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  • vor 2 Tagen
Bereits einmal in der Zeit zurückzuspringen klingt beeindruckend, doch Rishe dreht mittlerweile ihre siebte Extrarunde! Immer wieder verstarb sie mit zwanzig Jahren und wurde stets um fünf Jahre in der Zeit zurückversetzt. Dabei durchlebt sie vielseitige Berufe, sei es als Händlerin, Doktorin, Dienstmädchen oder Ritterin. Nun ist es aber an der Zeit, die Füße hochzulegen. Um jenes ruhige Leben zu erreichen, muss sie einen wunderschönen Prinzen heiraten, der paradoxerweise für ihren Tod als Ritterin verantwortlich war. Die Erfahrungen und Fähigkeiten aus all ihren vergangenen Leben ermöglichen es ihr, endlich diese Zeitschleife zu durchbrechen und ihrem Wunsch nach einem langen, friedlichen Leben nachzukommen.

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😹
Spaß
Transkript
00:02WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
00:41WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
01:28WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
01:36Du bist so langsam, Lucius! Sträng dich an!
01:38Jawohl!
01:41Ich bitte euch, wörter Prinz Theodora.
01:44Tja, weißt du...
01:45Ich möchte dir natürlich helfen, aber doch nicht so.
01:48Du willst wirklich als Mann verkleidet dem Ausbildungschor der Ritter beitreten?
01:52Ich glaube nicht, dass das eine gute Idee ist.
01:55Wieso sollte ich dich denn bei sowas unterstützen?
01:57Habt ihr mir nicht neulich erst einen Brief geschrieben in dem Stand, dass ich mich in allen Belangen an euch
02:02wenden könnte?
02:03Naja, das... Ja, das ist wahr.
02:06Aber ist es wirklich nötig, dem Chor beizutreten?
02:09Du könntest einfach irgendeinen Ritter bitten, dich auszubilden.
02:12Der würde mich doch mit Samthandschuhen anpacken.
02:14Und ich will keine Extrabehandlung erhalten.
02:16Das ist nicht zu glauben.
02:18Du willst ernsthaft, dass man dich grob behandelt?
02:20Für mich wäre das nichts...
02:23Hm?
02:24Moment.
02:28Eure Hoheit?
02:29Also gut.
02:30Ich werde meiner reizenden Schwägerin zur Seite stehen.
02:33Und ich werde alles daran setzen, dass dein Wunsch in Erfüllung geht.
02:37Habt ihr eure Meinung etwa geändert?
02:39Ich hab mir gedacht, es könnte vielleicht doch ganz lustig sein.
02:43Selbst mein älterer Bruder hätte sich bestimmt nie träumen lassen, dass seine eigene Frau sich als Mann verkleidet und unter
02:49die Ritter mischt.
02:49Die Gelegenheit, ihn so zu überraschen, kann ich mir beim besten Willen nicht entgehen lassen.
02:53Aus eurem Mund klingt das so, als würde ich das nur tun, weil ich die Absicht habe, Prinz Arnold zu
02:57schockieren.
03:00Ich würde so gerne den Gesichtsausdruck meines verehrten Bruders sehen, wenn er davon erfährt.
03:11Das reicht für heute.
03:12Wegtreten!
03:13Jawohl, vielen Dank!
03:17Das ist die Grundausbildung von Galkain?
03:21Alles in Ordnung, Lucius?
03:24Prinz, danke. Ich muss mich nur kurz ausruhen.
03:28Ich setz mich mal dazu. Im Gasthaus bin ich sowieso wieder allein.
03:32Im Gasthaus?
03:34Ja, denn ich komme aus Schutena. Warst du schon mal dort? Ist eine Hafenstadt im Norden.
03:39Dort liegen doch die Schiffe aus Koyol an, oder?
03:42Genau. Es ist eine herrliche Stadt. Wenn ich ihn nicht so bewundern würde, hätte ich Schutena nie verlassen.
