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  • vor 1 Tag
In der Komödie am Kai wird’s turbulent: Wenn die Familie Gruber aufeinandertrifft, fliegen die Fetzen – und das Publikum lacht Tränen. Doris Weiner inszeniert mit feinem Gespür, perfektem Timing und einem Ensemble, das jede Figur mit Herz, Humor und herrlicher Überzeichnung zum Leben erweckt. Ein echtes Unterhaltungsjuwel, das zeigt, wie schnell Harmonie bröckelt, wenn plötzlich ein Lottogewinn im Raum steht…

Ein Abend voller Wortwitz, Situationskomik und überraschender Tiefen – unbedingt ansehen!

📍 Komödie am Kai
🕗 Dienstag bis Samstag, 20:00 Uhr
☀️ Sonntagstermine:
• 12. April 2026, 16:00 Uhr
• 19. April 2026, 16:00 Uhr
• 10. Mai 2026, 16:00 Uhr
Transkript
00:24Die Familie Gruber wirkt wie aus einem Bilderbuch.
00:27Drei erwachsene Kinder, die sich selbst für unwiderstehlich halten und Eltern, die jahrzehntelang alles zusammengehalten haben.
00:35Doch ein unerwarteter Brief bringt das vertraute Gefüge ins Wanken.
00:39Vincent und Johanna bitten ihre Kinder dringend ins Elternhaus und schon der liebevolle Nachsatz, wir lieben euch.
00:46Lässt nichts Gutes ahnen. Tatsächlich verkünden die Eltern, dass sie ihr Leben radikal verändern wollen.
00:52Sie planen, auszuwandern und in Kambodscha ein Waisenhaus zu eröffnen.
00:57Ein nobler Traum, der allerdings eine Menge Geld verschlingt.
01:01Und genau dieses Geld stammt aus einem Lottogewinn. Er zielt mit den Geburtsdaten der Kinder.
01:07Was als Familienglück beginnen könnte, entfacht in Sekunden Missgunst.
01:12Verletzte Eitelkeiten und die Frage, gehört ein Teil des Gewinns nicht eigentlich den Kindern?
01:17Die lieben Eltern zeigt mit feinem Humor, wie schnell Harmonie bröckelt, wenn Geld ins Spiel kommt und wie rasch stabile
01:24Gefühle in hitzige Affekte kippen.
01:26Doris Weiner inszenierte diese Komödie mit großem Feingefühl und präzisem Timing.
01:31Die neue Bühnenfassung vereint Witz und Tiefgang zu einem wahren Feuerwerk aus bissigem Wortwitz, pointierter Situationskomik und Figuren, die ihren
01:39Impulsen nur selten Herr werden.
01:41Ein echtes Unterhaltungsjuwel. Das Ensemble überzeugt durchweg. Jede Rolle wird mit spürbarem Gespür für Nuancen verkörpert, jede Figur wirkt glaubwürdig,
01:51lebendig und herrlich menschlich.
01:53So entsteht eine wunderbar humorvolle und zugleich berührende Komödie über Familie, Erwartungen und die Frage, was Eltern ihren Kindern wirklich
02:00schulden.
02:01Ein Stück, das man gesehen haben muss.
02:03Irgendwann hat mal etwas Schlimmes passieren, etwas Unheilbares. Würden Sie lieber gemeinsam gehen?
02:20Bitte nicht weinen, bitte. Danke.
02:29Eines muss man dazu sagen, das Ensemble war eine große Freude für mich und das besonders. Ich habe keinen von
02:36Ihnen gekannt und Sie haben mich nicht gekannt.
02:39Und es ist uns aber wirklich gelungen, ein echtes Vertrauensverhältnis zueinander aufzubauen und miteinander Spaß zu haben.
02:46Und die Kollegen haben wirklich viele gute Ideen beigesteuert und ich bin die Letzte, die dann eine gute Idee nicht
02:54sofort nimmt.
02:55Ich bin verhältnismäßig uneitel und das ist in dem Beruf selten.
02:59Wollte ich gerade sagen.
03:01Ein bisschen bin ich stolz darauf, dass ich nicht eitel bin.
03:03Das darfst du auch sein.
03:04Und die Sissi war für mich dann eine ganz große Stütze auch in der letzten Phase, weil sie einfach dann
03:11mit einem frischen Blick drauf, aber trotzdem das Stück gekannt hat und halt die Sissi voran ist.
03:17Und das hat mir schon sehr geholfen.
