02:08vielleicht ist es besser, ich bring heute noch mal was richtig, weißt du, wo ich sie beeindrucken
02:13kann, die Andrea auch mal, und da hab ich mir gedacht, also passt mal auf, Mädels, passt
02:21schön auf.
02:25Haha.
02:27Haha.
02:29Gut.
02:30Viele werden jetzt, Andrea, du magst jetzt sagen, ne, das kenne ich ja schon, aber Andrea, es kommt
02:36ja noch was dazu, einfingriges, einhändriges, filigranes Fingerspiel, Andrea, und ich setze
02:49noch einen drauf, zweifingriges, filigranes Fingerspiel, um dich zu beeindrucken, aber Andrea, noch ist nicht genug, es kommt noch was.
03:07Na, na, war das was, oder war das nicht?
03:11Ich hoffe, Andrea, jetzt hast du dich über, Mensch, der Kasner ist doch er, der ist ja geradezu ein Teufelskerl,
03:19wie der mich beeindrucken kann.
03:28Ja, und das war's für den Samstagmorgen, wir sehen uns heute Abend wieder, und nicht vergessen, aha, nicht vergessen, Andrea,
03:41Andrea, Andrea, Andrea, die
03:46sendet heute Abend, um 18 Uhr, bin ich dabei, bei Andrea, Andrea, Andrea, Andrea.
03:59So, und das war's für den Samstagabend. Bis heute Abend, die Grenzen und der Katastrophenschutz prüfen.
04:09Trump ist jetzt richtig sauer auf Merz. Hallo, meine Lieben, mein Name ist Chrissy Rieger, und du weißt ja, Israel
04:16und die USA haben den Iran angegriffen, und nun möchten sie, dass alle anderen da auch irgendwie mitmachen.
04:23Und Merz hat bislang gesagt, nein, sie helfen nicht mit irgendwelchen Militäreinsatz, dass sie zum Beispiel die Straße von Hormuz
04:33hier frei halten und absichern und so weiter.
04:36Und das gefällt Trump überhaupt nicht, und jetzt kommen, du weißt ja, die ersten Drohungen, dass man gesagt hat, okay,
04:43das bedeutet, dass wir vielleicht die NATO, die Militärbasen, die US-Amerikanischen, auch dann räumen müssen, und dass wir euch
04:50auch nicht mehr beschützen.
04:51Und er macht einen Vergleich, der tatsächlich zum Nachdenken bietet, und deswegen füge ich in die ein.
05:33Also du hattest einen deutschen Untertitel, aber ich fasse es kurz zusammen. Er hat eben gesagt, dass Merz gesagt hat,
05:38du, dieser Krieg ist so weit weg, der betrifft uns eben nicht.
05:41Und dann hat Trump gesagt, warte mal kurz, die Ukraine, der Krieg ist für uns auch ewig weit weg, und
05:47trotzdem haben wir geholfen.
05:48Also dieser Vergleich ist einfach nicht gut.
05:51Und da muss ich tatsächlich sagen, also ich bin grundsätzlich gegen dieses ganze Kriegsgeschehen, weil meiner Meinung nach, dass nichts
05:57damit zu tun hat, was uns offiziell gesagt wird,
05:59sondern was ganz anderes, dieses große Chaos zu errichten und natürlich die eigenen strategischen Pläne sich zu sichern.
06:06Und da muss man aber sagen, so rein, weißt du, wenn jemand mit der Moralkeule schwingt, dann finde ich, sollte
06:13man sie auf jeden Fall dann zum Vergleich anwenden.
06:15Und der Ukraine-Russland-Konflikt, der passt ganz gut, auch wenn es Trumps Theorien auch widerspricht.
06:21Denn hier hat man gesagt, warte mal, die Ukraine, egal welche Vorgeschichte es gab, egal was, man wollte von nichts
06:28wissen, die Ukraine wurde angegriffen.
06:31Und das verstoßt gegen das UNO-Gewaltverbot, das verstoßt gegen das Völkerrecht und das geht überhaupt nicht.
06:37Okay, man versteht es, es verstößt tatsächlich gegen das UNO-Gewaltverbot.