03:48Nur um hier bei euch in Galkain Ritter zu werden.
03:51Wen meinst du?
03:52Na, Prinz Arnold natürlich.
03:55Ein Kriegsheld. Ein Meister des Schwertes. Er ist unglaublich, oder?
03:59Ja.
04:00Ja. Ich träum davon, eines Tages ein ganz großer Ritter zu werden. Wie Prinz Arnold.
04:05Duda. Es gehört sich nicht, Mitglieder der Königsfamilie so zu nennen.
04:09Achte darauf, dass du ihn seine Hoheit in Kronprinzen nennst.
04:12Ja, jawohl.
04:13Merkt euch das. Und jetzt hebt eure Köpfe.
04:17Ihr seid doch Graf Lorwein.
04:21Graf Lorwein? Der Wächter des Nordens und Gefolgsmann der Königsfamilie von Galkain.
04:27In drei Jahren wird ihn Arnold als Kaiser zum Schwerverbrecher erklären und umbringen lassen.
04:35Hat er bemerkt, dass ich mich verkleidet?
04:37Du isst bestimmt gerne Hühnchen, oder?
04:41Ja, ja, tatsächlich.
04:43Ich verstehe. Dann solltest du etwas mehr davon essen.
04:46Du siehst zu mager aus.
04:48Sieh zu, dass du schleunigst ein paar Muskeln aufbaust.
04:51Jawohl.
04:52Dann ab morgen werde ich einer derjenigen sein, die euch unterrichten.
04:55Ich kann's kaum erwarten.
04:57Ha?
04:58Durchlaucht. Es ist bald Zeit für eure Audienz bei seiner Majestät.
05:02Ja, ich komme sofort. Entschuldigt mich.
05:05Hab vielen Dank.
05:06Ja, vielen Dank.
05:36Also, ich bin wieder da.
05:37Willkommen daheim.
05:47Prinz Arnold, guten Morgen.
05:50Ich hoffe, ihr habt letzte Nacht gut in den Schlaf gefunden.
05:53Ja.
05:57Hoheit?
05:59Komm morgen Nachmittag um zwei Uhr zum hinteren westlichen Tor.
06:03Lass dich von niemandem sehen.
06:08Soll ich vielleicht meine Haare färben?
06:11Nein, ist nicht nötig.
06:12Verstehe.
06:13Dann werde ich in Kleidern kommen, die in der Stadt nicht auffallen.
06:21Ähm, Fräulein Riescher?
06:24Ja, Elsa?
06:25Warum habt ihr vorhin eigentlich mit Kronprinz Arnold geflüstert?
06:28Stell dir vor, wir werden morgen gemeinsam in die Stadt gehen.
06:31Verstehe.
06:32Dürfte ich vielleicht fragen, was der Anlass dafür ist?
06:35Ich bin sicher, es handelt sich um etwas Offizielles.
06:39Es wäre wohl besser, mich unauffällig zu kleiden.
06:42Ein braunes Leinkleid und eine einfache graue Robe.
06:45Fräulein Riescher!
06:46Ich kümmere mich darum.
06:48Hä?
06:48Was?
06:49Worum denn?
06:50Ich verspreche euch, dass niemand in der Stadt hübscher sein wird als ihr.
06:54Was?
07:02Hier sollte uns niemand sehen.
07:05Du kannst deine Kapuze jetzt abnehmen.
07:09Nur keine Sorge.
07:10Keiner unserer Bürger weiß, wer du wirklich bist.
07:13Stimmt, ja.
07:29Ich weiß genau, was ihr sagen wollt.
07:31Ich hatte vermutet, dass es sich um eine offizielle Angelegenheit handelt, aber zu schlicht gekleidet würde ich auch auffallen.
07:37Von dir hätte ich erwartet, in einem Leinenkleid und einer einfachen Robe zu kommen.