03:19Ja, ich muss sagen, Gratulation. Erst die Regie bei mir im Haus, jetzt schon hunderte hinter sich, aber ich bin
03:27sehr, sehr glücklich, die Doris zu haben.
03:29Und ich gebe sie nie wieder her, wenn sie das wissen.
03:33Und wir haben auch festgestellt, dass wir eine tolle Kur-Regie machen können.
03:39Weil immer wenn ich etwas aufgeschrieben habe, hat die Doris sofort aufgeschrieben.
03:43Und es ist wirklich ein tolles Ensemble.
03:46Und sie hat mit dem Ensemble das Vertrauensverhältnis aufgebaut.
03:51Und das ist nicht selbstverständlich.
03:53Das heißt, es ist eine tolle Regisseurin.
03:56Weil man muss sich in die Kollegen, in die Köpfe hineindenken und die Ruhe bringen.
04:01Und das hat die Doris gebracht und das ist ganz, ganz toll.
04:04So, bitte nur.
04:07Dankeschön.
04:09Auf die lieben Eltern.
04:12Auf die lieben Eltern.
04:13Auf die lieben Eltern.
04:21Das ist so unfair.
04:23Sie haben uns aufgezogen, ihr ganzes Leben lang gearbeitet und jetzt, wo sie es endlich genießen können.
04:28Aber dazu muss man erstmal in der Lage sein.
04:31Ich meine, wenn man körperlich verfehlt und nur noch Schmerzen hat, dann ist das furchtbar.
04:36Glaubst du, es wird schnell gehen?
04:37In ihrem Alter?
04:38Immerhin sind die schon 67.
04:43Ich will nicht, dass sie leiden.
04:46Ich will nicht, dass sie leiden.
04:49Mir, mir, mir, mir, haupt nichts.
04:51Älou.
04:52Vor allem, es kommt man, jeder Einzelne für sich kommt so authentisch rüber.
04:56Das ist auf den Komödien gar nicht so leicht.
04:59Aber das ist wirklich sehr gut.
05:00Also jeden nimmt man auch diese Rolle ab.
05:02Ja, und sie haben auch in der Probenzeit eine tolle Entwicklung durchgemacht.
05:07Also ich meine, der Robert Moher braucht keine Entwicklung.
05:09Das ist ein Profi vom Scheitel bis zur Sohle.
05:13Aber er hat sich auch entwickelt.
05:14Er war krank.
05:17Und er war aber auch für mich eine wirkliche Stütze, weil er auch mit den Jungen sehr gut umgegangen ist.
05:25Also er hat dann so ein bisschen was Väterliches und hat mich da unterstützt.
05:29Und ich habe mich ein bisschen in ihn verliebt.
05:32Ich meine das nicht erotisch, sondern einfach als Schauspieler habe ich mich ein bisschen in ihn verknallt.
05:39Das gebe ich zu.
05:40Das bin ich sowieso schon lange.
05:42Und darum habe ich ihn auch eigentlich bis zu seinem Lebenssende engagiert und so lange das Theater gibt.
05:48Also ich kann Ihnen sagen, ein wunderbares Stück, wirklich ein unterhaltsamer Abend.
05:52Und ich kann wirklich nur jedem von unseren Zuschauern raten, herzukommen, sich das Stück anzuschauen.
05:57Es zahlt sich auf jeden Fall aus.
05:58Es sind so knapp eineinhalb Stunden gute Unterhaltung.
06:02Und es ist wichtig.
06:03Eineinhalb Stunden.
06:03Und ich bin sehr, sehr stolz, dass ich das Stück bekommen habe.
06:06Weil es ist in Deutschland der Erfolgsschlager.
06:09Und es ist eine österreichische Erstaufführung.
06:12Und das war auch eine große Herausforderung für uns, das zu machen.
06:17Und ja, ich glaube, heute hat es das Publikum jetzt mal gut aufgenommen.
06:21Schauen wir weiter.
06:22Wunderbar.
06:23Dann sage ich recht herzlichen Dank.
06:25Das ist eine ganz tolle Sache.
06:26Danke.
06:26Danke.
06:26Danke.
06:28Danke.
06:28Danke.
06:28Danke.
06:31Danke.
06:31Da hast du mich eingeladen, um meine Matura zu feiern.
06:35Ach ja?
06:36Für meine Matura feierst du mich nicht ins Cocto eingeladen?
06:39Ja, aber du hattest ja auch nur Vierer in deine Matura-Zeugnisse.
