- vor 3 Stunden
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MenschenTranskript
00:01Guten Morgen aus Lübeck zu Lifeline aus der Lübecker Auferstehungskirche.
00:06Herzlich willkommen auf YouTube und auf Facebook.
00:09Zwei neue Gesichter sind heute zu sehen.
00:11Nele Sonnenberg, eine Theologiestudentin aus Hamburg, ist zum ersten Mal dabei.
00:16Und Adam Clausen spielt heute Saxophon bei uns.
00:19Und es wird eine Veränderung geben bei Lifeline, ob man es glaubt oder nicht.
00:24Petra Kallis geht in vier Wochen in Ruhestand und ist heute das letzte Mal dir bei uns dabei.
00:31Jetzt wollen wir diesen Gottesdienst mit euch gemeinsam feiern.
00:34Deshalb schreibt uns eure Gebete und was euch am Herzen liegt.
00:37Per E-Mail, über WhatsApp oder im YouTube-Chat.
00:41Die Wahrheit ist die gerechte Ordnung überhaupt.
00:45Und er war mal ein Freund von Ihnen.
00:48Nun ist er nur noch einer von vielen, die uns in die Quere kommen.
00:52Die Lüste wird immer länger.
00:55Und doch hat er recht.
00:58Manchmal ist primitive Gewalt die einzige Lösung.
01:01Wobei es natürlich hilft, wenn man einen legalen Vorwand dafür hat.
01:04Etwas Ungeheuerliches, dass eine Reaktion provoziert.
01:08Ich meine damit die amerikanische Luftwaffe, die nicht verhindert hat,
01:15dass während eines Zeitraumes von fast zwei Stunden,
01:18wo man von dem ersten Einschlag in das World Trade Center rechnet,
01:23bis zum Absturz der letzten Maschine,
01:25wenn man diesen Zeitraum etwa auf zwei Stunden gemisst,
01:28dass in diesem gesamten Zeitraum von den beiden infrage kommenden,
01:33in diesem Raum infrage kommenden Jagdgeschwadern der amerikanischen Luftwaffe,
01:38kein Abfallgeber aufgestiegen ist,
01:41um zumindestens die Situation zu klären.
01:45Die Profite sind letztes Jahr weit über 25 Prozent gestiegen.
01:48Wenn Krieg so profitabel wird, garantiere ich Ihnen, dass Sie mehr davon sehen will.
02:05Das heißt also, wenn wir investieren in Güter, die zur Zerstörung, die selbst zerstört werden,
02:21und die zur Zerstörung dienen, verdienen die Kapital einer das meiste Geld.
02:26Die Geldschätzung.
02:28Gemeinsam sind hier die Banken, die privaten Banken, nicht die Bundesbank.
02:31Und da wird es natürlich jetzt für viele möglicherweise problematisch,
02:35aber wir wissen einfach nicht in unserem Kulturkreis,
02:38dass es diese übergeordnete Ebene gibt,
02:40dass das Wirtschaftsleute sind, Finanzfachleute, Verwaltungsfachleute,
02:43die mit diesen anderen Fachleuten dann wieder diesen Tausenden,
02:47die die Pläne ausgearbeitet haben, zusammenarbeiten.
02:55Wie leicht erleben wir, wie sich eine biblische Prophezeiung erfüllt.
03:01Es wird Zerstörung und Dunkelheit über die Schöpfung kommen.
03:05Und wilde Tiere beherrschen die Erde.
03:16Sowohl der Sozialismus
03:18Sowohl der Sozialismus
03:21Sowohl der Sozialismus
03:24als auch der Kommunismus
03:27als auch der Kommunismus
03:29als auch der Kommunismus
03:32als auch der Nationalsozialismus
03:35als auch der Nationalsozialismus
03:38als auch der Nationalsozialismus
03:41der Kapitalismus sowieso
03:42Und auch die Demokratie haben das Thema des verzinsten Geldsystems und deren Verwerfungen niemals thematisiert, sondern geächtet. Punkt.
03:55Aus diesem Grunde schließe ich ganz ketscherisch heraus, dass diese ganzen Systeme offensichtlich ein Machtsystem.
04:03Der Evangelist Lukas erzählt von diesem Moment, in dem sich die Blicke von Jesus und Petrus treffen.
04:11Diese allerbesten Freunde schauen einander in die Augen. Ganz kurz scheint für beide die Welt stillzustehen.
04:21Nichts anderes zählt als ihre Freundschaft.
04:26Jesus hatte geahnt, dass Petrus diesem Druck nicht standhalten würde.
04:30Für Petrus jedoch bricht in diesen Sekunden die Welt zusammen.
04:36Ich bin doch nicht mutiger als andere.
04:38Ich bin nicht loyaler. Meine Freundschaft ist nicht stärker.
04:44Ich habe versagt.
04:47Aber damit ist die Geschichte zwischen Jesus und Petrus nicht zu Ende.
04:52Nach seiner Auferstehung wird Jesus Petrus zum Anführer der jungen Kirche ernennen.
04:57Denn Gott braucht keine strahlenden Heldinnen und Helden.
05:02Gott braucht Menschen, die durch Krisen gegangen sind.
05:05Die nicht nur ihre Stärken, sondern auch ihre Schwächen gut kennen.
05:12Gott braucht Menschen, die beziehungsfähig sind.
05:15Also Leute, die nichts und niemanden so einfach kampflos aufgeben,
05:19sondern die immer wieder nach gemeinsamen Anknüpfungspunkten suchen.
