- vor 2 Tagen
Bereits einmal in der Zeit zurückzuspringen klingt beeindruckend, doch Rishe dreht mittlerweile ihre siebte Extrarunde! Immer wieder verstarb sie mit zwanzig Jahren und wurde stets um fünf Jahre in der Zeit zurückversetzt. Dabei durchlebt sie vielseitige Berufe, sei es als Händlerin, Doktorin, Dienstmädchen oder Ritterin. Nun ist es aber an der Zeit, die Füße hochzulegen. Um jenes ruhige Leben zu erreichen, muss sie einen wunderschönen Prinzen heiraten, der paradoxerweise für ihren Tod als Ritterin verantwortlich war. Die Erfahrungen und Fähigkeiten aus all ihren vergangenen Leben ermöglichen es ihr, endlich diese Zeitschleife zu durchbrechen und ihrem Wunsch nach einem langen, friedlichen Leben nachzukommen.
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😹
SpaßTranskript
00:10Die Schwiegerin
00:30Will ich dir etwas über ihn erzählen?
00:32Mein älterer Bruder ist ein Mensch, dem es nichts ausmacht, andere umzubringen. Zu morden lässt ihn Fälligkeit.
00:39Das weiß ich. Arnold Hain wird in anderen Ländern Massaker verüben und jede Nation auf der Welt überfallen.
00:47Wohl angemerkt spreche ich hier nicht von seinen Kämpfen auf dem Schlachtfeld.
00:51Und worauf genau wollt ihr hinaus?
00:55Weißt du, mein lieber Bruder hat kaltblütig seine eigene Mutter umgebracht.
01:00Eine wahrlich schreckliche Geschichte. Seine eigene Mutter zu erschlagen, das ist doch abstoßend, nicht wahr?
01:08Und eines Tages tötet er auch dich.
01:12Und wenn schon, ich habe damit kein Problem.
01:14Es überrascht euch vielleicht doch.
01:17Mir ist das alles durchaus bewusst.
01:18Und trotzdem werde ich seine Frau.
01:35Mir ist das alles durchaus bewusst.
02:19Untertitelung des ZDF, 2020
02:49Untertitelung des ZDF, 2020
03:18Untertitelung des ZDF, 2020
03:21Hör mal, Bruder, was ich da eben gesagt habe, meine ich ganz anders. Das ist alles ein Missverständnis.
03:27Theodore.
03:29Ich habe dir doch befohlen, dich von Rische fernzuhalten.
03:38Verzeih mir, es tut mir leid.
03:39Lass uns gehen, Rische.
03:41Bitte wartet eure Hoheit. Sprecht doch wenigstens kurz mit eurem Bruder.
03:45Nicht nötig.
03:46Aber...
03:47Verstanden?
03:51Jawohl.
03:59Es ist wirklich genauso, wie ich es mir gedacht habe, liebste Rische.
04:06Es tut mir wirklich leid, Bruder. Ich werde deine Braut in Zukunft nicht mehr behelligen.
04:14Ich wünsche eine gute Nacht. Es hat mich gefreut, dich nach so langer Zeit mal wieder persönlich zu sehen.
04:27Und dich hatte ich auch ermahnt.
04:29Die Einladung herzukommen war in eurem Namen verfasst. Das konnte ich doch nicht ignorieren.
04:34Allerdings wusste ich so oder so, dass ihr herkommt.
04:39Ich bekam tatsächlich eine Antwort auf einen Brief, den ich nie geschickt hatte.
04:43Darauf musste ich reagieren.
04:45Danke, dass ihr erschienen seid.
04:51Was hast du?
04:54Verratet ihr mir, warum euch solche Grausamkeit nachgesagt wird?
04:58Na sicher, weil es die Wahrheit ist.
05:00Ihr sagtet, im letzten Krieg seien viele Menschen durch eure Hand gestorben.
05:05Und doch habe ich euch, seitdem ich hier bin, als bemerkenswert rücksichtsvoll und freundlich erlebt.
05:12Tja, vielleicht habe ich dich zu sehr verwöhnt.
05:18Wenn du in diesem Palast überleben willst, solltest du dich von solchen romantischen Gedanken verabschieden.
05:25Ich vertraue auf das, was ich hier bisher gesehen habe.
05:28Du hast mich noch nie auf dem Schlachtfeld gesehen.
05:30Du weißt nicht, was du sagst.