06:41Jetzt haben wir aber Situation 1, wo jeder gesagt hat, mit jeder meine ich Deutschland und die USA, oh, das
06:48geht überhaupt nicht, da werden wir sofort helfen,
06:50weil der, der angegriffen wird, muss sofort geholfen werden.
06:53Weil ansonsten, wo landen wir denn, wenn wir für Frieden und Demokratie und Freiheit und Souveränität sind
06:58und dann schauen wir zu, wie ein Land einfach angegriffen wird und ihm alles genommen wird.
07:02Das geht nicht.
07:03Jetzt haben wir aber Fall 2 und zwar Iran.
07:05Iran wurde mitten in diplomatischen Gesprächen, wo Iran dazu bereit war, jegliche irgendwelche Sorgen aus dem Weg zu räumen
07:13und mittendrin wurden sie angegriffen.
07:15Deshalb sie jetzt auch sagen, ey, was sollen wir mit euch reden?
07:17Wir waren ja eigentlich mitten in Gesprächen und jetzt sollen wir mit euch Gespräche führen?
07:21Das ist absolut irrsinnig.
07:22Und dann wird aber gesagt, okay, ein Land, wieder genau der gleiche Fall, wird angegriffen.
07:27USA, Israel sind hier die Akteure, die angegriffen haben, verstoßt gegen das UNO-Gewaltverbot,
07:32verstoßt eigentlich theoretisch, wenn du das hier so vergleichst, gegen das Völkerrecht.
07:37Aber nein, nein, nein, hier sieht es ganz anders aus.
07:40Hier wurden nämlich ganz andere Dinge gesagt.
07:42Hier heißt es nämlich, das will man jetzt so an sich nicht hinnehmen.
07:49Und jetzt pass auf, das sagt zum Beispiel hier Pistorius, der sagt nämlich hier auf dieser Seite,
07:55Iran-Krieg, Pistorius sagt Unterstützung bei Waffenruhe zu.
07:59Deutschland will sich nach einer Feuerpause in der Nahostregion laut Verteidigungsminister Pistorius
08:04an deren Absicherung beteiligen.
08:06Währenddessen droht eben die USA mit der Hölle, was wieder genau das Gegenteil ist.
08:12Und ich habe noch einen Artikel für dich, und zwar hier vom iranischen Botschafter in Deutschland.
08:20Und der mahnt das Ganze, weil es ist ja so, dass grundsätzlich, sagen sie, in normalen Zeiten,
08:27die Straße von Hormuz, da werden etwa 20 Prozent des weltweiten Ölverbrauchs
08:31über diesen Seeweg aus dem Persischen Golf in den Golf von Oman mit Frachtern geliefert.
08:39Und da das Ganze jetzt nicht mehr so durchgeht, das ist jetzt keine Komplett-Komplett-Sperrung,
08:43aber ziemlich, also der Verkehr kann einfach nicht so funktionieren wie vorher.
08:47Und dementsprechend sind die Energiepreise massiv gestiegen.
08:50Und das sehen wir genauso in Europa.
08:52Also muss man sagen, hey, irgendwie betrifft es einen ja schon.
08:56Zumindest, dass man sagt, meiner Meinung nach natürlich,
08:58zumindest, dass man sagt, hey, ich setze mich auf jeden Fall für den Frieden dort ein.
09:02Aber nein, Merz ist weiterhin auf Ukraine-Kurs und alles andere möchte ja nicht hören.
09:06Auf der anderen Seite natürlich soll man sich nicht einmischen.
09:09Meiner Meinung nach.
09:10Man sollte sich grundsätzlich nicht einmischen.
09:11Sondern man sollte dafür sein, dass man eben diese ganzen diplomatischen Gespräche fördert.
09:16Und gleichzeitig wurde das aber nicht verurteilt,
09:19dieses ganze Völkerrechtsgedöns und so weiter.
09:22Und jetzt heißt es genau diesen Effekt, bei der Straße von Hormuz,
09:26hat das iranische Regime durch seine Angriffe auf benachbarte Golfstaaten
09:30und die weitestgehende Schließung der Straße von Hormuz erreichen wollen,
09:34sagt der Iran-Experte eben in einem Interview.
09:37Also sagt er jetzt, das ist eine Einschätzung.