06:44Bis auf einen Dreier in Religion.
06:48Mit so einem Zeugnis wird man nicht ins Cocto eingeladen.
06:51Max, komm, lass deinen Brot in den Brot.
06:53Da musst du dich daran erinnern, dass du deine Matura auch in den Nachmittag geschaffen hast.
06:57Oh ja, ich erinnere mich noch gut an deine Matura-Feier.
07:00Du hast aber das Wagen gestohlen und bist damit in die Dichtung gefahren.
07:03Ohne Führerschein!
07:05Herr Vincent, hast du das gewusst?
07:08Ja, ja, ja.
07:10Wenn's!
07:11Ja, es ist doch nichts von dir.
07:13So, jetzt der Stolz eurer Eltern, kann man das sagen?
07:17Ja, also der eine mehr, der andere weniger.
07:19Aber stolz kann man immer auf irgendjemanden sein.
07:22Was kannst du zu der Rolle sagen, die du spielst?
07:25Ja, die ist interessant, die Rolle.
07:30Ist absolut weit weg von mir, aber grundsätzlich auch wieder nicht einerseits.
07:34Also, beim Geld da hört es immer auf.
07:36Oder fängt es erst an.
07:37Ich finde nur, die Eltern umbringen, haben sie zack.
07:40Aber auf den Mond schießen könnte man sie.
07:44Wobei, es ist ja, wenn eine Rolle nicht so nah an einem dran ist, die zu darstellen, ist ja doch
07:48eine Herausforderung.
07:49Ja, aber es macht ja auch Spaß, Gott sei Dank.
07:51Wenn ich mal nur jemanden wie mich selber spielen würde, das mag ja keiner sehen, wenn man es ehrlich sagt.
07:55Ja, weiß man ja nicht.
07:56Na ja, fragt die Kollegen oder Kolleginnen.
07:59Ich glaube, die sind froh, wenn es mich privat auf der Bühne nicht auch noch erleben.
08:03Deine Rolle, eine ganz interessante Rolle, vor allem dann, wie du die Schusswaffe nimmst.
08:07Ja, auf jeden Fall.
08:08Also, sie hat auf jeden Fall eine sehr große Entwicklung drinnen, diese Rolle.
08:12Auch gar nicht so einfach, das dann so eine große Verwandlung zu machen.
08:18Aber es ist eigentlich ein gewaltiger Sprung.
08:20Ja, genau.
08:21Es ist ein sehr mutiger Sprung, einmal zu diesem kleinen Nesthäckchen quasi dann auf einmal mit der Waffe darstellen.
08:28Wie siehst du diese Rolle?
08:32Ja, also natürlich, sie ist eigentlich sehr naiv und ein bisschen zurückgezogen, einmal ein bisschen vielleicht zurückgeblieben manches Mal.
08:42Und dann darf sie endlich einmal ausbrechen, was natürlich sehr schön ist, das dann auch zu spielen.
08:47Das kann ich mir auch gut vorstellen.
08:50Selbst schon kippt mit den Schusswaffen.
08:51Nein, das ist jetzt tatsächlich das erste Mal.
08:54Und ja, ich bin froh, dass sie es nur auf der Bühne verwenden.
08:58Das ist eine ganz interessante Rolle der Kritiker.
09:01Das passt da einer, gell?
09:02Ja, es passt natürlich.
09:05Und der findet zu sich selbst auch während dem Stück.
09:07Also, ich finde die Rolle auch ganz, ganz interessant.
09:09Und ich kann schon viele Seiten an ihm auch nachvollziehen, muss ich sagen.
09:13Wie würdest du ihm oder die Rolle beschreiben?
09:16Puh, die Rolle.
09:17Also, der Leon, der ist ein bisschen der Heimscheißer.
09:21Also, das Muttersöhnchen, Vetersöhnchen.
09:24Und der lässt sich immer ein bisschen mitreißen.
09:26Also, so ein wechselbarter Gefühle.
09:28Und der lässt sich dann von den Geschwistern immer ein bisschen beeinflussen.
09:32Eigentlich geht es ihm mehr um, dass die Eltern weggehen.
09:35Aber wird dann doch immer wieder beeinflusst, dass das Geld vielleicht doch nicht so ungut wäre zu haben.
09:42Ich kann nur sagen, Geld verdirbt nicht den Charakter.
09:44Das kann ich gut sagen, weil ich habe keinen Sinn.