05:32Und dennoch, diese liebevolle Rücksicht und Fürsorge, das ist doch nichts, was ich mir eingebildet habe.
05:36Mach dich nicht lächerlich.
05:38Du bist nur hier, weil du mir von Nutzen bist.
05:41Das mag sein.
05:42Und doch glaube ich nicht, dass ich es hier mit einem grausamen Menschen zu tun habe.
05:48Mein Ehemann.
05:57Woher kommt diese Entschlossenheit, die du in dir trägst?
06:01Was lässt euch glauben, ich sei entschlossen?
06:03Ich kann es in deine Augen sehen.
06:05Es sind die Augen von jemandem, der auf dem Schlachtfeld steht.
06:09Solange ich meinen Überzeugungen treu bleiben kann, ist es mir egal, ob ich hier sterbe.
06:13Aber das ist es, was ich aus deinem Blick ablesen kann.
06:16Ich sehe einen eisernen Willen zu überleben.
06:19Du würdest nie aufgeben, sondern weiter kämpfen.
06:22Bis zum Ende.
06:23Es sind Momente, in denen ich Menschen wie dich töten musste, die zu den Schlimmsten meines Lebens zählen.
06:30Auch er leidet unter seinen Erinnerungen?
06:32Sehe ich da Furcht in ihm?
06:36Ich habe Träume, in denen ich getötet werde.
06:39Erst wenn ich aufwache, weiß ich, dass ich lebe.
06:42Hier und jetzt.
06:45Aber manchmal habe ich große Angst.
06:48Wovor?
06:49Ich stelle mir vor, dass ich nicht aufwache und tatsächlich gestorben bin.
06:53Und dass alles, was ich jetzt erlebe, Teil des langen Traums ist, den ich nach meinem Tod habe.
06:59Ich wusste gar nicht, dass ich solche Gefühle in mir trage.
07:03Nein.
07:04Was macht es schon, wenn ich Angst habe?
07:08Trotzdem habe ich mich entschieden.
07:10Egal, was dieses Leben auch bringen mag, ich werde mich dem stellen und nicht weglaufen.
07:15Und tief in mir spüre ich das Verlangen, dieses Leben mit euch zu verbringen.
07:20Das ist mein Entschluss.
07:48Das ist dumm von dir.
07:51Diese Art von Entschlossenheit braucht es nicht, um meine Frau zu werden.
08:05Das ist mein Entschluss.
08:27Was war das denn gestern?
08:33Außerdem.
08:35Diese Art von Entschlossenheit braucht es nicht, um meine Frau zu werden.
08:39Wie hat er das gemeint?
08:44Fräulein Rieche, habt ihr vergangene Nacht etwa wieder schlecht geschlafen?
08:48Ah, Else.
08:49Ihr habt in den letzten Tagen zu viel gearbeitet.
08:52Kein Grund zur Sorge, mir geht es gut.
08:54Das sag ich so.
08:56Aber ich bin tatsächlich ziemlich erschöpft.
09:04So glänzend und so glatt.
09:08Das ist meine Erfindung, mit der ich Tally ködern möchte.
09:11Du kommst gerade recht.
09:13Setzt du dich für mich dorthin?
09:16Im Osten ist es Brauch, Fingernägel mit Farbstoffen aus Blumen zu färben.
09:21Das hat mich auf die Idee gebracht, Farbe in nagelfestigende Medizin zu mischen.
09:25Ich dachte mir, dass man so auch beim Schrubben und Waschen schöne Hände haben kann.
09:30Wird das die Nägel stärker machen?
09:32Meine brechen immer sofort ab.
09:35Ja, das sollte sie widerstandsfähiger machen.
09:37Aber das Wichtigste ist, immer ganz viel Fleisch oder Fisch zu essen.
09:42Fleisch oder Fisch.
09:44Das werde ich mir merken.
09:46In Zukunft kann ich mir so etwas von meinem Lohn kaufen.
09:49Elsa, könnt ihr euch das denn leisten?
09:51Ja.
09:52Meine Familie ist zwar arm, aber ich versuche Geld zurückzulegen, um meine Geschwister gut zu ernähren.
09:58Auch in diesem Land leiden die Menschen unter Armut.
10:01Für Familien wie die von Elsa muss es wirklich hart sein.
10:13Es ist so wunderschön.
10:15Ich habe noch nie etwas so Glitzerndes gesehen.
10:19Sag mal, hast du eine Lieblingsfarbe?