09:40Diese Strategie habe, sagt er, die öffentliche Meinung in den USA negativ beeinflusst.
09:44Drei von vier US-Bürgern seien inzwischen gegen den Krieg.
09:48Und das sei das iranische Kalkül, heißt es hier.
09:53Dass man eben wirklich das dazu bringt, dass das so eben anders ist.
09:59Und er sagt, auch die deutsche Öffentlichkeit möchte,
10:03also sollte hier beeinflusst werden,
10:07dass man einfach sich tatsächlich für Moral,
10:09für wirklich Moral und Völkerrecht entscheidet,
10:12anstatt, und das hat er so gesagt,
10:14sich an die Seite des Aggressors Platz zu nehmen.
10:16Der Aggressor wurde aber nicht explizit genannt,
10:18aber natürlich weiß man, wer der Aggressor hier gemeint ist.
10:21Also bitte.
10:24Und es ist so, dass er sagt,
10:28dass gerade bei Verstößen gegen Moral und Völkerrecht,
10:31dann kann man ja nicht einfach sagen, dass es nicht so ist.
10:37Und er sagt, Bundeskanzler Merz,
10:40der einerseits den USA keinen Völkerrechtsbruch vorwirft
10:43und sagt, Schuld an der Eskalation sei der jahrzehntelange Terror des Regimes,
10:47das kann es halt einfach nicht sein.
10:50Und er sagt einfach nur allein diese Tatsache,
10:53dass er hat ja vom Krieg abgeraten.
10:55Und deswegen ist es ja dann im Grunde auch schon egal.
10:58Aber das ist die Sache, wie man sich eben bei was verhält.
11:02Und ich persönlich, ich finde sowieso,
11:04man sollte sich nicht in Dinge einmischen,
11:06aber das Ganze ist halt jetzt einfach ein bisschen größer.
11:09Und man sollte schon definitiv auch verurteilen und sagen,
11:12hey, das finde ich nicht in Ordnung, was du da gemacht hast.
11:14Du kannst nicht einfach ein anderes Land angreifen.
11:16Das haben wir doch bei der Ukraine genau gleich gemacht.
11:18Und dann natürlich die Drohung, habe ich dir ja schon mal gesagt,
11:20mit den US-Basen, dass sie dann weggehen.
11:23Ja, also ich persönlich, ich würde sagen, adios amigos.
11:26Ja, also da müssen wir jetzt irgendwie selber schauen, wie wir durchkommen.
11:29Aber das ist eben genau so eine Sache.
11:32Und die Frage ist nur, auch bei Merz,
11:34ist das jetzt so ein oberflächliches,
11:36hey, ich habe es mir schon ziemlich krass verkackt
11:38und jetzt muss ich halt so tun, als wäre ich da so dagegen.
11:40Aber eigentlich irgendwann müssen wir auch mal dann mitmachen
11:43und das Ganze hier durchziehen.
11:46Oder ist es jetzt wirklich so, hey, wir lassen das so.
11:49Wir machen aber auch nichts gegen Spritpreise und so weiter
11:51und schauen mal, was dabei rauskommt.
11:53Also beides ist halt einfach so eine Sache,
11:55wo man wirklich da, irgendwas muss man tun.
11:58Man kann nicht da sitzen bleiben und immer noch dann,
11:59okay, jetzt machen wir weiter hier in der Ukraine und fertig aus.
12:02Weil es spürt, das Volk spürt es, es betrifft dich in einer Form
12:06und dein Partner hat hier irgendeinen Bruch erlitten.
12:10Und da sollte man auf jeden Fall darauf reagieren, finde ich.
12:13Schreib mir in die Kommentare, wie du das siehst
12:14und wir hören und sehen uns natürlich beim nächsten Mal.
12:17Bye.
12:17Das ist ein Riesenthema, weil wir wissen alle,
12:19die umlagefinanzierte Rente ist nicht bezahlbar.
12:22Hat man uns eingeredet, ne?
12:23Deshalb haben sie eine kapitalgedeckte Altersversorge.
12:25Dass sie die komplett verlieren können, das spüren sie gerade im Augenblick, ne?
12:29Alles, was sie gespart haben, kann morgen kaputt sein, meine Damen und Herren.
