00:00So meine Lieben, da sind wir wieder heute, an der Road 68, am Autobahnzubringer.
00:10Heute bin ich noch ein bisschen später hier. Die Rush Hour ist jetzt schon volles Programm am Raufen.
00:15Und das ist gut so. Denn ich muss euch ganz ehrlich sagen, es geht mir heute gar nicht so gut.
00:20Ich bin krank und ich habe Schmerzen. Ziemlich heftig. Ja, es tut weh.
00:28Und das ist jetzt mal an die Adresse von allen Leidenden gerichtet.
00:31Alle, die krank sind, Not leiden oder Schmerzen haben, weil sie krank sind oder Unfall hatten.
00:37An alle richte ich mal diese Worte.
00:42Ich setze meinen Schmerz, den ich jetzt hier leide und den ich jetzt hier meinen Dienst tue, mal in das
00:49Verhältnis zu Jesus Christus.
00:51Unser geliebter Heiland, er hat sich für deine und für meine Sünden ans Kreuz nageln lassen.
00:58Völlig unschuldig, völlig grundlos, aber nicht sinnlos.
01:03Liegt er da am Kreuz für dich und für mich?
01:09Wie furchtbar.
01:10Die Leiden an sich tun schon weh, sind schwer zu tragen.
01:14Aber wenn sie dann noch unbegründet sind, dann wiegen sie tausendmal mehr, als wenn sie einen Grund hätten.
01:22Und der Zeitleiden, die wir haben in unserem Körper, durch Krankheit, Unfall oder anderes,
01:29die sind doch ein Witz gegen das, was unser lieber Herr Jesus da für uns erlitten hat.
01:34Denn ich leide für mich selbst.
01:36Ich leide für meinen eigenen Leib, für meine eigenen Sünden.
01:40Aber Christus, er lebt vollkommen schuldlos, er lebt für andere.
01:45Das macht den Unterschied.
01:47Und deswegen, die Leiden, die Jesus Christus am Kreuz ertrug, die trug er für andere, für dich, für mich.
01:55Er trug unsere Leiden praktisch an das Kreuz.
01:59Im Grunde genommen habe ich dann noch irgendein Recht, über meine eigenen Leiden zu klagen.
02:06Von dem Lamm Gottes steht geschrieben, und das Lamm tat seinen Mund nicht auf.
02:13Mit anderen Worten, es kam kein Wegeschrei, kein Klagen, kein Jammern von seinen heiligen Lippen an.
02:19Es war ganz still, weil er sich ergriffen hat, in das Schicksal, das ihn sein hochgelobter und geliebter Vater im
02:26Himmel beschieden hatte.
02:28Und genauso sollen wir, wenn wir Christus nachfolgen, auch ticken.
02:32Genauso sollen auch wir eingerichtet und eingestellt sein auf alles Leiden.
02:37Sei es durch unser eigenes körperliches Leiden, sei es ein Leid durch Fremdverschulden oder vielleicht sogar durch Verfolgung, durch Folter
02:46und Hinrichtung.
02:48Lassen wir uns auf Jesus schauen.
02:50Denn die Freude im Herrn ist unsere Stärke.
02:53Es ist die Freude im Herrn, die uns hilft, das eigene Leiden beiseite zu stellen.
02:58So lange sogar beiseite zu stellen, bis wir es ganz und gar verachten, das Leiden, unser Leiden verachten und an
03:05die Seite stellen und schließlich sogar vergessen.
03:09In dem Moment, wo ich das jetzt ausspreche, bin ich schmerzfrei.
03:14Das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden.
03:19Uns aber, die wir dran glauben, ist es eine Kraft, eine Gotteskraft, die selig macht alle, die dran glauben.
03:25Und das erlebe ich hier gerade.
03:27Das bezeuge ich mit meinem Leiden, aber auch mit meinem Leib und Leben.
03:32Jesus Christus lebt.
03:34Das Wort Gottes ist lebendig und wahrhaftig wahr und jeder annahme werden.
03:40Darum sagt Jesus Christus ja auch zu der Frau, dein Glaube hat dir geholfen.
03:46Und das darf ich in diesem historischen Augenblick auch erleben und bezeugen.
03:51Ja, das bezeuge ich und darum sage ich historisch, bei diesem Augenblick habe ich mein Leid abgegeben.
03:59Ich habe es verloren.
04:00Ich bin schmerzfrei.
04:01Halleluja.
04:02Jesus Christus liebt.
04:04Jesus Christus rettet.
04:05Und das bezeuge, das verkündige ich und dafür gebe ich meinen Hals her.
04:09Gott segne euch alle.
04:11Der Herr ist mit den Seinen.
04:13Amen.
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