10:21Ich würde sie dir gern schenken.
10:23Nein, nein, das geht doch nicht.
10:25So etwas Wunderbares kann ich nicht einfach annehmen.
10:28Das hat jemand wie ich gar nicht verdient.
10:31Niemals.
10:32Oh doch, ich würde mich sehr darüber freuen, wenn du das benutzt, Elsa.
10:38Also, welche Farbe hättest du gern?
10:40Ich glaube, dir würde tatsächlich jede Farbe gut stehen.
10:43Na?
10:50Was hast du?
10:54Was ist los?
10:55Habe ich vielleicht irgendwas Falsches gesagt?
10:57Nein, nein.
10:58Ich bin so glücklich.
11:02Ich weiß nur nicht, wie ich euch jemals dafür danken soll.
11:07Ich bin einfach so überglücklich.
11:11Ach, Elsa.
11:16Wir sind so arm.
11:18Unsere Kleidung ist immer gepflegt.
11:20Neue Kleider konnten wir uns nie leisten.
11:22Und jetzt bin ich nicht nur euer persönliches Dienstmädchen geworden, sondern bekomme auch noch etwas so Schönes.
11:30Ich kann mein Glück kaum fassen.
11:38Es gibt viele Mädchen in diesem Land, die genau wie Elsa ihren Familien zuliebe die eigenen Sehnsüchte und Träume hinten
11:49anstellen.
11:52Genau.
11:53Ich bin keine Händlerin mehr.
11:55In meiner jetzigen Position bin ich mehr als das.
12:06Die meisten, die die Hauptstadt besuchen, sind Männer auf Geschäftsreise.
12:10Und das ist das perfekte Souvenir.
12:12Für so ein kleines Fläschchen hat jeder Platz im Gepäck.
12:23Das ist großartig.
12:25Welches Genie hat sich so ein herrliches Produkt ausgedacht?
12:28Ich bin absolut sicher, dass viele Frauen so etwas Schönes haben wollen.
12:31Unser Handelsunternehmen würde den Verkauf sehr gern übernehmen.
12:34Genau.
12:34Wir sollten sofort mit dem Verkauf beginnen, Tali.
12:37Nicht so schnell.
12:38Was?
12:38Mein erster Gedanke wäre, dieses Produkt als hochpreisige Ware an reiche Kaufleute und zahlkräftige Aristokraten zu verkaufen.
12:46Aber es scheint mir, als würde Fräulein Riesche etwas anderes vorschweben.
12:51Erwischt.
12:52Aber dazu würde ich gerne etwas weiter ausholen.
12:57Es ist jetzt drei Jahre her, dass Prinz Arnold einen Mindestlohn in diesem Land eingeführt hat.
13:03Ich verstehe.
13:04Mir war nicht bekannt, dass das eine Idee des Kronprinzen war.
13:07Allerdings scheint es, dass dieser Segen nur denjenigen gewährt wird, die auch das Glück haben, auf eine feste Anstellung setzen
13:13zu können.
13:14Korrekt.
13:15Doch obwohl dieses Produkt weder teuer noch kompliziert in der Herstellung ist, werden viele neue Arbeitskräfte benötigt.
13:23Und da habe ich einen Vorschlag.
13:25Den würde ich nur allzu gerne hören.
13:28Wir rekrutieren Arbeitslose aus den armen Vierteln.
13:34Nur wenn mir das garantiert werden kann, bin ich bereit, den geheimen Herstellungsprozess zu verraten.
13:39Das nenne ich mal eine wahrlich großartige Idee.
13:47Allerdings bin ich auch etwas enttäuscht von euch, Fräulein Riesche.
13:55Das ist unerhört! Was erlaubt ihr euch, Tully?
13:57Schon gut.
13:59Wenn ihr Almosen verteilen wollt, solltet ihr warten, bis ich den Beruf gewechselt habe und geistlicher geworden bin.
14:05Ihr versteht es nicht. Meine Idee ist durchaus profitabel.
14:09Nach dem letzten großen Krieg hat das Kaiserhaus von Galkain einige Maßnahmen zum Wohle des Volkes ergriffen.
14:15Und ihr wollt mir nun erklären, dass aufgrund dieser Maßnahmen der Wohlstand der Bevölkerung gestiegen ist?
14:20Ja, aber es gibt Menschen, die von diesen Leistungen leider noch ausgeschlossen sind.