12:32Alle, die ein bisschen mehr verdienen, haben sich das System schon mal komplett ausgeklickt.
12:36Und 27% der Deutschen zahlen überhaupt noch in diese Systeme ein
12:39und davon sollen fast 70% hinterher eine Rente bekommen.
12:42Das kann natürlich wirklich nicht funktionieren.
12:45Wenn aber das Bruttosozialprodukt gestiegen ist
12:47und der Anteil der Leute, die für Lohn arbeiten, immer kleiner wird,
12:50dann muss man eben alles, was hier erwirtschaftet wird, mit ranziehen.
12:53Und das geht auch.
12:54Natürlich geht das, die Schweiz macht das doch auch.
12:57Na klar, die Schweiz macht das ja, weil sie nicht rechnen können.
13:02In der Schweiz zahlen sie von allem, was sie verdienen.
13:04Von Mieteinnahmen, von Zinsen, von Dividenden, von Spekulationsgewinnen und von Lohn.
13:08Von allem, was sie verdienen, zahlen sie in die Rentensysteme ein.
13:10Ein kleinerer Prozentsersatz hier, aber eben von allem.
13:13Und davon können sie jedem eine Basisrente garantieren, von der man existieren kann.
13:18Das ist natürlich in der Schweiz noch möglich, weil die Schweiz ein sozialistischer Musterstaat ist.
13:25Sie ahnen das schon.
13:26Wenn sie noch nie da waren, müssen sie wissen, die Schweiz ist gesichert mit Selbstschussanlagen.
13:31Die Reichen müssen ständig an der Grenze mit dem Lasso eingefangen werden, weil die das Land verlassen wollen.
13:36Bei uns wäre das System gar nicht durchführbar.
13:38Wenn der Westerwelle in dieselben Systeme einzahlen muss wie seine eigene Putzfrau,
13:41dann kriegt er so viel Pickel, da finden sie den überhaupt nicht mehr wieder.
13:46Noch schöner ist, wenn sie ihnen erzählen, dass die Rente, die wir hier haben, das Rentensystem sozial gerecht ist,
13:51weil jeder den selben Prozentsatz bezahlt.
13:53Die starken Schultern müssen mehr tragen, sagt die SPD ihnen ja immer.
13:59Krankenversicherung, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung und Pflegeversicherung machen zusammen 20% vom Bruttolohn aus.
14:05Glauben sie für alle?
14:07Glauben sie lieber weiter an den Osterhasen.
14:09Wenn sie 2000 Euro im Monat verdienen, zahlen sie 20%.
14:12400 Euro Sozialversicherungsabgaben.
14:15Wenn sie 4000 Euro verdienen brutto, zahlen sie auch 20%.
14:18800 Euro Sozialversicherungsabgaben.
14:21Wenn sie 8000 Euro im Monat verdienen, was glauben sie, was sie dann zahlen?
14:24Auch 20%? Das wären 1600 Euro?
14:27Ne, nicht ganz.
14:28Sie zahlen 889,93 Euro.
14:31Höher steigt das nicht mehr.
14:32Das ist doch verblüffend, oder?
14:33Was die starken Schultern da alles tragen müssen.
14:37Wenn sie 20.000 Euro im Monat verdienen, zahlen sie auch nur 889,93 Euro.
14:41Das steigt überhaupt nicht mehr höher.
14:42Da können sie verdienen, so viel sie wollen.
14:44Das ist die Beitragsbemessungsgrenze.
14:46Man kann das auch einen Schutzzaum für die Reichen nennen.
14:49Über 5500 Euro zahlen sie nicht mehr in die Rente.
14:51Über 4800 Euro zahlen sie nicht mehr in die Krankenkasse ein.
14:54Wer 20.000 verdient, zahlt genauso viel wie jemand, der 5.000 verdient, in absoluten Zahlen.
14:58Nur der mit 5000 zahlt 20% von seinem Lohn und der mit 20.000 zahlt nur 5% von
15:04seinem Lohn.
15:04Das ist die Gerechtigkeit unserer Systeme.
15:07Die starken Schultern müssen mehr tragen.
15:10Ja, Kaviar in der Tasche nach Hause.
15:12Sehr klar.
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