07:42Gibt's ja nicht. Bin ich etwa so leicht zu durchschauen?
07:44Das Werk deines Dienstmädchens?
07:46An deinem Kleid gibt es nichts auszusetzen.
07:49Wirklich nicht?
07:50Im Gegenteil. Ich muss dein Dienstmädchen dafür loben.
07:53Lass uns gehen.
07:54Was?
07:55Bitte wartet auf mich!
08:07Wie prächtig!
08:10Ein ganz gewöhnlicher Markt. Nichts Besonderes.
08:12Da bin ich anderer Meinung.
08:14Das sind Kokitos berühmte Trauben.
08:17Sind das nicht seltene Salufvogel-Eier?
08:19Und wenn das dann nicht...
08:26An einem Marktplatz kann man natürlich den Zustand der Wirtschaft ablesen, aber er spiegelt
08:31auch wieder, wie es um den öffentlichen Frieden der Region steht.
08:38Eine Taschenuhr?
08:41Oh halt, wohin geht's?
08:43Du willst dir doch sicher etwas umsehen.
08:47Ja, vielen lieben Dank.
08:53Alles frisch!
08:55Hier rüber! Beeren heute gepflückt!
08:57Eine Spezialität aus Koyol!
08:59Gerade erst frisch aus Schutena geliefert worden!
09:01Junge Dame, ich mach euch einen guten Preis!
09:05Danke für eure Geduld.
09:07Warte.
09:08Was soll denn das für ein bedrohliches Ding sein?
09:11Eine leckere Frucht aus Koyol.
09:12Sie sieht ungewöhnlich aus, ist aber sehr gesund und wirklich nahrhaft.
09:16Ich glaube nicht.
09:17Nein, danke.
09:17Was so aussieht, kann doch nur...
09:19Sie ist aber gut für die Gesundheit.
09:28Na, wie schmeckt sie?
09:29In Wirklichkeit sind sie viel süßer, als man denkt.
09:34Ich muss gestehen, sie schmeckt sehr nahrhaft.
09:37Na, dann guck doch nicht so sauer.
09:43Wir sollten uns auf den Weg machen.
09:45Wenn wir zu lange hierbleiben,
09:47werden uns Olivers Laufburschen finden.
09:54Er erfüllt heute keine offiziellen Pflichten?
10:02Die Inhaberin dieses Geschäfts kommt nie zum Palast.
10:05Also lässt es sich nicht vermeiden, dass wir zu ihr gehen.
10:15Wir haben eure Ankunft erwartet.
10:18Im Dienst eurer Hoheit des Kronprinzen tätig zu werden, ist uns eine große...
10:22Genug der Vorrede.
10:24Hebt euer Haut.
10:26Es ist eine Ehre, euch kennenzulernen.
10:28Ich bin die Inhaberin dieses Geschäfts.
10:30Mein Name ist Mihaela Laura Wehrmann.
10:33Sehr erfreut.
10:34Und mein Name ist Riesche Irmgard Beizner.
10:41Wie schön.
10:43Vielen Dank, wir sind nur bescheidene Juweliere.
10:47Fräulein Riesche, was denkt ihr?
10:49Welcher dieser Steine ist eurer Meinung nach eine Fälschung?
10:52Was?
10:54Riesche, sag, was denkst du?
11:12Ich weiß es nicht.
11:14Wie herrlich, was für eine klare Antwort.
11:16Es ist eine wunderbare und seltene Tugend, so ehrlich zu antworten.
11:20Deshalb würde ich Sie bitten, mir zur Begutachtung eine Lupe zu leihen.
11:34Jeder der Steine hat einen hohen Transparenzgrad und ist sehr fein geschliffen.
11:41Aber...
11:43Diese Juwelen sind alle drei Imitationen, nicht wahr?
11:46Oh, ich habe euch unterschätzt.
11:49Ihr seid die Erste, die mich um eine Lupe zur Begutachtung gebeten hat.
