00:00Musik
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00:21Komme, er ist ja grob.
00:25Die hätte gerne einen Schokoi.
00:27Ja bitte, ja.
00:28Warte mal, warte mal, warte mal, schreib das auf.
00:31Ja bitte, ja. Glaubst, ich merk mir das nicht.
00:35Ja bitte, ich merk mir das nicht.
00:44Aber nicht am Schwedenplatz ist der Anzlauch.
00:56Ja, Ost!
00:58Eine Wierschslung!
00:59Was?
01:01Und wo ist der Senf?
01:03Ja, Ost!
01:06Wir haben einen wunderbaren Abend jetzt erlebt.
01:12Jetzt frage ich einen eins, wer ist der Schmäh und wer ist der Lauser?
01:15Na ja, also Schmäh haben wir beide und Lauser sind auch beide.
01:19Wir sind die Schmäh-Lauser!
01:21Das mischt sich manchmal, also wir teilen uns die Rollen.
01:24Das switcht manchmal hin und her.
01:25Manchmal bin der Lauser, manchmal eher der Lauser.
01:27Ja, da werden die Wuchtel und geschupft.
01:29Der eine muss auflegen, der andere schießt sich da.
01:31Ich bin Dennis, so beim Fußball.
01:33Das ist halt eigentlich Hin und Her.
01:34Ja, genau.
01:36Wie seid ihr auf die Idee gekommen, das ist eigentlich Heurigenkavari, was ihr da macht?
01:40Naja, ich würde sagen...
01:41Der Wein hat mir gefällt, aber sonst passiert.
01:43Ja genau, Wein haben wir heute verzichtet, ja.
01:45Damit wir uns den Text leichter merken.
01:48Teilweise hat es ja nicht geklappt, aber das haben wir nicht verraten.
01:53Ja, das lebt doch davon, ne?
01:54Ja, das lebt doch davon, ne?
01:55Ja, Heurigenkavari, ich würde sagen, Heurigenkavari kommt drin vor.
02:00Ja, also es ist ein Verwandlungsstück eigentlich, wo man den Dr. Sigmund Freud und seine Auswirkungen,
02:08die er vielleicht teilweise auch heute noch behandeln will.
02:11Ja, wir zeigen, wie zum Beispiel, dass einer plötzlich als Frau kommt, ne?
02:15Und wir haben auch sehr, von der Sprache her, sehr viel geboten.
02:20Nämlich das reine Hochdeutsch, ja, in dem Romaner und Julius, ja, rein noch Shakespeare.
02:29Und haben auch versucht, dazwischen auch nicht so sehr ins Wienerische zu verfallen.
02:35Aber ein großes Vorbild sind natürlich die Spitzburen.
02:37Keine Frage, da waren einige Witze von ihr dabei, die ich schon als Kind sehr verehrt habe.
02:42Der Hakenhofgossen, oder wie die geheißen?
02:44Ja, ja, Hakenhofer, ja.
02:45Hakenhofergossen, genau.
02:46Ja, genau.
03:00Macht Sie, das ist ja auch schon was Tolles, aber macht ihr auch ein anderes Kabarett?
03:06Das ist unser erstes und einstweilen noch einziges Kabarett.
03:09Wir sind am Start der Österreich-Tournee. Das nächste Mal werden wir ein paar Mal noch in Wien auftreten, aber
03:15auch in Linz, in dem Linzer Theater, ein kleines Theater.
03:20Ja, werden wir schauen. Wir haben so viel investiert in dieses Programm, das wollen wir maximal oft bringen.
03:26Wir wollen die Leute bringen, ja.
03:27Ja, und jetzt bitte, sag mal, was bist du eigentlich?
03:31Ja, ich bin, ich bin, ich bin, ich bin, ich bin ich, ja, ich bin der Lauser, der Schmecker, der
03:35Nikolauser.
03:36Ja, naja, was hast du für einen Hintergrund?
03:37Naja, ich komme eigentlich von der Schauspielerei, ich bin, ich bin Schauspieler und wollte eigentlich immer schon ein bisschen...
03:43Man dachte, ihr habt das schon mal gesehen, auf der Bühne.
03:44Aha, ja, kann sein, kann sein, kann durchaus sein. Also in Wien habe ich schon die kleineren Bühnen alle durch
03:50sozusagen, bewege mich hauptsächlich in der freien Szene.
03:55Es gibt da ganz tolle freie Szene in Wien und ich genieße es sehr. Und es ist jetzt ein kleiner
03:59Exkurs in das Kabarett.
04:01Nee, gefällt mir irrsinnig gut. Komödie war immer schon so mein, mein, mein, mein, mein, mein, mein Wunsch.
04:08Und finde ich, also Komödie finde ich grundsätzlich auch immer, finde ich die größte Kunst, weil Leute zum Lachen bringen
04:13ist für mich wirklich das Größte.
04:14Und es macht auch irrsinnig Spaß.
04:16Und jetzt habe ich mich halt wirklich daran konzentriert, mit dem Kali gemeinsam jetzt wirklich nicht nur Komödie im Theater
04:24zu machen,
04:25sondern wirklich einfach jetzt ein Pointen-Feuerwerk zu starten.
04:28Und das ist uns, glaube ich, im Großen und Ganzen schon... hat geklappt.