09:46Okay.
09:47Man darf aber auch noch sagen, man merkt, dass er ein bisschen Mamasöhntchen ist,
09:50weil seine Klamotten sind gebügelt auf der Bühne.
09:52Ah ja.
09:53Hat einer Grund, gell?
09:55Und wie ist es mit dem Golf?
09:56Spielst du so auch Golf?
09:57Nein, gar nicht.
10:00Golfen interessiert mich ganz ehrlich auch nicht.
10:02Wobei das mit das Pipetten oder wie man das nennt, das hat irrsinnig gut auf der Bühne ausgeschaut.
10:06Ja, es ist ja eine Bewegung, die kann man sehr blöd darstellen.
10:09Nein, also das kann ich ganz gut.
10:12Wunderbar.
10:13Ganz, ganz toll.
10:14Ich frage mich, will ich so Kinder haben oder nicht?
10:16Das kann man sich dann für sich selbst entscheiden.
10:19Naja, ich habe Kinder und so ganz entschieden habe ich das auch nicht.
10:22Zumindest nicht beim ersten, aber ich bin sehr glücklich über die zwei.
10:25Wunderbar.
10:25Ich sage euch recht herzlichen Dank.
10:27Danke.
10:27Ja, genau.
10:30Wunderbar.
10:31Es war wirklich fantastisch.
10:32Ein unterhaltsamer Abend, ich kann es Ihnen sagen.
10:34Sehr schön.
10:34Danke euch.
10:35Jetzt habe ich die Eltern da.
10:36Eine Frage.
10:38Könnte ich euch ein Kind werden?
10:39Könnte ich mich adoptieren?
10:41Vom Aussehen her jederzeit.
10:42Du schaust so jung aus.
10:44Ja, ja, bitte eben gleich aufnehmen.
10:46Nein, würden wir machen.
10:48So.
10:48Vorher.
10:49Natürlich.
10:49Wir sind spezialisiert auf schwierige Fälle.
10:53Ich muss sagen, es ist ja fantastisch.
10:55Also diese, die Wandlung der Eltern da und das Entsetzen, was sie durchblickt.
11:00Jetzt weiß ich nicht, ist manches mit Absicht gemacht von den Eltern.
11:05Wir machen doch nichts mit Absicht.
11:10Wie meinst du mit Absicht?
11:11Absicht ja, dass die Kinder zu sich finden.
11:14Wie auch immer.
11:15Nein, glaube ich nicht.
11:17Nein, glaube ich nicht.
11:17Also ich würde es nicht so sehen, sondern ich glaube, das passiert.
11:21Das passiert.
11:22Und es ist auch für uns eher überraschend, weil wir es von der Erziehung eigentlich auch
11:25anders angelegt hätten.
11:26Ja, aber beim Geld, da hört die Freundschaft wahrscheinlich auf und auch der Familienzusammenhalt.
11:35Ja, und ich finde nicht der wichtigste Satz ist, wie viel Geld braucht man, um glücklich
11:38zu sein.
11:39Also das ist die Frage.
11:41Da ist wirklich sehr viel Essenz drin.
11:43Ja, ja, genau.
11:46Wie würdest du deine Rolle beschreiben?
11:48Wie würdest du die Mama beschreiben?
11:52Oh Gott, wie würde ich mich als Mutter beschreiben?
11:54Nein, ich glaube, also ein strenges Regiment habe ich geführt, aber trotzdem sehr liebevoll.
12:02Wir sind ja 68er-Kinder, also schon auch so love und dies und so, aber es ist schon auch
12:11mein Wunsch, dass die Kinder glücklich werden.
12:14Und deswegen haben wir auch wirklich irrsinnige Diskussionen geführt, was machen wir jetzt
12:19mit dieser Riesensumme, weil natürlich gibt man, möchte man meinen, man gibt den Kindern
12:26was.
12:27Aber dadurch, dass sie auch so unterschiedlich sind, war einfach die Angst da, dass es wirklich
12:34das Gefüge kaputt macht.
12:37Und wir wollten es ja auch nicht sagen.
12:39Im Endeffekt haben sie uns ja ein bisschen erpresst, dass wir es sagen.
12:43Und im Endeffekt hatten wir Recht, weil in dem Moment, wo sie wissen, warum wir nach
12:50Kambodscha gehen und erst recht, wenn sie wissen, wie viel Geld wirklich da am Konto
12:56ist, das spreadet es ja total auseinander.