14:25Wird ihnen der Zugang zu diesen Mitteln verwehrt, stagniert die Wirtschaft, was zum allmählichen Rückgang der Steuereinnahmen führen könnte.
14:32Mit anderen Worten, hängt die Prosperität unserer Wirtschaft davon ab, ob es uns gelingt, das ganze Volk teilhaben zu lassen.
14:40Das soll wohl im Wesentlichen heißen, anstatt Reichtum in wenigen Händen zu konzentrieren, sollte man das Geld verteilen.
14:47Denn nur so können wir alle vom Wohlstand profitieren.
14:50Aber du bist...
14:52Vor langer Zeit hat einmal jemand zu mir gesagt,
14:57erstklassige Kaufleute können sich ihre Kunden aussuchen.
15:01Aber wäre es nicht besser,
15:06sich die Kunden nicht nur auszusuchen, sondern sie tatsächlich selber zu erschaffen?
15:21Ich verstehe.
15:22Das gefällt mir.
15:23Die Kunden nicht nur auswählen, sondern Leute zu Kunden machen.
15:28Verstehst du, was er da sagt?
15:30Wenn die Leute aus den Armenvierteln durch ihre Arbeit für uns ein Einkommen erzielen, steigt dadurch ihre Kaufkraft.
15:35Und wenn so die Zahl der Kunden zunimmt, erhöht sich auch der Umsatz der Händler.
15:39Das ist wohl der Hintergedanke.
15:41Die Waren, die euer Unternehmen verkauft, zählen zu den Besten.
15:45Von einem Markt, in dem die Nachfrage ständig steigt, wird die Aria-Handelsfirma schlussendlich am meisten profitieren.
15:51Die Armen werden nicht nur genug zu essen haben, sondern auch ihre Träume verfolgen können.
15:55Das Land kann sich verändern, und die Verzweiflung in den Armenvierteln wird so hoffen.
16:01Meine Aufgabe als Kronprinzessin sollte es sein, das Volk durch Handel zum Wohlstand zu führen.
16:09Was sagt ihr? Dies ist einer der Vorschläge, die ich euch derzeit machen kann.
16:13Gar nicht mal schlecht. Es scheint, als hättet ihr mich bis zu meinen tiefsten Überzeugungen durchschaut. Sehr amüsant.
16:20Allerdings ist euer Auftreten viel zu forsch, Fräulein Riesche.
16:25In meinen Augen zeugt das von Unreife. Eure Abhängigkeit von der Aria ist zu offensichtlich.
16:30Ich male mir jetzt schon aus, wie ich eure Unerfahrenheit und Naivität ausnutzen und euch wie eine Festtagsgans ausnehmen werde.
16:37Verzeihung, aber geht das nicht etwas zu weit?
16:39Nun, soll ich anfangen, euch die Denkfehler in eurem Vorschlag zu erläutern?
16:44Ich habe mir nie eingebildet, dass mein Vorschlag von euch vorbehaltlos angenommen wird.
16:49Oh, ihr scheint mich ja bereits recht gut zu kennen.
16:52Dabei hatten wir doch bis jetzt nur wenige Male das Vergnügen.
16:56Zu diese Mittel wollte ich ursprünglich nicht greifen, aber wenn es sein muss...
17:03Oh, was kommt wohl als nächstes aus eurer Trickkiste, hm?
17:11Was ist denn?
17:18Woher habt ihr diese Information?
17:21Es tut mir sehr leid, ich wollte euch nicht brüskieren, aber ich habe Mittel und Wege, um Dinge in Erfahrung
17:27zu bringen.
17:28Auch über die Krankheit eurer jüngeren Schwester, Aria Tali.
17:35Es ist nicht verwunderlich, dass die Nachricht über Aria durchgesickert ist.
17:39Schließlich habe ich mit den verschiedensten Ärzten über sie gesprochen.
17:43Zur Zeit baue ich einige Heilpflanzen an.
17:48Wenn man diese Pflanzen nach der hier vorliegenden Rezeptur anmischt, erhält man eine Medizin, die aus dem Königreich Renhua im
17:55Osten stammt.
17:57Die Krankheit eurer Schwester Aria lässt sich damit heilen.
18:02Wenn sie diese Medizin ein Jahr lang regelmäßig einnimmt, sollte sie sich komplett erholt haben.
18:09Und das soll ich einfach so glauben. Jemand ohne medizinische Bildung will...
18:13Hat die Medizin, die ich euch neulich nach eurem Trinkelager gegeben habe, etwa nicht geholfen?