04:33Wer ruft nach mir?
04:34Oh, heule Schönheit! Dort!
04:41Ich habe gesagt, die Zehnte angedeutet.
04:45Oh, heule, Jungs, da dort auf dem... mit dem schönen Balkon.
04:50Auf dem schönen Balkon.
04:54Verzeiht mir meine Dreistigkeit.
04:56Mein Herz schwebt schier wie ein Ballone.
05:00Beim Anblick eurer Herrlichkeit, nie, was meine Augen liefern könnt.
05:06Zu sehen solch üppig Brat, euer anblick düstere Tag verschönt, erhellt die grausig-finstere Nacht.
05:17Lieber, sag was, füllt ihm ein, will unerhörtes Reden.
05:23Ja, er ist ein reiner Zimmernerist, das sagt er jetzt.
05:27Und das ist auch schon eine gute Basis.
05:30Ich habe immer einen Partner gesucht, der noch besser ist als ich, ja.
05:34Und das war schwierig.
05:36Aber wir sind also das erste Mal aufgetreten vor einem Jahr im Metropoldi.
05:41Ja, das war für uns der Startschuss, wir haben da auch volles Haus gehabt, das ist ein kleines Saal, also
05:4670, 80 Leute.
05:47Und haben gemerkt, wie der Funke überspringt, ja.
05:50Wie die alle mitgelacht haben, mitgeklatscht haben, mitgetan haben, wenn man sie angesprochen hat.
06:14Mitgesungen haben und das war, glaube ich, für Nikolaus die Bestätigung, dass wir weitermachen.
06:21Das hätte auch schief gehen können.
06:22Man weiß es, bei Comedien und auch beim Kabarett weiß man eigentlich, man probt ja natürlich Monate, Wochen lang, Monate
06:30lang.
06:31Und geht davon aus, was man selber witzig findet.
06:36Da bleibt man dran.
06:38Aber ob es wirklich funktioniert, ist im Endeffekt, dann weiß man wirklich erst, wenn da Leute drinnen sitzen.
06:44Wann das Feedback kommt, das ist interessant.
06:46Manchmal sind Pointen, wo man sich denkt, das sind Riesenlacher, die gehen unter.
06:50Und an den Sachen, wo man sich denkt, das ist jetzt vielleicht witzig, da könnten es schmunzeln, Riesenbrüller.
06:54Also diese Dynamik vom Publikum, das auch jedes Mal anders ist.
06:58Die lachen auch an anderen Stellen.
07:00Das ist sehr, sehr interessant.
07:01Das macht es natürlich spannend und lebendig.
07:03Welches Instrument spielt der liebe Gott?
07:08Das weiß keiner.
07:10Na die Tuba.
07:11Was?
07:12Es heißt ja, Gott, der Tubaist im Himmel.
07:21Das ist ja wohl eine große Witz hat drauf.
07:23Ja.
07:25Aber seinerzeit, wie ich meine kleine Buben taufen wollte, bin ich zum Pfarrer gegangen und der sagt zu mir,
07:34Herr Seil, Sie können doch Ihren Sohn nicht nach taufen.
07:38Wieso denn nicht?
07:39Das ist kaputt.
07:40Ja, wieso?
07:42Nur ein Seil, geht eh ganz gut.
07:49Jetzt hat sich das so leicht angehört.
07:51Das kommt einem Zuschauer sehr leicht vor, wie Sie das hingebracht haben.
07:56Wobei ich weiß, da steckt eine Heidenarbeit dahinter.
07:58Dann habt ihr gewonnen.
07:59Dann habt ihr gewonnen, genau.
07:59Und dann war es richtig.
08:00Wenn es leicht wirkt.
08:01Genau.
08:01Aber da ist schon viel Arbeit dahinter.
08:03Das darf ich schon verraten.
08:04Absolut.
08:05Und was sehr gut war mit der Musik.
08:07Das waren wirklich alle drei fantastische Musikerinnen und Musiker.
08:11Also das passt so richtig.
08:13Und darum, ich habe nur mehr auf den Wein gewonnen.
08:15Ja.
08:15Ja, ja, ja.
08:16Ja, den werden wir uns jetzt holen.
08:17Unbedingt.
08:18Dann sage ich recht herzlichen Dank.
08:19Wo kann man euch jetzt als nächster sehen?
08:21Nächste Woche, Tulln.
08:23Kunstwerkstatt Tulln, 20.
08:24Freitag, 20.
08:26März.
08:27Das ist ja nicht so weit von Wien entfernt.
08:29Das ist meine Heimatstadt, auch wo mein Seppioper herkommt, von dem auch viele Texte und Gedichte
08:33stammen und genau, das ist unser nächster Auftritt.
08:36Und einfach schmählauser googeln und dann findet man uns.
08:41Ja, wir sind einmalig im Google.
08:43Wenn man schmählauser findet, findet man uns.
08:46Wunderbar.
08:46Ich kann nur sagen, ein wunderbarer Abend.
08:48Tolle Sache.
08:49Ja, und das zahlt sich aus, das anzuschauen.
08:52Ich bedanke mich herzlich.
08:53Vielen Dank.
08:53Danke sehr.
09:22Applaus
09:24Applaus
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