05:24Nichts anderes zählt wirklich.
05:28Nur die Liebe zu den Menschen.
05:34Manche Sätze, die begleiten einen durch das Leben.
05:40Was zählt wirklich?
05:42Das frage ich mich als Pastorin am Ende meines aktiven Berufslebens.
05:47Hier in der Auferstehungskirche habe ich vor 35 Jahren meine erste Predigt gehalten.
05:54Das war die Examenspredigt zum ersten theologischen Examen.
05:58Ich traf zufällig Pastor Jansen, der mich konfirmiert hat.
06:02Er lud mich ein, diese Predigt, die man eigentlich nur für die Prüfungskommission schreibt,
06:08doch auch zu halten.
06:09Das sei doch Verschwendung, es nicht zu tun.
06:13Als ich das neulich einem Bekannten erzählte, meinte der,
06:17wow, das ist ja bestimmt eine ganz wichtige Erinnerung,
06:21die Sie mit der Auferstehungskirche verbinden.
06:25Ich habe darüber nachgedacht.
06:28Nein, das ist es, das ist es nicht.
06:31Die allerwichtigste Erinnerung, die ich mit diesem Ort verbinde
06:34und die mich als Theologin sehr stark geprägt hat,
06:37die liegt noch viel weiter zurück.
06:42In den 70er Jahren entstanden hier in der Nachbarschaft große neue Wohngebiete.
06:48Die Kinder der geburtenstärksten Jahrgänge 1963 und 1964.
06:54Wir waren im Kindergottesdienstalter und der Kindergottesdienst am Samstagnachmittag war proppenvoll.
07:01Geleitet wurde er von Pastorin Meier und einem Team von Ehrenamtlichen.
07:05Auch das hat mich geprägt.
07:08Ich hatte als Kind das große, ganz besondere Glück, eine Pastorin kennenzulernen.
07:14Dass Pastorinnen damals noch die absolute Ausnahme waren,
07:18habe ich erst viele Jahre später mitbekommen.
07:21Für mich war das immer total normal.
07:25Der Kindergottesdienst begann mit einer kleinen gemeinsamen Mahlzeit.
07:30Danach ging es in altersgetrennte Gruppen, wo biblische Geschichten erzählt wurden, gebastelt und gespielt.
07:37Zum Abschluss trafen sich alle in der Kirche, zum Singen, einem gemeinsamen Vaterunser und Segen.
07:45Und hin und wieder wurde auch mit den Kindern Abendmahl gefeiert.
07:49In einer ganz schlichten Form, mit Oblaten und, ich bilde es mir ein, ich bin mir ziemlich sicher, es war
07:57Wein im Kelch.
07:59Vor dem Abendmahl lernten wir, wenn du zum Abendmahl gehst, musst du ganz doll an Jesus denken.
08:08Soll ich euch was verraten?
08:10Nach der Lektüre von gut einem Regalmeter theologischer Fachliteratur zur Bedeutung und Praxis des Abendmahls
08:18tue ich heute eigentlich immer noch nichts anderes als das, was ich hier vor mehr als 50 Jahren gelernt habe.
08:25Ganz einfach doll an Jesus denken.
08:29Denn beim Glauben geht es um Beziehung.
08:34Ich muss nicht jeden einzelnen Satz des Glaubensbekenntnisses jederzeit aus voller Überzeugung unterschreiben können.
08:43Ich muss nicht jeden Satz aus der Bibel als historisch wahr verstehen.
08:48Ich muss nicht in theologischen Debatten meine Überzeugung als allein richtig ansehen.
08:54Das ist nicht mit Glauben gemeint.
08:59Glauben bedeutet für mich im Kontakt mit Gott sein.
09:04Das gelingt mir manchmal besser, manchmal schlechter.
09:11Glauben bedeutet, ich vertraue darauf, dass Gott mein Leben lang an meiner Seite ist.
09:18Komme, was und wer da wolle.
09:21So wie bei Petrus.
09:23Dieser Morgen, als der Hahn krähte, war für Petrus der absolute Tiefpunkt.
09:29Beziehung verleugnet, Freundschaft verraten.
09:32Aber auch dort ist Jesus da.
09:35Er sucht den Blickkontakt.
09:37Er bleibt dran an Petrus.
09:40Gott bleibt immer in Beziehung.
09:42Und wir dürfen jederzeit den Kontakt aufnehmen.
09:46Nichts anderes zählt.
09:48Amen.
09:53Amen.
10:23Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!
10:51Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!
11:22Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!
11:23Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!
11:36Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!
11:42Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!
11:49Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!
12:05Never cared for what they know
12:10But I know
12:16So close no matter how far
12:22Couldn't be much more from the heart
12:27Forever trusting who we are
12:32And nothing else matters
12:39Never cared for what they do
12:44Never cared for what they know
12:49But I know
12:51So close no matter how far
13:35Never opened myself this way
13:40Love is ours we live it our way
13:45All these words I don't just say
13:50And nothing else matters
13:57Trust I seek and I find in you
14:03Every day for us something new
14:07Open mind for a different view
14:12And nothing else matters
14:21Never cared for what they say
14:26Never cared for games they play
14:31Never cared for what they do
14:36Never cared for what they know
14:40But I know
14:50But I know
14:52So close no matter how far
14:57Couldn't be much more from the heart
15:01Forever trusting who we are
15:06No nothing else matters
15:11So close no matter how far
15:28You have to do
15:28You have to do
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