18:18Gib deinen Männern etwas von dieser Medizin, sobald sie aufgewacht sind.
18:23Doch, das hat sie. Ich hatte einen ganz furchtbaren Kater, aber mit der Medizin ging es mir gleich viel besser.
18:28Das war eine meiner eigenen Rezepturen.
18:36Werde ein Händler, der sich seine Kunden selbst aussuchen kann.
18:39Das habe ich meinen Leuten immer gesagt.
18:44Ihr habt den Spieß umgedreht, Fräulein Risha.
18:48Bis jetzt ging es nur darum, ob ich mich für euch entscheide.
18:52Aber jetzt geht es darum, ob ihr euch für mich entscheidet.
18:56Ihr müsst mich verstehen.
19:00Ich bitte euch, ich bin bereit, euch all mein Hab und Gut zu überlassen.
19:04Wenn ich dafür nur diese Medizin...
19:06Bitte, ich habe nicht die Absicht, euch zu etwas zu drängen.
19:09An die Heilung eurer Schwester sind keine Bedingungen geknüpft.
19:13Ich will aus ihrer schweren Krankheit kein Kapital schlagen.
19:17Aber ich möchte, dass ihr Folgendes bedenkt.
19:20Auch die Menschen in den Armen vierteln, machen sich Sorgen um ihre kranken Brüder und Schwestern.
19:26Viele von ihnen opfern ihre eigenen Wünsche und Träume, nur um die Bedürftigen in ihren Familien zu ernähren und vor
19:34Krankheiten zu schützen.
19:36Verzeiht, dass mir nichts Besseres eingefallen ist, um mir bei euch Gehör zu verschaffen.
19:42Ich glaube nicht, dass ich den Spieß umgedreht habe.
19:46Ich bitte euch vielmehr, mich in meinen Bestrebungen zu unterstützen.
19:52Ich hoffe, dass wir beide zum Wohle aller ins Geschäft kommen können.
20:12Bitte, hebt den Kopf, Fräulein Riesch.
20:16Nicht doch, ich bitte euch, erhebt euch wieder!
20:18Ihr habt recht. Der Handel soll nicht nur wenigen, sondern allen Wohlstand bringen.
20:23Ich jedoch war wählerisch mit der Kundschaft.
20:26Wenn jemand unreif ist, dann ich.
20:29Bisher hat mir das Schicksal der Menschen in den armen Vierteln ehrlich gesagt nie viel bedeutet.
20:35Doch es stimmt, dort leben viele Kinder, denen es noch weitaus schlechter geht als meiner Schwester.
20:41Eure Geschäftsidee ist bei weitem ehrenwerter als meine Art, Handel zu treiben.
20:45Sie hat es mehr als verdient, umgesetzt zu werden.
20:49Aber ganz unabhängig von der Angelegenheit mit meiner Schwester, schäme ich mich für meine Arroganz.
20:55Heißt das etwa, ihr werdet?
21:01Ich versichere euch im Namen meiner Firma, der Aria Handelsgesellschaft, dass wir euch ab heute in allen Belangen zur Seite
21:08stehen werden.
21:11Ich danke euch, von ganzem Herzen.
21:21Das war ein Drahtseilakt, aber zum Glück ist alles gut ausgegangen.
21:26Doch ich kann mich jetzt nicht auf meinen Lorbeern ausruhen.
21:28Ich muss mich vorbereiten.
21:33Fräulein Riesche!
21:34Alles in Ordnung?
21:35Was ist mit euch?
21:37Es tut mir leid.
21:41Mir ist schwindelig, weil dir zwei so freundlich, Else für mich zu holen.
21:46Jawohl.
21:47Jawohl.
21:48Wie geht es, Fräulein Riesche?
21:50Ihr Zustand scheint sehr schlecht zu sein.
21:53Ihr Dienstmädchen Else und Kamil kümmern sich um sie.
21:56Fräulein Riesche, seid ihr wohl auf?
22:12Wir haben euch bereits erwartet.
22:16Welch glückliche Fügung, dass sie krank geworden und zusammengebrochen ist.
22:20Vielen Dank, Else.
22:22Vielen Dank, Kamil.
22:27Danke, dass ihr die zukünftige Kronprinzessin für mich entführt habt.
22:35Vielen Dank, Kamil.
23:04Vielen Dank, Kamil.
23:31Vielen Dank, Kamil.