11:55Nichtsdestotrotz sind sie wirklich wunderschön.
11:57Es gibt sicher sehr viele Menschen, die, selbst wenn sie wüssten, dass diese Steine nur Imitationen sind,
12:03sie trotzdem lieben und schätzen würden.
12:08Ihr seid wirklich...
12:11Meine Bewunderung für euch wächst immer mehr.
12:14Nein, ihr seid zu freundlich.
12:16Die Waren in diesem Geschäft verkaufen wir ausschließlich an ausgewählte Kundschaft.
12:21Es wäre mir ein Vergnügen, euch die besten Stücke präsentieren zu dürfen.
12:26Na dann beeilt euch bitte und bringt dem Fräulein genau das, was es sich wünscht.
12:31Ja, es soll alles zu ihrer Zufriedenheit geschehen.
12:34Was geht hier vor sich?
12:36Ich hatte gedacht, ich würde euch begleiten, damit eure Wünsche erfüllt werden.
12:41Das Einzige, was ich mir von dir wünsche, ist, dass du dir einen Ring von mir schenken lässt.
12:47Was für einen Ring?
12:49Der Prinz ist auf der Suche nach einem Ring, den er seiner Braut bei der Hochzeitszeremonie schenken kann.
12:54Ich bereite gleich alles vor.
12:58Ein Ring für die Braut? Zu welchem Zweck?
13:01In Galkain sind Ringe bei der Trauung doch gar nicht üblich.
13:05Aber vor allem...
13:08Darf ich fragen, wie ihr auf diese Idee gekommen seid?
13:11Hätte ich dir gesagt, ich würde dir einen Ring kaufen, dann hättest du ihn sicher nicht unvoreingenommen ausgesucht.
13:16Habe ich nicht recht?
13:17Ich kenne dich gut genug. Du möchtest nicht, dass andere dir Geschenke machen.
13:21Hier werden nur erstklassige Steine verwendet.
13:24Der Preis spielt dabei keine Rolle.
13:26Nein, einen so wertvollen Ring kann ich unmöglich annehmen. Besonders, weil ich...
13:30Wenn du dir hier von mir einen Ring kaufen lässt, dann kommt mein ungenutztes Vermögen endlich wieder in den Umlauf.
13:35Und das hilft der Wirtschaft.
13:39Ich verstehe.
13:40Wenn das so ist, dann werde ich einen aussuchen.
13:44In aller Aufrichtigkeit und mit Verstand.
13:52Der Ring wird mir bei der Hochzeit überreicht, also wäre vielleicht ein Diamant am besten.
13:57Oder ein Smaragd, passend zu meinen Augen.
14:11Ich möchte mich nicht aufdrängen, aber dürfte ich vielleicht einen Vorschlag machen?
14:15Oh ja, ich bitte darum.
14:17Ein geliebtes Schmuckstück anzulegen und mit Stolz zu tragen, ist etwas, das ein junges Mädchen wie euch bereits mit Mut
14:23erfüllen kann.
14:25Es soll ein ganz persönliches Schutzamulett werden.
14:29Wählt etwas, das euch wirklich gefällt.
14:32Zum Beispiel, Fräulein Riesche, welches hat eure Lieblingsfarbe?
14:35Meine Lieblingsfarbe?
14:47Wie kristallklares Eis aus einem gefrorenen See in einem kalten Land.
14:52Das ist die Farbe.
14:56Habt ihr vielleicht einen Stein, der die gleiche Farbe wie Prinz Arnolds Augen hat?
15:12Ach du liebe Güte, Oli.
15:13Nein, das hab ich nicht so gemeint, da hab ich wohl etwas übertrieben.
15:16Was ist nur über mich gekommen?
15:17Ich wollte damit sagen, dass seine Augen sehr ausdrucksstark sind und mir insbesondere ihre Farbe schon immer unglaublich gut gefallen
15:23hat.