13:01Und es braucht dann doch ganz schön viel Kraft, dass man wieder alle zusammenhält oder
13:09zusammenfindet.
13:10Der Vater war aber auch so ein bisschen im Wigelwagel, ob er nicht sich vielleicht doch
13:13ein Auto leistet?
13:15Naja, das auf jeden Fall.
13:16Das ist dieses Versteckte, das jeder, glaube ich, irgendwann einmal hat.
13:21Dieses Träumen, was mache ich, wenn ich einen Lotto-Sechser habe und wenn ich wirklich einmal
13:25viel Geld habe, wenn ich nicht darauf aufpassen muss, dass jetzt kein Konto überzogen wird.
13:32Und natürlich sind das auch Wünsche, die er hat und das bricht er dann auch aus in dieser
13:37gefährlichen Situation, wo also wirklich der Wahn auch durchschlägt, auch beim Fottern
13:43und so weiter.
13:44Und wo er dann aber auch merkt, was geht jetzt mit mir eigentlich ab?
13:48Was ist da jetzt passiert?
13:51Aber grundsätzlich, also ich gebe mir da alles komplett recht, das ist so, die Eltern
13:57versuchen etwas Gutes zu tun und ja, das kriegst du hundertprozentig am Kopf, wenn du das
14:02versuchst.
14:02Also genau das passiert jetzt momentan gerade bei den Kindern eben.
14:07Also Geld verdiebt ja doch in Charakter.
14:09Ja, natürlich.
14:10Du bist auf einer gewissen Summe.
14:11Ja, ja, und das korrumpiert.
14:12Das korrumpiert.
14:13Das ist gar keine Frage.
14:14Und da ist es ganz egal, wie gefestigt du in deiner Ideologie bist, ob an einer gewissen
14:20Summe, so wie es der Sohn sagt, der Max sagt, bis zu einem gewissen, ob an einem gewissen
14:24Betrag ist auch die Ideologie vorbei, nicht?
14:27Und das stimmt leider Gottes, nicht?
14:29Gerade in Zeiten wie diese.
14:31Es ist einfach wirklich so.
14:33Jetzt kann man sagen, es ist ein wunderbares, unterhaltsames Stück, aber auch mit Tiefgang,
14:38ohne mit einem erhobenen Zeigenfinger.
14:40Würde Sie das auch so sehen?
14:41Absolut.
14:41Ja, ja, ja.
14:43Es ist nämlich wirklich nicht so, dass von der Rampe gepredigt wird oder so, sondern
14:48es wird einfach sehr lebensnah im Prinzip werden die Figuren dargestellt, so wie es
14:54auch wirklich wahrscheinlich in manchen Familien zugeht, auch ohne Millionengewinn, sondern
14:59wo es wirklich darum geht, okay, wie viel Taschengeld kriege ich jetzt und warum kriegt
15:02der mehr als mich hier?
15:04Also, und da sind gewisse Wahrheiten drinnen, aber ich gebe dir vollkommen recht, es gibt
15:09Gott sei Dank keinen erhobenen Zeigefinger, weil das wäre eigentlich, dann würde es kaputt
15:13sein.
15:13So ist es.
15:14Ja.
15:14Und das ist das Schöne bei einer Komödie, man kann das wirklich so schön rüberbringen,
15:18man unterhaltet das Publikum und trotzdem bleibt da ein bisschen was hängen.
15:20Ja, die schwierigen Sachen kann man auch dann mit einer Point auflösen, das Publikum hat
15:26die Möglichkeit, das wegzulachen, aber wir hoffen halt, dass jeder ein bisschen was mit
15:31nach Hause nimmt und vielleicht, weiß ich nicht, dann zu Hause oder ich tue nachher beim
15:35Ochtobay noch einmal kurz darüber reflektiert, das wäre das Schönste, was uns passieren könnte.
15:40Und natürlich, dass es alle weitererzählen, dass wir so tolle Sachen da spielen.
15:44Das kann ich nur sagen, ich kann es auch unserem Publikum sagen, bitte schaut euch das
15:47Stück an, wunderbares Stück, wunderbares Ensemble und auch die Regie, also herrlich, wunderbar,
15:53anschauen und dann kann man selber entscheiden, wie viel nehme ich jetzt mit.
15:56So ist es, ganz genau, genau.
15:57Oder ich will mich nur unterhalten, auch das ist möglich, natürlich.
16:00Danke euch.
16:01Wir danken, danke schön.
16:02Applaus

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