15:23Ich wette, ihr müsst unentwegt an sie denken.
15:26Einen kurzen Augenblick Geduld.
15:29Ich habe da etwas, das euch gefallen würde.
15:32Bitte so wartet doch!
15:38Bitte vergesst, was hier gerade passiert ist.
15:47Die Sonne wird gleich untergehen und legt sich so schön über den Palast.
15:55Sag, wieso willst du den Ring an deiner linken Hand tragen?
15:58Als sie deine Ringgröße gemessen haben, hast du ihnen doch deine linke Hand gereicht.
16:06Naja, das war wahrscheinlich aus Gewohnheit.
16:09Bei der Hochzeit, einen Ring an den Ringfinger der linken Hand zu stecken, ist Brauch in meinem Geburtsland.
16:16Warum wollt ihr mir überhaupt einen Ring schenken?
16:19Nur so, dass es ein Ring ist, hat keine besondere Bedeutung.
16:24Aber ich dachte mir, du arbeitest doch viel mit deinen Händen.
16:29Wenn du an deiner Hand ein Schmuckstück von mir tragen würdest, würdest du sicher oft an mich denken.
16:37Das ist...
16:48In Ordnung.
16:50Sobald der Ring fertiggestellt ist, werde ich ihn euch als erstes zeigen.
16:54Gut.
17:09Da fällt mir ein...
17:12Ich habe gehört, dass Graf Lorwein eingetroffen sein soll.
17:17Wem stattet er Besuch ab?
17:18Ich habe ihn eingeladen. Er ist der Beste, die man sich für das Ausbildungschor der Ritter wünschen kann.
17:25Da wäre noch was.
17:28Vielleicht irre ich mich ja. Aber erwartet ihr noch jemanden?
17:31Ich muss gestehen, diese Frage überrascht mich etwas.
17:34Graf Lorwein ist für einen sehr wichtigen Stützpunkt im Norden zuständig.
17:39Ich kann mir nicht vorstellen, dass ihr ihn nur als Ausbilder hierher eingeladen habt.
17:44Wie kommst du überhaupt darauf, dass ich auf jemanden warte?
17:48Ihr habt heute ständig auf eure Taschenuhr geschaut.
17:52Ich dachte, es sei euch wichtig, rechtzeitig zurückzukehren.
17:56Doch seitdem wir hier angekommen sind, habt ihr kein einziges Mal auf die Uhr geblickt.
18:00Denn von hier aus kann man bestens beobachten, wer das Haupttor passiert, um in die Stadt zu gelangen.
18:08Vor kurzem erreichte mich der Brief einer Königsfamilie aus einem anderen Land.
18:12Der Absender sagte, er könne nicht zur Hochzeit kommen, weshalb er schon vorher seine Aufwartung machen wolle.
18:18Noch bevor ich antworten konnte, kam ein weiterer Brief.
18:23In dem stand, dass er uns unbedingt gratulieren wolle und er sich daher bereits auf den Weg gemacht hätte.
18:29Auf dem Markt habe ich Früchte gesehen, die soeben erst aus Koyol angekommen waren.
18:33War der Absender des Briefs auf demselben Schiff?
18:36Wenn man den Berichten meiner Speer glaubt und die Zeit einberechnet, die eine Kutsche bräuchte.
19:00Fräulein Weizner, ich will dieses Königreich beschützen.
19:10Prinz Kyle!
19:15Vorhin hatte Prinz Kyle eine Audienz bei meinem Vater, dem Kaiser, der ihm den Aufenthalt gestattet hat.
19:20Es wirkt so, als würde er mit seinem Besuch ein bestimmtes Ziel verfolgen.
19:26Seine Hoheit, der Prinz von Koyol, Kyle Morgan Cleverley, wünscht einzutreten.
19:33Meine Gratulation. Die besten Wünsche an das Brautpaar, Prinz Arnold.
19:38Ich, Kyle Morgan Cleverley, bin auf Geheiß meines Vaters, des Königs von Koyol, hierher geeilt, um euch diese Nachricht zu
19:44überbringen.
19:45Ihr habt wahrlich eine beschwerliche Reise auf euch genommen. Dafür danke ich euch von ganzem Herzen.
19:51Zwischen den reichen Galkain und Koyol besteht ein großes Machtgefälle.
19:56Koyol ist ein Land, das Edelsteine, Gold und Silber produziert.
19:59Durchaus wohlhabend, aber das ganze Jahr über durch Schnee und Eis weitgehend abgeschnitten.
20:05Für Lebensmittel und andere Güter ist es auf den Handel mit Nachbarländern angewiesen.
20:10Und in fünf Jahren wird es von dem von Prinz Arnold angezettelten Krieg untergehen.
20:17Reise?
20:18Ja, was kann ich für euch tun, mein Prinz?
20:22Das ist meine zukünftige Ehefrau.
20:24Es ist mir eine Ehre, euch kennenzulernen.
20:26Mein Name ist Riesche Irmgard Weizner, hoch erfreut.
20:29Nein, die Ehre ist ganz auf meiner Seite.
20:32Ich habe natürlich nicht den geringsten Zweifel gehabt, dass die Verlobte von Prinz Arnold eine wunderschöne Frau sein würde.
20:43Doch wie konnte ich ahnen, dass ihr derart betörend seid?
20:47Ihr seid wahrlich strahlend schön, wie eine Göttin.
20:51Ihr treibt mir die Röte ins Gesicht, werter Prinz Kyle.
20:54Die diplomatischen Floskeln mal beiseite.
20:57Prinz Kyle ist viel zu blass.
20:59Seine Haut ist ohnehin schon hell, aber er sieht fast aus, als laufe er blau an.
21:13Habt ihr etwas herausgefunden?
21:16Nein, nicht wirklich.
21:17Nichts als harmlose Äußerung.
21:19Ich habe keine Ahnung, was er vorhat.
21:21Und warum habt ihr ihn vorhin mit euren Blicken durchbohrt, als hättet ihr große Lust, ihn gleich hier an Ort
21:25und Stelle zu erdolchen?
21:27Das ist unwichtig.
21:29Wichtiger ist, dass er einige Gelehrte aus Koyol mitgebracht hat.
21:34Endlich hast du wieder Farbe im Gesicht, Kyle.
21:39Kann es sein, dass er dabei ist?
21:41Wenn du hören willst, was sie zu sagen haben, kann ich das einrichten.
21:46Nur zu gern.
21:47Ich habe zufällig gehört, dass Prinz Kyle gesundheitlich sehr angeschlagen ist.
21:51Und ich habe eine Medizin, die ich ihm gerne anbieten möchte.
21:53Wenn die Gelehrten, die er bei sich hat, das zulassen, dann wäre es nicht nötig, sie heimlich in sein Essen
21:58zu mischen.
22:01Das war nur ein Scherz.
22:02Aus deinem Munde klingt es nicht nach einem Scherz.
22:05Wie dem auch sei, morgen gibt es einen Empfang für ihn.
22:08Lästige Sache.
22:09Ich kümmere mich darum und treffe alle Vorbereitungen.
22:12Ich würde dafür sorgen, dass Kyle dort auch Lorwein begegnet.
22:15Meine Hoffnung ist, dass das Kyle abschrecken wird, was auch immer er plant.
22:20Hey, wieso schaust du mich so an?
22:23Ach, nichts.
22:25Wenn Graf Lorwein morgen tatsächlich zu diesem Empfang erscheint,
22:29erkennt er mich vielleicht als Lucius wieder.
22:35Das war's für heute.
23:01Das war's für heute.
23:44iczしくて消えない君のそのままでいいよ分からなくていいよ何度でも手を引くよ君が歩く道を

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